kbaerwald Geschrieben 5. Januar 2011 Share #51 Geschrieben 5. Januar 2011 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hallo Garf ich finde die Möglichkeiten mit Objektiven in Retrostellung sehr interessant, aber doch auch stark auf flächige Objekte (klassische Reproduktionen) ausgerichtet. Die erzielten ABM sind wirklich beeindruckend. Es gab einmal eine Zeit, da konnte man noch Retro betreiben, da die Blendeneinstellung mechanisch direkt am Objektiv erfolgte. Heute muß man sich im MFT-Bereich mit "Altware" eindecken, um das zu bewerkstelligen . Hier hat die Entwicklung der Technologie mal ausnahmsweise keinen Fortschritt gebracht. Es gibt eben noch einige Bereiche, in denen man um manuelle (und mit Sachverstand ausgeführte) Einstellungen nicht umhin kommt. Ich nehme an, Du hast die FD Ausrüstung schon vor Ort gehabt und deine Investition beschränkte sich auf den Umkehrring: so gesehen, eine wirklich preiswerte Möglichkeit in den Bereich > 1:1 vorzustoßen. Wenn ich so in den ABM 4:1 reinschaue, so bilde ich mir ein eine leichte Unschärfe an den Rändern (Ecken) zu erkennen. Hast Du schon mal probiert einfach eine "hochwertigere" Festbrennweite als Frontobjektiv zu verwenden? Hat der Canon Macro-Kuppler noch Linsen oder fungiert er als reiner "Zwischenring"? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 5. Januar 2011 Geschrieben 5. Januar 2011 Hi kbaerwald, Das könnte für dich interessant sein: Makro mit Abbildungsmaßstab größer 1:1 an MFT? . Da findet jeder was…
systemcam128 Geschrieben 5. Januar 2011 Share #52 Geschrieben 5. Januar 2011 Leider kann man mit dem Panasonic nicht abblenden, die Tiefenschärfe ist daher sehr klein. Die Abbildungsmaßstäbe sind ganz gut aber was nützen die wenn die Qualität dabei so schlecht ist. Ich vermute mal es liegt am fehlenden abblenden. Dann kann man ja auch gleich ohne großen Aufwand ein Maßstab unter 1:1 machen und die Vergrößerung einfach durch einen Ausschnitt machen. Hier mal das selbe Motiv keine Ahnung welcher Abbildungsmaßstab aber auf jeden Fall unter 1:1 und ein 150% Crop. Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stefangs Geschrieben 16. Januar 2011 Share #53 Geschrieben 16. Januar 2011 die Raynox-Dinger sind vom PL-Verhältnis her einsame Spitze - wirst Du im Makroforum bestätigt finden.....schwierig wird es bei Filterdurchmesser von über 62 o.ä. (vignettierung) für mich ist es auch prima, daß man die mit dem Klemmdingsbums schnell hin und wieder weg bekommt - unterwegs ist das einfach gut... ich habe mir das ding gerade geholt und finde es auch ziemlich cool, aber schnell hin und wieder weg ist eigentlich nicht, weil das ding m.e. einen designfehler hat: wenn man es abnimmt, kann man naemlich den rueckdeckel nicht einfach draufstecken, sondern muss die linse aus der klemmhalterung rausschrauben. damit ist es auch nicht praktischer als ein objektivwechsel. schade, das haette bestimmt ohne grosse muehe besser geloest werden koennen. stefan Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
iximan Geschrieben 22. Januar 2011 Autor Share #54 Geschrieben 22. Januar 2011 Hallo, Ich bin noch immer dabei mir die nötigen Teile für einen schönen Makrostand zu besorgen, aber ich hab jetzt mal das Apo-Rodagon-N 50/2,8 mit Klebeband in Retro an ca. 140 mm Verlängerungstuben montiert. Abstandseinstellung (=Scharfstellung) durch endloses Herumrücken am Stativ Die Vergrößerungslupe der G1 ist dabei eine enorme Hilfe! Keine Ahnung wie man das mit einer Spiegel-DSLR hinkriegt. Nominelle Blende 5,6, ABM ca. 2,5. Die Fotos zeigen einen Ausschnitt aus dem Torbogen auf der Vorderseite des 10 Euro Scheines. Die Unschärfe im rechten unteren Bereich kommt daher, das ich den Schein etwas zerknittert war und damit uneben, dieser Bereich ist also nicht relevant. Das zweite Bild ist ein 100%-Crop aus der Mitte des ersten. Ansonsten ist die Schärfe ok oder? (Habe bisher nie gewagt mich an Schärfediskussionen zu beteiligen:D ) Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kbaerwald Geschrieben 23. Januar 2011 Share #55 Geschrieben 23. Januar 2011 Hallo, Ich bin noch immer dabei mir die nötigen Teile für einen schönen Makrostand zu besorgen, aber ich hab jetzt mal das Apo-Rodagon-N 50/2,8 mit Klebeband in Retro an ca. 140 mm Verlängerungstuben montiert. Abstandseinstellung (=Scharfstellung) durch endloses Herumrücken am Stativ Die Vergrößerungslupe der G1 ist dabei eine enorme Hilfe! Keine Ahnung wie man das mit einer Spiegel-DSLR hinkriegt. Nominelle Blende 5,6, ABM ca. 2,5. Die Fotos zeigen einen Ausschnitt aus dem Torbogen auf der Vorderseite des 10 Euro Scheines. Die Unschärfe im rechten unteren Bereich kommt daher, das ich den Schein etwas zerknittert war und damit uneben, dieser Bereich ist also nicht relevant. Das zweite Bild ist ein 100%-Crop aus der Mitte des ersten. Ansonsten ist die Schärfe ok oder? (Habe bisher nie gewagt mich an Schärfediskussionen zu beteiligen:D ) Hallo Iximan die Bilder sind in Schärfe und Helligkeitsverteilung ausgezeichnet. Das mit dem Staivgerücke ist ja entsetzlich , ich dachte du hättest dir die Mini Makroschnecke von Zoerk besorgt! Das Rodenstock Objektiv ist ja wirklich ausgezeichnet (ich habe es mir gebraucht gekauft, weil die Luminars und Photars dieser Welt schwer zu bekommen und auch zu teuer sind. Ich bin gerade dabei den Aufbau des Makrosystems mit dem StackShot zu testen. Das läuft noch nicht rund, weil die StackShot-gesteuerte Verschlußauslösung noch nicht funktioniert und ich auf ein Kabel von Cognisys warte. Der hängende Aufbau mit dem Manfrotto Stativ ist recht schwingunsgsarm: ich möchte aber gerne einen festen Aufbau mit Reprostativ und Blitzen installieren, da bin ich auf der sicheren Seite. Dieser Aufbau hier bringt mich auf etwa 4.5:1 und ich will auch einmal (wie du es bereits durchgeführt hast) das Rodagon in Retrostellung testen. Also denne - bis bald Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
iximan Geschrieben 23. Januar 2011 Autor Share #56 Geschrieben 23. Januar 2011 Hallo Klaus, Klar hab ich die Makroschnecke, aber der Aufbau war so improvisiert das ich alles verrückt hätte wenn ich an der Schnecke gedreht hätte. Sogar wenn ich mich auf die Tischplatte gestützt habe, war die Veränderung der Schärfe mit der Vergrößerungslupe schon sichtbar. Sehr interessant mal den Stackshot an den Tuben zu sehen. Ich bin immer noch unschlüssig ob ich den Stackshot will oder einen rein manuellen Zustelltisch mit Mikrometerschraube. Du sprichst einen festen Aufbau an, dann kann ich aus meine ersten Erfahrungen nur wärmstens empfehlen. Der Knackpunkt für komfortables Arbeiten ist meiner Meinung nach, das Kamera und Objekt fest aneinander gekoppelt sind. Gummifüsse von Stativen, verrückbare Stative , zu lange Achsen die sich biegen usw., das kann einem schon ziemlich den Spass verderben. Ich bin zwar noch am Planen, aber hier mal der aktuelle Stand meines Makrotisches. Die Kamera ist 360° drehbar aufgehängt, also sind Aufnahmen von oben, schräg oben, vorne, unten usw. möglich. Und die Kamera ist in Schritten von wenigen Mikrometern nach vorne verschiebbar. Das Objekt ist mittels Kreuztisch vertikal und horizontal verschiebbar. Das ganze sollte bis mindestens 5:1 so stabil sein das man problemlos die Kamera und den Zustellschlitten bedienen kann ohne was zu verstellen. Gezeichnet hab ich das Ganze übrigens mit Google Sketchup (Freeware). Macht Spaß damit zu arbeiten, allerdings braucht man wohl ein paar Stunden Einarbeitung. Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kbaerwald Geschrieben 23. Januar 2011 Share #57 Geschrieben 23. Januar 2011 Werbung (verschwindet nach Registrierung) ... bin mir auch noch nicht ganz klar darüber, wie die finale Anordnung aussehen wird: hängend oder in der Waagrechten? Ich will mir auch nicht einen ganzen Tisch mit dem Aufbau "zustellen". Auch was bewegt wird, ist bei mir noch nicht ganz geklärt: Kamerasystem oder Objekt. Eins ist mir jedoch klar geworden: es muß automatisiert werden! Ich habe mal probehalber am Wochenende einen Pflanzenstengel mit ABM 4:1 mit 60 Einzelaufnahmen abgelichtet. Schrittweite: 0.15 mm - da fallen dir am Ende die Arme ab, wenn du alles von Hand machen musst. Übrigens habe ich wieder etwas gelernt. Längeres Drücken der Mülleimer-Taste an der G2 und Konsorten schaltet den "LiveView" an, so daß man per USB das Bild live mit dem Videokabel auf einen Monitor übertragen kann. Da der StackShot auch per PC Programm (Zerene Stacker) kontrolliert werden kann, ist eine Ferneinstellung mit Schärfekontrolle des Bildes einfach möglich. Man kann so Start- und Endeinstellung festlegen, die Serie aus Testgründen durchfahren und dann aufnehmen. Gut, daß ich in Rente bin, dieses Projekt hätte ich als Berufstätiger nie in Angriff genommen ! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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Suedlicht Geschrieben 23. Januar 2011 Share #58 Geschrieben 23. Januar 2011 Der Knackpunkt für komfortables Arbeiten ist meiner Meinung nach, das Kamera und Objekt fest aneinander gekoppelt sind. Wenn ich mal 2 Cent dazu los werden darf. Diese Feststellung ist absolut richtig. Wenn ich mir aber deinen Entwurf eines Makrostandes ansehe, dann liegen mir da zu viele Strecken und Knoten zwischen Kamera und Objekt. Ich finde, das könnte man deutlich reduzieren, wenn man den Objekttisch tatsächlich am Träger der Kamera befestigt. Das schließt ja eine Neigung von Kamera und Objektitisch nicht aus. Wenn Kamera und Objektitisch möglichst steif gekoppelt sind, wäre es auch relativ egal, wie die Neigung des ganzen(!) bewerkstelligt wird. Schönen Gruß vom Südlicht PS: Habe hier wirklich beeindruckende Aufnahmen gesehen. PS2: Wo doch moderne Kameras eh den Fokus elektr(on)isch einstellen - wäre es da nicht denkbar, die Stack-Funktion direkt in die Kamera einzubauen? Nicht gleich das Verrechnen (das kommt dann später), aber das Erzeugen der Bilder? Gibt es das womöglich irgendwo? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kbaerwald Geschrieben 23. Januar 2011 Share #59 Geschrieben 23. Januar 2011 PS2: Wo doch moderne Kameras eh den Fokus elektr(on)isch einstellen - wäre es da nicht denkbar, die Stack-Funktion direkt in die Kamera einzubauen? Nicht gleich das Verrechnen (das kommt dann später), aber das Erzeugen der Bilder? Gibt es das womöglich irgendwo? Hallo Südlicht Ja, gibt es (CHDK-Forum • Forum anzeigen - kreative Arbeit mit dem CHDK). Die Leute sind da ausgesprochen kreativ: auch Stacking wird da mit einfachen Kameras betrieben. Ich habe z.B. zwei IXUS100 in Z-Anordnung als Stereokamera mit Auslöser - alles über "gehackte" Canon Kameras. Ich sehe hier allerdings das Problem in der Auflösung der Fokusschritte, gerade bei Makro. Es gab schon Diskussionen, ob man unter 1mm Schrittweite kommt. Ein sehr interessantes Gebiet und das mit wenig finanziellem Aufwand. Ausserdem zu beachten: wenn die Kamera refokussiert, verändern sich Bild- UND Gegenstandsweite, was zu anderen Effekten führt als beim klassichen Stacking, wo du nur die Gegenstandsweite mit Schlitten veränderst, die Bildweite (Balgenauszug, Rohrlänge) aber beibehältst. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Suedlicht Geschrieben 23. Januar 2011 Share #60 Geschrieben 23. Januar 2011 Ja, gibt es (CHDK-Forum • Forum anzeigen - kreative Arbeit mit dem CHDK). Die Leute sind da ausgesprochen kreativ... Ausserdem zu beachten: wenn die Kamera refokussiert, verändern sich Bild- UND Gegenstandsweite, was zu anderen Effekten führt als beim klassichen Stacking, wo du nur die Gegenstandsweite mit Schlitten veränderst, die Bildweite (Balgenauszug, Rohrlänge) aber beibehältst. Danke für die Aufklärung! Und jetzt grüble ich, ob nicht das Ändern des Fokus' der Kamera der bessere Weg sein müsste gegenüber einem Verschieben von Kamera oder Objekt. Man möchte doch eigentlich immer das selbe aufnehmen, nur eben mit anderem Fokus? Ich muss allerdings zugeben, dass ich in Sachen Makro ziemlich unbedarft bin und über 1:1 noch nicht hinausgekommen bin. Von Stacks ganz zu schweigen. Ich schrieb dieses PS eigentlich auch nur in Hinblick auf einen Thread hier, bei dem es um die perfekte Systemkamera geht. Evtl. könnte man die Idee ja dort aufnehmen. Schönen Gruß vom Südlicht Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Murphy Geschrieben 23. Januar 2011 Share #61 Geschrieben 23. Januar 2011 Hallo Klaus, ich habe mich für die klassische Horizontale entschieden. Ich fotografiere Pilze, Myxomyceten + Ascomyceten (Schleim- und Schlauchpilze). Die kleinsten sind etwa 1mm groß. Bei den Größeren brauche ich tw. Hintergrund, auch deshalb horizontal. Das Ganze steht auf einer Massivholzplatte (5cm), Stahlspikes, Gitzo Carbon, Manfrotto Getriebeneiger, StackShot, Leica Balgen und die Photare (25 +50 mm) Das geht dann so ca. bis 15:1 Als Blitz Metz 58 AF 2 mit Streuscheibe und zusätzlich eine große Streuscheibe über der Pilzanordnung. Blitz mit Power Pack wegen der Blitzfolgezeiten und natürlich auch der Gesamtauslösungen, das sind bei mir durchaus 1000 bis 2000 an einem Tag. Schön ist übrigens, dass man den StackShot einstellen und dann alles sich selbst überlassen kann. Während er arbeitet kann man schon mal die erste Serie entwickeln und schichten. Zurzeit nehme ich noch die G1 (wegen der geschilderten Kabelprobleme), später die GH2. Insgesamt sind die Ergebnisse mit der G1 nicht schlechter als mit der Nikon D300 aber das Arbeiten ist insgesamt wesentlich komfortabler. Ich habe noch aus Nikonzeiten von Charles Krebs folgende Einstellungen übernommen: Belichtung manuell 1 Sek. Blitz auf den 2. Vorhang Spiegelvorauslösung (hier sehe ich noch ein Problem bei den G's) Blitz auf manuell und langsam an die richtige Blitzleistung herantasten. Liegen bei mir zwischen 1/8tel und 1/32tel. Umgebungslicht reduzieren. Reflexionen vermeiden. Ich habe den StackShot so eingestellt, dass zwischen jeder Auslösung 10 Sek. liegen. Damit gehe ich auf Nummer Sicher. Etwas weniger würde wahrscheinlich auch reichen. Bei diesen Abbildungsmaßstäben kommt es wirklich auf jede Kleinigkeit an. Je stabiler desto besser. Ich habe noch ca. 5kg am Stativhaken befestigt. Das hat sich sehr bewährt. Was die Spiegelvorauslösung angeht, habe ich auch gedacht damit nichts mehr zu tun zu haben, bis ich in Phototest (Spiegelreflex Digital) gelesen habe, dass die G's noch mehr vibrieren als eine Spiegelreflex ohne Vorauslösung. Ein weiteres Problem ist Helicon Focus, dass nicht immer die gewünschten Ergebnisse liefert. Aber man muss sich immer vor Augen halten, dass man sich weit jenseits der "normalen" Bedingungen befindet und kaum auf praktische Erfahrungswerte zurückgreifen kann. Also immer probieren und nicht entmutigen lassen. Da ich jedes Wochenende fotografiere und es auch um möglichst vollständige Dokumentationen der Pilze (soweit das überhaupt möglich ist) geht, brauche ich einen Aufbau der die nächsten Jahre Bestand hat. Ich bin also noch lange nicht fertig mit meinem Aufbau. Hinweise und Tipps werden dankend entgegen genommen. Sollte ich neue Erkenntnisse habe, melde ich mich. Hier www.photomacrography.net kannst du dir jede Menge Informationen zum Thema holen. Natürlich noch Schwerpunkt Spiegelreflex aber trotzdem hochinteressant. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei deinen weiteren Versuchen. Gruß Murphy Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Softride Geschrieben 23. Januar 2011 Share #62 Geschrieben 23. Januar 2011 ...wenn die Kamera refokussiert, verändern sich Bild- UND Gegenstandsweite, was zu anderen Effekten führt als beim klassichen Stacking, wo du nur die Gegenstandsweite mit Schlitten veränderst, die Bildweite (Balgenauszug, Rohrlänge) aber beibehältst. Hallo zusammen, gerade das Fokussieren über die Entfernungseinstellung ist für das Zusammensetzen des Stacks wesentlich günstiger weil sich der Abbildungsmaßstab sehr viel weniger ändert als beim Verändern der Gegenstandweite mittels enes Schlittens wie ich hier experimentell gezeigt habe: https://www.systemkamera-forum.de/systemuebergreifende-technikdiskussionen-objektivadaptierung/13801-schlitten-oder-fokusring-fuer-stacks.html Deshalb würde es einer Automatisierung in der Kamera wesentlich weniger entgegenstehen als das Schlittenverfahren. Ich hoffe immer noch auf eine Open-Source-Lumix. ...Übrigens habe ich wieder etwas gelernt. Längeres Drücken der Mülleimer-Taste an der G2 und Konsorten schaltet den "LiveView" an, so daß man per USB das Bild live mit dem Videokabel auf einen Monitor übertragen kann. ...! Das ist sehr interessant! Aber ich verstehe die Aussage nicht wirklich. Kannst Du mir das bitte etwas näher erklären? Wieso per USB mit Video-Kabel? Meinst Du den HDMI-Anschluss oder den analogen Video-Ausgang der Kamera oder doch den USB-Port? Ich fände es toll, wenn man live auf dem Computer das Kamerabild sehen könnte. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kbaerwald Geschrieben 23. Januar 2011 Share #63 Geschrieben 23. Januar 2011 Hallo Murphy .. und danke für die ausführlichen Informationen: es ist immer gut, wenn man auf die Erfahrungswerte von "Leidensgenossen" zurückgreifen kann. Und ich habe heute von dir eine Menge neuer Ansätze erhalten. Ich bin gelernter Biologe, habe aber mein Berufsleben in der Computerbranche zugebracht. Jetzt möchte ich wieder an mein an alte Erfahrungen anknüpfen. Ich will mir aber Zeit dafür lassen (die habe ich ja auch jetzt ). Wir haben uns ja schon bei der Fernauslöserdiskussion kurz kennengelernt. Ich hatte bei Cognisys ein bisschen Druck gemacht, weil ich glaube, daß die reine Kabellösung noch etwas dauert: Paul DeZeeuw hat mir nun eine (provisorische) Lösung mit elektrischer Trennung der Komponenten zugeschickt, die wohl in den nächsten Tagen eintreffen wird. Da du ja die G1 hast, drückt es dich sicher nicht so. Ich hatte eigentlich gedacht, daß die G2 wegen des fehlenden Spiegels insgesamt vibrationsärmer ist, da muss ich mich einmal umhören. Sind das überhaupt Probleme für dich? Du blitzt ja die Objekte an und ich nehme an mit extrem kurzen Blitzzeiten? Warum eine Sekunde Verschlußzeit? Was bringt übrigens der zweite Vorhang? Das ist mir nicht ganz klar geworden. Du siehst, wie Antworten zu weiteren Fragen führen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kbaerwald Geschrieben 23. Januar 2011 Share #64 Geschrieben 23. Januar 2011 (bearbeitet) Hallo zusammen, gerade das Fokussieren über die Entfernungseinstellung ist für das Zusammensetzen des Stacks wesentlich günstiger weil sich der Abbildungsmaßstab sehr viel weniger ändert als beim Verändern der Gegenstandweite mittels enes Schlittens wie ich hier experimentell gezeigt habe: https://www.systemkamera-forum.de/systemuebergreifende-technikdiskussionen-objektivadaptierung/13801-schlitten-oder-fokusring-fuer-stacks.html Deshalb würde es einer Automatisierung in der Kamera wesentlich weniger entgegenstehen als das Schlittenverfahren. Ich hoffe immer noch auf eine Open-Source-Lumix. Das ist sehr interessant! Aber ich verstehe die Aussage nicht wirklich. Kannst Du mir das bitte etwas näher erklären? Wieso per USB mit Video-Kabel? Meinst Du den HDMI-Anschluss oder den analogen Video-Ausgang der Kamera oder doch den USB-Port? Ich fände es toll, wenn man live auf dem Computer das Kamerabild sehen könnte. Tag, Softride, Die "Fokuslösung" ist sicher viel eleganter, das habe ich auch aus deinem Testansatz gelernt. Es dürfte auch software-technisch egal sein, da du ja mit einem sich verändernden ABM auf jeden Fall rechnen musst. M.E. ist es die Frage nach der technischen Präzision in einer Kamera, die "eigentlich" für ABMs>10 konstruiert wurde. Es macht wohl einen anderen Kameratyp erforderlich. Ich fände es super, wenn es einen Stackermotor gäbe, der den Balgenauszug bewegt (und damit die Bildweite verändert) und nicht die Objektiv-Balgen-Kamera Konstruktion als Ganzes (verändert die Gegenstandsweite). Wegen des großen ABM wäre das m.E. auch technisch einfacher zu realisieren, was die Schrittweite anbelangt. Zum Videoanschluß: ganz einfach. Es gibt das USB Videokabel, welches eigentlich dazu dient die Fotos im Wiedergabemodus auf einen Monitor zu schicken. Diesen Anschluß kann man jetzt so verwenden, daß er auch live, d.h. das aktuelle Bild wie auf dem Display überträgt. Ich habe einen PC Monitor, der auch ein zugeführtes FBAS Signal als Bild im Bild einblendet, so daß ich das Kamerabild sehen kann und gleichzeitig das StackShot Kontrollprogramm. das macht es sehr viel leichter als ständig direkt an der Kamera zu stehen. Es geht natürlich auch ein zweiter Monitor mit Video Signaleingang. Leider habe ich kein HDMI Kabel, sonst hätte ich das auch mal ausprobiert (langes Drücken der Papierkorb-Taste). bearbeitet 23. Januar 2011 von kbaerwald Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Softride Geschrieben 23. Januar 2011 Share #65 Geschrieben 23. Januar 2011 ...Zum Videoanschluß: ganz einfach. Es gibt das USB Videokabel, welches eigentlich dazu dient die Fotos im Wiedergabemodus auf einen Monitor zu schicken.... Hallo Klaus, ahh, danke, jetzt versteh ich! An der Kamera ist der USB-Stecker doppelt belegt. Sowohl FBAS wie auch USB. Leider habe ich keinen Monitor mit FBAS-Eingang. Ich will mir morgen mal ein HDMI-Mini-Kabel besorgen und testen. Danke für den Hinweis! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
iximan Geschrieben 24. Januar 2011 Autor Share #66 Geschrieben 24. Januar 2011 Wenn ich mal 2 Cent dazu los werden darf. Diese Feststellung ist absolut richtig. Wenn ich mir aber deinen Entwurf eines Makrostandes ansehe, dann liegen mir da zu viele Strecken und Knoten zwischen Kamera und Objekt. Ich finde, das könnte man deutlich reduzieren, wenn man den Objekttisch tatsächlich am Träger der Kamera befestigt. Das schließt ja eine Neigung von Kamera und Objektitisch nicht aus.Wenn Kamera und Objektitisch möglichst steif gekoppelt sind, wäre es auch relativ egal, wie die Neigung des ganzen(!) bewerkstelligt wird. Schönen Gruß vom Südlicht Hallo Suedlicht, Für Anregungen bin ich jederzeit offen, bloss ich versteh nicht wie du's meinst:rolleyes: Eine kleine Skizze wäre vielleicht hilfreich. Allerdings möchte ich dazusagen das ich das Ding mit Bosch-Rexroth Alu-Profilen bauen will, mit denen hab ich einige Erfahrung, und bin daher recht zuversichtlich dass der Aufbau sehr stabil sein wird. Ein bisschen modifizieren werde ich das Ding allerdings noch, da ich mich nach ein bisschen mehr Recherche, sowie einiger Meinungen hier und reiflicher Überlegung doch für den Stack Shot entschlossen habe. Kostet mit USB-Schnittstelle in etwa das selbe wie ein guter manueller Zustelltisch mit Mikrometerspindel, kann aber viel mehr. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Suedlicht Geschrieben 24. Januar 2011 Share #67 Geschrieben 24. Januar 2011 Eine kleine Skizze wäre vielleicht hilfreich. Tut mir leid, aber dazu hab ich grad überhaupt keine Zeit. Ich denke mir: Vergiss doch mal einen Moment die Neigbarkeit der Kamera. Schraube unter die grünen Halter des Tubus' axial eins dieser Profile (besser 2), recht lange, bis weit vors Objektiv, und am vorderen Ende bringst du - kippbar - eine Halterung fürs Objekt an. Dann wären Objekt und Objektiv sehr direkt gekoppelt. So eine Art optische Bank eben, nur dass das Objekt mit drauf ist. Die Gesamtheit dessen könnte man dann noch neigbar irgendwo aufbauen, zur Not auf einem Stativ. Da Objekt und Objektiv gekoppelt sind, käme es dann auf dessen Stabilität nicht mehr so dramatisch an. (Nur noch, um Schwingungen des Gesamtsystems zu vermeiden) Schönen Gruß vom Südlicht Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
expat Geschrieben 25. Januar 2011 Share #68 Geschrieben 25. Januar 2011 Ihr habt mich angeregt, mal mein Zörk "Multifokus System" genanntes Teil an meine Olympus E-Pl1 anzuschließen. Ich ahbe einene Adapter für Rollei Objektive und dafür wiederum einen für 42-Schraub. Irgendwann vor langer Zeit habe ich auch mal dafür eine interessantes Tessar gefunden 2.8 50, das ich im Internet nicht finde. sieht so aus: Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
expat Geschrieben 25. Januar 2011 Share #69 Geschrieben 25. Januar 2011 Der Vorteil ist, dass man damit ganz normale Aufnahmen bis Unendlich machen kann, aber eben auch ziemlich nah ran kann durch den großen Tubus. Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
expat Geschrieben 25. Januar 2011 Share #70 Geschrieben 25. Januar 2011 Sieht so aus: Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Murphy Geschrieben 25. Januar 2011 Share #71 Geschrieben 25. Januar 2011 Hallo Klaus, die 1 Sek. soll kamerainterne Schwingungen eliminieren. Daszu passt der Blitz auf den 2. Vorhang, weil dann erst im abgedunkeltem Raum die eigentliche Belichtung erfolgt. Wie gesagt, dass ist noch aus Spiegelreflexzeiten aber nach dem ich den Test in Phototest gelesen habe, habe ich mich dazu entschlossen diese Einstellung beizubehalten. Ich hätte das nicht für möglich gehalten, das die G's bei der Auslösung so vibrieren. Gruss Murphy Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kbaerwald Geschrieben 25. Januar 2011 Share #72 Geschrieben 25. Januar 2011 Hallo Klaus,die 1 Sek. soll kamerainterne Schwingungen eliminieren. Daszu passt der Blitz auf den 2. Vorhang, weil dann erst im abgedunkeltem Raum die eigentliche Belichtung erfolgt. Wie gesagt, dass ist noch aus Spiegelreflexzeiten aber nach dem ich den Test in Phototest gelesen habe, habe ich mich dazu entschlossen diese Einstellung beizubehalten. Ich hätte das nicht für möglich gehalten, das die G's bei der Auslösung so vibrieren. Gruss Murphy Ja, klar, das ist angekommen - werde das einmal austesten. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kbaerwald Geschrieben 27. Januar 2011 Share #73 Geschrieben 27. Januar 2011 Ihr habt mich angeregt, mal mein Zörk "Multifokus System" genanntes Teil an meine Olympus E-Pl1 anzuschließen. Ich ahbe einene Adapter für Rollei Objektive und dafür wiederum einen für 42-Schraub. Irgendwann vor langer Zeit habe ich auch mal dafür eine interessantes Tessar gefunden 2.8 50, das ich im Internet nicht finde. sieht so aus: Hallo expat hast du schon Erfahrungen beim Einsatz des Multifocus-Systems bei echten Nahaufnahmen, z.B. Tabletop Aufnahmen mit ABM 1:5 bis 1:1? Macht da der Schwenktubus eine gute Figur? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
expat Geschrieben 27. Januar 2011 Share #74 Geschrieben 27. Januar 2011 Hallo expat hast du schon Erfahrungen beim Einsatz des Multifocus-Systems bei echten Nahaufnahmen, z.B. Tabletop Aufnahmen mit ABM 1:5 bis 1:1? Macht da der Schwenktubus eine gute Figur? Ja, habe ich, noch zu Kleinbildzeiten, aber mich interessierte das schon damals nur von der Seite der Machbarkeit hjer, ohne dass ich Objekte hatte, die ich dann auch wirklich photographieren wollte. Überhaupt ist dies Firma Zörk eine genuale Schmiede. Zum Beispiel der Shiftvorsatz. Auch etwas, das ich mir kaufen könnte, ohne es dann wirklich zu benutzen.Damit könnte man sehr schön den Faktor bei Kleinbildobjekltiven an MFT reduzieren. Hat schon mal jemand dieses Tessar gesehen, das ich da übergroß vor- gestellt habe? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kbaerwald Geschrieben 27. Januar 2011 Share #75 Geschrieben 27. Januar 2011 Hat schon mal jemand dieses Tessar gesehen, das ich da übergroß vor-gestellt habe? Sieht aus als hätte es kein Schneckengewinde: könnte es ein Vergrößerungsobjektiv oder Makroobjektivkopf sein? Auf der Seite (The Macrolens Collection Database) ist nicht zu finden, da sind alles Makrolinsen. Was für ein Gewinde hat es gehäuseseitig? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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