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SKF Admin

Wie nutzt ihr die Videofunktion?

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Forumsmitglied skask hatte die Idee, eine Umfrage zu starten, wie intensiv und wofür Ihr die Videofunktion Eurer Systemkameras nutzt.

Es wäre toll, wenn Ihr auch an der Umfrage teilnehmt und in diesem Thread kurz erzählt, wofür und wie ihr die Videofunktion welcher Kamera einsetzt.

Vielen Dank und Gruß
Andreas

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Ich nutze die Videofunktion meiner GH2 unterstützend zu meiner SD99

Videokamera immer dann wenn ich Einstellungen mit wenig Tiefenschärfe oder

mit mehr Weitwinkel haben möchte. Ansonsten ist mir die Haptik einer

Videokamera einfach angenehmer als die einer Fotokamera... also rein auf das

Filmen bezogen.

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Wenn weniger Zeit für Einstellungen und wenig Licht zur Verfügung steht, verwende ich für Videoaufnahmen einen Camcorder (Panasonic SD909). Mit nahezu gleicher Intensität setze ich aber immer dann, wenn es ruhiger zugeht, die GH1/2 ein. Die Aufnahmen mit der Systemkamera haben eine größere Intensität, weil durch die Konzentrierung der Schärfe das Hauptmotiv hervorgehoben wird.

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Ich habe 50:50 angeclickt, weil mir Fotografieren auf Reisen am meisten Spass macht, ich auf Reisen am meisten Fotografiere und dort tatsächlich viele clips drehe. Ich habe also gewissermassen die Situation im Schwerpunktbereich bzw. wichtigsten Einsatzbereich meiner Kamera zugrunde gelegt.

 

Neben Reisen komme ich seit einiger Zeit viel zu selten zum Fotografieren.

 

Video auf Reisen vermittelt die Urlaubseindrücke inklusive Tonaufzeichnung wesentlich plastischer und realer als die Fotos. Deshalb habe ich mir zur NEX auch das NEX Mikrofon angeschafft.

 

Ausarbeitungstechnisch haben die Fotos noch die Oberhand, weil meine Rechnerkapazitäten nicht wirklich dazu geeignet sind, aufwendige Videobearbeitung durchzuführen und grosse Projekte abzuwickeln.

Clips automatisch zusammenführen und passend mit Musik zu hinterlegen klappt aber. So wird natürlich der ein oder andere Schnipsel entfallen, den die software automatisch eliminiert.

 

Da ich den Windows PC nicht mehr ausbauen möchte, warte ich auf zweierlei. Erstens, dass dieser kaputt geht und zweitens darauf, dass dieses Ereignis ungefähr gleichzeitig mit Erscheinen der nächsten imac Generation vonstatten geht. Dann schaffe ich mir einen imac an und kann die Videobearbeitung intensiver betreiben.

 

Ich denke, dass viele Rechner der user noch nicht wirklich so auf Videobearbeitung ausgelegt sind, dass es Freude bereitet und dass dieser Umstand einer intensiveren Videonutzung entgegensteht.

50p, AVCHD und grosse Speichermengen, ebenso wie stabile schnelle software sind eine Hausnummer, was die Anforderungen angeht.

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Ich habe "manchmal" angeklickt, weil ich gerade erst anfange, mich mit den Videofunktionen meiner Kamera zu beschäftigen.

Die Videofähigkeiten der GH2 waren allerdings auch ein Kaufgrund.

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Ich nutze Video selten, niemals nicht wäre eine Videofunktion in einem "Fotoapparat" kaufentscheidend für mich. Wäre ich Videofilmer, hätte ich ne Videokamera

Mit den Dingern macht man ja auch keine Fotos, Schnappschuss mal ausgenommen...

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Guest Hendock

Ich nutze die Videofunktion meiner GH2 BISHER nur ab und zu um etwas zu dokumentieren, ohne künstlerischen Anspruch. Vielleicht ändert sich das aber irgendwann. Immerhin habe ich mir ein Mikrofon und Adobe Premiere Elements zugelegt.

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Ich verschmelze oft Standbilder mit bewegten Bildern zu einem Gesamtvideo in 50P.

 

Es gibt Bereiche (Kinder, Aktion, Landschaft ab Windstärke 6, Tierstimmen....), welche ein Foto anders interpretiert als ein Video. Foto ist mehr Kunst, im Sinne von künstlich. Video ist mehr Live, im Sinne von wirklich.

 

Meine G3 (erste und bis jetzt einzige Systemkamera seit 4 Wochen) ist Video einsteigerfreundlich, da wenige Einstellmöglichkeiten;). Die optische Güte meiner Videos, incl. Makro, ist damit gut. Schnitt und Nachvertonung hat noch Luft nach oben. Belichtung korrigiere ich mit LR4. Videonachbearbeitung mit Roxio. Leistungsstarke Rechner und Software, die möglichst 64 Bit nativ unterstützt, werden bzw. sind wichtig.

 

Ein Einbeinstativ hilft enrom, ohne unbeweglich zu werden.

 

Fazit:

Bei Video's kommen die Erfolgserlebnisse viel langsamer als beim Fotografieren. Könnte ein Grund dafür sein, dass dieser Bereich wenig, vielleicht zu wenig, Beachtung bekommt. Verdient hätten es die Systemkamers eigentlich schon.

Edited by sardinien

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Ich nutzte Video in allen größeren Reiseshows. Es kommen kurze Abschnitte zwischen Standbilder. Alles wird separat vertont. Diese Shows stelle ich hier nicht ein, da sie einerseits privat sind und andererseits nicht interessant genug, dass sich Fremde für 15-20 Minuten interessieren.

 

Die bewegten Szenen verändern den Charakter fundamental und kommen bei Familie und Freunden gut an.

 

Es gibt allerdings Probleme mit guten Videoaufnahmen, da sich die Voraussetzungen für Video doch erheblich von Fotoaufnahmen unterscheiden. Es geht um die Bewegung der Kamera, die als Wackler absolut nicht Willkommen ist. Anderseits sind statische Aufnahmen (aufgestützt oder vom Stativ) nicht optimal. Ich habe mir eine Merlin Steady besorgt. Diese ist nicht einfach zu führen und die Kamera verwandelt sich von einer unauffälligen m43 in einen echten Hinkucker. Auch ein Stativ habe ich eher selten zur Hand. Diese Problem setzen dem spontanen Aufnahmen deutliche Grenzen.

 

Trotzdem möchte ich Video keinesfalls missen. Mann muss sich nur klar machen, dass Kamera und Objektiv nur 20% der Voraussetzungen für ein Video sind.

 

Die GH2 ist insofern für Foto und Video für mich optimal, vom Handling, von der Qualität, von der Portabilität. Auch wenn eine separate Videocamera mit dem Wackelproblem besser zurecht kommt, wäre es zuviel, eine separate dabei zu haben. Ganz zu Schweigen vom Kinolook.

 

Zusätzlich nutze ich die Videofunktion für kleine Erinnerungsaufnahmen.

 

Die Postproduktion ist anspruchsvoll und zeitaufwendig. Ein Monsterrechner Pflicht. Ich pflichte den Vorrednern bei, dass dies das größte Hindernis für mehr Video hier sein dürfte.

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Wäre ich Videofilmer, hätte ich ne Videokamera Mit den Dingern macht man ja auch keine Fotos, Schnappschuss mal ausgenommen...

 

Ich selber habe einen Camcorder, undzwar den Panasonic AG-HVX201 AE. Ich wage mal zu behaupten, dass das eines der besten Geräte ist, die man als Amateur gerade noch bezahlen kann. Besser geht natürlich. Nur reden wir dann von einem mindestens 5-stelligen, ggf. sogar einem 6-stelligen Invest.

 

Alle Consumercamcorder bieten eine Fotofunktion an. Allerdings bezahlt man dafür mit gravierenden Nachteilen. Denn Consumercamcorder sollen klein und leicht sein. Das geht nur, wenn man kleine Sensoren einsetzt. Die sind in der Tat im Vergleich zum mft-Sensor winzig. Es 15 MPix sollten es dann schon sein. Fotofunktion - ja, vorhanden und wohl auch brauchbar. Videofunktion - ja, vorhanden und bei viel Licht brauchbar. Wird die Beleuchtung mau, lässt die Bildqualität schlagartig nach.

 

Ich habe vor gut 2 Jahren, als ich mir die G1 gekauft habe auch gedacht: Filmen mit der Fotokamera - nie. Inzwischen denke ich anders.

 

Denn die Erweiterung der Fotokamera um eine Filmfunktion wird nicht mit Einschränkungen bezahlt. Es wird einfach der vorhandene Sensor genutzt. Und inzwischen bin ich davon überzeugt, dass ich mich beim Kauf der G1 geirrt habe. Ich hätte inzwischen gern ein Videofunktion als Ergänzung zu meinem Camcorder. Und ich werde dem Wunsch durch Kauf eines neuen Bodies Abhilfe schaffen. Die größeren Projekte werde ich gleichwohl mit dem Camcorder abdrehen. Wer einmal ein semiprofessionelles Gerät in der Hand hatte, weiß warum. Aber gerade wenn ich in Sachen Foto unterwegs bin, gibt es immer mal wieder Szenen, die ich gerne als Video festhalten würde. Natürlich könnte ich auch meinen Camcorder mitnehmen. Nur wiegt das Dingen 3 KG und dann schwindet die Bereitschaft, auch noch die Kamera mitzunehmen.

 

Für mich ist die Verbindung Video und Foto ideal. Und damit ist die Videofunktion für mich alles Andere, als ein Gimmick. Vielmehr ist es der wesentliche Grund, warum ich die Anschaffung eines neuen Bodies in Betracht ziehe. Von daher das Warten auf die GH3. Sollte die enttäuschen, dann gibt es entweder eine GH2 - dann sicher zum Schnäppchenpreis - oder ich erwäge einen Systemwechsel auf die Sony NEX-7. Dann allerdings gebe ich das mft-Gerödel vollständig ab.

 

Gruß

Thobie

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Mir reichen die manuellen einstellmöglichkeiten an der G3 nicht ,deshalb verwende ich sie nur mehr sehr selten.

Ein weiteres problem ist die geringe tiefenschärfe, eine gute lichtstarke consumer HD videocam hat sich für mich mittlerweile als bester kompromiss aus bildqualität und unauffälligkeit rausgestellt.

 

LG Franz

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Die Video-Funktion einer Kamera ist für mich immer wichtiger geworden.

Früher, zu Dia-Zeiten, hatte es mich noch gar nicht interessiert. Aber seit meine Bilderschauen multimedial geworden und vom Projektor auf Beamer und große HD-TV-Bildschirme umgezogen sind, ist das bewegte Bild zunehmend ein großes Thema.

 

Bei dern Zuschauern kommt die Mischung aus Standbildern, annimierten Fotos und Videos - alles vertont natürlich - sehr gut an. Die Grenzen sind fließend geworden.

 

Anfänglich musste ich neben der Foto- auch eine Video-Kamera mitschleppen. Das ist zum Glück vorbei. Die Bldqualtität ist einheitlich sehr gut. Und auch die Handhabung ist gleich.

 

Für mich sind gute Videoeigenschaften in Fotokameras also ein ganz großer Schritt nach Vorne.

 

Grüße

Lumix

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Die Video-Funktion einer Kamera ist für mich immer wichtiger geworden.

Früher, zu Dia-Zeiten, hatte es mich noch gar nicht interessiert. Aber seit meine Bilderschauen multimedial geworden und vom Projektor auf Beamer und große HD-TV-Bildschirme umgezogen sind, ist das bewegte Bild zunehmend ein großes Thema.

 

Bei dern Zuschauern kommt die Mischung aus Standbildern, annimierten Fotos und Videos - alles vertont natürlich - sehr gut an. Die Grenzen sind fließend geworden.

 

Anfänglich musste ich neben der Foto- auch eine Video-Kamera mitschleppen. Das ist zum Glück vorbei. Die Bldqualtität ist einheitlich sehr gut. Und auch die Handhabung ist gleich.

 

Für mich sind gute Videoeigenschaften in Fotokameras also ein ganz großer Schritt nach Vorne.

 

Das kann ich ohne Wenn und Aber unterschreiben. Ich mag auch die Mischung aus Standbildern, Fotos und Videos. Das digitale Medium war da ein ganz großer Schritt nach vorn.

 

Und noch einmal: Gute Videofunktionen in mft-Kameras erkauft man sich nicht durch Nachteile. Jedenfalls sind mir keine offensichtlich. Und wer es nicht braucht, der nutzt es eben nicht.

 

Gruß

Thobie

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Hallo,

 

ich hab mit 50:50 abgestimmt. Für mich war bereits beim Kauf meiner GH2 eine gute Videoqualität kaufentscheidend.

 

Aus Fotos (Standbildern) und Videoclips erstelle ich häufig Videofilme, um diese am TV anzuschauen. Ich finde die Symbiose aus beidem interessant und abwechslungsreich. Je nach Motiv und Situation ist eben einmal ein Standbild, ein anderes mal ein bewegtes Bild interessanter. Um die Fotos nicht nur statisch wirken zu lassen, bieten die einschlägigen Bearbeitungsprogramme ja ausreichend Möglichkeiten zu Kamerafahrten durchs Bild, Zoomfunktionen usw. Das Ganze wird dann mit passender Hintergrundmusik vertont. Natürlich muss man schon beachten, dass dabei ein sehr hoher Zeitaufwand anfällt.

 

Daneben erstelle ich aus Fotos hin und wieder Fotobücher und in seltenen Fällen gibt es mal was Großes als Poster oder auf Leinwand.

 

Mit der Videoqualität der GH2 bin ich sehr zufrieden, muss allerdings gestehen, dass ich fast ausschließlich den Schnellstartknopf für die Aufnahmen nutze, d.h. die kreativen Möglichkeiten eigentlich weitgehend ungenutzt lasse. Dies war mir von vornherein klar und ich wusste schon vorab, dass mir deshalb auch die G3 alle gewünschten Möglichkeiten geboten hätte. Die Entscheidung für die GH2 fiel vor allem wegen des für mich besseren Handlings - sie liegt mir einfach besser in der Hand. Früher war ich mit analoger Spiegelreflexausstattung und Hi8-Camcorder unterwegs, da brauchte man fast einen Materialwagen für - da tut man sich heute schon um einiges leichter.

 

Grüße

Ralf

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Bis vor ein paar Wochen hatte ich gar keine Kamera mit Videofunktion. Bei der Neuen habe ich sie noch nicht ausprobiert. Schön wenn die Kamera das kann -vielleicht nutzte ich es ja eines Tages- aber ich könnte auch ohne ruhig schlafen.

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Als ich mir vor etwa 2 Jahren eine E-P2 gekauft hatte, dachte ich erst mal nur an einen kleinen leichten Ersatz für meine E-3. Da es mir aber widerstrebt gewisse Funktionen meiner Kamera nicht wenigstens mal auszuprobieren, habe ich auch das eine oder andere Video gemacht.

 

Mittlerweile habe ich eine GH2, einen sehr guten Camcorder, sowie einen ausgewachsenen Gerätepark für Videos. Damit arbeite ich hin und wieder bei kommerziellen Produktionen als Kameramann und mache auch meine eigenen, aufwendigen Videos.

 

Hätte mich vor 2 Jahren jemand gefragt, ob ich mir eine eine derartige Entwicklung vorstellen könnte, hätte ich ihn nur ausgelacht. Vermutlich hätte ich mir auch nie einen Camcorder als Ergänzung zu meiner Spiegelreflex zugelegt.

 

Rein technisch ist diese Entwicklung nicht wirklich nachvollziehbar, Fakt ist aber, dass die Systemkameras mir ein neues und zur Zeit auch wesentlich spannenderes Betätigungsfeld eröffnet haben.

 

Ach so, ich fotografiere immer noch, aber wesentlich seltener.

 

Gruß

Ulist

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Ich ergänze meine Fotos eigentlich immer mit kleinen Clips. Dank der manuellen Einstellmöglichkeiten der GH1/GH2 macht es megaspaß. Deshalb bin ich ja auch von der Bridge (SX1IS, BTW 1080p und sehr hohe Mbps) gewechselt. Dort konnte man nur mit "Auto" filmen, wodurch künstlerisch motivierten Personen schnell der Wind aus den Segeln genommen wurde ...

 

Im Moment ist das Verhältnis zwischen Foto und Video bei mir 50:50. Draußen produziere ich mehr Fotos als Filme - was in der Natur der Sache liegt. Indoor verbringe ich viel mehr Zeit mit dem Filmen (Kuchenbackvideos).

 

Aber immer wenn ich eine dieser tollen ARD- oder BBC-Naturdokus angesehen habe, dann habe echt total Bock darauf, gleich rauszustürmen und zu versuchen, einen ästhetischen Naturfilm auf die Beine zu stellen. Aber so auf die Schnelle wird das Nichts. Bei einem Foto braucht man "nur" ein Gefühl, einen Blick für den Moment. Beim Filmen muss man sich immer auch Gedanken um das Storyboard machen, sofern die Clips nicht nur als bewegte Fotos wirken sollen - und für letztgenannten Effekt könnte man immer noch Ken Burns über statische Fotos rüberlaufen lassen.

 

Daher versuche ich gerade zu erlernen, an das Filmen mit mehr Geduld und einem langen Atem ranzugehen - und das Werk als Prozess über Tage, Wochen und Monate zu begreifen. Den Schalter zwischen Fotograf und Filmer umzulegen, fällt mir nicht leicht. Aber das Schöne am Filmen (wie am Fotografieren) ist auch, dass ich merke, von einer Tour nicht nur mit einer Fülle an unbrauchbaren und manchmal brauchbaren Schnippseln zurückzukehren, sondern auch wieder etwas dazugelernt zu haben. Zu merken, wie man sich (wenn auch kleinen Schritten) verbessert, gibt mir manchmal mehr, als ein gelungenes "Endprodukt".

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Daher versuche ich gerade zu erlernen, an das Filmen mit mehr Geduld und einem langen Atem ranzugehen - und das Werk als Prozess über Tage, Wochen und Monate zu begreifen. Den Schalter zwischen Fotograf und Filmer umzulegen, fällt mir nicht leicht. Aber das Schöne am Filmen (wie am Fotografieren) ist auch, dass ich merke, von einer Tour nicht nur mit einer Fülle an unbrauchbaren und manchmal brauchbaren Schnippseln zurückzukehren, sondern auch wieder etwas dazugelernt zu haben. Zu merken, wie man sich (wenn auch kleinen Schritten) verbessert, gibt mir manchmal mehr, als ein gelungenes "Endprodukt".

 

Keine Bange, das wird schon. Wir sind alle auch nicht als Fotografen auf die Welt gekommen. Auch das haben wir - ich zumindest - erst lernen müssen. Und bei mir hat dieser Prozess auch Jahre gedauert. Mit der Filmerei ist das nicht anders. Dazu kommt, dass die Postproduktion - also der Schnitt und die Komposition am Rechner - auch erlernt werden will. Dafür hat man dann aber ganz viel Spass mit den Ergebnissen.

 

Gruß

Thobie

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Ich habe jetzt mit "manchmal" gestimmt, obwohl das noch nicht richtig zutrifft. Eigentlich war ich nie Filmer, das Fotografieren liegt mir mehr. Als unsere Kinder kleiner waren, kam dann aber doch über eine "geerbte" Videokamera das ein oder andere Familienfilmchen. Da mein Vater (von dem ich die Leidenschaft für die Fotografie übernommen habe) irgendwann vor Jahren die Filmerei entdeckte und intensiv ausbaute, kam ich damit mehr in Berührung und lernte es schätzen.

 

Ich merkte an seinem Beispiel aber auch, daß Video für mich viel mehr Arbeit bedeutet. Und was mich immer zurückhielt: Fotografieren kann ich spontan, bei einzelnen Szenen. Mit einem Film geht das nicht, der braucht eine Geschichte, sonst wird das nix. Also habe ich mich weiter fleißig in Zurückhaltung geübt und beim Umstieg auf mFT auch prompt zunächst die G1 und nicht die GH1 gekauft. Fürs gelegentliche Filmen hatte ich ja noch eine einfache Videokamera. Die allerdings ist inzwischen sehr veraltet und liegt nur im Schrank.

 

Als ich den 60. Geburtstag meines Schwagers filmen sollte (ohne Ansprüche!), nahm ich kurzerhand die LX3 (ihr Videofilmer, lacht mich bitte nicht aus

) Das gab den Anstoß, mich doch mal wieder mit den "Kombigeräten" auseinanderzusetzen. Und als ich dann später aber auf die GH2 umstieg, war die gute Videofähigkeit auch ein Kaufgrund, wenn auch nicht der hauptsächliche. Ich habe einfach Lust, es doch mal wieder mit dem Filmen zu probieren, und die Vorstellung, z.B. in einem Urlaub spontan zwischen beiden Möglichkeiten entscheiden zu können, ohne zusätzliche Ausrüstung mitnehmen zu müssen, gefiel mir sehr.

 

Naja, bisher habe ich außer ein paar Probeszenen noch nichts gemacht

. Das liegt an mangelnder Zeit, aber vor allem muß ich mich erst mal mit der für mich unbekannten und komplizierten Materie vertraut machen. Damit meine ich nicht den gestalterischen Teil des Filmens, aber die ganzen technischen Details der verschiedenen Dateiformate und Einstellungen. Da versuche ich erst, mir einen Überblick zu verschaffen. Und daß ich noch immer keinen flotten Rechner habe, ist dem Thema Videoschnitt auch nicht gerade zuträglich ...

 

Gruß, Reinhard

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Habe 50:50 gewählt, wobei es eher 60 Foto und 40 Video sind, und somit mehr als das, was ich mit "manchmal" bezeichnen würde.

 

Bin auch eher, wie tom-tom, der "Reisefotograf". Daheim fehlt oft die Inspiration.

 

Folgendes hätte ich noch ausgeführt, wenn es "Lumix" nicht schon so treffend für mich getan hätte:

 

Die Video-Funktion einer Kamera ist für mich immer wichtiger geworden.

Seit meine Bilderschauen multimedial geworden und vom Projektor auf Beamer und große HD-TV-Bildschirme umgezogen sind, ist das bewegte Bild zunehmend ein großes Thema.

 

Bei dern Zuschauern kommt die Mischung aus Standbildern, annimierten Fotos und Videos - alles vertont natürlich - sehr gut an. Die Grenzen sind fließend geworden.

 

Anfänglich musste ich neben der Foto- auch eine Video-Kamera mitschleppen. Das ist zum Glück vorbei. Die Bldqualtität ist einheitlich sehr gut. Und auch die Handhabung ist gleich.

 

Für mich sind gute Videoeigenschaften in Fotokameras also ein ganz großer Schritt nach Vorne.

 

Grüße

Lumix

 

 

Grüße

 

Thomas

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Ich habe eine Kamera ohne Videofunktion (Panasonic G1)... aber selbst wenn ich eine Kamera mit Videofunktion hätte, würde ich Diese wohl nur äußerst selten einsetzen, um kurze Sequenzen ohne jeglichen künstlerischen Anspruch festzuhalten.

 

Zu MiniDV-Zeiten habe ich mal ein wenig gefilmt, aber habe sehr schnell die Lust daran verloren, weil der Aufwand beim Filmen und vor Allem bei der Nachbearbeitung extrem hoch war und die Ergebnisse nur einen gewissen Erinnerungswert hatten (also ähnlich wie mittelmäßige Urlaubs-Schnappschüsse, die Jeder mit seiner 0815-Digiknipse machen kann), weil ich beim Filmen selbst viel zu wenig Aufwand betrieben habe.

(Von den gigantischen Hardware-Anforderungen bei der Videobearbeitung will ich jetzt gar nicht anfangen...)

 

Da macht mir die Fotografie viel mehr Spaß, weil ich mit deutlich geringerem Aufwand sehr viele wirklich schöne Ergebnisse erzeugen kann.

(Ich gehe z.B. nur äußerst selten gezielt zum Fotografieren irgendwo hin, sondern nehme die Kamera lieber bei irgendwelchen Aktivitäten, Ausflügen, Urlauben, usw. mit und mache nebenher ein paar schöne Fotos)

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Sehr interessant. Als Zwischenfazit: Nur 5% nutzen die Systemkamera überwiegend zum Filmen. 80% nur manchmal oder nicht.

Das überrascht mich, ich dachte ich bin als "Filmmuffel" in der Minderheit. Also doch nur Mainstream

:D

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Ich finde diese Video-Überflutung lästig. Jeder Zweite will mir auf seinem Handy irgendeinen 'unglaublich komischen/spannenden/aufregenden' Clip zeigen. Das nervt. Mich haben auch schon als Kind und Jugendlicher die Dia- und Homevideo-Abende genervt. Ich will mir ein Foto anschauen, darin versinken und die Atmosphäre spüren - und nicht dem Tempo folgen, das mir Irgendjemand vorgeben zu müssen meint.

Wenn jemand ein Drehbuch oder eine wirklich witzige Idee umgesetzt hat: Bitte, schau ich mir gerne an. Alles andere will ich nicht und brauche ich nicht.

 

Und wenn ich mich im Bekanntenkreis so umschaue, wie viele Leute immer mal wieder ihre Fotoalben rauskramen, während die meisten der Urlaubs- und Familien-Videos schon längst in die Tonne gewandert sind...

 

Ich kann mir zwar durchaus vorstellen, dass das Filmen als solches eine tolle Herausforderung ist, die viel Spaß macht. Ob die Freunde und Familienangehörigen, die sich Urlaubs-, Natur- oder was auch immer für Videos anschauen (müssen?) allerdings alle die Wahrheit sagen, wenn sie das Ergebnis loben, da habe ich doch so meine Zweifel.

 

In meinem Bekanntenkreis gibt es jedenfalls Niemanden, der sich sowas antun möchte.

Just my 2 cents.

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