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Performance Art: GH2 und Altglas


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Hallo zusammen,

 

Filme schon eine Weile mit der GH2 und möchte auch mal was zum Besten geben.

 

 

LOOMINE on Vimeo

 

Panasonic 14-140 und div. manuelle Objektive von Minolta und Nikon relativ offen gefilmt und mit ND Filter abgeblendet. Verschlusszeit 1/50 ausser bei den Zeitlupen.

 

Timelapse als Fotofolge: Alle 4 Sek. ein Bild mit 0.5 s. Belichtungszeit. ND Filter.

 

Schnitt und einfache Farbkorrekturen in Adobe Premiere CS4.

 

Viel Spass!

 

Martin

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  • 3 weeks later...
Den Rat verstehe ich jetzt nicht. Schon gar nicht, da du ja selbst mit der Nex5 filmst.

 

ja, aber ich habe mir das erste halbe jahr zum filmen einen alten semipro SD camcorder zum üben geholt. das "dslr-filmen" ist ungleich schwerer. hier muss eine fotoknipse mit viel manueller arbeit und technischem zubehör aufs filmen getrimmt werden.

 

der filmer im video produziert imho einen haufen anfängerfehler am laufenden bande... ein camcorder hätte vieles kompensiert... das geht bei der schärfe los, setzt sich beim zittrigen, wabbeligen bild weiter fort, weil anscheinend keine wie auch immer gearteten stativlösung benutzt wurde, gipfelt dann zeitweise in der falschen shuttereinstellung, usw ... grading scheint auch nicht wirklich gemacht worden zu sein, nicht mal ein einfaches...

 

Mir gefällt die geringe Schärfentiefe hier sehr gut. Sie verstärkt den surrealen, experimentellen Charakter des Films.

 

LG Dieter

 

mir nicht, weil es nach schlechtem handwerk aussieht, wenn man anscheinend nicht in der lage ist, innerhalb EINES gesichts BEIDE augen scharf ins bild zu kriegen... für mich sieht das nicht nach surreal aus, sondern nach "ich möchte gern filmlook, aber kriegs nicht hin" ... die dokus im öffentlich rechtlichen (zdf zoom und co.) zeigen im moment auch massenweise solche furchtbaren bilder .. früher hätte man einen kameramann, der solche fokusfehler produziert, gleich an die luft gesetzt...

 

wenn ich hier ein foto hochladen würde, in dem ich zwar frei stelle, aber das halbe objekt vor dem hintergrund ebenfalls in der hintergrundunschärfe absäuft, dann dürfte ich mir bestimmt was anhören von den fotocracks hier

...

 

vernünftig auf ein sich bewegendes objekt manuell scharf zu stellen mit ner knipse ist halt schwerer, als irgendwelche halbscharfen, "surrealen" bilder zu produzieren, und die wild in die timeline zu semmeln...

 

so wirds eigentlich ordentlich gemacht :

...

 

was andres noch .. die dame kann anscheinend nicht richtig in hohen schuhen laufen, und schlägt auch nur recht zaghaft und halbherzig aufs porzellan drauf. trägt irgendwie auch noch zur laienhaften darstellung bei...

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Hallo!

 

Wenn man diese Ansprüche anlegt, hast du (nachfuchs) natürlich recht. Es geht dabei auch nicht um Equipement sondern um das dazu gehörige KnowHow. Hinter einer € 30 000.- Hasselblad steht auch normalerweise ein Profifotograf, dessen Bilder 90% derer hier im Forum in den Schatten stellen. In deinem Beispielvideo über die Arbeit eines Kameraassistenten und Schärfenziehers finden wir kaum mal ein Stativ das weniger kostet als meine ganze Videoausrüstung. Die Burschen, die das Zeug bedienen, können sicher auch ganz gut damit umgehen.

 

Gerade bei Video ist es schwierig an das Niveau professioneller Produktionen heran zu kommen, das nötige Budhet auf zu stellen, gute Schauspieler zu kriegen und vor allem, dann auch noch Spaß daran zu haben. Das soll aber keinen Amateur, der eine Geschichte zu erzählen hat, davon abhalten. Auch wenn das Produkt dann nach Amateur aussieht. Das schmälert den Inhalt der Story nicht.

 

LG Dieter

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Hallo Dieter und nachfuchs

 

Herzlichen Dank für eure Kommentare. Ihr habt natürlich beide recht.

 

Es ist ein Amateur-Film und Erstlingswerk. Entstanden als Maturitätsarbeit (Abschluss der Mittelschule). Die Dame (welche nicht wirklich gewohnt ist mit hohen Schuhen zu gehen, eben die Mittelschülerin) hat alles erfunden und hergerichtet. Script, Kostüme, Raum, Säulen, Bodenbelag usw. Der Herr Papa hat’s mit seiner Kamera so gut es ging aufgenommen und der Tochter die Dateien ausgehändigt. Musik gesucht und geschnitten (mit beschleunigen und Zeitlupe) hat Tochter wieder selbständig. Sogar an den Farben hat sie geschraubt. War auch bitter nötig. Wir haben an drei Abenden unter der Woche gedreht. Mit dem Einnachten wurde der Tageslichtanteil natürlich immer kleiner und damit verschob sich der Weissabgleich von Minute zu Minute. Ich hab in der Nacht vor dem Abgabetermin dann auch noch an den Farben herumgemacht. Es ist besser geworden, aber wie nachfuchs richtig bemerkt, nicht perfekt. Viel einfacher wäre es natürlich gewesen wenn wir unter konstanten Lichtverhältnissen hätten filmen können.

 

Auch mit dem Gewackel hat nachfuchs ein Stück recht. Besonders in der ersten Scene ist es übel. Mit dem Rest bin ganz zufrieden (Stativ < 150 EUR inkl. „Fluidhead“). Um mit den voranschreitenden Füssen mitzukommen haben wir die Kamera an einen Pullerwagen, der als Dolly diente, geschraubt. Zugegeben, ganz erschütterungsfrei lief der nicht.

 

@nachfuchs: Was hätte ich bei den Belichtungszeiten besser/anders machen sollen? Alle Scenen, die für normale Wiedergabegeschwindigkeit vorgesehen waren, habe ich mit 1/50s belichtet. Jene für Zeitlupen so kurz es ging (war vielleicht 1/500s oder so). Auch hier bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Die normalen Scenen haben schön Bewegungsunschärfe und die Zeitlupen des zerberstenden Porzelans machen auch was her.

 

Kleine Schärfentiefe wollte ich und hab ich auch hingekriegt. Zugegeben es ist Geschmack- und Modesache. Aber mir gefällt es.

 

Einen weiteren Haken hatte das Projekt. Für einige Scenen gab es nur einen Take (mangels Porzellan). Das und der Zeitmangel haben dazu geführt, dass wir die Dame nicht nochmals etwas herzhafter draufschlagen lassen konnten…

 

Noch wegen dem Budget: Die weissen Kontaktlinsen haben um die 30 EUR gekostet, wobei diese Kosten mit einer Kollegin geteilt wurden welche selbige noch für einen Partyeinsatz nutzte. Der Rest wurde durch die Schülerin ausgeliehen oder zusammengebettelt.

 

Das Ganze hat den Papa nicht nur auf seine filmischen Höchstleistungen stolz gemacht…

 

Unterdessen hat die Schule die Maturitätsarbeit (es gehört noch eine schriftliche Arbeit dazu) mit der Höchstnote bewertet. Wir haben das alle nicht erwartet und sind umso glücklicher damit.

 

Alles in allem hat es viel Spass gemacht und ich habe einiges gelernt. Auch bekommen wir immer wieder Rückmeldung von Leuten die durch das Video berührt werden. Es gibt ja genügend Leute die irgendwie mit einem Scherbenhaufen zurechtkommen müssen. Ich würde es wieder machen…

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  • 3 months later...

erst einmal: sorry, das ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber diesen winter habe ich nicht gefilmt, und mich anderen hobbies gewidmet. war ja auch zu kalt, nass und scheusslich...

 

In deinem Beispielvideo über die Arbeit eines Kameraassistenten und Schärfenziehers finden wir kaum mal ein Stativ das weniger kostet als meine ganze Videoausrüstung. Die Burschen, die das Zeug bedienen, können sicher auch ganz gut damit umgehen.

 

es geht nicht um die ausrüstung, sondern ums schärfeziehen. dabei spielt es keine rolle, ob die kamera auf ein billiges hama stativ geschraubt wird, oder auf ein edelgerät von sachtler, arri und co..

 

bei meinem kritikpunkt beziehe ich mich um die stelle bei 0.58... das schärfefeld hätte ruhig etwas grösser ausfallen können, als nur eine gesichtshälfte

... einfach mal die blende schliessen tut nicht weh.

 

Gerade bei Video ist es schwierig an das Niveau professioneller Produktionen heran zu kommen, ....

 

jein. sicher kann man nicht mal eben hollywood aus der westentasche zaubern, aber das erwartet auch keiner ... schwierig ist relativ. es war noch nie so einfach wie heute, zu filmen. heute gibt es professionelle schnittsoftware kostenlos, und filmrollen muss auch keiner mehr kaufen...

 

hier vermute ich eher das gegenteil. es wird einem eine moderne kamera vor die nase gestellt, die vollgestopft ist mit feiner technik, aber sich nicht ausreichend ums know how gekümmert.

 

zeitdruck : ja gut, das is schon doof, kenn ich, insbesondere, wenn ich in der eile dann ein dringend benötigtes teil zuhause liegen lassen habe, und mir das dann fehlt... über das endergebnis rege ich mich dann wochenlang noch auf...

 

(war vielleicht 1/500s oder so)

 

genau DA ist der denkfehler bei dir... shutterspeed ist NICHT frame per second

... zu hohe shutter speeds führen in der regel zu abgehakten bewegunge, die erst recht in der zeitlupe mies aussehen ... beispiel gefällig ? :

 

 

was du GEBRAUCHT hättest, wäre eine ordentliche kamera, die auch echte zeitlupe kann ... :

 

 

macht deine ruckelzeitlupe jetzt immer noch was her ? eine halbwegs brauchbare und günstige zeitlupenknipse ist diese hier .. liest sich zumindest ganz nett und reicht fürs webvideo. kennen tu ich sie aber nicht. zur not kann man sich auch eine FS700 o.ä. vom verleiher holen...

 

was die gestaltung angeht : nimm das nächste mal ein goth mädel für die düstere seite, die leben das und bringen die komplette outfitpalette direkt mit, inclusive make up und kontaktlinsen, das tragen die jede woche beim feiern, die müssen das auch nicht spielen, und das wirkt dann auch nicht so aufgesetzt...

 

für die böse szene wäre auch eine andere lichtstimmung förderlich gewesen. brutalogirl in fliederfarbener umgebung wirkt schon ein wenig ungewollt komisch... du hast für das komplette video ein und dasselbe licht genommen....

 

was die bewertung durch vermeintlich kompetente stellen angeht : da geb ich nix drauf, erst recht nicht bei schulen...

 

trotzdem glückwunsch zur höchstnote und toi toi toi, das die lehrer (?) keine ahnung von technik haben...

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dafür die Bestnote?? Na da werd ich schweizer zeugnisse in Zukunft kritischer sehen betrachten. Das Makeup im zweiten Teil war auch nicht passend, Lippen nicht ausgeschminkt, Wangen zu dunkel. Alles in allem ein Ansammlung von Versatzstücken, auch die Idee finde ich nicht neu.

aber trotz Allem: Glückwunsch

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