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Obwohl ich nur selten die Zeitschrift TEST lese, möchte ich doch mal was zu den Kameratests schreiben. Die Stiftung Warentest kauft die Geräte im Handel ein. Dann testen sie die Kameras anhand von Fotos relativ unprofessionell. Scharfe und unscharfe Bilder kann man aber auch ohne Fachkenntnisse unterscheiden und Streulicht sieht man auch mit den Augen. 

Die sogenannten "Fachzeitschriften" lassen sich die Geräte vom Hersteller schicken. Da steht dann wohl öfters "Testmuster nicht verkäuflich" drauf, weil der chinesische Montagebetrieb die Fertigung vielleicht nicht so gut im Griff hat. Wenn der Test nicht gut ausfällt gibts keine Werbeanzeigen und Sonderdrucke, von denen die Zeitschriften in der Hauptsache leben. Deswegen sind die neuen Modelle in der Regel besser bewertet als ältere, die schon bald auslaufen. Firmen mit hohem Werbebudget werden mehr getestet.

Da finde ich die Stiftung Warentest ehrlicher, auch wenn man manchmal über die Testmethode streiten kann.

Gruß

Gregor

 

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zum AF-S Nikkor 50 G SE:

fixe Brennweite, kein Blendenring, insb. in den Ecken und auch in der Mitte leichte Unschärfen (bei offener Blende), langsamer und geräuschvoller AF.

Sehr preisgünstig – das 1,4er wäre evtl. noch etwas besser.

Moment: Ein Nachteil einer Festbrennweite ist die fixe Brennweite? Ernsthaft? Und wenn das Objektiv „sehr preisgünstig“ ist, ist eine etwas geringere Leistung bei Offenblende dann nicht zu erwarten?
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Das Statement von Gregor finde ich interessant!

Demnach testet die Stiwa die Kameras aus Sicht derer, die damit Fotos machen wollen.

Die Fachzeitschriften testen für Leute, die testen wollen. Also Ziegelmauern und Siemenssterne.

Die Aussage hat was....

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Tests sind relative Vergleiche. Die Kriterien SIND der Vorgabmaßstab.

Dem kann man folgen, wenn er das eigene Interesse am Produkt wiederspiegel.

Oder man sucht sich seine Präferenz und bewertet selbst. Was zu einer anderen Reihung der Rangabfolge führt.

 

Winterreifen:

im Flachland ist der Wert der Zugkraft ein anderer, als im Bergland.

bei viel Tauwetter ist der Aquaplaningwert höher zu bewerten, als bei viel Neuschnee.

bei Ganzjahresnutzung ist der Trockenbremsweg weit gewichtiger als auf Eis.

...

 

Das ist bei Kameras nicht anders.

 

Wer wie welche Kameras oder Winterreifen bewertet kann einem persönlich doch egal sein.

 

Der unreflktierte WERT "bester Winterreifen" ist ebenso der Griff ins KLO, bei möglichst besten Sommereigenschaften, wie "nicht empfehlenswert" bei reinen Winteranforderungen!

bearbeitet von Gast
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Moment: Ein Nachteil einer Festbrennweite ist die fixe Brennweite? Ernsthaft? Und wenn das Objektiv „sehr preisgünstig“ ist, ist eine etwas geringere Leistung bei Offenblende dann nicht zu erwarten?

 

Isoliert betrachtet natürlich nicht. Aber der Kitpreis beträgt immerhin rd. 2000 €!

 

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Im aktuellen Heft empfiehlt TEST, wenn man keine hochwerteigen Objektive hat die Pixelzahl auf 5 bis 8MP zu begrenzen, damit Gras nicht matschig wird.

 

In einem Herbst-Heft hatten sie vorgeschlagen, bei schlechtem Licht die Pixelzahl zu vermindern, weil dann die Kamera weniger rauscht.

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Im aktuellen Heft empfiehlt TEST, wenn man keine hochwerteigen Objektive hat die Pixelzahl auf 5 bis 8MP zu begrenzen, damit Gras nicht matschig wird.

 

In einem Herbst-Heft hatten sie vorgeschlagen, bei schlechtem Licht die Pixelzahl zu vermindern, weil dann die Kamera weniger rauscht.

 

Hab ich auch schon gelesen. Was sagen die Experten hier dazu?

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Hab ich auch schon gelesen. Was sagen die Experten hier dazu?

 

Das ist genauso sinnvoll, als würde man den Stuhl vom Monitor um einen Meter wegrücken ... auch dann sieht das Bild schärfer aus und rauscht weniger.

 

ABER: da ich den Stuhl meines Betrachters nicht in der Hand habe, gebe ich Bilder für Andere normalerweise in 4 oder 6 MP ab.

 

 

Das ist genug für deren Zwecke und die Leute mäkeln nicht am Rauschen herum .... 

 

(Dazu muss man wissen, dass ich viel im High ISO Bereich unterwegs bin, wo ein Fine Art Print bzw Poster auch von 24 MP ziemlich fürchterlich aussehen würde)

 

 

 

Fazit: der Tip funktioniert, ist aber nur Augenwischerei für Leute, die den Zusammenhang zwischen 100% Ansicht und tatsächlicher Ausgabegrösse nicht verstanden haben.

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Hab ich auch schon gelesen. Was sagen die Experten hier dazu?

Bestätigt meine Meinung über Kameratests von sogenannten "Verbraucherschutzorganisationen". Man kann sich dann fragen ob die in anderen Fachgebieten auch keine Ahnung haben.

bearbeitet von Gast
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Die Aussage stimmt nur, wenn wirklich mehrere Pixel zusammengefasst werden. Das ist mMn nur bei einigen Fujis, also bei weniger als einem Prozent der Kameras der Fall. Daraus auf alle Kameras zu schließen, ist, höflich ausgedrückt,  mehr als gewagt.

 

Unhöflich ausgedrückt ist mein Eindruck aufgrund mehrerer Jahre Testlesens und der Antwort auf meinen Leserbrief ("...vertrauen Sie uns, wir wissen was gut für Sie ist...), dass sich in Berlin überhebliche Leute mit Halbwissen für kompetent halten.

bearbeitet von Kleinkram
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Ich habe manchmal den Eindruck, dass anwendungsspezifische Gegebenheiten bei den Tests zu kurz kommen, weil die Leute, die testen möglicherweise gar nicht selbst fotografieren (trifft sicher auch auf andere Bereiche zu). Es fehlt eben sehr oft der Praxisbezug. Also wird eben das Standardprogramm durchgezogen und mal, etwas überspitzt gesagt, Objektive danach bewertet, wie sie den Falltest aus ein Meter Höhe überstanden haben :rolleyes:

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Hab ich auch schon gelesen. Was sagen die Experten hier dazu?

 

so, da ja alle den verlinkten Text gelesen habe und sich darüber ausgelassen haben was da für ein Quatsch steht, bin ich ja beruhigt über das gebalte Forenwissen.. nennt man das nicht Schwammintelligenz ?

 

Cheers, Tjobbe

 

P.S. in dem Ratschlag spricht SWT von Kompakt Kameras und PixelBinning (schreiben sie so nicht, aber vielleicht hat das deutsche "Die Kamera fasst nun mehrere Sensoren des Bild­wand­lerchips zusammen" die geneigten Foristen ja in die Irre geführt.)

 

P.P.S Bitte kurz bei Fuji anrufen und ihnen sagen, sie hätten von Sensorlayout keine Ahnung

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Ich habe manchmal den Eindruck, dass anwendungsspezifische Gegebenheiten bei den Tests zu kurz kommen, weil die Leute, die testen möglicherweise gar nicht selbst fotografieren (trifft sicher auch auf andere Bereiche zu). Es fehlt eben sehr oft der Praxisbezug. Also wird eben das Standardprogramm durchgezogen und mal, etwas überspitzt gesagt, Objektive danach bewertet, wie sie den Falltest aus ein Meter Höhe überstanden haben :rolleyes:

 

Wozu das führen kann zeigt dieses amüsante und groteske Beispiel, das sich in modifizierter Form sicher auch auf die Berliner Warentester übertragen läßt:

http://www.photoscala.de/Artikel/US-Patentiert-Die-freigestellte-Aufnahme

 

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P.P.S Bitte kurz bei Fuji anrufen und ihnen sagen, sie hätten von Sensorlayout keine Ahnung

???

 

Den Satz verstehe ich nicht.

 

Fuji praktiziert erfolgreich das Zusammenfassen von Pixeln, andere Firmen nicht.

 

Wenn man die allgemeine Aussage, Reduzierung der Pixel vermindere Rauschen und Matsch, für falsch hält: Wieso wird damit die Kompetenz von Fuji bezweifelt?

 

Warum treibt Fuji so einen Aufwand, wenn einfacher der selbe Effekt erzeugt wird???

 

 

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@Kleinkarm: das war purer Sarkasmus, scheint nicht so angekommen zu sein :cool: .....im Text und den Kommentaren der SWT steht explizit drin das dies nicht bei ALLEN kompakten mit Binning möglich ist.

 

Ist aber wiederum auch ein Zeichen dafür, dass hier über Dinge (hier: ein Ratschlag der SWT) fleissig diskutiert wird, den scheint es keiner hier gelesen hat.... :)

bearbeitet von tjobbe
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  • 1 month later...

Die Stiftung Warentest wirbt damit, keine Werbung zu haben und dadurch unabhängig zu sein.

 

Nun, mir ist ein Testinstitut, das auf Werbung angewiesen ist und sich dadurch Fachleute leisten kann, lieber, als ein Institut, das Amateure beschäftigt.

 

Wer auf Werbung angewiesen ist braucht auch nicht unbedingt Fachleute sondern muss seine Werbekunden nur mit den Ergebnissen bei Laune halten und ist daher schon mal unglaubwürdig.

Und ob die Werbung so viel einbringt wie die Stiftung Warentest mit dem Verkauf verdient da hätte ich auch meine Zweifel was nicht heißen muss das die Tests auch immer mit der maximalen Kompetenz und Tiefe durchgeführt werden. Für die anspruchslose Zielgruppe reicht das sicher auch.

 

Das Problem ist aber wohl eher die Frage was und nach welchen Kriterien getestet wurde. Vermutlich eine Kombination von Kamera und Objektiv da ist es sicher zwangsläufig so das die Kamera mit einem billigen Kitobjektiv schlechter abschneidet.

Die Zielgruppe für solche Test sind sicher Leute mit geringen Ansprüchen die eine solche Kombination und nix anderes kaufen.

 

Die Frage ist also wieso erfahrene Nutzer mit hohen Ansprüchen die auch einiges in hochwertige Optiken investieren solche primitven Tests überhaupt lesen wo sie doch gar nicht für sie gedacht sind zumal es Bilder aller Kameras und auch Objektivtests von hochwertigen Optiken zu genüge im Netz gibt.

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  • 2 weeks later...

Die Kamera-Tests der Stiftung Warentest erregen schon seit mindestens vierzig Jahren regelmäßig Heiterkeit ... oder Kopfschütteln, je nachdem.

 

Die sollen lieber Haarwaschmittel, Einwegrasierer oder Margarine testen. Dafür sind sie da. Aber für den Vergleichstest von komplexeren Dingen wie Autos, Stereoanlagen oder eben Kameras braucht's schon etwas speziellere Sachkunde.

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