cosmovisione Geschrieben 28. August 2014 Share #1 Geschrieben 28. August 2014 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hallo, ich fotografiere zur Zeit hauptsächlich mit Sony-Nex-Kameras (im Rohformat). Für die RAW-Bearbeitung benutze ich DXO Optics Pro 9. Immer wieder bringe ich Bilddateien zu einem etablierten Fotohändler und lasse sie dort auf Fotopapier belichten (das dortige Hauslabor verwendet Fuji-Systeme). So langsam aber sicher habe ich den Eindruck, dass die auf Fotopapier belichteten Fotos nicht so scharf sind, wie sie sein sollten. Könnte es sein, dass der Fotohändler in diesem Punkt ganz einfach zu schlecht ist? Ich schaue mir z.B. am Monitor in 100%-Ansicht ein Bild an (16 MP) und betrachte irgendwelche schönen und scharfen Details - z.B. Wimpern oder Augenbrauenhaare in einem Portrait. Das horizontale Bild, dass ich so am Monitor in 100%-Ansicht betrachte, entspricht dabei in etwa einem 1 Meter breiten Bild, von dem ich also am Monitor einen Ausschnitt sehe (der Monitor hat 1366 Pixel horizontal, das Bild 4912). Wenn in dieser Riesenansicht die Wimpern knackscharf sind, dann sollten sie doch eigentlich auf einem in 13 x 18 cm belichteten Foto (aber auch in 20 x 30 cm) erst recht scharf erscheinen, oder? Oder ist es etwa so, dass das Fotopapier selbst ein miserables Auflösungsvermögen hat?? Wer hat da Erfahrungen bzw. könnte mir alternativ gute Online-Anbieter empfehlen? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 28. August 2014 Geschrieben 28. August 2014 Hi cosmovisione, Das könnte für dich interessant sein: Auf Fotopapier belichtete Fotos irgendwie nicht so scharf. Foto-Händler zu schlecht? . Da findet jeder was…
panoptikum Geschrieben 29. August 2014 Share #2 Geschrieben 29. August 2014 Ich habe mal gehört, dass Belichter üblicherweise mit 240 dpi ausbelichten. Dann kannst Du Dir ja ausrechnen, wieviel Pixel Du benötigst und in entsprechender Vergrößerung am Monitor anschauen. Es könnte sein, dass die Skalierung am Belichter nicht optimal ist und nicht entsprechend nachgeschärft wird. Du könntest die Auflösung des Belichters in Erfahrung bringen und selbst auf diese skalieren und nachschärfen und dann mit dem vom Belichter skalierten Bild vergleichen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
cosmovisione Geschrieben 29. August 2014 Autor Share #3 Geschrieben 29. August 2014 Danke für deine Antwort, die mich allerdings verwundert: Kann man denn bei Belichtern von "dpi" sprechen?? Wird das Bild nicht "so wie es ist" (in meinem Fall also mit seinen 16 Millionen Punkten) auf das Fotopapier projiziert? Ich habe tatsächlich keine Ahnung, wie aktuell Belichter arbeiten, d.h. wie die eingereichte Digitaldatei aufs Fotopapier gebracht wird. Was ich jetzt vermutet hatte, war, dass das Fotopapier aus Materialgründen nur eine Auflösung bieten kann, die einem DRUCK in "xyz" dpi ENTSPRICHT. Deine Antwort deutet aber in eine Richtung, die anders ist, als ich vermutet hatte. Wenn die Belichter tatsächlich in einer konkreten Auflösung belichten, dann ist natürlich tatsächlich deine Idee gut, das Bild in genau dieser Auflösung schon vorzubereiten. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Ridley3 Geschrieben 29. August 2014 Share #4 Geschrieben 29. August 2014 (bearbeitet) Hallo, wenn es Fuji-Equipment ist, ist es vermutlich ein Fuji Frontier Minilab. Diese belichten 305 ppi (nicht dpi, da immer über laser die gesamte Pixelinfo (Farbe, Helligkeit, Sättigung) in einen Punkt belichtet wird). Zum Vergleich: Afga D-Lab je nach Gerät zwischen 260 ppi (d-lab1) und 400 ppi (d-lab 2). Alle eingegebenen Bildgrößen werden auf diesen Ausgabewert umgerechnet. Mit der Schärfe sollte es allerdings kein Problem geben, die Bilder aus diesen Minilabs sind astrein, wenn der Operator richtig arbeitet.... bearbeitet 29. August 2014 von Ridley3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
cosmovisione Geschrieben 29. August 2014 Autor Share #5 Geschrieben 29. August 2014 Hallo, wenn es Fuji-Equipment ist, ist es vermutlich ein Fuji Frontier Minilab. Diese belichten 305 ppi (nicht dpi, da immer über laser die gesamte Pixelinfo (Farbe, Helligkeit, Sättigung) in einen Punkt belichtet wird). Zum Vergleich: Afga D-Lab je nach Gerät zwischen 260 ppi (d-lab1) und 400 ppi (d-lab 2). Alle eingegebenen Bildgrößen werden auf diesen Ausgabewert umgerechnet. Mit der Schärfe sollte es allerdings kein Problem geben, die Bilder aus diesen Minilabs sind astrein, wenn der Operator richtig arbeitet.... Hallo Ridley3, danke für die Info! Was könnte denn - ganz kurz gesagt - der Operator z.B. falsch bzw. schlecht machen, was zu Unschärfe führen könnte? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lumixburschi Geschrieben 29. August 2014 Share #6 Geschrieben 29. August 2014 Was könnte denn - ganz kurz gesagt - der Operator z.B. falsch bzw. schlecht machen, was zu Unschärfe führen könnte? Also ich gehe mal davon aus, dass Du JPG abliefrest, sonst könnte es z.B. bei DNG oder TIFF an unterschiedlichen Konvertern liegen - so wie ich das machen würde bei solchen Problemen: Nimm ein zu kritisierendes Foto, eine Seite ordentliches Fotopapier und drucke es auch deinem Heim-Farb-Drucker in 13 x 18 cm und vergleiche mal das Ergebnis nur nach der empfundenen Schärfe mit dem Druck vom Ausbelichter. Sollte kein Heimdrucker da sein nimm irgendeinen billigen Sofort-Fotoservice vom Drogeriemarkt. Ist die Schärfe vom Heimdruck oder Drogeriemarkt definitiv besser liegt es klar am Ausbelichter, ist die Schärfe nicht ok liegt es evtl. an Deiner Datei. Wenn Du diese Erkenntnisse dann gesammelt hast würde ich mit dem Ausbelichter sprechen und eine Lösung suchen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
panoptikum Geschrieben 29. August 2014 Share #7 Geschrieben 29. August 2014 (bearbeitet) Werbung (verschwindet nach Registrierung) Diese belichten 305 ppi (nicht dpi, da immer über laser die gesamte Pixelinfo (Farbe, Helligkeit, Sättigung) in einen Punkt belichtet wird). Du hast natürlich recht. Bei jeder Skalierung sollte auch richtig nachgeschärft werden. Diese Einstellung könnte nicht ganz optimal vorgenommen worden sein. bearbeitet 29. August 2014 von panoptikum Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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MaGu Geschrieben 8. September 2014 Share #8 Geschrieben 8. September 2014 Bei Ausbelichtungen spricht man von ppi (pixel per inch) und nicht von dpi (dots per inch) - und natürlich ist die Auflösung einer Ausbeilchtung immer irgendwie begrenzt. Natürlich ist es empfehlenswert, die Fotos selbst entsprechend zu skalieren und es gilt auch die Regel, dass Bilder zum Ausbelichten durchaus etwas aggressiver nachgeschärft werden dürfen, als für die Betrachtung auf dem Bildschirm. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
cosmovisione Geschrieben 8. September 2014 Autor Share #9 Geschrieben 8. September 2014 Wenn ich alles Bisherige richtig verstanden habe, dann müsste also das "Fuji Frontier Minilab" (falls es das ist - ich werd' mal nachfragen) für die Belichtung im Format 13 x 18 die eingereichte Datei auf genau "xxx mal yyy" Punkte runterskalieren, für die Belichtung im Format 20 x 30 auf genau "aaa mal bbb" Punkte usw. usw., oder? Ist das Format im Sinne "Punkte x Punkte" für jedes der angebotenen Bildformate ("13 x 18", "15 x 20", "20 x 30") exakt festgelegt, so dass ich die Chance hätte, selbst runterskalierte Dateien einzureichen, die vom System gar nicht mehr weiterskaliert werden? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MaGu Geschrieben 8. September 2014 Share #10 Geschrieben 8. September 2014 Es gibt durchaus Dienstleister, die das ideale Bildformat für die jeweilige Bildgröße auf ihrer Homepage angeben... Wenn du dort keine Infors findest, frag einfach mal nach. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
creinhardt Geschrieben 9. September 2014 Share #11 Geschrieben 9. September 2014 Ist das Format im Sinne "Punkte x Punkte" für jedes der angebotenen Bildformate ("13 x 18", "15 x 20", "20 x 30") exakt festgelegt, so dass ich die Chance hätte, selbst runterskalierte Dateien einzureichen, die vom System gar nicht mehr weiterskaliert werden? Ja hier mal eine Beispieltabelle eines online Anbieters. http://www.saal-digital.de/fotos/zusaetzliche-informationen/formate/ Mit etwas suchen findest du diese Tabellen bei allen guten Anbietern frag einfach deinen Fotohändler danach. mfg christian Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
cosmovisione Geschrieben 14. September 2014 Autor Share #12 Geschrieben 14. September 2014 (bearbeitet) Hallo! Ich wärme den Thread noch mal auf... Also, beim ganz oben erwähnten Fotohändler wird das Minilab "Frontier 570" von Fuji eingesetzt. Kurioserweise konnten mir die Kollegen dort nicht sagen, auf welche "X-Pixel-mal-Y-Pixel-Werte" je nach gewähltem Papierformat die Fotos zurechtskaliert werden, obwohl es sich um einen ordentlichen und erfahrenen Fotoladen handelt. Ich habe mich also erst mal damit begnügt, "Frontier 570" zu erfahren, um dann im Internet nach Detailinfos zu suchen. Ich konnte zwar ein über 1000 Seiten starkes PDF-Service-Manual finden, aber ich wollte das Gerät ja nicht reparieren, sondern nur die verwendeten Pixel-Zahlen herausfinden... - und DAS ist mir leider immer noch nicht gelungen. Kennt irgendjemand das Frontier 570 in- und auswendig bzw. hat irgendwelche passenden Links parat?? bearbeitet 14. September 2014 von cosmovisione Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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