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Streetfotografie jekami


Mefty

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vor 6 Stunden schrieb KDKPHOTO:

Lichter können ausgefressen sein, Tiefen abgesoffen, Schärfe steht auch nicht immer im Vordergrund,

Bei manchen hat man ja geradezu den Eindruck, sie meinten, das gehöre untrennbar zur Streetfotografie dazu. Manche "peppen" dann sogar ein beliebiges (langweiliges) Straßenszenenbild so auf, so nach dem Motto: "schwarzweiss + abgesoffen + grobkörnig + unscharf = Street" ...

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vor 12 Stunden schrieb lefou:

Ich verstehe dich nicht, sorry.
Dieses bewußte losziehen um street zu machen erzeugt doch einen Zwang mit Bildern nach Hause zu kommen.

Nun, ich hatte zitiert, was mich an deiner Aussage irritiert:

du gehst in die/in der Stadt und suchst Motive, stellst aber vorher allgemein fest, dass das bewusste Losziehen, um "Street" zu machen, Unmengen an aussagelosen Fotos erzeugt. Damit setzt du dich ja quasi selbst unter Druck oder Zwang, mit Fotos nach Hause zu kommen - auch wenn am Ende des Tages nichts dabei rumkommt ausser einem Stadtspaziergang mit einer Tasse Kaffee.

Das ist für mich ein Widerspruch. Entweder suche ich oder lasse mich überraschen. Du gehst also in die Stadt, hängst dort ab, lässt dich überraschen und hast keinen Überschuß an Fotos. Das ging so nicht aus dem Beitrag vorher hervor.

 

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vor 58 Minuten schrieb rostafrei:

Nun, ich hatte zitiert, was mich an deiner Aussage irritiert:

du gehst in die/in der Stadt und suchst Motive, stellst aber vorher allgemein fest, dass das bewusste Losziehen, um "Street" zu machen, Unmengen an aussagelosen Fotos erzeugt.

Motive ja, aber nicht zwanghaft street. Fenster, Gebäude, Blumen....., natürlich auch gerne "Szenen".
Das Schöne an der Fotografie iost doch dass sie uns lehrt (zumindest sollte sie es), zu sehen. Die Umwelt bewußt(er) wahr zu nehmen. Das kann ich aber auch in einem Straßencafe, wo ich nur sitze und die Menschen beobachte, ohne zu "schießen". 
Ich glaube einer der großen Nachteile der heutigen Fotografie ist, dass das einzelne Bild nichts mehr kostet. Fluch und Segen zugleich.
Manchmal beschränke ich mich auf 36 Bilder und nur in Jpeg, einfach um nicht alles einfach weg zu ballern.

Edited by lefou
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vor 29 Minuten schrieb Kleinkram:

Der Großmeister der Straßenfotografie, HC-B, ist gewiss mit seiner Kamera losgezogen, um bewusst Fotos zu machen. Wie wohl die meisten ernsthaften Fotografen, die gute Bilder nach Hause bringen wollen.

Ich kann mit HC-B wenig anfangen, ich mag uA Fan Ho und Saul Leiter.
Was ist ein ernsthafter Fotograf?

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Guest KDKPHOTO

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vor 3 Stunden schrieb lefou:

Ich kann mit HC-B wenig anfangen, ich mag uA Fan Ho und Saul Leiter.
Was ist ein ernsthafter Fotograf?

Vielleicht sind damit die "Bekannten, Prominenten, Professionellen" gemeint. Egal, angefangen von V.Meier der 30 er über HCB, Joel Meyerowitz, W.Klein, Kodelka, Bruce Gilden,  T. Leuthard, Erik Kim (bis heute), usw. gehen diese alle gezielt, bewusst los, um Street zu fotografieren. D.h. ja nicht das man / sie immer mit Fotos nach Hause kommen. 

Erneut, jeder kann es machen wie er Spaß hat, gibt ja keine Vorschriften, aber man könnte schon mal hinterfragen, warum die o.g. weltweit anerkannt, erfolgreich sind und zum erlernen und studieren der Street Fotografie herangezogen werden. Street ist nun mal kein Genre, rein technischer Natur, das man in kurzer Zeit erlenen kann. 

 

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vor 8 Minuten schrieb KDKPHOTO:

 

Vielleicht sind damit die "Bekannten, Prominenten, Professionellen" gemeint. Egal, angefangen von V.Meier der 30 er über HCB, Joel Meyerowitz, W.Klein, Kodelka, Bruce Gilden,  T. Leuthard, Erik Kim (bis heute), usw. gehen diese alle gezielt, bewusst los, um Street zu fotografieren. D.h. ja nicht das man / sie immer mit Fotos nach Hause kommen. 

Wobei in einer Stadt zu leben "urban people fotography" sicher erleichtert. Ich lebe am Land und kann den Seppl-Bauern beim melken fotografieren.

 

vor 12 Minuten schrieb KDKPHOTO:

Erneut, jeder kann es machen wie er Spaß hat, gibt ja keine Vorschriften, aber man könnte schon mal hinterfragen, warum die o.g. weltweit anerkannt, erfolgreich sind und zum erlernen und studieren der Street Fotografie herangezogen werden. Street ist nun mal kein Genre, rein technischer Natur, das man in kurzer Zeit erlenen kann. 

Zustimmung zum ersten Teil - "Niemand kann mich zwingen, auf seine Art (wie er sich das Wohlsein anderer Menschen denkt) glücklich zu sein..................(Kant)"
Sicher auch eine Frage ob man "weltweit anerkannt, erfolgreich" sein will oder Fotografie als Hobby betreibt. Andererseits sind Abertausende ernsthafte Fotografen täglich unterwegs und von denen sieht man kein Bild. 
Dass man, wenn man erfolgreich sein will, die Straße leben muss steht außer Frage.

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vor 19 Minuten schrieb lefou:

Wobei in einer Stadt zu leben "urban people fotography" sicher erleichtert. Ich lebe am Land und kann den Seppl-Bauern beim melken fotografieren.

:D  :D  :D  ach solange da ein Feldweg ist, bin ich bereit das zu akzeptieren ;) 

Es hilft übrigens in der Stadt einfach immer eine Kamera dabeizuhaben, dann kann man sich auch ganz spontan entscheiden, jetzt gezielt für ein Streetfoto loszuziehen, während man eigentlich unterwegs zu einem Termin wäre ....

Man weiss ja nie, wann man eine lustige Situation sieht ...

 

Edited by nightstalker
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Irgendwo habe ich das Bild schon gezeigt, ich hoffe einfach mal, dass es nicht schon hier war. Ein Beispiel für gezieltes Warten bei gegebenem Hintergrund. Eigentlich war ich aber nicht auf Street aus, sondern auf einer Graffiti-Fototour. Ich fand dann aber spontan diese Kulisse als Hintergrund interessant, und so wartete ich eben etwas, bis jemand aus meiner Sicht passendes vorbeikam. Mir war aber die Sicht nach rechts etwas versperrt, so dass ich schnell reagieren musste. In der Eile habe ich dann leider die Füße amputiert, aber wie stand es oben sinngemäß: Street muss ja nicht technisch perfekt sein ...

 

 

(NB: echt blöd, dass man im Forum nicht gezielt heraussuchen kann, welche Bilder man in einem bestimmten Thread schon gezeigt hat. Jedenfalls habe ich so eine Funktion bisher nicht gefunden ...)

Edited by leicanik
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vor 13 Minuten schrieb leicanik:

(NB: echt blöd, dass man im Forum nicht gezielt heraussuchen kann, welche Bilder man in einem bestimmten Thread schon gezeigt hat. Jedenfalls habe ich so eine Funktion bisher nicht gefunden ...)

Klickst du oben rechts unter deinem Namen auf "Meine Dateianhänge". Da bekommst du deine Bilder alle angezeigt und auch in welchem Thread sie gezeigt wurden.

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Für mich ist Streetfotografie wenn man im öffentlichen Raum eine zufällig entstehende, bemerkenswerte Situation im Bild festhält. Gut ist, wenn neben der Situation auch noch das Umfeld und der Gesamtzusammenhang erkennbar ist. Ob die Fotografierten wissen dass sie fotografiert werden ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass etwas passiert weil es passiert und nicht weil es für das Foto gemacht wird. Wichtig ist auch, dass es nicht um die Personen als solche geht, sondern um die Geschichte in die sie verwickelt sind.

Hier ist ein Beispiel, dass ich schon mal unter "Fotos von Leuten, die fotografieren oder sich fotografieren lassen" gezeigt habe:

Ohne die Gruppe wäre das Reisefotografie mit Ansatz zum Ansichtskarten-Bild.

Mit der Gruppe wäre es ein Gruppenfoto.

Weil der Fotograf übersehen hat, dass er die Gruppe genau hinter einem Mülleimer aufgebaut hat, der dann prominent im Bild enthalten gewesen wäre, ist es Streetfotografie geworden. Man sieht den Fotografen im Kampf gegen die Elemente, die ihm die Arbeit erschweren während die Gruppe interessiert zuschaut, die einmal definierte Position aber nicht verlässt damit das Bild anschließend endlich so perfekt werden kann wie geplant. Nach fünf Minuten Gruppenaufbau bei geschätzt knapp 40° im Schatten (wenn denn welcher da wäre) fiel die Entscheidung, dass es einfacher ist den Mülleimer weg zu schleifen als die Gruppe noch mal neu zu stellen.

Große Kunst ist das nicht aber muss es ja auch nicht unbedingt sein.

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Guest KDKPHOTO
vor 26 Minuten schrieb leicanik:

.. so wartete ich eben etwas, bis jemand aus meiner Sicht passendes vorbeikam. Mir war aber die Sicht nach rechts etwas versperrt, so dass ich schnell reagieren musste. In der Eile habe ich dann leider die Füße amputiert, aber wie stand es oben sinngemäß: Street muss ja nicht technisch perfekt sein ...

 

...

Also, mit Füßen wäre es natürlich besser, auch für die Bewegung der Person. Aber auch kein Beinbruch so. Du hast ja gewartet, kamen nicht weitere Leute vorbei? Gibt es mehrere Aufnahmen? Ev. wo jemand am re Bildrand gerade ins Bild tritt? Übrigens, wenn es machbar wäre, könntest Du noch einmal hingehen und es versuchen anders auf zu nehmen. Gelegentlich mache ich das auch, wenn der Hintergrund speziell ist, um dann meine Vorstellung, die bei der ersten Aufnahme nicht gut geklappt hat, um zu setzen.

Gefallen tut mir besonders der Farbeimer li und sein Blick dort hin, als wäre das Bild gerade gemacht worden, mit Farbe aus dem Eimer.

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vor 38 Minuten schrieb leicanik:

Irgendwo habe ich das Bild schon gezeigt, ich hoffe einfach mal, dass es nicht schon hier war...........

 

vor 5 Minuten schrieb KDKPHOTO:

Gefallen tut mir besonders der Farbeimer li und sein Blick dort hin, als wäre das Bild gerade gemacht worden, mit Farbe aus dem Eimer.

genau an den Farbeimer kann ich mich erinnern..... jemand hat geschrieben, Du sollest ihn abschneiden - und ich habe geantwortet: nur nicht abschneiden.....

das gesamte  Bild hatte ich schon vergessen :ph34r:

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vor 13 Minuten schrieb leicanik:

Irgendwo habe ich das Bild schon gezeigt, ich hoffe einfach mal, dass es nicht schon hier war. Ein Beispiel für gezieltes Warten bei gegebenem Hintergrund. Eigentlich war ich aber nicht auf Street aus, sondern auf einer Graffiti-Fototour. Ich fand dann aber spontan diese Kulisse als Hintergrund interessant, und so wartete ich eben etwas, bis jemand aus meiner Sicht passendes vorbeikam. Mir war aber die Sicht nach rechts etwas versperrt, so dass ich schnell reagieren musste. In der Eile habe ich dann leider die Füße amputiert, aber wie stand es oben sinngemäß: Street muss ja nicht technisch perfekt sein ...

 

 

(NB: echt blöd, dass man im Forum nicht gezielt heraussuchen kann, welche Bilder man in einem bestimmten Thread schon gezeigt hat. Jedenfalls habe ich so eine Funktion bisher nicht gefunden ...)

Das Bild kenne ich, es ging damals sehr um das Alpinaweiß......

Nach all den Diskussionen hier und und den "Kriterien" würde ich es nicht als Streetfoto einstufen. Du hattest aber Varianten online. Zeigt mir, daß Du dort bewußt hingegangen bist. Du hast einen Hintergrund bestimmt. Bei Dir in der Nähe ? Geh doch nochmal hin. Die Örtlichkeit hast Du ja schon inspiziert. Vielleicht passiert da ja auch nochmal etwas Interessanteres als ein Mann in blauer Jacke vor violettem Hintergrund. Ein Beispiel für "Warten" 🕞. Vielleicht hat ja die Stadtreinigung den Farbeimer schon entsorgt 😀

 

 

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Guest KDKPHOTO
vor 58 Minuten schrieb lefou:

Wobei in einer Stadt zu leben "urban people fotography" sicher erleichtert. Ich lebe am Land und kann den Seppl-Bauern beim melken fotografieren.

 

Zustimmung zum ersten Teil - "Niemand kann mich zwingen, auf seine Art (wie er sich das Wohlsein anderer Menschen denkt) glücklich zu sein..................(Kant)"
Sicher auch eine Frage ob man "weltweit anerkannt, erfolgreich" sein will oder Fotografie als Hobby betreibt. Andererseits sind Abertausende ernsthafte Fotografen täglich unterwegs und von denen sieht man kein Bild. 
Dass man, wenn man erfolgreich sein will, die Straße leben muss steht außer Frage.

Wäre mal interessant "Bauern Street" zu sehen 😆 Und ja, in einer Stadt lebend ist es einfacher und je Größer die Stadt desto besser. In Berlin haben wir dahin Vorteile, New York, Sao Paulo, und Bangkok sind noch gesegneter.

Es ist eine Frage der Zielsetzung. Aber fast jeder würde sich freuen, wenn seine Fotos im Forum eine so positive und hohe Resonanz hätten, das eine Ausstellung folgt, Aufmerksamkeit, eine Wanderaustellung, usw. ohne das dies geplant war. Anerkennung ist doch wichtig, das wünscht man sich doch, sonst bräuchte man keine Fotos zeigen, nicht mal hier. 

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vor 27 Minuten schrieb beerwish:

Für mich ist Streetfotografie wenn man im öffentlichen Raum eine zufällig entstehende, bemerkenswerte Situation im Bild festhält. Gut ist, wenn neben der Situation auch noch das Umfeld und der Gesamtzusammenhang erkennbar ist. Ob die Fotografierten wissen dass sie fotografiert werden ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass etwas passiert weil es passiert und nicht weil es für das Foto gemacht wird. Wichtig ist auch, dass es nicht um die Personen als solche geht, sondern um die Geschichte in die sie verwickelt sind.

Hier ist ein Beispiel, dass ich schon mal unter "Fotos von Leuten, die fotografieren oder sich fotografieren lassen" gezeigt habe:

Ohne die Gruppe wäre das Reisefotografie mit Ansatz zum Ansichtskarten-Bild.

Mit der Gruppe wäre es ein Gruppenfoto.

Weil der Fotograf übersehen hat, dass er die Gruppe genau hinter einem Mülleimer aufgebaut hat, der dann prominent im Bild enthalten gewesen wäre, ist es Streetfotografie geworden. Man sieht den Fotografen im Kampf gegen die Elemente, die ihm die Arbeit erschweren während die Gruppe interessiert zuschaut, die einmal definierte Position aber nicht verlässt damit das Bild anschließend endlich so perfekt werden kann wie geplant. Nach fünf Minuten Gruppenaufbau bei geschätzt knapp 40° im Schatten (wenn denn welcher da wäre) fiel die Entscheidung, dass es einfacher ist den Mülleimer weg zu schleifen als die Gruppe noch mal neu zu stellen.

Große Kunst ist das nicht aber muss es ja auch nicht unbedingt sein.

Doch, wir wollen ganz große Kunst 🙂. Für mich ist die Erklärung mit dem Fotografen gar nicht nötig, zumal ich lange suchen musste.  Daß jemand eine Mülltonne verschiebt und so ein großartiges Publikum hat...... ist doch ein Motiv. Ja, Streetfoto. Den Himmel könnte man auch abschneiden. Dafür werde ich jetzt sicher gesteinigt.

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vor 5 Stunden schrieb lefou:

Heute früh bei der Hunderunde. Von der Straße aus fotografiert, aber ist das street?

 

Ich würde es als "Fluss" einordnen! 😉 /Spaß. Von mir aus kann das auch bei Street rein! 😉

 

Aber das Bild hat was. Von der Färbung wirkt es etwas älter. Wie aus den 30er Jahren. Ich mag die Unschärfe im Vordergrund, die "Woman in red" im Mittelgrund und dahinter den Fluss. Das Bild ist nicht platt und hat damit schon eine große Hürde genommen. Leider ist der Eyecatcher (Frau/Fluss) nicht so klar, wie er sein könnte. Aber nicht jedes Bild muss immer einen klaren Eyecatcher aufweisen. Wäre als Rezept nach wenigen Bildern auch ausgelutscht!

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vor 1 Stunde schrieb KDKPHOTO:

.... angefangen von V.Meier der 30 er über HCB, Joel Meyerowitz, W.Klein, Kodelka, Bruce Gilden,  T. Leuthard, Erik Kim (bis heute),

 

es wäre nett, wenn Du jeweils einen link zu den Fotografennamen setzen würdest - und gerne auch noch den Vornamen ausschreiben....... V. Meier? findet man im Netz wahrscheinlich dutzende.... W. Klein auch.... 

Kodelka ? müßte wohl Josef Koudelka gemeint sein.... 

manche Namen findet man natürlich im Netz ;  wenn man gezielt dann auch noch nach Fotografie sucht wahrscheinlich auch bei den anderen Namen - ist aber gelegentlich mühsam.... und für Dich wäre es ja nur  ein Klick..

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vor 4 Minuten schrieb noreflex:

Ich würde es als "Fluss" einordnen! 😉 /Spaß. Von mir aus kann das auch bei Street rein! 😉

 

Aber das Bild hat was. Von der Färbung wirkt es etwas älter. Wie aus den 30er Jahren. Ich mag die Unschärfe im Vordergrund, die "Woman in red" im Mittelgrund und dahinter den Fluss. Das Bild ist nicht platt und hat damit schon eine große Hürde genommen. Leider ist der Eyecatcher (Frau/Fluss) nicht so klar, wie er sein könnte. Aber nicht jedes Bild muss immer einen klaren Eyecatcher aufweisen. Wäre als Rezept nach wenigen Bildern auch ausgelutscht!

War ne skurile Begegnung. Die Frau ist im roten Bademantel auf den Steg gegangen, hat meditiert und war nachher schwimmen. 35mm (Kb) war etwas weit und die Bearbeitung + Offenblende hat der Klarheit auch nicht geholfen. Ich wollte aber diesen verträumten look.

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vor 5 Stunden schrieb lefou:

Ich kann mit HC-B wenig anfangen, ich mag uA Fan Ho und Saul Leiter.
Was ist ein ernsthafter Fotograf?

Fan Ho                        https://erickimphotography.com/blog/fan-ho/

Saul Leiter                  https://erickimphotography.com/blog/2013/11/04/7-lessons-saul-leiter-has-taught-me-about-street-photography/

Danke für die Namen.

Die Links sind nicht nur für Ameise 🙂

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vor 9 Minuten schrieb Ameise:

es wäre nett, wenn Du jeweils einen link zu den Fotografennamen setzen würdest - und gerne auch noch den Vornamen ausschreiben....... V. Meier? findet man im Netz wahrscheinlich dutzende.... W. Klein auch.... 

Kodelka ? müßte wohl Josef Koudelka gemeint sein.... 

manche Namen findet man natürlich im Netz ;  wenn man gezielt dann auch noch nach Fotografie sucht wahrscheinlich auch bei den anderen Namen - ist aber gelegentlich mühsam.... und für Dich wäre es ja nur  ein Klick..

Die erste Frau ist Vivian Maier. Google mal. Vivian Maier – Wikipedia

Fotoausstellung – Streetqueen – Noack  Habe ich mir im Dezember in Berlin angesehen. Sehenswert! V.a. auch deswegen, weil Frau Maier seinerzeit eine unbekannte Hausfrau in den USA der 50er..2000er Jahre war. Sie fotografierte Street, hatte aber kaum Geld, ihre gemachten Negative zu entwickeln. Jemand fand nach ihrem Tod ein Archiv mit unzähligen Fotos dieser Epoche und einige wenige sind nun entwickelt und können als Ausstellung bestaunt werden. Von den in Berlin gezeigten Bildern waren vielleicht 40% als Street zu bezeichnen (Menschen, Straße, Stadtleben). Die anderen waren Selbstporträts, Stillleben, Blumen, Hunde, Frisuren usw. Die Frau hat halt alles festgehalten, was sie bemerkenswert fand. Später hat man in ihren Bildern eine der großartigsten Street-Foto-Sammlungen gesehen, die es zu der Zeit gab.

Vielleicht auch deshalb lustig, wie wir um Definitionen streiten (positiv gemeint), während die Vivian sich einen Kehricht drum scherte, wie man ihre Fotos wohl ein- und zuordnen würde. Die meisten ihrer Fotos hat sie selbst nie gesehen...

 

😉

 

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