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Hallo,

 

ich fotografiere seit ca. 10 Jahren mit Digitalkameras. Der Zeitraum sagt aber nichts über meine Fähigkeiten aus, da ich in dieser Zeit mehr so nach dem Motto "Quick and Dirty", Bilder gemacht habe. Besessen habe ich eine Fuji Finepix S602Z und die Finepix S9600 (steht zum Verkauf).

Da ich mit der Bildqualität der S9600 überhaupt nicht zufrieden war,

bin ich nun einen Schritt weitergegangen und habe mir die Olympus E-PL5 gekauft. Hauptsächlich fotografiere ich Landschaften, Planzen und Modellflugzeuge. Möchte mich nun aber auch mal an HDR-Fotos versuchen. Meine Bilder bereite ich bis jetzt mit FixFoto auf.

 

Nun zu meinem Anliegen: Überall liest man von Lightroom oder DxO. Ich habe mir beide Programme in der Demoversion angeschaut (jeweils 1h) und bin natürlich auf die schnelle überhaupt nicht zurecht gekommen. Der Unterschied, dass man seine Bilder noch verwalten kann ist mir zwar aufgefallen. Aber ansonsten...

 

Ich würde gerne nun von euch wissen, ob es lohnt, sich eines der Programme näher anzuschauen oder ob FixFoto genau die gleichen Möglichkeiten der Bildaufbereitung bietet. Vielleicht kennt ja jemand die Programme. Die HDR Funktion in FixFoto ist z.B. stark eingeschränkt.

Es geht mir nicht um die Bedienung. Da kann man sich mit gewisser Einarbeitung an alles gewöhnen. Mir ist die Funktionvielfalt und das spätere Ergebnis wichtiger.

 

Vielen Dank und Gruß

Stephan

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Mit Lightroom bearbeitest du die Raw Dateien bzw. "entwickelst" sie. Fast wie früher im Labor :D. Probier es doch einfach mal. Ohne Raw Dateien bringt LR allerdings nicht sehr viel finde ich. Ich bin da auch noch Anfänger und habe die Möglichkeiten erst diesen Sommer entdeckt obwohl ich auch schon seit 9 Jahren digital fotografiere (und davor 18 Jahre analog). Meine jpgs vorher habe ich kaum bearbeitet.

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Schwierige Frage!

 

Die einen schwärmen davon, die anderen arbeiten lieber mit Photoshop...

 

Ich mochte Lightroom noch nie und benutze die neuste Version nur noch zur Erstellung eines Kameraprofils mit ColorChecker Passport, da das StandAlone-Programm vom ColorChecker immer nur unbedingt DNGs möchte. Die Konversion von proprietären RAWs nach DNG ist mir zu umständlich. Lightroom macht das direkt.

 

Ansonsten nur Photoshop CS6, da ich viel retuschieren muss. Das kann Lightroom eben nicht. Und die Bibliotheksverwaltung von Lightroom brauche ich nicht.

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habe von früher FixFoto (aktuell) auf dem Rechner und seit dem Einstieg in mFT vor einigen Monaten LR.

 

Ich nütze den gebotenen Umfang von LR incl. Plugins:

 

+ Bilderverwaltung

+ HDR via Plugin

+ Panorama via Plugin

+ mFT RAW Dateien werden automatisch korrigiert

+ Korrekturdaten für 7.5 mm manuelles mFT Fisheye

+ Diashow aus virtuellen Abänderungen in hochauflösenden Versionen bis 4 K

+ Zeitraffervideos aus RAW + JPEG * TIFF

+ Bildbearbeitung von RAW/JPEG/TIFF ist für mich ausreichend. Für umfangreiche Manipulationen ist LR nicht geeignet

+ Ausdrucke aus virtuellen Abänderungen

+ Geotagging via Track oder integrierter Onlinekart

 

Auf meinem W7/64 Rechner mit 16 GB Arbeitsspeicher läuft LR perfekt. Mein W7/32 Tablet mit 2 GB Arbeitsspeicher kommt mit LR etwas ins Schwitzen. Die Soft ist nicht an einen Rechner gebunden.

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Hallo zusammen,

 

danke für die schnellen Antworten. Ist ja der Wahnsinn!

 

Mit dem RAW Format habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt. Ist vielleicht mal ein Versuch wert. Bis jetzt war ich immer der Meinung, dass die Kamera die Bilder besser "entwickeln" kann, als ich. Auch die Möglichkeit diverse Plugins zu nutzen, finde ich interessant. Gerade weil es da auch etwas für HDR-Fotos gibt. Die Bildverwaltung bräuchte ich aber auch nicht.

 

Wofür braucht man Kameraprofile?

 

Photoshop ist für meine Zwecke wohl nicht notwendig. Ich möchte meine Bilder nicht "verändern" sondern nur verbessern. :rolleyes: Außerdem ist es mir zu teuer.

 

Gruß

Stephan

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Hi,

 

DxO stellt 2.2013 für die E-PL5 Korrekturen zur Verfügung. Lightroom stellt auch welche. (oder verwechsle ich da was) Warum benötigt die mFT diese eigentlich gar nicht. Kannst du mir das erklären, so dass ich es als Laie verstehe?

 

Gruß

Stephan

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LR stellt keine Korrekturen für mFT Cams/Objektive zur Verfügug, sondern liest die Korrekturen bei RAW aus den darin abgelegten Metadaten aus und stellt das Bild korrigiert automatisch dar. Das OOC JPEG wird von der Cam selbst korrigiert.

 

Da das RAW Format von Cam zu Cam unterschiedlich ist, kommen zu den neuesten Cams immer wieder updates zur RAW Formatunterstützung.

 

Die beiden mFT Cam Produzenten haben vereinbart, dass die Objektive in der Cam via Software korrigiert werden. Panasonic korrigiert zudem CA, die gewöhnlich etwas mehr bei Zoomobjektiven auftreten als an Festbrennweiten.

 

Bei gewissen Belichtungssituationen erzeugt auch mein 7.5 mm Objektiv CA, die in LR mauell korrigiert werden müssen, da dieses Objektiv nur einen mFT Anschluss hat ohne elektronische Verbindung.

 

Da bei mFT die Cam und das Objektiv eine elektronische Einheit darstellen, sollten die updates von Cam und Objektiv aktuell gehalten werden.

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Was ist an Lightroom ...so toll?

 

Also ich finde an LR toll, ...

 

... dass ich meine Altbestände importieren konnte, ohne am physikalischen Ablagesystem etwas ändern zu müssen.

 

... dass ich meine Bildbestände verschlagworten kann und so viel leichter wiederfinde, als das im reinen Dateisystem möglich wäre.

 

... dass ich ein Bild ohne den zusätzlichen Schritt einer RAW-Entwicklung bearbeiten kann. Denn die läuft im Hintergrund.

 

... dass ich beliebig viele virtuelle Kopien eines Bildes anlegen und unterschiedlich bearbeiten kann. Diese Kopien lungern hinterher nicht auf der Platte rum.

 

... dass ich (per Knopfdruck meine Ausageben für Foren, email, Druck und sonstwas erzeugen kann. Nach der Verwendung kann das Zeug direkt in den Orkus. Vermeidet Datenredundanzen.

 

... dass ich aus einer Bildauswahl (Sammlung) schnell eine Webpräsentation zusammenstellen und hochladen kann.

 

... dass es nette Zusatzfeatures (presets, timelapse, Panorama) gibt.

 

... dass es mittlerweile recht erschwinglich geworden ist.

 

Gruss Pint

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Ich kann mit dem Begriff Katalogzwang ebenfalls recht wenig anfangen. Ok, man muss dem Katalog einen Namen geben, die Bilder einmal importieren. Aber dann hat sich´s doch schon.

 

Als LR-Einsteiger sollte man zunächst mit einigen Spieldaten ausprobieren, wie man seine Ablage gestaltet. Einmal alles festgelegt und eingestellt ist der Aufwand beim Import zu vernachlässigen.

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Wollte ich gerade auch sagen! Ohne diese ganzen Katalogkram mit den none destructive Krempel, den virtuellen Kopien, der Suche, der Sortierung, der Zusammenfassung in Galerien, Büchern, der Ausgabe als HTML...was weiß ich, könnte ich gar nicht mehr leben! Brauche ich ALLES, verwende ich ALLES! Ich möchte nie wieder ohne DB unterm Arsc...Hintern arbeiten müssen. Dieser Ordnermurks ist Steinzeit (auch wenn man eine ordentliche Struktur natürlich einhalten sollte).

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für mich ist die Kataloglösung ein herausrangendes Merkmal von LR, das in keinster Weise einengt...

 

Ich empfinde das schon sehr als Einschränkung, da ich oft gerne mal schnell ein Foto bearbeiten möchte, das ich nicht erst zwangsweise in einen Katalog improtieren muß.

Und was ist denn wohl, wenn Du mal die Software wechseln willst oder gar musst?

Ob die neue Software dann Deine Adobe Organisation auch genau so nutzen kann :confused:

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Ich empfinde das schon sehr als Einschränkung, da ich oft gerne mal schnell ein Foto bearbeiten möchte, das ich nicht erst zwangsweise in einen Katalog improtieren muß.

wenn das für dich eine Einschränkung ist, würde ich ganz einfach kein LR verwenden. Wenns schnell gehen soll, einfach Fotos per plug+play ins Biblitheksfenster ziehen. Meine Einstellung läuft so: SD Karte wird in PC erkannt - es öffnet sich LR automatisch - ich wähle die Fotos + Videos aus die ich importieren will - nach dem Import wird SDHC automatisch ausgeworfen und wieder in die Cam gesteckt und dort formatiert

 

 

 

Und was ist denn wohl, wenn Du mal die Software wechseln willst oder gar musst?

ich sichere mein System mit Acronis incl. LR. Bei Umstieg auf eine andere Soft würde ich alle JPEGS und RAW per 16Bit TIFFs ausgeben um weitere Verluste zu vermeiden und mit allen Softs kompatibel zu sein. Wenn Speicherplatz eine Rolle spielt, würde ich eventuell das komprimierte DNG verwenden. Dieser Befehls-Vorgang würde Sekunden in Anspruch nehmen.

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Und was ist denn wohl, wenn Du mal die Software wechseln willst oder gar musst?

 

Da ist ein Fünkchen Wahrheit dran. Einmal LR und man hängt ein Stück weit "an der Nadel". Aber...

- die Bilddateien liegen nach wie vor im Filesystem

- entwickelte Bilder lassen sich wie gerade beschrieben global exportieren

 

Wie weit sich Metadaten retten lassen ist fraglich. Es gibt sicherlich Importtools vergleichbarer Programme, aber wie verlustbehaftet das im Fall der Fälle ist, vermag ich nicht zu sagen. Für mich ist die Konsequenz aber nicht, aus diesem möglichen Nachteil auf die Vorteile von LR zu verzichten.

 

Eigene Erfahrung: Ich war zu Beginn ebenfalls nicht völlig überzeugt. LR ist zu Beginn sicherlich nicht intuitiv zu erlernen, eher zickig. Ich habe die 3er nie konsequent genutzt. Erst nachdem ich mich eine halbe Stunde habe einweisen lassen (gerade im Bibliotheks- und Importbereich), fluppts. Es gibt eine Menge Online-Tutorials, eine Investition in einen VHS-Kurs zum Einstieg könnte ebenfalls lohnend sein.

 

Gruss Pint

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...Bei Umstieg auf eine andere Soft würde ich alle JPEGS und RAW per 16Bit TIFFs ausgeben um weitere Verluste zu vermeiden und mit allen Softs kompatibel zu sein. Wenn Speicherplatz eine Rolle spielt, würde ich eventuell das komprimierte DNG verwenden. Dieser Befehls-Vorgang würde Sekunden in Anspruch nehmen.

 

Und was machst Du mit der ganzen "Ver-Stichwortung" - die war dann evtl. für die Katz, wenn die neue SW das nicht importieren kann...

Nee, solch' eine Bindung an eine Software tue ich mir nicht an, dazu ist mir die Zeit zu schade, wenn es einen Wechsel gibt.

Ich nutze Lightroom jetzt nur für die Bearbeitung, da ist es echt sehr gut!

Die Bilder lasse ich in meiner Dateistruktur und verzichte halt auf die Stichworte und Suchfunktionen.

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Ich meine, die Verstichwortung kann man den Bilddateien mitgeben. Da bin ich aber nicht sattelfest.

Andersrum funktionierts aber - der jeweilige Ordnername im Filesystem kann beim Import in die Verschlagwortung übernommen werden. Vom Groben ins Feine gehts dann zu Fuss...

 

Gruss Pint

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Da ist ein Fünkchen Wahrheit dran. Einmal LR und man hängt ein Stück weit "an der Nadel". Aber...

- die Bilddateien liegen nach wie vor im Filesystem

- entwickelte Bilder lassen sich wie gerade beschrieben global exportieren

 

Wie weit sich Metadaten retten lassen ist fraglich. Es gibt sicherlich Importtools vergleichbarer Programme, aber wie verlustbehaftet das im Fall der Fälle ist, vermag ich nicht zu sagen. Für mich ist die Konsequenz aber nicht, aus diesem möglichen Nachteil auf die Vorteile von LR zu verzichten.

 

Eigene Erfahrung: Ich war zu Beginn ebenfalls nicht völlig überzeugt. LR ist zu Beginn sicherlich nicht intuitiv zu erlernen, eher zickig. Ich habe die 3er nie konsequent genutzt. Erst nachdem ich mich eine halbe Stunde habe einweisen lassen (gerade im Bibliotheks- und Importbereich), fluppts. Es gibt eine Menge Online-Tutorials, eine Investition in einen VHS-Kurs zum Einstieg könnte ebenfalls lohnend sein.

 

Gruss Pint

 

Nur mal zur Klarstellung: man hängt mit jedem "nicht destruktivem" RAW Editor an der Software dran, weil alle proprietäre Entwicklungsinstruktionen haben. Ist völlig normal und auch kein großes Problem.

 

Das Importieren in Lightroom kostet nur wenig Zeit, ist also kein Problem und schränkt nichts ein.

 

Metadaten können mit Lightroom auch als XMP Dateien gespeichert werden. Die sollten von jedem Programm, das den XMP Standard unterstützt, gelesen werden können. Mit den in die XMP Dateien codierten Entwicklungseinstellungen können andere RAW Editoren natürlich nichts anfangen. EXIF und IPTC Metadaten sollten aber immer rüberkommen.

 

 

 

Thomas

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Nur mal zur Klarstellung: man hängt mit jedem "nicht destruktivem" RAW Editor an der Software dran, weil alle proprietäre Entwicklungsinstruktionen haben. Ist völlig normal und auch kein großes Problem.

 

Wie gesagt, zumindest den letzten Stand kann man als tif exportieren. Ähniches hat man ja schon mit Presets, die, für den Entwicklungsprozess 2010 erstellt, mit dem 2012er ein anderes Ergebnis bringen können.

 

Danke für die Stichworte XMP und IPTC.

 

Gruss Pint

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Und was machst Du mit der ganzen "Ver-Stichwortung" - die war dann evtl. für die Katz, wenn die neue SW das nicht importieren kannStichworte und Suchfunktionen.

Beim Export werden die Stichworte ebenfalls exportiert und in der PC Ordnerstruktur in einer extra, editierbaren Spalte angezeigt. Eigentlich ideal für deine mir nicht verständliche Arbeitsweise.

 

LR war für mich sehr leicht erlernbar. Ich urteile über eine Software/Cam/Objektiv erst nach einer gewissen Einarbeitungszeit.

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+ mFT RAW Dateien werden automatisch korrigiert

Ist Das wirklich so? Ich Habe die Lumix G1 und das Pancake 20mm 1.7 und arbeite mit LR 3.6 und DxO V.8 ..

Bei DxO wird automatisch korrigiert aber bei Lr - mit dem ich bisher gerne gearbeitet habe, merke ich nichts von einer automatischen Korrektur.

Habe ich da was übersehen oder geht das nur mit LR V.4?

MfG

Ilmenau

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Ich importiere übrigens zunächst alle Bilder in eine von mir organisierte Ordnerstruktur.

 

Dann importiere ich, seit kurzem auch mit Schlagworten, in LR.

 

So habe ich das beste aus beiden Welten.

LR ist mir lieb und teuer geworden, aber auch ohne wär ich jetzt nicht aufgeschmissen. Aber all die Annehmlichkeiten wären dahin...

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