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dirkwe

Q7 im Praxistest - Vergleich mit der ersten Q

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Hallo zusammen,

 

Ich durfte über ein paar Wochen die Q7 testen. Danke dafür nach Hamburg an Pentax/Ricoh.

 

Wen es interessiert, wie sich die Neue gegen meine Q (also die erste im System) geschlagen hat, erfährt näheres auf meinem Blog Test:

 

I Shoot PEF: Der Nachnachfolger - die neue Pentax Q7 im Praxistest

 

 

Dirk

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Da ich Google+ nicht nutze, antworte ich dir hier:

 

Ich verstehe das Q-System nicht. Der einzige Vorteil ist doch die geringe Größe! Du schreibst dann aber: „Allerdings sind kleine MFT Systemkameras wie die Olympus E-PM2 kaum größer, insbesondere mit den Kit-Zoom-Objektiven.“ Tja, wenn ich mir dann noch kleine MFT-Objektive wie das 20mm oder das 45mm ansehe und mir dabei vor Augen halte, dass der FT-Sensor noch mal deutlich größer ist: Was bietet mir das Q-System dann noch? So klein sind die Wechselobjektive der Q ja auch nicht. Auf der anderen Seite ist beispielsweise die RX100 von Sony keinesfalls größer als die Q, hat aber ebenfalls einen größeren Sensor, und das Objektiv sieht zumindest auf Fotos trotz ähnlicher Leistungsdaten kleiner aus als die Zooms für die Q. Die Q hat Wechselobjektive, aber sind die Primes wirklich so gut, dass die Kombination besser als eine RX100 wäre?

 

Und dazu ist die RX100 ja auch noch richtig schick, was das nächste Rätsel für mich ist: Das Aussehen der Q. Wenn sie klein und schick wäre, dann würde ich dafür ja noch einen Markt sehen. So erinnert sie mich aber eher an eine Spielzeugkamera, vor allem in den Farben – doch dazu passt dann wieder der Preis nicht. Für mich ist die Q genauso skurill und am Markt vorbei entwickelt wie die K. Und ich habe langsam das Gefühl, dass Pentax auf Teufel komm raus „andere“ Kameras als der Rest der Industrie entwickeln will, nur um auf sich aufmerksam zu machen – ob das Sinn macht oder nicht.

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Nun ja, ich verstehe deine Einwände sehr gut. Auf dem Papier gibt es meiner Meinung nach wenig, was für eine Q spricht.

 

Aber hast du schon einmal eine Q (vornehmlich die erste) in der Hand gehabt und damit fotografiert? Für mich geht es in meinem Hobby nicht darum, das Foto mit der technisch (!) bestmöglichsten Bildqualität zu erhalten, sondern Spaß während des Fotografierens zu haben. Die Q liegt mir in der Bedienung, sie fühlt sich gut an, und ja, man kann natürlich auch mit ihr schöne Bilder machen. Ich habe jetzt am Wochenende komplett Rad am Ring auf dem Nürburgring nur mit der Q7 fotografiert, es hat viel Spaß gemacht und mit den Bildergebnissen bin ich (und meine 7 Mitstreiter) mehr als zufrieden. Was will ich mehr?

 

Ein Satz zur RX100, die ich auch besitze (hast du vielleicht bei mir im Blog gelesen). Ja, sie liefert bessere BQ, hat mehr Freistellungspotential durch den größeren Sensor und passt mit gutem Willen in meine Hosentaschen - aber dennoch nehme ich eher die Q mit, weil sie mir mehr Spaß macht beim Fotografieren und sie besser zu bedienen ist.

Ich finde es schade, dass immer wieder über das Q System gewettert wird (ich meine jetzt nicht dich), ohne die Kameras mal selbst wirklich ausprobiert zu haben. Pentax ist ja dafür bekannt, sehr gut bedienbare DSLRs zu bauen, und die Qs sind genau so. Viele manuelle Bedienelemente, klare Menüstruktur, bei der Q dazu das geniale Quick-Dial vorne.

 

Ich vermute aber mal, diese Begeisterung hat auch immer was mit Markenaffinität zu tun, und da bin ich mit Pentax verhaftet. Da fällt es mir leicht, die Nachteile der Q (kleiner Sensor, nur durchschnittliches Display) zu akzeptieren.

bearbeitet von dirkwe

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Ich kann mir schon vorstellen, dass man als Pentax-User der Q nicht abgeneigt ist. So wie ja auch viele Nikon-User zur 1 greifen und die paar EOS-M-Käufer vermutlich überwiegend aus dem Canon-Lager stammen.

 

Nur weshalb sollte ich als jemand, der noch nie ein Pentax-Produkt besessen hat, zu dieser Kamera greifen? Wenn ich nur ein Objektiv haben will, dann ist die RX besser. Wenn ich mehr Objektive haben will, dann kaufe ich mich ja in eine ganze Plattform ein, was mit hohen Preisen und einer tendenziell langen Nutzungsdauer verbunden ist. Und da stellt sich die Frage, inwieweit das Q-System – gerade zum aktuellen Preis – mit MFT konkurrieren kann. Du schreibst auch auf deinem Blog, die Zooms sind nicht unbedingt klein. Für MFT gibt es schon ausfahrbare, wirklich winzige Zooms – da Pentax über die Größe punkten will, hätte es solche IMO schon von Anfang an haben müssen. Und die Auswahl bleibt weiterhin gering.

 

Und auch wenn die RX100 einem vielleicht nicht so liegen mag: Es gibt ja genug Alternativen, wie die Lumix LX7, oder das Olympus/Pentax-Pärchen. Nikon hats mit der 1 auch schon schwer, bemüht sich aber und hat durchaus interessante Argumente zu bieten, wie den schnellen elektronischen Verschluss, die ebenfalls sehr kleinen Objektive, die Software-Spielereien, oder auch die inoffiziellen RAW-Video-Basteleien. Ich sehe mir die Q an und denke mir, ja nett, aber ich sehe nichts, das mein Interesse wecken würde. Oder siehst du die Q nur als interessant für Pentax-Nutzer? Welche wirklichen Alleinstellungsmerkmale sieht du denn? Das Quick-Dial, meinst du damit das Moduswahlrad? Ich mein, du hast das Q-System bereits, da ist es logisch zum Nachfolger zu greifen. Aber wenn man bei Null anfängt, dann ist die Q doch nur eine Kamera unter vielen, oder?

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Wenn du nichts siehst, was dein Interesse wecken kann, ist es doch gut.

 

Außer der Tatsache, das die Qs noch immer die kleinsten Systemkameras am Markt sind, gibt es keine objektiven Alleinstellungsmermale gegenüber dem Wettbewerb (vielleicht noch die Farbvielfalt). Und Aspekte wie Bedienbarkeit, Haptik, oder einfach Spaß am Fotografieren sind nicht messbar bzw. höchst subjektiv.

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Das Quick-Dial, meinst du damit das Moduswahlrad? Ich mein, du hast das Q-System bereits, da ist es logisch zum Nachfolger zu greifen. Aber wenn man bei Null anfängt ...?

 

Das Quick-Dial ist ein zusätzliches Wahlrad auf der Vorderseite neben dem Objektiv, das programmierbar ist auf 4 Positionen für (u.a.) eigene Filtereinstellungen. Das Moduswalrad (P,M,A usw.) liegt oben, das meinte ich nicht.

 

Wenn man eine Q hat, lohnt sich meiner Meinung nach nicht unbedingt der "Aufstieg" zur Q7, da die Q7 im Grunde "nur" mehr BQ bringt.

 

Und ja, wenn man bei Null anfängt, wird man wohl nicht im Q System landen, es sei denn, man hat eine in der Hand gehabt und sich ein wenig "verliebt" (wenn man das bei Technik sagen darf). Nochmal: von den harten Papierfakten hat die Q bis auf Gewicht und Größe keine Alleinstellungsmerkmale, da sind andere besser.

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Das Quick-Dial ist ein zusätzliches Wahlrad auf der Vorderseite neben dem Objektiv, das programmierbar ist auf 4 Positionen für (u.a.) eigene Filtereinstellungen.

Das klingt verdammt praktisch! Etwas ähnliches hat afaik nur Samsung, aber da gibts lediglich eine Taste (iFunction oder so), um die Funktion des Blendenrings zu ändern – ein zusätzliches Rad ist ja viel nützlicher.

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Aber wenn man bei Null anfängt, dann ist die Q doch nur eine Kamera unter vielen, oder?
Die Q ist einfach ein wunderschönes Spielzeug ZUSÄTZLICH zum übrigem Bestand. Mittlerweile ist sie auch sehr preiswert zu bekommen. Und wenn man sie dann erst mal hat, stellt man fest, dass man oft impulsiv ihr den Vorzug gegenüber technisch scheinbar überlegenen Teilen aus der Fotovitrine gibt... Die RX100 II habe ich nicht mehr, die Q aber bleibt!

 

Der Spaß beim Fotografieren, ihre eingängige Bedienung, die tolle Verabeitungsqualität, die liebenswert altmodischen und überschaubaren Menüs und die überraschend gute Bildqualität in Relation zu ihrem Alter und ihrem Sensor lassen wirklich Freude aufkommen.

 

Einziges Ärgernis: Immer wenn man die SD-Karte aus ihrem separatem Fach entnimmt, fragt man sich, warum Fuji bei der vermeintlichen Premium-Kamera X-E1 die schäbige Lösung mit dem fummeligem Batteriefach gewählt hat?

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Außer der Tatsache, das die Qs noch immer die kleinsten Systemkameras am Markt sind, gibt es keine objektiven Alleinstellungsmermale gegenüber dem Wettbewerb.

 

 

DOCH! :)

Und zwar genau den Punkt, der mich als passionierten micro4/3 Nutzer zum Kauf einer neuen Pentax Q bewegt hat: Das Auflagenmaß!!!

 

Ich hatte in der Bucht günstig ein Set C-Mount Objektive ersteigert, extrem lichtstark (ab 1.2) und haptisch/optisch TOP. Jedoch ragten bei einigen die Optiken tief ins Panasonic-Gehäuse, und manche waren mit ihren 1/2-Zoll Sensorzugehörigkeiten extrem vignettierend.

 

Plötzlich las ich dann mal einen Artikel über die "kleinsensorigen" Q´s, die zudem ein noch geringeres Auflagenmaß haben sollten als D-Mount´s!!! Und damit war für mich klar: zwecks Rumprobiererei mit C-Mount Objektiven gibt es nun die Q. Die hübsche weiße wurde es ;) , aus England, wo sie ohne Kitobjektiv aber neu für 90 Euro zu bekommen war. Ich habe mindestens 3 sehr gute Objektiv-Kombis nun auf einer schnuckeligen, kleinen, versatilen Kamera, die neben dem Einstellrad vorne mit weiteren Genialitäten aufwartet wie In-Body Bildbearbeitung (selbst als Photoshop-Profi ergibt man sich irgendwann dieser Option und fängt nach einem Schnappschuss an zu spielen...), BILDSTABILISATOR!!! für manuelle Objektive, SERIENBILDAUFNAHME, total frei programmierbar (hab bereits mehrere richtig richtig coole TimeLapse Filmchen gebastelt) und dann auch noch FOKUSPEAKING!!! Zeigt mir mal bitte eine andere Systemkamera, die aktuell all dies vereint bewerkstelligen kann! Mindestens ein Faktor fehlt immer, meines Wissens...

 

Seitdem begeistert sie mich und alle, die einen Blick drauf werfen, meinen NEX-besessenen Freund genauso wie die Leute einer Hochzeitsgesellschaft, die ich damit (nebst der micro4/3 Kameras natürlich) ablichtete. Sie ist ideal als spaßmachende Zweitkamera und Experimentierobjekt. Ich liebe sie, nicht zuletzt auch, weil sie so viel für so wenig Geld kann. Und meine C-Mounts sind auch happy...

 

Kurzum: einen Blick sollte sie jedem Systemkamera-Benutzer (oder gerade auch Benutzerin? Zu Weihnachten?) mal Wert sein!

 

Und nein, ich werde (leider) nicht von Pentax für diese Worte mit einem 15-45-er Zoom belohnt... :D

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Wie wahr! Den C-Mount Adapter habe ich mir schon bestellt, und dann kommt neben dem Standard Prime erst mal ein schönes 1.4/50mm "Tele" für knapp 30 € neu (!) zum Einsatz!

 

Und noch ein Vorteil, gerade jetzt, zu Beginn des Herbstes: Man bringt die ganze Ausrüstung locker in den Taschen jeder normalen Jacke oder Weste unter.:D

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Die kleine Q ist schon verlockend!

Wenn sie denn nur einen eingebauten Sucher hätte!

Bei der Bildqualität habe ich auch den Eindruck, Olympus arbeitet etwas besser (evtl. mit dem gleichen Sensor), aber da denke ich schon, das Ricoh/Pentax nachlegen kann, und Spass macht sie bestimmt!

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