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Review: Zeiss Vario-Tessar E 4/16-70 ZA OSS (sel1670z)


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440 Antworten in diesem Thema

#361 pizzastein

pizzastein

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Geschrieben 30. Januar 2017 - 17:51 Uhr

Werbung (verschwindet nach kostenloser Registrierung)

mann verzeichnet das 1670 , ist ja total schief hier....................... B) 

 

Angeblich haben die Sony-Ingenieure drei Tage gebraucht, um das mit Software wieder gerade zu biegen...


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PEN-F mit 45/1.8, Makro 60/2.8, 75-300II

a6500, insbesondere mit Touit 12/2.8, SEL1670, SEL24f18, Sigma 30/1.4, SEL35f18, SEL50f18

A7 vor allem mit Samyang 135/2


#362 Alexander K.

Alexander K.

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Geschrieben 30. Januar 2017 - 18:18 Uhr

Angeblich haben die Sony-Ingenieure drei Tage gebraucht, um das mit Software wieder gerade zu biegen...

 

You made my Day.....:P

Pass lieber auf, sonst nimmt das gleich noch jemand ernst und versucht deine Theorie mit Ziegelmauern und Testcharts zu belegen ...:eek:


Bearbeitet von adnorton91, 30. Januar 2017 - 18:19 Uhr.

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Sony a6500 + Zeiss Touit Distagon 12mm F2.8 + Carl Zeiss ZA T* Sonnar 24mm 1.8 + Sony E 50mm 1.8 OSS + Carl Zeiss T* Vario Tessar 16-70mm 4.0 OSS + Sony E 55-210mm 4.6-6,3 OSS

Altglas: MinoltaMC 35mm 2.8 + Minolta MC 100mm 2.5 

 

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Landscape photography is the supreme test of the photographer - and often the supreme disappointment.


#363 Widder49

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Geschrieben 01. Februar 2017 - 01:46 Uhr

Meine übliche Bemerkung, den 16mm-Test würde ich wiederholen mit dem kleinen flexiblen Fokuspunkt am rechten Rand (und darauf achten, dass der Fokus weit hinten am Horizont ist). Dann wird's bei meinem Exemplar etwas besser und im Bereich f8 bis f11 auch an Rand und Ecken akzeptabel.

So habe ich es heute getestet.

Dieser Tipp hat aber leider zu einem weniger akzeptablen Ergebnis geführt.

Dabei streut die Fokuseinstellung so stark, dass die Bilder für den Vergleich der Ränder und der Ecken nicht gut geeignet sind. Nur wenn das Motiv in der Bildmitte war, hat der Fokus fast immer gut getroffen. Bei Einstellung an den Rändern und in den Ecken liegt er zu oft daneben.

 
Hier nur die Auswahl der Ausschnitte mit Blende 8.
 

-  Ich habe dafür den flexiblen Fokuspunkt immer auf den abgebildeten Strommast eingestellt. Dieser Mast ist in über 900 m Entfernung.

-  Die Ausrichtung war immer so, dass nichts von dem Haus davor im Rahmen des Fokuspunktes war, auch nicht bei denen mit 16 mm Brennweite, bei denen der Ausschnitt noch etwas davon zeigt.

-  Bei den Ausschnitten in den Ecken und an den Rändern habe ich den Fokuspunkt an die jeweils möglichen Endpunkte verschoben, also soweit es geht an die Ränder, oder so weit es geht in die Ecken, und genau in dieser Kamera-Ausrichtung auch ausgelöst. 

 

Die Bild-Position der Ausschnitte von den Rändern und von den Ecken ist daher jeweils so nahe am Rand und in den Ecken, wie es der flexible Fokuspunkt erlaubt. Die noch verbleibende Pixelzahl von diesen Ausschnitten bis ganz zu den Rändern entspricht ziemlich genau 10% der Bildbreite und Höhe. Diese jeweils letzten 600 bzw. 400 Pixel werden bei dieser Testanordnung nicht mehr berücksichtigt.

 

Man sieht deutlich, dass die Verteilung der Schärfe und Unschärfe keine Logik in Bezug auf die Lage an Rändern und Ecken aufweist, also klar eine Streuung des Autofokus ist. 

 

Gibt es ähnliche Vergleiche von anderen Benutzern der a6300?

 

Das ist ja jetzt nicht ein Ergebnis, das für die Bewertung des Objektives geeignet ist, wie es eigentlich werden sollte, sondern ein Ergebnis, das deutliche Schwächen des Autofokus beim flexiblen Fokuspunkt in Randbereichen aufzeigt. 

 

Bei dieser Bildauswahl mit Blende 8 entspricht die eingefügte Anordnung der Ausschnitte der Herkunfts-Ecken bzw. Ränder im Original: obere Reihe oben Links, oben Mitte, oben Rechts, mittlere Reihe Mitte links, Bildmitte, Mitte Rechts und entsprechend in der unteren Reihe.

 

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#364 Musicdiver

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Geschrieben 01. Februar 2017 - 06:55 Uhr

Die a6000 mißt beim AF auch in der Fläche nicht an den Rändern. Die a6300/6500 hingegen haben ein größeres AF Messfeld. Hier wird der AF Algorithmus wohl einen besseren Wert ermitteln als bei der a6000. Die zwar einen recht guten AF hat, aber denen der a6300/a6500 unterlegen ist.
Die Verzeichnung sieht OK aus und ist für das Objektiv mit der Brennweitenspanne normal.
Ich denke ebenfalls dass es bei der a6000 besser ist auf die Mitte zu fokussieren, da das Zentrum sehr scharf ist.
Die leichten Unschärfen am Rand bringen künstlerisch wiederum mehr Dynamik ins Bild, das möchte aber nicht jeder haben.
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#365 pizzastein

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Geschrieben 01. Februar 2017 - 08:14 Uhr

Dieser Tipp hat aber leider zu einem weniger akzeptablen Ergebnis geführt.
Dabei streut die Fokuseinstellung so stark, dass die Bilder für den Vergleich der Ränder und der Ecken nicht gut geeignet sind. Nur wenn das Motiv in der Bildmitte war, hat der Fokus fast immer gut getroffen. Bei Einstellung an den Rändern und in den Ecken liegt er zu oft daneben.


Ok, dass der Fokus dann nicht immer ganz trifft, kann ich bestätigen.

 

Ich hatte das mal mit MF getestet, die Fokusentfernung in der Mitte war anders als am Rand bzw. den Ecken. Was mir noch aufgefallen ist beim manuellen Fokussieren mit Sucherlupe (alles auf 16mm bezogen), Kontrastkanten an den Bildrändern starke CAs (durch deren Entfernung leidet die Schärfe), so dass es dem AF eventuell schwer fällt, den höchsten Kontrat zu finden. Dieser Effekt könnte aber auch Serienstreuungen unterliegen, mein ersten Exemplar war schärfer zu den Rändern hin.


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#366 Widder49

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Geschrieben 02. Februar 2017 - 00:51 Uhr

Hallo, ich konnte es nicht lassen und habe noch einmal Vergleichsreihen geschossen. 

- Jetzt für 16 mm, für 35 mm und für 70 mm je ein Mal manuell fokussiert und dann nur noch Blende und Zeit im Verlauf der Reihe geändert.

- Der gewählte Strommast ist wieder der in ca. 700 m Entfernung (wie bei den vorletzten Serien), weil der entferntere (>900 m) durch Dunst schon weniger Kontrast hatte.

Vielleicht hat auch das den Autofokus auf den entfernteren Mast erschwert? 

 

Bei manuellem Fokus konnte ich mit den Ausschnitten noch deutlich näher an die Ecken bzw. Ränder gehen (also fast ganz an die Ränder). Die obere und untere Mitte am Rand habe ich mir jetzt gespart. Die anderen Ausschnitte sind wieder 100% und wieder von den Ecken und rechts und links Mitten der Ränder, so wie hier in den Zusammenstellungen angeordnet.

 

Warum ich trotz der beibehaltenen manuellen Fokus-Einstellung über jeweils die ganze Reine einer Brennweite in zwei Fällen wieder Unschärfen habe, die vollkommen unlogisch sind (ein Mal in der Mitte und ein Mal am Rand unschärfer, als in den Ecken), das ist mir jetzt unklar. Aber das lasse ich jetzt mal außen vor, da ungeklärt. Oder hält der eingestellte Fokus nicht so lange seine Position fest?

 

Eine Frage, die mir wichtig ist:

Ist die Abweichung der Ecken zwischen oben und unten und in manchen Fällen rechts und links noch im tolerierbaren Bereich für das Objektiv?

- Es ist ja erkennbar, dass die Schärfe oben in einigen Bildern geringfügig besser ist, als unten.

 

Eine weitere Frage:

Ist es ein Fehler oder bei diesem Objektiv normal, dass die Entfernungsanzeige bei manueller Fokossierung völlig unrealistische Werte anzeigt?

- Bei 70 mm zeigt es 38 m an, wenn ich auf den >700 m entfernten Strommast fokussiere.

- Bei 16 mm zeigt es sogar nur 4 m an beim Fokussieren auf diesen Mast.

Eigentlich beachtet man ja beim Fokussieren kaum diese Entfernungsangaben, aber früher bei den mechanischen Objektiven konnte ich auch nach tatsächlichem Entfernungsmaß die Einstellung am Entfernungsring vornehmen. Das kann man bei solchen Angaben vergessen, aber es geht ja ohnehin nicht mehr über eine feste Skala am Ring. 

 

Neue Testreihe mit 16 mm

 

Offene Blende - Die Blende 4,5 sollte eigentlich wieder eine 4 werden. Da bin ich wohl irgendwie noch an den Ring herangekommen :-) 

Hier finde ich den Schärfeabfall zu den Rändern und Ecken schon sehr stark. Die Blende werde ich bei 16 mm möglichst meiden.

Oben und Mitte Links war die Kamera etwas schief gehalten. Die Verzeichnung ist natürlich in der Stärke rechts-links spiegelsymmetrisch und am linken Rand normalerweise nichts schräg. 

 

Hier sind die Ecken unten etwas unschärfer, als die oben.

Angehängte Datei  16mm-f4.5.jpg   119,95K   13 Mal heruntergeladen

 

Blende 8. Das rechte Bild in der Mitte betrachte ich mal als Ausreißer. Wie gesagt, ich weiß nicht warum.

Das rechts unten ist zumindest gleich scharf, wie die beiden oberen Ecken. Also weiß ich angesichts der Abweichung in der Mitte rechts jetzt nicht, ob das untere links reproduzierbar unschärfer ist, als die oberen.

Angehängte Datei  16mm-f8.jpg   110,68K   11 Mal heruntergeladen

 

Blende 16. Die Beugungseffekte werden deutlich. Wie erwartet ist der Schärfeunterschied zwischen Mitte und Ecken nicht so stark, wie bei offener Blende, aber dennoch überwiegen schon die Beugungseffekte, so dass auch die Ecken etwas schlechter sind, als bei Blende 8.

Angehängte Datei  16mm-f16.jpg   117,71K   10 Mal heruntergeladen

 

Reihe mit 35 mm

 

Die beiden Reihen mit offener Blende waren nacheinander, Zeit und Blende gelassen, daher noch einmal zu Beginn die 4,5 (im Bild die Beschriftung vergessen).

Hier ist doch die offene Blende schon ganz brauchbar! Die müsste nicht so konsequent gemieden werden, wie bei 16 mm.

An den Rändern gibt es ja fast keinen Schärfeabfall gegenüber der Mitte und in den Ecken ist der auch nicht so groß wie bei 16 mm.

Ist hier nicht wieder ein kleiner Schärfevorteil oben zu sehen? Eigentlich aber nur oben rechts. Das kann wieder die Streuung in meinen Aufnahmereihen sein, deren Ursache ich nicht weiß.

Angehängte Datei  35mm-f4.5.jpg   161,57K   8 Mal heruntergeladen

 

Blende 8. Hier ist jetzt das Bild oben links etwas schärfer, aber das in der Mitte passt eigentlich gar nicht in die Reihe. Ich habe es nochmals überprüft. Der Ausschnitt ist wirklich von der Mitte.

Aber insgesamt gesehen sieht man, dass bei 35 mm die Brennweite 8 eine gute Auflösung hergibt. Man muss ja berücksichtigen, dass dies Ausschnitte in 100% Größe vom Bild mit 6000*4000 Pixeln ist. Bei Bildschirmgröße sieht man hier keine Unterschiede in der Schärfe der drei Blendenstufen. 

Angehängte Datei  35mm-f8.jpg   154,04K   10 Mal heruntergeladen

 

Blende 11. Da ich in den vorherigen Reihen die Stärke der Beugungseffekte bei Blende 16 im Bereich 35 mm bis 70 mm schon gesehen habe, fiel die Wahl hier auf die Blende 11. Hier würde ich zunächst einmal wieder sagen, dass die oberen Ecken etwas schärfer sind, als die unteren Ecken. Im Vergleich zu Blende 8 sehe ich aber keinen nennenswerten Unterschied. Beugungseffekte werden hier noch nicht relevant (außer, dass sie eine Verbesserung des Bildes gegenüber Blende 8 wohl verhindern).

Angehängte Datei  35mm-f11.jpg   137,77K   13 Mal heruntergeladen

 

Von der Reihe mit 70 mm passt das letzte gerade knapp nicht mehr hinein, daher die 70 mm Reihe nachfolgend.

 

 

 

 


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#367 Widder49

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Geschrieben 02. Februar 2017 - 01:33 Uhr

Jetzt die Reihe mit 70 mm.

 

Blende 4. In der Mitte schon superscharf und in den Ecken so, dass es bei 66% (also 4K-Größe) schon richtig scharf wirkt.

Unten rechts die Ecke ist minimal weniger scharf, aber die anderen drei gleich. Also hier ist jetzt kein Oben-Unten-Unterschied festzustellen.

Die Bilder in der Mitte rechts und links fehlen hier (da war mal wieder die Blende unbemerkt deutlich verstellt). 

Angehängte Datei  70mm-f4.jpg   163,49K   12 Mal heruntergeladen

 

Blende 8 ist in der Mitte noch einmal schärfer, aber hier sind die Ecken oben deutlich besser, als unten. Also, da muss ich doch prüfen, ob das reproduzierbar ist, oder wieder eine Streuung in meinen Test-Reihen. Auch die Mitte links ist schlechter, als die Ecke darüber. Das kann doch eigentlich nicht sein. - Rätsel - 

Angehängte Datei  70mm-f8.jpg   163,88K   12 Mal heruntergeladen

 

Blende 11 ist im Gegensatz zur Brennweite von 35 mm hier jetzt nicht mehr so scharf, wie Blende 8. 

Aber hier sind wieder die oberen Ecken besser, als die unteren, und die rechten Ecken sind ein klein Wenig besser, als die linken.

Angehängte Datei  70mm-f11.jpg   160,24K   11 Mal heruntergeladen

 

Noch zwei Details in 100% Größe:

Aus dem Bild f4, 70 mm mit Strommast in der Bildmitte: Die Kirche ist auf dem Bild etwas links vom Strommast. Die Entfernung auf der Karte beträgt 1763 m. Die Konturen der Berge dahinter habe ich von hier aus gar nicht wahrgenommen. Das ist der Odenwald in 40 Km Entfernung. Die sehe ich normalerweise nur bei viel klarerem Wetter. Aber selbst bei so schwachem Kontrast werden sie hier in dem Ausschnitt noch abgebildet. Diese Abbildungsleistung ist schon sehr gut.

Angehängte Datei  Detail1.jpg   81,66K   11 Mal heruntergeladen

 

Aus dem Bild f4, 70 mm mit Strommast oben links: Die Entfernung zur Anflugbahn dieses Flugzeuges beträgt 6,7 Km!

Angehängte Datei  Detail2.jpg   27,76K   11 Mal heruntergeladen

 

 


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#368 Musicdiver

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Geschrieben 02. Februar 2017 - 09:19 Uhr

Bei den vielen Strommasten wird es ja einem ganz schwindelig ;)

Werde das auch bei meinem 16-70 mal bei Gelegenheit prüfen, ob es sich auch so verhält. Aus meiner Sicht sind hier auch leicht verwackelte Bilder, bzw. verfehlter Fokus dabei.

Wenn Du nicht vom Stativ aus fotografiert hast (mit Fernauslöser), macht die ganze Testreihe keinen Sinn.

Ich würde auch zweit Testreihen, einmal mit AF, und einmal manuell machen.


Bearbeitet von Musicdiver, 02. Februar 2017 - 09:26 Uhr.

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#369 pizzastein

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Geschrieben 02. Februar 2017 - 09:26 Uhr

Für Objektivtests würde ich mit der a6000 unbedingt manuell fokussieren bzw. mit AF scharf stellen und dann auf MF umschalten und prüfen, ob's passt. Der AF-S ist definitiv keine Stärke der a6000, weder Geschwindigkeit, noch Treffsicherheit. Dafür gibt's einen guten AF-C, der nicht selbstverständlich ist in der Preisklasse.


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#370 Musicdiver

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Geschrieben 02. Februar 2017 - 09:27 Uhr

Ha :)  - Du warst schneller, bevor ich noch eine neue Anmerkung schreiben konnte.


Bearbeitet von Musicdiver, 02. Februar 2017 - 09:27 Uhr.

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#371 Widder49

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Geschrieben 02. Februar 2017 - 13:09 Uhr

@Musikdiver:

-  Da ich hier den Fokus manuell in der Mitte eingestellt hatte und über eine Bildreihe jeweils nicht mehr verändert, schließe ich die Möglichkeit des verfehlten Fokus aus. Denn dann müsste das mit derselben Grund-Unschärfe in jeweils einer Reihe identisch sein.

 

-  Die Reihen mit AF hatte ich ja vorher gemacht, und zwar mit Stativ - bitte zurückblättern - die waren deutlich schlimmer in der Streuung der Schärfe / Unschärfe. Da ist ganz offensichtlich die Fähigkeit des AF in den Ecken und an den Rändern (jeweils äußerste Fokuspunkte) bei weitem nicht so gut, wie im inneren Bildbereich.

 

-  Leichte Verwackelungen schließe ich bis auf ein einziges Bild (70 mm, f8, unten rechts) auch aus, da die Struktur der Unschärfe in den anderen Fällen dagegen spricht. 

 

Über die ganze Testanordnung habe ich nochmals Gedanken gemacht, welche technischen Details da zusammenwirken: 

Meine einzige verbleibende Idee ist, dass der Bildstabilisator da noch eine Rolle spielt, wenn ich erst die Kamera gerade halte, um alles einzustellen, sie dann schwenke, dass das Zielobjekt in die jeweilige Ecke kommt und kurz danach auslöse. Ich weiß nicht wie lange der Bildstabilisator in der neuen Ausrichtung braucht, um wieder zur Ruhe zu kommen, aber das wäre noch einen Test wert. Ich halte es für möglich, dass der in einigen Fällen noch aktiv war und das Korrekturelement noch nicht wieder in der zentralen Ruhestellung war. Das heißt, nach so starken Schwenks die Kamera wenigstens eine Sekunde in der neuen Stellung ruhig zu halten vor der Auslösung. 

 

Jedenfalls ist aus physikalischer Sicht klar, dass die Optik nicht optimal zentriert ist, wenn der Bildstabilisator seine Korrektur bis zum Anschlag durchzuführen versucht. Das ist bei Bewegung immer ein Kompromiss zwischen verminderter Bewegungsunschärfe, aber erhöhtem optischen Fehler wegen der Dezentrierung des Korrekturelementes. Das wirkt sich natürlich im Wesentlichen in den Ecken und an den Rändern aus. Dann wäre sogar zu verstehen, warum mehrfach die Ecken oben schärfer waren, als unten. Für die Ecken unten hatte ich den Blickwinkel (schräg nach oben) sehr schnell gefunden. Für die Ecken oben war das wegen des störenden Vordergrundes unten im Bild etwas schwieriger. Da habe ich länger gebraucht, also war die Position schon etwas länger ruhig - so meine Theorie, die einer weiteren Überprüfung bedarf.

 

Aber: kann niemand etwas zu den völlig falschen Entfernungsanzeigen auf dem Display bei MF-Einstellung sagen? Wie verhält sich das bei anderen?

 

 

 


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#372 pizzastein

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Geschrieben 02. Februar 2017 - 15:03 Uhr

Aber: kann niemand etwas zu den völlig falschen Entfernungsanzeigen auf dem Display bei MF-Einstellung sagen? Wie verhält sich das bei anderen?

 

Müsste ich nochmal ausprobieren, wie das bei meinem Exemplar hinkommt. Zum Scharfstellen bei bekannter Motiventfernung oder zur Entfernungsmessung ist's aber definitiv nicht geeignet.


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#373 Widder49

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Geschrieben 02. Februar 2017 - 22:01 Uhr

Einmal bringe ich jetzt noch meine letzten Vergleichsreihen. Dann reicht es damit, denn es wird Zeit, mal wieder "richtige" Bilder zu machen :-) 

 

Mit Stativ funktioniert der Vergleichstest Bildmitte-Ränder-Ecken mit dem Vario-Tessar SEL E 4 / 16-70 gut.

 

-> Nachfolgend mit diesem Objektiv nur noch zwei Reihen mit 16 mm und 44 mm

-  beide nur noch mit Blende 8, denn es geht nur noch um die Schärfeabnahme zu den Rändern. Für die Beugungseffekte ab f16 und Wirkung der Blenden unter 8 reichen die vorherigen Testreihen schon gut aus.

-  beide mit manueller Fokuseinstellung, für jede Serie neu eingestellt, 

-  und beide auf dem Stativ mit 2 s Auslöseverzögerung.

 

Die 44 mm habe ich zunächst noch als Zwischenstufe zwischen 35 mm und 70 mm gewählt. Die Ergebnisse waren aber im Vergleich zwischen 44 mm und 35 mm völlig gleich in der Qualität (außer der Abbildungsgröße). Deshalb reicht hier die eine Vergleichsreihe. Für die 70 mm hatte ich ja zuvor bereits genug aussagefähige Ergebnisse, so dass ich damit keinen neuen Vergleich mehr brauchte.

 

-> Nach den Reihen mit dem Vario-Tessar folgt zum Vergleich eine Reihe mit der Altglas-Festbrennweite, Nikkor 2,8, 28 mm (von 1981):

-  Dieses absichtlich zum Vergleich (wegen der Bilder von Gestern) ohne Stativ getestet

 

Mit diesem Objektiv habe ich nun auch ohne Stativ mit 1/100 s keinerlei unklare Streuungen der Schärfe. Wenn das mit diesem bei 1/100 s geht, sollte es diese Streuungen mit dem E4 / 16-70 bei 35 und 70 mm mit 1/160 s bzw. 1/200 s zumindest nicht durch Verwacklung geben.

 

Da die Streuungen jetzt mit dem Vario-Tessar auf dem Stativ auch nicht mehr aufgetreten sind, werte ich das als Beleg für meine Theorie, dass der Bildstabilisator im Objektiv bei einigen Bildern aufgrund des vorangegangenen Schwenks mit plötzlichem Stopp noch nicht in der Ruheposition zurück war.

 

Es wurde ja schon vor einigen Jahren als Nachteil der Stabis im Objektiv gegenüber solchen im Kameragehäuse beschrieben, dass bei der Stabilisierung ein Element im Strahlengang bewegt wird und dadurch kurzzeitig die Abbildungsqualität, besonders in Randbereichen, beeinflusst werden kann. Ich denke, dass solche physikalisch bedingten Eigenheiten auch ein teures Objektiv wie das E4 / 16-70 nicht aufheben kann.

 

Vergleichsreihe 16 mm, f8, 1/160 s, ISO 200, 2 sec. Auslöseverzögerung auf Stativ:

Und wieder muss ich nachträglich noch etwas einfügen: Dieses Mal war die Luft klarer, so dass ich einen noch weiter entfernten Mast für die Testreihen wählen konnte. Dieser ist in 1206 m Entfernung und der kleinere rechts daneben 1140 m entfernt, das Haus mit den roten Fenstern 620 m und das weiße dahinter 860 m. 

Die 100%-Ausschnitte, natürlich außer der in der Mitte, sind dieses Mal ganz vom Rand und von den Ecken mit jeweils maximal 2 Pixel Abstand.

Angehängte Datei  16mm-f8-Reihe.jpg   171,78K   13 Mal heruntergeladen

 

Vergleichsreihe 44 mm, f8, 1/160 s, ISO 200, 2 sec. Auslöseverzögerung auf Stativ:

Angehängte Datei  44mm-f8-Reihe_1-160s.jpg   226,66K   12 Mal heruntergeladen

 

Die alte Festbrennweite Nikkor 2,8, 28 mm, f8, ISO 200, 1/100 s, Freihand gehalten:

Angehängte Datei  28mm-Nikkor-f8_1-100s.jpg   203,86K   11 Mal heruntergeladen

 

Fazit insgesamt über alle Testreihen:

- In allen Brennweitenbereichen Blenden oberhalb f11 meiden, immer wenn möglich, die Beugungseffekte sind deutlich, bei f22 sehr stark.

- Die Brennweite 4 ist unschärfer, als 5.6, 8 und 11, aber ganz besonders im Weitwinkelbereich bei 16 mm.

- Daher bei schlechtem Licht eher den ISO-Wert höhersetzen, und erst, wenn es nicht mehr anders geht, die Blende weiter öffnen. 

- Mit der a6300 wird das Ergebnis bei 16 mm mit f8, ISO 400 besser, als mit f4, ISO 100 (und entsprechend auf jeden Fall auch noch bis ISO 1600).

- Bei langer Brennweite (44 bis 70 mm) ist die Blende 5,6 noch sehr gut und bei Blende 4 lässt die Schärfe deutlich weniger nach, als im Weitwinkel-Bereich. Bei 35 mm ist f5,6 auch noch sehr gut und f4 etwas schwächer.

- Zwischen f8 und f11 konnte ich bei keiner Brennweite Unterschiede erkennen, zu 5.6 nur im Weitwinkelbereich marginale Unteschiede (bis auf 200% vergrößert verglichen).  

 

 --> Die vom Thread-Starter beschriebenen Beugungs-Effekte schon ab Blende 11 konnte ich in meinen Tests nicht sehen, sondern erst ab Blende 16. Liegt das ggf. an geringeren Lichtkontrasten aufgrund des trüben Wetters bei meinen Vergleichen?

 

Der Vergleich zum "Altglas" zeigt die hervorragende Qualität des Vario-Tessar:

Das Nikkor 2,8 / 28 mm zählte damals zu den Besten, die es gab. Es wurde bei Nikon nur vom 1,4 / 50 mm etwas übertroffen und bei den Konkurrenten lagen in der Bewertung der Schärfe und Klarheit nur die entsprechenden Brennweiten der Leica davor. Die hatte damals kein anderer erreicht.

 

Es sollte in der Bildmitte mehr als 100 Linienpaare pro mm abbilden. Diese Leistung sieht man hier auch in der Bildmitte, aber in den Ecken ist es dem Vario-Tessar sogar im Vergleich mit dessen Einstellung auf 16 mm unterlegen. In der Mitte oben und unten ist es noch eine Kleinigkeit schärfer als das Vario-Tessar bei 16 mm, aber in der etwas weiter entfernten Mitte Rechts und Links schon nicht mehr. Da brauche ich den Vergleich mit dem Vario-Tessar auf 28 mm eingestellt gar nicht mehr zu machen.

 

Dann zu der Sache mit der streuenden Bildschärfe bei Freihand-Aufnahmen, trotz schneller Verschlusszeit:

Wenn meine zuvor geschriebene Annahme stimmt, und ich gehe nach diesen Beobachtungen davon aus, dann ist es wichtig, wenn die Schärfe optimal sein soll, in der Aufnahmerichtung die Kamera einen Moment lang ruhig zu halten. Es gibt ja bei unbewegten Motiven zwei Situationen, in denen man geneigt ist, nach einer Richungsänderung schnell auszulösen: 1. die Nutzung der Fokusvorwahl oder von AEL und Auslösung in geänderte Richtung und 2. die Aufnahme von Reihen für Panoramen. Bei letzteren hatte ich im Oktober einige Fälle von Unschärfen außerhalb der Mitte, die mir noch unerklärlich waren. Das vermindert die Genauigkeit der Kontrollpunkte und führt gelegentlich zu Stitchingfehlern und auch zu sichtbaren Übergängen bei plötzlicher Schärfe-Änderung. Da werde ich mir für die nächsten Panorama-Reihen die 2 s Verzögerung einstellen, um jeweils eine Zwangs-Ruhepause in der neuen Position zu haben.

Ein Panorama vom Oktober 2016 (Punta de las Gaviotas auf Teneriffa) mit der a6300 und dem Vario-Tessar 16-70 habe ich letzte Nacht in den Thread PANORAMEN unter "Verschiedenes" eingestellt.


Bearbeitet von Widder49, 02. Februar 2017 - 22:41 Uhr.

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#374 Musicdiver

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Geschrieben 03. Februar 2017 - 08:03 Uhr

Meinst du mit Panorama die Panorama Aufnahmefunktion mit der Aneinanderreihung der Bilder? oder klassiche Panoramaaufnahme mit Einzelbild?
Bei der ersteren konnte ich auch Unschärfen bezüglich AF beobachten.
Beim Einzelbild muss man den Apparat tatsächlich länger still halten, dann wirds schärfer, so mein Eindruck. Beste Panoramabilder hatte ich bisher immer vom Stativ aus mit Fernauslöser geschossen - was generell empfohlenen wird.
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#375 Widder49

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Geschrieben 03. Februar 2017 - 13:25 Uhr

Die Panorama-Aufnahmefunktion ist mir viel zu sehr im Winkel begrenzt, kann nur eine Bildreihe aufnehmen, macht nicht wenige Stitching-Fehler und korrigiert die Lichtverhältnisse nicht so gut, wie es zum Beispiel das Plugin "enblend" kann. Deshalb habe ich es nach drei oder vier Versuchen mit dieser Funktion wieder gelassen. 

Ich habe viele Panoramen aus zwei Bildreihen, manche aus 3 und eins aus vier Bildreihen. Im Maximun waren es auch mal über 120 Einzelbilder. Mein vorletzter PC hat vor 11 Jahren für so ein Panorama über Nacht arbeiten müssen, weil der nur 2 GB maximalen Arbeitsspeicher verkraftet hatte und deshalb ständig auf Platte zwischenspeichern musste. Natürlich war auch der Prozessor nicht vergleichbar mit meinem jetzigen i7. 

 

Also, das war die Antwort: ich meine die klassische Panoramaaufnahme mit Einzelbild. Für große und für mehrreihige Panoramen geht es nicht anders. 

 

Was das Stativ betrifft: In Flug-Urlaube nehme ich das "richtige" Stativ aus Gewichtsgründen nicht mit. Da bin ich so schon immer am oberen Limit. Mit dem Mini-Stativ habe ich keine saubere Schwenk-Funktion. Deshalb habe ich bisher fast alle Panoramen freihand aufgenommen, und das geht auch, wenn man die anschließende Bearbeitung mit Hugin vornimmt: http://www.panoramio...79?photo_page=1

Vier-reihig sind da zwei von Ronda auf der 5. Seite unter dem Link und "Paisaje lunar - Mondlandschaft" auf der 4. Seite. Die wirken natürlich nur richtig bei größerer Ansicht, bei der man auch nach oben und unten verschiebt. 

 

Hinzu kommt, dass ich nicht mehr freiwillig so viel Gewicht beim Wandern mitschleppe wie früher. Da hatte ich schon mal bei mehrtägigen Touren 8 Kg für Klamotten, Schlafsack, Biwacksack, 6 Kg für Wasser und Verpflegung, und dazu über 3 Kg Kameraausrüstung mit der alten Spiegelreflex. Mit zunehmendem Alter wird es weniger, was man freiwillig so lange schleppt. Da war die leichtere Kamera der eine Punkt und der Verzicht auf ein großes Stativ eben der nächste Kompromiss - also auch wenn ich mit dem Auto anreise und das Stativ im Kofferraum liegt.

 

Die Panoramen unter dem Panoramio-Link sind nun zu einem großen Teil mit der Sony H1 ohne die Möglichkeit der RAW-Bearbeitung aufgenommen, einige mit der Nikon FE auf Film und eins darin sogar mit dem Smartphone. Die ersten neuen Panoramen mit der a6300 kann ich nun in Panoramio nicht mehr einstellen. Panoramio wird von Google aufgegeben und Upload geht schon nicht mehr. Leider geht auch nicht mehr die Funktion zur Vergrößerung auf die hochgeladene Originalgröße  (das waren bei vielen 1000 Pixel in der Bildhöhe).

 

Zu dem 6. unter dem Link habe ich zwei Vergleiche hier unter PANORAMA eingestellt, ( https://www.systemka...tmachen/page-29 ) die hier aber nur extrem verkleinert zu sehen sind. 

Man sieht aber sofort die Unterschiede der Dynamik der Kameras im Gegenlichtbereich, wo mit der H1 (das 6. Bild in Panoramio) der Vordergrund sehr dunkel ist (alternativ auf den Vordergrund belichtet war alles von der Wasserkante angefangen nach oben im Bild völlig überstrahlt weiß).

 

 


Bearbeitet von Widder49, 03. Februar 2017 - 13:41 Uhr.

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#376 Widder49

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Geschrieben 03. Februar 2017 - 13:35 Uhr

- irgendwie war der Beitrag nach einer Korrektur doppelt, daher gelöscht -


Bearbeitet von Widder49, 03. Februar 2017 - 13:36 Uhr.

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#377 Widder49

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Geschrieben 05. Februar 2017 - 21:50 Uhr

--> Die vom Thread-Starter beschriebenen Beugungs-Effekte schon ab Blende 11 konnte ich in meinen Tests nicht sehen, sondern erst ab Blende 16. Liegt das ggf. an geringeren Lichtkontrasten aufgrund des trüben Wetters bei meinen Vergleichen?

Der Verdacht hat sich klar bestätigt. Gestern und heute hatten wir besseres Wetter und einen deutlich stärkeren Kontrast zwischen diesen Strommasten und dem hellen Himmel dahinter.

- Bei Testaufnahmen unter diesen Bedingungen sehe ich die Beugungseffekte auch schon bei Blende 11. Die Blende 5,6 ist unter den Bedingungen am besten, wenn es die maximal mögliche Schärfe sein soll.  (Dieses Mal getestet mit Zoom auf 34 mm und 70 mm). 

 

Von der Physik her ist das durchaus zu verstehen. Die aus der reinen Lichtbrechung (Linsenmitte gegenüber Linsenäußerem) entstehende Unschärfe ist unabhängig von der Stärke des Kontrastes und wird bei jeder Linie, auch mit wenig Kontrast sichtbar. Die Beugung aber als Ablenkung an den Blendenrändern ist in gewisser Weise vergleichbar mit der Streuung auf Staub. Die wird bei hohem Kontrast deutlicher sichtbar, weil aus dem hellen Bereich mehr Licht auf den benachbarten dunklen Bereich abgelenkt wird, als bei niedrigem Kontrast.

 

Bei Schlecht-Wetter-Bedingungen und in Innenräumen habe ich allerdings wirklich selten (oder nie?) die Situation, dass ich aus gutem Grunde auf Blende 11 abdunkeln wollte. Deshalb ist das ganze eigentlich wenig relevant. Dann nämlich, wenn es hell ist, und die Automatik dazu neigt, Blende 11 einzustellen, treten die Beugungseffekte sichtbar auf. Für mich ist das eigentlich Grund genug, für den Normalfall in der Landschaft in der Grundeinstellung auf Blendenvorwahl zu stellen und Blende 5.6 voreingestellt zu lassen.

 

Wenn ich die Enkel in Bewegung, z.B. beim Fußball fotografiere, wird natürlich eine schnelle Zeit voreingestellt. Ich habe jetzt mal getestet, auf M die Zeit (1/250 s war in der Situationen geeignet) und die Blende 5,6 festzulegen und der Automatik den ISO-Wert zu überlassen, allerdings begrenzt auf 100 bis 3200. Das hat recht gut funktioniert und es waren am Ende ISO-Werte von 200 bis 3200 dabei, aber nichts unterbelichtet.

 

Im Vergleich, weitere Bilder mit Zeitvorwahl und Blendenautomatik: Die wurden fast alle auf Blende 4 eingestellt. Aber sie waren keineswegs schlechter, wenn man sie in "normaler Größe" ansieht. Ich verkleinere zurzeit alles nach der Bearbeitung auf 4000 Pixel Breite. Das entspricht in etwa 4K. Da sind auch die Bilder mit Blende 4 sehr gut, d. h. von Blende 5,5 kaum noch zu unterscheiden.   


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#378 Widder49

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Geschrieben 13. Februar 2017 - 20:20 Uhr

Jetzt habe ich mal im Nah-Bereich das Vario Tessar 4 / 16-70 mit dem alten Nikkor 2,8 / 28mm verglichen. Hauptsächlich wollte ich sehen, wie es mit der Freistellung des Hintergrundes aussieht, wenn ich beim Vario Tessar nur bis f4, aber beim Nikkor bis f2,8 aufblenden kann.

 

Logisch, dass beim direkten Vergleich die Freistellung mit f2,8 mit dem Nikkor besser ist, als mit Blende 4 beim Vario Tessar aber: s. Bilder:

 

Hier zunächst der Vergleich mit 28 mm Brennweite bei beiden, f4 beim Vario Tessar, f2,8 beim Nikkor.

Der Hintergrund ist beim Nikkor unschärfer, aber besser wird das Bild bei diesem Unterschied dadurch auch nicht. Hier fehlt mir bei der Blüte auch etwas Schärfentiefe, die beim oberen Bild besser ist:

 

Angehängte Datei  Vergleich1.jpg   104,6K   13 Mal heruntergeladen

 

Jetzt mal auf dieselbe Brennweiteneinstellung verzichtet, sondern beim Vario Tessar auf 70 mm. Das Nikkor ist eine Festbrennweite mit 28 mm.

Da bekomme ich durch Wahl des entsprechenden Abstandes dieselbe Objekt-Größe auf das Bild und kann bei 70 mm den Umfang des Hintergrundes besser eingrenzen, was oft ein Vorteil sein kann. Wenn ich mehr den Himmels-Hintergrund auf dem Bild haben will, wie hier beim Bild mit dem Nikkor, wäre ja mit der 70 mm Einstellung noch leichter ein Blickwinkel zu finden, bei dem noch weniger störender Hintergrund verbleibt.

 

Jedenfalls, wie man sieht, ist die Freistellung bei 70 mm und f4 ebenso gut, wie mit dem Nikkor mit 28 mm und f2,8:

 

Angehängte Datei  Vergleich2.jpg   83,08K   13 Mal heruntergeladen

 

 

Jetzt mal ein ganz unruhiger Hintergrund, aber beide mit Blende 4 und das Vario Tessar mit einer mittleren Brennweite.

Hier finde ich, dass die Unschärfe des Vario Tessar viel weicher verläuft als beim Nikkor, bei letzterem irgendwie "kantig": 

 

Angehängte Datei  Vergleich3.jpg   155,32K   13 Mal heruntergeladen

 

 

Jetzt wollte ich aber sehen, wie weit ich herangehen kann mit dem Vario Tessar, und war sehr überrascht: Das wird bei manchen Objektiven bereits als "Makro-Bereich" bezeichnet, was dieses Objektiv ermöglicht. Soweit ich mich erinnere, habe ich mal gelesen, Naheinstellung bis 0,3 m. Hier waren es beim unteren Bild aber definitiv nur knapp 23 cm von der Frontlinse bis zum Fokuspunkt (beweglicher Fokuspunkt beim unteren Bild eingestellt auf das rechte Ende des Blauen Teils der Blüte).

 

Das ist kein Ausschnitt, sondern das Originalbild lediglich skaliert auf 1000 px Breite:

 

Angehängte Datei  Vergleich4.jpg   87,6K   13 Mal heruntergeladen

 

 

Nun fehlt aber noch als Ergänzung zum dritten Vergleichsbild dieser unruhige Hintergrund mit f2,8 beim Nikkor und mit f4 und 70 mm Brennweite beim Vario Tessar, weil das jeweils die Einstellungen mit der besten Freistellung sind, die ich beim 3. Bild ja nicht gewählt hatte.

Hier wird es noch deutlicher, was ich zuvor geschrieben hatte: Die Unschärfe ist beim Vario Tessar deutlich weicher.

 

Angehängte Datei  Vergleich5.jpg   95,36K   13 Mal heruntergeladen

 

 

Im Fernbereich hatte ich ja bereits beide Objektive verglichen mit dem Ergebnis, dass das Nikkor (wie von einer Festbrennweite zu erwarten) in der Mitte ein klein Wenig schärfer abbildet. Aber leider nimmt die Schärfe nach außen hin deutlich stärker ab, als beim Vario Tessar und dazu kommt beim Nikkor noch stärkere CA.

 

Die Überlegung, ob ich das Objektiv behalte, bleibt dann nur an der Lichtstärke hängen - vielleicht auch am erzielbaren Preis, aber der dürfte eher sehr gering sein, oder?.

 

 

 


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#379 pizzastein

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Geschrieben 13. Februar 2017 - 20:32 Uhr

Soweit ich mich erinnere, habe ich mal gelesen, Naheinstellung bis 0,3 m. Hier waren es beim unteren Bild aber definitiv nur knapp 23 cm von der Frontlinse bis zum Fokuspunkt (beweglicher Fokuspunkt beim unteren Bild eingestellt auf das rechte Ende des Blauen Teils der Blüte).

 

Die Naheinstellgrenze ist die Entfernung Sensor -> Motiv, also passt's. Wenn's noch etwas mehr Makro sein soll, empfehle ich den Marumi-Achromat +3, dadurch gibt's einen lückenlosen Übergang (Naheinstellgrenze Objektiv allein = Ferneinstellgrenze Objektiv mit Nahlinse).


flickr

PEN-F mit 45/1.8, Makro 60/2.8, 75-300II

a6500, insbesondere mit Touit 12/2.8, SEL1670, SEL24f18, Sigma 30/1.4, SEL35f18, SEL50f18

A7 vor allem mit Samyang 135/2


#380 Widder49

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Geschrieben 14. Februar 2017 - 01:23 Uhr

Die Naheinstellgrenze ist die Entfernung Sensor -> Motiv, also passt's. 

Seit wann gilt das so?

Damals jedenfalls (Ende 1970ger und Anfang 1980ger Jahre), als ich mich sehr intensiv mit der Photografie beschäftigt hatte wie danach aus Zeitgründen nie wieder (und Color-Photo über mehrere Jahre abonniert hatte), galt für die Messung der Naheinstellgrenze der Abstand vom Objekt zur optischen Mitte des Objektives, als theoretisch dem Punkt, der vom Film - heute Sensor - den Abstand der Nennbrennweite hat. 

 

Diese Definition kam damals daher, dass bei der einfachen spiegel-geometrischen Optik (Prinzip des Ein-Linsers bzw. auch wenn korrigiert bei mehreren Linsen, die aber in einem Element waren wie bei der "Agfa Click") genau der Abbildungsmaßstab 1:1 erreicht wird, wenn der Abstand der optischen Mitte zum Film identisch war, wie der Abstand zum Objekt.

 

Unpraktikabel war allerdings diese Definition schon, sobald die ersten Teleobjektive entwickelt wurden, die kürzer waren, als ihre Nennbrennweite. 

Andererseits hatte ich gerade erst von der Naheinstellgrenze von 1 cm bei einem Objektiv gelesen. Das kann nur die Frontlinse gewesen sein.   


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