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Review: Zeiss Vario-Tessar E 4/16-70 ZA OSS (sel1670z)


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412 Antworten in diesem Thema

#341 magicg

magicg

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 21:23 Uhr

Werbung (verschwindet nach kostenloser Registrierung)

Du zeigst jetzt deutlich kleinere Ausschnitte, als beim letzten mal. Für eine nachvollziehbare Beurteilung wären nichtskalierte Bilder wichtig.

 

Mir ist auch schon aufgefallen, dass teilweise heftige CAs für einen Schärfeabfall zu den Rändern führen können, allerdings ist das bei mir gleichmäßig zu den Ecken hin und vor allem bei 16 mm, da hilft Abblenden kaum. Mein ersten Exemplar hatte dieses 16mm-Problem nicht so ausgeprägt (dafür andere).

 

Ich habe mir vorgenommen, mal genauer bei Schumann nachzufragen, was die alles justieren können. Für ein durchgehend gute Exemplar (soweit möglich) würde ich die Kosten und Aufwand in Kauf nehmen, da das Teil für mich alternativlos ist.

 

JA sind alles 1:1 Ausschnitte - ich habe sie kleinere Bereich genommen, damit man die CAs besser sieht und die Schärfeunterschiede. Der Unterschied zur korrigierten Version ist irrelevant.

Habe mir auch das Objektiv als immerdrauf geleistet. Gerade auf Reisen ideal und ich muss nicht ständig Objektive wechseln. Wenn sich durch das Service etwas deutlich verbessert wäre das für micht auch eine Option.
 


LG Georg
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#342 droehnwood

droehnwood

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 20:36 Uhr

Versuchs's mal mit kleinem flexiblen Fokuspunkt am Rand, vor allem bei 24mm. Dann geht's bei mir recht gut von 16-70mm bei f8, nur bei 16mm bleibt eine Randschwäche.


Hallo,
das habe ich jetzt schon ein paar mal gelesen - wundere mich aber immer wieder darüber. Warum sollte ich den gewünschten Schärfepunkt, möglicherweise in der Mitte vernachlässigen, nur um die Ecken scharf zu haben? Ich möchte mein Hauptmotiv scharf!
Gruss, Heiko

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#343 pizzastein

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 21:32 Uhr

Warum sollte ich den gewünschten Schärfepunkt, möglicherweise in der Mitte vernachlässigen, nur um die Ecken scharf zu haben? Ich möchte mein Hauptmotiv scharf!
Gruss, Heiko

 

Kommt natürlich auf's Motiv an, den Randfokus nutze ich für alles-scharf-Landschaftsaufnahmen. Hauptgrund ist die Bildfeldwölbung des Objektivs, die sich besonders bei 24 mm bemerkbar macht, sobald man abblendet (sieh Dir bei dxomark mal die Schärfe field maps des Objektivs bei 24 mm je nach Blende an). Der Randfokus ist dann eine Mischkalkulation für beste Gesamtschärfe im Bild, die ein wenigzu Lasten der Mittenschärfe geht, was wiederum nur beim Pixelpeepen interessant ist. Mit Fokus in die Mitte werden die Ränder bei 24 mm f8 dagegen richtig mies.

 

Allgemein springe ich mit dem Objektiv oft zwischen dem kleinen flexiblen Fokuspunkt (für Randfokus) und dem großen mittigen Fokuspunkt hin- und her und habe mir dazu die Fokusfeldwahl auf c2 gelegt.


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#344 droehnwood

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 22:04 Uhr

Okay, gemittelte Schärfe bzw. Schärfebereich geschickt gelegt. Das habe ich nun verstanden, danke dir. Ich probiere es mal aus, wenn ich mal richtig Zeit über habe... Oder gehe auf 20mm und croppe die Ecken ;-)

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#345 outofsightdd

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Geschrieben 12. Januar 2017 - 12:02 Uhr

Bildfeldwölbung ist nicht nur schlecht, richtig eingesetzt kann sie eine tolle räumliche Wirkung im Bild erzeugen. Kenne dein Werkzeug, sag ich dazu.


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#346 nightstalker

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Geschrieben 12. Januar 2017 - 15:25 Uhr

Hallo,
das habe ich jetzt schon ein paar mal gelesen - wundere mich aber immer wieder darüber. Warum sollte ich den gewünschten Schärfepunkt, möglicherweise in der Mitte vernachlässigen, nur um die Ecken scharf zu haben? Ich möchte mein Hauptmotiv scharf!
Gruss, Heiko

 

 

am besten ist es immer, wenn man das fokussiert, was scharf werden soll .... umfassende Schärfe ist nicht immer gut, führt insbesondere zu flachen Bildern.


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#347 pizzastein

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Geschrieben 12. Januar 2017 - 21:21 Uhr

Bildfeldwölbung ist nicht nur schlecht, richtig eingesetzt kann sie eine tolle räumliche Wirkung im Bild erzeugen. Kenne dein Werkzeug, sag ich dazu.

 

Für mich überwiegen ganz klar die Nachteile. Es ist nervig in der Handhabung, immer wieder den Fokus an die richtige Stelle zu setzten (da dürfte das Touchdisplay der a6500 ein Segen werden). Dazu kann das Ergebnis schnell grottenschlecht aussehen aus technischer Sicht, wenn die Ränder plötzlich ins deutlich Unscharfe abdriften, zur Verdeutlichung die Schärfe-field map von dxomark bei 24 mm f8:

 

Angehängte Datei  Bildfeldwölbung.jpg   41,14K   18 Mal heruntergeladen

 

Wenn ich eine Effektlinse im Sinne einer Lomo Holga möchte, kaufe ich doch kein teures Objektive mit Zeiss-Logo. Was auch nervt, wenn ich die Kamera einer unbedarften Person in die Hand drücke ohne ausführliche Einweisung, gibt's (je nach Brennweite) garantiert unscharfe Ränder.

 

Wenn ich nicht umfassend scharfe Bilder haben möchte, kann ich auch immer noch die Blende öffnen oder ein lichtstärkeres Objektiv nehmen, da würde ich doch gerne auf so eine ausgeprägte Bildfeldwölbung versichten.


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#348 voti

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Geschrieben 12. Januar 2017 - 23:54 Uhr

Ich teile das Fazit von Phillip Reeve zu 100% 

Fazit
Als ich das Objektiv bekam und die Testreihen schoss war ich zuersteinmal klar enttäuscht, auch wenn es 1000€ kostet ist das Objektiv nicht in der Lage das Niveau der besten Festbrennweiten zu erreichen, wenn man allein die Randschärfe betrachtet.

Als ich dann aber ein paar Tage schönes Licht hatte wandelte sich meine Skepsis in Begeisterung: die Wiedergabe des Objektivs ist hervorragend und der Gebrauchswert des Objektivs sehr hoch. Für mich stellt es einen exzellenten Kompromiss aus Größe, Lichtstärke und Brennweitenbereich dar. Die erwähnten Randunschärfen fallen für meine Anwendung (Web, Erstellung von Fotobüchern in 28x19) nicht ins Gewicht, genauso wie wohl für die allermeisten anderen Anwender.

Das größte Manko ist und bleibt der Preis, mit 1000€ halte ich das Objektiv für überteuert.

Gebraucht ist es auf jeden Fall eine Überlegung wert. Der aktuelle Neupreis ist für meine Geschmack immer noch zu hoch.

Ein leichtes 16-70er ist auf Ausflügen aller Art, auf denen man mit leichtem Gepäck unterwegs sein will, einfach Gold wert. Schärfe- und speziell Randschärfe wird finde ich oft überbewertet. Im Urlaub nehme ich das Objektiv immer gerne mit, wenn ich keine Lust auf Objektivwechselarien und/oder Schlepperei habe.

venedig3cjsli.jpg

 


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#349 voti

voti

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Geschrieben 12. Januar 2017 - 23:57 Uhr

venedig-002wksj2.jpg


Bearbeitet von voti, 13. Januar 2017 - 00:01 Uhr.

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#350 Musicdiver

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Geschrieben 13. Januar 2017 - 01:07 Uhr

Sehe es auch so. Insbesondere im Urlaub macht sich die flexible Brennweite sehr gut.
Durch die super Farbdarstellung und die etwas fiesen Ecken kommt sogar mehr Dynamik rein. Die Bilder aus der Linse sehen immer sehr lebendig aus. Das Teil hat halt Charakter ;)
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#351 outofsightdd

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Geschrieben 13. Januar 2017 - 14:45 Uhr

Für mich überwiegen ganz klar die Nachteile...

In diesem Thread wird das zu weit führen, aber bsp.-weise ein Voigtländer Ultron APSH 35/1.7 für VM-Mount oder ein Zeiss Contax Distagon 28/2.8  beziehen einen guten Teil ihrer Bildwirkung auch aus der vorhandenen Bildfeldwölbung.

 

Aber du hast recht, für ein universelles Zoom ist mir eine möglichst plane Fokusebene auch deutlich lieber.



#352 magicg

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Geschrieben 13. Januar 2017 - 21:53 Uhr

Noch ein paar vom 1670z

 

Nachspeise 22mm@4.5

Torbogen: 18mm@8.0

Möve: 70mm@4.5

Lampe: 24mm@F4

 

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#353 Musicdiver

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Geschrieben 15. Januar 2017 - 00:01 Uhr

16-70

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Bearbeitet von Musicdiver, 15. Januar 2017 - 10:33 Uhr.

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#354 voti

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Geschrieben 15. Januar 2017 - 18:00 Uhr

auch für Schnappschüsse ist das 16-70er sehr gut geeignet :)

 

gebetswand-001zkk0q.jpg


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#355 voti

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Geschrieben 15. Januar 2017 - 18:03 Uhr

...und für Stillleben

fahrrad-001tnoi5.jpg


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#356 Widder49

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Geschrieben 30. Januar 2017 - 02:38 Uhr

Im Album des folgenden Links (Dresden 2016) sind die Bilder ab dem 44. mit der a6300 und dem SEL E 4/16-70 aufgenommen (beim Einblenden der Informationen am Aufnahme-Monat November zu erkennen, die davor von Aug./Sep. waren noch mit der H1): 

https://goo.gl/photo...geB6Moau7PTiog7

 

Sie sind von 6000*4000 auf 4000*2667 px herunterskaliert. Eine gelegentliche Unschärfe in den Ecken habe ich zwar auch bei einigen Bildern gesehen, aber bisher fast nie störend empfunden. Dazu kommt: bei solchen Bildern, wie in diesem Album sind selten die Objekte an Rändern und in Ecken in der selben Entfernung, wie der Fokuspunkt. Vielleicht ist deshalb die in diesem Thread beschriebene Rand- und Ecken-Unschärfe in der Praxis nicht so oft relevant. So jedenfalls mein bisheriger Eindruck nach 4 Monaten. Insgesamt bin ich sehr positiv angetan von dem Objektiv. Ich hatte es gleich mit der Kamera zusammen gekauft, weil ich das Set mit dem 16-50ger wegen der Testberichte nicht haben wollte.

 

Beginn neuer Tests mit meinem SEL E 4/16-70:

Jetzt habe ich mit Testreihen von f4 bis f22 begonnen (in der klassischen Abstufung mit dem Faktor Wurzel 2 bis auf eine Ausnahme einer versehentlichen Abweichung auf 20 statt 22). Meine Schärfe-Testobjekte sind u.a. Hochspannungsmasten, der nächste in ca. 800 m Entfernung vom Balkon.

 

Die Tests der Blendenreihen sind mit Stativ aufgenommen, ISO auf 800 fixiert, der Fokus ein Mal zu Beginn auf den Hochspannungsmast in der Mitte manuell eingestellt und nicht mehr geändert.

 

Die ARW-Dateien sind mit Capture One for Sony entwickelt. Eingestellt habe ich nur eine leichte Erhöhung von Kontrast und Sättigung und Weißabgleich auf 6800 K. Schärfung und Entrauschen wurden nicht eingestellt.

 

Das verkleinerte Gesamt-Bild mit 70 mm Brennweite:

Angehängte Datei  70 mm_ISO800_f8_1-60 s (800p).jpg   81,3K   11 Mal heruntergeladen

 

Folgende Ausschnitte sind in Originalgröße aus Aufnahmen mit 70 mm Brennweite:

Blendenreihe in ca. Bildmitte (Fokus auf diesem Mast):

Angehängte Datei  70mm_Bildmitte.jpg   133,88K   10 Mal heruntergeladen

 

Blendenreihe nach Änderung der Richtung, so dass dieser Ausschnitt oben rechts im Bereich der Ecke liegt:

Angehängte Datei  70mm_oben-Rechts.jpg   102,63K   10 Mal heruntergeladen

 

Zum Test der Schärfentiefe hier die Tannenzapfen in 15 m Entfernung bei weiterhin dem Fokus auf dem Mast wie zuvor.

Angehängte Datei  70mm_15m-Entf.jpg   204,26K   10 Mal heruntergeladen

 

Die Übersicht bei 16 mm Brennweite:

Angehängte Datei  16 mm_ISO800_f8_1-30 s (800p).jpg   93,35K   10 Mal heruntergeladen

 

Ausschnitte aus Blendenreihen bei 16 mm Brennweite in Originalgröße:

1. Reihe der fokussierte Mast.

2. Reihe ein Ausschnitt am rechten Rand - kommt mir bei allen Blenden recht schwach vor!

3. Reihe Birkenzweige im linken Bildbereich, aber noch nicht ganz am Rand.

4. Reihe im Vordergrund, ca. 1,5 m entfernt.

Angehängte Datei  16mm-Vergleiche.jpg   171,9K   10 Mal heruntergeladen

 

Blendenreihen bei 35 mm Brennweite in Originalgröße:

1. Reihe der fokussierte Mast.

2. Reihe ein Mast nahe am linken Rand.
3. Reihe Detail in der Mitte des unteren Randes.
4. Reihe im Dunst entfernter Ausschnitt in der Mitte.
Angehängte Datei  35mm-Vergleiche.jpg   171,32K   10 Mal heruntergeladen
 
Ein Fazit überlege ich mir vielleicht später, da es jetzt sehr spät geworden ist.

-----

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#357 pizzastein

pizzastein

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Geschrieben 30. Januar 2017 - 08:34 Uhr

 

Die Übersicht bei 16 mm Brennweite:


2. Reihe ein Ausschnitt am rechten Rand - kommt mir bei allen Blenden recht schwach vor!

 

Meine übliche Bemerkung, den 16mm-Test würde ich wiederholen mit dem kleinen flexiblen Fokuspunkt am rechten Rand (und darauf achten, dass der Fokus weit hinten am Horizont ist). Dann wird's bei meinem Exemplar etwas besser und im Bereich f8 bis f11 auch an Rand und Ecken akzeptabel.


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#358 Widder49

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Geschrieben 30. Januar 2017 - 14:14 Uhr

Für weitere Tests ist heute das Wetter zu schlecht, aber ich habe die Entfernungen auf der Karte gemessen:

Der Mast, auf den fokussiert wurde: 713 m, das bunte Silo am rechten Bildrand: 797 m, der unscharfe Baum davor 454 m und das Dach unten in diesen Ausschnitten 74 m. Die Entfernung, 713 m gegenüber 797 m kann meiner Ansicht nach keinen Unterschied ausmachen. Ich kann auch keinen Unterschied in der manuellen Schärfeeinstellung zwischen diesen beiden Details feststellen.

 

Aber heute bei der feuchten Luft ist zu sehen, dass es da aus mehr als 10 Hausschornsteinen dampft. Die sehe ich jetzt aus dem Dachfenster, konnte sie aber gestern von unten hinter dem ersten Dach nicht sehen. Ohne sichtbaren Dampf waren das gestern dann Wärme-Schlieren. Dadurch war zu diesen bunten Silos hin die atmosphärische Störung viel zu zu groß. Dieser Ausschnitt ist daher für die Beurteilung ungeeignet. 

 

Die Details, die bei dem Strom-Mast in den Ausschnittvergrößerungen zu sehen sind, finde ich schon sehr gut. Man kann bis Blende 11 erkennen, dass die durchhängenden Verbindungsleitungen vierfach sind. 

 

Für den Fall von 70 mm Teleaufnahmen in der Landschaft interessant fand ich: Bei Fokus auf 713 m ist die Tanne im Vordergrund (nicht 15 m, wie oben geschrieben, sondern auf detaillierter Karte gemessen in 24 m Entfernung) bei Blende 8 und 11 schon akzeptabel scharf abgebildet, so dass sie bei einer Verkleinerung auf 2000*1333 scharf wirkt. Bei Blende 16 wird sie nicht mehr schärfer, aber der Hintergrund schon etwas unschärfer. Also bringt Blende 16 bei 70mm nichts für die Erhöhung der Schärfentiefe bei Landschaften. Die Blenden 4 und 5,6 sollten besser nur bei schwachem Licht verwendet werden, wenn es auf hohe Schärfe ankommt.

 

Aber: Bei Bildschirmgröße mit 33% Bildgröße sind die Unterschiede kaum noch wahrnehmbar. 

 

Jetzt kommt aber mein großes ABER:

Die Reihen mit 35 mm und 16 mm muss ich wiederholen, denn ich war von einer Eigenschaft ausgegangen, die ich von meinem früheren SLR-Teleobjektiv (70-200 mm für die Nikon FE) kannte: Wenn da bei 200 mm ein Punkt scharfgestellt war, dann galt die Fokussierung für den ganzen Brennweitenbereich. Für die Änderung bis auf 70 mm musste die Fokussierung dann nicht mehr nachgeregelt werden. 

 

Das ist bei diesem Objektiv zu meiner Überraschung nicht so und gut finde ich das jetzt eigentlich nicht. Bei Autofokus macht das vielleicht nichts und mit dem kleinen flexiblen Fokuspunkt wird das dann wohl ebenso gut funktionieren, wie bei der aufwändigeren manuellen Nachstellung.

Jedenfalls habe ich heute Mittag die Fokussierung bei Änderung der Brennweite überprüft und festgestellt, dass ich bei manueller Fokussierung etwas nachregeln muss, wenn ich die Brennweite ändere. Gestern hatte ich, wie über den Bildreihen geschrieben nur ein Mal den Fokus manuell auf den Strommast eingestellt und dann bis zum Schluss nicht mehr verändert.

 

 -  Ist das bei heutigen Objektiven, die ja für Automatikbetrieb gedacht sind, normal so?

 

Die Reihen bei 35 mm und 16 mm können jedenfalls nur besser werden, wenn ich die wiederhole. Dennoch sieht man hier schon bei den 16 mm Reihen, dass man mit Blende 8 bis 16 bei Landschaftsaufnahmen eine enorme Schärfentiefe erzielen kann. Die Details in 1,5 m Entfernung wurden bei Blende 11 am schärfsten.

 

Was mich aber auch ziemlich überrascht, sind die Entfernungsangaben im Sucher bei manueller Fokussierung: Die zeigt mir Werte um 30 bis 50 m, wenn ich auf den 713 m entfernten Strommast einstelle. Für die Tanne in 24 m Entfernung werden (wie gestern zu der Bildreihe geschrieben) nur 15 m Entfernung angezeigt.

 

 -  Ist so eine Abweichung der Anzeige tolerabel, weil sie ja wohl den Autofokus nicht beeinträchtigt? 

 -  Wie zutreffend oder unzutreffend ist diese Entfernungsanzeige bei anderen Exemplaren dieses Objektivs? 

 

 


Bearbeitet von Widder49, 30. Januar 2017 - 14:19 Uhr.

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#359 spirolino

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Geschrieben 30. Januar 2017 - 16:26 Uhr

Tausend Euro würde ich für das Objektiv auch nicht bezahlen wollen. Mir lief es neu für 666Euro über den Weg und ich habe mich als Reiseobjektiv und für Ausflüge ohne Balast gekauft. Ende letzten Jahres hatte ich es dann auf meiner Venezuela-Reise als Hauptobjektiv an einer Sony A6000 dabei. Noch teureres Equipment wollte ich auch der Gefahren, denen man in Venezuela doch ausgesetzt ist, nicht mit nehmen und eine KB-Ausrüstung kam von daher für den Zweck nicht in Frage. In fast vier Wochen hatte ich viel Gelegenheit, mich mit dem Objektiv intensiv zu befassen und bin nun angetan davon. Der Kompromiss APS-C und hochwertiges Standardzoom hat mich wirklich positiv überrascht. Im folgenden einige Beispielbilder.

 

Angehängte Datei  Venezuela - Isla Margarita El Yaque DSC00957 09-2016 C1.jpg   262,51K   38 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  Venezuela - Isla Margarita El Yaque DSC01170 09-2016 C1.jpg   349,9K   9 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  Venezuela - Isla Margarita El Yaque DSC01296 09-2016 C1.jpg   262,82K   9 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  Venezuela - Isla Margarita Tour DSC00754 09-2016 C1.jpg   212,35K   9 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  Venezuela - Isla Margarita Tour DSC00770 09-2016 C1.jpg   286,29K   9 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  Venezuela - Lecherias & P la CruzDSC00282 09-2016 C1.jpg   288,45K   9 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  Venezuela - Lecherias & P la CruzDSC00337 09-2016 C1.jpg   84,49K   9 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  Venezuela - Colonia Tovar DSC01566 09-2016 C1.jpg   167,71K   9 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  Venezuela - Lecherias & P la CruzDSC00454 09-2016 C1.jpg   245,53K   9 Mal heruntergeladen

 

Angehängte Datei  Venezuela - Tovar a Caracas DSC01588 09-2016 C1.jpg   309,62K   11 Mal heruntergeladen

 

Zurückblickend hatte ich Kleinbild und Festbrennweiten nur in schwierigen Lichtsituationen wirklich vermisst und das SEL1670Z in Verbindung mit der A6000 als leichte und weniger teure Reiseausrüstung schätzen gelernt.

 

lg ro


Bearbeitet von spirolino, 30. Januar 2017 - 16:30 Uhr.


#360 freaksound

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Geschrieben 30. Januar 2017 - 17:31 Uhr

 Im folgenden einige Beispielbilder.

 

attachicon.gifVenezuela - Isla Margarita El Yaque DSC00957 09-2016 C1.jpg

 

 

 

 

mann verzeichnet das 1670 , ist ja total schief hier....................... B)  


ahnunsloser Umgang mit

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diverses Altglas von 17 bis 600mm,  :)
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