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Hallo,

 

Ich möchte mir Equipment für Makro-Videos besorgen.

 

Ich hätte e-mount mit Kleinbildsensor im Visier und frage euch deswegen:

 

Wie unterscheiden sich mft- und Kleinbildsensor beim Arbeiten mit Makros?

 

Ich hab ausschließlich Erfahrung mit mft und würde mich freuen wenn mir jemand der schon mit beidem gearbeitet hat seine Erfahrungen mitteilen würde.

 

Vielen Dank schonmal.

 

 

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der Aufwand bei Kleinbild ist halt etwas höher, weil 1:1 bi KB 24x36mm bedeutet, bei zB mFT 17,31 mm × 12,98 mm

 

Das ist alles problemlos, so lange man im üblichen Nahbereich unterwegs, höhere Abbildungsmassstäbe erfordern grösseren Aufwand. 

 

 

 

Der übliche Vorteil von Kleinbild ist ein höheres Freistellungsvermögen, im Nahbereich ist es eigentlich nie ein Problem, dass man zuviel Schärfentiefe hat, im Gegenteil, die Schärfentiefe ist fast immer zu gering. 

Dies ist aber keine Schwierigkeit, denn man kann mit KB ja auch weiter abblenden, bevor die Beugung zuschlägt ... erst recht bei niedrigen Auflösungen, wie man sie im Videobereich hat. 

Der Punkt ist, dass Du ausgerechnet im Makrobereich keinen Vorteil durch den grösseren Sensor hast. Wieso also speziell für Makro eine Kleinbildkamera anschaffen? 

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Aus Mangel an Alternativen für 4K 120fps.

 

Das heißt, es könnte ein Objektiv mit höherem ABM nützlich sein? Ich hab da bislang nur dieses gesehn: http://www.amazon.de/Canon-MP-E-65mm-Lupenobjektiv-Objektiv/dp/B0000C4GAN

 

:) zugegeben von Video habe ich keine grosse Ahnung .. ich dachte die GH4 wäre da schon State of the Arts.

 

Ansonsten kommt es halt darauf an, wie klein Deine Motive sein werden .... Makro ist ja ein dehnbarer Begriff. Aber hier würde ich dann an entsprechende Filmer verweisen, die sowas schon gemacht haben. Das Licht und die Fokussierung werden wohl recht anspruchsvoll sein, wenn es sich um lebende Wesen handelt.

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im Nahbereich ist es eigentlich nie ein Problem, dass man zuviel Schärfentiefe hat, im Gegenteil, die Schärfentiefe ist fast immer zu gering.

Das wird zwar immer wieder als eine Art Grundweisheit dahergebetet, aber nach meiner eigenen Erfahrung muss ich dem zumindest partiell widersprechen.

Es stimmt zwar, dass man bei Makros am Hauptmotiv meist zu wenig Schärfentiefe erreicht. Ess timmt aber in doch überraschend vielen Fällen nicht, dass man dem durch Abblenden begegnen kann.

Bei rein dokumentarischen Makros, Studioaufbauten oder grob künstlich arrangierten "Natur-"Makros mag es ja immer angegehen zur Erhöhung der Schärfentiefe am Hauptmotiv bis zum Beugungslimit abzublenden. Wer aber in freier Natur oder im sonstigen "richtigen" Leben nicht nur das Hauptmotiv scharf bekommen, sondern das ganze Bild ansprechend gestalten möchte, der wird schnell feststellen, dass er mit zunehmendem Abblenden überraschend schnell auch bei Makros den Hintergrund verdirbt.

Nicht umsonst werden viele Naturmakros mit relativ offener Blende, teilweise sogar mit 2.8 gemacht oder, falls möglich, sogar mit relativ offener Blende gestackt.

Ich mache oft Makros mit einer Blendenreihe (wenn das Objekt ruhig hält oder ruhig gestellt werden kann) und entscheide mich hinterher doch fast immer gegen die kleinste Blende und das nicht wegen der Beugung.

Zumindest nach meiner Erfahrung ist das Abblenden bei Naturmakros (bis 1:1) oft nicht beugungs-, sondern schärfentiefelimitiert, so seltsam das auf den ersten Blick klingen mag. Wenn man mal zwei Makros derselben Wiesenblume in natürlicher Umgebung, einmal mit F16 und einmal mit F4-gestackt, vergleicht, wird man schnell den Unterschied sehen.

(Mit Makro-Videos hat das jetzt natürlich nicht viel zu tun.)

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Das heißt, es könnte ein Objektiv mit höherem ABM nützlich sein? Ich hab da bislang nur dieses gesehn: http://www.amazon.de/Canon-MP-E-65mm-Lupenobjektiv-Objektiv/dp/B0000C4GAN (ist aber ein aps-c Teil)

 

Das MP-E ist KB-tauglich.

Bedenke aber den äusserst geringen Abstand zwischen Frontlinse und Motiv für hohe Abbildungsmaßstäbe.

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Hallo,

 

Ich möchte mir Equipment für Makro-Videos besorgen.

 

Ich hätte e-mount mit Kleinbildsensor im Visier und frage euch deswegen:

 

Wie unterscheiden sich mft- und Kleinbildsensor beim Arbeiten mit Makros?

 

Im Prinzip überhaupt nicht bis auf die Tatsache das 1:1 bei KB was anderes ist als 1:1 bei FT. Also wenn man 1:1 (KB) braucht dann reicht bei FT schon ein 1:2 Objektiv um das selbe hinzubekommen.
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Das wird zwar immer wieder als eine Art Grundweisheit dahergebetet, aber nach meiner eigenen Erfahrung muss ich dem zumindest partiell widersprechen.

Es stimmt zwar, dass man bei Makros am Hauptmotiv meist zu wenig Schärfentiefe erreicht. Ess timmt aber in doch überraschend vielen Fällen nicht, dass man dem durch Abblenden begegnen kann.

Bei rein dokumentarischen Makros, Studioaufbauten oder grob künstlich arrangierten "Natur-"Makros mag es ja immer angegehen zur Erhöhung der Schärfentiefe am Hauptmotiv bis zum Beugungslimit abzublenden. Wer aber in freier Natur oder im sonstigen "richtigen" Leben nicht nur das Hauptmotiv scharf bekommen, sondern das ganze Bild ansprechend gestalten möchte, der wird schnell feststellen, dass er mit zunehmendem Abblenden überraschend schnell auch bei Makros den Hintergrund verdirbt.

Nicht umsonst werden viele Naturmakros mit relativ offener Blende, teilweise sogar mit 2.8 gemacht oder, falls möglich, sogar mit relativ offener Blende gestackt.

Ich mache oft Makros mit einer Blendenreihe (wenn das Objekt ruhig hält oder ruhig gestellt werden kann) und entscheide mich hinterher doch fast immer gegen die kleinste Blende und das nicht wegen der Beugung.

 

 

Leider wird Stacking bei einem Film auch nicht gehen, er ist also darauf angewiesen die passende Schärfentiefe in einem Zug zu erreichen. Ebenso ist eine Blendenreihe schwierig zu realisieren.

 ... man kann nur bis zu einem bestimmten Punkt abblenden, so ist das nunmal, der ist aber bei Filmauflösung weniger kritisch als bei einem Foto. (je nach Filmauflösung, die nacher rauskommen soll)

 

 

 

Jedoch kann man noch mit der Brennweite arbeiten, der Hintergrund mit einem längeren Tele sieht ruhiger aus, weil er im Verhältnis grösser abgebildet wird. Der Abfall ist weniger stark am Motiv.

 

 

 

Zumindest nach meiner Erfahrung ist das Abblenden bei Naturmakros (bis 1:1) oft nicht beugungs-, sondern schärfentiefelimitiert, so seltsam das auf den ersten Blick klingen mag. Wenn man mal zwei Makros derselben Wiesenblume in natürlicher Umgebung, einmal mit F16 und einmal mit F4-gestackt, vergleicht, wird man schnell den Unterschied sehen.

(Mit Makro-Videos hat das jetzt natürlich nicht viel zu tun.)

 

nun, dass die Schärfentiefe das Problem ist, hatte ich ja auch schon geschrieben :) ich hatte nur dazugeschrieben, dass man mit mFT hier keinen Vorteil hat, weil beim Abblenden die Beugung früher einsetzt. 

Ich kann Dir da nur zustimmen.

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Also 1:1 wird mir jedenfalls nicht reichen, wahrscheinlich taste ich mich dann wohl am besten mit einem Set Zwischenringe voran?! Ich hätt jetz mal ans Sigma 150/2.8 gedacht.

 

 

statt Zwischenringen, würde ich ein Balgengerät mit Makroschlitten einsetzen, damit tut man sich doch deutlich leichter beim Einstellen.

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Von Balgengeräten hab ich bislang nur gelesen, was wäre da ein empfehlenswertes Produkt, wie groß und schwer ist sowas?

 

@flyingrooster, danke ja das ist dann unbrauchbar für Insekten.

 

Edit:

 

Hm für ein Balgengerät wäre dann wieder ein manuelles Objektiv notwendig.

bearbeitet von gericool
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Noch ein paar Überlegungen zum Abbildungsmaßstab bei Videos in Bezug auf meinen Anwendungszweck.

 

Ich kann nicht cropen, bräuchte also einen viel höheren ABM als bei Fotos um die Insekten gleich groß ins Bild zu bekommen. Der größere ABM führt aber zu unbrauchbarer Schärfentiefe. --> gleicher ABM wie bei Fotos

 

Zum filmen bewegter Lebewesen braucht es eine viel höhere Schärfentiefe als für Fotos. --> deutlich kleinerer ABM als bei Fotos

 

Da ich bei Fotos an mft 1:1,2 verwende, könnten mir die  1:1 an Kleinbild also doch ausreichen. Trotzdem will ich die Möglichkeit haben einen größeren ABM zu erreichen.

 

Ich hab nun das Sigma 150 und 180 im Auge. Bin mir noch unsicher ob mir der größere Arbeitsabstand das mehr an Größe und Gewicht wert ist.

 

Gibt es alternativen zu den Objektiven, eventuell auch mit Blendenring damit die Verwendung eines Balgengerätes möglich wäre.

 

In unserem schönen Makro-Thread verwenden einige user Achromaten an Sigma-Makros. Kann ich weit genug abblenden, dass ich auch an Kleinbild Achromaten verwenden könnte?

 

Freue mich auf weitere Tipps und Tricks.

 

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