smokey55 Geschrieben 28. Oktober 2013 Share #1 Geschrieben 28. Oktober 2013 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hallo, für die Firma brauchen wir einen Fotoapperat für eine Art Reprofotografie. D.h. das Ding ist hauptsächlich auf einem Reprostativ im Einsatz. Nach meiner Meinung ist eine Systemkamera das beste in dem Fall, da kann man auch mal ein anderes Objektiv anschließen.... Üblicherweise schau ich in idelao.de mit den entsprechenden Filtern. Ich bin nur etwas misstrauisch was die Fernbeinbarkeit angeht ... es schlagen im Grunde nur Samsung und Panasonic auf. Etwas Hilfe bzw. Erfahrungswerte wären ganz nett. Anforderungen aus meiner Sicht: Display, klappbar um min 90° nach oben (als "Sucher" im Stativeinsatz) Touchscreen Fernbedienung (nur Autofocus & Auslösung) Sensor <= APS-C (wegen ausreichender Beleuchtung keine besonderen Rauschanforderungen) Gegenstände von ca 15x15cm bis zu 2x2cm sollen aufgenommen werden. Die 2X2cm sind kein Muss, aber schadet auch nicht. Es kommt nicht auf absolute Verzeichnungsfreiheit an ausreichende Schärfe über die gesamte Bildfläche wünschenswert, Bilder werden aber wahrscheinlich verkleinert in der Dokumentation also nicht mit 20MP eingebunden. Bridgekameras sind auch möglich wenn der Makromodus was taugt Budget für die Kameragrundausstattung ca 1000€. Stativ & Beleuchtung geht extra. Reprostaativ steht auf Tisch, also Arbeitsabstand der CAM zur Tischfläche begrenzt bei 15x15cm Objekt Also ein paar Tips bzgl. Cams mit FB und Tips zu Objektiv wären ganz gut. Danke! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 28. Oktober 2013 Geschrieben 28. Oktober 2013 Hi smokey55, Das könnte für dich interessant sein: Reprofotografie . Da findet jeder was…
light Geschrieben 28. Oktober 2013 Share #2 Geschrieben 28. Oktober 2013 Was ist denn mit Deine Pana G6 als Kamera? Häufig wird (bei KB- Systemen) für Reprofotografie ein 50er Makro empfohlen, weil diese i.d.R. ein recht planares Bildfeld haben. Diese Eigenschaft schliesst aus, dass man aufgrund von Bildfeldwölbung eine unterschiedliche Schärfeverteilung im Motiv erhält (wenn man beispielsweise grosse Gemälde reproduzieren möchte). Das 50er ist auch gut, weil man einen geringeren Arbeitsabstand als beim 100er Makro hat. Wenn Du wirklich Repro(duktion) im Sinne möglichst naturgetreuer Abbildung möchtest, dann wäre ein verzeichnungsfreies Objektiv doch gar nicht schlecht. Eine symmetrische Ausleuchtung hielte ich auch für wichtig. Dazu fällt mir die Anforderung an das System nach der Verfügbarkeit eines Ringblitzes ein. Ich bin aber selbst kein Blitzgerätenutzer und betreibe keine Repro Fotografie. insofern bez. Blitzgerät lieber auf die Antworten der Blitzprofis warten. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
smokey55 Geschrieben 28. Oktober 2013 Autor Share #3 Geschrieben 28. Oktober 2013 Hi, von meiner Seite aus wäre die G6 okay. Allerdings fände ich ein Klappdisplay (rauf & runter) im harten "Alltagsbetrieb" in der Abteilung besser. Aber anscheinend hat nur die GX7 einen Remoteanschluss & Klappdisplay ... das wird dann wohl etwas zu teuer wenn wir ein echtes Makro brauchen. Als Beleuchtung sind zwei Arme mit Leuchtstofflampen geplant geplant, die sind am Reprostativ schon angebracht. Da wir mit Elektronik zu tun haben ... die läuft nicht weg, ergo brauchen wir kein Blitz ... können wir uns aber auch eine Ringlampe mal selber bauen mit weissen LEDs. Absolute Farbtreue ist nicht unbedingt gefragt, aber reproduzierbar soll es schon sein. Alternativen zur G6GX7: ich sehe nur Samsung. Kennt sich noch jemand mit relativ preiswerten Spiegelteilen aus, die per Kabel auslösbar sind? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Teri Geschrieben 28. Oktober 2013 Share #4 Geschrieben 28. Oktober 2013 Die Oly PL5 wäre eine Alternative mit reinem Klappdisplay. Da kannst du auch nen Fernauslöser anschließen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 28. Oktober 2013 Share #5 Geschrieben 28. Oktober 2013 (bearbeitet) Da Ihr die Kamera festmacht, sehe ich im harten Alltagsbetrieb kein Problem mit Klappdisplay. Blitz oder LED am Objektiv sind wegen Spiegelung nicht empfehlenswert. Die Beleuchtung muss von der Seite kommen! Eure Seitenarme sind optimal, da es nicht auf max. Farbtreue ankommt, hier tun sich die Leuchtstofflampen schwer. Weil es nicht auf absolute Verzeichnungsfreiheit ankommt, muss nicht unbedingt ein Makroobjektiv gewählt werden, es geht auch ein Allerweltsobjektiv mit gutem Makrovorsatz. Wieviel Repros macht Ihr und wer bedient? Ich würde in solchen Fällen auf leichte Bedienbarkeit achten, um mehrere Leute einzusetzen. Bei unterschiedlichen Vorlagen ist Zoom von Vorteil und -wichtig- die Möglichkeit, die SD-Karte und die Batterie zu wechseln, ohne die Kamera vom Stativ zu lösen. Wenn der Reproaufsatz stabil ist, muss nicht auf kurze Belichtungszeiten geachtet werden. Dann sind Bridgekameras im Makromodus erstaunlich leistungsfähig und leicht zu bedienen. Als Firma stünden für mich die Bedienbarkeit und der Service im Vordergrund. bearbeitet 28. Oktober 2013 von Kleinkram Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 29. Oktober 2013 Share #6 Geschrieben 29. Oktober 2013 dem letzten, der sowas brauchte, habe ich eine NEX 3 mit Kitobjektiv besorgt. Die Bilder werden von Schallplatten (vor allem sehr seltenen Singles) angefertigt und die Qualität ist bei Blende 8 richtig gut (eigentlich wollte ich ihm noch ein Makro besorgen, aber die Qualität mit dem Kit war beeindruckend genug, dass wir das gelassen haben) Wenn Touch gebraucht wird, würde ich eine ältere NEX 5N vorschlagen, für die meisten Anwendungen reicht locker das 3,5/30 (Ja, es hat nicht den Ruf Reprotauglich zu sein ... Nein, es ist trotzdem brauchbar für die meisten Anwendungen) Will man mehr, müsste man ein manuelles Objektiv nehmen, da das Zeiss Touit Makro noch nicht kaufbar ist. Dafür kostet das 30er nur 227 Euro (bei Amazon) Verzichtet man auf den Touchscreen (den man beim langsamen Arbeiten am Reprostand eh nicht braucht ... einmal die Schärfe eingestellt, kann man gleichartige Objekte in Reihe fotografieren), dann nimmt man die NEX 3N, die zusammen mit dem 16-50 Kit momentan für 329 Euro vcerramscht wird ... für rund 550.- Euro hätte man die Kombi mit dem 30er und wenn man das 16-50 verkauft, landet man deutlich unter 500 Euro Bilder für Bücher und Webseiten bekommt man in guter Qualität, will man Grossdrucke anfertigen, dann würde ich umschwenken auf eine EPL5 von Olympus mit dem 2,8/60 Makro. Die Kombi kostet zwar deutlich mehr, aber die Qualität ist auch für extreme Ansprüche gut. Ehrlich gesagt würde ich mehr mehr Sorgen um das Licht machen, als um die Kamera .... ein sauberer Reprostand kostet auch locker 1000 Euro mit Licht. jetzt kommts drauf an, was gebraucht wird ... das 60er ist schon ziemlich lang, das kann bei Reproduktionen von 15cm Durchmesser schon ziemlich hoch ausgefahren werden müssen ... dafür ist es perfekt für kleinere Vorlagen, da es eine bessere Ausleuchtung zulässt. Evtl könnte man noch auf das 45er Makro ausweichen. Ich kenne Eure Ansprüche nicht, aber oft ist das, was von Firmen tatsächlich verlangt wird, deutlich unter dem, was Forenfotofans empfehlen Ich bin jetzt nicht auf den Fernauslöser eingegangen, denn die Kamera sitzt auf dem schweren Reprostativ so fest, dass man (wir haben das ausführlich getestet) völlig problemlos mit der Hand an der Kamera auslösen kann. Eine Bridge würde ich nicht nehmen, da man eine Entfernungs und Brennweiteneinstellung nicht gespeichert lassen kann (auch bei ausgeschaltener Kamera) Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
smokey55 Geschrieben 29. Oktober 2013 Autor Share #7 Geschrieben 29. Oktober 2013 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Danke für Euren Input! Das Thema ist übrigens für eine andere Abteilung Touchscreen dachte ich wegen der Bedienbarkeit wenn die Cam auf dem Stativ fest sitzt. Ev. zum Auslösen, obwohl ich das auch unpraktisch finde ... muss ich nochmal diskutieren. Akku & Kartenschlitz: USB-Übertragung geplant nach der Session. Ev. Netzadapter statt Akku im zweiten Schritt. Vorsatzlinse dachte ich auch schon, weil Zoom wahrscheinlich ganz vernünftig ist. Das mit der Bridge ist ein gutes Argument gegen zu viel Sparwillen Bedienbarkeit: am besten den Volltrottelmodus (= Vollautomatik) oder einen der Programm-Modi. Das sind alles nur Knipser, d.h. Bildausschnitt einstellen und auslösen Bildqualität: muss man mal sehen was ins Archiv wandert und was in die Doku kommt. Über die Auflösung mache ich mir da keine Gedanken. Alles was es an MP gibt ist ausreichend. Allerdings sollte die Schärfe gleichmässig bis zum Rand sein. Das ist jetzt erst mal für das Budget fürs nächste Jahr. Ich stelle mal die Möglichkeiten zusammen und schaue was beim Geld für Zuckungen auftreten. Ev. muß man dann noch mal bei Bridge schauen ... Das Problem ist, man hat jetzt Anforderungen und meint dieses oder jenes nicht zu benötigen. Aber der Appetit kommt mit dem Essen .... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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