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Liebe Foristen,

 

ich möchte eine Weitwinkeloption für meine PEN PL-2, wobei mich besonders das 24mm-Format interessiert.

 

Ich spiele mit dem Gedanken, das Oly 12mm zu kaufen. Da es aber recht teuer ist, wollte ich mal fragen, ob jemandem eine kostengünstigere oder sonst irgendwie bessere Alternative dazu einfällt.

 

Hat jemand Erfahrungen mit dem Weitwinkelkonverter? Mehr Weitwinkel als 24 mm brauche ich eigentlich gar nicht, habe damit bisher aber auch noch keine Erfahrungen. Allerdings sagen mir die extremen Optiken eher weniger zu. Ist natürlich meine ganz persönliche Meinung.

 

Ich möchte damit vor allem Landschaft fotografieren (auch bei schlechteren Lichtverhältnissen) und mit maximaler Schärfentiefe. :o

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Naja, Du könntest versuchen, für wenig Geld ein 12-50 aus einem OM-D Kit zu bekommen. Das ist bei 12mm recht ordentlich.

Alternativ Schau doch mal in den Tread für das 12-35er Panasonic. Da will jemand sein 12mm verkaufen. Dort einige der Meinung, das jetzt die 12er Besitzer alle ihre Linsen verhökern werden und die Preise für das 12er fallen werden.

 

Ich habe es und werde es, selbst wenn ich das Pana kaufen würde, nicht hergeben. Es ist einfach zu schön.

 

Gruß

 

Thilo

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Ich möchte damit vor allem Landschaft fotografieren (auch bei schlechteren Lichtverhältnissen) und mit maximaler Schärfentiefe. :o

 

Dazu brauchst Du ein Stativ, ein lichtstarkes Objektiv ist dagegen unnötig.

 

Das erleichtert die Wahl natürlich, weil Du durch abblenden bis etwa F8 oder sogar 11 eine gute Qualität auch aus einem Zoom bekommst.

 

Die Alternativen stehen oben: 9-18 oder 12-50

 

Der WW Konverter ist auch eine günstige Sache, macht seinen Job nicht schlecht, aber ist einem Objektiv natürlich unterlegen als Kombi mit dem Kitobjektiv.

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Ich möchte damit vor allem Landschaft fotografieren (auch bei schlechteren Lichtverhältnissen) und mit maximaler Schärfentiefe. :o

Da du das mZuiko 12/2.0 nicht vollständig ausgeschlossen hast, will ich mal eine Lanze dafür brechen. ;)

 

Maximale Schärfentiefe bei Landschaften bedeutet Verwendung der Hyperfokaldistanz.

Genau in diesem Punkt ist das mZuiko 12/2.0 jedem anderen mFT Objektiv mit AF überlegen, weil es als einziges über eine Schärfentiefeskala bzw. Fokusentfernungsskala verfügt und man die Hyperfokaldistanz mit selbst definiertem CoC über den Fokusring schnell einstellen kann. Bei anderen Objektiven ist man immer auf optische Kontrolle der Schärfentiefe angewiesen, was zu einer Prozedur aus mehrfachen Optimierungsschritten führt und bei Aufnahmen ohne Stativ recht hakelig werden kann. In meinen Augen ein großer Puspunkt fürs 12/2.0 für Landschaftsaufnahmen/Architektur.

 

Weitere Pluspunkte: Optisch sehr gute Leistung (bis in die Ecken), hohe Lichtstärke (kann für manchen Schärfentiefeeffekt auch bei Landschaftsaufnahmen mal nett sein), wundervolle Haptik (Objektive dieses "würfelförmigen" Formfaktors sind mir eigentlich am liebsten, da kompakt, aber noch nicht zu fummelig), ausserdem wirkt (und ist) es schon allein durch sein Metallgehäuse natürlich sehr wertig und edel. :o

 

Neben dem 12/2.0 verwende ich auch noch oft das 9-18 für Landschaften. Wenn ich mich dabei auf ca. 12mm Brennweite einpendel, nehm ich allerdings immer das 12/2.0, da selbiges höhere Bildqualität liefert und wie gesagt vom Handling dafür viel angenehmer ausfällt. Das 9-18 (das ich aber dennoch ebenfalls sehr gern und oft nutze) trumpft natürlich mit dem 9mm UWW bis 18mm gemässigten Weitwinkelbereich auf, aber wenn in erster Linie 12 mm gefragt sind, sehe ich keinen Grund dafür. Und ob man nun 500 oder 600 Euro zahlt, ist meiner Meinung nach auch schon egal.

 

12-50: Abgeblendet auch ok und sehr vielseitig, aber ich finds ehrlich gesagt nicht so prickelnd...

 

12-35: Die üblichen Nachteile im Handling gegenüber dem 12/2.0 (siehe oben), größer/schwerer, lichtschwächer, optisch ebenfalls sehr gut, toller Brennweitenbereich. Aber wenn eher eine günstigere Alternative zum 12/2.0 gesucht wird, ists mit aktuell ca. 1100 Euro wohl auch nicht ganz erste Wahl. Dito das 7-14mm (zusätzlich kein Filtergewinde).

 

SLR Magic Hyper Prime 12/1.6: Rein manuell und größer/schwerer, optisch ebenfalls sehr gut. Noch lichtstärker und etwas günstiger. Eine interessante (und unerwartete) Alternative. Kompaktheit + AF des mZuiko vs 2/3 Blenden mehr Lichtstärke des Hyper Prime.

 

Manche verwenden übrigens auch den Pana Weitwinkelkonverter an den dafür kompatiblen 14mm(-xx) Objektiven. Damit käme man auf ~11mm Brennweite. Mehr kann ich dazu aber auch nicht sagen.

 

 

Wenn 12mm deinen favorisierten Brennweitenbereich darstellen, würd ich in den sauren Apfel beissen und ganz einfach das 12/2.0 nehmen, auch wenn die 600 Euro vielleicht mit etwas Sparen verbunden sind. Aber besser als dieses Objektiv wirds meiner Meinung nach nicht. Wenn ich mir für sämtliche zukünftige mFT Optiken eine Vorlage für die Gesamtheit an Handling/Formfaktor/Lichtstärke/optische Leistung/Wertigkeit aussuchen könnte, wärs sicher das 12/2.0, weil es sich meiner Meinung nach keine Schwäche leistet, auch die besten Eigenschaften anderer Top-mFT-Optiken aufweist und noch eine ganz eigene Stärke bietet ("manueller" Fokusring).

In meinen Augen ein fantastisches Objektiv, welches die Vorteile von mFT wunderbar unterstreicht und keinen Vergleich zu anderen, ähnlichen Weitwinkeloptiken scheuen muss - weder optisch, noch haptisch (zB Pentax Limited Serie).

Edited by flyingrooster
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Weil mir das Kit-Objektiv an der OM-D nicht gefallen hat (Größe, Brennweitenbereich, Lichtstärke) habe ich mir als erstes Objektiv das 12mm 2.0 gekauft + Adapter für meine alten Minolta MDs (50mm+200mm) und ich möchte es nicht mehr missen. Grund: Entspanntes fotografieren bei "available light" in Innenräumen und im Abendlicht inklusive Filmen. Kein nerviges Abblenden, da die Schärfe auch bei Offenblende mehr als brauchbar ist, bei höheren Blendenwerten auch genügend Schärfenreserve, um das Bild zu croppen. Überrascht hat mich auch die geringe Gegenlichtanfälligkeit (ohne Gegenlichtblende). Fotografiert werden ohne Blitzlicht mit einem unaufdringlichem Objektiv wird viel besser akzeptiert oder (noch besser) ignoriert. Überspitzt ausgedrückt: Der fehlende Kamerablitz der OM-D kann in dieser Kombination vielfach verschmerzt werden. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben.

Der Preis ist natürlich hoch, aber meiner Meinung nach noch akzeptabel.

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Guest Pfefferminztee

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"Maximale Schärfentiefe bei Landschaften bedeutet Verwendung der Hyperfokaldistanz.

Genau in diesem Punkt ist das mZuiko 12/2.0 jedem anderen mFT Objektiv mit AF überlegen, weil es als einziges über eine Schärfentiefeskala bzw. Fokusentfernungsskala verfügt und man die Hyperfokaldistanz mit selbst definiertem CoC über den Fokusring schnell einstellen kann. Bei anderen Objektiven ist man immer auf optische Kontrolle der Schärfentiefe angewiesen, was zu einer Prozedur aus mehrfachen Optimierungsschritten führt und bei Aufnahmen ohne Stativ recht hakelig werden kann. In meinen Augen ein großer Puspunkt fürs 12/2.0 für Landschaftsaufnahmen/Architektur."

 

Ich versteh das nicht, was kann man einstellen und welchen zweck hat das? erklärs mal nicht in fachsprache, sondern dass man es versteht. evtl mit paar bilder belegt oder so.

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Guest Pfefferminztee

Ich hab vielleicht nicht Lust Seitenlange Definitionen zu lessen. Es ist Wochenende, da ist mein Hirn auf 10% Leistung gestellt.

Ich weiß nur, dass bei Blende f8 mehr scharf in der Tiefe ist als bei f1.8. Sozusagen die Schärfentiefe. Was das Hyperfokaldingsbums is weiß ich nicht, bei wikipedia hab ichs auf die schnelle nich kapiert darum hab ich gefragt... ich gucks mir bei digitalkamera noch ma an.

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Wenn du die Hyperfokaldistanz auf eine Art verstehen möchtest in welcher du sie je nach Motiv und Verwendungszweck sinnvoll selbst definieren kannst (und nur so finde ichs wirklich vernünftig), dann musst du dich erstmal mit dem Begriff der Schärfentiefe auskennen, welcher wiederum Begriffe wie "Zerstreuungskreise" (mein oben erwähntes CoC - Circle of Confusion) und ähnliches voraussetzt.

Im Endeffekt bleibt dir also ohnehin nichts anderes übrig als dich selbst mit der Thematik auseinanderzusetzen und dafür sind zB Wolfgangs angegebene Links gut geeignet. Viel kürzer als das wirds kaum, eher noch um einiges länger. Vor allem, wenn du auf 10% läufst...

 

 

Andere haben übrigens ebenfalls Wochenende, keinerlei Verpflichtung irgendetwas zu erklären und ein solch patziger Tonfall führt nicht grade dazu zukünftig weitere Reaktionen zu erhalten:

erklärs mal nicht in fachsprache, sondern dass man es versteht. evtl mit paar bilder belegt oder so.
Ich hab vielleicht nicht Lust Seitenlange Definitionen zu lessen.
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Guest Pfefferminztee

ich bestells mir einfach, spiel mit rum und schicks zurück. erspart mir lästiges lesen, fachsprache und ein haufen denkarbeit. ich kann dann live sehen was wie wo. leider habe ich keinen fotoshop, wo ichs testen kann. mft ist ja im mediamarkt und co nicht so wirklich vertreten, v.a. in sachen objektiven.

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ich bestells mir einfach, spiel mit rum und schicks zurück. erspart mir lästiges lesen, fachsprache und ein haufen denkarbeit. ich kann dann live sehen was wie wo.

Sofern du ein Exemplar erwischst bei welchem sich die jeweiligen Hyperfokaldistanzen von selbst einstellen, wirds wohl so sein.

 

In allen anderen Fällen wärs aber wohl sinnvoller wenigstens eine Seite zu lesen bis das Objektiv ankommt... ;)

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Ich hab vielleicht nicht Lust Seitenlange Definitionen zu lessen. Es ist Wochenende, da ist mein Hirn auf 10% Leistung gestellt.

(...)

 

ich bestells mir einfach, spiel mit rum und schicks zurück. erspart mir lästiges lesen, fachsprache und ein haufen denkarbeit. (....)

 

Kannst Du eine ehrliche Meinung vertragen?

Lasse es sein mit der Fotografie und erst recht mit Systemkameras! SO wird das nichts.

Kauf Dir 'ne möglichst primitve Kompaktkamera, lasse Dir die Bilder im nächsten Irgendwas-Shop direkt von der Speicherkarte auf Postkartenformat audrucken und Du wirst zufrieden sein.

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ich bestells mir einfach, spiel mit rum und schicks zurück. erspart mir lästiges lesen, fachsprache und ein haufen denkarbeit.

 

Das ist es, wofür unser Fernabsatzgesetz sicherilch nicht gemacht wurde. Es ist dafür da, die Überprüfung mit einem Artikel, über dessen Eigenschaften man sich bereits ausreichend informiert hat, so machen zu können, wie sonst bei einem Fachhändler an der Ladentheke. Für autodidaktische Foto-Lernkurse empfehle ich Dir eher die genannten Links oder einen Kurs bei der Volkshochschule.

 

Zunächst hätte ich Dir vielleicht noch das SLR Magic HyperPrime 12mm T1.6 (F1.4) empfohlen, da es i.d.R. aber direkt beim Hersteller aus HongKong bestellt werden muss, gilt dort das deutsche Fernabsatzgesetz nicht und man sollte schon halbwegs verstanden haben, wo die Vor- und Nachteile so eines Spezialobjektivs liegen. Die Empfehlungen, mit einem günstigen Kit- oder Weitwinkel-Zoom anzufangen, sind aber nach weiterem Lesen dieses Threads sicherlich näherliegender.

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Guest Pfefferminztee

Ich bin eher der praktische Typ. Ich probiere gern und lerne so verstehen. Ich hab mir so bis jetzt meine gesamten Kenntnisse in Fotografie beigebracht. Sicherlich weiß ich nicht jeden Fachbegriff, aber ich weiß wie ich welches Motiv in jener Situation am besten ablichte und darauf kommts an. Schließlich will ich schicke Fotos und nicht mit fachlichen Zeug was eh nur Profis kennen umher schmeißen.

Meine Systemkamera verkauf ich bestimmt nicht, Witzbold :D:p:D.

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"Maximale Schärfentiefe bei Landschaften bedeutet Verwendung der Hyperfokaldistanz.

Genau in diesem Punkt ist das mZuiko 12/2.0 jedem anderen mFT Objektiv mit AF überlegen, weil es als einziges über eine Schärfentiefeskala bzw. Fokusentfernungsskala verfügt und man die Hyperfokaldistanz mit selbst definiertem CoC über den Fokusring schnell einstellen kann. Bei anderen Objektiven ist man immer auf optische Kontrolle der Schärfentiefe angewiesen, was zu einer Prozedur aus mehrfachen Optimierungsschritten führt und bei Aufnahmen ohne Stativ recht hakelig werden kann. In meinen Augen ein großer Puspunkt fürs 12/2.0 für Landschaftsaufnahmen/Architektur."

 

Ich versteh das nicht, was kann man einstellen und welchen zweck hat das? erklärs mal nicht in fachsprache, sondern dass man es versteht. evtl mit paar bilder belegt oder so.

Kann man so auch nicht sagen, bei einem lichtschwachen WW das erst bei Blende 4 anfängt braucht man das auch nicht so wie bei einem lichtstarken 2.0er Objektiv.

Da stellt man den Fokus einfach fest auf 2,4m ein und dann ist sowieso immer alles zwischen 1,3m und Unendlich scharf und braucht sich um den Fokus nicht mehr zu kümmern :D

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Kann man so auch nicht sagen, bei einem lichtschwachen WW das erst bei Blende 4 anfängt braucht man das auch nicht so wie bei einem lichtstarken 2.0er Objektiv.

Da stellt man den Fokus einfach fest auf 2,4m ein und dann ist sowieso immer alles zwischen 1,3m und Unendlich scharf und braucht sich um den Fokus nicht mehr zu kümmern :D

Scharf ist nicht gleich scharf. Darum meine Erwähnung des selbst festgelegten CoC. Bei Verwendung des, auch bei DOFMaster angewandten, CoC von 0.015 mm treffen deine 2.4 m zu. Von pixelperfekter Schärfe sind wir dabei aber weit entfernt und wozu hat man +/-16 MP und Topobjektive, wenn man selbige nicht ausnutzt? ;)

 

Probier diese Vorgaben aus DOFMaster mal selbst aus, variiere CoC und Blende entsprechend den jeweiligen Aufnahmebedingungen (hpts. bezüglich des Abstands des nähesten Objekts und des optimalen Blendenbereichs der Optik) und du wirst zu merklich besseren Ergebnissen (mehr Schärfe, mehr Crop-Potential, bessere Ausnutzung sehr guter Objektive) kommen.

Immer nur dem Standard CoC aus DOFMaster zu vertrauen kostet oft nur unnötig Qualität. Wär schade drum.

 

Sich um den Fokus nicht mehr kümmern zu müssen, ist aber dennoch ein netter Nebeneffekt. Im Prinzip reichts ja sich pro Optik (Festbrennweite) ein paar Hyperfokaldistanzen für unterschiedliche Aufnahmesituationen zurechtzulegen und eben diese handvoll ruckzuck einzustellen ohne noch irgendwas herumtesten zu müssen. Zumindest am 12/2.0. dank des "manuellen" Fokusrings. :rolleyes:

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Probier diese Vorgaben aus DOFMaster mal selbst aus, variiere CoC und Blende entsprechend den jeweiligen Aufnahmebedingungen ...

 

Hab DOFMaster gleich mal installiert. Besten Dank für den Tipp! Nun fehlt mir nur noch das Oly 12/2.0. Kommt Zeit, kommt Objektiv ;)

 

BG, Uwe

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Sich um den Fokus nicht mehr kümmern zu müssen, ist aber dennoch ein netter Nebeneffekt. Im Prinzip reichts ja sich pro Optik (Festbrennweite) ein paar Hyperfokaldistanzen für unterschiedliche Aufnahmesituationen zurechtzulegen und eben diese handvoll ruckzuck einzustellen ohne noch irgendwas herumtesten zu müssen. Zumindest am 12/2.0. dank des "manuellen" Fokusrings. :rolleyes:

 

Hallo,

 

dazu habe ich mal eine Frage: Wie geht Ihr vor, wenn Ihr ungefähr die Hyperfokaldistanz einstellen wollt, aber keinen manuellen Fokusring am Objektiv habt?

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Hab DOFMaster gleich mal installiert. Besten Dank für den Tipp! Nun fehlt mir nur noch das Oly 12/2.0. Kommt Zeit, kommt Objektiv ;)

Aber wie gesagt, übernimm nicht einfach immer die CoC Vorgabe von DOFMaster, sondern verwende eigene, der Situation entsprechende CoCs um maximale Qualität zu erzielen.

Denn wenn du dir mal ausrechnest welche Auflösung ein Foto mit dem standardmässig von DOFMaster für mFT angewandten CoC von 0.015mm aufweist, dann kommst du auf ca. 1 MP. Übrigens natürlich unabhängig vom Sensorformat - DOFMaster verwendet zB für KB einen CoC von 0.03mm, welcher ebenfalls 1 MP Bilder generiert. Und das lässt sich in den meisten Situationen an jeder Kamera drastisch steigern, ausser man klebt wirklich extrem nah dran am nähesten Motivanteil... ;)

 

Hallo,

 

dazu habe ich mal eine Frage: Wie geht Ihr vor, wenn Ihr ungefähr die Hyperfokaldistanz einstellen wollt, aber keinen manuellen Fokusring am Objektiv habt?

Die Tiefenschärfeskala an Objektiven verwende ich ohnehin meist nicht - siehe oben.

Die Entfernungseinstellung ohne Anzeige der Fokusentfernung am Objektiv oder in der Kamera ist natürlich mühsamer. Ich schätze in solchen Fällen die Entfernung anderer Objekte ein und fokussiere darauf. Mit etwas Übung kann man Entfernungen von ein paar Metern ganz gut abschätzen und sklavisch genau muss es ohnehin nicht sein.

Nichtsdestotrotz klappts natürlich mit Entfernungsangabe wie zB am 12/2.0 viel schneller und bequemer. Ein Jammer, dass nicht mehr native mFT Obektive von Oly/Pana solche Skalen besitzen, oder die Entfernung auslesen und am Display/EVF einblenden. Denn diese elektronische Darstellung klappt auch bei Fuji wunderbar und sehr genau.

Edited by flyingrooster
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Aber wie gesagt, übernimm nicht einfach immer die CoC Vorgabe von DOFMaster, sondern verwende eigene, der Situation entsprechende CoCs um maximale Qualität zu erzielen.

 

Also, wenn ich mich nicht grob verrechnet habe, sollte man für einen 12MP-Sensor (ich knipse noch immer mit einer GF1) in etwa 0.004 für CoC einstellen. Hmmm, ich muss wohl doch früher als geplant das 12er ordern.

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Also, wenn ich mich nicht grob verrechnet habe, sollte man für einen 12MP-Sensor (ich knipse noch immer mit einer GF1) in etwa 0.004 für CoC einstellen.

Ja genau.

Ein grober Wert reicht dabei schon aus (also auch für die 16 MP mFT Modelle noch 0.004 mm), denn so exakt lässt sich die Hyperfokaldistanz dann ohnehin meist nicht einstellen.

 

Aber wie gesagt, das ist der CoC welcher dir die maximale Auflösung liefert. Der muss jetzt keineswegs für alle Aufnahmesituationen auch gut passen (so wie auch der hinsichtlich der Bildschärfe optimale Blendenwert eines Objektivs nicht immer der einzig wahre ist, sondern von weiteren Aufnahmearametern und Vorlieben abhängt).

Die Hyperfokaldistanzen werden dabei relativ groß. Damit kanns durchaus vorkommen, dass das näheste Objekt so nah an der Kamera liegt, dass du entweder so weit abblenden müsstest, dass dir die Beugung sichtbar in die Quere kommt oder du eben den CoC lockern müsstest. Einen der beiden Tode musst du in diesen Fällen sterben, kommt dann auf den Einzelfall an welcher Kompromiss jeweils die höhere Qualität liefert.

 

Fazit: Sofern möglich, nimm den CoC von 0.004 mm. Wenn sichs damit nicht ausgeht (Richtwert: halbe Hyperfokaldistanz = näheste noch im Fokus befindliche Entfernung) und man auch nicht weiter abblenden möchte/kann, dann nicht davor scheuen einen größeren CoC zu wählen. Damit sinkt dann zwar logischerweise die Auflösung übers gesamte Bild gleichmässig, aber dafür hauts eben mit der Bildkomposition gut hin und das ist meist wichtiger als höhere Auflösung mit sichtbaren Schärfeabfällen in bildrelevanten Bereichen. Sonst wirkts weitaus weniger stimmig als ein generell etwas softeres Bild, sondern einfach nur fehlfokussiert.

Ich hab mir deshalb für meine Kameras/Objektive jeweils kleine Tabellen mit 3 verschiedenen CoCs für die üblichen Blendenbereiche zurecht gelegt. Einmal mit dem minimalen (für mFT eben die 0.004 mm), einmal ca. den doppelten und dann noch den vierfachen (entspricht dann wieder dem Standardwert wie auf DOFMaster.com). Klingt jetzt vielleicht mühsam, aber pro Objektiv klebt man sich dann halt so eine winzig ausgedruckte Tabelle zB auf die Innenseite eines Objektivdeckels und fertig. Im Prinzip verwendet man, je nach Entfernung des nähesten Objekts, ohnehin immer nur dieselbe handvoll an Kombinationen aus Blendenwerten und Hyperfokaldistanzen. Und nach einigen Fotos schaut man dann auch gar nicht mehr nach. ;)

Edited by flyingrooster
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