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Wo wir aber gerade bei den Minustemperaturen sind, was kann man denn tun, damit die Kamera nicht friert? (...)

Heiße Fotos machen, wäre meine Empfehlung.

 

Etwas ernsthafter: die Kamera ist besonders gefährdet, wenn sie aus der kalten Umgebung wieder ins Haus gebracht wird. Denn dann kann sich Kondenswasser bilden. Empfehlung: entweder die Kamera vor dem Wechsel ins Haus luftdicht verpacken (Gefrierbeutel). Oder sofort den Akku herausnehmen und erst wieder einsetzen, wenn die Kamera getrocknet ist.

 

Ansonsten stellen Temperaturen bis -10° für die meisten elektronischen Geräte gar kein Problem dar, erst ab -20° kann es kritisch werden. Viel gefährlicher ist feuchte Wärme.

 

Kolja

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[...]Empfehlung: entweder die Kamera vor dem Wechsel ins Haus luftdicht verpacken (Gefrierbeutel). Oder sofort den Akku herausnehmen und erst wieder einsetzen, wenn die Kamera getrocknet ist. [...]

 

Kolja

 

Und welchen Sinn hat dies, die Kamera in einem Gefrierbeutel ins Haus zu tragen? Muss ich da das Objektiv auch wegmachen bzw. extra einpacken oder kann ichs dran lassen?

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Und welchen Sinn hat dies, die Kamera in einem Gefrierbeutel ins Haus zu tragen? Muss ich da das Objektiv auch wegmachen bzw. extra einpacken oder kann ichs dran lassen?

 

Brillenträger machen ungewollt die Erfahrung, dass sich die Luftfeuchtigkeit beim Betreten geheizter Räume sofort auf den optischen Hilfen niederschlägt.

Das kann nacheinander öfter geschehen, so lange, bis die Brille*) die Raumtemperatur erreicht hat.

 

Damit sollte sich die Frage des "dran lassen?" auch gelöst haben.

 

*) Die Geschichte des Wortes Brille ist recht interessant und beginnt vor rund 2.000 Jahren.

Aus dem Beryll wurden im heutigen Italien die ersten optischen Geräte geschliffen, die dann als Sehhilfe Verwendung fanden.

Es war eine Art der Lupe, die man vor das Auge hielt.

Es dauerte rund 1.500 Jahre bis sich die Niederländer auf das Schleifen von Gläsern spezialisierten (Diamantschleifereien).

Der Beryll wurde dann gefasst, mit Griff versehen (Lorgnon), als Zweiergruppe zusammen gesetzt (Kneifer).

Und fahrige Leute begannen damals damit die Berylle zu suchen.

Der Ursprung unseres Begriffs Brille war die Mehrzahl von Beryll.

Heute haben wir die Mehrzahl Brillen, womit die Brille zur Einzahl wurde.

Inzwischen ist die Brille auch zum unabdingbaren Modeutensil mutiert. Sie wird eingefärbt und vornehmlich auf dem Haupthaar getragen.

 

Hoffentlich hat der kleine Ausflug nicht dem Durchblick geschadet.

 

Ohne feuchten Blick

 

Henri

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Kalte Finger und Hände gibt es NICHT, weil kalte Luft an diese kommt, sondern weil der Rest des Körpers unterkühlt ist und in eine Abwehrreaktion geht: Durchblutung in den Extremitäten reduzieren um die lebenswichtigen Organe zu schützen.

 

Deshalb: den Rest des Körpers im Winter draussen beim Knipsen wirklich warm einpacken - vor allem Füsse und Beine - dann löst sich das Problem von kalten Fingern ganz von alleine ;)

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  • 2 weeks later...
Kalte Finger und Hände gibt es NICHT, weil kalte Luft an diese kommt, sondern weil der Rest des Körpers unterkühlt ist und in eine Abwehrreaktion geht: Durchblutung in den Extremitäten reduzieren um die lebenswichtigen Organe zu schützen.

 

Deshalb: den Rest des Körpers im Winter draussen beim Knipsen wirklich warm einpacken - vor allem Füsse und Beine - dann löst sich das Problem von kalten Fingern ganz von alleine ;)

 

Du warst anscheinend noch nie dort, wo es wirklich kalt wird (-20 bis -40 Grad). Ohne Handschuhe sind deine Finger da ganz schnell erfroren, auch wenn man den Rest des Körpers extrem "eingepackt" hat. Laut deiner Logik bräuchte man NIE Handschuhe, was natürlich Quatsch ist, wenn man seine Finger benutzen muss (Bergsteigen, Fotografieren ...).

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Kalte Finger und Hände gibt es NICHT

 

So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Als Hundebesitzer komme ich auch an Tagen mit Temperaturen unter -10° C an die frische Luft und eines kann ich Dir flüstern, ich bin dann warm eingepackt, aber ohne gute Winterhandschuhe könnte ich die Leine dann nicht lange halten und der Hund wäre dann weg. :D

 

Und bei der Fotografie im Winter verhält es sich nicht anders. Ohne Handschuhe geht hier auch nichts mehr bei diesen Temperaturen.

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Naja..jkrt hat nicht ganz unrecht.In der Kälte zieht sich das Blut in den Zehen und Fingern zurück.Allerdings nicht weil der Körper unterkühlt ist,sondern weil das Gehirn die Kälte registriert (unter anderem an Fingern,Zehen,oder anderen schlecht eingepackten Körperteilen),aber auch über das was wir sehen und über die Atmung.Es suggeriert dann dem Körper automatisch "Achtung..grosse Kälte" und veranlasst den Schutz der wichtigen Organe.

Mit Handschuhen,gut eingepackten Beinen/Füssen kann man den Impuls etwas mitsteuern und unterdrücken.

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So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Als Hundebesitzer komme ich auch an Tagen mit Temperaturen unter -10° C an die frische Luft und eines kann ich Dir flüstern, ich bin dann warm eingepackt, aber ohne gute Winterhandschuhe könnte ich die Leine dann nicht lange halten und der Hund wäre dann weg. :D

 

Und bei der Fotografie im Winter verhält es sich nicht anders. Ohne Handschuhe geht hier auch nichts mehr bei diesen Temperaturen.

 

Wieso geht es dann bei mir mit dem Fotografieren bei -10°C ohne die Handschuhe? Was mache ich falsch dass es geht?

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...Was mache ich falsch dass es geht?

 

Meiner Meinung nach...nix. Ich brauche Handschuhe auch nur zum Mopedfahren.

Warm einpacken, ein bischen bewegen, in Ruhe das Motiv und Einstellungen gedanklich auswählen (ohne Kamera )

und dann Kamera unter der Jacke(Isegrim)/Mantel vorholen, schießen und wegpacken... (OMD)

Ansonsten habe ich warme, tiefe Taschen... ;°)

 

Gruß Swejk

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Da reicht mir meine normale Schöffeljacke. Hat die Jacke die passende Außentaschen (mit verstärkten Ecken, da reisst so schnell nix ein) für meine Kamera (NEX5N mit 18-200) ist es automatisch eine Fotojacke ;-)

Sollte es mehr an Ausrüstung werden bevorzuge ich eine ganz profane Fototasche.

Wobei ich mich auch mal als "Rentnerwestenträger" oute, zumindest im Urlaub ist es recht praktisch für Handy und Papiere, wenn ich keine Fototasche mitnehmen will. Ist ja eher so ein Frauen-Handtaschenersatz.....

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  • 2 weeks later...

Um nochmals auf das Thema zurück zu kommen: ich bin letztens in meinem Wohnort einem Zunftgenossen begegnet, der das wirklich bis zum letzten ausgeführt hat.

 

Um den Hals eine Vollformatkamera mit Motorantrieb, dicke Fototasche in Tarnfarbe von der Schulter baumelnd, Tarnanzug komplett mit Fotoweste drüber. Auf der linken Schulter ausgefahrenes Carbonstativ. Natürlich Outdoor Boots an den Füßen! Es war ein sonniger Oktobertag und die Leute saßen bei Kaffee und Kuchen auf dem Marktplatz.

 

Meine Frau musste mich mit Nachdruck weiterziehen, da ich dem Manne mit offenem Mund nachgestarrt habe.

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