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Hallo,

 

ich möchte mich gerne mehr mit Fotografie beschäftigen und liebäugele schon einige Zeit mit einer FourThirds Kamera. Nun habe ich die Gelegenheit, eine gebrauchte Olympus E-P1 mit einem Kit Objektiv (Zuiko 14-42mm) zu erwerben.

Eine neue aktuelle Kamera sprengt leider mein Budget und ich möchte auch erst einmal ausprobieren, ob ich mich länger für die Fotografie begeistern kann.

 

Die Kamera scheint (äußerlich) in gutem Zustand zu sein und ich konnte den Verkäufer auf ca 200 EUR herunterhandeln und habe sie mir bis morgen zurücklegen lassen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich in Neuseeland lebe und der Markt für gebrauchte Kameras sehr überschaubar ist. Ich hätte die Möglichkeit, mir etwa für das gleiche Geld eine Lumix GF1 us Deutschland mitbringen zu lassen (mit Lumix G 14-42mm Objektiv), dann müsste ich allerdings bis Ende des Jahres warten (und die Kamera ungesehen kaufen)

 

Mache ich mit der E-P1 für 200 Euro etwas verkehrt?

Gibt es etwas, worauf ich bei der genaueren Begutachtung der Kamera achten sollte?

 

Ein "hört sich ok an" oder "Finger davon lassen" hilft mir schon sehr viel weiter. Vielen Dank und Grüße aus Down Under!

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Der Preis ist nach kurzer Ebay Recherche evt. gerechtfertigt, jedoch würde ich eher zur PL1 tendieren, die es für <100 Euro gibt (dann meist wohl ohne Objektiv).

Wenn der Kamera Markt aber überschaubar ist und du mit den Nachteilen leben kannst wäre die Kamera natürlich durchaus eine Überlegung wert. Hier in Deutschland würde ich aber zu etwas anderem greifen.

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also von einer E-P1 sollte einem eigentlich jeder abraten. war das erste modell im mFT bereich und hat dementsprechende mängel. zb autofocus und auch keinen anschluss für zubehör.

eine E-PL1 hätte diesen anschluss und auch einen eingebauten blitz.

 

Eine E-PM1 würde mit objektiv neu um die 280 euro kosten. und ist weit besser als die E-P1 (vor allem schneller).

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nimm die E-PL1 wenn Du die Möglichkeit hast, die liefert wirklich klasse Bilder

Habe leider hier nur das Angebot für eine E-P1. Hier in Neuseeland ist der Markt für Gebrauchtkameras klein und die würde - mit Objektiv 200 Euro - gut in mein Budget passen. ich glaube, dass ich auf den Blitz verzichten kann. Ich denke, ich werde - wie mit meiner Kompaktkamera jetzt - meist Landschafts- und Naturaufnahmen draußen machen.

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Ich hatte die E-P1, und als dann Sony die NEX herausbrachte, habe ich sofort gewechselt. Es gab zu vieles, das mich an der Olympus nervte: Das wichtigste:

- Das unbewegliche Display mit mieser Auflösung (und es ist kein Sucher anschließbar!)

- Die Bedienung, bei der man glauben könnte, sie sei für die Arbeit im Studio optimiert, aber nicht für Schnappschüsse

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Von der E-P1 würde ich auch abraten.

 

E-PL1 oder E-PL2 wäre der Mindest-Einstieg. Wobei die E-PL2 aufgrund des anderen Kit-Objektives wesentlich schneller beim Autofokus ist. Die Bildqualität ist bei den Kameras im Prinzip gleich.

 

Roger

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Also mir erscheint das Angebot nicht schlecht. Man kann diskutieren ob eine PL1 oder eine PM1 besser wäre, aber die hat der TO nicht zur Verfügung.

 

Ich habe eine PL3 und kenne die P1 nur von Beschreibungen. Aber sie hat nicht nur Nachteile! Anders als die oben genannten hat sie z. B. das Daumenrad, die PL1 hat nur Tasten. Die P1 ist aber die einzige Pen an die man leider keinen elektronischen Sucher anschließen kann.

 

Ich glaube, Viele waren seinerzeit mit der P1 (oder der Panasonic G1) sehr zufrieden. Sich ein gebrauchtes älteres Modell zu besorgen und Erfahrungen zu sammeln, das eine oder andere Objektiv zuzulegen und (wenn die Begeisterung anhält) in zwei oder fünf Jahren ein aktuelleres Gehäuse, ist keine schlechte Strategie, finde ich.

 

Aber wie gesagt, ich habe die P1 nie gehabt. Wenn jetzt alle (so wie Suedlicht) sagen, lass das bloß bleiben, mich hat die P1 von Anfang an nur genervt, dann wäre das was Anderes. Habe ich aber noch nicht oft gehört.

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Landschaft, Natur, Neuseeland...

 

Da würde ich meinen Weitwinkelvorsatz mitnehmen. Und dieser passt an das Objektiv das bei Kameras von der PL2 aufwärts mitgeliefert wurde, aber leider nicht an das von der P1.

 

Tolle Landschaftsaufnahmen sind natürlich auch mit (umgerechnet) 28 mm (die das Kitobjektiv ohne Vorsatz kann) möglich. Ich hatte bei vielen Reisen (Irland, Philippinen...) in den 90-ern nur die Olympus OM1 und ein 28-er Objektiv mit und habe viele schöne Landschaftsfotos mitgebracht.

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also von einer E-P1 sollte einem eigentlich jeder abraten.

 

.... finde ich NICHT!

 

Hab die E-P1 seit nun fast 3 Jahren und die Macht in allen Lebenslagen eine gute Figur! Meine Freundin hat ne E-PL3 die ich fast öffter benutzte als sie selbst und deswegen kann ich sagen: Die Bilder der 3 zur 1 sind nicht besser! Der Autofokus der 3 ist wesentlich schneller aber das wars dann auch schon. Die 3 hat noch ein klappbares Display aber musst du selber wissen ob du das brauchst.

 

Ich hatte auch schon mal ne übersicht für jemanden geschrieben hier im Forum aber ist laaaange her.

 

Übersicht für dich:

 

E-P ... Modell sind die best ausgestatteten Modell der PEN Reihe. Daher das P

 

E-PL ... Modelle: L steht für Light! Also Abgespeckte Variante der E-PX

wobei die E-PL1 einen eingebauten Blitz hat dafür aber ein Wahlrad weniger und viel mehr Plastik und weniger wertigkeit als die hübsche E-P1

 

E-PM... recht neue Modellreihe die mit der 3er Reihe der Pens eingeführt wurde, M-steht für Mini aber so viel kleiner ist die nicht hat aber noch weniger Bedienelemente als die E-PL Modelle.

 

 

Mein Rat nun an dich! Nehm die E-P1 und gut!

 

Das Modell ist auch mit 1000€ Objektiven ne tolle Kamera die für den Anfang und auch später alles bietet was man braucht.

 

Ich werd meine jedenfalls nie mehr hergeben... auch wenn bald mal wieder ne neue dazu kommt :eek::D

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@JPower: Danke für die tolle Übersicht!

 

Und an alle anderen: Danke für Eure Kommentare und Einschätzungen. Toll, wie schnell man hier als Foren-Neuling gute Rückmeldungen erhält!

Ich tendiere dazu, die Kamera zu nehmen, um überhaupt erst einmal den Sprung in die Welt der Fotografie zu wagen. Wenn ich mich da etwas sicherer fühle, wachsen vielleicht auch die Ansprüche und es muss etwas anderes her :D

Ich werde die Kamera aber vorher nochmal genauer in Augenschein nehmen, gibt es vielleicht etwas spezielles, auf das ich bei einer gebrauchten achten sollte?

 

Nochmal vielen, vielen Dank an alle!

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Ich tendiere dazu, die Kamera zu nehmen, um überhaupt erst einmal den Sprung in die Welt der Fotografie zu wagen. Wenn ich mich da etwas sicherer fühle, wachsen vielleicht auch die Ansprüche und es muss etwas anderes her :D

Sehe ich auch so. Ich halte die E-P1 als eine gute und mittlerweile günstige Möglichkeit sich erste Fotografiekenntnsse anzueignen, die Kamera bringt dafür alles nötige mit.

 

Nachfolgemodelle können so manches besser, ob die all dies als Anfänger auch dementsprechend zu schätzen weisst bezweifle ich. Auch viele der nach heutigem Stand betrachteten "Nachteile" der ersten PEN werden im Vergleich zu den meisten Kompakten (Welche hast du denn?) überhaupt nicht negativ auffallen, anderes vielleicht schon.

 

Von der Bildqualität, dabei solltest du dir keine Flöhe ins Ohr setzen lassen, sind die Unterschiede zwischen den "alten" PENs nur marginal. Die nachfolgenden Modelle (E-PL1, etc.) bilden aufgrund des schwächeren AA-Filters etwas schärfer ab, sofern das Objektiv dies erlaubt. Dafür hatte die E-P1 meiner Meinung nach die am besten abgestimmte JPG-Engine der bisherigen PENs ohne den danach einsetzenden detailvernichtenden Entrauschungswahn. Einen merklichen Sprung nach vorn wirst du erst bei den aktuellen Modellen (E-M5, E-PL5,...) erleben.

Die E-P1 bildet jedoch auf gleichem Niveau (oder besser) ab wie sämtliche bis dahin erschienenen Olympus DSLRs. Schau dir mal Beispiele guter Landschaftsfotos aus der E-P1 (zB The World's Best Photos of olympus and e-p1 and landscape - Flickr Hive Mind) oder nahezu legendärer Oly DSLRs wie der E-3/E-30/etc. an und versuche Ähnliches zu erreichen. Die Kamera an sich wird garantiert eine ganze Weile nicht den limitierenden Faktor darstellen. ;)

 

Aufrüsten lässt sich später hinsichtlich der Kamera und der Objektive immer schnell. Um grundsätzlich mal günstig reinzuschnuppern und die Basics zu erlernen, eignet sich aber auch die E-P1, vor allem für nicht hektisch angegangene Landschaftsfotografie. Meine E-P1 werde ich jedenfalls als "alten" Klassiker, der mir viel Freude bereitet und für mich den Einstieg ins schön kompakte EVIL-Segment darstellte immer aufheben, auch wenn das Modell mittlerweile abgelöst wurde.

 

Viel Spaß mit der PEN.

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folgender artikel hat mich damals für die E-PL1 und gegen eine E-P1 entscheiden lassen:

Spiegellose Systemkameras: Sony vs. Panasonic - help.ORF.at

 

"Zu vermeiden sind allenfalls die auf dem Gebrauchtmarkt erhältlichen Olympus-Gehäuse der ersten Pen-Generation (E-P1), die zwar durch ihr Retrodesign auffallen, aber hinsichtlich AF-Geschwindigkeit und Qualität des Bildschirms überholt sind."

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Du willst Dich ja in das Thema Fotografieren erst einarbeiten, da ist eine ältere PEN sicherlich eine gute Ausgangsposition. Natürlich sind die neueren mit mehr Features ausgestattet und schneller, aber wenn man von der Kompaktkamera her kommt, dann wird man mit jeder PEN ein Aha-Erlebnis haben.

 

Vorteil ist auch, dass ich vermute, dass Du für eine PEN-EP1 oder EP2 leichter ein Handbuch bekommen kannst. Ich habe eins über die EP1, EP2 und die E-PL1, aber über die E-PL1 steht nicht viel drin, und manchmal war es für mich irritierend, dass immer beschrieben wurde, wie man über das Daumenrad etwas an der EP-1 einstellt. Ich glaube, dieses Daumenrad ist wirklich eine praktische Sache. Und ich habe über die Folgemodelle nie ein Handbuch im Buchhandel gesehen.

 

Die Sache ist halt die, dass die Preise fallen. Demnächst kommt das Nachfolgemodell EPL5 auf den Markt (oder ist schon da?), und die Händler setzen schon die Preise für die EPL-3 herab.

 

Aber Du musst natürlich von Deinen eigenen Bedingungen ausgehen, sprich, davon, was für Dich verfügbar ist. Die PEN konntest Du in die Hand nehmen, das finde ich wichtig. Die GF1 müsstest Du blind kaufen, ohne zu wissen, wie handlich Du sie findest. Ich habe damals die EPL-1 und die GF1 in der Hand gehabt. Meiner Erinnerung nach (ist 2 Jahre her) war die GF1 schwerer, und irgendwie gefiel sie mir nicht so.

 

Die PEN-Kameras stehen auch im Ruf, dass ihre JPEG-Aufnahmen qualitativ besser seien als die von den G-, GF- und GH-Kameras, wo man wohl eher mit RAW arbeiten sollte, um alles aus dem Bild herauszuholen. Ich kann das nicht aus eigener Erfahrung sagen, aber es war für mich als Anfängerin auch ein Kaufargument (siehe auch meine Signatur). :)

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@JPower: Danke für die tolle Übersicht!

 

Kein Ding! Bin froh wenn ich helfen darf!

 

Mit was die anderen aber recht haben und auf das ich bis jetzt nicht eingegangen bin: Der Preis.

 

Sind 200€ für eine neue E-P1 oder eine gebrauchte bei der man keine groben gebrauchspuren sieht?

 

Hatte meine auch gebraucht bei Olympus bei EbÄy gekauft. Die hat damals nicht sooo viel mehr gekostet.

 

Eine E-PL3 ist da nicht viel teurer. Aber wenn du keine Möglichkeit hast schnell mal gebraucht eine zu kaufen dann versuch den Händler mit deinem jetzigen Wissen noch ein paar euro zu drücken oder aber du kaufst sie so und bist auch glücklich...

 

Wollte dir eigentlich nur sagen das du kein Meeegaaa Schnäppchen machst. Sonst hätte ich ein schlechtes Gewissen gehabt, hätte ich dir das nicht gesagt :o;)

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Sind 200€ für eine neue E-P1 oder eine gebrauchte bei der man keine groben gebrauchspuren sieht?

(...)

Eine E-PL3 ist da nicht viel teurer. Aber wenn du keine Möglichkeit hast schnell mal gebraucht eine zu kaufen dann versuch den Händler mit deinem jetzigen Wissen noch ein paar euro zu drücken oder aber du kaufst sie so und bist auch glücklich...

Es ist bei 200 Eur geblieben. Genauer gesagt sind es 320 Neuseeland Dollar, der Händler wollte urspr. 400 haben und hat sich bei 320 standhaft geweigert, weiter nachzugeben. Aber der Markt ist hier schwierig. Ich lebe mitten in Neuseeland in einer mittleren Kleinstadt - da ist die Auswahl begrenzt, besonders wenn man erstmal etwas Gebrauchtes haben möchte. Die Kamera sieht ziemlich neuwertig aus und hat 1700 Auslösungen. Kurzum, ich habe sie gekauft!

Und ich muss sagen, gegen die wirkt meine kompakte (Lumix DMC-ZR1) ganz schön fragil. Jetzt gilt es erstmal, auf Entdeckungsreise zu gehen :D

 

Danke nochmal an alle!

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folgender artikel hat mich damals für die E-PL1 und gegen eine E-P1 entscheiden lassen:

Spiegellose Systemkameras: Sony vs. Panasonic - help.ORF.at

 

"Zu vermeiden sind allenfalls die auf dem Gebrauchtmarkt erhältlichen Olympus-Gehäuse der ersten Pen-Generation (E-P1), die zwar durch ihr Retrodesign auffallen, aber hinsichtlich AF-Geschwindigkeit und Qualität des Bildschirms überholt sind."

Dir ist aber schon klar, dass der einzige Unterschied, hinsichtlich des Bildschirms, der ist, dass die EP1 einen grösseren hat? ;)

 

Optisch sehen Bilder auf dem EP1 Bildschirm für mich besser aus als auf dem der EPL1

 

Der AF der EPL1 ist damals etwas schneller gewesen ... soviel ich weiss, wurde das aber über ein Firmwareupdate angeglichen. (zumindest meine EP2 ist dadurch wieder auf den Stand der EPL1 gekommen)

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Ich habe die E-P1 und die E-PL1. Ich fotografiere mit beiden gerne und die E-P1 ist eine tolle Kamera. Auf keinen Fall würde ich mir die Freude mit dieser Kamera durch irgendwelche Foren-Experten vertun, die minimale Unterschiede als so weltbewegend hinstellen, dass man fast den Eindruck bekommt, mit keine Kamera fotografieren zu können, die älter ist als ein halbes Jahr.

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