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Der Sensor liegt bei einer Systemcamera ja ziemlich exponiert und ist damit sehr anfällig für Staub und Dreck.

Also ist die Frage: wie reinigen!?

 

1) Herumschmieren mit irgendwelchen Zauberflüssigkeiten und Spezialspachteln? Verdammt teuer, und hinterlässt oft Schlieren…

2) Ausblasen (Blasebalg) Hmmm. Mit Hochdruck Staubverseuchte Luft auf den Sensor schiessen? Nein danke. Locker ausblasen mit Balg, um große Flusen vorsichtig wegzupusten ist ok. Alles andere - nein danke!

3) Trocken abwischen? Brillenputztuch/Qtip oä? Na wunderbar. Staubkörnchen auf dem Tiefpass herumschrubben und schön Kratzer reinmachen, und die CAM ist ruiniert.

4) Scotch Klebeband: Öhm, noch nicht versucht, soll aber auch gehen.

 

Also doch das gute alte Discofilm. Wer es noch nicht kennt:

und passend dazu

Bezugsquelle

 

Alternativ gibt es noch Sensor-film. Sehr gut dokumentierte Seite. Allerdings gibt's dort auch das ml zu 1€, im Gegensatz zum Original 500ml zu 16,90€. :eek:

 

Ich persönlich habe es nicht erfunden, möchte aber an dieser Stelle ein paar gesammelte Links weitergeben.

 

Und wer meint, sein Sensor sei sauber:

Alufolie nehmen, ein winziges Loch reinmachen, Objektiv abmachen, Alufolie statt dem Objektiv drauf, fertig ist die Pinholekamera. jetzt noch ein Bild auf eine weiße Wand machen und nicht in Panik geraten bei dem Resultat :P

 

Anbei noch die Vorher-Nachher Bilder mit Pinhole:

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bearbeitet von Tandem24
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Genau ;)

 

Der Trick an der Sache: den Film satt auftragen, dann lässt er sich wunderbar an einem Stück abziehen.

 

Früher gabs Leute, die hatten Probleme mit Sensorfilm & Platte. Das lag am Geiz, zu dünnem Auftragen und demzufolge ging der Film nicht in einem Stück ab. Oder es wurde nicht lange genug gewartet, und der Film war noch nicht durchgetrocknet.

 

Sollte das einem auf dem Sensor passieren, keine Panik: Einfach neu aufpinseln, die Reste die noch auf dem Sensor sind werden wieder aufgelöst und mit dem neuen Film restlos abgezogen!

bearbeitet von Tandem24
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Servus Tandem24,

 

dann war ich früher zu geizig.

 

Denn mit der Schallplattenreinigung mittels Discofilm ging ich jedenfalls gnadenlos baden. Ich war gut mit der Resteentfernung beschäftigt. Habe es dann nach mehreren Versuchen schlicht aufgegeben.

 

Was nicht heissen soll, dass dein Vorschlag nicht zu einem guten Ergebnis bei der Sensorreinigung führen kann. Dein Hinweis, "Reichlich auftragen" ist sicher nicht verkehrt.

 

Gruss aubani

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:o Fettnapf :D

 

Auf dem Sensor kann man ja großzügig sein, da passt eh nicht viel drauf, und es ist eine echt preisgünstige Möglichkeit den Sensor fast ohne Risiko zu reinigen.

 

Wer diesen ominösen "Speckgrabber" kennt, der kann den super nachbauen:

Wattestäbchen mit discofilm tränken, antrocknen lassen, bis er noch gummiartig ist, und noch nicht ganz fest. Nun kann man Schmutz einfach "wegstempeln"

 

Zumindest hat man beim Auftragen bei Systemcams nicht das Risiko des Spiegelzurückklappens, was bei Spiegelreflex'en durchaus ein nicht zu verachtendes Risiko ist...

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Also, das erste lösen geht recht streng, danach geht der Rest ganz easy ab.

 

Mit dem verbesserten Papierabzieher geht es erheblich einfacher von Anfang an.

 

Wichtig ist natürlich, das man mit der Suppe nicht den kompletten Schacht vollgiesst, und wirklich nur auf das Glas aufträgt. Dann ist es problemlos.

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Genau ;)

 

Der Trick an der Sache: den Film satt auftragen, dann lässt er sich wunderbar an einem Stück abziehen.

 

Früher gabs Leute, die hatten Probleme mit Sensorfilm & Platte. Das lag am Geiz, zu dünnem Auftragen und demzufolge ging der Film nicht in einem Stück ab. Oder es wurde nicht lange genug gewartet, und der Film war noch nicht durchgetrocknet.

 

da wäre es aber doch interessant zu wissen, wie lange man warten muss, bis die Schicht durchgetrocknet ist.

Man sollte sicher das Abziehen beendet haben, bevor der Verschluss wieder zugemacht wird und der Spiegel wieder runterklappt.

 

Sollte das einem auf dem Sensor passieren, keine Panik: Einfach neu aufpinseln, die Reste die noch auf dem Sensor sind werden wieder aufgelöst und mit dem neuen Film restlos abgezogen!

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Tja, wie lange hängt insbesondere von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab.

Warm und knochentrockene Luft, und das Zeugs ist in 20-30min durchgetroknet. Bei 10°C und 90% Luftfeuchte kann es ewig dauern ;)

 

20°C und ca. 40-60%rLF ist gute Stunde mal ein Näherungswert. Kommt natürlich auch auf die Schichtdicke an.

Einfach mal mit Zahnstocher antesten, wenn es noch gummimäßig ist, ists noch zu früh.

 

Aber am besten Probe auf einem Filter machen, das kann nicht schaden ;)

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Also ich habe nur gute Erfahrung damit und reinige alle meine Kameras mit Sensorfilm seit gut zwei Jahren.

 

Das Fläschchen ist immer noch halb voll, somit erübrigt sich eigentlich auch eine Preisdiskussion.

 

Es ist die beste und schonendste Reinigungsmöglichkeit die ich kenne. Preisgünstiger sind nur noch Q-Tips.

 

Mir ist auch mal der Verschluss zugegangen, weil ichs vergessen hatte. Der ist aber weit drüber, also kein Problem.

 

In Kroatien hatte ichs mal eilig und habe es in 15min trockengeföhnt. Ging Problemlos. Ansonsten lass ichs meist 1-1,5h trocknen.

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Also, bei meiner G1 scheint das Abweisen von Staub beim Sensor gut zu funktionieren. Es sind keine Staubkörnchen auf den Aufnahmen sichtbar. Ich meine, irgendwo einmal gelesen zu haben, dass Panasonic das Patent von Olympus gekauft hat.

Panasonic baut Olympus’ Staubfilter ein; das Patent gehört natürlich weiterhin dem Erfinder. Dies ist das bislang wirksamste Staubfilterverfahren und eine Reinigung daher selten nötig; im Einzelfall muss man den Sensor doch einmal selbst reinigen, etwa weil die Verunreinigung klebriger als gewöhnlicher Staub ist. Aber eben nur dann – ich würde keinen besonderen Aufwand treiben, nur um Staub sichtbar zu machen, den man in der Praxis gar nicht sieht.

 

Bei Kameras ohne wirksames Staubfilter ist es ratsam, den Sensor regelmäßig vorbeugend abzupusten, damit sich der Staub nicht festsetzen kann. Bei Kameras von Olympus und Panasonic ist das unnötig (was leicht abgeschwächt auch für die DSLRs von Canon und Nikon sowie für die Pentax K-7, K-5 und 645D gilt, die ebenfalls Staubfilter auf Ultraschallbasis haben).

bearbeitet von mjh
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Schön für diejenigen, die eine funktionierende interne Sensorreinigung haben...

Obwohl ich mich immer frage: Wo geht der Dreck hin? Er bleibt ja im Sensorkasten, ein- zweimal die cam hinundherbewegt, und der Siff ist wieder auf dem Sensor.

 

Erstaunlich finde ich, das man solche "Elephanten" ums Verplatzen nicht mit bloßem Auge sehen kann...

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Obwohl ich mich immer frage: Wo geht der Dreck hin? Er bleibt ja im Sensorkasten, ein- zweimal die cam hinundherbewegt, und der Siff ist wieder auf dem Sensor.

Die per Ultraschall abgeschüttelten Fremdkörper werden von Klebestreifen fixiert; das jedenfalls ist die Idee hinter den Systemen von Olympus/Panasonic, Nikon und Pentax (und Pentax’ DR II, das leider der K-7, K-5 und 645D vorbehalten bleibt). Aber selbst wenn das nicht vollständig klappen sollte, ist es eigentlich auch egal. In der Kamera wird es immer Staub geben, egal was man macht, und der Abrieb innerhalb der Kamera sorgt selbst dann für die Entstehung frei vagabundierender Fremdkörper, wenn man das Objektiv nie wechselt. Aber zum Problem wird der Staub erst, wenn er sich dauerhaft mit dem Sensor verbindet, und der wesentliche Effekt der Ultraschallreinigungssysteme besteht darin, eben das zu verhindern.

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Aber zum Problem wird der Staub erst, wenn er sich dauerhaft mit dem Sensor verbindet, und der wesentliche Effekt der Ultraschallreinigungssysteme besteht darin, eben das zu verhindern.

 

Interessante Idee... Trotzdem würde mich ein Pinhole-Bild einer Cam mit solcher Technik interessieren.

Wenn jemandem mal langweilig ist...

Zeigt her den Schmutz, oder auch nicht :)

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Interessante Idee... Trotzdem würde mich ein Pinhole-Bild einer Cam mit solcher Technik interessieren.

Ich hatte die diversen Reinigungssysteme mal getestet, indem ich die Sensoren zunächst gezielt verunreinigte und dann die automatische Sensorreinigung aktivierte. Für den Test nahm ich dann ein Testbild mit kurzer Brennweite und kleinstmöglicher Blende auf. Das Ergebnis war, dass das (auch von Panasonic genutze) Olympus-System nach einem einzigen Reinigungsvorgang fast alle Fremdkörper beseitigt hatte und die Systeme von Canon, Nikon und Pentax (DR II) dazu nur zwei Reinigungsvorgänge benötigten. Das System von Sony und das DR-System von Pentax schieben die Staubpartikel nur hin und her; ein echter Reinigungseffekt ließ sich kaum feststellen. (Ich besitze selbst eine Pentax K10D, deren Reinigungssystem ich abgeschaltet habe – es bringt sowieso nichts.)

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  • 2 weeks later...
scheint bei der NEX jedenfalls ziemlich unwirksam zu sein :D

 

Nach 2 Wochen sieht mein Sensor so aus:

Naja, einmal generalgerinigt vor dem Urlaub. Ein Körnchen hats überlebt, aber was solls...

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