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Hallo Forums-Betreiber! Im heutigen Newsletter habt auch ihr über "Analogfilme" von Fujifilm berichtet ...

 

Eigentlich sind doch auch die alten Filme nicht analog, sondern bereits digital. Genaugenommen ist die gesamte auf Silberbromid beruhende Fotografie von anfang an digital gewesen. Denn ein Silberbromid-Korn in der Emulsion wird entweder geschwärzt oder nicht. Digitaler geht es doch schon gar nicht mehr - oder?

 

Und so wird auch bei den Silberbromid-Filmen der unterschiedliche Helligkeitseindruck durch mehr oder weniger geschwärzte Silberbromid-Körner verursacht. Dagegen sind die elektronischen Sensoren heute ja schon wieder fast analog, denn die Pixel liefern ein analoges Helligkeitssignal, das erst mit einem A/D-Wandler digitalisiert wird ...

 

Also sollte man wohl eher von "chemischen Filmen" und "elektronischen Sensoren" als Bildquellen sprechen.

 

Oder sehe ich das falsch?

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Das siehst, genau betrachtet, richtig.

 

Es haben sich aber eben die Bezeichnungen "analog" und "digital" eingebürgert und sind weithin verständlich.

 

Mir gefallen "chemische" und "digitale" (wg. der Bearbeitung) Fotografie sehr gut.

"Elektronisch" sind ja moderne Filmkameras auch.

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Guest gansik

Ich glaube nicht, dass das so ganz korrekt ist, denn nur durch Entwicklung und Fixierung wird das Bild letztendlich erzeugt. Und den ganze Prozess würde ich nicht als Digital bezeichnen: Der Fotografische Prozess

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Denn ein Silberbromid-Korn in der Emulsion wird entweder geschwärzt oder nicht. Digitaler geht es doch schon gar nicht mehr - oder?

 

Na so ist das nun auch wieder nicht!

Zunächstmal ist es nicht zwangsläufig Silberbromid.

Reden wir lieber von Silber-Halogeniden, das ist einfacher...

 

Dann wird es erstmal nur belichtet (reduziert), sonst gar nichts.

Und um anschließend zumindest ein Silberbild zu bekommen, müssen dann

mehrere solcher "Latentbild-Keime" zusammenfinden.

 

Alles in allem schon eher analog als digital.......

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Trotzdem ist es schon ein "entweder / oder".

 

Wie auch immer, diese Diskussion ist irgendwo auch akademischer Natur.

 

Mir macht auf jeden Fall beides Spaß - und es würde mir noch mehr Spaß machen, wenn ich ein gutes Labor in der Nähe hätte.

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Nun, ein digitaler Vorgang ist ja dadurch beschrieben, dass Signale in Binärschreibweise von einem Computer (oder sagen wir besser Prozessor) verarbeitet und ggf. später ausgegeben werden.

 

Bei den chemischen Filmen ist weder ein Prozessor, noch eine Binärstruktur vorhanden. Die Bilder werden lediglich über eine chemische Reaktion aus den Silber-Halogeniden mit dem Entwickler hervorgerufen (und später durch den Fixierer daran gehindert bis ins Nirvana zu reagieren), weshalb ich das ohne Frage als "analog" bezeichnen würde.

 

Bei den digitalen Kameras werden Helligkeitsunterschiede per A/D-Wandler in einen Binärcode gewandelt, von einem Prozessor verrechnet und anschließend als RAW oder über eine JPEG-Engine als JPEG auf die Speicherkarte in Forum von Einsen und Nullen, gepackt in ein gewisses Format, abgelegt - also rein digital.

Bis auf die Helligkeitsunterschiede, aber wer will schon digitales Licht, dass uns in Binärcode um die Nase fleucht

?

 

Mir macht auf jeden Fall beides Spaß - und es würde mir noch mehr Spaß machen, wenn ich ein gutes Labor in der Nähe hätte.

Dem sei nichts mehr hinzuzufügen - wie gern würd ich mal wieder analog entwickeln...

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Trotzdem ist es schon ein "entweder / oder".

Nein. Meiner Auffassung nach wird die Schwärzung über die Zeit im Entwickler erzeugt. Und die ist nicht "ein" und "aus" sondern "länger" oder "kürzer", was eindeutig analog ist.

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Nein. Meiner Auffassung nach wird die Schwärzung über die Zeit im Entwickler erzeugt. Und die ist nicht "ein" und "aus" sondern "länger" oder "kürzer", was eindeutig analog ist.

 

Meiner Auffassung nach wird die Bildhelligkeit bei elektronischen Kameras

im Sensor durch kontinuierliche Entladung von kleinen Kondensatoren erzeugt

was eindeutig analog ist.

 

Gruß

Bernhard

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Meiner Auffassung nach wird die Bildhelligkeit bei elektronischen Kameras

im Sensor durch kontinuierliche Entladung von kleinen Kondensatoren erzeugt

was eindeutig analog ist.

Das ist auch korrekt. Nur dass danach ein A/D-Wandler die Analog-Signale in Digitale umwandelt. Die Analog-Signale kannst Du Dir nicht anschauen. Beim Fotopapier wird nichts mehr gewandelt und Du kannst es direkt anschauen.

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Nun, ein digitaler Vorgang ist ja dadurch beschrieben, dass Signale in Binärschreibweise von einem Computer (oder sagen wir besser Prozessor) verarbeitet und ggf. später ausgegeben werden.

 

Nein. Digital sagt nur aus, dass eine Grösse stufig dargestellt wird, die darstellbaren Werte sind endlich.

Analog dagegen ist eine stufenlose Darstellung, es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

 

Wenn Du jede definierte Zeiteinheit - z.B. jede Stunde - einen Stein neben den anderen auf den Boden legst, hast Du eine digitale Zeitmessung/darstellung ... ganz ohne Computer und Prozessor.

An diesem Beispiel sieht man auch, dass "binärschreibweise" keine Vorraussetzung für "Digital" ist, es kann auch eine einfache Zählung sein.

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Stimmt:

 

"Ein Digitalsignal (von lat. digitus = Finger; mit Fingern wird gezählt) ist eine spezielle Form von Signal, welches einerseits einen abgegrenzten und gestuften Wertvorrat und zudem in der zeitlichen Abfolge nur zu bestimmten periodischen Zeitpunkten definiert ist bzw. eine Veränderung im Signalwert aufweist. Es wird aus einem Analogsignal, welches den zeitlich kontinuierlichen Verlauf einer physikalischen Größe beschreibt, durch die Quantisierung und eine Abtastung, welche zu definierten Zeitpunkten erfolgt, gebildet. Durch eine entsprechende Codierung kann ein Digitalsignal in eine binäre Darstellung übergeführt werden."

 

(Quelle: Wikipedia)

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Und auch das stimmt: in dem uns bekannten Universum werden alle Vorgänge nur in qequantelter Form beobachtet - analog ist eigentlich voll digital

 

Das ist für unser Verständnis aber auch voll unerheblich, denn es gibt einen greifbaren Unterschied: eine analoge Be- und Verarbeitung von Signalen hat immer einen Störpegel. Jede Änderung, Weiterleitung und auch jede simple Aufsplittung von Signalen hat eine mehr oder minder ausgeprägte Störung oder Qualitätsminderung zur Folge.

Die digitale Be- und Verarbeitung umgeht dieses Problem durch einmalige Quantisierung (leider auch mit erheblichen Störungen verbunden), die dann aber eine praktisch störungslose und beliebig vervielfältigbare Information erzeugt. Daß diese digitalen Informationen dann am Ende der Bearbeitungskette für eine Präsentation wieder analog gewandelt werden muss und außerdem auch digitale Informationen nur auf analog arbeitenden physkalischen Informationskanälen funktioniert, interessiert nur den Entwicklungs-Ingenieur (wenn er ein guter ist).

 

.. oder halt Elektronenpeeper, die eine dem Pixelpeeper artverwandte Rasse darstellen - viel Wissen und wenig Macht, aber (vor-)laut und nachhaltig unzufrieden

Edited by matadoerle
Formulierung überarbeitet

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