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Semmering

Ist eine Fuji X-Pro Kamera auch mit VF Sensor möglich/wahrscheinlich?

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Ich hoffe ich berühre keinen "Schmerzpunkt":

 

Für mich stellt sich die Frage, warum es Leica in relativ kurzer Zeit nach der M8 technisch möglich war, eine M9 mit VF Sensor zu erzeugen?

 

Und warum dies Fuji nicht möglich sein sollte?

 

Sind die Leica Objektive im Randbereich so viel besser, dass der Hersteller einer (Hybrid)-Sucher Kamera wie Fuji sich dies nicht zumuten kann?

Kann ich nicht glauben, denn Fuji baut ja auch die Linsen fürs Hasselblad H System.

 

Oder welche Gründe gibt es sonst?

Von der Preisgestaltung bietet ja Leica genug Luft noch oben. Eine VF X-Pro um 3000 € wäre ja immer noch ein "Schnäppchen".

 

Danke für eure Einschätzung.

 

Beste Grüße

Hans.

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Für mich stellt sich die Frage, warum es Leica in relativ kurzer Zeit nach der M8 technisch möglich war, eine M9 mit VF Sensor zu erzeugen?

Ganz einfach, weil Leica das tun musste um weiterhin die Kunden zufriedenzustellen.

 

Und warum dies Fuji nicht möglich sein sollte?

Wer sagt, dass Fuji dass nicht schafft? Fuji kann auch in Zukunft ein starker Partner von Leica werden.

 

Sind die Leica Objektive im Randbereich so viel besser, dass der Hersteller einer (Hybrid)-Sucher Kamera wie Fuji sich dies nicht zumuten kann?

Kann ich nicht glauben, denn Fuji baut ja auch die Linsen fürs Hasselblad H System.

Leica-Objektive sind so ziemlich die besten Linsen die es zu kaufen gibt.

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Fuji hat gerad angefangen ein System aufzubauen ... ich glaube nicht, dass die schon wieder ein neues System aus Objektiven aufbauen, wenn das erste noch nichtmal halbfertig ist.

 

 

Verwunderlich finde ich es allerdings schon, dass sie nicht noch n Tausender draufgelegt haben im Preis und einen Kleinbildsensor eingebaut ... die Zielgruppe wäre die gleiche und die Fuji KB-X-1-Pro würde dann endgültig alles aus der Bahn fegen, was die erzielbare Bildqualität angeht.

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Die gleiche Frage wurde auch wieder und wieder gestellt, als die erste NEX erschien.

Gegenfrage: Was hätten die Besitzer der NEX (bzw. heute: der X-Pro) davon? Die Objektive ließen sich jedenfalls nicht verwenden. Vielleicht aber Akku und Systemblitz? ;-)

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Die gleiche Frage wurde auch wieder und wieder gestellt, als die erste NEX erschien.

Gegenfrage: Was hätten die Besitzer der NEX (bzw. heute: der X-Pro) davon? Die Objektive ließen sich jedenfalls nicht verwenden. Vielleicht aber Akku und Systemblitz? ;-)

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

 

Och, meine M-Linsen könnte ich schon mit "rübernehmen"!

Man muss nur "weise" kaufen

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Die gleiche Frage wurde auch wieder und wieder gestellt, als die erste NEX erschien.

Gegenfrage: Was hätten die Besitzer der NEX (bzw. heute: der X-Pro) davon? Die Objektive ließen sich jedenfalls nicht verwenden. Vielleicht aber Akku und Systemblitz? ;-)

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

 

Könnten die heutigen X-Pro Linsen tatsächlich nicht verwendet werden? Ich bezweifle es. Die Leica Linsen der M6 oder später der M8 waren ja auch ohne Probleme an der M9 zu verwenden?

 

Ich denke auch, dass eine X-Pro-VF ein enormes Potential an ehemaligen und heutigen Leica (analog und M8) Fans für sich entscheiden könnte.

Ich frage mich immer wieder warum Fuji darauf verzichtet.

Gruß

Hans.

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Könnten die heutigen X-Pro Linsen tatsächlich nicht verwendet werden? Ich bezweifle es. Die Leica Linsen der M6 oder später der M8 waren ja auch ohne Probleme an der M9 zu verwenden?

 

 

Die waren aber auch nie für den kleineren Bildkreis von APS-C gerechnet wie es die Fuji Linsen sind. (dachte ich zumindest bis jetzt)

Edited by Digihirni

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mal davon abgesehen, würde Fuji den Sensor wohl nicht auf Leica M auslegen

sondern auf moderne Fuji Objektive .. also wären die Adaptierer eher schlechter dran, als wenn sie direkt eine M9 kauften (die ja trotzdem noch einige Schwierigkeiten hat, obwohl Leica schon alles versucht hat um die analogen WW ins digitale Zeitalter hinüberzuretten)

 

Ich denke auch, dass eine X-Pro-VF ein enormes Potential an ehemaligen und heutigen Leica (analog und M8) Fans für sich entscheiden könnte.

 

 

bist Du Dir sicher, dass die paar Leicafans eine so solide Käuferbasis bieten würden, dass es sich lohnte extra dafür die Kamera anders zu designen?

 

Und mal ehrlich .. sie kaufen sie doch trotzdem, schon weil sie nach Leica Rangefinder aussieht und weil die meisten Objektive auch so dranpassen.

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Hi, wir sollten davon ausgehen, daß Fuji eine richtige Firma ist, keine Manufaktur, und eine Strategie-Abteilung hat, in der es "Hersteller-Versteher", "Technik-Versteher" und "Zielgruppen-Versteher" gibt, so wie hier im Forum.

 

Erklärtes Ziel von Fuji ist es, sich in der Unter-Oberklasse zu etablieren, unter Leica, aber über SONY.

 

Nach meiner Meinung hat das Fuji bisher hervorragend gemacht. Einen Achtungserfolg erzielte man mit der X-100, die von vielen anspruchsvollen Fotografen als X.te Kamera gekauft wurde, als Allround-Modell für Reisen.

 

Man hätte ja auch etwas minimalistisch-puristisches ähnlich einer ROLLEI35 bringen können, die sich aber sicherlich weniger gut verkauft hätte.

 

Mit der X-Pro1 bringt Fuji einen Body, an den auch hochwertige Objektive mit M Bajonett mit vielfältigen Korrekturmöglichkeiten adaptierbar sind. Auf diese Weise bietet man Leica Kunden eine Möglichkeit, einen günstigen Zweit-Body zu kaufen, die vorhandenen M Objektive zu verwenden, und vielleicht auch mal ein billiges Fuji Objektiv zu kaufen.

 

Auch das halte ich für einen klugen Weg, an anspruchsvolle (und zahlungskräftige) Kunden heranzukommen.

 

Fuji hätte doch ebenso die Möglichkeit gehabt, eine Mittelformat-Digitalkamera herauszubringen. Die Objektive sind ja vorhanden über die Hasselblad-Kooperation.

 

Man hat das sicherlich wegen der zu erwartenden, geringen Stückzahlen nicht getan.

 

Der APS-C Body mit den zugehörigen Objektiven ist das Optimum, um große Stückzahlen bei entsprechenden Gewinnen zu erzielen, um das geplante künftige Wachstum zu finanzieren.

 

Es gibt bereits ein breites Angebot hochwertiger 24x36er Objektive auf dem Markt von Leica, ZEISS und Voigtländer. Da ist für Fuji wenig zu verdienen, und deshalb bietet man sie nicht an (obwohl man das technisch könnte).

 

Und wenn sich die Unterstützung von Objektiven mit M Bajonett bei Fuji verbessert, kommt die X-Pro 1 (oder der Nachfolger) viellleicht wieder in den Warenkorb,

 

von immodoc!

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Und warum dies Fuji nicht möglich sein sollte?

 

Während erfolgreiche Kamerahersteller bzw. -sparten (etwa Nikon und Sony) den Fortbestand und das Wachstum ihrer Marken dadurch vorantreiben, dass sie zum Beispiel Systemkameras künftig auch auf Android-Basis mit App Store anbieten, könnte sich Fujifilm dadurch ins Abseits manövrieren, dass sie ihre Entwicklerkapazität und das damit verbundene Budget an solch ein Nischenprodukt binden.

 

Allerdings frage ich mich, wieso Fujifilm auf diese Weise Harakiri begehen sollte? Bisher zeigte sich das Unternehmen (anders als Konkurrent Kodak) den Herausforderungen der digitalen Revolution schließlich ganz gut gewachsen.

 

Die eigentlich interessante Frage ist doch, welche X-Kameras das Unternehmen unterhalb der X-Pro1 anbieten wird – dort liegt der umkämpfte Wachstumsmarkt, dort entscheidet sich der Erfolg eines (neuen) Systems. Fujifilm ist gut beraten, ihre Ressourcen auf dieses Segment zu konzentrieren, damit sich die "X-Serie" nicht mittelfristig als Totgeburt erweist.

 

Sich auf vergangenen Erfolgen und Lorbeeren auszuruhen und sich mit der Entwicklung exotischer Produkte mit Megapreis und Ministückzahl zu befassen, während andere (inzwischen neben Panasonic, Olympus, Ricoh-Pentax und Sony auch Nikon und Canon) bereits sowohl bei der Software als auch bei der Hardware die nächste Stufe zünden, halte ich für ein nicht besonders vielversprechendes Geschäftsmodell.

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Sich auf vergangenen Erfolgen und Lorbeeren auszuruhen und sich mit der Entwicklung exotischer Produkte mit Megapreis und Ministückzahl zu befassen, während andere (inzwischen neben Panasonic, Olympus, Ricoh-Pentax und Sony auch Nikon und Canon) bereits sowohl bei der Software als auch bei der Hardware die nächste Stufe zünden, halte ich für ein nicht besonders vielversprechendes Geschäftsmodell.

 

Also bei aller Wertschätzung, die Antworten verstehe ich nun aber wirklich nicht! Den VF Bereich als "Bereich der exotischen Produkte" hin zu stellen scheint mir etwas gewagt. Nikon D 700, Nikon D 800/E oder Canon 5 D/Mk II und Mk III sind ja wohl schlechthin eine Erfolgsgeschichte in einem Preissegment u n t e r der M9. Allerdings mit dem vor allem die Größe der Kamera betreffendem Negativum "Spiegel" behaftet.

Und da hätte ich wohl auf die XPro gebaut. Die X100 habe ich ja, aber die XPro ohne VF - da warte ich gerne noch und arbeite mit meiner D800 vorläufig weiter.

Also ich persönlich wünsche mir (als ehemaliger Leica Fan) eine XPro mit VF. (Wünschen darf man sich es ja wohl).

 

Lg. Hans.

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Ich finde, daß die X-Pro1 von der BQ so nahe an einer FX dran ist, daß ich persönlich das nicht vermissen würde.

 

Das hier reicht mir mit meinen "bescheidenen" Ansprüchen locker; vor allem der Vergleich zur 5D MKII

(hatte allerdings auch "nur" eine D700)

 

FUJIFILM -

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Die X-Pro "braucht" KB meiner Meinung nach tatsächlich nicht wirklich.

Dennoch gilt für mich: würde es eine geben würde ich sie kaufen-bleibts bei APS-C, dann nicht. Das liegt aber eher daran wie ich ansonsten so aufgestellt bin.

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Ich finde, daß die X-Pro1 von der BQ so nahe an einer FX dran ist, daß ich persönlich das nicht vermissen würde.

Ich finde, dass die BQ egal ist. Die ist mittlerweile bei jedem Sensor gut. Jedoch gute Objektive scharf bis an den Rand und gute ISO-Fähigkeit sind weit wichtiger. Und da hat KB bei letzterem einfach die Nase vorn.

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Ich finde, dass die BQ egal ist. Die ist mittlerweile bei jedem Sensor gut. Jedoch gute Objektive scharf bis an den Rand und gute ISO-Fähigkeit sind weit wichtiger. Und da hat KB bei letzterem einfach die Nase vorn.

 

Das halte ich für Quatsch.

High ISO Fähigkeit ergibt sich aus der Pixeldichte auch gepaart mit speziellen Techniken mit Rauschen an sich umzugehen. Und Objektive scharf bis zum Rand spricht eher gegen KB. (aber für KB Objektive)

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Da bin ich ja froh, dass Eric Fossum deine Meinung nicht teilt

 

Generally, image quality improves with pixel count, assuming ideal sensor technology. There is only a sweet spot according to a specific technology. The sweet spot is constantly migrating to higher pixel counts. And I am pretty sure that in our life time, there will be gigapixel sensors.

 

Fill factor is indeed improving and BSI was a big step for improving FF and reducing crosstalk. You can expect pixel sizes less than a micron within 5 years in consumer products and digital biinning of sub-micron pixels to a larger pixel and lower pixel count will give better SNR for the same optics than the equivalent single RGBG kernel size from say 5 or 10 years ago.

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Während erfolgreiche Kamerahersteller bzw. -sparten (etwa Nikon und Sony) den Fortbestand und das Wachstum ihrer Marken dadurch vorantreiben, dass sie zum Beispiel Systemkameras künftig auch auf Android-Basis mit App Store anbieten, könnte sich Fujifilm dadurch ins Abseits manövrieren, dass sie ihre Entwicklerkapazität und das damit verbundene Budget an solch ein Nischenprodukt binden.

 

Allerdings frage ich mich, wieso Fujifilm auf diese Weise Harakiri begehen sollte? Bisher zeigte sich das Unternehmen (anders als Konkurrent Kodak) den Herausforderungen der digitalen Revolution schließlich ganz gut gewachsen.

 

Die eigentlich interessante Frage ist doch, welche X-Kameras das Unternehmen unterhalb der X-Pro1 anbieten wird – dort liegt der umkämpfte Wachstumsmarkt, dort entscheidet sich der Erfolg eines (neuen) Systems. Fujifilm ist gut beraten, ihre Ressourcen auf dieses Segment zu konzentrieren, damit sich die "X-Serie" nicht mittelfristig als Totgeburt erweist.

 

Sich auf vergangenen Erfolgen und Lorbeeren auszuruhen und sich mit der Entwicklung exotischer Produkte mit Megapreis und Ministückzahl zu befassen, während andere (inzwischen neben Panasonic, Olympus, Ricoh-Pentax und Sony auch Nikon und Canon) bereits sowohl bei der Software als auch bei der Hardware die nächste Stufe zünden, halte ich für ein nicht besonders vielversprechendes Geschäftsmodell.

 

Das ist zwar alles irgendwie richtig - aber meiner Meinung nach noch nicht weit genug in die Zukunft gedacht. Die Gefahr besteht hier das man sich irgendwann, wenn man auf einem bestimmten Format beharrt - oder den Anschluß gar verliert, nur noch im Niedrig-Preis-Segment bewegt in dem man nicht mehr so viel verdienen kann.

Tendenziell gibts immer mehr Leistung für immer weniger Geld.

Was heute noch teure Exoten sind sind morgen vielleicht schon Standard.

Eine solche Entwicklung darf man nicht aus den Augen verlieren.

Und die kann eben auch bedeuten das mittelfristig jemand eine Kamera mit KB bringt die genauso portabel wie eine Systemkamera ist aber durch den Größenvorteil des Sensors eben doch einen Vorteil haben kann, zu einem Preis bei dem sich eine Fuji equivalent zur X-Pro1 zu diesem Preis nicht mehr verkaufen würde!

Oder anders gesagt: warum sollte ich mir eine Fuji APS-C kaufen wenn zb Canon irgendwann mir was ähnliches mit KB, bessere Bildqualität und gleich großen Linsen für 400 Euro weniger bieten könnte?

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Oder anders gesagt: warum sollte ich mir eine Fuji APS-C kaufen wenn zb Canon irgendwann mir was ähnliches mit KB, bessere Bildqualität und gleich großen Linsen für 400 Euro weniger bieten könnte?

 

 

Vielleicht, weil es eine ganze andere Art des Fotografierens ist, vor allem, wenn Du den optischen Sucher mit den Rahmen wählst?

 

Wenn alle so denken würde, würde Leica keine einzige M verkaufen, oder? Die verkauft sich offensichtlich aber wohl ganz gut.

 

Ich glaube, eine Kamera ist mehr als nur eine Maschine, die in ihren Leistungsdaten verglichen wird. Da schwingt auch immer viel Bauchgefühl mit. Haptik, Bedienung, Gewicht etc. spielen fernab vom Standard-Kompakt-Käufer sicherlich eine große Rolle.

 

Da heute fast alle Systeme auf einem extrem hohen Niveau den Käufer beglücken, spielen sicherlich auch andere Aspekte zunehmend eine große Rolle. Wer es sich leisten kann, sprich, wenn es nicht auf ein paar hundert Euro ankommt, kauft das, was seinen Vorstellungen von "Kamera" am nächsten kommt. Ich jedenfalls würde lieber sparen, und die Vorfreude wachsen lassen, als dass ich mich wegen 400 Euro die ganze Kameralebenszeit ärgere. Letztendlich stoße ich eine Kamera, die mit nicht gefällt auch eher wieder ab. Wenn ich den dann realisierten Wertverlust (durch Verkaufserlös) verrechne, ist der Unterschied oftmals gar nicht so groß. Wir reden ja hier nicht von Leica, da muss man meistens immer noch eine Null dranhängen.

 

Gruß,

 

Jens

 

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Guter Ansatzpunkt- dann überleg mal wieviele Leute sich wohl eine M kaufen würden wenn sie nur APS-C Sensor hätte.

Die M8(2) hat ja die Richtung damals sehr gut gezeigt weil sie im Vergleich zur KB M9 eher wenig erfolgreich war. Es ist halt eben auch nicht nur die Art des Fotografierens - zumindest nicht generell.

Abgesehen davon - wer weiß schon welches Sucherkonzept mittelfristig eine Konkurrenzkamera zur X Serie, aber mit KB haben wird? Das ist ja eine reine "Pro Fuji Hypothese" das das dann ein ELV sein wird und muß.

 

 

 

 

Vielleicht, weil es eine ganze andere Art des Fotografierens ist, vor allem, wenn Du den optischen Sucher mit den Rahmen wählst?

 

Wenn alle so denken würde, würde Leica keine einzige M verkaufen, oder? Die verkauft sich offensichtlich aber wohl ganz gut.

 

Ich glaube, eine Kamera ist mehr als nur eine Maschine, die in ihren Leistungsdaten verglichen wird. Da schwingt auch immer viel Bauchgefühl mit. Haptik, Bedienung, Gewicht etc. spielen fernab vom Standard-Kompakt-Käufer sicherlich eine große Rolle.

 

Da heute fast alle Systeme auf einem extrem hohen Niveau den Käufer beglücken, spielen sicherlich auch andere Aspekte zunehmend eine große Rolle. Wer es sich leisten kann, sprich, wenn es nicht auf ein paar hundert Euro ankommt, kauft das, was seinen Vorstellungen von "Kamera" am nächsten kommt. Ich jedenfalls würde lieber sparen, und die Vorfreude wachsen lassen, als dass ich mich wegen 400 Euro die ganze Kameralebenszeit ärgere. Letztendlich stoße ich eine Kamera, die mit nicht gefällt auch eher wieder ab. Wenn ich den dann realisierten Wertverlust (durch Verkaufserlös) verrechne, ist der Unterschied oftmals gar nicht so groß. Wir reden ja hier nicht von Leica, da muss man meistens immer noch eine Null dranhängen.

 

Gruß,

 

Jens

 

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Den VF Bereich als "Bereich der exotischen Produkte" hin zu stellen scheint mir etwas gewagt.

 

Nicht exotisch? Wer baut denn alles spiegellose Systemkameras mit Kleinbildsensor? Ich kenne keinen einzigen Hersteller und keine einzige Kamera mit diesem Profil.

 

Du hast insofern Recht: Das Produkt ist nicht exotisch – denn dazu müsste ja wenigstens einen obskuren Vertreter geben. Es ist schlichtweg nicht vorhanden.

 

Mal sehen, welche Antwort Fuji auf die App-Kameras findet.

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Die verkauft sich offensichtlich aber wohl ganz gut.

 

Wir haben derzeit einen Marktanteil von 0,15 Prozent weltweit

 

Quelle: Optik: Leica-Aufsichtsratschef: Gier ist schlechter Ratgeber | news.de

 

Und das umfasst alle Leica-Kameras, also auch die Panas mit Leica-Logo.

 

Mal abgesehen davon, dass eine M9 als Messsucherkamera nicht zum Systemkamerasegment gehört, dürfte man das Ganze wohl eher in dem Stückzahlenbereich verordnen, mit dem auch Marken wie Bugatti oder Lamborghini operieren – auch alles ziemlich exotische Automobile.

 

Leica ist eine Luxusmarke, positioniert sich entsprechend, gestaltet seine Shops entsprechend und verkauft sich entsprechend. Leica ist das bei den Kameras, was LV bei den Handtaschen oder Audemars Piguet bei Uhren ist. Diese Marken machen auch alle Profit, sie sind (bei der Zielgruppe) in aller Munde, sie werden oft kopiert – das Original aber können/wollen sich nur sehr wenige leisten.

 

Fujifilm hat mit diesem Marktsegment bislang überhaupt nichts zu tun, im Gegenteil: In den letzten Jahren haben sie bei den Kameras bevorzugt das kompakte Billigsegment zwischen 100 und 300 EUR beackert. Nachdem dieses Segment aufgrund des Smartphone-Booms akut bedroht ist, wurde reagiert und die X-Serie ins Leben gerufen.

 

Für Fuji wird es nun darum gehen, den Anschluss an die Smartphone-Revolution nicht zu verpassen. Sony, Samsung und andere sind da längst dran und haben schon einen gewissen Vorsprung. Es ist klar, dass die Systemkamera der Zukunft mit Apps, App Store und WLAN-Anbindung operiert und mit den gängigen Smartphone-Systemen (Android, iOS etc.) zusammenarbeitet. Systemkameras, die man nicht mit seinem Smartphone fernsteuern kann, werden in ein paar Jahren Mangelware sein. Kameras (Foto und Video) werden dann weitere Komponenten der mobilen Kommunikationswelt sein.

 

Fuji ist gut beraten, sich dieser Herausforderung zu stellen – Software was bisher ja eher Fujis Schwachpunkt. Genau darauf kommt es aber in den nächsten Jahren an.

Edited by flysurfer

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Mal abgesehen davon, dass eine M9 als Messsucherkamera nicht zum Systemkamerasegment gehört, dürfte man das Ganze wohl eher in dem Stückzahlenbereich verordnen, mit dem auch Marken wie Bugatti oder Lamborghini operieren – auch alles ziemlich exotische Automobile.

 

 

Wie kommst Du denn auf diese Einsicht?

Das sieht mindestens Wiki aber anders wenn man sich da die Definition durchliest.

Und da ist dann auch die Antwort: Es gibt zwei (drei) spiegellose Systemkameras mit KB Sensor.

Ich kann hier - wie auch in dem Nikon 1 Spekulationsthread absolut nicht nachvollziehen wieso das immer so ist das absolute Aussagen getroffen werden und wenn dann jemand kommt und die relativiert, man könnte auch sagen als einfach falsch entlarvt, kommen dann plötzlich so Argumente wie : die ist aber teuer, die ist aber so selten wie n Bugatti usw.

Das hat doch mit der Sache ansich gar nichts zu tun!

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