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SEL 1670F4Z erste Eindrücke


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Bokeh und/oder "Zeiss-Pop" gefällt mir. Noch 2 Beispiele, beide aber nicht offenblendig sondern bei 35mm und f5.6 Bild Nr.2 wäre dann beinahe der vorzeitige Tod von Onkel's neuen Spielzeug geworden Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. und ist nur darum nicht gelöscht. Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.

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nach intensivem Pixelpepping empfinde ich das wannabe Zeiss nicht besser als das 1855

Das sehe ich nach der Betrachtung vieler Aufnahmen die mit dem SEL 1670F4Z gemacht wurden auch so. Ich denke Montagsexemplar kann man ausschließen. Das sieht alles nicht sehr überzeugend aus. 1.000 € Fehlkauf erspart. Auch ok.

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Einen schönen guten Morgen,

 

das blaue Logo scheint immer gut geeignet um zu poloarisieren J

Mein SEL1670 ist auch gestern angekommen, ein abschließendes Urteil möchte ich noch nicht geben, da das Wetter gestern einfach zu schlecht und die Zeit zu kurz war.

Meine bisherigen Eindrücke, die sich vor allem auf den Vergleich der Schärfeleistung in der Mitte beziehen, sind durchaus positiv.

 

Ich denke, man muss auch mal ein bisschen relativieren. Nur weil Zeiss auf einem Objektiv steht muss (und kann) es nicht Abbildungsleistungen zeigen, die alle Mitbewerber bei weitem übertreffen. Das haben doch schon die bisherigen Zeiss bzw. Sony-Zeiss- Linsen gezeigt: Das 12er setzt sich nicht so deutlich vom SEL1018 ab wie erhofft wurde, das 32er ist zwar optisch gut, schwächelt aber beim AF und hat kein OSS, das 24 zeigt in der Mitte eine sehr gute Offenblendleistung, verlangt aber deutliches Abblenden an den Rändern und hat ebenfalls kein OSS.

 

Unter dem Strich würde ich sagen, dass alle bisherigen Zeiss bzw. Sony-Zeiss- Linsen für die NEX zwar in ihrem Brennweitenbereich vergleichsweise sehr gute Abbildungsleistungen zeigen, jedoch keinesfalls perfekt sind. In jedem Fall haben sie meiner Meinung nach stets ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Das 24/1.8 mag ich z.B. sehr gerne würde es aber keinesfalls ohne Einschränkungen weiter empfehlen.

Nach 30 Jahren Canon muss ich schmunzeln, wenn ich lese, dass man bei einem 1.000 EUR-Objektiv null Verständnis für Serienstreuung oder Kompromisse bei der Abbildungsleistung hat. Der Anspruch mag vielleicht richtig sein, aber entspricht leider nicht den Realitäten des Marktes . Da habe ich schon Linsen für deutlich höhere Preise gesehen, die dejustiert waren oder bei denen Preis und Abbildungsleistung in keinem Verhältnis standen (z.B. EF-S 15-85, EF 400 DO, Nikon 200-400 I).

 

Meine realistische Erwartung bei einem Sony-Zeiss 16-70 ist einen Abbildungsleistung, die gerne noch etwas besser sein kann als bei einem Canon EF24-105 L. Zu erwarten, dass ein 16-70 (Zoomfaktor über 4!) sehr gute Festbrennweiten oder Zooms mit geringem Zoombereich im mittleren Brennweitenbereich übertrifft ist nicht realistisch.

 

Viele Grüße

Thomas

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Ich denke, man muss auch mal ein bisschen relativieren. Nur weil Zeiss auf einem Objektiv steht muss (und kann) es nicht Abbildungsleistungen zeigen, die alle Mitbewerber bei weitem übertreffen. ...

Meine realistische Erwartung bei einem Sony-Zeiss 16-70 ist einen Abbildungsleistung, die gerne noch etwas besser sein kann als bei einem Canon EF24-105 L. Zu erwarten, dass ein 16-70 (Zoomfaktor über 4!) sehr gute Festbrennweiten oder Zooms mit geringem Zoombereich im mittleren Brennweitenbereich übertrifft ist nicht realistisch.

 

Viele Grüße

Thomas

 

Es liegt wahrscheinlich weniger am blauen Label als am Preis ...

, den kann Sony wahrscheinlich nur WEGEN dem blauen Label argumentieren ...

Egal warum und weshalb, das Teil kostet nunmal soviel und ist wie es ist.

 

Deine Einschätzung wird eintreffen, besser als ein 24-105 ... was aber auch das Mindeste sein dürfte. Schließlich reden wir von Crop gg. Vollformat und 8 Jahre weiter in der Entwicklung, denn das 24-105 ist von 2005 !!!

 

 

...Mein SEL1670 ist auch gestern angekommen, ein abschließendes Urteil möchte ich noch nicht geben, da das Wetter gestern einfach zu schlecht und die Zeit zu kurz war. ...
Bitte könnt Ihr mir mal grundsätzlich sagen, warum bei schlechtem Wetter Objektive nicht getestet werden können? Kapiere ich nicht.

Auch bei schlechtem Wetter dürfen z. B. Ecken scharf sein, gerade bei schlechtem Wetter spielen doch kontrastreiche/sehr gute Linsen ihre Stärken aus.

Oder was sehe ich hier falsch?

Edited by T. B.
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Ich bin im Moment auf der Suche nach einer AF-Lösung neben meinen ZM's und hatte eigentlich gehofft dass es mit dem neuen Zeiss etwas wird. Allerdings glaube ich so langsam dass ich mit dem Sigma 19/2.8 und evtl. dem Sony 50/1.8 besser bedient bin. Schade eigentlich, aber die Bilder die ich bisher gesehen habe sind nicht überzeugend. Auch oder gerade trotz er kleinen Entäuschung möchte ich Phillip für seine "unwissenschaftliche" Tests danken, da ich selbst sehr unwissenschaftlich fotografiere.

 

Gruß, Stefan

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Bitte könnt Ihr mir mal grundsätzlich sagen, warum bei schlechtem Wetter Objektive nicht getestet werden können? Kapiere ich nicht.

Auch bei schlechtem Wetter dürfen z. B. Ecken scharf sein, gerade bei schlechtem Wetter spielen doch kontrastreiche/sehr gute Linsen ihre Stärken aus.

Oder was sehe ich hier falsch?

 

 

das Problem ist 1. dass die Tester nicht nass werden wollen, 2. dass bei schlechtem Licht der typische Hobbyist keine Lust auf Bilder hat und 3. durch Regen Schärfe und Kontrast versaut werden, da Tropfen in der Luft sind ... je weiter die Entfernung, desto unbrauchbarer die Bilder.

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das Problem ist 1. dass die Tester nicht nass werden wollen, 2. dass bei schlechtem Licht der typische Hobbyist keine Lust auf Bilder hat und 3. durch Regen Schärfe und Kontrast versaut werden, da Tropfen in der Luft sind ... je weiter die Entfernung, desto unbrauchbarer die Bilder.
Hauptgrund ist wohl 1 und 2 , denn Punkt 3 würde dann ja auch für die zeitgleich verwendete Partner-Test-Linse gelten ...
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Bitte könnt Ihr mir mal grundsätzlich sagen, warum bei schlechtem Wetter Objektive nicht getestet werden können? Kapiere ich nicht.

Auch bei schlechtem Wetter dürfen z. B. Ecken scharf sein, gerade bei schlechtem Wetter spielen doch kontrastreiche/sehr gute Linsen ihre Stärken aus.

Oder was sehe ich hier falsch?

Für ein Urteil möchte ich schon mehr berücksichtigen als bloß ein paar Testaufnahmen. Das Zeiss 28/2.8 war in einem ersten Test auch nicht bessser als das Sel1855 und ist trotzdem eines meiner Lieblingsobjektive.

Zu einem abschließenden Urteil gehört für mich ganz klar auch die Praxis: kann ich bei interessanten Bedingungen mit dem Objekttiv gute Fotos schießen? (Obwohl das fast mit jedem Objektiv geht, ein Mögen oder nicht-Mögen zeichnet sich dann aber doch meist irgendwann ab.)

 

Grüße, Phillip

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Es ist aber auch der Nahbereich der relativ verwaschen daher kommt.

Bei allen Bildern, nicht nur auf denen von Phillip.

Und bei Blende 4 ists noch deutlich schlechter als bei den gezeigten crops (ich hatte jeweils eine Blendenreihe f/4, 5.6, 8 geschossen und das beste verwendet.) guckt euch in dem set z.B. ,

Mal die lila Blüte und den Baumstamm vorm Bach an.

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Für ein Urteil möchte ich schon mehr berücksichtigen als bloß ein paar Testaufnahmen...
Dein gutes Recht, ich habe ja auch geschrieben "grundsätzlich" und nicht "Phillip"...

Absolut korrekt, es lässt sich an reinen Testaufnahmen nicht festlegen ob einem das Objektiv liegt. Aber wie Du / andere schon schreiben, wecken UVP 1000,- € eine gewisse Erwartungshaltung ... auch bei Blende 4 und auch am Rand. Wenn ich abblenden muss für Topergebnisse, dann kann sich die Vorliebe für die eine oder andere Linse nur anders heraus stellen ... wie bei Deinem Zeiss 28mm.

 

Also denne ... noch viel Spaß allen, wir sind alle gespannt auf weitere Eindrücke.

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bei 16mm ist die Randschärfe okay, aber ehrlich gesagt hatte ich mir von einem 1000€ Objektiv etwas mehr erhofft.

...

bei 24mm macht es eine gute Figur

...

bei 35mm lassen die Ränder wieder etwas nach

...

Wäre es für so einen Vergleich nicht übersichtlicher, wenn man immer den Standort ändert, um annähernd den selben Bildausschnitt zu erhalten?

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Wäre es für so einen Vergleich nicht übersichtlicher, wenn man immer den Standort ändert, um annähernd den selben Bildausschnitt zu erhalten?

Denke Aufwand und Nutzen stünden dann in keinem Verhältnis.

 

Außerdem geht es ja auch darum weit entfernte Objekte zu haben die alle in einer Foksebene liegen, und gleichmachen kann man die Ausschnittte auch eigentlich nur bei einer Ziegelwand.

 

Nochdazu habe ich keine Lust vom Bauern mit der Mistgabel über den Acker gejagt zu werden, weil ich seine Saat zertrample.

Edited by Phillip Reeve
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Außerdem geht es ja auch darum weit entfernte Objekte zu haben die alle in einer Foksebene liegen, und gleichmachen kann man die Ausschnittte auch eigentlich nur bei einer Ziegelwand.

 

Damit bist Du bei einer der Grundsatzfragen, die ich mir bei solchen Vergleichen auch regelmäßig stelle. Viele Hersteller argumentieren unscharfe Ecken gerne mit Bildfeldwölbung ("field curvature") weg. Tatsächlich ist es so, dass man bei den Zeiss Objektiven häufig bei expliziter Fokussierung in den Ecken, diese dann auch scharf bekommt, während man bei manch anderen Objektiven am Focus drehen kann, soviel man möchte und dennoch die Ecken nicht scharf bekommt.

 

Bei lichtstarken Objektiven, die ihre Stärken in anderen Bereichen haben, kann ich auch stärkrere Bildfeldwölbungen akzeptieren, nicht jedoch bei lichtschwachen Objektiven (zu denen die Zooms i.d.R. auch gehören). Diese sollten dann wenigstens bei f5.6 oder f8 auch planare Objekte (Architektur, notfalls eben auch Ziegelsteinmauern) bis in die Ecken im Schärfebereich haben.

 

Schaut man sich mal an, was heute eine gute Kompakte, wie z.B. die Sony RX100 II mit einem ähnlichen Blickwinkelbereich (leider jedoch erst ab 28mm äquivalent) und einer Anfangsblende von F1.8 (zumindest im unteren Brennweitenbereich) für rund 700 EUR leistet, sehe ich, wenn man möglichst flexibel und mit nur wenig Ballast unterwegs sein will, wenig Argumente, 1000 EUR in ein F4 ca. 4xZoom für eine NEX zu investieren.

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...Schaut man sich mal an, was heute eine gute Kompakte, wie z.B. die Sony RX100 II mit einem ähnlichen Blickwinkelbereich (leider jedoch erst ab 28mm äquivalent) und einer Anfangsblende von F1.8 (zumindest im unteren Brennweitenbereich) für rund 700 EUR leistet, sehe ich, wenn man möglichst flexibel und mit nur wenig Ballast unterwegs sein will, wenig Argumente, 1000 EUR in ein F4 ca. 4xZoom für eine NEX zu investieren.
Ein sehr gutes Argument. Stimmt, sind nur 28mm ... aber wenn ich eh abblenden "muss" ... warum dann nicht die coole RX100(II)?
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Mit 16mm Brennweite hat man mit f4 bei der NEX eine Tiefenschärfe von 1,7 m bis Unendlich. Wie ist das vereinbar?

 

1.7m bei welchem Zerstreuungskreis? Das Tiefenschärfekonzept sagt ja nicht aus das alles in dem Bereich optimal scharf ist, sondern gerade noch unterhalb eines zu definierenden Unschärfemaßes.

 

Ich packe jetzt gleich Stativ und einen haufen Linsen ein um einen Vergleichstest auf unendlich zu schießen.

 

Grüße,

Phillip

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So...meins ist auch da !

 

Aber das Wetter animiert momentan auch nicht sonderlich zum Rausgehen und Photographieren

 

Also wertig verarbeitet ist es definitiv.

 

Ich hoffe, das Wetter läßt es in den nächsten Tagen zu, ein wenig auszuprobieren.

 

Wäre mal interessant, wieviele der Käufer es innerhalb der rückgabefrist zurückgeben werden !!!

 

Bei Euch schon jemand dabei ?

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Dank dem Forum und dank den unermüdlichen und kurzweiligen Beiträgen von Phillip hat sich mein Interesse am 16-70mm schon jetzt fast erledigt.

 

Bei mir muss es unter Berücksichtigung dieses Kaufpreises ein gewisses "Wow" erzeugen.

Das tut es leider in keinerlei Hinsicht, so dass ich weitere Tests zwar lesen werde meine Kaufabsichten sich aber nicht steigern lassen.

 

 

VG Oli

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