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DOF

Empfehlung kompaktes Reisezoom für NEX

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Hallo, ich habe mir als APS-C-Einstieg eine gebrauchte NEX 5 + 16F28 und bin sehr zufrieden damit. Nun möchte ich für die Wechselfälle des Lebens ein Zomm dazu kaufen. Das SEL 28-200 ist mir schlicht zu teuer und recht groß. Über die Tamron & Sigma 18-200 habe ich nicht viel gutes gelesen. Den Vorteil des kompakten Bodys sollte das Objektiv nicht völlig zunichte machen.

 

Was empfehlt ihr - auch an manuellem - als Universalzoom (ca. 18 - 150 recht mir)?

Edited by DOF
präzisiert

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Über die Tamron & Sigma 18-200 habe ich nicht viel gutes gelesen.

 

Von Sigma gibt es kein 18-200 mm Objektiv für die NEX. Und das Tamron wird überall als gut bewertet. Es wird von Sony neu auch unter eigenem Namen verkauft.

 

Sonst bleibt ja nicht viel wenns kompakt sein soll. Das 18-55mm. Reicht ja für vieles.

 

Die manuellen DSLR Objektive sind bestimmt nicht kleiner als die nativen NEX Objektive. Eher im Gegenteil. Mein altes Nikon 18-200 mm war exakt gleich gross wie das SEL18-200.

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... Das SEL 28-200 ist mir schlicht zu teuer und recht groß. Über die Tamron & Sigma 18-200 habe ich nicht viel gutes gelesen. Den Vorteil des kompakten Bodys sollte das Objektiv nicht völlig zunichte machen.

 

...

 

Also das 18-200 ist sicher teuer, allerdings auch seinen Preis wert und die Qualität ist extrem gut für ein Zoom (weil Zoom eigentlich ein Kompromiss darstellt). Habe es selber und zwar als "immer-drauf" Linse. Für ein Zoom ist es sehr kompakt. Du kannst kein Zoom im Pancakeformat erwarten. Und der Vorteil des kompakten Nex-Bodys bleibt natürlich bestehen, denn man muss das Gesamtpaket betrachten, also Body und Linse und da dürfte es bei den APS-C Formaten nichts kleineres geben wenn man die 200 mal braucht.

 

18-55 plus 55-210 halte ich für rausgeschmissenes Geld, unnötige Schlepperei plus Wechselnotwendigkeit bei 55 ist sehr ungünstig und keinerlei Spielraum. Dann lieber gleich das SEL50, festbrennweite, aber leichter Tele, günstiger als 18-200er und eine sehr gute Bildqualität für seinen Preis.

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Das 18-55 plus das 55-210 sind zusammen nicht teurer als das Tamron 18-200. Insofern würde ich das nicht rausgeschmissenem Geld nennen. Wenn man eine Reisezoom für die NEX sucht, bleibt aber ohnehin nur die Wahl zwischen dem Sony 18-200 und dem Tamron 18-200.

 

Ich hatte das Sony 18-55, Sony 55-200 und Tamron 18-200 und habe sie verglichen. Das 18-55 plus das 55-210 haben nicht nenneswert mehr Lichtstärke. Das 18-200 verzeichnet etwas mehr, neigt etwas mehr zu CAs und hat zu den Rändern hin etwas weniger Auflösung, aber insgesamt sind die Unterschiede nicht sehr groß. Ich war insbesondere erstaunt darüber, dass das 55-210 am langen Ende in der Mitte nicht mehr Auflösung als das 18-200 Superzoom von Tamron bietet. Für so wenig mehr an Bildqualität lohnt zumindest für mich auf Reisen die permanente Objektivwechselei und das zusätzliche Gewicht nicht. Ich würde am ehesten auch zum 18-200 plus einer lichtstarken Festbrennweite raten.

 

Beste Grüße

 

Guido

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Den Vorteil des kompakten Bodys sollte das Objektiv nicht völlig zunichte machen.

 

Und genau das ist bei den beiden in Frage kommenden AF-Reisezooms 18-200 meiner Meinung nach der Fall. Kompakt ist was anderes - das war mit ein Grund, warum ich mich von der NEX wieder getrennt habe.

 

Ein manuelles Zoomobjektiv ohne Stabi? Also ich weiß ja nicht...

 

Mal ein ganz anderer Vorschlag, auch wenn er sich im ersten Moment vielleicht blöd für dich anhört: Da es die kompaktesten Objektive - auch Zooms - bei Olympus mFT gibt: Wie wäre es mit einer PL1 + 14-150mm, gibt's derzeit in der Bucht generalüberholt von einem empfehlenswerten Händler für um die 400 Euro (Rückläufer, Demoware u.ä.), wiegt zusammen nicht viel mehr als das SEL 18-200 alleine, man hätte noch eine Reservekamera dabei und das Objektivwechseln würde entfallen. In allen Situationen, in denen bessere High-Iso-Tauglichkeit benötigt wird, wird einfach die Kamera gewechselt....

 

Oder halt eine gute Kompakte für tagsüber und gute Lichtverhältnisse mit einer universellen Brennweite....

 

Oder sich mit 18-55mm begnügen und ggflls. anschließend durch Ausschnitte fehlende Brennweite ausgleichen...

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Das ist ein völlig anderes Objektiv und hat nicht das geringste mit dem überhaupt nicht preisgünstigen Tamron 18-200 mm für die NEX zu tun! Vielleicht einfach richtig lesen. Das NEX Tamron hat einen eingebauten Bildstabi und kostet etwa das dreifache des getesteten Billigzooms.

Steht ja oben schon: "Praxistest: Reisezooms für Canon-SLRs"

 

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

 

Egal. Kompakter als das Tamron 18-200 geht bei dem Brennweitenbereich für die NEX halt einfach nicht. Das ist Fakt. Sonst musst du auf MFT wechseln wie Conny oben vorgeschlagen hat.

Edited by octane

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Du irrst dich sehr wohl! Tamron baut dieses günstige und uralte 18-200 mm für wirklich sehr kleines Geld. Was erwartest du für den Preis? Es gibt keinen Mercedes zum Dacia Preis.

 

Dann gibts noch die neueren Tamron 18-200 mm Objektive mit anderer Rechnung und Bildstabi. Die kosten deutlich mehr. Die gibts für diverse DSLR Kameras.

 

Das NEX Objektiv wird eher mit denen verwandt sein. Lies doch einfach mal einen Test des Tamron NEX 18-200 mm Objektivs. Die gibts ja auch. Und dort hat das Tamron immer gut abgeschnitten. Es ist dem SEL 18-200 absolut ebenbürtig. Ich sehe dein Problem echt nicht sorry

.

 

Im übrigens ist es gut möglich dass die anderen SEL Objektive auch von Tamron kommen. Nur wird das weder Sony noch Tamron bestätigen.

 

Edit:Nextogo war schneller...

 

Damit wir nicht noch länger um den Brei rumreden. Wenn von Tamron 18-200 für Nex die Rede ist, ist dieses Objektiv gemeint: http://www.tamron.eu/de/objektive/uebersicht/einzel/product/18-200mm-f35-63-di-iii-vc.html?tx_keproducts_pi6[cam]=&tx_keproducts_pi6[vc]=false&tx_keproducts_pi6[sp]=false

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Ich stehe vor einem ähnlichen Problem nur das ich bereits da 18-55er besitze. Soll ich mir das 55-210er oder das Tamron 18-200er für 200€ mehr kaufen?

Hab mir auch schon überlegt das 18-200er zu kaufen und das 18-55mm zu verkaufen. Macht das Sinn?

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Ich stehe vor einem ähnlichen Problem nur das ich bereits da 18-55er besitze. Soll ich mir das 55-210er oder das Tamron 18-200er für 200€ mehr kaufen?

Hab mir auch schon überlegt das 18-200er zu kaufen und das 18-55mm zu verkaufen. Macht das Sinn?

 

Das kommt wohl hauptsächlich darauf an wie viel Du Brennweiten über 55mm benötigst!

 

Ich persönlich komme meistens mit 55mm aus und würde daher ungern immer das große Superzoom mit rumschleppen. Das musst Du dann aber wenn Du das SEL-1855 verkaufst.

Würde ich mir gut überlegen

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Wenn schon Zoom dann muss es für mich einen grösseren Bereich als nur 55-210 abdecken. Wenn ich schon Objektive wechseln muss dann pappe ich eine Festbrennweite drauf. Ist halt Ansichtssache.

Deshalb habe ich mir das SEL18-200 gekauft. Wenns kompakter sein kauft man sich halt das Tamron 18-200 oder des neue SEL18-200LE.

 

Das 18-55 habe ich behalten. Ist manchmal noch praktisch wenn man ein kompaktes Zoom braucht. Aber ich gebs zu dass es meist in der Tasche liegt und ich beim Motorradfahren das Sigma 19 mm dabei habe.

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Ich stehe vor einem ähnlichen Problem nur das ich bereits da 18-55er besitze. Soll ich mir das 55-210er oder das Tamron 18-200er für 200€ mehr kaufen?

Hab mir auch schon überlegt das 18-200er zu kaufen und das 18-55mm zu verkaufen. Macht das Sinn?

 

Wenn Du Pixelfetischist bist würde ich mir das 55-210er holen. Legst Du wert auf praktisches Handling, sprich wenn schon Zoomobjektiv dann nicht auch noch 2 Stück unterwegs und doch noch rumschrauben, dann auf jedenfall das 18-200mm kaufen.

 

Ich hab allerdings das 18-55mm damals behalten weil bringt eh kaum was auf ebay und beim Trekking ist es leicht&kompakt.

 

Heute würde ich mir das eventuell überlegen und lieber dafür das Sigma 30mm nehmen weil das noch kompakter ist und trotzdem universell einsatzbar.

 

Inzwischen habe ich das Sigma 30mm und seit dem ist das 18-55er eher ein Staubfänger.

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ich habe mir nun das Tamron 18-200 gekauft, denn ich bin viel in der Natur und möchte auch gerne mal das Reh oder den Hasen draufbekommen. Ich besitze es jetzt eine Woche und muss aber auch sagen, das man sich im Bereich von 200 keine zittrige Hand erlauben darf. Mit nem Stativ ist das alles aber kein Problem. Ich bin noch am üben im 200 Bereich auch freihand Bilder zu machen und muss sagen, wenn man gut steht, Luft anhält (bis der Kopf rot wird

) geht auch das. Ich sag mal üben üben üben.

Ich finde das ist ein perfektes Reiseobjektiv. Wobei mal aber auch sagen muss das es ja nicht ganz so lichtstark ist. Das weis man aber auch vorher. Und wozu hab ich mir den auch LR4 gekauft

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Hallo,

 

ich betreibe das Tamron 18-200 als Immerdrauf an der NEX-7 und sehe meine Ansprüche an die Reisefotografie mehr als befriedigt. Die ersten Erfahrungen mit dieser Kombi und dem 16er mit WW-Konverter habe ich vor Kurzem in Madrid gemacht. Bilder könnt ihr euch hier anschauen:

 

26.05. – 31.05.2012: Madrid | JÖRG HAAG

 

Grüße,

 

Jörg

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Bei mir ist es auch das Tamron 18-200 an einer NEX 5n. Für die Reise ideal und bei meinem Vergleich deutlich randschärfer als das 16-55 Kit-Objektiv.

Das 16-55 kannst du für ca. 200 EUR verkaufen.

Auch Freihand habe ich bei 200 mm kein Problem Fotos zu machen, lediglich in Räumen wird das natürlich bisweilen eng.

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Zur Entscheidungsfindung verweise ich noch einmal auf meine Erfahrungen in Hitze und Feuchtigkeit:

"Ich kann nun nach 14 Tagen Karibik und Süd-Amerika meinen Senf dazu geben, Tamron an der NEX 5n wohlgemerkt.

30 Grad, 95 Prozent Luftfeuchte und dauer-schwitzige Hände ergaben eine 100 prozentige Tauglichkeit des Objektives an der Nex 5N.

Bilder bei 200 mm vom schaukelnden Schiff !! sowie 18 mm in den Innenstädten waren für mich voll in Ordnung. Probleme gab es manchmal bei Nachtaufnahmen - da lag die Schärfe nicht auf dem Punkt, per Display der NEX war das nicht immer ersichtlich. Also im Zweifell über die Bildschirmlupe kontrolliert. Kamera und Objektiv haben Temperaturschwankungen anstandslos überstanden(klimatisierter Raum-Aussenumgebung), ein Beschlagen des Objektives aussen war nach kurzer Sonneneinwirkung verschwunden. Natürlich sollte man in der kritischen Zeit kein Objektivwechsel vornehmen.

Bilder in extremer Sonne am Äquator und im tiefsten Regenwald(mit Regen) waren immer scharf.Nur beim Weitwinkel mit Regentropfen waren diese als Punkte auf dem Bild zu sehen. OK-Nahgrenze könnte kleiner sein, da musste ich dann weiter weg gehen als andere mit ihren fetten Nikon-Objektiven, was mich zum Ballastfaktor bringt - will keine Spiegelreflexkamera mehr rum schleppen. Sucher habe ich nur bei Fotos im Gestrüpp vermisst (z.B.Leguan auf Blätterbaum), da weiß man nicht ob nicht der Ast davor als Schärfepunkt gewählt ist. Display hatte ich auf "Sonne" gesetzt, damit kam man gut durch den Tag. Nun ist leider alles vorbei und ich muss über 1000 Bilder auf eine erträgliche Anzahl komprimieren.

Ach ja - Videos sind natürlich auch gut geworden, wobei ich aber immer gestanden habe.

Ergo - Klasse Reisezoom, wobei ich aber auf das 16er plus Weitwinkeladapter in den Städten und auf dem Schiff teilweise nicht verzichten konnte und wollte."

Ich persönlich würde es immer wieder kaufen!

Auch nachdem ich nun die Fotobücher (ausbelichtet auf Fotopappier) bekommen habe, bin ich von der Konstellation Nex5N-Tamron 18-200 voll übberzeugt.

Gruß Uwe

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    • By Alexander K.
      Hallo zusammen,
      nachdem ich bislang nur Reisevideos (ohne Musik etc.) für den privaten gebrauch zusammengeschnitten habe, habe ich mich das letzte halbe Jahr mal etwas intensiver mit der ganzen Videothematik beschäftigt und mich un auch begonnen in DaVinci Resolve einzuarbeiten. Da meine A7RII und auch dei Mavic Pro gutes 4K Material  bieten, habe ich jetzt begonnen nach und nach man vorhandenes Videomaterial zu sichten und werde es zu kleinen Kurzfilmchen verarbeiten, welche ich auf YouTube bereitstelle.

      Hier mal ein kleines Testfilmchen mit der Drohne aus Köln:
       
      Stehe noch ganz am Anfang was das Editing angeht, gerade die Übergänge und Funktionen von DaVinci sind mir noch unbekannt, aber ich werde mich nach und nach reinfuchsen. Kritik und Verbesserung gerne erwünscht.
      Was ich mir hier spontan notiert habe zu verbessern wäre:

      - Schönere Übergeänge
      - Continious Editing
      - Kamerafahrten am Boden mit dem Gimbal mit einbauen.
      - Fotos optisch schön einblenden.
      - ruhigere Drohnenflüge
      - Rückwärtsflüge und cinematischere Schwenks
      - Timelapses bzw. Hyperlapses üben und mit einbauen
       
      LG
      Alex
    • By Mari21
      Liebe Community, 
      ich möchte ein wenig in die Welt der Fotographie eintauchen und mir eine Systemkamera zulegen. Ich habe in den letzten Tagen viel gelesen und mich umgeschaut, bin jedoch von der Auswahl der Kameras etwas "erschlagen". Ich würde mich also über Eure Tipps und Empfehlungen sehr freuen! 
      Die Kamera sollte leicht zu Bedienen sein und über einen Sucher verfügen. Gerne sollten auch Automatiken für verschiedene Fotographien und vielleicht sogar Filter vorhanden sein. Ich werde vermutlich hauptsächlich Natur oder Häuser beim spazieren fotografieren und einfach für mich schöne Objekte einfangen. Da ich ab und zu sicherlich auch gerne ein "Selfie" machen wollen würde, wäre ein um 180° schwenkbares Display wünschenswert. Ob noch eine zusätzliche Bildstabilisierung sinnvoll wäre kann ich leider schlecht beurteilen, ein Stativ möchte ich mir jedoch erstmal nicht zulegen.
      Könnt ihr mir eine Kamera empfehlen, die diese Kriterien erfüllt? Mein Budget liegt bei ca. 400 Euro und ich habe kein Problem damit, eine gebrauchte Kamera zu erwerben. 
      Viele Grüße und besten Dank!
    • By y0dA
      Hallo liebes Forum!
      Ich durchforste bereits seit 2 Tagen das Forum und versuche mich in die Materie "Fotografie" einzuarbeiten. Warum? Weil ich zuletzt ein Fotoalbum erstellt habe und sehr enttäuscht von meinen Handy-Schnappschüssen war/bin. Nun habe ich ein Fotobuch mit tollen Luftbildern (Drohne) und mangelhaften Ergänzungen aus dem Smartphone (Iphone XS). Deshalb möchte ich mich diesbezüglich verbessern und irgendwie zieht es mich zu einer Systemkamera (vllt. ist aber auch eine Kompaktkamera passender für mich? Ich denke der Thread wird mir das bestimmt beantworten).
      Was möchtest Du gerne fotografieren?
      Landschaften, Portraits (sofern man damit irgendwie auch "Selfies" assoziieren kann) - würde die Kamera gerne für Dokumentation von Wanderungen und Urlaube benutzen.
      Welche Erfahrungen hast Du bereits?
      Keine! Obwohl ich zumindest bezüglich Nachbearbeitung von Fotos schon ein wenig Erfahrung sammeln durfte (Aufbereitung der Drohnen-Fotos).
      Womit fotografierst Du zur Zeit?
      Iphone XS (duck und weg)
      Was möchtest Du ausgeben? Nur für eine Kamera oder ein Kit?
      Ich brauche nur natürlich eine Kamera mit min. einem Objektiv, also ein Kit. Preisliche Grenze: ~1000,- (wenn es etwas wirklich tolles gibt, dann gerne auch bis zu 1300,- fürs Kit.)
      Welche Objektive wären für dich später interessant?
      Aus aktueller Sicht (und Wissensstand) hätte ich neben einem guten "Pancake" gerne noch ein Weitwinkelobjektiv. Aber meine Kenntnisse sind ja aktuell noch sehr beschränkt. Keine Ahnung wohin die Reise geht. In erster Instanz soll es wohl in den Urlaub erstmal nur mit dem Kit-Objektiv gehen.
      Wie willst Du Deine Bilder ausgeben? Nur am Monitor? Oder auch ausdrucken?
      Natürlich auch ausdrucken (Fotobuch, Leinwand, ..)
      Weitere Anforderungen: schwenkbares Display (habe ich aber noch nicht live gesehen; vllt. auch störend?), so klein und leicht wie möglich, technisch so aktuell wie mit dem Budget möglich (sofern es Sinn macht), zumindest ein gutes Weitwinkel-Objektiv sollte für die Kamera existieren / zukunftssicher (da bin ich mir bspw. bei Canon nicht so sicher).
       
      Meine bisherigen Recherchen im Bereich Systemkamera waren nicht sehr erfolgreich. Augenscheinlich gibt es keine eierlegende Wollmilchsau?  Anmerken muss hier auch, dass ich aktuell aufgrund des "Selfie-Wunsches" vorrangig nach Kameras mit schwenkbaren Displays gesucht habe.
      Folgendes habe ich bisher für mich entdeckt:
      Sony Alpha 6400 - Pancake - L-Kit 16-50 mm Objektiv --> Dieses Objektiv soll in der Tat schlecht sein - ist das für mich als Anfänger aber wirklich ein Problem? Meine Erwartungshaltung dürfte ja nicht jener von einem alten Hasen sein, oder? Optisch würde mir die Kamera gut gefallen. Akku-Leistung nicht so gut? Sony Alpha 6400 - "Mehr Zoom" - M-Kit 18-135 mm Objektiv --> ist wohl das beliebteste Objektiv für die Kamera. Panasonic Lumix DMC-G81MEG-K - 12-60mm Objektiv --> zu kleiner Sensor? Panasonic Lumix GX9EG-K --> Vorschlag hier aus dem Thread von @shutter button. Guter Touchscreen. Panasonic LUMIX DC-G91MEG-K --> Vorschlag von @beerwish. Vllt. schon zu groß? Canon EOS M100 SLR - 15-45mm und 55-200mm --> gibt es aktuell nur wenige Objektive; wird vllt. nicht weitergeführt? Fujifilm X-T100 --> wurde mir bereits in einem anderen Forum empfohlen. Aber da soll es ja Probleme mit dem Autofokus geben? Vllt. auch zu retro (soll aber kein Kriterium dagegen sein) Sony DSC-RX100 III - VI --> Kompaktkamera. Vorgeschlagen von @nightstalker Aktuell zieht es mich stark zur Sony Alpha 6400. Die Meldungen zum Objektiv (16-50 mm) schrecken mich ein wenig ab. Im Vergleich zu einer Fuji muss man sich hier auch auf mehr Nachbearbeitung einstellen (Info von einem Arbeitskollegen). Mit Panasonic kann ich gar nichts anfangen bzw. das Gerät nicht einschätzen. Canon ist fraglich, ob man sich traut hier zu investieren - ich las immer wieder, dass es hier nicht sehr gut laufen soll für Canon (Verkaufszahlen; kaum Objektive). Fuji gibt es bestimmt auch jüngere/bessere Kameras als die X-T100, aber bei Fuji bin ich mir auch noch unklar, ob die mir optisch nicht zu retro sind.
      Was meint ihr? Bin für jede Anregung offen.
      lg
       
       
    • By AnonymousX
      Hallo liebe Community.
      Ich suche nach einer neuen Systemkamera, die alte war übrigens eine Kompatkamera, ist aber inzwischen arg in die Jahre gekommen. Da ich mich selbst nicht wirklich mit Kameras auskenne, brauche ich euren Rat. Ich bin für jede Empfehlung und jeden Vorschlag dankbar, würde mich aber besonders freuen, wenn eine kurze Begründung dabei wäre. Diese muss dann auch nicht für Laien verständlich sein, falls ich etwas nicht verstehe, befrage ich eben Google.

      Im Folgenden versuche ich euch alle relevanten Informationen zu geben, falls etwas fehlt, fragt bitte nach.
      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen./uploads/emoticons/default_tongue.png">  
      Verwendungszweck:
      Die Kamera wird in einem Schülerhort eingesetzt, also sowohl in den Räumlichkeiten als auch bei Ausflügen. Das heißt, am allerwichtigsten ist, dass die Kamera gute Portraitaufnahmen macht, es geht hier nicht um Landschaftsfotografie oder anderes. Wichtig wäre auch, dass sie mindestens über einen optischen Bildstabilisator verfügt, denn weder stehen Kinder still, noch kann ich als mitlaufender Erzieher erst einmal in Ruhe in Position gehen, um ein Bild zu schießen. Sehr wichtig ist weiterhin, dass sie über einen optischen Sucher verfügt und einen anständigen Blitz. Keine Rolle spielt die Qualität der Video- oder Tonaufnahme. Genauso wenig braucht es Dinge wie WLAN, Bluetooth, Infrarot oder ähnliches, ein Kabel zu Übertragen der gemachten Bilder genügt vollkommen.
       
      Budget:
      Bis zu 600€ - und das soll einerseits gerne ausgeschöpft, aber anderseits auch nicht über die Maßen gesprengt werden. 600€ für Kamera UND Objektiv, EXklusive Tasche und anderes Zubehör.
       
      Angaben zu den Fotografen:
      Wir sind ein Team mit ein paar durchaus technikaffinen Leuten und könnten uns daher bis zu einem gewissen Grad in die Kamera einarbeiten. Aber sobald sie einmal eingestellt ist, sollte es keiner weiteren Einstellungen bedürfen. Klar, den Modus kann man ändern, zwischen Nah- und Fernaufnahme wechseln, auch mal die ISO-Wert einstellen - eben die Dinge, die auch bei Kompaktkameras üblich sind, evlt. etwas mehr -, aber es sollten keine detaillierten Feinjustierungen vor jedem einzelnen Bild vonnöten sein.
       
      Vielen Dank!
      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen./uploads/emoticons/default_smile.png">
    • By wonderschlang
      „Wenn Sie bisher nur mit der Vollautomatik fotografiert haben, und den Wunsch verspüren mehr aus ihrem Hobby zu machen, dann sind Sie hier richtig“. Klingt sehr vielversprechend, wie Jacqueline Esen die grundlegend überarbeitete zweite Auflage ihres Buches „Fotografieren!“ beginnt. Soviel vorweg: Das ist keine leere Versprechung. Es ist eher Understatement, denn das Buch spricht weitgehend alle Aspekte der Fotografie an. Von der Bildkomposition, über den richtigen Gebrauch der Technik und die technisch richtige Aufnahme bis hin zur Bildbearbeitung ist alles dabei. Technik, Bildgestaltung, Kreativität und Bildbearbeitung sind Überbegriffe, um das Buch zu strukturieren. Jedes angesprochene Thema wird einem dieser Begriffe zugeordnet. Daran schließt sich dann ein „Schritt für Schritt“-Tutorial an, dass das Gelernte nochmal vertieft. Inklusive Angaben des Zeitaufwandes, des Schwierigkeitsgrades, der Technik und anderen Dingen, die eingeplant werden müssen. Außerdem werden das Lernziel und der Nutzen klar formuliert und weiterführende Querverweise innerhalb des Buches angegeben – eine sehr sinnvolle Navigationshilfe.
      Das Buch beginnt nicht – wie viele anderen – mit einem ausführlichen langweiligen Theorieteil (Welche Kamera? Wie funktioniert Blende/Verschluss?), sondern steigt gleich in der Praxis, d.h. mit Bildbeispielen ein. Das Buch deckt alles ab, was dem Fotografen auf dem Weg zu guten Ergebnissen begegnet und weiterhilft: Geringe Schärfentiefe, HDR, Drittelregel, Schwarz-Weiß, Panorama, etc. Am Ende gibt es dann noch die wichtigsten grundsätzlichen Bildbearbeitungsschritte in den gängigen Adobe Programmen.
      Jacqueline Esen kann kurz, aber eingängig erklären. Sprachlich ist das Buch packend. Nicht zu einfach, a la „Sendung mit der Maus“, aber auch nicht zu umständlich, bzw. ausführlich. Klar auf den Punkt. Man merkt, dass es ein Buch von einer Fotografin für Fotografen ist. Die durchweg guten Grafiken unterstützen das Gesagte. Sehr hilfreich etwa das Schaubild, welcher Bild-Anschnitt bei einer Personenaufnahme sinnvoll ist und welcher ungeeignet ist. Eher unglücklich die „Wissenswert“-Grafik über das Prinzip der automatischen Scharfstellung, bei der sich Text und Bild widersprechen. Aber der Leser kapiert es trotzdem.
      Grafisch ist das Buch ansprechend. Klar strukturiert und übersichtlich. Ein Thema/Aspekt passt maximal auf eine Doppel-Seite und ist dann auch abgeschlossen. Kurz und knapp, dazu Wissenswertes und weiterführende Infos in extra Kästen. Super übersichtlich, eingängig und deshalb ist der Lerneffekt hoch.
      An jedes Themengebiet schließt sich „Quiztime“ an. Multiple-Choice fragen, mit denen der Leser nochmal prüfen kann, ob er alles verstanden und verinnerlicht hat.
      Das Ausrufezeichen im Titel ist absolut berechtigt. Denn man spürt nach der Lektüre dieses Buches den eindeutigen Aufforderungscharakter, rauszugehen und auszuprobieren. Das Buch bietet sich nicht nur für Einstiger an, sondern auch ich als ambitionierter Hobbyfotograf, konnte einiges mitnehmen.
      Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch fast alle relevanten fotografischen Fragen abdeckt, abgesehen von der Studio-Fotografie. Dazu ist es noch sehr schlüssig aufgebaut und ansprechend bebildert. Wenn ich einem Fotoanfänger ein Buch empfehlen müsste, dann wäre dieses Buch sicherlich in der engeren Auswahl.
      Nur der abgelutschte Claim „Der etwas andere Fotokurs“ steht zum Glück nicht auf dem Buchtitel, sondern nur in der Ankündigungsseite des Verlages.
       
      Jacqueline Esen – Fotografieren!
      ISBN: 978-3-8421-0206-4
      Vierfarben Verlag, Bonn
      1. Auflage 2018
      359 Seiten, € 29,90
      https://www.rheinwerk-verlag.de/fotografieren_4071/
       
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