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Moin,

 

da immer mehr Fragen und Erfahrungen zu den Video-Fähigkeiten der E-M5 auftauchen, sollte man vielleicht hier die Erkenntnisse sammeln?

 

Ein klein wenig kann ich für den Anfang beisteuern:

 

Belichtung: P, A, S und M sind möglich, wobei ISO nur bei M einstellbar ist, bei den anderen Modi dagegen automatisch geregelt wird.

Belichtungskorrektur ist nicht während der Aufnahme sondern nur davor möglich.

 

Autofokus: Wählbar zwischen AF-S (zu Anfang der Aufnahme) und AF-C, wobei mir der AF-C deutlich unsicherer scheint als z.B. bei der GH2. Pumpt auch bei guten Kontrasten relativ häufig. Ein Fokus-Feld wird während der Aufnahme nicht eingeblendet - ich gehe also davon aus, daß alle Felder verwendet und das "passende" automatisch gewählt wird. Oder eben auch nicht, was in dem Pumpen resultiert.

 

Zoombereich: Wer auf etwas wie den "erweiterten Telebereich" analog der GH2 hofft, wird enttäuscht. Die Oly scheint die 2 MP bei Full-HD über den gesamten Sensor zu verteilen und beim el. Zoom aus dieser Gesamtmasse einfach nur den mittleren Bereich herauszupicken und auf wieder 2 MP hochzuskalieren. Hat mit Full-HD dann nichts mehr zu tun.

Mir wird diese Funktion sehr fehlen, verdoppelt sie doch für Video den mitgeschleppten Brennweiten-Bereich.

 

Ausgabe: Bisher nur Full-HD in der höchsten Qualität gewählt, also 1080p30.

Die Szenen sehen für mich schon sehr gut aus - auf die Schnelle sehe ich da keine großen Unterschiede zur GH2, was die Auflösung angeht. Habe aber auch bisher nur ganz kurz getestet.

Wie sich die 30p in der Weiterbearbeitung machen, kann ich noch nicht sagen. Meine PS3, mit der ich mir die Filme i.d.R. am TV anschaue, findet die Aufnahmen der E-M5 schon mal nicht: "Keine Videos vorhanden"

Laut Oly Produktmanagement Deutschland (Herr Häusler) hat man von dort schon u.a. die Bitte nach Japan geschickt, auch Bildraten für den europäischen Raum zu implementieren (50p oder zumindest 50i) Ob daraus etwas wird:

 

Effekte: Die Art-Modi sind komplett wählbar. Jedoch ist die Anzeige im Sucher sehr ruckelnd und, was mich dann doch überrascht, ebenfalls auf dem PC, während der Windows-Media-Player die normalen Szenen (30p) anstandslos wiedergibt. Sollte das generell so sein, wären die Art-Modi unbrauchbar, es sei denn, man steht auf 5 fps

 

Bisher und unterm Strich wird bei Video die E-M5 sehr deutlich von der GH2 geschlagen, bei Fotos dagegen.......

 

Da ich von Video nicht die große Ahnung habe und nur neben den Fotos mal gerne welche mache, darauf aber auch nicht verzichten möchte, bin ich für Tips und Ideen der Könner dankbar!

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einen hab' ich noch:

 

Stabilisator - Bildformat:

 

Zum Einen wird das Stabi-Geräusch deutlich leiser, wenn man auf Video umschaltet, bei abgenommenem Objektiv sieht man aber auch, das der Sensor da deutlich weniger auslenkt als im Foto-Modus.

Dabei arbeitet der Stabi im Video aus meiner Sicht absolut grandios!

Wie macht der das?

Vermutet (oder sogar von Oly kommuniziert) wurde ja, daß der Stabi bei Video von 5 Achsen auf 2 Achsen umschaltet. Das passt aber so wie ich das sehe nicht mit dem steadycam-ähnlichen Verhalten zusammen. Außerdem bin ich ziemlich sicher, daß auch bei Video Drehungen um die Objektivachse sehr gut ausgeglichen werden, was der 2-Achsen-Therorie widerspricht.

 

Jetzt ist mir aufgefallen, daß der Bildwinkel zwischen Foto 16:9 und Video 16:9 unterschiedlich ist. Bei Video wird der Bildwinkel etwas enger, der Sensor wird also nicht voll genutzt.

Zusammen mit der sichtlich geringeren Bewegung des Sensors bei Video bringt mich auf die Idee, daß Oly hier vielleicht den (mechanischen) Sensor-Stabi mit einem elektronischen Stabi auf dem Chip kombiniert?

Das Ergebnis ist in dieser Hinsicht jedenfalls phantastisch.

 

Netter Nebeneffekt: Bei langsamen Schwenks bekomme ich es kaum hin, am Ende der Schwenkbewegung diese langsam gegen 0 auslaufen zu lassen.

Macht nix - das erledigt die E-M5

. Wenn ich den Schwenk stoppe läuft das Bild noch langsam aus - sieht sehr natürlich aus. Klasse!

 

Umso ärgerlicher, daß AF und Widerholrate da Schwächen zeigen. Aber vielleicht finden sich ja noch Einstellungen, mit denen man auch in diesen Punkten weiterkommt.

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@ mikisb

 

Vielen Dank für Deinen Bericht. Ich hätte den Abstand zu GH2 jetzt so nicht erwartet. Das bedeutet, dass ich mit meiner GH2 getrost abwarten kann, bis die GH3 aufgelegt wird.

 

Gruß Olybold

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Kommt schon Leute, es kann doch kaum sein daß ich der einzige bin, der auch mit der Videofunktionalität der E-M5 rumspielt

 

Habe eben nochmal versucht, die gleiche Szene (Garten mit viel Grün, wenig Kontrasten und haufenweise Details) mit der GH2 und der E-M5 zu drehen.

Beide Cams auf ISO 200 und 1080 in der höchsten WH-Rate und Qualität., S mit 1/100 GH2 und 1/125 E-M5, Alle Kamera-Einstellungen auf Standard-Werten. Filprofil GH2 Standard, E-M5 Natural.

Mag sein, daß man an jeder Cam mit anderen Einstellungen noch bessere Ergebnisse bekommt, aber irgendwo muß man ja ansetzen.

 

Sicher also kein perfekter Test, aber für mich reicht's zu folgenden Erenntnissen:

 

- In der Schärfe/Auflösung/Kontrastdarstellung braucht sich die E-M5 absolut nicht hinter der GH2 zu verstecken. Im Gegenteil, mit scheinen die Strukturen besser herausgearbitet zu werden, Details wie einzelne Blätter sind noch klarer zu erkennen. Die Dateien der E-M5 sind dabei ca. 20% größer als die der GH2. 19.95 MBit/s sagte Quicktime.

 

- Auch die Bewegungsdarstellung scheint mir mindestens ebenbürtig zu sein. (mangels bewegter Objekte beurteilt anhand schwankender Blümchen und der Darstellung beim Schwenk.)

 

- Farben waren ja eh mein großes Problem mit der GH2. Für Foto habe ich den Auto-WB 3 Punkte nach gelb und einen nach rot verschoben. Bei Video bringts das wieder nicht, da hier die Farben in 0-Stellung natürlicher dargestellt werden. Muß man im Kopf haben und immer wieder umstellen - nervig. Die Oly reagiert hier souverän mit den natürlicheren Farben sowohl bei Foto als auch bei Video.

 

- Der IBIS der Oly bringt mit meinen Händen ein nochmals deutlich ruhigeres Bild zustande als der OIS des Pana 14-140. Das ist schon bei nur 25mm Brennweite gut zu erkennen.

 

- Der AF der Pana regelt die Schärfe ohne jegliche Nervosität, fühlt sich für mich an wie bei einer reinen Videocam. Für eine Fotokamera sicher ein Kompliment. Dagegen habe ich bei der Oly bisweilen den Eindruck, daß sie ihre Sache zu gut machen will und dabei etwas übereifrig und nervös wird. Ein leichtes Pumpen zwischendurch kommt immer mal wieder vor. Da wird wohl der AF-Stop Arbeit bekommen - wenig komfortabel - das Ding braucht dringend 'ne Bremse.

Beide Cams zeigen übrigens während des Drehs kein AF-Feld an - und ich darf raten, was der AF wohl vor hat.

 

In der Summe denke ich, daß man mit der E-M5 mindestens so gute Videos drehen kann wie mit der GH2. Jede hat ihre Stärken und Schwächen, aber unterm Strich sehe ich mit großer Überraschung eher die E-M5 vorne.

 

Das Datenformat .mov und die 30p (60i laut Datenblatt kommen bei mir nicht raus) haben mich anfangs nicht gestört - das ändert sich mittlerweile. Mein Haupt-Abspielgerät ist die PS3 wegen der genialen Handhabung, aber die mag keine .mov. Alles zu konvertieren, ist mehr als lästig und für die Qualität wahrscheinlich auch nicht sooo toll. Unter Windows 7 64 prof. zickt mein Lieblingsplayer Splash Lite ebenso wie der VLC-Player. Den Quicktime-Player mag ich nicht wirklich, mit dem Windows-Media-Player gehts aber auch. Muss mal sehen, wie ich das in Zukunft handhabe.

 

Gerade das Abspielen von der PS3 fehlt mir: Die hat über NAS Zugriff auf alle meine Mediendateien und ist sowohl für die Bildbetrachtung am TV als auch für Video für mich perfekt: Vergrößern, verkleinern, drehen (Foto), diverse Zeitlupen, Zeitraffer... (Video) haben mich da schon etwas verwöhnt.

Die 30p anstelle der 50i stören mich da weniger, weil ich mir bei Sport eher eine leichte Verbesserung der Bewegungsdarstellung erhoffe. Für Leute, die BluRays brennen wollen/müssen oder 24p für Kino-Look benötigen, sieht die Wertung da sicher anders aus.

 

Was mir sonst noch aufgefallen ist: Für Video sollte man ja (hab ich so gehört) die Belichtungszeit analog der Framerate wählen, für die 29,97p also 1/60 Sekunde oder 1/120, 1/240.....

Nur gehen die letztgenannten nicht, sondern nur 1/125, 1/250...

Keine Ahnung ob das negative Auswirkungen hat

 

Leute, ich habe von Video nicht wirklich Ahnung und freue mich sehr auf Kommentare, Tips und Anregungen von den Experten

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Vielen Dank für die Berichte. Ich werd ab morgen auch eine M5 verfügbar haben und mir den Videomodus näher ansehen. Im Gegensatz zur E-PL1 die ich zurzeit zur Verfügung habe, sollte damit einiges mehr möglich sein.

 

Welche Objektive hast du für Filme denn genutzt? Nur das 14-140 oder auch andere?

 

Zum Thema Video-Datenformat finde ich das mov Container auch etwas ungünstig. Die meisten Player auf dem PC kommen damit nicht so super klar, quicktime sollte da noch am besten sein. Da intern die Videodaten aber wohl MPEG4 konform sind, müsste sich das doch relativ simpel ohne aufwendiges re-codieren & Qualitätsverluste in andere Containerformate übertragen lassen. Mal schauen welche Tools es dafür gibt.

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Hi,

bis jetzt habe ich nur das 14-150 genutzt, habe ja aber auch noch nicht viel gemacht.

 

Das mit dem Umschreiben des .mov containers habe ich auch schon versucht. Simples Umbenennen der Dateien in mp4 oder avi bringt nix. Zum umcodieren habe ich es bisher mit Super und Xmedia recode versucht. zweiteres scheint etwas schneller zu sein, aber es dauert dennoch ewig und ich befürchte Qualitätsverluste. Leider scheint keines der beiden Programme eine Option zu bieten, die Original-Datenrate zu behalten - die muss manuell eingegeben werden und ergibt immer leicht abweichende Dateigrößen zum Original. Blöd, daß ich mich in der Materie nicht auskenne.

Die Dateien der GH2 waren da simpel - draufklicken und fertig

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In der Summe denke ich, daß man mit der E-M5 mindestens so gute Videos drehen kann wie mit der GH2. Jede hat ihre Stärken und Schwächen, aber unterm Strich sehe ich mit großer Überraschung eher die E-M5 vorne.

 

Im Moment hat die E-M5 für mich zwei große Mankos - beim ersten bin ich mir sicher, beim zweiten meine ich das so gelesen zu haben:

 

30p mag in USA ganz schön sein. Hier ist es nahezu unbrauchbar. Das reicht natürlich, um mal eben einen kurzen Clip abzuspielen. Allerdings kommt ganz schnell der Wunsch auf, auch standardkonforme Blue Rays zu erzeugen. Dazu bedarf es 24p und nicht 30p. Natürlich kann man auch einfach nur Clips auf eine Blue-Ray brennen. Nur macht das keinen Spass. Ich möchte ja auch Menüstrukturen mit aufbringen.

 

Soweit ich weiß, kann man an die E-M5 auch kein externes Mikrofon anschließen. Das schränkt beim Filmen wieder ein. Natürlich kann man den Ton auch mit einem externen Recorder aufnehmen. Nur wird dann der Aufwand noch einmal deutlich gesteigert, da man später am Rechner Ton und Bild synchronisieren muss. Im Profigeschäft gibt es dafür die Klappe. Da kann man Bildgenau feststellen, wann beide Teile sich getroffen haben. Und beim Ton gibt es auch den Ausschlag. Schon ist die Synchronisation easy. Gut, aber eben Aufwand.

 

Die fehlende Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzuschließen würde mich nicht unbedingt abschrecken. 30p hingegen sind für mich im Moment das absolute Killerargument. Daher werde ich ganz sicher warten, was eine GH3 bringt. Sollte die hinter der GH2 zurückbleiben oder zu teuer sein, so kann ich notfalls die GH2 als Auslaufmodell kaufen. Andere Möglichkeit wäre, das mft-Gerödel zu verkaufen und auf ein anderes System umzusteigen.

 

Gruß

Thobie

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Hallo Thobie,

grundsätzlich kann auf eine BluRay jede der erlaubten und als HD bezeichneten Bildwiederholfrequenzen (24p/25p/30p/50i/50p/60i/60p) gespeichert werden - und die wird auch von allen BluRay-Playern und prinzipiell HD-ready- oder Full-HD-Displays wiedergegeben (wobei es Unterschiede in der Umsetzung solcher Frequenzen her gibt).

 

Allerdings ist es wirklich ärgerlich, wenn man für ein Projekt mehrere Kameras einsetzt und dann mit unterschiedlichen Frequenzen hantieren muss. Gerade bei Bildschnitten und Überblendungen ist dann in jedem Fall mit Qualitätsverlusten oder gar Artefakten zu rechnen. Einen Wechsel innerhalb eines Videos würde ich ebenfalls vermedien.

 

Für denjenigen, der keine andere Viedo-Kamera einsetzt, dürfte das kein Problem darstellen. Für jemanden wie dich, der schon Material mit anderen Frequenzen aufgenommen hat und verwerten möchte, natürlich ein no go.

 

Ich gehe davon aus, daß Olympus die Videofrequenzen auf die 120 Hz abgestimmt hat (oder abstimmen mußte), die die für Sucher und Autofokus verwenden; da wäre zwar 24p evtl. auch durch ein Firmware-Update zu realisieren, aber das weiß momentan niemand außer Olympus.

Gruß Thorsten

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Hi thobie,

 

zum Mikrofon: Es gibt von Olympus das SEMA1-Paket. Das besteht aus einem Adapter für den Blitzschuh/Erweiterungsport und einem kleinen Stereo-Mik, mit Klinkenstecker, das vorne in den Adapter eingesteckt wird. Natürlich kann man auch andere Mikrofone einstecken.

Blöd dabei ist, daß der Blitzschuh für die Mik-Montage wegfällt, es sei denn, man klebt sich wieder einen Blitzsockel auf den Adapter.

Schade, daß es nicht für eine eigene Buchse am Body gereicht hat

Vielleicht bringt ja mal ein Fremdhersteller einen Adapter Klinke-Zubehörport? Wenn man die Belegung des Ports kennen würde, könnte man so was ev. sogar selber basteln.

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..

Was mir sonst noch aufgefallen ist: Für Video sollte man ja (hab ich so gehört) die Belichtungszeit analog der Framerate wählen, für die 29,97p also 1/60 Sekunde oder 1/120, 1/240.....

Nur gehen die letztgenannten nicht, sondern nur 1/125, 1/250...

Keine Ahnung ob das negative Auswirkungen hat ..

Ich es bis jetzt so verstanden:

sehr kurze belichtungszeiten führen zum "strobo-effekt", also zu sehr scharfen einzelbildern, die nicht so richtig verfließen. Das wird manchmal in kinofilmen für action-szenen gewollt eingesetzt.

Für flüssigen film sollte man nicht kürzer als 1/60 einstellen - wenn man das einstellen KANN (weil ja keine framerate schneller als 60 fps ist) In voller sonne kann das uU schwierig werden, video-spezialisten nehmen ND-filter, um die helligkeit zu senken.

Den umgekehrten effekt kennen filmer von langen belichtungszeiten im schummerlicht: bei 1/15 oder 1/8 gibts verwischungen bei schnellen bewegungen, weil eine einzelne belichtung über 2 oder mehr frames läuft (zB bei 30fps)

Eine gute erklärung gibts hier, ist zwar auf englisch, aber ich finde selbst-erklärend: Part 6: Shutter Speed & FPS on Vimeo

 

Meines Erachtens ist ein wirksamer stabilisator im video wichtiger als die framerate, die bei der om-d bemängelt wird. Und der IS scheint ja doch beeindruckend zu sein, der wäre für mich ein haupt-kaufargument.

Du kannst ja auch mal halbes HD (720) ausprobieren, wie das rüberkommt, ob das nicht scharf genug ist und ob da die framerate (60i) irgendwie besser aussieht..

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Hi Martin,

 

die Zusammenhänge zwischen Framerate und Belichtungszeit waren schon klar, deswegen ja die Frage, ob die Belichtungszeit zwingend ein ganzzahliges Vielfaches der Framerate sein soll? Hatte mich da vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt.

Bei 30p ist 1/60 schon mal OK. Ob 1/125 einen Unterschied zu 1/120 macht? Bei näherem Nachdenken kann ich mir das nicht wirklich vorstellen. Zu kuz - klar - Strobo-Effekt.

 

Was ich seltsam finde, egal ob 1080 oder 720, die Abspielprogramme (z.B. Quicktime) sagen in beiden Fällen: 30p mit 29,97 Hz. Das sagen auch die technischen Daten auf der Oly-Homepage, die BA sagt bei allen HD-Formaten "60i, der Bildsensor gibt ca. 30 fps aus"

Eine Umwandlung auf 60i kann ich aber in den erzeugten Dateien eben nicht finden. Somit sollte, anders als eventuell bei 1080i50 zu 720p50, die geringere Auflösung keinen Vorteil in der Bewegungsdarstellung bringen.

 

Wie schon geschrieben: Die reine Bildqualität bei Video sieht für mich sehr gut aus, Der Stabi ist eine Granate und manuelle Einstell-Möglichkeiten gibt's genug (außer M und ISO Auto, das geht bei Video nicht zusammen.)

 

Nachteilig sind der eher nervöse AF der gerne mal pumpt, das für mich unkomfortable .mov, daß mein Schnittprogramm ebensowenig mag wie die PS3 als Abspieler und die fehlende Möglichkeit, den zentralen Bereich des Sensors qualitativ hochwertig für die virtuelle Brennweitenverlängerung zu nutzen. Aber 600 mm KB reichen natürlich für den Hausgebrauch schon aus - formatfüllende Mond-Aufnahmen einmal ausgenommen

Edited by mikisb

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...zum Mikrofon: Es gibt von Olympus das SEMA1-Paket. /.../ Blöd dabei ist, daß der Blitzschuh für die Mik-Montage wegfällt, es sei denn, man klebt sich wieder einen Blitzsockel auf den Adapter.

Hi Michael,

 

warum ist das blöd?

- Ich hab zwar die E-M5 immer noch nicht, filme aber ab und zu mit der GH2, die ja einen Mic-Eingang als Klinkenstecker hat. Der Flash-Hotshoe bleibt bei ihr also frei.

 

Allerdings erschließt sich mir nicht der Sinn eines Blitzgerätes während der Videoaufnahmen

Oder ist mir da bisher eine wesentliche Funktion entgangen?

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..ob die Belichtungszeit zwingend ein ganzzahliges Vielfaches der Framerate sein soll? ..

Nach meinen verständnis muss es das nicht..alle noch kürzeren zeiten halten sich ja auch nicht an die framerate..

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Oder ist mir da bisher eine wesentliche Funktion entgangen?

 

Hi Klaus,

 

Kurz gesagt: Ja

 

Länger gesagt:

 

 

1. Der SEMA-Adapter Olympus - Kameramikrofon PEN SEMA-1 - Zubehör, den Du zum Anschließen des externen Mics benötigst, wird auf den Blitzschuh aufgeschoben und kontaktiert dabei gleichzeitig den Zubehör-Anschluß, ähnlich wie die el. Aufsteck-Sucher.

 

Jetzt kannst Du natürlich Dein externes Mic nicht mehr mechanisch auf dem Blitzschuh befestigen, der ist ja schon blockiert

 

Ich überlege noch, ob ich mir ein gutes Mic-zulegen soll (Mein richtig gutes Earthworks fällt flach, das braucht 48V Phantom und wäre auch für Video wohl etwas sperrig und schwer). In dem Fall würde ich mir wahrscheinlich so einen Blitzschuh-Dummy aus dem Zubehör besorgen und den auf den SEMA-Adapter aufkleben, dann hätte ich wieder eine mechanische Befestigungsmöglichkeit. Sonst bräuchte ich noch einen 2. Mann mit Mikro-Galgen:rolleyes:

 

2. kann eine Videoleuchte auf dem Blitzschuh ganz hilfreich sein, hilfsweise auch die Video-LED des FL-600r. Sobald Du also den SEMA montiert, weil Du die internen Mics nicht magst, kannst Du mechanisch nix anderes mehr an der Kamera befestigen und musst auf Blitzschienen etc. ausweichen.

 

3. Funkauslöser werden üblicherweise auch auf dem Blitzschuh befestigt - OK - kann man auch runterbaumeln lassen.

 

Eigentlich bräuchte die E-M5 somit 3 Blitzschuhe (Leuchte, Micro, Funk)

Edited by mikisb

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1. Der SEMA-Adapter Olympus - Kameramikrofon PEN SEMA-1 - Zubehör, den Du zum Anschließen des externen Mics benötigst, wird auf den Blitzschuh aufgeschoben und kontaktiert dabei gleichzeitig den Zubehör-Anschluß, ähnlich wie die el. Aufsteck-Sucher.

 

Jetzt kannst Du natürlich Dein externes Mic nicht mehr mechanisch auf dem Blitzschuh befestigen, der ist ja schon blockiert

Hi Micha,

 

yep - ich hab's halt auf den Blitz bezogen.

 

Soweit klar. Ich benutze für das externe Micro einen separaten Ständer. So erspare ich mir den "Assistant Sound Man" und die "Cableperson".

:D

So kriege ich auch die Geräusche nicht mehr auf die Audiospur, wenn ich während der Aufnahme an der Kamera herumfummle.

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Meine M5 ist jetzt auch da, grundlegend eingestellt und die ersten Testvideos sehen sehr brauchbar aus. Der Stabi ist wirklich ein gewaltiger Fortschritt zu dem was ich von der E-PL1 kenne.

 

Pumpenden AF hatte ich bei C-AF und langen Brennweiten auch öfter, da muss noch mehr probiert werden. Schade dass es das fortschrittliche Kompaktmenü im Videomodus nicht gibt, das darf gern per Firmwareupdate nachgereicht werden.

 

Zum mov container: umbennenen bringt tatsächlich keinen Nutzen. Die beiden Datenströme (Video und Audio) müssen schon in eine andere "Hülle" verpackt werden. Alles wo man eine Bitrate angeben muss, wird eine Art von re-code durchführen und ist daher ungeeignet.

Bei Virtual Dub ging das früher per direct stream copy, das Programm wird allerdings seit Ewigkeiten nicht mehr weiterentwickelt und unterstützt nur AVI container wenn ich mich recht erinnere.

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...Bei Virtual Dub ging das früher per direct stream copy, das Programm wird allerdings seit Ewigkeiten nicht mehr weiterentwickelt und unterstützt nur AVI container wenn ich mich recht erinnere.

Außer AVI noch ein gutes Dutzend anderer Formate, doch eben nicht MOV. Ist also für unsere Zwecke unbrauchbar

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Haben die Canoniere und Nikonianer nicht das gleiche Problem?

In den entsprechenden Foren bin ich aber auch noch nicht fündig geworden.

Es sollte doch eine Möglichkeit geben, mov in mp4 zu konvertieren, ohne die Videospur anzufassen - basieren nicht beide Container auf dem gleichen Codec (h.264)?

Edited by mikisb

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leider nix mit ":D"

Hatte ich gestern schon hoch- und runterprobiert, mit aktivierter Option "Video kopieren".

Dann dauert der ganze Vorgang zwar nur 2 Sekunden, das Ergebnis kann aber leider keiner meiner Player öffnen.

Oder habe ich da noch eine wichtige Option übersehen?

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basieren nicht beide Container auf dem gleichen Codec (h.264)?

 

Welchen Codec der Videostrom nutzt, ist einem (guten) Containerformat eigentlich egal. Bei MP4 allerdings wurde aber die Möglichkeiten stark eingeschränkt, siehe MP4.

 

Mit den beta builds von Avidemux (Avidemux for Windows) klappt die Konvertierung meiner E-M5 Testvideos. Einziger Nachteil: der Audiocodec PCM wird in MP4 nicht unterstützt. Man muss also die Audiodaten in AAC oder MP3 umcodieren.

 

Mit h264 Video & PCM Audio hat Olympus sich eine extrem komische Kombination ausgesucht.

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leider nix mit ":D"

Hatte ich gestern schon hoch- und runterprobiert, mit aktivierter Option "Video kopieren".

Dann dazert der ganze Vorgang zwar nur 2 Sekunden, das Ergabnis kann aber leider keiner meiner Player öffnen.

Oder habe ich da noch eine wichtige Option übersehen?

Doch doch ":D"

 

Probiers doch mal ohne "Video kopieren". Wenn Du das aktivierst, dauert der ganze Vorgang zwar nur 2 Sekunden, doch wenn man es nicht öffnen kann...

 

Ich hab's gerade erfolgreich ausprobiert. 250 MB dauern 85 Sekunden. Irgend etwas scheint die Software da wohl doch am Codec herumzuschrauben, aber

die Zeit scheint mir akzeptabel zu sein. Ist allerdings etwas stressig für den Prozessor

 

Alles auf default belassen, MOV geöffnet, Format MP4 gewählt, Codec auf MPEG-4 AVD/H.264 belassen, Audio Codec AAC, Audio/Video synchronisieren, Ausgabe Streamart: Video und Audio. Alle anderen Einstellungen in Ruhe lassen. Job hinzufügen, Kodieren.

 

Vielleicht hat ja noch Jemand die Möglichkeit, "XMedia Recode" zu testen. Gibts aber imho nicht für Äpfel, nur für PC

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Muss mich korrigieren: Unter Win 7 64 spielen der Media Player und auch Quicktime die so erstellte Datei ab. Die PS3 aber meldet "Defekte Daten"

Hat sich überschnitten.

 

Gerade hab ich auch mal mit "Video kopieren" ausprobiert. Da dauern die 250 MB nur 12 Sekunden

, also diesmal ohne Decode und Recode.

Das Ergebnis ist mit dem VLC-Player einwandfrei abspielbar.

 

Wer benutzt denn auch PS3 ?

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