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pmk

OM-D E-M5 hauptsächlich für Video behalten?

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Hallo Zusammen,

 

ich hoffe ich könnte hier ein wenig Vorschläge von Euch bekommen, da ich im Moment ein wenig verwirrt bin

.

 

Seit einem Jahr fotografiere ziemlich glücklich ich mit Olympus OM-D und filme auch gelegentlich. Aber als ich vor kurzem die Gelegenheit hatte eine gebrauchte M9 mit einem Objektiv zu erwerben, merke ich jetzt wieder, wie schön die Fotografie ist. Finde mit M9 ist die Fotografie schöner als mit der OM-D. Seit ich die M9 habe ist die OM-D fast nur für Videoaufnahme da.

 

Aber über Fotografie wollte ich hier natürlich nicht reden sondern eher die Einstellung zu einer OM-D hauptsächlich für Video Aufnahme zu benutzen, findet Ihr das noch sinnvoll?

 

Ich überlege gerade ein Upgrade auf GH3, aber d. fehlende IBIS von OM-D und auch die Größe der GH3 macht bei der Entscheidung nicht so leicht.

 

Ein echter Handycam wie Panasonic HC-X929 hätte doch die beste Videoqualität, aber die engere Schärfentiefe von VDSLR oder EVIL finde ich auch nett.

 

Was würdet Ihr in meiner Stelle machen? Vielen Dank wenn ich kleine Ratschläge bekommen könnte

 

VG

pmk

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Die OMD hat den eingebauten Stabilisator. Davon abgesehen ist die Bildqualität im Videomodus aber eher durchschnittlich, weil die verwendeten Datenraten zu niedrig sind. Eine GH3 und selbst eine G6 werden also bessere Videos aufnehmen können (höhere Datenraten, dadurch weniger Artefakte; zudem mit 60fps doppelte Bildrate). Wie wichtig dir der Stabilisator ist, kommt auf die verwendeten Objektive an.

 

Einen Consumer-Camcorder würde ich persönlich nicht kaufen, weil die in der Regel winzige Sensoren mit mäßigen Suppenzooms enthalten und deshalb eine ganz üble Low-Light-Performance haben. Wenn du nur tagsüber filmen willst geht es vielleicht, aber bei wenig Licht ist ganz schnell Schluss im Schacht. Der von dir genannte Panasonic ist da ein wenig besser, kostet aber auch satte 1000€. Der AF dieser Camcorder soll ganz gut sein, aber bei einer so großen Schärfentiefe ist das auch keine große Leistung. Stell die OMD/GH3 einfach auf eine höhere ISO-Stufe und blende auf ƒ/8 ab, fertig.

 

Die OMD oder alternativ die G6/GH3 würde ich aber auch deshalb behalten, weil sie mehr können als deine M9. Beispielsweise bei wenig Licht: Gute High-ISO-Leistung + IS macht schon eine Menge aus, die M9 kann weder noch bieten. Auch Langzeitbelichtung mit Live-Bulb, Burst-Modus und Klappdisplay sind Eigenschaften, die sich in bestimmten Situationen als sehr nützlich erweisen können und deine M9 deshalb gut ergänzen würden.

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Black Magic Pocket Cinema

 

Was willst du filmen? Die Pana Lumix LX7 hat auch einen manuellen Film-Modus und ist erheblich kompakter als eine Systemkamera. Du hast natürlich nicht ganz den Freistellungseffekt.

 

Ansonsten würde ich vermutlich eine G6 empfehlen. Sie ist die erste G/GF, die Panasonic im Film-Modus nicht beschnitten hat.

 

Roger

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...Ein echter Handycam wie Panasonic HC-X929 hätte doch die beste Videoqualität, aber die engere Schärfentiefe von VDSLR oder EVIL finde ich auch nett.

 

Was würdet Ihr in meiner Stelle machen?

 

Beim Video geht es in erster Linie um bewegte Motive. Was nützt mir die engere Schärfentiefe, wenn mir dafür häufig Szenen durch einen pumpenden AF versaut werden?

 

Mit der GH2 kam ich beim Thema Video halbwegs klar, mit der OM-D gar nicht und deshalb habe ich meine Konsequenzen gezogen und hier beschrieben.

 

Den Schritt zur zusätzlichen reinen Videokamera habe ich nicht bereut und würde ihn jederzeit wiederholen. Ergebnisse sind auf meinem Link zu YouTube zu besichtigen.

 

 

Gruß Norbert

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Bei Videoaufnahmen geht IMO nichts über manuellen Fokus. Mit ein bisschen Übung kriegt man das ganz gut hin, und Kameras mit Focus Peaking (BMCC) sind dabei eine enorme Hilfe.

 

Es kommt auf das Video an!

 

Für Reportage und Doku sowie Life-Aufnahmen braucht man einen funktionierenden AF, der schnell und ohne Pumpen reagiert.

 

Für inszenierte Aufnahmen oder wenn, bei Life-Aufnahmen, mehrere Kameras zur Verfügung stehen, kann man auf AF verzichten. Dann benötigt man aber manuelle Objektive mit echtem Entfernungsring, um die Schärfe exakt und reproduzierbar ziehen zu können.

 

Neben einer Fotoausrüstung würde ich nicht noch ein weiteres System zum Filmen mitschleppen, sondern eine "einfache" Kamera, entweder einen Camcorder oder einen Kompaktkamera wie die LX7.

 

Für "ernsthafte" Aufnahmen würde ich die G6 oder GH3 empfehlen (ohne sie jetzt genauer zu kennen).

 

Die OM-D ist eine Fotokamera mit der Option, hin und wieder ein Filmchen zu machen.

 

Roger

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Bei Videoaufnahmen geht IMO nichts über manuellen Fokus. Mit ein bisschen Übung kriegt man das ganz gut hin, und Kameras mit Focus Peaking (BMCC) sind dabei eine enorme Hilfe.

 

Wenn ich Dinge filme, deren Entfernung sich nicht zu mir kaum ändert, funktioniert das mit dem manuellem Fokus, aber was ist bei etwas mehr Action?

 

Dieses Video habe ich vor einem Jahr mit der GH2 gedreht, meist mit manuellem Fokus, aber so ab 3:15 mußte ich den AF nehmen und schon sieht man leichtes Pumpen:

 

[YOUTUBE]ygsnF6Ye-PE[/YOUTUBE]

 

Einen ganzen Haufen schöner Szenen konnte ich gar nicht verwenden, weil der AF noch viel mehr mehr herumirrte.

 

Dieses vergleichbare Video habe ich ein Jahr später mit der Panasonic HV-V727 gedreht und hatte gar keine Probleme:

 

[YOUTUBE]zbXVfPjfybk[/YOUTUBE]

 

Und über so schnelle Objekte, möchte ich mit GH2, oder OM-D gar nicht erst nachdenken. Vielleicht packt der AF späterer Generationen von Systemkameras das, aber im Moment...

 

[YOUTUBE]MMBo4q9rmno[/YOUTUBE]

 

 

Gruß Norbert

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@romi: Ja, das stimmt natürlich. Aber ich sehe das so: Bei Reportage/Doku brauchst du nicht unbedingt eine niedrige Schärfentiefe, da kann das Gegenteil sogar von Vorteil sein. Und dann hats auch der AF in der Regel leichter. Wenn du aber bewusst eine niedrige Schärfentiefe einsetzen willst (und meine Heimvideos haben im Allgemeinen einen ähnlichen Stil wie meine Fotos), dann kommst du IMO um den MF nicht herum (und, nebenbei, auch um einen großen Sensor nicht). Bei hoher Schärfentiefe fällt es nicht ganz so auf, wenn sich der AF mal irrt – aber wenn er bei niedriger Schärfentiefe auf das falsche Objekt fokussiert, dann war's das. Und ehrlich gesagt ist das bei mir schon eine Frage des Egos: Wenn der Fokus schon daneben haut, dann will gefälligst ich schuld sein!

Ich habe keine Lust, einen Kampf gegen die Technik zu führen … und meiner Erfahrung nach ist die Verwendung von AF fast immer ein Kampf gegen die Technik.

 

Das mit dem Fokusring sehe ich nicht ganz so eng: Ja, er muss gut sein – aber er muss nicht zwingend manuell sein. Die Hälfte meiner MFT-Objektive fallen in dieser Kategorie komplett durch, aber das Sigma 30mm ist IMO zum Beispiel ein echter Geheimtipp, weil es einen (für AF-Objektive) perfekten Fokusring hat!

 

@Graf Lumix: Ich sehe in deinem GH2-Video keine Action-Szenen. Die Motorräder fahren so langsam vorbei, das kriegt man mit ein bisschen Übung auch manuell hin. Das zweite hat da schon mehr zu bieten, aber: Die Schärfentiefe ist hier so hoch, würde da ein Fehlfokus überhaupt noch auffallen? Und in welchem Modus warst du bei der GH2? An der OMD habe ich gemerkt, dass der C-AF relativ nutzlos ist und ich das C-AF Tracking nehmen muss, damit er überhaupt ein bisschen folgt. Wirklich überzeugend ist das aber auch nicht, da haste Recht …

 

Die G6 hat meines Wissens nach aber auch Touch-AF im Videomodus, ich denke das würde das Ergebnis noch mal verbessern. Wenn der AF mal unsicher ist, einfach anstubsen.

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Unsere Windsurfvideos drehen wir mit der GH3 in AFS Einstellung und dem 100-300 mm Freihand , bevorzugt mit 300 mm.

 

Einstellung: 50 P/50 Mbps mit 1/100 Sek.. Bin nur ein Gelegenheitsfilmer, doch die GH3 ist wirklich eine klasse Cam, die richtig stabil in der Hand liegt.

 

Die AF Nachführung ist kaum zu spüren, ein kleines Wunderwerk, nicht nur bei Video.

 

Hat man den Bogen raus, ist die Kombination AFS+ gelegentlichem Eingriff via Auslöser, um den Fokus zu fixieren, ein geeignetes Mittel, einen MF zu imitieren bei normalen Videos.

 

Die GH3 ist für Fotos genau so interessant wie für Videos. Durch den elektronischen Verschluss gelingen Aufnahmen, speziell Freihand, die mit MV kaum möglich sind.

 

Eine Cam mit dem Leistungspotential einer GH3 muss eine gewisse Größe zur Wärmeableitung haben, sonst rauschts;) .

 

Die GH3 nimmt 40 Serienaufnahmen in 16:9 auf (RW2) bis der Speicher sich meldet.

 

Verwende in den GH3 45 MB/s bzw. 95 MB/s Cards.

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@Graf Lumix: Ich sehe in deinem GH2-Video keine Action-Szenen. Die Motorräder fahren so langsam vorbei, das kriegt man mit ein bisschen Übung auch manuell hin.

 

Ich habe es probiert und nicht hinbekommen. Dafür ist die Schärfentiefe bei MFT zu gering und selbst wenn so ein Motorrad nur mit 30 km/h fährt, wäre das (meiner Meinung nach) reine Glückssache.

 

Das zweite hat da schon mehr zu bieten, aber: Die Schärfentiefe ist hier so hoch, würde da ein Fehlfokus überhaupt noch auffallen?

 

Die hohe Schärfentiefe durch den 1/2,33" Sensor erleichtert dem AF natürlich die Arbeit, aber ich habe weniger Probleme mit viel Schärfentiefe, als mit viel AF-Pumpen.

 

Und in welchem Modus warst du bei der GH2?

 

1080 50i, Blende und Shutter manuell, Vario-ND-Filter.

 

An der OMD habe ich gemerkt, dass der C-AF relativ nutzlos ist und ich das C-AF Tracking nehmen muss, damit er überhaupt ein bisschen folgt. Wirklich überzeugend ist das aber auch nicht, da haste Recht …

 

Zusätzlich zum unbrauchbaren AF, produziert die OM-D auch plötzliche Helligkeitssprünge und zum manuellen Fokussieren lässt sich im Video-Modus nicht mal eine Sucherlupe aktivieren!

 

Die G6 hat meines Wissens nach aber auch Touch-AF im Videomodus, ich denke das würde das Ergebnis noch mal verbessern. Wenn der AF mal unsicher ist, einfach anstubsen.

 

Kann natürlich sein, dass die GH3/G6 einen für Video brauchbareren AF haben, aber für mich hat sich das Thema Video mit Systemkameras erstmal erledigt.

 

 

Gruß Norbert

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Die hohe Schärfentiefe durch den 1/2,33" Sensor erleichtert dem AF natürlich die Arbeit, aber ich habe weniger Probleme mit viel Schärfentiefe, als mit viel AF-Pumpen.

Was spricht denn dagegen, mit der MFT-Kamera abzublenden?

 

1080 50i, Blende und Shutter manuell, Vario-ND-Filter.

Ich meinte damit speziell den AF-Modus. Bei der OMD gibts halt unterschiedlich leistungsfähige C-AF-Modi, vielleicht ließe sich die GH2 da auch optimieren?

 

Zusätzlich zum unbrauchbaren AF, produziert die OM-D auch plötzliche Helligkeitssprünge und zum manuellen Fokussieren lässt sich im Video-Modus nicht mal eine Sucherlupe aktivieren!

Das Fehlen von Focus Peaking oder wenigstens einer Sucherlupe in der Mitte finde ich auch sehr problematisch, was ich auch immer gerne mal äußere und dafür eins auf den Deckel bekomme.

 

Bin deshalb schon kurz davor, mir nur deswegen entweder eine G6 oder eine BMCC für Video zu kaufen. Letztens habe ich eine Modenschau schräg von der Seite gefilmt, die Models haben sich also der Kamera genähert und dann wieder entfernt. Auf den AF habe ich es gar nicht erst ankommen lassen, weil der garantiert durch die ins Bild ragenden Köpfe irritiert worden wäre. Die Schärfe nachzuziehen funktioniert wunderbar – nur hat man halt selbst bei ƒ/2 manchmal Schwierigkeiten genau zu erkennen, wo die Schärfenebene ist. Aber in Verbindung mit Focus Peaking finde (fände) ich die Kombination unschlagbar, gerade mit einem schönen Objektiv wie dem Panaleica 25mm oder dem Sigma 30mm!

 

Übrigens kann ich deine Argumente absolut nachvollziehen. Aber ich bin halt der Meinung, dass eine Systemkamera stark abgeblendet den Fokus auch akzeptabel nachziehen sollte, und dass sie bei Offenblende eben Dinge bietet, die ein kleinsensoriger Camcorder nicht kann. Der vom Threadersteller genannte Panasonic für 1000€ hat immerhin eine Sensorgröße von 1/2.5" – und gleich satte drei Stück davon, wodurch der Bayer-Filter wegfällt und die Lichtempfindlichkeit steigt. Aber die meisten günstigeren bis in die obere Mittelklasse sind Single-CMOS-Geräte, die teilweise bis auf winzigste Größen von 1/4" runtergehen. Wenn ich mir anschaue, was für eine Bildqualität der 1/3.2"-Sensor meines iPhones mit ƒ/2.4 bei wenig Licht für einen Matsch erzeugt … da ist die Systemkamera eine komplett andere Liga. Was ich so von den Mittelklasse-Camcordern gesehen habe, erzeugen die bei wenig Licht genau die gleiche Grütze, lediglich stabilisiert.

 

Zu guter Letzt: Pmk hat die OMD bereits. Sie wäre eine ideale fotografische Ergänzung zur M9, und macht halt auch noch ordentliche Videos. Verkaufen wäre mit einem hohen Verlust verbunden, und für 500, 600€ bist du dann IMO bei Camcordern wieder in einer Preisklasse, die sich qualitativ nicht lohnt. Dann für einen guten Camcorder wieder 400€ draufzahlen? Und da er ja sogar an den Kauf der GH3 denkt, scheinen ihm die speziellen Vorteile von Systemkameras ja doch nicht ganz unwichtig zu sein.

 

Deswegen bin ich der Meinung: Wenn man bei Null anfängt, kann man sich den Kauf eines Camcorders sicher überlegen. Aber wenn bereits eine OMD vorhanden ist?

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Vielen lieben Dank für die Ratschläge. Ich glaube nach dem ich hier alles gelesen habe, werde ich sogar die OM-D behalten. Der Grund hierfür ist meine häufige Anwendungen mit adaptierten Objektiven und ich bin mit OM-D IBIS am besten bedient.

 

Finde trotz Artefakte, mangelnder Dynamik usw. bei OM-D ist mir stabilisierte Videos viel lieber als verwackelte GH3 Videos mit der Superqualität. Mir hat deshalb die Videos von 7D trotz die bessere Bitrate damals nicht so überzeugt.

 

Die Idee mit Camcorder oder gar LX7 ist eigentlich gar nicht schlecht, aber wenn ich die Videos von Camcordern oder meine D-Lux 4 ansehe, bin ich nie von dem Ergebnis so sehr überzeugt und ich glaube das liegt daran dass ich mit dem Freistellungseffekt vom größerem Sensor verwöhnt bin, also d. Kinolook

 

Ich denke mein Anspruch für Videos eigentlich auch nicht so hoch. Ich filme eigentlich oft nur sehr kurz um tolle Momente zu dokumentieren mehr nicht. Es gibt halt Momente wo Videos als Erinnerung ein wenig besser als Fotos sind, jedoch nutze die Funktion zu wenig.

 

Eine BMCC wäre auch nett. Wo ist diese Kamera einzuordnen? Sind die Videos dann unheimlich viel besser im Vergleich zu GH3? Ist die Kamera schon getestet worden?

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Was spricht denn dagegen, mit der MFT-Kamera abzublenden?

 

Wenn ich die MFT-Kamera soweit abblende, dass ich keine C-AF Probleme beim Filmen bekomme, habe ich den gleichen Flat-Look, wie bei einem Consumer-Camcorder.

 

Ich meinte damit speziell den AF-Modus. Bei der OMD gibts halt unterschiedlich leistungsfähige C-AF-Modi, vielleicht ließe sich die GH2 da auch optimieren?

 

Die GH2 hat nur einen C-AF-Modus und der verirrt sich gerne mal.

 

Der vom Threadersteller genannte Panasonic für 1000€ hat immerhin eine Sensorgröße von 1/2.5" – und gleich satte drei Stück davon, wodurch der Bayer-Filter wegfällt und die Lichtempfindlichkeit steigt. Aber die meisten günstigeren bis in die obere Mittelklasse sind Single-CMOS-Geräte, die teilweise bis auf winzigste Größen von 1/4" runtergehen. Wenn ich mir anschaue, was für eine Bildqualität der 1/3.2"-Sensor meines iPhones mit ƒ/2.4 bei wenig Licht für einen Matsch erzeugt … da ist die Systemkamera eine komplett andere Liga. Was ich so von den Mittelklasse-Camcordern gesehen habe, erzeugen die bei wenig Licht genau die gleiche Grütze, lediglich stabilisiert.

 

Bei sehr wenig Licht wird man sicherlich Unterschiede zwischen dem Drei-Chiper HC-X929 und dem Ein-Chiper HC-V727 sehen und auf einem 50" Fernseher der Topklasse auch sonst, aber unterschätze nicht die Mittelklasse von Panasonic:

 

HC-V727 1200 Lux

 

HC-X929 1200 Lux

 

HC-V727 12 Lux

 

HC-X929 12 Lux

 

In der Bestenliste von slashCAM liegt die HC-X929 auf Platz 19 von 170 Camcordern aller Preisklassen und die HC-V727 auf Platz 29.

 

Die Videos von der HC-V727 sehen in Full HD vom Blu-ray-Player richtig gut aus.

 

Zu guter Letzt: Pmk hat die OMD bereits. Sie wäre eine ideale fotografische Ergänzung zur M9, und macht halt auch noch ordentliche Videos. Verkaufen wäre mit einem hohen Verlust verbunden, und für 500, 600€ bist du dann IMO bei Camcordern wieder in einer Preisklasse, die sich qualitativ nicht lohnt. Dann für einen guten Camcorder wieder 400€ draufzahlen? Und da er ja sogar an den Kauf der GH3 denkt, scheinen ihm die speziellen Vorteile von Systemkameras ja doch nicht ganz unwichtig zu sein.

 

Deswegen bin ich der Meinung: Wenn man bei Null anfängt, kann man sich den Kauf eines Camcorders sicher überlegen. Aber wenn bereits eine OMD vorhanden ist?

 

Ein weiteres Problem der OM-D ist die Frame-Rate, die nicht zu unserem Stromnetz und unseren Fernsehern passt. Wenn er sie eh nicht zum Fotografieren nehmen will, dann weg damit und lieber einen reinen Camcorder für das Geld!

 

 

Gruß Norbert

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Hallo Yoshi,

 

Deine Kommentare sind letztendlich mich dazu bewegt die OM-D noch eine Chance zu geben, vielen herzlichen Dank!

 

Zugegeben mit MF beim Filmen zu arbeiten ist manchmal ziemlich tricky aber die Erfolgsquote finde ich höher weil ich finde die AF beim Filmen unberechenbar ist.

 

Bei deinem genannten Problem, mit welchem Objektiv arbeitest du? Ich denke mit Objektiven, die für MF konzipiert sind ist zum Filmen besser. Wirklich gut finde ich wenn man Leica M Objektive nimmt, finde der Fokusring nicht zu schwer oder auch zu weich. Dazu wenn man der Distanz sehr gut einschätzen kann, ist der Fokustap wirklich hilfreich.

 

Allerdings um Person beim Annähern korrekt scharf zu stellen, finde ich die Hilfe von Focuspuller schon notwendig

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...Zugegeben mit MF beim Filmen zu arbeiten ist manchmal ziemlich tricky aber die Erfolgsquote finde ich höher weil ich finde die AF beim Filmen unberechenbar ist....

 

Es ist manchmal "ziemlich tricky", aber mit der OM-D sogar fast völlig unmöglich, weil man im Video-Modus nicht mal die Sucherlupe aktivieren kann!

 

Da ist man sich selbst bei statischen Szenen nicht sicher, ob man die Schärfe auf den Punkt gelegt hat! Mit einem reinen Camcorder ist der AF beim Filmen keineswegs unberechenbar, sondern absolut zuverlässig.

 

Wenn Du also unbedingt mit der OM-D filmen willst, versuche es, aber Du wirst Dir damit keinen Gefallen tun!

 

 

Gruß Norbert

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Hallo Norbert,

 

Das stimmt dass es nicht einfach ist, aber für absolut unmöglich ist meiner Meinung nach nicht. Das Problem ich weiß ja nicht was für Filme du machst und wie du mit der Kamera filmst, ich finde bei deinem Beispielvideo wäre es mit OM-D auch kein Problem gewesen zu filmen. Mit welchem Objektiv hattest du damals gearbeitet?

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@Norbert

 

Vielleicht habe ich nicht so klar ausgedruckt, ich meinte bei dem Video von Snowkiten wäre mit OM-D kein Problem gewesen da die Motive weit entfernt sind. Bei dem rennenden Motorrad hat man mit kleinem Sensor von Camcorder selbstverständlich bessere Karte um scharfe Videos zu bekommen, jedoch finde dein Video mit GH2 detailreicher und farbkräftiger.

 

Ich glaube das grundlegende Problem ist das Zoomen und Fokussieren während der Aufnahme. Mit Systemkamera ist sowas ganz schwierig. Ich arbeite im Gegensatz mit FB Objektiven und es ist viel einfacher. Wenn ich die Ausschnitte verändern will, speichere ich die Position von der Fokusring wie wenn ein Fokuspuller arbeitet. Natürlich geht sowas nicht immer.

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Eine BMCC wäre auch nett. Wo ist diese Kamera einzuordnen? Sind die Videos dann unheimlich viel besser im Vergleich zu GH3? Ist die Kamera schon getestet worden?

Die Videos der Kamera können umfangreicher bearbeitet werden, da sie quasi verlustfrei aufnimmt. Allerdings hat sie nur maximal 30 Bilder pro Sekunde, keinen Autofokus (ist also wirklich eine reine MF-Kamera), und kann keine Fotos aufnehmen. Sie ist ziemlich speziell, die GH3/G6 ist deutlich vielseitiger.

 

Hallo Yoshi,

 

Deine Kommentare sind letztendlich mich dazu bewegt die OM-D noch eine Chance zu geben, vielen herzlichen Dank!

Ich würde sie einfach erstmal behalten, denn wie gesagt: Du hast sie ja schon. Wenn du auf Dauer nicht zufrieden mit den Videoaufnahmen sein solltest (was ja sein kann), kannst du dir ja immer noch etwas anderes kaufen. Egal ob GH3 oder Panasonic-Camcorder: Bekanntlich steigen Elektronikprodukte eher selten im Preis!

Ich sehe jedenfalls keinen akuten Grund, auf etwas anderes umzusteigen.

 

Bei deinem genannten Problem, mit welchem Objektiv arbeitest du? Ich denke mit Objektiven, die für MF konzipiert sind ist zum Filmen besser. Wirklich gut finde ich wenn man Leica M Objektive nimmt, finde der Fokusring nicht zu schwer oder auch zu weich. Dazu wenn man der Distanz sehr gut einschätzen kann, ist der Fokustap wirklich hilfreich.

Ich filme am liebsten mit dem Panaleica 25 und dem Sigma 30. Ich habe auch ein manuelles Voigtländer mit Leica-M-Mount, aber mit 35mm ist das schon wieder ein bisschen lang. Das Voigtländer hat natürlich Stopps an beiden Seiten des Fokusrings, aber davon abgesehen sind die Fokusringe der beiden genannten AF-Objektive nicht viel schlechter.

 

Bei sehr wenig Licht wird man sicherlich Unterschiede zwischen dem Drei-Chiper HC-X929 und dem Ein-Chiper HC-V727 sehen und auf einem 50" Fernseher der Topklasse auch sonst, aber unterschätze nicht die Mittelklasse von Panasonic:

Für Tagesaufnehmen sind die bestimmt gut, das glaube ich gern.

 

Ein weiteres Problem der OM-D ist die Frame-Rate, die nicht zu unserem Stromnetz und unseren Fernsehern passt. Wenn er sie eh nicht zum Fotografieren nehmen will, dann weg damit und lieber einen reinen Camcorder für das Geld!

Aktuellen Fernsehern (das heißt: so ziemlich allen Flachbildschirmen der letzten 10 Jahre) sind die 30p völlig egal, die schlucken sowohl PAL-, als auch NTSC-Frequenzen. Ein Problem können Halogenlampen sein, die wegen der unterschiedlichen Stromfrequenz flackern können. Aber normale Lampen sind meiner Erfahrung nach selten ein Problem. Mit 25p oder 50p ist man auf der sicheren Seite, aber ich bin mit 30p/60p noch nie an ernsthafte Probleme gestoßen.

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Das stimmt dass es nicht einfach ist, aber für absolut unmöglich ist meiner Meinung nach nicht. Das Problem ich weiß ja nicht was für Filme du machst und wie du mit der Kamera filmst, ich finde bei deinem Beispielvideo wäre es mit OM-D auch kein Problem gewesen zu filmen. Mit welchem Objektiv hattest du damals gearbeitet?

 

Was für Filme ich mache, kannst Du sehen, wenn Du auf meinen Link zu YouTube klickst. Es wäre auch hilfreich, wenn man irgendwo sehen könnte, welche Art Videos Du drehst.

 

...Vielleicht habe ich nicht so klar ausgedruckt, ich meinte bei dem Video von Snowkiten wäre mit OM-D kein Problem gewesen da die Motive weit entfernt sind...

 

Wie bitte? Manche Snowkiter sind in meiner unmittelbaren Nähe, manche sehr weit weg, alle in schneller Bewegung und nebenbei pfiff mir der Wind bei -4 ℃ mit fast 50 km/h um die Ohren. Bis Du da manuell auf den Punkt fokussiert hast, wo sich der Kiter eben noch befand, ist der schon 50 m weiter! Und bei den teilweisen Einstellungen mit sehr starkem Tele, hätte eine Cam mit MFT-Sensor auch ständig nachfokussieren müssen.

 

Aber mal etwas Grundsätzliches. Wenn ich mir Deine Aussagen durchlese, habe ich wirklich keine Ahnung, was Du eigentlich machen möchtest:

 

...Ich glaube nach dem ich hier alles gelesen habe, werde ich sogar die OM-D behalten. Der Grund hierfür ist meine häufige Anwendungen mit adaptierten Objektiven und ich bin mit OM-D IBIS am besten bedient...

 

...Finde trotz Artefakte, mangelnder Dynamik usw. bei OM-D ist mir stabilisierte Videos viel lieber als verwackelte GH3 Videos mit der Superqualität...

 

...ich glaube das liegt daran dass ich mit dem Freistellungseffekt vom größerem Sensor verwöhnt bin, also d. Kinolook...

 

...Ich denke mein Anspruch für Videos eigentlich auch nicht so hoch. Ich filme eigentlich oft nur sehr kurz um tolle Momente zu dokumentieren mehr nicht. Es gibt halt Momente wo Videos als Erinnerung ein wenig besser als Fotos sind, jedoch nutze die Funktion zu wenig...

 

Du redest von Freistellungseffekt und Kinolook, willst mit adaptierten, also manuell zu fokussierenden Objektiven arbeiten, aber dabei aus freier Hand filmen (der so tolle 5-Achsen-IBIS der OM-D arbeitet aus akustischen Gründen im Videomodus übrigens viel weniger effektiv, weil dann nur als 2-Achsen-IBIS)...

 

...Andererseits ist Dein Anspruch an Videos nicht so hoch und Du willst eigentlich nur kurz tolle Momente dokumentieren, mehr nicht...

 

Also irgendwie passt das für mich alles nicht zusammen:

 

Manche Video-Amateure halten sich für kleine Spielbergs, arbeiten grundsätzlich vollmanuell und vom Stativ mit Hydrokopf und drehen sogar beeindruckende kleine Spielfilme, oder Dokumentationen.

 

Andere (z. B. ich) möchten technisch möglichst unkompliziert bewegte Geschichten einfangen, die noch passend nachbearbeitet und mit Soundtrack versehen werden.

 

Wieder andere wollen nur kurz tolle Momente dokumentieren, mehr nicht. Die belasten sich aber nicht mit adaptierten, manuell zu fokussierenden Objektiven an einer Kamera, die im Videomodus nicht mal eine Sucherlupe anbietet...

 

...oder anders ausgedrückt: Man kann vielleicht auch mit einem Schraubendreher einen Nagel in die Wand hauen, aber mit einem Hammer ist es sehr viel einfacher.

 

 

Gruß Norbert

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...Aktuellen Fernsehern (das heißt: so ziemlich allen Flachbildschirmen der letzten 10 Jahre) sind die 30p völlig egal, die schlucken sowohl PAL-, als auch NTSC-Frequenzen. Ein Problem können Halogenlampen sein, die wegen der unterschiedlichen Stromfrequenz flackern können. Aber normale Lampen sind meiner Erfahrung nach selten ein Problem. Mit 25p oder 50p ist man auf der sicheren Seite, aber ich bin mit 30p/60p noch nie an ernsthafte Probleme gestoßen.

 

Schon klar, aber ich habe die Festplatte voller 50i und jetzt 50p Material. Wenn ich eine alte Szene mit neueren Aufnahmen in einem Projekt mischen will, macht sich 30p/60p dazwischen nicht so toll.

 

 

Gruß Norbert

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Das Problem sind nicht die Halogenlampen (das sind bessere Glühlampen, die flackern nicht) sondern Neonröhren und Energiesparlampen!

 

Bei Panasonic kann man (zumindest bei meiner GF3, die ich zum Filmen nutze) SingleAF einstellen und dann per Touch auf den jeweils interessanten Bildteil scharf stellen. Die GF3 hat noch einen echten Touch und ich mache dies mit einem Nokia-Plektron (vom Nokia 5210, glaube ich).

 

Daher meine Empfehlung für eine Panasonic G6 (aber erst nacht Studium der Anleitung, ob sie das kann, was man will!)

 

Roger

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Ein Problem können Halogenlampen sein, die wegen der unterschiedlichen Stromfrequenz flackern können. Aber normale Lampen sind meiner Erfahrung nach selten ein Problem. Mit 25p oder 50p ist man auf der sicheren Seite, aber ich bin mit 30p/60p noch nie an ernsthafte Probleme gestoßen.

Das 100 Hz Flimmern ist weg, wenn die Belichtungszeit auf 1/50 s

bei den 30 f/s eingestellt wird. Dann werden 2 volle Flimmerperioden pro Bild

integriert.

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Schon klar, aber ich habe die Festplatte voller 50i und jetzt 50p Material. Wenn ich eine alte Szene mit neueren Aufnahmen in einem Projekt mischen will, macht sich 30p/60p dazwischen nicht so toll.

Klar, das ist natürlich ein Problem -- aber dafür kann ja der 30p-Modus nichts. Wenn du ohne Altlasten arbeitest, dann halte ich 30p nicht für schlechter als 25p (im Gegenteil, schließlich hat man 5 Frames pro Sekunde mehr für schärfere Bewegungen).

 

Das Problem sind nicht die Halogenlampen (das sind bessere Glühlampen, die flackern nicht) sondern Neonröhren und Energiesparlampen!

Ah, danke für den Hinweis! Ich dachte die breiten seien immer Halogen. Meine Eltern haben überall noch die alten Glühbirnen, ich habe bei mir überwiegend LED, und in beiden Fällen flimmert nichts*. Im Schlafzimmer habe ich noch eine alte Energiesparlampe, da müsste ich mal auf das Flimmern achten ... aufgefallen ist mir da auch nichts, allerdings drehe ich ja auch nicht diese Art von Heimvideos.

 

* Mal von meiner Philips Living Colors abgesehen, die auf Pulsmodulation zur Helligkeitssteuerung basiert.

 

Das 100 Hz Flimmern ist weg, wenn die Belichtungszeit auf 1/50 s

bei den 30 f/s eingestellt wird. Dann werden 2 volle Flimmerperioden pro Bild

integriert.

Danke für den Tipp! Hab mir das eigentlich auch gedacht, aber dann doch mal irgendwo gelesen, dass das nicht unbedingt funktionieren würde. Wär ja aber logisch, also werd ichs beim nächsten Mal machen, wenn mir mal wieder Flimmern begegnet.

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Klar, das ist natürlich ein Problem -- aber dafür kann ja der 30p-Modus nichts. Wenn du ohne Altlasten arbeitest, dann halte ich 30p nicht für schlechter als 25p (im Gegenteil, schließlich hat man 5 Frames pro Sekunde mehr für schärfere Bewegungen)...

 

Da ich seit ein paar Monaten nur noch in 50p filme, hat sich das Für und Wider von 25p zu 30p für mich erledigt.

 

 

Gruß Norbert

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