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Wenn mir doch nur noch eine Erklärung für die 3 Schichten, statt der theoretisch nur notwendigen einen Schicht einfallen würde.

 

Es handelt sich mit ziemlicher Sicherheit wirklich um eine ND 0.3 = 1 EV Folie. Alle drei übereinandergelegt sieht sie nämlich aus wie eine tief-tief dunkle Sonnenbrille, also visuell viel mehr als eine '1 EV Sonnenbrille'.

 

Ich habe jetzt inzwischen auf diese Weise 3 Blitze getuned... bei allen das gleiche konstante gewünschte Ergebnis...

 

Preisfage weiterhin: Wie ist der 'Schichtentheoriebruch' zu erklären, unter der Prämisse, dass es wirklich eine ND 0.3 = 1 EV Folie ist... ?!?

 

 

Und... falls jemand auch seinen Blitz tunen möchte... das ganze kostet bei Filterfolie.de weniger als 2.- inkl. Versand.

 

Und hier auch ein Text für einen passenden Warnaufkleber auf dem Blitz (für gängige Blitze, z.B. Metz, welche Blende 2/4/8 bei ISO100 im Original haben):

 

Graufilter vor

Sensor, daher

ISO doppelt so

hoch wie Kamera

einstellen ->

2.8/5.6/11@ISO100

4/8/16@ISO200

 

Der Zweck dieses Aufklebers ist natürlich nur, dass man die richtige Computerblende am Blitz-Rechenschieber ablesen kann.

bearbeitet von kirschm
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Die Absorption des Lee-Filters 209 (ND 0.3) sinkt im IR-Bereich.

Lee Filters

 

In Fotoblitzen werden oft Xenon-Blitzröhren eingesetzt. Diese erzeugen ein dem Tageslicht ähnliches sichtbares Licht, aber mit Spitzen im IR-Bereich.

http://zeiss-campus.magnet.fsu.edu/articles/lightsources/images/xenonlampsfigure1.jpg

 

-> Abhängig von der Empfindlichkeit der Fotozelle im IR-Bereich könnte die Belichtungsmessung verfälscht werden.

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  • 1 month later...

Hallo, helft mir mal aus meiner Denkblockade. Denn die Theorie, die ich oben aufgestellt habe, stimmt nach den üblichen ND-Berechnungen nicht ganz, obwohl sie mir 'schichtentheoretisch' immer noch plausibel vorkommt:

 

Das hatte ich oben geschrieben:

 

1 Folienschicht davor = theoretisch 1 Blende Einfluss...

2 Folienschichten davor = theoretisch 2 Blenden Einfluss...

3 Folienschichten davor = theoretisch ca. 2.5 Blenden Einfluss (4 Schichten wären 3 Blenden Einfluss)...

 

Aber die letzte Behauptung stimmt doch wohl nicht, denn Graufilter kann man offensichtlich ND-mässig einfach addieren, d.h. 3 Schichten ND 0.3 ist das gleiche wie einmal ND 0.9... aber ND 0.9 sind nunmal 3 Blendenstufen und nicht 'ca. 2.5'.

 

Dennoch erscheint mir (und das wurde hier im Thread auch bestätigt) meine o.g. Schichtentheorie logisch. Wo ist hier der Denkfehler?

 

Hier die Formeln um die ND-Filter:

Der Faktor ergibt sich aus 10^ND

Die Blendenstufen ergeben sich aus dem Logarithmus des Faktors zur Basis 2, in Excel wäre das Log(Faktor;2)

 

Nach diesen Formeln (welche sich auch in den üblichen ND-Tabellen niederschlagen) bedeutet ND 0.3 wie üblich 1EV und 3x ND 0.3 = 0.9 wären 3 EVs... also entgegen o.g. logisch klingender Schichtentherie.

 

Wo ist mein Denkfehler? Als Fehlerquelle kann ich mir vorstellen, dass die übliche Additionsbehauptung von Graufiltern nicht stimmt. Es wird z.B. behauptet, dass man diese ND-mässig addieren kann. 1x ND 0.6 plus 1x ND 0.9 würde also ND 1.5 ergeben... oder hier im Beispiel: 3x ND 0.3 = ND 0.9

 

Beispiel einer ND-Tabelle: Neutraldichtefilter

bearbeitet von kirschm
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Meine Logik dazu. Wenn ein Filter die Hälfte des Lichts absorbiert, so absorbiert ein zweiter gleicher Filter die Hälfte dessen, und ein weiterer Filter wiederum die Hälfte, also 1/2 - 1/4 - 1/8 Licht noch vorhanden, bzw. 2x - 4x - 8x Belichtungszeit. 0,3 heißt 10 hoch 0,3 bedeutet fast genau 2.

Eine Addition der Zahl "0,3" ist damit statthaft, 3x 0,3 muß 0,9 ergeben (10 hoch 0,9 ist ausreichend genau 8).

Weicht der Filter von 0,3 ab, z.B. 0,27 - wäre das Endergebenis 6,5 anstatt 8.

Gruß hanns

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Meine Logik dazu. Wenn ein Filter die Hälfte des Lichts absorbiert, so absorbiert ein zweiter gleicher Filter die Hälfte dessen, und ein weiterer Filter wiederum die Hälfte, also 1/2 - 1/4 - 1/8 Licht noch vorhanden, bzw. 2x - 4x - 8x Belichtungszeit. 0,3 heißt 10 hoch 0,3 bedeutet fast genau 2.

Eine Addition der Zahl "0,3" ist damit statthaft, 3x 0,3 muß 0,9 ergeben (10 hoch 0,9 ist ausreichend genau 8).

Weicht der Filter von 0,3 ab, z.B. 0,27 - wäre das Endergebenis 6,5 anstatt 8.

Gruß hanns

 

Ja, genau, das entspricht der üblichen Rechenmechanik um die Graufilter... und jetzt weiss ich auch wo mein Denkfehler in folgender 'Behauptung' war:

 

1 Folienschicht davor = theoretisch 1 Blende Einfluss...

2 Folienschichten davor = theoretisch 2 Blenden Einfluss...

3 Folienschichten davor = theoretisch ca. 2.5 Blenden Einfluss (4 Schichten wären 3 Blenden Einfluss)...

 

Bei der 3.Schicht dachte ich, ich müsste nochmals alle bisherigen Folienschichten verdoppeln, um die Lichtdurchlässigkeit nochmals zu halbieren... das ist natürlich blanker Unsinn... Jede weitere Schicht eines ND 0.3 Filters reduziert den Lichteinfall um die Hälfte (also 1EV Effekt), so einfach ist das, wenn man das Gehirn mal kurz ausschaltet.

 

Habe ich also schon 100 Schichten von ND 0.3 Filtern drauf, dann reduziert eine weitere (also die 101ste) den Lichteinfall um die Hälfte, also 1 EV... Mann, habe ich damals (und auch noch in der geistigen Umnachtung heute morgen) einen Mist zusammen gedacht... ich war nur am Verdoppeln... ich hätte also aus 100 Schichten 200 gemacht, um 1 EV zu erzielen... schäm... Duck&Weg...

bearbeitet von kirschm
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... schäm... Duck&Weg...

Sehe dazu keinen Grund, irren ist menschlich, Perfektionismus ohne Fehler ist suspekt.

Trotzdem verwirrend, oder? Was bleibt: 3 Folienschichten = 1 EV Überbelichtung

Diese 1 EV - ist das geradeso geschätzt ? Nehme ich einmal so an. Wenn auch nur geschätzt, im Vergleich zu 3 EV (der zu erwartende Wert), so weit kann man sich ja auch nicht verschätzen.

Die Folie selbst mit 0,3 - wie weit ist dieser Wert garantiert. Dort würde ich ansetzen, messen würde ich mit einem Belichtungsmesser (Tageslicht). BTW: Alte Belichtungsmesser können leicht reanimiert werden, Selen wird nicht "verbraucht", sondern der Kontakt zum Selenelement kontaminiert (zerlegen, reinigen, Kontaktfett).

Da Du aber mit dem Endresultat selbst schon zufrieden bist, ist es nicht mehr so wichtig, und dient nur mehr dem eigenen Verständnis.

Gruß hanns

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Sehe dazu keinen Grund, irren ist menschlich, Perfektionismus ohne Fehler ist suspekt.

Trotzdem verwirrend, oder? Was bleibt: 3 Folienschichten = 1 EV Überbelichtung

Diese 1 EV - ist das geradeso geschätzt ? Nehme ich einmal so an. Wenn auch nur geschätzt, im Vergleich zu 3 EV (der zu erwartende Wert), so weit kann man sich ja auch nicht verschätzen.

Die Folie selbst mit 0,3 - wie weit ist dieser Wert garantiert. Dort würde ich ansetzen, messen würde ich mit einem Belichtungsmesser (Tageslicht). BTW: Alte Belichtungsmesser können leicht reanimiert werden, Selen wird nicht "verbraucht", sondern der Kontakt zum Selenelement kontaminiert (zerlegen, reinigen, Kontaktfett).

Da Du aber mit dem Endresultat selbst schon zufrieden bist, ist es nicht mehr so wichtig, und dient nur mehr dem eigenen Verständnis.

Gruß hanns

 

Also, dass 3 Folienschichten a ND 0.3 nur 1 EV bei Blitzgeräten verursachen, kann ich durch wirklich ausführliche Vergleichsmessungen bestätigen (ich weiss hier wirklich, was ich tue, glaub mir, keine Schätzung, sondern mehrfach wiederholte visuelle Vergleichsmessungen...). Ich habe sehr viele Blitzgeräte damit getestet, z.B.: Metz 45CL4, 36CT2, 32CT3, 32CT7, 20C2, Unomat P360TCT, Unomat 24TAC....

 

Die Vermutung eines Beitrages hier macht deshalb in meinen Augen Sinn. Nämlich, dass der Blitzsensor nicht auf die übliche 'Verdunklung' reagiert, sondern dass die Lichtwellen in einem anderen Spektrum relevant sind.

 

Wie gesagt, jeder kann es nachtesten: 3x ND 0.3 beeinflusst wohl die meisten Blitzsensoren nur um EV1... und das funktioniert zurverlässig und beliebig mit vielen Blitzgeräten reproduzierbar...

 

Eine wirkliche Erklärung dafür habe ich aber immer noch nicht...

 

Bzgl. 'Garantie' von ND 0.3... ich habe jetzt mehrfach bei filterfolie.de solche Folien bestellt... die angeblichen ND 0.3 haben jedes mal das gleiche Ergebnis produziert, auch eine ND 0.9 hat die gleiche Wirkung wie 3x ND 0.3...

 

Zum Versuchsaufbau (am Beispiel Metz 45CL4 oder 36CT3, weil man hier alle Blenden zur Verfügung hat):

1) Fotos mit Kamera&Computerblende 4 / 5.6 / 8 etc.

2) Dann 3x ND 0.3 vor den Sensor und wieder Fotos mit Blende 4 / 5.6 / 8 etc.

3) Ein Foto aus 2) mit Blende 5.6 ist visuell genauso hell wie ein Foto aus 1) mit Blende 8... also 1EV Unterschied durch längere Blitzleuchtzeit... gilt auch für alle anderen Blendenabstufungen...

bearbeitet von kirschm
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