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Ich habe schon des Öfteren bemerkt, dass Vögel unruhig werden und schliesslich wegfliegen, wenn ich sie fotografiere.

Oder, dass sie mich bemerken, obwohl ich hinter einem Dachfenster oder in einem halb geschlossenen Jagd-Hochsitz bin.

 

Heute war es ganz extrem beim Fotografieren einer Taube durchs 30cm weit geöffnete Dachfenster. Die Taube konnte mich unmöglich sehen, aber ich konnte sie im abgewinkelten LCD Display sehen.

 

Als ich fokussierte (per Kabelauslöser, unsichtbar und erschütterungsfrei), wurde sie unruhig und schaute mehrfach herüber und nach dem Auslösen war sie weg. Dasselbe habe ich kürzlich in einem Jagdhochsitz mit einem grösseren Greifvogel (Habicht oder so, ich weiss nicht welche Art) erlebt.

Richtig frustrierend ist sowas ;-)

 

Es war irgendwie so eindeutig zu spüren, dass sie die Kamera hinter dem Dachfenster bemerkt hatte.

 

Ich benutze ein Sigma 30mm EX und eine Lumix G3 (und ein Spektiv). Die Taube war etwa 30m entfernt.

 

Sigma wirbt ja mit einem geräuschlosen, nicht rotierenden Fokusmotor. Sollte das etwa ein Piezo-Linearmotor sein? Macht das Ding evtl. Geräusche wie eine Ultraschall-Marderscheuche während des Fokussierens?

 

Man sieht es auch in diesem Video, dass die Amsel immer wieder zu mir herschaut:

Warum? Es gibt doch jede Menge anderer Dächer, die sie anschauen könnte ;-). Sie konnte mich überhaupt nicht sehen, ich benutzte das abgewinkelte Display und bewegte das Spektiv nicht.

 

Grüsse,

 

Peter

bearbeitet von Peter Heckert
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Kaum ein Vogel hört bis in den Ultraschallbereich. Die Grenze liegt bei Tauben weit drunter. Sie nehmen jedoch Infraschall wahr, welcher in diesem Fall aber wohl kaum Auslöser der Unruhe gewesen ist.

 

Ich kann dir nicht sagen wodurch die Vögel auf dich aufmerksam werden, vielleicht sehen sie einfach einen kleinen (glänzenden) Teil von dir oder der Kamera und diese ungewohnte Objekt schreckt sie ab?

Wie auch immer, eine Taube durch Ultraschall zu vertreiben dürfte unabhängig von der Lautstärke unmöglich sein.

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Also ich habe heute in der Firma einen zum Mikrofon umgebauten Piezosummer an ein Oszilloskop angeschlossen.

Vor ein bis 2 Jahren habe ich auf diese Weise eine Marderscheuche erfolgreich ausgetestet. Das Mikrofon reagiert auf metallische Geräusche sehr empfindlich im Hochfrequenzbereich.

 

Aber auch bei direktem Körperkontakt mit dem Objektiv und maximaler Empfindlichkeit konnte ich keine hochfrequenten Schwingungen messen.

 

Hab natürlich keine professionelle Messeinrichtung für Ultraschall, aber Leute, die Hund und Katzen haben würden ja auch sehr schnell merken, wenn die Kamera im Ultraschallbereich piepst ;-)

 

Deshalb denke ich, man kann das ad acta legen, es war ein falscher Verdacht, oder falsche Befürchtung.

 

Ich muss dann wohl ein paar Blätter oder so ein Tarnnetz mit Blättern um meine Frontlinse herum anordnen, damit sie es für ein Pflanze halten ;-)

 

Grüsse,

 

Peter

bearbeitet von Peter Heckert
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