flyingrooster Geschrieben 17. Juni 2015 Share #51 Geschrieben 17. Juni 2015 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Ooch, bei Grossformat macht man das schon, [...] Wer verwendet in der Praxis schon Großformat...? Ja, stimme dir völlig zu. Mein Kommentar war eigentlich nur für kleinere Formate und insbesondere EVILs mit deren Möglichkeit die Fokussierung (vergleichsweise) schnell und zuverlässig, einfach optisch im EVF/Display mittels Lupe überprüfen zu können, gedacht. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 17. Juni 2015 Geschrieben 17. Juni 2015 Hi flyingrooster, Das könnte für dich interessant sein: Schärfentiefe, Einflussfaktoren und deren Gewicht. . Da findet jeder was…
E=m*c^2 Geschrieben 17. Juni 2015 Share #52 Geschrieben 17. Juni 2015 Der mit Abstand wichtigste Faktor ist das Verhältnis von Abstand zur Tiefe des Motivs. Wenn ich mit einem Makroobjektiv eine Blüte von 2 cm Tiefe aus 5 cm Entfernung knipse, bekomme ich auch bei geschlossener Blende nur einen Teil scharf, wenn ich dagegen aus 5 m Entfernung ein Portrait 20 cm vor einer Wand schieße, dann wird auch bei Offenblende kaum ein Freistellungseffekt zu verzeichnen sein. Der nächstwichtigste Faktor ist das Verhältnis von Cropfaktor zu Blendenöffnung: Eine Freistellung, wie sie bei Blende 2 am APSC-Sensor (Cropfaktor 1,5) erzielt wird, bräuchte bei einer Bridge-Kamera mit kleinem Sensor (Cropfaktor 4,5) eine Blende von knapp 0,7. Dabei muss man von Brennweiten mit gleichem Bildwinkel (also umgekehrt proportional zum Cropfaktor) ausgehen. Fazit: Geringe Schärfentiefe bei im Vergleich zur Objekttiefe kurzer Distanz (bei gegebenem Bildausschnitt also kurzer Brennweite), offener Blende und großem Sensor und umgekehrt. P. S.: Dass man für freigestellte Portraits trotzdem sogenannte Portrait-Teleobjektive verwendet, liegt daran, dass bei zu geringem Abstand durch die Perspektive Knollennasen entstehen, man sich Schatten auf das Bild wirft und der Gesichtsausdruck unnatürlich wird, wenn man sein Modell zu sehr bedrängt. Als Portrait-Tele eignet sich daher am besten eines mit moderater Brennweite (75-90 mm Kleinbildäquivalent) und hoher Lichtstärke. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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