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lumix g5 JPEG-Einstellungen für Kontrast, Schärfe, Sättigung usw.?


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Hallo,

 

angeregt durch Fragen in dem Unterforum zur Bildbearbeitung würde ich gern nochmal folgende Frage stellen:

 

In Bezug auf die Bearbeitung von JPEGs fällt mir eine Stelle in dem Buch von Bettina Lechner zu GIMP ein. Sie schreibt, dass fast jedes digitale Bild eine Nachbearbeitung hinsichtlich des Tonwertumfangs, des Kontrastes und der Schärfe benötigt (habe ich nur bei wenigen Fotos gemacht, hm, andernfalls läge wohl RAW nahe).

 

Ist es möglich und sinnvoll, diese (notwendige) JPEG-Bearbeitung durch die Veränderung der Einstellungen im Menü der Kamera unter Bildstil (Kontrast, Schärfe, Sättigung) quasi vorwegzunehmen? Mir ist klar,dass dies auch bis zu einem gewissen Grad eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, würde mich gleichwohl für andere Meinungen und Herangehensweisen interessieren. Vielleicht sind die Grundeinstellungen ohnehin schon recht intensiv (habe noch nicht viel ausprobieren können).

 

Die Rauschunterdrückung soll man ja, habe ich im Forum gelesen, zur Verbesserung der Wiedergabe von Details auf einen Minuswert stellen. Dies scheint wiederum einen Zusammenhang zur Einstellung der Schärfe zu haben, die ebenso auf einen Minuswert gestellt werden sollte. Aber ist eine geringere Schärfe wünschenswert?

 

Ganz erschließt sich mir auch nicht der Zusammenhang der oben erwähnten Schärfeeinstellung unter Bildstil und die Einstellung der iAuflösung an anderer Stelle, ob letztere Funktion selbständig neben ersterer steht oder diese verstärkt, quasi dazu addiert werden muss? In der Gebrauchsanweisung finde ich dazu keine Erklärung.

 

Gruß und schönen Sonntag, Tele3

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Hallo Tele3 und willkommen im Forum.

 

Die Kameraeinstellungen haben wir anhand der G3 schon einmal ausführlich diskutiert: https://www.systemkamera-forum.de/micro-four-thirds-fourthirds-kamera-technik/27786-einstellungen-panasonic-g3.html.

Alle Kameraeinstellungen beziehen sich auf die Ausgabe von JPGs durch die Kamera. Die Rohdaten sind nicht durch die Einstellungen betroffen.

Es gibt keine ideale Einstellung für alle Aufnahmesituationen, die Einstellung muß für das beabsichtigte Bildergebnis immer wieder korrigiert werden.

Schärfung und Entrauschung kosten immer Details, manchmal gewollt und manchmal ärgerlich, im Nachhinein aber nicht mehr zu korrigieren.

Genauso die Dynamik: Manche Bilder brauchen mehr, manche weniger. Die Dynamikeinstellung wirkt immer auf das ganze Bild, die Wirkung der Einstellung ist auf dem kleinen Display nicht immer optimal abzuschätzen.

Ich bearbeite meine Bilder lieber in neutraler gleichmäßiger Beleuchtung am PC. Deshalb nutze ich RAW, die Rohdaten der Kamera. Beim ersten Öffnen der Bilder wird das im RAW gespeicherte JPG, wie es die Kamera erzeugt hat, angezeigt. Oft reicht dieses Ergebnis, aber in mindestens der Hälfte der Bilder wähle ich andere Einstellungen.

Das RAW-Bild ist immer als "Ursprungsbild" verfügbar. Ich kann jederzeit jede Bearbeitung rückgängig machen und eine Andere wählen.

Beim Kamera-JPG ist die Bearbeitung bereits fest im Bild gespeichert mit reduzierter Tonwertpalette, so daß weitere Bearbeitungen schnell Artefakte (Tonwertabrisse, Farbveränderungen, Rauschen und Schärfungsartefakte) erzeugen.

Nichtnur die Dateigröße ist beim JPG kleiner, es ist auch weniger drin. Wenn genau das drin ist, was beabsichtigt war, dann ist es ja gut, aber oft ist eine deutliche Verbesserung des Bildes durch Bearbeitung möglich.

Die RAW-Bearbeitung am PC unterscheidet sich übrigens gar nicht von der Bearbeitung von JPGs. Es sind nur deutlich stärkere Eingriffe möglich ohne negativen Einfluss auf die Bildqualität.

Hier https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/34365-mit-acdsee-5-vom-raw-zum-jpg.html habe ich mal meinen kompletten Arbeitsablauf beschrieben.

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Hallo Teakplantage,

 

vielen Dank für die ausführliche Antwort! In der Diskussion zur G3 ist ja auch Hinweis auf die Reduzierung des Kontrastes zur Steigerung der Dynamik. Dass durch die Anhebung der Schärfe wie bei der Rauschunterdrückung Details verschwinden, war mir ebenfalls nicht klar.

 

Dann ist man wohl besser beraten, so gut wie alles im Bildstil-Menü auf Minus zu stellen (unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation). Das sieht fast nach langen Versuchsreihen mit allen möglichen Kombinationen aus. Vielleicht sollte ich mich der RAW-Bearbeitung mal nähern, mir graust nur davor, das bei jeder Datei machen zu müssen.

 

Gruß, Tele3

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Ein großer weiterer Vorteil bei der RAW-Entwicklung ist: das Original bleibt erhalten und könnte bei Bedarf zu weiteren Varianten führen.

Der Kamera-Output dagegen ist fix und kann nachträglich nur in Grenzen verändert werden.

Ein Kompromis wäre die Kameraausgabe von JPG und RAW. Da bleibt die Wahl später am PC immer noch offen.

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...

Vielleicht sollte ich mich der RAW-Bearbeitung mal nähern, mir graust nur davor, das bei jeder Datei machen zu müssen.

 

Gruß, Tele3

 

Der Bedarf an Bearbeitung bei RAW ist von Kamera zu Kamera verschieden. Bei der G3 ist der Auto-Weissabgleich fast immer richtig, lediglich bei Natriumdampflampen zu gelb https://www.systemkamera-forum.de/sonstiges/41072-die-goldenen-barken-ii.html, bei Neon zu grün https://www.systemkamera-forum.de/landschaft/34031-tag-und-nacht.html. Sonst sind Korrekturen selten nötig.

 

Die G3 belichtet sehr zurückhaltend, damit die Lichter nicht ausbrennen. Hier https://www.systemkamera-forum.de/menschen/37863-als-voyeur-beim-selbstportrait.html mußte ich deutlich Helligkeit und Kontrast zugeben. sonst war das Bild sehr farblos und blass (habe keine Zeit gehabt, nach dem Histogramm zu sehen). Dadurch kommt in Bereich des Himmels etwas Rauschen zustande. Ein JPG wäre gar nicht so stark bearbeitbar gewesen.

 

Hier https://www.systemkamera-forum.de/architektur/26680-seifenblasen-und-denkmal.html kann man den Unterschied zwischen Kamera-JPG und RAW-Bearbeitung gut sehen.

 

Bei der RAW-Bearbeitung wird nichts anderes gemacht, als bei der Bearbeitung von JPG. Geraderichten, Beschneiden, Korrektur von Belichtung, Kontrast und Gradation und Anpassung von Lichtern uns Schatten.

 

Fotografiere doch einmal mit RAW- und JPG-Speicherung gleichzeitig und installiere Dir eine Testversion eines einfachen RAW-Konverters mit der Möglichkeit einer 1-Klick-Optimierung (wobei dann aber erkennbar sein sollte, was und wieviel bearbeitet wurde), z.B. Fixfoto oder auch ACDSee Pro (hat nicht für Alles einen Auto-Button, dafür sieht man jede Änderung sofort im Bild und nicht erst nach langer Verzögerung).

 

Viele machen den Fehler und versuchen aus dem RAW das Kamera-JPG genau nachzubilden. Unnötig, wenn das Kamera-JPG zur Verfügung steht und mit viel Mühe verbunden. Besser ist es, zu versuchen, aus dem RAW ein schöneres Bild herauszuholen, als es die Kamera getan hat. Durch Vergleiche der Ergebnisse lernt man viel dazuund schult seinen Blick.

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Der Bedarf an Bearbeitung bei RAW ist von Kamera zu Kamera verschieden. Bei der G3 ist der Auto-Weissabgleich fast immer richtig, lediglich bei Natriumdampflampen zu gelb

 

Für meinen Geschmack sind die Bilder deutlich zu kühl - zumindest kühler als in der Realität. Die Olympus-Kameras sind immer deutlich wärmer (zu warm; Rot lastig). Ich gehe über RAW und korrigiere fast jedes Bild einer Pana-Kamera etwas ins warme und bei den Olys ins kalte.

 

Ansonsten ist das Problem beim Konfigurieren der JPEG-Engine der Kamera immer (wie schon gesagt wurde), dass diese Settings nicht für alle Situationen zu den gewünschten Ergebnissen führen.

Mehr Dynamikumfang bedeutet auch immer flauere Bilder. Die "schönsten" Bilder machen häufig Kameras, die sehr knackig (wenig Dynamikumfang) eingestellt sind. Allerdings kann es dadurch sehr schnell zu ausgebrannten Lichtern oder abgesoffenen Schatten kommen. Die Kunst ist nun, je nach Motiv den Dynamikumfang so zu begrenzen, dass ein guter Kompromiss aus den beiden Vorteilen entsteht. Am besten über eine Gradiationskurve, da damit der Kontrast gezielt in den relevanten Bereichen angehoben oder gesenkt werden kann.

Und diese Einstellungen sind leider niemals global und passen immer nur genau auf ein bestimmtes Motiv.

 

Ich würde mir einfach mal die Testversion von Lightroom ziehen und bei YouTube nach Tutorials suchen. Mit ein bischen Übung ist die RAW-Entwicklung keine große Sache. Wenn man feststellt, dass einem dieser Weg nicht gefällt, kann man immer noch die JPEGs bearbeiten.

 

Einer von vielen Vorteilen von RAW ist einfach, dass die Bearbeitung der Fotoa aus der nächsten Kamera genau so gehandhabt wird. Die JPEG-Engine und die Parameter der Kamera ändern sich dagegen von Modell zu Modell und der Einarbeitungsaufwand muss immer wieder betrieben werden.

 

Auch ein paar Beispiele (G3):

 

Gruß

Tobias

Edited by Tobias123
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Vielleicht sollte ich mich der RAW-Bearbeitung mal nähern, mir graust nur davor, das bei jeder Datei machen zu müssen.

arbeite mit LR 4.3 und habe seit letzter Woche die GH3. Allgemein wird die JPEG Engine dieser Cam sehr gelobt, ähnlich der G5. Desto mehr war ich erstaunt, mit welcher Leichtigkeit von ISO 200 bis 3200 in RAW bessere Ergebnisse erzielt werden konnen, egal ob mit dem 12-35 mm oder 500 mm.

 

Verwende pro Cam und Objektiv eine Grundeinstellung für die RAW Entwicklung (wird als Preset abgespeichert), die in der Regel sofort bessere Ergebnisse bringt als OOC JPEG, bei der ich grundsätzlich etwas die Klarheit anheben muss an G3.

 

Nach 2 Tagen habe ich auch bei der GH3 auf RAW umgestellt ohne JPEG, da mir RAW/JPEG zu viel Aufwand bedeutet.

 

Bei der G 3/GF2 werkelt bei mir diese Einstellung:

Bildstil: lebhaft

0,+1,+1,-0

I.Auflösung extended

 

Natürlich kostet es etwas Einarbeitung in RAW, bis die eigenen Presets abgespeichert sind. Ist dies erledigt, empfinde ich die Nachbearbeitung einfacher als mit JPEG.

 

Auch für die Erzeugung von Doppelbelichtungen, HDR und Panorama ist RAW ideal, zumal bei der Ausgabe mit den kostenlosen plugin Programmen wiederum verlustfreie Tiff's ausggeben werden können.

 

Kurzbeispiel der RAW Entwicklung in LR:

 

Import der RAW Dateien

Sortierung nach Objektiv

Entsprechende Dateiein markieren und die Entwicklungseinstellung auswählen

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Aufgrund dieser Diskussion (und derjenigen im Unterforum Bildbearbeitung) habe ich das Programm Silkypix von der CD, die der G5 beilag, auf dem PC installiert und eine RAW-Datei bearbeitet (Helligkeit, Kontrast, Weißausgleich, Schärfen, Ausschnitt, Perspektivenkorrektur). Das "entwickelte" Endergebnis ist wiederum eine JPG-Datei. Das ging schneller, als ich dachte und unterscheidet sich nach meinem ersten Eindruck nicht grundlegend von der Bearbeitung einer JPG-Datei mit zb. GIMP.

 

Ich danke Euch herzlich für Eure Beiträge, die mich sehr weitergebracht haben.

 

Gruß, Tele3

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Hallo,

 

sind die Kirchenbilder oben jeweils links das Original der Lumix und rechts die in RAW bearbeitete Version?

 

Gruß, Tele3

 

Hi,

 

ja, genau so ist es.

Das entwickelte RAW ist natürlich Geschmackssache - wenn man mag, kann man natürlich auch ganz anders entwickeln und zu einem anderen Ergebnis kommen.

Ich persönlich erhöhe minimal die Sättigung (wie es bei Olympus JPEGs sowieso schon der Fall ist), ziehe das Bild etwas ins warme und erhöhe die Details, obwohl dadurch das Bild körniger, aber deutlich detaillierter wird - insbesondere bei hohen ISOs. Anschließend werden noch Lichter & Schatten angepasst. Damit komme ich in 90% der Fälle aus. Nur bei bestimmten Situationen greife ich stärker ein.

 

Hier ein paar andere Beispiele (JPEG / RAW):

 

 

Situationsbedingte Fehlbelichtungen lassen sich auch gut korrigieren:

 

(aus einer GF3)

 

 

 

Wie gesagt: mir sind die OOC-JPEGs aus der GF3/G3 immer zu kühl. Eine Olympus ist deutlich wärmer; allerdings wieder zu warm.

Als Beispiel hier mal zwei OOC-JPEGs, das erste aus der GF3, das zweite aus einer E-M5 via AWB:

Irgendwo in der Mitte liegt die von mir "wahrgenommene Realität", also ziehe ich die Pana ins warme, die Oly ins Kalte ;-)

Das gilt aber nur für Nicht-Kunstlicht-Situationen!

 

Gruß

Tobias

Edited by Tobias123
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Danke, die direkten Vergleiche sind sehr informativ! Das Panasonic-Anfangsprodukt finde ich auch etwas zu kühl.

 

Behaltet Ihr eigentlich Eure RAW-Dateien nach den notwendigen Anpassungen und der "Entwicklung" in JPEG, oder trennt Ihr Euch von denen bzw. löscht sie (teilweise), insbesondere um Speicherplatz zu sparen?

 

Gruß, Tele3

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Behaltet Ihr eigentlich Eure RAW-Dateien nach den notwendigen Anpassungen und der "Entwicklung" in JPEG, oder trennt Ihr Euch von denen bzw. löscht sie (teilweise), insbesondere um Speicherplatz zu sparen

 

Ich hebe die RAWs immer auf. Vor langer Zeit hatte ich mir eine 2TB Platte gekauft... Die RAWs belegen nur eine Bruchteil der Platte, insofern kein Problem.

Naja gut, die 5 Backup-Platten sind auch etwas größer. Ich bin da sehr vorsichtig

.

 

Viele Grüße

Tobias

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Moin,

Das Thema interessiert mich sehr. Die Lightroom Ergebnisse sehen gut aus.

 

Ich stehe vor der Fragestellung mit welchem Programm ich die Pana G5 RAW konvertieren soll, weil mein PS CS5 die RAW der G5 nicht erkennt.

Den DNG Konverter ist mir bekannt, den möchte ich aber erstmal außen vor lassen.

 

Mit Lightroom habe ich nicht so die Erfahrung, aber ist es möglich die RAW dort nur zu entwickeln und sie dann gleich an CS5 durchzureichen?

 

Am liebsten wäre es mir, ohne das Lightroom versucht beim Import irgendwelche Kataloge, Bibliotheken oder sowas anzulegen.

 

Ich will sie nur entwickeln und durchreichen.

 

Geht das?

 

Danke,

Edited by spartacus
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Danke' date=' die direkten Vergleiche sind sehr informativ! Das Panasonic-Anfangsprodukt finde ich auch etwas zu kühl.

 

Behaltet Ihr eigentlich Eure RAW-Dateien nach den notwendigen Anpassungen und der "Entwicklung" in JPEG, oder trennt Ihr Euch von denen bzw. löscht sie (teilweise), insbesondere um Speicherplatz zu sparen?

 

Gruß, Tele3[/quote']

 

Seit meinen GH1-Zeiten vor 4 Jahren fotografiere ich in jpg/raw und habe noch nie das jpg behalten und das raw gelöscht. Hat sich auch bewährt, denn nach ein paar Jahren holt evtl. aus einem raw nochmal mehr raus als vorher.

Und Speicherplatz sollte beurteilen ca 50€ pro TB auch kein Thema mehr sein.

Gruß Leo

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Zur Entwicklung: Spricht etwas gegen das der G5 beiliegende Silkypix?

 

Zum Speicherplatz: Meine Kompaktkamera hat JPEGs mit etwa 2,5 MB erzeugt, die G5 macht JPEGs im Umfang von gut 5 MB, RAW-Dateien mit knapp 20 MB, zusammen etwa 25 MB, für ein Foto also ca. zehn Mal mehr Speicherplatz als vorher. Brauche ein bisschen Zeit, mich damit anzufreunden. wobei mir das Kosten/Speicherplatz-Argument natürlich hilft.

 

Gruß, Tele3

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Zur Entwicklung: Spricht etwas gegen das der G5 beiliegende Silkypix?

 

Zum Speicherplatz: Meine Kompaktkamera hat JPEGs mit etwa 2,5 MB erzeugt, die G5 macht JPEGs im Umfang von gut 5 MB, RAW-Dateien mit knapp 20 MB, zusammen etwa 25 MB, für ein Foto also ca. zehn Mal mehr Speicherplatz als vorher. Brauche ein bisschen Zeit, mich damit anzufreunden. wobei mir das Kosten/Speicherplatz-Argument natürlich hilft.

 

Gruß, Tele3

 

 

Welchen RAW-Konverter Du nimmst ist m.E. immer auch Geschmackssache. Probiere einige aus und finden den für dich richtigen.

Ich habe am auch SilkyPix angetestet und er war von der Handhabung fand ich sehr gut. Bin dann mit PSE auf Camera Raw gestoßen und hier war zum Einen das Entrauschen um Klassen besser als bei Silkypix und zum Anderen der Workflow zur Weiterverarbeitung des Bildes besser. Ich bin bis heute bei dieser Kombination geblieben.

Hatte auch mal Raw Therapee probiert, fand es aber von der Bedienung nicht so toll.

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Welchen RAW-Konverter Du nimmst ist m.E. immer auch Geschmackssache. Probiere einige aus und finden den für dich richtigen.

Ich habe am auch SilkyPix angetestet und er war von der Handhabung fand ich sehr gut. Bin dann mit PSE auf Camera Raw gestoßen und hier war zum Einen das Entrauschen um Klassen besser als bei Silkypix und zum Anderen der Workflow zur Weiterverarbeitung des Bildes besser. Ich bin bis heute bei dieser Kombination geblieben.

Hatte auch mal Raw Therapee probiert' date=' fand es aber von der Bedienung nicht so toll.[/quote']

 

Gruß

Leo

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Zur Entwicklung: Spricht etwas gegen das der G5 beiliegende Silkypix?

...

 

Ich habe alle möglichen RAW-Konverter durchprobiert:

 

- Silkypix SE

- Helicon Filter

- Lightroom

- Raw-Therapee

- Fix-Foto

- Capture One

- ACDSee

 

und bin bei ACDSee geblieben, weil ich die Bedienung am einfachsten fand und mich die Bilderverwaltungsfunktion überzeugt hat. Entrauschen geht mit der neuesten Lightroomversion immer noch etwas besser und SW-Wandlung auch, mir ist aber der Geschwindigkeitsvorteil, den ACDSee bietet, sowohl beim Verwalten, als auch beim Bearbeiten wichtiger. Auch ist der Arbeitsablauf bei RAW und JPG identisch.

 

Auch Fix-Foto kommt sehr schnell zu guten Ergebnissen, aber das Durchsuchen mehrerer Tausend Bilder ist deutlich langsamer.

 

Ich kann jedem nur empfehlen, die Programme selbst anzutesten und Übersichtlichkeit, Bequemlichkeit und Geschwindigkeit selbst zu beurteilen. Man legt sich mit dieser Entscheidung, insbesondere was die Bildverwaltung angeht, nämlich schon fest.

 

Gegen Lightroom sprach für mich:

 

- von der Windows-Ordnerstruktur abweichendes Ordnersystem

- Importpflicht

- Umständlichkeit beim Verwalten der Bilder auf mehreren Rechnern, auf denen unterschiedliche Ausarbeitungen einzelner Bilder existieren (irgendeine Version wurde immer überschrieben)

 

 

Hier habe ich den Arbeitsablauf mal beschrieben: https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/34365-mit-acdsee-5-vom-raw-zum-jpg.html

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Zur Entwicklung: Spricht etwas gegen das der G5 beiliegende Silkypix?...

 

Wie von den anderen Forenten schon beschrieben, ist das oft Geschmacksache.

Aus meiner Sicht spricht nichts (mehr) gegen SilkyPix. Ich habe ebenfalls alle möglichen Konverter ausprobiert und bin damals zu dem Schluss gekommen, dass SilkyPix mindestens Capture One und Lightroom hinterherhinkt. Das hat sich mit den neueren Versionen aber geändert. Die Ergebnisse, die ich mit DS pro 5 erziele, schaffe ich mit anderen Konvertern nicht mehr. Mit der einen Ausnahme, ACR (der Konverter in den Adobe-Produkten) ist bei der Lichter-Rückgewinnung stärker.

 

https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/16360-vergleich-der-raw-konverter-c1-pse9-und-silkypix.html

 

...Bin dann mit PSE auf Camera Raw gestoßen und hier war zum Einen das Entrauschen um Klassen besser als bei Silkypix und zum Anderen der Workflow zur Weiterverarbeitung des Bildes besser....

 

Speziell beim Rauschen hat die Version 5 ungeheuer aufgeholt. Zusätzliche Entrauschungssoftware (z.B. Neat-Image) ist überflüssig geworden.

 

https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/33621-silkypix-und-rauschen.html

 

Was den Workflow angeht, finde ich das Konzept der "Vorlieben", die ich für bestimmte Licht-/ISO-Situationen einfach umschalten kann, sehr praktisch.

 

Ich muss aber zugeben, dass die Entwicklung von Vorlieben für einen möglichst großen Einsatzbereich schon einen erheblichen Zeitaufwand bedeutete. Um so mehr Zeit spart man beim regelmäßigen Einsatz.

 

Zusatz: Siehe auch: https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/8289-silkypix-r-developer-tutorial.html

Edited by Softride
Zusatz
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Gegen Lightroom sprach für mich:

 

- von der Windows-Ordnerstruktur abweichendes Ordnersystem

- Importpflicht

- Umständlichkeit beim Verwalten der Bilder auf mehreren Rechnern, auf denen unterschiedliche Ausarbeitungen einzelner Bilder existieren (irgendeine Version wurde immer überschrieben)

Ich möchte jetzt nicht unverschämt wirken, muss aber trotzdem sagen, dass die Punkte 1 und 3 dafür sprechen, dass du das Katalogsystem nicht begriffen hast.
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Ich möchte jetzt nicht unverschämt wirken, muss aber trotzdem sagen, dass die Punkte 1 und 3 dafür sprechen, dass du das Katalogsystem nicht begriffen hast.

 

Das gilt dann auch für mich! Ich habe mich eine Weile damit beschäftigt und fand es einfach nur lästig.

Ich habe auf der Festplatte meine eigene Ordnung. Dabei stört mich jede darüber gestülpte Gängelei. Gerade das finde ich bei Programmen wie SilkyPix oder XnView so schön, dass sie 100% kompatibel zum Windowsexplorer sind. Schließlich verwende ich ja eine Vielzahl von Programmen, die alle auf die Bilder zugreifen. Da möchte ich nicht zwischen Alben oder Katalogen und Ordnern hin und herdenken müssen.

Mac-User mögen das anders sehen.

 

Eigentlich hatte ich mich in diesen Thread eingeklinkt um Tipps für die Einstellung der JPEG-Engine der G5 zu erhalten und dann sind wir doch wieder bei den Raw-Konverten und der Bilderverwaltung gelandet

.
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Trotzdem sei noch ein Beitrag zum LR gestattet, Hans-Jürgen.

LR arbeitet wie eine Datenbank. Da werden nur Pointer auf die Dateien (Bilder) generiert und gespeichert.

Wenn nun Verschiebungen oder Löschungen im Datenbestand - z.B. mit anderen Programmen, - wie v. Softride schon erwähnt - vorgenommen werden, so weisen die Pointer ins Leere, da sie ja nicht mit aktualisiert wurden.

Für mich ist das auch unannehmbar und mein LR3...ruht zugunsten von CS6

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Ich finde Lightroom super, besonders weil die Bedienung beim Bearbeiten von Fotos (sonst nicht) intuitiv ist.

 

Allerdings muss ich sagen, dass mich diese Datenbank auch extrem störrt. Es ist einfach unnötig kompliziert, langsam und überflüssig. Wenn sie wenigstens abschaltbar wäre, wäre das eine große Erleichterung.

 

Überhaupt mag ich es nicht, wenn irgendwelche Programme irgendetwas automatisch machen wollen. Stecke ich eine SD-Karte in den Rechner, nudelt Lightroom beim Importieren sofort auf dieser herum...

 

Zum Betrachten von Bildern verwende ich ein uraltes "ThumbsPlus", da jedes andere Programm irgendwelche Datenbanken verwalten will. Insbesondere Adobe Bridge ist eine Katastrophe: Da kann man Ordner definieren, die nicht automatisch gescannt werdern sollen

. Kaum stecke ich eine Festplatte oder einen USB-Stick an, wird gescannt. Umgekehrt ist es für mich logisch (Ordner, der gescannt werden soll). Ich mag keine aufgeblähten Programme, sondern lieber schlanke spezialisierte Software.

Lightroom hat mich daher einige Überwindung gekostet - aber die Ergebnisse sind einfach so gut, dass ich dieses Manko akzeptiere

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