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Seddich

Manueller Blitz oder zb. fl-300r für Anfänger mit Pen Pl-3?

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Hallo,

 

in einem anderen Forum stoße ich mit vermutlich "dummen" Fragen eher auf Unverständnis, daher versuche ich hier mein Glück:

 

Seit Anfang des Jahres besitze ich die Olympus Pen pl-3 und bin total begeistert. Zuvor hatte ich praktisch keine Kenntnisse über Fotografie, die über Handy- oder Digicam-Schnappschüsse hinausgingen. Ich lese viel im Netz und habe auch zwei Bücher zum Thema. Zu faul bin ich also sicher nicht. Nun habe ich also schon viel gelernt, aber da ich von Haus aus nicht viel technisches Verständnis mitbringe, muss ich vieles mehrmals lesen und verstehe auch dann nicht immer alles. Bisher habe ich mit kontinuierlichem Licht schon recht passable Bilder hinbekommen, aber will ich möchte mehr mit Blitzen experimentieren..... ohne vorher studieren zu müssen.

 

Nun meine Fragen:

Ich möchte den mitgelieferten Blitz der Pen nun in einigen Situationen ergänzen bzw. ersetzen. Zuerst geht es mir um Portraitfotos von Einzelpersonen, danach in der Priorität um Gruppenfotos und die Verwendung in mittelgroßen Räumen, gerne auch mit mehreren Blitzen.

Aber.... selbst nach der Lektüre von der informativen Seite

 

Warum Systemblitz?: Metz

 

bin ich einfach nicht viel schlauer, welchen Blitz bzw. welche Blitze ich mir als Anfänger anschaffen sollte, ohne an den Rechnungen und den Einstellungen zu verzweifeln.

 

1. Kann der mitgelieferte Aufsteckblitz mit einem anderen Blitz kombiniert werden? Ist das überhaupt sinnvoll, da er ja nur von oben drauf kann?

 

2. Ist der Fl-300r für den Anfang eine gute Lösung, um eben nicht durch zu viele manuelle Einstellungen verwirt zu werden? Kann man diesen auch manuell bedienen (dazu finde ich keine verständlichen Aussagen)? Kann ich diesen auf einem Stativ verwenden oder muss der auf der Kamera sitzen? Muss er nicht auf der Kamera sein, was ist dann eine gute Lösung als Zweitblitz für oben drauf? Gar nichts (geht das überhaupt?) ?

 

3. Ist der Yongnuo 560 II so wie mir von vielen Seiten angepriesen wird die bessere Lösung? Ist hier für praktisch für jedes einzelne Foto Einstellungsarbeit nötig, oder kann man da auch auch schnell mal einen Aufhellblitz abfeuern? Eine Lösung mit Funkauslöser könnte ich mir hier vorstellen. Was wäre hierfür ein guter Partner als Zweitblitz (Master und Slave habe ich als Begriffe auch nur teilweise verstanden....geht es auch nur mit einem slave zu blitzen? Ist der dann nicht automatisch der Master???), geht hier mit dem mitgelieferten FL-LM1 was?

 

 

Ich hoffe, ihr seht dass ich an der Materie Blitzen echt zu knabbern habe.

Vielleicht schafft es jemand mit netten, verständlichen Worten etwas "Licht ins Dunkel" zu bringen. Ich wäre sehr dankbar dafür!

 

Viele Grüße

Marko

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Bei einem rein manuellen Blitz (wie dem Yongnuo) musst du, wenn dieser auf der Kamera sitzt, bei jeder Entfernungsänderung die Blende neu bestimmen. Diese Blitze sind am besten für die Studio-Fotografie geeignet oder für Sachaufnahmen vom Stativ, wo sie dann mit einem Funkauslöser oder per Lichtsensor ausgelöst werden. Aber da machen sie eine gute Arbeit!

 

Das andere Extrem ist der FL300R. Dieser ist sinnvoll nur mit der Steuerung durch die Kamera einzusetzen. Du kannst ihn als Aufsteckblitz verwenden, auch mit indirektem Blitzen, wobei der ganze Blitz nach hinten geklappt wird. Oder du kannst ihn mit dem kleinen Blitz der E-PL3 fernsteuern (RC-Modus).

 

Diese Fernsteuerung geschieht per Vorblitz. Dieser Vorblitz muss das Empfängerfenster auf der Vorderseite des FL300R erreichen! Du kannst ihn in der Regel (nur in kleineren Innenräumen) also nicht in die linke Hand nehmen und die Szene von links oben beleuchten.

 

Auch diese Fernsteuerung ist eher für Stativaufnahmen oder im Studio geeignet.

 

Ich persönlich würde dir (wenn du nicht viel Geld ausgeben möchtest) den Nissin 466 empfehlen. Er ist recht klein, hat einen Zoom-Reflektor, eine Reflektorkarte, und kann auch manuell als Slave-Blitz verwendet werden (aber ohne die RC-Fernsteuermöglichkeit). Er kann allerdings nicht für Hochformat-Aufnahmen nach oben geklappt werden, da der Kopf nicht horizontal drehbar ist.

 

Ich habe mit dem Blitz immer sehr gute, gut ausgeleuchtete Ergebnisse erhalten.

 

Den Metz 52, den ich jetzt einsetze (wegen der horizontalen Drehbarkeit des Kopfes) muss ich immer mit +1 korrigieren. Er kann allerdings ins RC-System eingebunden werden.

 

Zum Metz 44, der in einer vergleichbaren Preisklasse wie der Nissin und der FL300R liegt, kann ich nichts sagen.

 

Roger

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Hallo Roger, vielen Dank für deine schnelle Antworten!

 

Die Problematik mit dem FL-300 habe ich verstanden.

Der Vorschlag mit dem Nissin 466 klingt gut. Wenn du sagst das hierbei eine RC-Fernsteuerung ausfällt, müsste es über Funk möglich sein, oder? Aber wie genau?

 

Beispiel 1: Mein Aufsteckblitz FL-LM1 sitzt auf der Kamera, den Nissin möchte ich im Raum platzieren und sagen wir mal ohne und mal mit dem LM-1 zusammen zünden? Geht das irgendwie? Wo bringe ich denn einen Funksender an, wenn nicht auf dem Blitzschuh der Kamera, wo ja der LM-1 oder am besten ein anderer Blitz sitzt?

 

Beispiel 2: Ich klemme den Funksender an den Blitzschuh und den Empfänger unter den Nissin und platziere diesen im Raum, auf einem Stativ etc. (und so auch von links oben möglich) Die Steuerung des Blitzes läuft dann über die Kamera, richtig?

 

Nochmal vielen Dank an alle für die Geduld mit einem Technik-Laien!

 

Gruß

Marko

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Du musst dann den Blitz manuell einstellen, das ist dir klar?

 

Im manuellen Modus blitzt der Nissin in Weitwinkel-Stellung. Er kann dann als optischer Slave ausgelöst werden (Vorblitz kann er ignorieren). Oder, wie du geschrieben hast, per Funk-Auslöser.

 

Ich habe einen einfachen Funk-Auslöser von JJC mit zwei Empfängern. Diese sind dann am Blitz befestigt auf Lampenstativen. Mit indirektem Blitz über die Decke kannst du dann einen Raum ausleuchten und brauchst dich um eine Blendeneinstellung nicht mehr zu kümmern. Habe ich mal ausprobiert, mit dem Nissin und einem Olympus FL36R. Kamera auf 'M', 1/30 Sek. oder so, Blende 5,6 und ISO so, dass es passt. Dann kannst du auch beliebig Zoomen, da das 14-42 in allen Zoomstufen mindestens Blende 5.6 kann.

 

Aber das ist schon etwas für Fortgeschrittene...

 

Normalerweise nehme ich den Blitz auf die Kamera, 60°, Reflektorkarte herausgezogen, und die Fotos sind schon ganz ok.

 

Jetzt habe ich mir mal in China einen aufblasbaren Diffusor bestellt. Mal sehen, wie der sich bewährt.

 

Roger

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Nochmal zur manuellen Blitzbelichtung: Du stellst die Kamera so ein, wie du es möchtest (z.B. ISO 800, Blende 4 oder 5.6, 1/30s). Dann regelst du den Blitz so, dass die Belichtung stimmt (über Histogramm). Fängst einfach mit 1/8 Leistung an. Wenn zu dunkel, dann 1/4 oder 1/2, wenn zu hell, dann 1/16.

 

Mehr als 1/4 Leistung eher nicht, weil dann die Folgezeit recht lang wird. Dann lieber eine Blende größer (also 4 statt 5.6).

 

Es gibt übrigens Funksender mit Blitzschuh, die das Signal an einen Aufsteckblitz durchreichen. Das kann aber nicht der FLM sein, weil der den Zusatzport braucht.

 

Roger

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Hallo Roger,

 

ich danke dir sehr für deine Bemühungen....aber meine Fragen sind einfach nicht beantwortet!

 

Anscheinend strande ich hier mit meinen Fragen!!! Das ist sehr schade, ich dachte hier gibt es jemanden, der mich da abholt, wo ich stehe, an die Hand nimmt und direkt auf meine Fragen verständlich antwortet.

 

Mit der letzten Antwort von Roger kann ich schlicht nichts anfangen!!!

 

Danke trotzdem

 

Gruß

Marko

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Hallo,

 

was genau verstehst du denn nicht? Du sagtest ja, dass du dich eingelesen hast, also gehe ich mal davon aus, dass du weisst was ISO, Blende etc. bedeutet und in welchem Zusammenhang die stehen.

 

Und das mit der Leistung: bei jedem "richtigen" Blitz (also nicht diese Miniaturen, welche beim Kamerakauf mitgeliefert werden) kann man die Blitzleistung in mehreren Stufen einstellen. 1/1 bedeutet volle Leistung (also der hellstmögliche Blitz), 1/2 = halbe Leistung, 1/4 = viertel Leistung etc..

 

Aber wie gesagt, was genau verstehst du denn nicht? Nur so können wir helfen

 

Übrigens empfehle ich dir statt dem Nissin 466 den Metz 44 AF-1. Der kostet gebraucht dasselbe, wird öfter verkauft und hat, neben denselben Funktionen, ebenfalls einen horizontal beweglichen Kopf.

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Hallo,

 

die Zusammenhänge von Blende, Iso etc. habe ich verstanden, trotzdem suche ich eigentlich eher nach einer Blitzmöglichkeit, die mir viel Arbeit abnimmt. Habe ich meine Erfahrungen gemacht, kann ich ja in Richtung mehr manuell "aufsteigen".

 

Zu meinen beiden Beispielen 1 und 2 hätte ich gerne direkte Antworten, da ich mir das alleine nicht herleiten kann. Wenn es mit dem fl-300r nur über infrarot funktioniert und ich mit ihm so also nicht von links oben blitzen kann, welche kombinationsmöglichkeiten habe ich dann mit anderen blitzen. Kann ich meinen f-lm1 als hautpblitz nutzen und gleichzeitig den nissin, den metz oder einen anderen blitz? Falls ja, kann ich auch NUR einen zweiten blitz zünden, ohne das der lm1 zündet? Wo setze ich einen Sender für einen zweiten Blitz an, wenn oben drauf schon en Blitz sitzt?

Muss ich mir sowieso zwei neue blitze anschaffen oder ist der lm-1 in kombination mit anderen blitzen zu gebrauchen?

 

 

Ich weiß, dass Beratung und Hilfe über das Schreiben nicht immer so einfach ist. Daher Danke für den Versuch!

 

Viele Grüße

 

Marko

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Moin, moin

 

ich habe seit kurzem auch den NISSIN 466 FT an einer PL5 und bin, auch mit dem Automatikmodus für den schnellen Schnappschuss, SEHR zufrieden.

Das gilt auch bei geschwenktem Kopf oder mit Streulinse / Reflektor (beide etwas schwergängig)

 

Die Beleuchtung ist ausgewogen und die Möglichkeit die Blitzstärke schnell zu reduzieren genügt mir.

 

Wenn du den Blitz auf dem Schuh montieren willst, also nicht extern, beachte bitte Gewicht und die Abmesungen, Ein Metz 44AF1 der auf meiner Nikon gut nutzbar ist, wäre auf der PL5 sinnlos oder nur mit Stativ nutzbar.

 

Grüße

tom

Edited by tomkn

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Du kannst den FLM nur direkt im Blitzschuh der Kamera betreiben. Punkt.

 

Damit hast du keine Chance, einen Funkauslöser zusätzlich zu verwenden. Funkauslöser geht nur ohne FLM. Es gibt aber Funkauslöser mit Blitzschuh, wo du dann einen anderen Blitz aufschieben kannst (nur nicht den FLM).

 

Diese Kombi funktioniert nur manuell.

 

Automatisch hast du die Möglichkeit, über RC ferngesteuert zu blitzen. Dazu muss aber der externe Blitz so positioniert sein, dass er das Signal des FLM "sehen" kann. Entweder direkt (beim FL36R oder passenden Metzen kannst du den Reflektor nach hinten drehen, so dass du in dieselbe Richtung, in die die Kamera blickt, blitzen kannst, aber nur mit dem Blitz vor der Kamera) oder über Reflektion.

 

Letzte Möglichkeit ist, ein Blitzkabel zu verwenden.

TTL-Blitzkabel Pixel FC-314/S fr Olympus und Panasonic 1,80m kaufen im Enjoyyourcamera.com Shop

 

Roger

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Klasse, dass ihr auch noch mal Zeit genommen habt!

 

Nun bin ich im Verständnis deutlich weiter und werde wohl erstmal den Weg über ein Blitzkabel gehen und auch erstmal mit nur einem Blitz meine Erfahrungen machen. Die Steuerung eines zweiten kommt dann später.

Da Tom auch den Nissin 466 im Automatikmodus für eine Pen empfiehlt, wird es wohl dieser werden.

 

Vielen Dank für eure Hilfe!

 

Schöne Ostern

!

Marko

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    • By y0dA
      Hallo liebes Forum!
      Ich durchforste bereits seit 2 Tagen das Forum und versuche mich in die Materie "Fotografie" einzuarbeiten. Warum? Weil ich zuletzt ein Fotoalbum erstellt habe und sehr enttäuscht von meinen Handy-Schnappschüssen war/bin. Nun habe ich ein Fotobuch mit tollen Luftbildern (Drohne) und mangelhaften Ergänzungen aus dem Smartphone (Iphone XS). Deshalb möchte ich mich diesbezüglich verbessern und irgendwie zieht es mich zu einer Systemkamera (vllt. ist aber auch eine Kompaktkamera passender für mich? Ich denke der Thread wird mir das bestimmt beantworten).
      Was möchtest Du gerne fotografieren?
      Landschaften, Portraits (sofern man damit irgendwie auch "Selfies" assoziieren kann) - würde die Kamera gerne für Dokumentation von Wanderungen und Urlaube benutzen.
      Welche Erfahrungen hast Du bereits?
      Keine! Obwohl ich zumindest bezüglich Nachbearbeitung von Fotos schon ein wenig Erfahrung sammeln durfte (Aufbereitung der Drohnen-Fotos).
      Womit fotografierst Du zur Zeit?
      Iphone XS (duck und weg)
      Was möchtest Du ausgeben? Nur für eine Kamera oder ein Kit?
      Ich brauche nur natürlich eine Kamera mit min. einem Objektiv, also ein Kit. Preisliche Grenze: ~1000,- (wenn es etwas wirklich tolles gibt, dann gerne auch bis zu 1300,- fürs Kit.)
      Welche Objektive wären für dich später interessant?
      Aus aktueller Sicht (und Wissensstand) hätte ich neben einem guten "Pancake" gerne noch ein Weitwinkelobjektiv. Aber meine Kenntnisse sind ja aktuell noch sehr beschränkt. Keine Ahnung wohin die Reise geht. In erster Instanz soll es wohl in den Urlaub erstmal nur mit dem Kit-Objektiv gehen.
      Wie willst Du Deine Bilder ausgeben? Nur am Monitor? Oder auch ausdrucken?
      Natürlich auch ausdrucken (Fotobuch, Leinwand, ..)
      Weitere Anforderungen: schwenkbares Display (habe ich aber noch nicht live gesehen; vllt. auch störend?), so klein und leicht wie möglich, technisch so aktuell wie mit dem Budget möglich (sofern es Sinn macht), zumindest ein gutes Weitwinkel-Objektiv sollte für die Kamera existieren / zukunftssicher (da bin ich mir bspw. bei Canon nicht so sicher).
       
      Meine bisherigen Recherchen im Bereich Systemkamera waren nicht sehr erfolgreich. Augenscheinlich gibt es keine eierlegende Wollmilchsau?  Anmerken muss hier auch, dass ich aktuell aufgrund des "Selfie-Wunsches" vorrangig nach Kameras mit schwenkbaren Displays gesucht habe.
      Folgendes habe ich bisher für mich entdeckt:
      Sony Alpha 6400 - Pancake - L-Kit 16-50 mm Objektiv --> Dieses Objektiv soll in der Tat schlecht sein - ist das für mich als Anfänger aber wirklich ein Problem? Meine Erwartungshaltung dürfte ja nicht jener von einem alten Hasen sein, oder? Optisch würde mir die Kamera gut gefallen. Akku-Leistung nicht so gut? Sony Alpha 6400 - "Mehr Zoom" - M-Kit 18-135 mm Objektiv --> ist wohl das beliebteste Objektiv für die Kamera. Panasonic Lumix DMC-G81MEG-K - 12-60mm Objektiv --> zu kleiner Sensor? Panasonic Lumix GX9EG-K --> Vorschlag hier aus dem Thread von @shutter button. Guter Touchscreen. Panasonic LUMIX DC-G91MEG-K --> Vorschlag von @beerwish. Vllt. schon zu groß? Canon EOS M100 SLR - 15-45mm und 55-200mm --> gibt es aktuell nur wenige Objektive; wird vllt. nicht weitergeführt? Fujifilm X-T100 --> wurde mir bereits in einem anderen Forum empfohlen. Aber da soll es ja Probleme mit dem Autofokus geben? Vllt. auch zu retro (soll aber kein Kriterium dagegen sein) Sony DSC-RX100 III - VI --> Kompaktkamera. Vorgeschlagen von @nightstalker Aktuell zieht es mich stark zur Sony Alpha 6400. Die Meldungen zum Objektiv (16-50 mm) schrecken mich ein wenig ab. Im Vergleich zu einer Fuji muss man sich hier auch auf mehr Nachbearbeitung einstellen (Info von einem Arbeitskollegen). Mit Panasonic kann ich gar nichts anfangen bzw. das Gerät nicht einschätzen. Canon ist fraglich, ob man sich traut hier zu investieren - ich las immer wieder, dass es hier nicht sehr gut laufen soll für Canon (Verkaufszahlen; kaum Objektive). Fuji gibt es bestimmt auch jüngere/bessere Kameras als die X-T100, aber bei Fuji bin ich mir auch noch unklar, ob die mir optisch nicht zu retro sind.
      Was meint ihr? Bin für jede Anregung offen.
      lg
       
       
    • By AnonymousX
      Hallo liebe Community.
      Ich suche nach einer neuen Systemkamera, die alte war übrigens eine Kompatkamera, ist aber inzwischen arg in die Jahre gekommen. Da ich mich selbst nicht wirklich mit Kameras auskenne, brauche ich euren Rat. Ich bin für jede Empfehlung und jeden Vorschlag dankbar, würde mich aber besonders freuen, wenn eine kurze Begründung dabei wäre. Diese muss dann auch nicht für Laien verständlich sein, falls ich etwas nicht verstehe, befrage ich eben Google.

      Im Folgenden versuche ich euch alle relevanten Informationen zu geben, falls etwas fehlt, fragt bitte nach.
      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. /uploads/emoticons/default_tongue.png">  
      Verwendungszweck:
      Die Kamera wird in einem Schülerhort eingesetzt, also sowohl in den Räumlichkeiten als auch bei Ausflügen. Das heißt, am allerwichtigsten ist, dass die Kamera gute Portraitaufnahmen macht, es geht hier nicht um Landschaftsfotografie oder anderes. Wichtig wäre auch, dass sie mindestens über einen optischen Bildstabilisator verfügt, denn weder stehen Kinder still, noch kann ich als mitlaufender Erzieher erst einmal in Ruhe in Position gehen, um ein Bild zu schießen. Sehr wichtig ist weiterhin, dass sie über einen optischen Sucher verfügt und einen anständigen Blitz. Keine Rolle spielt die Qualität der Video- oder Tonaufnahme. Genauso wenig braucht es Dinge wie WLAN, Bluetooth, Infrarot oder ähnliches, ein Kabel zu Übertragen der gemachten Bilder genügt vollkommen.
       
      Budget:
      Bis zu 600€ - und das soll einerseits gerne ausgeschöpft, aber anderseits auch nicht über die Maßen gesprengt werden. 600€ für Kamera UND Objektiv, EXklusive Tasche und anderes Zubehör.
       
      Angaben zu den Fotografen:
      Wir sind ein Team mit ein paar durchaus technikaffinen Leuten und könnten uns daher bis zu einem gewissen Grad in die Kamera einarbeiten. Aber sobald sie einmal eingestellt ist, sollte es keiner weiteren Einstellungen bedürfen. Klar, den Modus kann man ändern, zwischen Nah- und Fernaufnahme wechseln, auch mal die ISO-Wert einstellen - eben die Dinge, die auch bei Kompaktkameras üblich sind, evlt. etwas mehr -, aber es sollten keine detaillierten Feinjustierungen vor jedem einzelnen Bild vonnöten sein.
       
      Vielen Dank!
      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. /uploads/emoticons/default_smile.png">
    • By Markus B.
      Gibt es ein Spiral-Blitzkabel, ausziehbar bis ca. 2m, mit dem ich die A7rIII mit dem Nissin i40 (bzw. allen Sony-kompatiblen Blitzgeräten) verbinden kann ?
       
      Danke und Gruss
    • By wonderschlang
      „Wenn Sie bisher nur mit der Vollautomatik fotografiert haben, und den Wunsch verspüren mehr aus ihrem Hobby zu machen, dann sind Sie hier richtig“. Klingt sehr vielversprechend, wie Jacqueline Esen die grundlegend überarbeitete zweite Auflage ihres Buches „Fotografieren!“ beginnt. Soviel vorweg: Das ist keine leere Versprechung. Es ist eher Understatement, denn das Buch spricht weitgehend alle Aspekte der Fotografie an. Von der Bildkomposition, über den richtigen Gebrauch der Technik und die technisch richtige Aufnahme bis hin zur Bildbearbeitung ist alles dabei. Technik, Bildgestaltung, Kreativität und Bildbearbeitung sind Überbegriffe, um das Buch zu strukturieren. Jedes angesprochene Thema wird einem dieser Begriffe zugeordnet. Daran schließt sich dann ein „Schritt für Schritt“-Tutorial an, dass das Gelernte nochmal vertieft. Inklusive Angaben des Zeitaufwandes, des Schwierigkeitsgrades, der Technik und anderen Dingen, die eingeplant werden müssen. Außerdem werden das Lernziel und der Nutzen klar formuliert und weiterführende Querverweise innerhalb des Buches angegeben – eine sehr sinnvolle Navigationshilfe.
      Das Buch beginnt nicht – wie viele anderen – mit einem ausführlichen langweiligen Theorieteil (Welche Kamera? Wie funktioniert Blende/Verschluss?), sondern steigt gleich in der Praxis, d.h. mit Bildbeispielen ein. Das Buch deckt alles ab, was dem Fotografen auf dem Weg zu guten Ergebnissen begegnet und weiterhilft: Geringe Schärfentiefe, HDR, Drittelregel, Schwarz-Weiß, Panorama, etc. Am Ende gibt es dann noch die wichtigsten grundsätzlichen Bildbearbeitungsschritte in den gängigen Adobe Programmen.
      Jacqueline Esen kann kurz, aber eingängig erklären. Sprachlich ist das Buch packend. Nicht zu einfach, a la „Sendung mit der Maus“, aber auch nicht zu umständlich, bzw. ausführlich. Klar auf den Punkt. Man merkt, dass es ein Buch von einer Fotografin für Fotografen ist. Die durchweg guten Grafiken unterstützen das Gesagte. Sehr hilfreich etwa das Schaubild, welcher Bild-Anschnitt bei einer Personenaufnahme sinnvoll ist und welcher ungeeignet ist. Eher unglücklich die „Wissenswert“-Grafik über das Prinzip der automatischen Scharfstellung, bei der sich Text und Bild widersprechen. Aber der Leser kapiert es trotzdem.
      Grafisch ist das Buch ansprechend. Klar strukturiert und übersichtlich. Ein Thema/Aspekt passt maximal auf eine Doppel-Seite und ist dann auch abgeschlossen. Kurz und knapp, dazu Wissenswertes und weiterführende Infos in extra Kästen. Super übersichtlich, eingängig und deshalb ist der Lerneffekt hoch.
      An jedes Themengebiet schließt sich „Quiztime“ an. Multiple-Choice fragen, mit denen der Leser nochmal prüfen kann, ob er alles verstanden und verinnerlicht hat.
      Das Ausrufezeichen im Titel ist absolut berechtigt. Denn man spürt nach der Lektüre dieses Buches den eindeutigen Aufforderungscharakter, rauszugehen und auszuprobieren. Das Buch bietet sich nicht nur für Einstiger an, sondern auch ich als ambitionierter Hobbyfotograf, konnte einiges mitnehmen.
      Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch fast alle relevanten fotografischen Fragen abdeckt, abgesehen von der Studio-Fotografie. Dazu ist es noch sehr schlüssig aufgebaut und ansprechend bebildert. Wenn ich einem Fotoanfänger ein Buch empfehlen müsste, dann wäre dieses Buch sicherlich in der engeren Auswahl.
      Nur der abgelutschte Claim „Der etwas andere Fotokurs“ steht zum Glück nicht auf dem Buchtitel, sondern nur in der Ankündigungsseite des Verlages.
       
      Jacqueline Esen – Fotografieren!
      ISBN: 978-3-8421-0206-4
      Vierfarben Verlag, Bonn
      1. Auflage 2018
      359 Seiten, € 29,90
      https://www.rheinwerk-verlag.de/fotografieren_4071/
       
    • By ShaiHulud
      Da die Auswahl an verschiedenen Modellen inzwischen doch recht groß ist, möchte ich diesen Thread eröffnen um Erfahrungsberichte und Tipps für Einsteiger auszutauschen.
       
      Den Anfang mache ich mit der DJI Spark.
       
      Ich habe schon mehrere Jahre Flugerfahrung mit Modellflugzeugen und Helikoptern, habe dieses Hobby aber aufgrund der Kosten aufgegeben. Mit günstigen Koptern kann ich diesem Hobby wieder etwas nachgehen und mich zusätzlich auch der Fotografie widmen.
      Um einen Einstieg in diese Welt zu finden, habe ich mir vor kurzem eine DJI Spark gekauft.
       
      Die Spark wird oft als Selfie-Drohne beworben und ich denke, das trifft es auch recht gut, auch wenn man damit durchaus auch ernsthaft fliegen kann, wenn die Bedingungen passen. Mit der aktuellen Firmware ist sie sehr einfach zu fliegen und dürfte auch für Einsteiger schnell unter Kontrolle zu bringen sein.
       
      Die Spark lässt sich zwar auch mit dem Smartphone oder per Gesten steuern, das würde ich allerdings wirklich nur für Selfies empfehlen, da die Bedienung doch etwas fummlig und inkonsistent ist.
       
      Die größten Nachteile der Spark sind der fehlende RAW-Support, Video nur in 1080p mit 30 Frames und die Reichweite der Fernbedienung. Um fliegen zu lernen und bei einem Absturz nicht zu viel Geld zu vernichten ist die Spark ein super Gerät, für alles ernsthafte sind die Grenzen schnell einmal ausgelotet. Vorallem der fehlende RAW-Support stört mich am meisten. Bei idealem Licht ist die Bildqualität auf dem Level eines aktuellen Smartphones, aber bei wenig Licht oder Gegenlicht bringt selbst mein Nexus 5X ansprechendere Ergebnisse zustande.
       
      Dafür ist die Spark kompakt, einfach zu steuern und nimmt nicht viel Platz und Gewicht im Rucksack ein. Auch erreicht sie die angegeben 15 Minuten Flugzeit bei gutem Wetter und ihre Hindernissensoren funktionieren zumindest bei mir ausgezeichnet.
       
      Größtes Manko an allen DJI Consumer-Modellen ist die App, die zur zuverlässigen Steuerung benötigt wird. Es ginge zwar auch ohne, aber dann fliegt man ohne Warnmeldungen und Kameraverbindung. Die App stürzt leider gerne einmal im Flug ab oder mag sich nicht mit der Fernbedienung oder der Drohne verbinden. Dies kann man sowohl unter Android, als auch unter iOS beobachten. Zum Glück kommen die aktuellen Modelle bei einem Verbindungsabbruch von selbst zurück, aber ohne direkte Sicht auf die Drohne würde ich nur mit sehr viel Bauchweh fliegen.
       
      Würde ich persönlich neu einsteigen würde ich mir die Mavic Air kaufen, da diese auch nicht viel mehr kostet als die Spark in der Fly More Combo aber länger fliegt und bessere Foto- und Videofunktionen mit sich bringt.
       
      Kurz:

      Positiv:
      -Klein
      -Leicht
      -Günstig
      -Gute Verarbeitet
      -Sehr robust
      -Drohne selbst sehr zuverlässig
      -Bildqualität bei Idealbedingungen
      -Gimbal trotz nur 2-Achsen sehr smooth
       
      Negativ:
      -Kein Raw
      -Reichweite
      -Video-Output
      -App
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