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vesan

Manueller Focus Nex (7)

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Hallo,

da ich bisher nichts bezüglich des Verhaltens der Nex bei manuelle Focus gefunden habe, poste ich nun hier mal meine Erfahrungen.

Sollte sich bereits irgendwo etwas dazu befinden, bin ich für einen Hinweis dankbar.

 

Ich benutze ganz gerne das 50/1.8 E-Mount von Sony. Und da das Objektiv Lichtstark ist, möchte ich auch hin und wieder die Schärfe manuell einstellen können.

 

1. Live-Preview ist an:

Die Kamera arbeitet immer mit der Arbeitsblende. Damit ist eine manuelle Fokussierung bei großer Blende sinnlos, da man den Schärfepunkt spätestens über F8.0 sicher nicht mehr finden kann, auch wenn er physikalisch/optisch da ist.

 

2. Live-Preview ist aus:

Die Abblendung erfolgt erst bei der Belichtung, bzw. bei halb gedrücktem Auslöser. Nun würde ich annehmen, daß vorher die Blende immer ganz geöffnet ist. Leider adaptiert in diesem Fall die Kamera, bzw. das Objektiv an die Lichverhältnisse. Dies ist nicht abhängig von der Belichtungszeit, sondern vom Umgebungslicht. Man sieht beim 50er sehr schön, wie sich die Blende schließt, sobald mehr Licht vorhanden ist. Wenn man dann den Auslöser halb drückt, schließt, bzw. öffnet sich die Blende hin zur Arbeitsblende. Dies bedeutet, daß man mit einer beliebigen Blende die manuelle Schärfe wählen darf. Denn es wird auch nicht angezeigt, welche Blende gerade eingestellt ist

 

Schlußendlich kann man also denn manuellen Focus nur benutzen, wenn man in einem Manuellprogramm, also M oder A die Blende auf 1.8 stellt, dann die Schärfe setzt und dann auf die Arbeitsblende abblendet. Wenn bis dahin nicht das Motiv dahin ist, wird es sich um eine Pflanze handeln und man wird sich auch nur mit Stativ sicher fühlen.

Unter diesen Gegebenheiten kann ich nur sagen, daß der manuelle Fokus nicht der normalen Praxis entspricht: Nämlich - unter Anderem - auch aus der Hand mal etwas nachfokussieren zu können.

 

Ich meine, die Regel war doch, daß man den Fokus mit der Offenblende vornimmt und die Kamera, wenn etwas mehr Komfort vorhanden war, eine Abblendetaste bot, mit der man die Arbeitsblende einschwenken konnte, um die Tiefenschärfe zu prüfen. Was diese Kamera hier allerdings versucht, verstehe ich nicht.

 

Grüße,

Vesan.

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nimm einfach die Lupe, die ist so genau, dass man auch bei F 8 perfekt Punktscharf einstellen kann.

 

Wenns schnell gehen muss, hilft fokuspeaking, das eh besser funktioniert, wenn etwas abgeblendet ist.

 

Bewegtes bekommst Du eh nur mit Peaking in annehmbarer Zeit manuell scharf.

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Hallo nightstalker,

danke für die Hinweise.

Die Lupe verwende ich gerne und durchweg.

Das Peaking hingegen nicht. Denn wenn das AF es nicht schafft, dann hilft mir das Peaking z.B. bei geringem Kontrast nicht, wie etwa bei der Maserung meines Schreibtisches vor mir.

Vielmehr blitzen dann Stellen, die mehr Kontrast haben, aber eben nicht scharf sind, plötzlich als Markierungen auf.

 

Schade eigentlich.

 

Grüße,

vesan.

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Hallo nightstalker,

danke für die Hinweise.

Die Lupe verwende ich gerne und durchweg.

Das Peaking hingegen nicht. Denn wenn das AF es nicht schafft, dann hilft mir das Peaking z.B. bei geringem Kontrast nicht, wie etwa bei der Maserung meines Schreibtisches vor mir.

Vielmehr blitzen dann Stellen, die mehr Kontrast haben, aber eben nicht scharf sind, plötzlich als Markierungen auf.

 

Schade eigentlich.

 

Grüße,

vesan.

 

 

um einen Schreibtisch zu fotografieren würde ich Peaking auch nicht nehmen

oder nur aus der Entfernung.

 

Peaking nehme ich, wenn ich ein manuelles Objektiv habe, abgeblendet habe und erträgliche Lichtsituation herrscht.

(Landschaften oder auch Personen, die nicht ewig stillhalten)

Für alles andere die Lupe ... und das bei Arbeitsblende, das klappt seht gut, auch bei miesestem Licht.

 

 

Wenn ich ein AF Objektiv habe nehme ich den AF ... und wenns zu wenig Kontrast ist, hilft evtl DMF

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AF ist immer nur ein Hilfsmittel. Nur MF mit Sucherlupe bringt 100% Ergebnisse.

 

Ich habe selbst bei f8 samt Peaking Mode daneben gelegen, ohne Lupe geht es m.M. nach nicht.

 

Wenn ich die Lupe nicht aktivieren kann, bzw. will (Zeitgründe), dann mache ich "Stacking", d.h. ich mache mehrere Bilder und verschiebe dabei die Schärfe. Meist passte dann eines.

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Ich meine, die Regel war doch, daß man den Fokus mit der Offenblende vornimmt und die Kamera, wenn etwas mehr Komfort vorhanden war, eine Abblendetaste bot, mit der man die Arbeitsblende einschwenken konnte, um die Tiefenschärfe zu prüfen. Was diese Kamera hier allerdings versucht, verstehe ich nicht.

Grundsätzlich ist die Fokussierung mit Arbeitsblende vorzuziehen, da der Fokus sich abhängig von der Blende verschieben kann (sphärische Aberration). Dass man bei Spiegelreflexkameras mit Offenblende fokussiert, hat technische Gründe, die bei spiegellosen Kameras nicht gegeben sind.

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Grundsätzlich ist die Fokussierung mit Arbeitsblende vorzuziehen, da der Fokus sich abhängig von der Blende verschieben kann (sphärische Aberration). Dass man bei Spiegelreflexkameras mit Offenblende fokussiert, hat technische Gründe, die bei spiegellosen Kameras nicht gegeben sind.

Das sollte sich in der Praxis meines Erachtens bei einem gut korrigierten Objektiv erst bei starkem Abblenden auswirken. In dem sinnvollen Bereich (also wenn ich beispielsweise ein Objektiv mit Lichtstärke 2.8 bis 5.6 oder als Extrem bis max. 8 abblende) sollte sich sphärische Aberration nicht wirklich störend auswirken. Übrigens empfiehlt sich stärkeres Abblenden v.a. wegen Beugungsunschärfe nicht.

In der Regel dürfte (wieder als Beispiel) ein Objektiv mit Lichtstärke 2.8 bei f4 oder f5.6 die beste Abbildungsqualität erzielen

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Hallo,

die sphärische Aberration ist natürlich ein interessanter Punkt, sollte sich - wie bereits oben angemerkt - jedoch nicht oder nicht sehr bemerkbar machen, wenn man a) im Bereich der besten Optimierung des Objektives arbeitet und

das Objektiv optimiert ist.

Die Datenblätter der Objektivs SEL50/1.8 geben dazu keine Auskunft. Sogar insgesamt so wenig, daß ich vermute das Sony dazu einfach gar nichts in das Datenblatt geschrieben hat, man müßte dies also bei Sony nachfragen.

 

Einen weiteren Punkt möchte ich dazu noch anmerken: Das AF-System der Nex 7 öffnet die Blende ganz, wenn es scharf stellt und blendet dann wieder ab. Macht es also genau so, wie ich es mir vorstelle.

Nur manuell geht dies eben nicht.

Bezüglich der sph. Aberration habe ich bereits gelesen, daß manche Hersteller dies beim AF beachten und korrigieren. Unter den genannten war Sony nicht dabei. Hier wäre vielleicht auch eine Anfrage sinnvoll.

 

Technische Gründe der SLR und Offenblende: Dies verstehe ich nicht ganz.

Natürlich wird es bei der '1.' SLR - Kamera nicht so viel Spielerei gegeben haben, also man stellte die Blende ein und OK. Aber in diesem Sinne war die Einführung der Springblende doch kein Fehler, sondern ein wirklicher Gewinn, da man ein helles Sucherbild hat und besser scharfstellen kann und mit dem Auslöser dann die Arbeitsblende eingestellt wird. Oder bezog sich die Anmerkung auf die Schnittbildindikatoren. Aber auch ein modernes AF hat gerne mehr Licht als weniger, oder?

 

Grüße,

vesan

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Danke, vesan, für die gute Darstellung deiner Beobachtung. Ich habe das mal hier zitiert:

Zeigt eure Kamera die Arbeitsblende an?

 

Schöen Gruß,

das Südlicht

 

 

PS: Es wäre besser, wenn du die Bezeichnung deiner Kamera so schreibst, sie sie der Hersteller festgelegt hat: NEX-7. Dann hat man auch eine Chance, das zu finden.

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Danke, vesan, für die gute Darstellung deiner Beobachtung. Ich habe das mal hier zitiert:

Zeigt eure Kamera die Arbeitsblende an?

 

Schöen Gruß,

das Südlicht

 

 

PS: Es wäre besser, wenn du die Bezeichnung deiner Kamera so schreibst, sie sie der Hersteller festgelegt hat: NEX-7. Dann hat man auch eine Chance, das zu finden.

 

Hallo Suedlicht,

danke für die Verlinkung und den Hinweis auf die Schreibweise.

Der andere Thread nimmt sich tatsächlich der selben Thematik mit anderm Schwerpunkt an. Aber diesen hatte ich wiederum nicht gefunden.

 

Grüße,

vesan.

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Technische Gründe der SLR und Offenblende: Dies verstehe ich nicht ganz.

Natürlich wird es bei der '1.' SLR - Kamera nicht so viel Spielerei gegeben haben, also man stellte die Blende ein und OK. Aber in diesem Sinne war die Einführung der Springblende doch kein Fehler, sondern ein wirklicher Gewinn, da man ein helles Sucherbild hat und besser scharfstellen kann und mit dem Auslöser dann die Arbeitsblende eingestellt wird. Oder bezog sich die Anmerkung auf die Schnittbildindikatoren. Aber auch ein modernes AF hat gerne mehr Licht als weniger, oder?

Bei den Spiegelreflexkameras arbeitet der AF (wie auch die ähnlich funktionierenden Schnittbildindikatoren) mit einer Messbasis, die ungeachtet der tatsächlichen Blendenöffnung einer festen Blende (i.d.R. um die f/5.6) entspricht. Allfällige Differenzen zum tatsächlichen Fokuspunkt wg. sphärischer Aberration etc. werden anhand objektivspezifischer Korrekturparameter korrigiert. Fokussieren mit Arbeitsblende ist bei diesem System überhaupt keine sinnvolle Option, somit bleibt man bei der Offenblende wegen des hellen Sucherbildes.

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