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christer

NEX-Systemkamera-im-Kleinbildformat-naht

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Hallo

Eigentl. nichts Neues. Was ich nach wie vor nicht verstehen kann ist, dass sich Sony mit dem für`s Vollformat eigentl. viel zu kleinen E-Bajonett so einen "engen Schuh" anzieht. Nur um vorhandenen E-Objektive verwenden zu können? In der Abbildung sieht man ja klar u. deutlich dass alle vier Ecken beschnitten werden. Gut, dass NIKON-F-Bajonett hat genau denselben Innendurchmesser u. da passt auch ein Vollformatsensor dahinter. Aber es sind eben null Reserven vorhanden. Ganz zu schweigen für einen sensorbasierenden Stabi. Schon seit Jahren kursieren div. Gerüchte, dass NIKON das Bajonett vergrössern möchte. Damit würden natürlich viele eingefleischte Nikonijaner vor den Kopf gestossen werden, aber bei CANON hat es 1986 auch funktioniert.

 

Viele Grüsse

Einstein

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Hi, mir erscheint das Vorgehen von SONY plausibel.

 

Man möchte vorhandene NEX Kunden "mitnehmen" auf das neue System, indem NEX Objektive verwendbar sind.

 

Und man möchte sich durch die problemlose Adaptierbarkeit von M Bajonett Objektiven Richtung High-End positionieren,

 

grüßt immodoc!

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Die "alten" Emounts passen da nicht dran (mechanisch: ja; optisch: nein), weil die nur APSC Ausleuchten. Wird werden wir bei Canon, 2 Lager Objektive für ein und das selbe Bajonett.

 

Strahlen müssen nicht Telezentrisch an der Rücklinse rauskommen...im Gegenteil, siehe Leica. Einziger Nachteil ist, dass die Randstrahlen unter flachen Winkeln auftreffen um nicht durch das Bajonett abgeschattet zu werden, das geht mit dem Wunsch der meisten Kamerakäufer nach einem kompakten System allerdings d'accord. Andererseits zeigt die VG900 keine Abschattungen am Rand, wenn man sie mit SLR Optik verwendet. Ich weiß daher nicht ob es nur eine optische Täuschung ist, dass Teile des Bajonetts die Sensorfläche beschneiden. Fakt ist, es funktioniert.

 

Sollte Sony also das volle Potential des kurzen Auflagemaßes ausschöpfen wollen - und nicht einfach "künstlich" verlängerte Objektive bauen - sehe ich darin höchstens ein Kompetenzproblem, denn die NEX 7 bspw hat genau mit solchen Objektiven ganz massive Probleme. Wird sich zeigen ob Sony das von Sensorseite her irgendwie kompensieren kann.

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In der Abbildung sieht man ja klar u. deutlich dass alle vier Ecken beschnitten werden.

Der Durchmesser des Bajonetts ist relativ irrelevant. Problematischer an Vollformat ist das geringe Auflagemaß, weil das zu extrem spitzen Lichteinfallswinkeln führen kann - zumindest wenn man Objektive trotzdem kompakt bauen möchte.

 

Ganz zu schweigen für einen sensorbasierenden Stabi.

Der kolportierte Olympus-5-Achsen Bildstabi in einer Vollformat-NEX wäre meines Erachtens ein Mega-Feature. Leica-Glas und anderes Altglas mit 3-4 Blendenstufen Gewinn verwenden und dazu ein stabilisiertes Sucherbild. Gute Nacht Leica.

 

Beste Grüße

 

Guido

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Enger Schuh: gehen denn die Lichtstrahlen den ganzen Weg zwischen Objektiv und Sensor auf volle Breite? Ich glaube eher nicht. Sonst würde mann ja nicht von Brenn-PUNKT reden.

 

Hallo

So sollte es eigentlich sein. Die Lichtstrahlen sollten möglichst parallel auf den Sensor treffen. Sensoren reagieren auf schräg auftreffende Lichtsrahlen spez. im Randbereich mit z.B. einer Verschlechterung der Abbildungsleistung. Auch moderne Weitwinkelrechnungen werden nach Möglichkeit so berechnet, dass die Strahlen möglichst parallel auf den Sensor auftreffen.

 

Viele Grüsse

Einstein

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Der Durchmesser des Bajonetts ist relativ irrelevant.

Guido

 

Hallo

Solange man nicht mit Zwischenringen; Balgengerät oder Telekonvertern arbeiten möchte, gebe ich Dir z.T. recht.

 

Viele Grüsse

Einstein

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Enger Schuh: gehen denn die Lichtstrahlen den ganzen Weg zwischen Objektiv und Sensor auf volle Breite? Ich glaube eher nicht. Sonst würde mann ja nicht von Brenn-PUNKT reden.

 

Datei:Telezentrik animation2.gif

 

Idealerweise wäre es so. Das widerspricht aber in vielen Fällen einer kompakten Bauweise.

Insbesondere Weitwinkelobjektive haben damit so ihre Probleme.

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Dan: das Schnittbild ist wohl etwas vereinfacht denn beide Linsen sind gleich gross. Das ist bei meinen Objektiven selten der Fall. Meistens ist die Hinterlinse kleiner als die Vorderlinse.

 

Einstein: der Wunsch des Sensors die Lichtstrahlen in 90° Winkel zu empfangen ändert wohl nicht die Gesetze der Optik. Deshalb geht wohl die Entwicklung in Richtung Pixel am Rande des Sensors schräg zu montieren.

 

Guido: Gute Nacht Leica, naja es gibt ja noch genug Leute die meinen, nur Leica hat diesen speziellen und undefinierbaren "Leica Glow". Ich habe 20 Jahre lang mit M-Kameras fotografiert, und früher war es vielleicht wahr, aber jetzt sind doch Prozessoren und Programme noch wichtiger als das "Undefinierbare".

 

(Interessante Diskussion hier, vielen Dank für die Beiträge!)

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Hallo

Sollte die FF-NEX In dieser Konstellation mit dem E-Mount tats. kommen, fallen mir für mögliche Objektivverwendbarkeit nur folgende Lösungen ein:

1.) Adapter: LA-EA1, für Alpha-Objektive: kein AF, kein Stabi und nur APS-C.

2.) Adapter: LA-EA2, für Alpha-Objektive: mit AF, aber nur APS-C.

3.) Adapter: LA-EA3, für Alpha-Objektive: ohne AF und ohne Stabi.

4.) Ein weiterer neuer Adapter, mit AF und FF tauglich. Jedoch wieder ohne Stabi, weil für einen sensorbasierenden Stabi hinter dem engen Bajonett zu wenig Platz für die seitl. Beweglichkeit vorhanden ist.

5.) komplett neue Objektivreihe FF tauglich, mit AF und Stabi. Wenn ich mir jedoch die Anfänge der NEXEN mit nur drei Objektiven vor Augen halte, wird es wieder mind. zwei Jahre dauern, bis eine entspr. Objektivpallette angeboten wird.

6. Verwendung von Altglas mit den entspr. Adaptern, mit evtl. Eckenabschattung bei FF.

 

Nachtrag: Natürlich Verwendbarkeit von von E-Mount Objektiven, aber nicht im FF.

 

Viele Grüsse

Einstein

Edited by einstein

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Stand da nicht auch was von einem Patent für einen gebogenen Sensor? Das würde die Sache mit den Winkeln ausgleichen.

 

Hallo

Dies ist auch nur eine Kompromisslösung. Bei Teles u. bei Zwischenring.- Balgenkombinationen u. Telekonvertern sind die Randstrahlen ja rel. parallel. Und dann kehrt sich der Vorteil wieder ins Negative um.

 

Viele Grüsse

Einstein

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Stand da nicht auch was von einem Patent für einen gebogenen Sensor? Das würde die Sache mit den Winkeln ausgleichen.

 

 

Ich hoffe nicht! Das wäre zumindest für mich K.O. für die FF NEX. Ich vermute den M Adaptieren wäre das allerdings recht, die haben meiner Erfahrung nach nämlich eine Vorliebe für teure Weitwinkel

 

@einstein: Es gibt bei Legacy Lenses an Fullframe Emount keine Eckenabschattung! Die VG900 beweist das.

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Vielleicht meint er nicht "gebogenen Sensor", sondern im Randbereich schräg sitzende Pixels. Der Kamerahersteller sich von "flat field" verabschiedet ist auf dünnem Eis. Aber wer weisst, Minox hat ja vor langem gezeigt wie es geht. Da gab es aber keine Wechselobjektive und die Negative waren sehr klein. Wie die Sensoren von vielen Digitalkameras heutzutage ...

 

Hoffentlich kommt der Handwerker bald, sonst schreibe ich hier zu viel. ;=)

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Einstein: der Wunsch des Sensors die Lichtstrahlen in 90° Winkel zu empfangen ändert wohl nicht die Gesetze der Optik. Deshalb geht wohl die Entwicklung in Richtung Pixel am Rande des Sensors schräg zu montieren.

 

Pixel schräg montieren? Also ich habe ja schon viel Halbleiter-Prozessierung-Techniken gesehen aber das klingt spannend. Sicher das nicht einfach nur die Micro-Linsen vor den Pixeln "schräg" verbaut werden, bzw. so bearbeitet werden das sie den schrägen Lichteinfall ausgleichen? Die einfachste Variante ist die Linsen leicht versetzt über die Pixel zu setzen.

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4.) Ein weiterer neuer Adapter, mit AF und FF tauglich. Jedoch wieder ohne Stabi, weil für einen sensorbasierenden Stabi hinter dem engen Bajonett zu wenig Platz für die seitl. Beweglichkeit vorhanden ist.

Hallo Einstein,

 

was ich noch nicht verstehe ist, warum der 'enge' Durchgang durchs Bajonett den Sensor-Stabi verhindern soll. Das Strahlenbündel bleibt ja statisch innerhalb der Bajonett-Öffnung, zum Verwacklungsausgleich wird nur der Sensor in der Bildebene verschoben. Müsste doch funktionieren, oder?

 

Schöne Grüße,

Jörg

 

Allerdings: vielleicht muss in der Nachbearbeitung ein Bildrand beschnitten (bzw. aufgehellt) werden, wenn dieser durch die Sensorbewegung nicht während der gesamten Belichtungszeit innerhalb des ausgeleuchteten Bildkreises war.

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Die "alten" Emounts passen da nicht dran (mechanisch: ja; optisch: nein), weil die nur APSC Ausleuchten...

 

Optisch auch!

Die werden dann automatisch im Cropmodus betrieben - macht Nikon mit den APS-C Linsen auch.

Finde ich eine gute Lösung; für den Übergang und für selten benutzt Bereiche wie UWW z.B.

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Was ich nach wie vor nicht verstehen kann ist, dass sich Sony mit dem für`s Vollformat eigentl. viel zu kleinen E-Bajonett so einen "engen Schuh" anzieht. Nur um vorhandenen E-Objektive verwenden zu können? In der Abbildung sieht man ja klar u. deutlich dass alle vier Ecken beschnitten werden. Gut, dass NIKON-F-Bajonett hat genau denselben Innendurchmesser u. da passt auch ein Vollformatsensor dahinter.

 

Das, was in einigen Abbildungen beschnitten war, war der Rand des Sensors auf dem sich aber keine Pixel mehr befinden. Aus gibt auch Aufnahmen, wo selbst die Ecken des Randes nicht verdeckt werden - hängt ab vom Aufnahmeabstand und Blickwinkel, mit dem in die Kamera fotografiert wurde.

 

Ich glaube, dass im Gegensatz zum Nikon F-Mount die Einschränkungen vernachlässigbar sind, da der Mount im Gegensatz zum Nikon-System Objektive ermöglicht, deren Hinterlinse nahe am Sensor ist.

 

Der Durchmesser des Bajonetts ist relativ irrelevant. Problematischer an Vollformat ist das geringe Auflagemaß, weil das zu extrem spitzen Lichteinfallswinkeln führen kann - zumindest wenn man Objektive trotzdem kompakt bauen möchte.

 

Das "WENN" ist ja das entscheidende. Das geringe Auflagemaß erzwingt es nicht, aber es ermöglicht zumindest kompakte Objektive. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Layer- und Mikrolinsen-Design entwickelt wird, das auch mit schrägem Strahlenverlauf klarkommt. Ist sicherlich einer der Gründe, warum sich Sony damit noch so viel Zeit lässt, obwohl sie schon vor einem Jahr alles im Regal hatten, was man für eine FF-NEX benötigt.

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Ich bin ein Hobbyfotograf, der einfach auf´s gradewohl losknipst.

Habe von der Technik keine Ahnung.

Nachdem ich meine finanzministerin (Ehefrau) mal grade so davon überzeugen konnte, dass die NEX7 ja das non plus ultra ist frage ich mich welche Zielgruppe Sony mit der Sensorvergrößerung erreichen will, angedachte 2500€ sind ja kein Pappenstiel.

Ich habe hier im Forum mit den bisher zur verfügung stehenden NEX eigendlich nur tolle Ergebnisse gesehen. Besser geht es wohl kaum.

Ich denke die Idee von Sony ist genau so dähmlich, wie die von Hasselblad um die NEX7 ein neues gehäuse zu bauen und sie dann für 5000€ zu verkaufen (was ist übrigens daraus geworden?).

Ich bin der Meinung, dass die Profies in sachen Vollformat bei Canon bleiben werden. So gravierend ist der Größenunterschied nun auch wieder nicht, wenn ich nur an den 18200er Batzen, den ich ständig drauf habe denke.

 

Sei´s drumm Fa. Sony baut vom Microchip bis zum Flugzeugträger ebend alles haupsache es bring Geld.

 

Es ist wie schon gesagt nur meine unmaßgebliche Meinung.

 

VG

Wilfried

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Ich habe hier im Forum mit den bisher zur verfügung stehenden NEX eigendlich nur tolle Ergebnisse gesehen. Besser geht es wohl kaum.

Ich denke die Idee von Sony ist genau so dähmlich, wie die von Hasselblad um die NEX7 ein neues gehäuse zu bauen und sie dann für 5000€ zu verkaufen (was ist übrigens daraus geworden?).

Ich bin der Meinung, dass die Profies in sachen Vollformat bei Canon bleiben werden. So gravierend ist der Größenunterschied nun auch wieder nicht, wenn ich nur an den 18200er Batzen, den ich ständig drauf habe denke.

 

Da ist sicherlich was dran, aber ich denke Sony wird dieses Projekt sehr vom Erfolg der RX1 abhängig gemacht haben und die kam, nach allem was man so ließt, sehr gut an. Obwohl sie teuer ist und nicht den schnellsten Autofokus hat.

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Da ist sicherlich was dran, aber ich denke Sony wird dieses Projekt sehr vom Erfolg der RX1 abhängig gemacht haben und die kam, nach allem was man so ließt, sehr gut an. Obwohl sie teuer ist und nicht den schnellsten Autofokus hat.

 

Eigendlich können die produzieren was sie wollen, man muß den Blödsinn ja nicht mitmachen.

Leider ist es nur so, dass die Altkunden dabei auf der Strecke bleiben (Firmware usw.).

Das beste Beispiel hat man im PC-Softwarebereich für MS-XP giebt es bald keine Service-Packs mehr.

Was bleibt dann ? Neukaufen.

 

VG

Wilfried

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...

Ich habe hier im Forum mit den bisher zur verfügung stehenden NEX eigendlich nur tolle Ergebnisse gesehen. Besser geht es wohl kaum.

Ich denke die Idee von Sony ist genau so dähmlich, wie die von Hasselblad um die NEX7 ein neues gehäuse zu bauen und sie dann für 5000€ zu verkaufen (was ist übrigens daraus geworden?)....

 

Das sehe ich - mit Verlaub - etwas differenzierter.

Ich hatte schonmal eine KB-DSLR

Klar sieht man auf den Forenbildchen hier sicher nicht groß die Unterschiede zwischen den Systemen, es gibt aber schon Argumente für einen größeren Sensor,

wie z.B. die geringee Pixeldichte bei gleicher Aufllösung und natürlich die Objektive!

Nehmen wir z.B. mal ein 1,2/50mm.

Das ist an KB eben ein 50er mit f1.2

An APS-C entspricht es aber einem Bildausschnitt von 75mm (bez. auf KB); vor allem aber muss die Lichtstärke auch mit 1,5 multipliziert werden, was ein deutlich sichtbar geringeres Freistellungspotential bedeutet.

An APS-C Systemen muss man sich dann mit verlustbehafteten Boosterkonvertern behelfen - das finde ich z.B. schon eher dämlich

!

Bei mFT wäre das dann übrigens alles mit Faktor 2 zu sehen...

 

Wie gesagt, das sind eigene Erfahrungen und ich könnte mir durchaus vorstellen wieder in Richtung KB zu gehen, wenn meine persönlichen Randbedingungen erfüllt werden.

 

Eine FF-Nex mit der Hassi Lunar auf eine Stufe zu stellen, finde ich allerdings heftig

.

Das Teil ist m.E. ein reiner Marketing Gag für Leute mit Geld, der sich nicht in besserer BQ widerspiegelt oder einen sonstigen Mehrnutzen hat.

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... frage ich mich welche Zielgruppe Sony mit der Sensorvergrößerung erreichen will, angedachte 2500€ sind ja kein Pappenstiel.

Angeblich soll bei der neuen Vollformat-NEX ja auch der Autofokus optimiert werden. Mir wäre weitaus lieber, wenn man den bei der NEX7 per Firmware-Upgrade endlich in einen funktionalen Zustand bringen könnte. Nach mehr als einem Jahr und einigen tausend Fotos mit meiner NEX7 kann ich - leider - nur sagen, daß der Autofokus dieser Kamera - besonders im Nah- und Makrobereich - katastrophal schlecht ist. Trotz optimaler Menü-Einstellungen sieht die NEX7, besonders bei der Blumen-/Pflanzen-Fotografie, einfach immer wieder durch verschiedene Motive hindurch und fokussiert auf den Hintergrund, wobei es auch mit verschiedenen Farben immense Fokus-Probleme gibt. Darum ist ein ständiger Wechsel zwischen Auto- und Manuell-Fokus erforderlich.

 

Diesen Mangel nun mit einer massiv teureren NEX-Vollformat zu beheben (wobei ich noch große Zweifel habe, ob das wirklich gelingt), halte ich für unverschämt. Nach bisherigen Erfahrungen wird SONY für die dann "alten" Modelle sicher keine entsprechenden Firmware-Upgrades anbieten...

 

Außerdem bin ich äußerst skeptisch, ob es SONY gelingt, endlich eigene hochwertige (und trotzdem "bezahlbare") Objektive anzubieten, deren maximale Auflösung geeignet ist, das Vollformat sauber/scharf auszuleuchten. Bei jedem Objektivkauf vom Händler darauf hingewiesen zu werden, man könne ja alternativ auf die - leider sehr teuren - Zeiss-Objektive zurückgreifen, bestätigt, daß die SONY-eigenen Entwicklungen für hohe Sensor-Aufläsungen kaum optimal sind. An einer solch teuren Kamera dann die zunächst für die kleineren Sensoren der NEX3 etc. entwickelten Objektive zu nutzen und damit nur die entsprechend beschnittene Innenfläche des Vollformat-Sensors zu belichten, ist sicher keine optimale Lösung. Dann könnte ich mich beim nächsten Pkw-Kauf auch gleich für einen Porsche entscheiden und damit ausschließlich in der 30-km-Zone fahren...

 

Einzig interessanter Vorteil der neuen NEX-Vollformat ist, daß adaptierte und bei der NEX7 durch den Crop-Faktor "beschnittene" Fremdobjektive die komplette Sensorfläche ausleuchten können.

 

Na, sobald die neue NEX bei meinem Händler auftaucht, werde ich sie mir mal ansehen. Mehr wird wegen des immens hohen Preises nicht möglich sein.

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Eigendlich können die produzieren was sie wollen, man muß den Blödsinn ja nicht mitmachen.

Leider ist es nur so, dass die Altkunden dabei auf der Strecke bleiben (Firmware usw.).

Das beste Beispiel hat man im PC-Softwarebereich für MS-XP giebt es bald keine Service-Packs mehr.

Was bleibt dann ? Neukaufen.

 

VG

Wilfried

 

Ich weiß was du meinst, aber ich finde den Vergleich nicht ganz angemessen und ich denke man wird so dem Thema nicht gerecht. Windows XP ist über 10 Jahre alt –*ich denke es ist durchaus gerechtfertigt da keine Service-Packs mehr auszuliefern.

 

Das andere Problem ist, dass Produkte heute nicht mehr wirklich fertig Entwickelt werden, weil sobald der Updater läuft kann man es ja zum Kunden ausliefern und dann verbessern. Das hat natürlich den Vorteil das Produkte auch später noch besser werden können wenn sich neue Entwicklungen ergeben.

 

Wir als Verbraucher haben uns jetzt in eine etwas merkwürdige Zwischenposition begeben, wir verlangen nicht wirklich das die Software eines Produktes gut ist wenn wir es kaufen, wir erwarten dafür aber, das sie später besser wird, allerdings können wir das nicht wirklich einfordern.

 

Trotzdem denke ich Sony sollte sich deutlich mehr mühe geben die Firmware ihrer Kameras zu verbessern und dabei auch "alte" Kameras mit zu nehmen, denn dass macht die Entscheidung leichter neue Kameras oder Objektive zu kaufen.

 

Bezüglich Autofokus glaube ich ja nun verstanden zu haben warum Olympus, Panasonic und Nikon da so viel schneller sind, ich weiß allerdings noch nicht ob es ein reines Software Problem ist oder ob da auch Hardware notwendig ist.

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