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"Unter den gegebenen Voraussetzungen – das technisch perfekte Print in 30x40 cm – kann man damit etwa wie folgt klassifizieren:

 

- Hervorragend: Mittelformat- und Kleinbildkameras mit mehr als 30 Megapixeln

- Sehr gut: Kompakt- und Systemkameras ab 1 Zoll Sensorgröße und ab 16 Megapixeln

- Gut bis befriedigend: Kompakt- und Systemkameras ab 1 Zoll Sensorgröße mit weniger als 16 Megapixeln, Kompaktkameras mit kleinem Sensor

- Befriedigend bis ausreichend: Smartphone-Kameras" (photoscala)

 

Angenehm undogmatisch.

 

Vielen Dank, ich lerne gerne was dazu ...

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"Unter den gegebenen Voraussetzungen – das technisch perfekte Print in 30x40 cm – kann man damit etwa wie folgt klassifizieren:

 

- Hervorragend: Mittelformat- und Kleinbildkameras mit mehr als 30 Megapixeln

- Sehr gut: Kompakt- und Systemkameras ab 1 Zoll Sensorgröße und ab 16 Megapixeln

- Gut bis befriedigend: Kompakt- und Systemkameras ab 1 Zoll Sensorgröße mit weniger als 16 Megapixeln, Kompaktkameras mit kleinem Sensor

- Befriedigend bis ausreichend: Smartphone-Kameras" (photoscala)

Guter Artikel. Über den von dir zitierten Abschnitt bin ich allerdings gestolpert. Gibt es jetzt auf einmal doch gute und schlechte Pixel? Wo vorhin 18Mpix für alles gereicht haben?

 

Weiter unten schreibt der Autor:

"Noch einmal zusammengefasst und auseinanderklamüsert: „hervorragend“, das bedeutet in diesem Zusammenhang, dass technisch sehr, sehr gute Fotos möglich sind samt hoher Reserven bei der Ausschnittwahl."

 

Da bin ich ein wenig skeptisch. Die Formulierung "Reserve bei der Ausschnittwahl" ist ziemlich schwammig. Welchen Faktor legen wir dann da an, wie weit wollen wir gehen?

Wenn man aus einem großen Format, z.B. Phase One Mittelformat 40x54mm, 80Mpix, einen 8Mpix Auschnitt nimmt, um ihn auf 30x40 zu bringen, dann sind die Ansprüche an das Objektiv überaus idealistisch. Außerdem muss es auch noch so weit abgeblendet sein, dass der Ausschnitt vollkommen in der Schärfentiefe liegt. Das ist bei einem so großen Sensor bei weitem nicht immer gegeben.

 

Der Fehler liegt darin, in Formaten zu denken anstatt in Pixeldichten und Z-Kreisen. Lässt man die Option der Ausschnittvergrößerung weg, dann spielt nur noch die tatsächliche Auflösung eine Rolle, das Format ist egal. Heißt, der Autor hat ganz klassisch das Phänomen der "Dynamik" einfach rausgekürzt. Gab es bei der analogen Fotografie ja auch nicht, und aus dieser Zeit stammt ja auch die Formel, die er zugrunde legt.

 

Ich vermute mal, das wird in diesem Thread noch zu Diskussionen führen. Der Witz ist allerdings, dass Objektive genau nach diesen Überlegungen gerechnet werden.

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Wie und was auch immer da zugrunde gelegt wird - bei mir zählt nur eines - die Bildanmutung bzw. der Bildeindruck unter Berücksichtigung des Betrachtungsabstands - mehr ist da in meinen Augen nicht. Welcher Kochtopf da nun die erste Wahl wäre ist wenig aufschlussreich, allerdings mache ich auch kein Pixelpeeping ;)

 

Trotzdem ein interessanter Artikel, danke für den Link.

 

:)

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