Räuber Geschrieben 1. Februar 2014 Share #1 Geschrieben 1. Februar 2014 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Seit ich mich intensiver mit Fotoequipment und Kameras beschäftige ist für mich die Lowlight Fähigkeit immer eine der wichtigsten Kriterien gewesen. Das liegt ganz einfach daran, dass ich eher an Portraits und sozialer Fotografie interessiert bin. Und da ist ein Blitz oft eher hinderlich. Ein anderer Punkt ist meine Vorliebe für kleine Kameras (der Grund der mich zu spiegellosen Kameras gebracht hat). Mein Punkt ist Folgender: Alle der aktuellen Systeme liegen beim Thema Lowlight auf einem Level! Fuji X +bis ISO6400 brauchbar +mit X-A1, X-M1 eine brauchbare Größe +F1.4 35mm, F1.4 23mm, F1.2 56mm -kein Bildstabilisator mit den Festbrennweiten -sehr langsamer und ungenauer AF bei Lowlight -Verschlusszeiten künstlich hochgesetzt (2/3 Stop) Olympus mFT +bis ISO1600 brauchbar (ISO3200 im Notfall) +Bildstabilisator in der Kamera +EPM2, EPL5 gute Größe +F1.4 25mm Panaleica, viele F1.8 Festbrennweiten +schneller und zuverlässiger AF Sony NEX +bis ISO3200 brauchbar +Bildstabilisator in einigen lichtstarken Festbrennweiten +F1.8 50mm, F1.8 35mm, F1.8 24mm +kleine Kameras -langsamer AF -schlechtes Sortiment an lichtstarken Festbrennweiten Samsung NX +bis ISO3200 brauchbar +F1.4 85mm mit Bildstabi -keine kleineren Kameras als NX300 -schlechtes Sortiment an lichtstarken Festbrennweiten (<F2.0) Dann gibt es da noch kompakte Kameras wie die Sony RX100 II oder die Panasonic GM1 die aufgrund ihrer Größe punkten. Egal wie ich es betrachte, kein System setzt sich hier signifikant ab. Kein System ist oberhalb von ISO6400 brauchbar. Das Fuji System wirkt auf den ersten Blick, als der Lowlight König, ist es aber nicht. Die 1-2 Stops Vorsprung durch den Sensor, X-Trans und die lichtstarken Primes verliert die Kamera durch fehlende Stabilisation und ISO-Cheating wieder. Die Olympuskameras scheinen stattdessen das perfekte Lowlight Paket zu liefern. Aber effektiv sind sie nur bis ISO1600 problemlos zu verwenden bzw. ISO3200. Der IBIS der Kameras ist auch kein Allheilmittel, da man bei Personen wenigstens eine Verschlusszeit von 1/30s nutzen sollte. Was sagt ihr? Gibt es ein System oder eine Kamera welche im Lowlightsegment hervorsticht? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 1. Februar 2014 Geschrieben 1. Februar 2014 Hi Räuber, Das könnte für dich interessant sein: Lowlight . Da findet jeder was…
Schwarzewolke Geschrieben 1. Februar 2014 Share #2 Geschrieben 1. Februar 2014 Sony A7, die ist, was ich bis jetzt gesehen habe, bis ISO 6400 ohne Probleme einsetzbar, das Sel-55f18z scheint zur Zeit eines der allerbesten Objektive zu sein. Stabi bei Menschen nützt dir übrigens gar nichts, selbst deine 1/30s sind schon zu lang. Bewegungsunschärfe, selbst bei stillstehenden Menschen, braucht nach meiner Erfahrung mindestens 1/80s. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 2. Februar 2014 Share #3 Geschrieben 2. Februar 2014 (bearbeitet) Die Olympuskameras scheinen stattdessen das perfekte Lowlight Paket zu liefern. Aber effektiv sind sie nur bis ISO1600 problemlos zu verwenden bzw. ISO3200. Der IBIS der Kameras ist auch kein Allheilmittel, da man bei Personen wenigstens eine Verschlusszeit von 1/30s nutzen sollte. Was sagt ihr? Gibt es ein System oder eine Kamera welche im Lowlightsegment hervorsticht? Obwohl ich mehrere angebliche Lowlightkings besitze, kommt für Menschen eigentlich immer nur die EM5 mit, wenn es wichtig ist. Pentax K5 und K01 wären besser von der Performance, aber die K5 fokussiert bei sehr schlechtem Licht daneben und ansonsten gibts zuwenig wirklich lichtstarke Objektive in meinem Fundus für dieses System (ein 1,4/50 reicht halt nicht für alles) und die K01 ist zu langsam Die NEX 7 ist bei 3200 noch sehr passabel (man darf nicht vergessen, dass die üblicherweise gezeigten Crops aus einem 24 MP Sensor sind .. bei gleicher Ausgabegrösse sieht das ganz anders aus) aber der AF ist ... obwohl zuverlässig ... nicht schnell genug um entspannt und ohne zu prüfen Bilder zu machen. Was bleibt ist die EM5, die mit 1,7/20 * und 1,8/45 eine sehr gute Kombination bietet, einen extrem schnellen AF hat und mit der Gesichtserkennung und Touch AF praktisch jedes Bild perfekt scharf abliefert, auch wenn Menschen drauf sind, bei ISO 3200. Ich gehe persönlich bis ISO 5000. wobei das dann wirklcih üble Lichtverhältnisse sind .... bei ISO 3200 habe ich keinerlei Bedenken die Bilder abzuliefern, dafür brauche ich oft nichtmal RAW..... und ich ein ISO 5000 Bild nur noch mit Nacharbeit und Bedenken aus der Hand gebe (aber manchmal ist halt genau das drauf, was man zeigen muss) Im Lowlightbereich kommt es halt nicht nur auf die reine Sensorperformance an, sondern auch auf anderen Eigenschaften der Kameras und hier bekommt man bei Olympus das perfekte System (ich selbst finde noch die GX7 sehr interessant, die da nach dem was man liest durchaus mithalten kann und Zugriff auf die gleichen Objektive hat) * Mein Lowlightobjektiv im Normalbereich ist das 1,7/20 .... obwohl ich das 1,4/25 habe, weil das 20er einen etwas neutraleren und weiteren Bildeindruck abliefert und so besser zum 45er als Ergänzung passt, auch ist der AF zwar langsamer, aber sitzt bei Personen einfach supersicher ... das 25er lässt sich manchmal verwirren. Es liefert eine sehr schöne Bildanmutung ab, die mit einem fast dreidimensionalen Bildeindruck punkten kann, aber im Lowlightbereich geht es mir um was anderes, desbalb bleibt es das 20er. bearbeitet 2. Februar 2014 von nightstalker Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 2. Februar 2014 Share #4 Geschrieben 2. Februar 2014 Achja: Die NEX 7 ist für Lowlight Portraits, bei denen die Motive guten Willen mitbringen (also nicht gehetzt sind und nur kurz posen) durchaus geeignet, die Objektive sind inzwischen auch vollkommen ausreichend vorhanden: Ich selbst habe die Wahl zwischen 1,8/24, 1,8/35 und 1,8/50 ... mehr lichtstarke Objektive habe ich im mFT System auch nicht zur Verfügung. Für Übersichten ist im NEX System das SEL16 mit WW Konverter sehr brauchbar, bei mFT nehme ich da gerne das 2,5/14 mit WW Konverter (Lichtstärke 2,5 ist halt besser als 3,5 beim 9-18) .... von Zeiss gibts aber auch noch das 12mm, wenn man Qualitätsfanatiker ist (im Lowlightbereich sind allerdings mehr Pragmatiker unterwegs, die froh sind, wenn sie überhaupt ein passables Bild mit nach Hause nehmen können) Von der Fuji XE2 erzählen sie im Unterforum, dass der AF fast auf dem Niveau der EM5 liegen soll ... vielleicht wäre diese noch eine interessante Lowlightkamera? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Räuber Geschrieben 2. Februar 2014 Autor Share #5 Geschrieben 2. Februar 2014 Mit der Kombination EM5 & Pana 20/1.7 habe ich leider schlechte Erfahrungen gemacht. Die EM5 unterbelichtet gerne mal und wenn man dann die Belichtung hochzieht gibt es mit dem 20er starkes Rauschen und Banding, welches sich nur schwer in den Griff bekommen lässt. Das habe ich in dem Ausmaß beim 25er nie so gesehen. Eine Sache über die ich auch schon nachgedacht habe ist, der DOF Bereich der verschiedenen Sensorgrößen. Bei Lowlight fotografiert man ja doch meist mit Offenblende. Da muss der Fokus mit einer A7 schon sitzen. Auch hier hat mFT wieder einen gewissen Vorteil. Nicht nur, dass die Kameras den besten AF der Spiegellosen besitzen, der DOF Bereich ist auch größer als bei anderen Kameras und während bei APSC vielleicht das halbe Gesicht im Focus ist, ist dann bei mFT das gesamte Gesicht im Fokus. Ich hatte im Dezember dann auch ein paar Mal die Fuji XA1 und die Oly EM5 gemeinsam bei schwierigen Belichtungen benutzt um das Verhalten und die Ergebnisse besser vergleichen zu können. Von der Bedienung ist die EM5 einfach schnell und zuverlässig. Der AF der XA1 sucht manchmal recht lang, so daß er öfters nicht sitzt. Der Weißabgleich der XA1 ist jedoch zuverlässiger. Die OMD tendiert immer etwas in gelblich Warme. Die warme Farben Option sollte man bei Lowlight ohnehin besser deaktivieren. Dafür ist die Belichtungsmessung an der OMD zuverlässiger. Ich hatte mit der Fuji manchmal den Effekt, dass ich eine Person vor einem hellen Hintergrund immer nur als schwarze Silhouette abgebildet bekam, egal welchen Modus ich verwendet habe. Ich hatte meine OMD zuletzt immer auf AutoISO4000 eingestellt. Aber ISO4000 an der OMD sehen definitiv nicht wie ISO4000 an der Fuji aus. Daher verwende ich an der Fuji AutoISO6400. Interessanterweise speichert die Fuji auch die gemessenen Helligkeitswerte in den EXIF Daten. Und da sehe ich teilweise Werte sehr niedrige Werte: -5,64 (F1.4, ISO6400, 1/27s, -0,67eV). Definitiv dunkel! Die Olys speichern das leider nicht, aber da gehe ich schon auch mal auf F1.4, ISO4000, 1/20s runter. Dank IBIS kein Problem. Das 25er ist auch eine scharfe Linse. Leider kostet das HighISO Rauschen bei beiden Kameras Bildschärfe. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Roppongi Geschrieben 2. Februar 2014 Share #6 Geschrieben 2. Februar 2014 (bearbeitet) Ich hatte mit der Fuji manchmal den Effekt, dass ich eine Person vor einem hellen Hintergrund immer nur als schwarze Silhouette abgebildet bekam, egal welchen Modus ich verwendet habe. Wenn bei Spotmessung auf die Person die Belichtung trotzdem nicht stimmt, kann nur die Kamera kaputt gewesen sein. Hier noch zwei Beispiele für ISO 6400. Man vergleiche die Detailwiedergabe bei feinen Strukturen wie Grass, Mauerwerk, Äste. X-E2 OM-D E-M1 bearbeitet 2. Februar 2014 von Roppongi Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Thyraz Geschrieben 2. Februar 2014 Share #7 Geschrieben 2. Februar 2014 Werbung (verschwindet nach Registrierung) @Roppongi die Bilder sehen aber schon recht stark aquarellartig/entrauscht aus. Man erkennt daher leider nicht sonderlich wieviel Details bzw. Rauschen hier normal noch zu sehen gewesen wäre. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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nightstalker Geschrieben 2. Februar 2014 Share #8 Geschrieben 2. Februar 2014 Mit der Kombination EM5 & Pana 20/1.7 habe ich leider schlechte Erfahrungen gemacht. Die EM5 unterbelichtet gerne mal und wenn man dann die Belichtung hochzieht gibt es mit dem 20er starkes Rauschen und Banding, welches sich nur schwer in den Griff bekommen lässt. Das habe ich in dem Ausmaß beim 25er nie so gesehen. ich habe keine Unterschiede in der Belchtung feststellen können, vielleicht ist das in irgendeiner Firmware abgestellt worden, ich habe das 25er erst unter einem Jahr. Abgesehen davon sieht man das ja vorher und kann korrigieren ... es gibt keine Entschuldigung für ein unterbelichtetes Bild mit einer EM5 ausser einem Fotografenfehler .... das ist ja der Riesenvorteil gegenüber einer DSLR. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Roppongi Geschrieben 2. Februar 2014 Share #9 Geschrieben 2. Februar 2014 @Roppongi die Bilder sehen aber schon recht stark aquarellartig/entrauscht aus.Man erkennt daher leider nicht sonderlich wieviel Details bzw. Rauschen hier normal noch zu sehen gewesen wäre. War auch ein blödes Beispiel aus dem realen Einsatz und dann noch JPGs OOC. Hab die Labortests und die aufbereiteten RAWs grad nicht gefunden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 2. Februar 2014 Share #10 Geschrieben 2. Februar 2014 Eine neutrale Frage (meine Kameras sind nicht in Räubers Liste, obwohl die GX7 dort gut aussähe ): Hier wird gelegentlich behauptet, dass Fuji bei den ISO-Angaben mehr schummelt als die anderen Hersteller und dadurch Rauschvorteile zeigt. Habt Ihr die Erfahrung auch gemacht? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Thyraz Geschrieben 2. Februar 2014 Share #11 Geschrieben 2. Februar 2014 Hier wird gelegentlich behauptet, dass Fuji bei den ISO-Angaben mehr schummelt als die anderen Hersteller und dadurch Rauschvorteile zeigt. Habt Ihr die Erfahrung auch gemacht? Bei meinem Vergleich X100S / RX1 bin ich auch darüber gestolpert. Sagt jetzt allerdings nichts aus ob die Sony oder Fuji näher an den "echten" ISO-Werten dran ist, oder wie sich Oly/Pana im Vergleich verhält. https://www.systemkamera-forum.de/sony-rx1-rx100/45420-huch-wo-kommt-denn-die-rx1-her-k-der-kleine-vergleich-mit-der-x100s.html#post436426 Kurzfazit: Selbe ISO und selbe Blende ergaben bei der Fuji einen 2/3 Blendenstufen höheren ISO-Wert. Zusätzlich war das Sony Bild am PC dennoch ein wenig heller beim RAW Vergleich in LR. Nachdem ich das Fuji Bild somit nochmal eine 1/3 Blendenstufe hochziehen musste zum Vergleich, war der Unterschied zur Sony praktisch eine komplette Blende. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Räuber Geschrieben 2. Februar 2014 Autor Share #12 Geschrieben 2. Februar 2014 Das ISO-Schummeln hat im Blendenmodus Auswirkung auf die Verschlusszeit. Man sieht das ganz gut bei den Vergleichsaufnahmen von dpreview. Die Verschlusszeiten bei gleicher Blende und ISO verhalten sich: Fuji > Olympus = Panasonic > Sony. Der negative Effekt ist, dass z.B. eine Fuji bei gleicher Belichtung schneller nach hohen ISOs schreit als eine Sony Kamera. Ich stelle bei meiner XA1 momentan immer -2/3 eV ein. Andererseits ist mir aufgefallen, dass die Bilder einer NEX 5T standardmäßig um etwa eine Blende unterbelichtet waren. Aber auch die Olys schummeln laut DXO um einen Stop. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 2. Februar 2014 Share #13 Geschrieben 2. Februar 2014 Das relativiert dann den Rauschvergleich, wenn ich für gleiche Belichtung bei Kamera A 1600 ASA nehmen muss und bei Kamera B 3200. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast gaggel Geschrieben 3. Februar 2014 Share #14 Geschrieben 3. Februar 2014 Das ISO-Schummeln hat im Blendenmodus Auswirkung auf die Verschlusszeit. Man sieht das ganz gut bei den Vergleichsaufnahmen von dpreview. Die Verschlusszeiten bei gleicher Blende und ISO verhalten sich: Fuji > Olympus = Panasonic > Sony. Der negative Effekt ist, dass z.B. eine Fuji bei gleicher Belichtung schneller nach hohen ISOs schreit als eine Sony Kamera. Ich stelle bei meiner XA1 momentan immer -2/3 eV ein. Andererseits ist mir aufgefallen, dass die Bilder einer NEX 5T standardmäßig um etwa eine Blende unterbelichtet waren. Aber auch die Olys schummeln laut DXO um einen Stop. Da liegst Du leider falsch.... Bei dpreview sind die bisherigen Beispiele NICHT bei konstantem Licht aufgenommen worden.... erst jetzt, mit der neuen Testszene ist bei Lowlight und Kunstlicht die Beleuchtung reproduzierbar.... Und wenn Du jetzt vergleichst, haben z.B. die E-P5 und die GM1 mit identischem Objektiv (wichtig, wegen der Transmission...) exakt gleiche Belichtungswerte bei gleicher Blende und ISO.... Panasonic Lumix DMC-GM1 Review: Digital Photography Review Bei Olympus wird diese "Schummelei" wegen dem kleineren Headroom der mft-Sensoren eingesetzt.... das führt dazu, dass bei den Raw`s die Lichter nicht (oder weniger) ausfressen, aber der Rest des Bildes gepuscht werden muss.... was eigentlich zu mehr Rauschen führt.... deswegen: Noch mehr Respekt vor den Oly-Rauschwerten..... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 3. Februar 2014 Share #15 Geschrieben 3. Februar 2014 Was ist ein Headroom bei Sensoren? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Räuber Geschrieben 3. Februar 2014 Autor Share #16 Geschrieben 3. Februar 2014 Da liegst Du leider falsch.... Bei dpreview sind die bisherigen Beispiele NICHT bei konstantem Licht aufgenommen worden.... erst jetzt, mit der neuen Testszene ist bei Lowlight und Kunstlicht die Beleuchtung reproduzierbar.... Und wenn Du jetzt vergleichst, haben z.B. die E-P5 und die GM1 mit identischem Objektiv (wichtig, wegen der Transmission...) exakt gleiche Belichtungswerte bei gleicher Blende und ISO.... Sag ich doch: Fuji > Olympus = Panasonic > Sony Was ich mich frage, ist inwieweit das Unterbelichten und Pushen in der Nachbearbeitung eine Lösung bei High-ISO ist. Oder verstehe ich den Artikel auf Fujirumors irgendwie falsch? Vor allem fragt man sich da, wie aussagekräftig die ISO-Angabe überhaupt noch ist. Exposing Right | Fuji Rumors Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Roppongi Geschrieben 3. Februar 2014 Share #17 Geschrieben 3. Februar 2014 So wie er es schreibt. Die Bilder bekommen durch spezielle die RAW-Erzeugung bei den Fujis einen höheren Dynamikumfang - so eine Art Hardware-Tonemapping. Die ISO-Werte in den Exifs sagen dann tatsächlich kaum noch etwas sinnvolles aus. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 3. Februar 2014 Share #18 Geschrieben 3. Februar 2014 Also wenn ich das richtig verstehe, ist das eine Art Automatik, die bei der RAW Entwicklung (oder vielleicht auch beim normalen Fotografieren) die Tonwerte ausgleicht. Also praktisch sowas ähnliches wie Sonys DRO oder Olympus' Gradation Auto. Gibts auch bei anderen Herstellern und ist eine richtig tolle Sache, wenn man die Bilder direkt aus der Kamera nutzen will. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
systemcam128 Geschrieben 4. Februar 2014 Share #19 Geschrieben 4. Februar 2014 (bearbeitet) Seit ich mich intensiver mit Fotoequipment und Kameras beschäftige ist für mich die Lowlight Fähigkeit immer eine der wichtigsten Kriterien gewesen. Ein anderer Punkt ist meine Vorliebe für kleine Kameras (der Grund der mich zu spiegellosen Kameras gebracht hat). Mein Punkt ist Folgender: Alle der aktuellen Systeme liegen beim Thema Lowlight auf einem Level! Fuji X +bis ISO6400 brauchbar +mit X-A1, X-M1 eine brauchbare Größe +F1.4 35mm, F1.4 23mm, F1.2 56mm -kein Bildstabilisator mit den Festbrennweiten -sehr langsamer und ungenauer AF bei Lowlight -Verschlusszeiten künstlich hochgesetzt (2/3 Stop) Olympus mFT +bis ISO1600 brauchbar (ISO3200 im Notfall) +Bildstabilisator in der Kamera +EPM2, EPL5 gute Größe +F1.4 25mm Panaleica, viele F1.8 Festbrennweiten +schneller und zuverlässiger AF Sony NEX +bis ISO3200 brauchbar +Bildstabilisator in einigen lichtstarken Festbrennweiten +F1.8 50mm, F1.8 35mm, F1.8 24mm +kleine Kameras -langsamer AF -schlechtes Sortiment an lichtstarken Festbrennweiten Samsung NX +bis ISO3200 brauchbar +F1.4 85mm mit Bildstabi -keine kleineren Kameras als NX300 -schlechtes Sortiment an lichtstarken Festbrennweiten (<F2.0) Dann gibt es da noch kompakte Kameras wie die Sony RX100 II oder die Panasonic GM1 die aufgrund ihrer Größe punkten. RX100II kommt wegen dem kleinen Sensor nicht wirklich mit und wird auch schnell lichtschwach wenn der WW Bereich verlassen wird. Der GM1 fehlt der Stabi. Was sagt ihr? Gibt es ein System oder eine Kamera welche im Lowlightsegment hervorsticht? Olympus und Nex bieten schon das Optimum wenn die Größe der Kamera eine Rolle spielt.Mehr geht immer allerdings nicht mehr klein leicht und kompakt. Dazu kann man bspw. die 0.95er Optiken dran schrauben oder es mit einer KB Kamera mit schwerer lichtstarker Optik probieren. Neben den Verlust an Kompaktheit und geringem Gewicht kommt dann noch das Problem mit besonders geringen Schärfentiefen hinzu. Eine pm2 mit dem 20/1.7 ist sicher der kompakteste und leichteste Kompromiss passt noch problemlos in die Jackentasche und reicht für die allermeisten Gelegenheiten. Mindestens genauso wichtig wie die Kamera wenn nicht sogar noch wichtiger bei LOW Light ist allerdings der Fotograf. Also ausreden wie meine Kamera hat "unterbelichtet" gehen gar nicht, bei diversen verfügbaren Meßmethoden, Belichtungskorrekturen und unzähligen Belichtungsvorschau Optionen und Warnungen. bearbeitet 4. Februar 2014 von systemcam128 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Schwarzewolke Geschrieben 4. Februar 2014 Share #20 Geschrieben 4. Februar 2014 Mehr geht immer allerdings nicht mehr klein leicht und kompakt. Dazu kann man bspw. die 0.95er Optiken dran schrauben oder es mit einer KB Kamera mit schwerer lichtstarker Optik probieren. Es geht auch anders. Ich glaube nicht, dass ein 17f14 für µFT so viel kleiner werden kann. Neben den Verlust an Kompaktheit und geringem Gewicht kommt dann noch das Problem mit besonders geringen Schärfentiefen hinzu. Interessant, wie aus einem Vorteil plötzlich ein Nachteil wird... Du kannst bei einem größeren Sensor immer abblenden und dafür äquivalent die ISO anheben. Du bekommst dann immer ein äquivalentes Bild. Was viele (teilweise bewusst ) verschweigen, ist die Notwendigkeit, die ISO auch mit dem Cropfaktor zu multiplizieren. Im Klartext heißt das, dass eine µFT bei ISO 100 so stark rauscht wie eine KB bei ISO 200. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
systemcam128 Geschrieben 4. Februar 2014 Share #21 Geschrieben 4. Februar 2014 Es geht auch anders. Ich glaube nicht, dass ein 17f14 für µFT so viel kleiner werden kann. Das würde nicht mehr in meine Jackentasche passen. Die pm2 mit dem 20/1.7 ist deutlich kleiner und von der Lichtempfindlichkeit noch nicht mal schlechter die halbe Blende Unterschied tut da auch nicht mehr viel. Interessant, wie aus einem Vorteil plötzlich ein Nachteil wird... Kommt immer auf die Bilder an die man machen will. Nicht jeder will immer nur etwas freistellen. In vielen Fällen braucht man auch eine bestimmte Schärfentiefe. Du kannst bei einem größeren Sensor immer abblenden und dafür äquivalent die ISO anheben. Dann ist der Low Light Vorteil aber wieder weg und sie ist wieder auf dem Niveau der viel kleineren Kamera. Wollte damit auch nur sagen das es neben der Belichtungszeit auch noch andere Limits gibt auf die man stoßen kann und noch mehr Lowlight Fähigkeit nicht in allen Fällen auch tatsächlich einen Nutzen bringen muß. Was viele (teilweise bewusst ) verschweigen, ist die Notwendigkeit, die ISO auch mit dem Cropfaktor zu multiplizieren. Im Klartext heißt das, dass eine µFT bei ISO 100 so stark rauscht wie eine KB bei ISO 200. Eine solche KB würde für Low Light nichts taugen wenn die Schärfentiefe kritisch ist da sie dann uneffektiver als die mFT Kamera wäre. Bei gleicher Effektivität muss eine KB bei ISO400 den Rauschlevel von ISO 100 bei mFT erreichen.(Cropfaktor 2 entspricht 2 ISO Stufen Unterschied) Bei ISO 100 rauscht bei einer mFT natürlich noch nichts und bis ISO 1600 ist das auch noch sehr gut brauchbar. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 5. Februar 2014 Share #22 Geschrieben 5. Februar 2014 . Was viele (teilweise bewusst ) verschweigen, ist die Notwendigkeit, die ISO auch mit dem Cropfaktor zu multiplizieren. Im Klartext heißt das, dass eine µFT bei ISO 100 so stark rauscht wie eine KB bei ISO 200. Nun, DAS würde sicher keiner verschweigen Tatsächlich funktioniert das leider nicht so einfach, man multipliziert die Blendenstufe ... was dazu führt, dass es ZWEI Blendenstufen Unterschied sind. Sprich: die mFT rauscht bei ISO 100 etwa so, wie eine KB mit einem Sensor gleicher Bauart bei ISO 400. Wenn man den Denkfehler weiterspinnt, ist auch klar, wieso soviele APS Besitzer glauben, dass sie eigentlich eine KB light hätten .... leider ist dem auch nicht so, sondern der Unterschied ist (je nach Cropfaktor .. Sony mit x1,53 Canon mit 1,6 Sigma mit 1,7) knapp 1 1/3 Blendenstufen. andererseits ist das alles nicht so schlimm wie es klingt ... denn die zweifellos vorhandenen Stärken der Kleinbildfraktion erstrecken sich zunehmend in einen Bereich, wo man als Hobbyfotograf selten hinkommt mit seinen Bildern. 2004 haben wir noch von brauchbaren ISO 1600 geträumt, heute machen wir Vergleichstests in Foren, in denen es darum geht, welche Kamera bei ISO 6400 besser abschneidet. Die Ansprüche überholen uns und die Fotos, die wir machen ... das ist wie mit PCs, die erscheinen uns auch immer zu langsam und wenn wir mal einen haben, der richtig rennt, haben wir uns nach einem halben Jahr daran gewöhnt und beginnen schon wieder zu träumen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Dr. Schnucker Geschrieben 5. Februar 2014 Share #23 Geschrieben 5. Februar 2014 Ich bitte um Aufklärung, warum man die Empfindlichkeit, respektive die Blende mit einem Cropfaktor multiplizieren sollte, um Kameras mit Sensoren kleiner als Kleinbildformat mit den vollformatigen Kollegen zu vergleichen. Ich schnall' es einfach nicht. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 5. Februar 2014 Share #24 Geschrieben 5. Februar 2014 Du formulierst die Frage höflich, die ich, glaubend physikalisch gebildet, emotioneller gestellt hätte. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 5. Februar 2014 Share #25 Geschrieben 5. Februar 2014 Ich bitte um Aufklärung, warum man die Empfindlichkeit, respektive die Blende mit einem Cropfaktor multiplizieren sollte, um Kameras mit Sensoren kleiner als Kleinbildformat mit den vollformatigen Kollegen zu vergleichen. Ich schnall' es einfach nicht. kommt halt drauf an, was Du vergleichen willst. Ein Beispiel: Blende 2,8 steht für ein Verhältnis von Öffnung zu Brennweite. Wenn man das Licht nun auf einen Sensor fallen lässt, dann kommt man bei einem grösseren Sensor auf insgesamt mehr Licht als bei einem kleineren Sensor Naja und der Cropfaktor sagt einem, wieviel mehr. Wenn man auf das gleiche Endformat kommen will, ist die Kamera mit dem grösseren Sensor von der Lichtsammelfähigkeit her im Vorteil. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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