Jump to content

Empfohlene Beiträge

Mal in den Raum geworfen: wie seht ihr die Chancen für eine eventuell zukünftige, professionell ausgestattete CSC? Gibt es dafür eigentlich einen hinreichend großen Markt? Welche Merkmale wären für ein solches System notwendig und welche verzichtbar?

Was bitte darf ich mir aussuchen, was CSC bedeuten könnte?: CSC :confused:

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mmh das ist natürlich absolut nicht Klar was mit CSC gemeint sein könnte in einem Systemkameraforum ;-)

 

Zitat aus deinem Link:

CSC: Compact System Camera, Bezeichnung für spiegellose Systemkameras, auch unter EVIL (Electronic Viewfinder, Interchangeable Lens) bekannt - oft im MFT-Standard

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

1. Suchfunktion hier im Forum auf "CSC" ergibt:

"Ihre Suchanfrage erzielte keine Treffer. Bitte versuchen Sie es mit anderen Suchbegriffen." Eh klar.

Zielführender (und hier imn Forum von Kollegen schon erwähnt) ist folgende Google Suche:

"site:http:// w w w.systemkamera-forum.de CSC" (Leerstellen weglassen)

2. Bei den Amis ist mir aufgefallen, daß wahnsinnig viele Abkürzungen verwendet werden, dies stellt jedoch insoferne kein Problem dar, da immer dann, wenn diese Abkürzung erstmalig im Text erscheint, diese so dargestellt wird:

"Compact Sytem Camera (CSC)". In Folge wird dann ausschließlich "CSC" verwendet.

3. Wenn man erstmal etwas weiß, ist man immer klüger. Da findet man dann auch sofort den korrekten Eintrag aus einer langen Liste. Der Lesbarkeit dient dies allerdings nicht. Die Wenigsten werden diesbezüglich eine Frage stellen, in Erwartung als dümmlich zu gelten - dabei, wenn man fragt ist man nur einmal dumm, fragt man nicht bleibt man es für immer.

Gruß Hanns

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da wir nun zur Genüge die Begriffsdefinition erörtert haben, lasst uns doch endlich zum Thema kommen ... :D

 

Kann nicht so viel dazu beitragen, außer dass Sony die FF-NEX plant, welche wohl professionellen Ansprüchen gerecht werden wird!?

"FF" ... muss ich jetzt nicht erklären, oder? :o

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Mal in den Raum geworfen: wie seht ihr die Chancen für eine eventuell zukünftige, professionell ausgestattete CSC? Gibt es dafür eigentlich einen hinreichend großen Markt? Welche Merkmale wären für ein solches System notwendig und welche verzichtbar?

 

Die Frage ist nicht ganz verständlich. Der Markt und die Ausstattungerfordernisse sind die, die derzeit noch mit DSLRs bedient werden. Denn eine Systemkamera ist ja nichts anderes als eine DSLR, halt mit elektronischem Sucher stat Spiegel/Mattscheibe. Da der Autofokus inzwischen auch mithalten kann, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Spiegel vollkommen aus den Kameras verschwinden.

 

Nur mit dem "Compact" im Sinne der Größe einer Zigarettenschachtel wird es vermutlich im Profibereich nichts werden. Abgesehen davon, dass die benötigten Schalter und Anschlüsse ihren Platz brauchen, muss so eine Kamera dann auch schon etwas stabiler ausgelegt sein. Und das geht halt nicht mit kleinen dünnen Plastikteilen.

 

Im Videobereich, in dem es schwingende Spiegel in Filmkameras schon sehr lange nicht mehr gibt, ist man da übrigens weiter. Etwa:

 

Multiple m43 news: Blackmagic with m43 videocamera. MInolt_konica may join m43. ePhotozine testing new PEN cameras. | Mirrorless Rumors

 

Ihr könnt ja auch mal nach RED Kamera googeln.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kommt immer daruf an, was man Profesionell machen möchte. Für Eventfotografie zu aller erst mal das Aussehen der Kamera. Solange die CSCs aussehen wie eingedampfte DSLR Kamera mit Plastikfeeling, wird man halt so angeschaut als ob mn sich keine richtige Kamera leisten konnte als Fotograf. Auch wenn es viele Stiuationen gibt, wo eine kleine unauffällige Kamera besser ist (gerade bei Events).

Bei Sportfotografie fehlt der Autofocus, der mit dem Phasenautofocus nicht mithalten kann und die passenden Objektive.

Bei Tierfotografie ebenso.

Bei Prospekt und Werbeaufnahmen sind die Sensoren zu klein.

Und ganz allgemein die Stbelität der Kameras. St halt ein unterschied, ob ich einen Verschluss habe, welcher direkt auf 150000-200000 Vorgänge ausgelegt ist oder einen der nach ca. 50000 in die Knie geht.

Höhere Akkukapazität ware nicht schlecht.

Und ganz ganz wichtig: Image des Herstellers. Solange es nur ein Hobby ist, kaufe ich auch gerne Nischenprodukte von Ausenseiterhertellern. Wenn es aber um das täglich Brot geht, greife ich dann doch lieber zu Herstellern, die in diesem Bereich etabliert sind. Da weiß man was man hat und kann sich sicherer sein, dass es auch übermorgen das Produkt gibt und nicht eingestellt wurde.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Denn eine Systemkamera ist ja nichts anderes als eine DSLR, halt mit elektronischem Sucher stat Spiegel/Mattscheibe. Da der Autofokus inzwischen auch mithalten kann, ist es nur eine Frage der Zeit (...)

 

 

Das sehe ich nicht so.

 

1. Sind mehr Verschlussborgänge nötige, was zu einem schnelleren Verschleis führt.

2. Ist der Stromverbruch der Kameras wesntlich Höher durch den elktr. Sucher.

3. Bis jetzt ist der Autofokus noch nicht auf dem Level eines Phasenautofokus angekommen. Gerade im CAF Modus ist dieses deutlich zu spüren. (auch die Om-D ist noch weit davon entfernt das zu können was man für Sportfotografie braucht).

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das sehe ich nicht so.

 

1. Sind mehr Verschlussborgänge nötige, was zu einem schnelleren Verschleis führt.

2. Ist der Stromverbruch der Kameras wesntlich Höher durch den elktr. Sucher.

3. Bis jetzt ist der Autofokus noch nicht auf dem Level eines Phasenautofokus angekommen. Gerade im CAF Modus ist dieses deutlich zu spüren. (auch die Om-D ist noch weit davon entfernt das zu können was man für Sportfotografie braucht).

 

Die Ausgangsfrage war allerdings nicht, wie man den heutigen bestehenden Systemkamerakram professionell nutzen könnte, sondern wie eine künftige spiegellose Profi-Systemkamera ausschauen könnte. Von den existierenden Kameras dürfte keine ernsthaften professionellen Ansprüchen genügen. Die Hersteller tun aber auch alles dafür, dass sich das vermutlich so schnell nicht ändert, z.B. Beharren auf dem Zwergenwuchs, Einbau vieler lustiger Artfilter, viele Programme für den einfachen Bedarf, Verlegen von Schaltfunktionen ins Menü, Doppelbelegung wichtiger Anschlussbuchsen. Ich will nicht ungerecht sein. Zielgruppe waren ursprünglich nicht die Profis sondern die Aufsteiger von den Kleinknipsen. Dann kamen die Absteiger von DSLR dazu und vielleicht jetzt die Profis.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das sehe ich anders.

Für mich gibt es das schon-nämlich mit den Sony SLT Kameras.

A77 und die kommende A99 erfüllen mehr oder weniger die Kriterien, zumindest rein technisch.

Sind halt nicht kompakt, aber wie oben bereits ausgeführt widerspricht sich Kompaktheit und professionelle Ergonomie auch tendenziell.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das ist die Frage, ob kompakt und professionell tatsächlich zusammengehen kann (und, ob es eine ausreichend große Zielgruppe existiert). Die mir bekannten bisherigen Ansätze stecken alle zwischen Spielzeug und ambitioniertem Werkzeug für den Sonntagsausflug. Aber der Ur-Leica wurde einstmals ja auch mit dem Spielzeug-Status abgetan...

 

Sicherlich wird jede Geräteklasse immer ihren ganz eigenen, systemimmanenten Vorteil haben, brauche ich große Verstellwege, dann geht nichts über die optische Bank, PDAF mit hoherer Seriengeschwindigkeit und Nachführung (womöglich noch im Dunkelmunkel) verbleibt bis auf weiteres Domäne der DSLR. Dennoch kann vieles mit T/S-Objektiven an KB abgefrühstückt werden (auch im professionellen Bereich), so dass die Sinar halt nur für spezielles eingesetzt wird. Frage wäre, ob der AF der Kompakten zukünftig ähnlich 'ausreichend' sein wird, dass Brot&Butterjobs damit erledigt werden können.

 

Ich sehe es halt bei mir und vielen Kollegen, dass da schon mal zu den Kompakten geschielt wird. Im Bereich Reportage/PJ sind nicht wenige es leid, mit zwei, drei dicken Kisten herumlaufen zu müssen. Ich selber überlege ebenfalls eine meiner drei 5D durch eine Kompakte obsolet zu machen, aber bis dato hakelt es an allen Ecken und Enden. Andererseits werden dort, wo es nicht unbedingt auf Schnelligkeit/Qualität ankommt, derzeit ja schon massiv Konsumentengeräte eingesetzt (Schreiberlinge, die eine Canon G12 in die Hand gedrückt bekommen).

 

Manches könnte relativ einfach umgesetzt werden, ohne die Vorteile der Kompakten aufgeben zu müssen, stabiles Gehäuse zb., oder ein zweiter Card Slot zur Redundanz. Ein paar ergonomische Sachen (Sicherung vor unabsichtlichem Verstellen) könnte man auch in den Griff bekommen, ebenso gute Systemabdichtungen. Eine ausreichende Objektivpalette mit den ‚Heiligen Drei' (16-35/24-70/70-200 mit durchgehend 2.8) und ein paar lichtstarke Objektive (24/35/50/85/135) ist nun auch nicht gerade 'rocket science'.

Batterieladung dürfte da schon schwieriger werden, ohne bei der Prozessorleistung oder Qualität des Monitors Abstriche machen zu müssen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da wir nun zur Genüge die Begriffsdefinition erörtert haben, lasst uns doch endlich zum Thema kommen ... :D

 

'Professionell' könnte vielleicht in diesem Kontext noch definiert werden :D

Mir ist klar, dass prinzipiell jede Kamera 'professionell' ist oder sein kann, nämlich genau dann, wenn sie professionell eingesetzt wird. iPhone Reportagen aus dem Afghanistan wurden auch schon in der Washington Post veröffentlicht.

In diesem Kontext geht es eher um Kamerafeatures, die gemeinhin mit 'professionell' verknüpft werden.

 

Kann nicht so viel dazu beitragen, außer dass Sony die FF-NEX plant, welche wohl professionellen Ansprüchen gerecht werden wird!?

"FF" ... muss ich jetzt nicht erklären, oder? :o

 

Wie ich das verstanden habe, kapriziert sich Sony mit dieser FF-NEX wohl erst einmal auf Videokameras. Ob FF (oder besser: KB) sich mit dem Anspruch der Kompaktheit verbinden lässt, wäre eine weitere Frage. Das bisherige, auf APS-C gerechnete Objektivprogramm von Sony erregt ob der Größe ja jetzt schon Unmut. Ich denke, mit dem Umstieg auf Digital hat sich alles um eine Kategorie verschoben: GF ist so gut wie ausgestorben, MF ist das neue GF, KB das neue MF. Und APS-C/mFT eben das neue KB.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da bin ich ganz bei dir.Aber mal so in den Raum geworfen..

 

Manches könnte relativ einfach umgesetzt werden, ohne die Vorteile der Kompakten aufgeben zu müssen, stabiles Gehäuse zb., oder ein zweiter Card Slot zur Redundanz. Ein paar ergonomische Sachen (Sicherung vor unabsichtlichem Verstellen) könnte man auch in den Griff bekommen, ebenso gute Systemabdichtungen. Eine ausreichende Objektivpalette mit den ‚Heiligen Drei' (16-35/24-70/70-200 mit durchgehend 2.8) und ein paar lichtstarke Objektive (24/35/50/85/135) ist nun auch nicht gerade 'rocket science'.

Batterieladung dürfte da schon schwieriger werden, ohne bei der Prozessorleistung oder Qualität des Monitors Abstriche machen zu müssen.

 

...was ist dir denn genau zuwenig professionell für Reportagen/PJ an der Olympus OM-D EM5? Zusammen mit dem mFT-Objektivpark bietet die doch schon genau was du suchst.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da bin ich ganz bei dir.Aber mal so in den Raum geworfen..

 

 

 

...was ist dir denn genau zuwenig professionell für Reportagen/PJ an der Olympus OM-D EM5? Zusammen mit dem mFT-Objektivpark bietet die doch schon genau was du suchst.

 

Die Antwort gibst du dir doch schon an anderer Stelle fast selbst :D

 

 

Mal eine (im ersten Moment etwas ketzerisch klingende) Frage an die älteren User:

Ich hatte in meinem Leben noch keine Olympus,hätte mir aber auch fast eine OM-D gekauft.Weiss jemand wie es ganz generell um die Qualität bestellt ist bei Olympus..also war das früher schon so (bei der originalen OM oder nachfolgenden Modellen) das die Qualität/Bauweise sagen wir mal..eher durchschnittlich war? Oder treten solche Hard-und Softwarefehler erst seit der OM-D auf? Der hier jetzt gemeldete Ist ja beileibe nicht der einzige und eigentlich ein halbwegs vernachlässigbarer,aber in letzter Zeit tauchen ja doch vermehrt klare Qualitätsmangelmeldungen auf,ich wüsst da schon gerne wie es generell darum bestellt ist da durchaus neben der GH3 auch eine OM-D 2 in Zukunft in Frage kommen könnte..

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn es darum geht, ob eine konkrete Kamera als "professionell" einzustufen ist, würde ich auch darauf abstellen, wie schnell der Hersteller das Gerät im Reparaturfall zurückschickt. Wenn man sein Brot mit der Kamera verdienen muss, macht es durchaus einen Unterschied, ob ich die Kamera nach 4 Tagen oder nach 4 Wochen wieder in Händen halte. Für den Amateur sind 4 Wochen nur ärgerlich, für einen Berufsfotografen aber vielleicht der Anfang vom Ende.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Eine ausreichende Objektivpalette mit den ‚Heiligen Drei' (16-35/24-70/70-200 mit durchgehend 2.8) und ein paar lichtstarke Objektive (24/35/50/85/135) ist nun auch nicht gerade 'rocket science'.

Batterieladung dürfte da schon schwieriger werden, ohne bei der Prozessorleistung oder Qualität des Monitors Abstriche machen zu müssen.

 

Nun, was die Objektive anbetrifft, kommt mft ja schon ein wenig in die richtige Richtung. Es gibt das 2.8/12-35 (24-70 kb) und das 2.8/35-100 (70-200mm kb) ist angekündigt. Bei den Festbrennweiten gibt es ein 2.0/12, ein 1.4/25, ein 1.8/45 mm und ein 1.8/85 mm (immer mit 2 multiplizieren für kb-äquivalente Brennweite). Die vorgenannten Objektive sind von der Abbildungsleistung allesamt gut bis ausgezeichnet. Etwas schwächer ist das 2.8/17 mm.

 

Limitierende Faktoren sind sicher die Batterieleistung. Der Spiegel verbraucht systembedingt weniger Energie :-).

 

Meine Prognose ist folgende: Der Kontrast-AF wird in den nächsten Jahren stetige Verbesserungen erfahren. Ich glaube fest daran, dass der Kontrast-AF dann auch mit dem Phasen-AF konkurrieren kann, auch in der Betriebsart C-AF. Und dann wird es hoffentlich auch entsprechende Objektive geben. Der gegenwärtig vorhandene Objektivpark wird sich mit einem Kontrast-AF kaum vernünftig betreiben lassen. Ich hatte gehofft, dass Canon mit dem Hybrid-AF der EOS-M einen großen Sprung nach vorn macht. Aber bislang scheint die Lösung genauso halbherzig zu sein, wie die Lösung von Olympus.

 

Wenn das AF-Problem gelöst ist, dann steht m.E. auch nichts mehr im Wege, vernünftige VF-Spiegellose zu bauen. Nur kompakt werden die nicht sein. Die Bodies können etwas kleiner ausfallen, weil man den Spiegelkasten nicht mehr braucht. Das Auflagenmaß kann kleiner werden. Damit werden die Objektive etwas kompakter.

 

Will man es deutlich leichter und kleiner, dann geht das nicht mit einem VF-Sensor. Denn muss man auf einen APS-C Sensor, auf einen mft-Sensor oder auf ein noch kleineres Sensorformat zurückgehen. Das muss im Vergleich zu heute nicht zwangsläufig nachteilhaft sein. Ohne jetzt hier die Sensordiskussion befeuern zu wollen, muss man halt sehen, dass jede Sensorgröße Vor- aber auch Nachteile hat. Bei den kleineren Sensoren wird es irgendwann eine Grenze für die Auflösung geben, weil Beugungseffekte einsetzen. Ist selbst bei VF-Sensoren so, nur passiert es dort später. Möglicherweise werden aber Kameras mit VF-Sensoren irgendwann mal die Spezialisten für das Studio sein.

 

Und Olyboy hat es schon angesprochen: Professionelle Linie bedeutet dann auch professioneller Support. Und da sind Canon und Nikon im Fotobereich nach meiner Wahrnehmung immer noch ziemlich unangefochten. Ich lasse mich da aber gern eines Besseren belehren. Im Videobereich spielen sicher Sony und Panasonic in der gleichen Liga.

 

Gruß

Thobie

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das sehe ich anders.

Für mich gibt es das schon-nämlich mit den Sony SLT Kameras.

A77 und die kommende A99 erfüllen mehr oder weniger die Kriterien, zumindest rein technisch.

Sind halt nicht kompakt, aber wie oben bereits ausgeführt widerspricht sich Kompaktheit und professionelle Ergonomie auch tendenziell.

 

 

Wenn man die SLT dazuzählt durchaus. Was mich bei den SLT´s nur ungemein stört ist der Verlust von 1/3 Blende. Ich meine gerade Lichtstärke ist das was richtig Geld kostet. Nehmen wir mal zum Vergleich das 50er 1.4 und das 50er 1.2 von Canon. Da kostet die knapp halbe Blende locker mal 800 Euro Aufpreis. Und dann spanne ich das Vor eine Kamera, die mir den Vorteil der teuer bezahlten Blende wieder wegnimmt? Ich glaube das ist nicht die richtige Lösung. Dann lieber einen schwingenden Spiegel im Kasten.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn es darum geht, ob eine konkrete Kamera als "professionell" einzustufen ist, würde ich auch darauf abstellen, wie schnell der Hersteller das Gerät im Reparaturfall zurückschickt. Wenn man sein Brot mit der Kamera verdienen muss, macht es durchaus einen Unterschied, ob ich die Kamera nach 4 Tagen oder nach 4 Wochen wieder in Händen halte. Für den Amateur sind 4 Wochen nur ärgerlich, für einen Berufsfotografen aber vielleicht der Anfang vom Ende.

 

Ein wichtiger Punkt. CPS und NPS existieren nicht ganz grundlos.

 

Reliabilität ist in diesem Umfeld sehr, sehr weit definiert und geht über die eigentlichen Gerätschaften weit hinaus.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn man die SLT dazuzählt durchaus. Was mich bei den SLT´s nur ungemein stört ist der Verlust von 1/3 Blende. Ich meine gerade Lichtstärke ist das was richtig Geld kostet. Nehmen wir mal zum Vergleich das 50er 1.4 und das 50er 1.2 von Canon. Da kostet die knapp halbe Blende locker mal 800 Euro Aufpreis. Und dann spanne ich das Vor eine Kamera, die mir den Vorteil der teuer bezahlten Blende wieder wegnimmt? Ich glaube das ist nicht die richtige Lösung. Dann lieber einen schwingenden Spiegel im Kasten.

 

SLT zählt bei mir allerdings nicht mehr zu den Kompakten/CSC. Wenn ich eine A99/77 erwäge, kann ich auch weiterhin bei Canon 5d/Nikon D800 bleiben, die Größen-/Gewichtsunterschiede sind trivial.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

SLT zählt bei mir allerdings nicht mehr zu den Kompakten/CSC. Wenn ich eine A99/77 erwäge, kann ich auch weiterhin bei Canon 5d/Nikon D800 bleiben, die Größen-/Gewichtsunterschiede sind trivial.

 

Naja das schon nicht ganz ;)

Davon ab kostet eine A77 gerade mal knapp die Hälfte einer 5D MarkIII / D800

 

Ich kann dieser Diskussion/Fragestellung nicht wirklich viel sinnvolles abgewinnen tsoe.Professionalität definiert sich hinter der Kamera.Nicht am Preisschild.Eine CSC hat das C nicht umsonst im Namen.Das ist eine ganz andere Nutzergruppe.

 

Darüber kommen dann die Systemkameras/DSLRs mit denen man durchaus professionell Bilder schiessen kann.Die werden auch von vielen professionellen Fotografen bereits als Alternative oder Ergänzung zu den FF-Tanks akzeptiert.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da bin ich ganz bei dir.Aber mal so in den Raum geworfen..

 

 

 

...was ist dir denn genau zuwenig professionell für Reportagen/PJ an der Olympus OM-D EM5? Zusammen mit dem mFT-Objektivpark bietet die doch schon genau was du suchst.

 

Ganz konkret und ganz auf meinen eigenen Bereich zugeschnitten:

- ein Aquivalent zu meinem 16-35/2.8 L

- ein Äquivalent zu meinen 24/1.4 L, 35/1.4 L und vor allem meiner Diva, dem 85/1.2 II L.

- Das Gefühl, die Kisten auch mal aus einem Meter auf Beton knallen zu lassen. Ist mir mit Canon 1er und 5er mehrfach passiert. Mir ist klar, dass die, wenn es dumm kommt, genauso hinfällig sind, aber wie gesagt, bisher haben sie es überlebt (und das passiert in action schneller als man denkt).

- Zweiter Card-Slot

- Ergonomie. Da ist die Oly mit den zwei Rädern schon nah dran, mir aber immer noch wie viele andere CSC zu 'cluttered'. Sony mit dem Tri-Navi ist da schon nahe dran (ohne die Retro-Schiene zu bemühen), scheitert aber fast schon rührend an Kleinigkeiten. Fast alle CSC hängen dem Design-Mantra des Rädchens rechts hinten mit Vier-Wege-Click nach. Gerade dort, wo man seinen Handballen hat. Findet man weder bei Canon noch bei Nikon in höheren Modellen an der Position. Das hat seinen Grund. Weiterhin: kaum Schutz vor unabsichtlichem Verstellen. Das PASM-Rad zum Beispiel sucht man bei den C&N-Modellen im oberen Bereich vergeblich oder es ist arretiert (Canon 5d der neueren Klasse) oder es ist simpel abgetaped.

- Funktionables Auto-ISO im AS-Mode (um die semantische Klippe des 'Auto-ISO in Manuell' mal zu umschiffen). _Inklusive_ EC. Einer der wenigen Gründe, warum ich zu Nikon oder Pentax wechseln würde, aber die haben keine Diva im Angebot.

- Wie bei allen CSC: generelle Strobistenfeindlichkeit. PW-Absenz. Bei Sony könnte sich da etwas tun, Phottix hat da etwas angekündigt. Mit TTL-Unterstützung.

 

Ich möchte keineswegs der OM-D eine professionelle Eignung absprechen, besonders die Abdichtung scheint sehr löblich zu sein. Aber für _mich_ist sie es eben (noch) nicht.

bearbeitet von tsoe
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Naja das schon nicht ganz ;)

Davon ab kostet eine A77 gerade mal knapp die Hälfte einer 5D MarkIII / D800

 

Und eine M9 das doppelte..:D

(Ja, da kann man mit professionell arbeiten, ist aber eher im Bereich Editorial/Art zu verorten. Seltener im Bereich PJ/Wedding/wasauchimmer)

 

Für eine wirklich professionelle CSC (nebst dem Ökosystem) wäre ich gerne bereit, zwischen 3k und 5k hinzublättern. Was uns zur Ausgangsfrage bringt - gäbe es genügend Interessenten, die ein solches Szenario wahrscheinlich machen lässt?

 

Ich kann dieser Diskussion/Fragestellung nicht wirklich viel sinnvolles abgewinnen tsoe.Professionalität definiert sich hinter der Kamera.Nicht am Preisschild.Eine CSC hat das C nicht umsonst im Namen.Das ist eine ganz andere Nutzergruppe.

 

Auf diesen Punkt bin ich bereits in #13 und anderenortes in diesem Fred eingegangen. Ganz klar: professionell arbeiten kann ich auch mit einer Holga. Die Frage ist, ob das C im Namen grundsätzlich professionelle Features ausschliest, oder ob bei Sony, Fuji, Samsung, Oly erneut ein kleiner Barnack sitzt.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Professionell?

 

Ist ganz schwierig zu beantworten... Wurde ja auch schon viel zu gesagt.

 

Als Hobbyist und Spaßfotograf sehe ich derzeit unzählige Optionen, die mir genügen würden.

 

Als Profi würde ich sagen machen die CSC als System bisher noch nicht genug her. Die mFT's am ehesten, aber Sony bietet sehr gute Kameras, aber da fehlt es eben am Zubehör. Samsung hat (zu Unrecht) einen schlechten Ruf und wird auch schwierig.

 

Ich hatte mal vor die NEX-7 nebst SEL24/1,8 - SEL50/1,8 - kommendem 35/1,8 - 19er Sigma und evtl. dem Telezoom beruflich zu nutzen. Ich arbeite am im Industriebereich, da wird den Kameras ziemlich viel abverlangt: Staub, Hitze, Kälte, Stöße...

Das traue ich den CSC's bisher nicht zu. Aber ich arbeite auch hauptsächlich im Ausland und muß 100% auf die Ausrüstung vertrauen können. Meistens hab ich eh 2 Gehäuse 3-4 Festbrennweiten und 2-3 Zooms + Blitz in der Tasche. Dann kann nix passieren.

 

Denn eines geht gar nicht: Systemausfall.

 

Dann wars das mit der Karriere. Lieber "nur" die EOS5D als Zweitgehäuse mit Zoom einsetzen, als ein Totalausfall. Canon hat halt ein weltweiten Service und liefert zur Not bis in die letzte Ecke Austauschgeräte. Das ist für mich und Kollegen viel Wert.

 

Als Hochzeitsfotograf oder Pressemann sieht das schon wieder ganz anders aus. Da könnte ich mir eine Fuji X gut vorstellen...

Trotzdem sehe ich nur Canon und Nikon, jedenfalls zu 95%. Ganz selten sieht man mal ein paar Leica-Freaks im Portraitbereich.

 

Eins muss man wissen: "Profi" hat wenig mit ausreichend guter Bildqualität oder Bedienung zu tun, sondern eben mit "System"! Da sind Canon und Nikon uneinholbar vorne. Da ist es dann nicht entscheidend, ob die Ausrüstung nun 2 oder 20.000€ kostet. Eine gute Ausrüstung kann man ja lange verwenden, Objektive sicher 10 Jahre und länger, Gehäuse leider nur noch um die 3-5 Jahre, dann sind sie überholt.

 

"Früher", also Ende des letzten Jahrtausends hab ich noch als Azubi angefangen mit Hasselblad zu fotografieren. Da waren die Objektive teils älter als ich, die Gehäuse auch 5-20 Jahre. Da wurden nur defekte Teile repariert. Die Technik hat sich damals gar nicht verändert, AF gab es nicht, die Belichtung hab ich extern mit Belichtungsmesser gemessen. Die Fotos waren nicht schlechter, brauchten aber wesentlich länger, um beim Kunden zu landen.

 

Die Zeiten sind aber vorbei. :eek:

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...