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paulleica

X-Pro 1 + Leica Objektive

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Aber Herr Immodoc, Sie sind ja ein Sammler:D.

Hi, als Sammler sehe ich mich nicht. Allerdings versuche ich gelegentlich, mir eine Freude zu machen. Und weil ich nichts verkaufe (sondern höchstens mal an meine Frau verschenke), sammeln sich die Geräte an.

 

Das hat zwei Vorteile: Die zunehmende Enge der Schränke reduziert die Kauflust, und Anschaffungsfehler werden mir immer deutlich vor Augen geführt.

 

Interessant fand ich Deine Ausführungen zum Burn-In des Sensors. Das klingt plausibel, und erinnert mich an den früheren Umgang mit Groß-Systemen in der IT, wo man das auch machte.

 

Frohe Ostern, wünscht immodoc!

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Das mit dem Einlaufen einer Digitalkamera war sicherlich ein scherz, oder? ;-)

 

Muß kein Scherz sein, wobei ich das nicht so drastisch sehen würde. Aber die bildbestimmenden Eigenschaften sind analoge Schaltkreise auf dem Sensor und in den Verstärkerzügen dahinter; eine gewisse Einlaufzeit könnte da durchaus nützlich sein.

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Muß kein Scherz sein, wobei ich das nicht so drastisch sehen würde. Aber die bildbestimmenden Eigenschaften sind analoge Schaltkreise auf dem Sensor und in den Verstärkerzügen dahinter; eine gewisse Einlaufzeit könnte da durchaus nützlich sein.

 

Guten morgen,

 

das wäre ja fatal im Hinblick auf die ganzen frühen Tests auf dpreview etc. Diese Erstempfänger von Testkameras werden wohl ganz frische Exemplare erhalten, bei den späteren Tests, die wohl die selben Kameras nach Rückgabe erhalten, dürften die Ergebnisse dann besser sein. Und konsistenter.

 

Vielleicht ist der eingelaufene Zustand auch durch 50 Minuten Videobetrieb erreichbar, das ist schneller erreicht als 2000 Fotos.

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das wäre ja fatal im Hinblick auf die ganzen frühen Tests auf dpreview etc.

nein, die erhalten ja eher selten Kameras frisch aus der Produktion, sondern geprüfte Vorab-Exemplare; und ich gehe davon aus, daß die auch ein paar Bilder machen, bevor die Kameras ins Labor kommen. Ich sehe evtl. Einlaufeffekte auch eher sehr subtil, bestimmt nicht dramatisch.

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Drei Tage nachdem ich ein X-Pro 1 Gehäuse (meine erste Digitale) ergattert habe, kam der Kipon Adapter für die Leica-M Objektive aus Honkong. Das Ding ist erstaunlich gut verarbeitet. Ich kann nur sagen, das passt hervorragend zusammen und bringt viel Spaß. Und die Qualität überzeugt. Keine Kombination für die schnelle Reportagefotografie, aber etwas für Leute, die den Zusammenhang von Blende und Verschlusszeit noch verstehen. Die Scharfstellung ist für einen eingefleischen Leica M Fotografen zunächst gewöhnungsbedürftig aber nach 10 Bildern geht es gut von der Hand. Ich bin gleich raus und habe ein paar Aufnahmen in der frühen Dämmerung gemacht. Alle Aufnahmen bei 1600 ISO. Bilder 1 + 2 mit Voigtländer 4/21 Bild 3 mit leica 2.0/35 ASPH. Es handelt sich um JPGs, unbearbeitet, nur die Größe für den Upload angepasst.

 

Kannst du bitte etwas zum Sucher sagen? Ist bei Verwendung eines Leica-Adapters der optische Sucher verwendbar (inklusive Einblendung eines Leuchtrahmens), oder macht in diesem Fall nur das digitale Sucherbild Sinn.

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nein, die erhalten ja eher selten Kameras frisch aus der Produktion, sondern geprüfte Vorab-Exemplare; und ich gehe davon aus, daß die auch ein paar Bilder machen, bevor die Kameras ins Labor kommen. Ich sehe evtl. Einlaufeffekte auch eher sehr subtil, bestimmt nicht dramatisch.

....(langsam kopfschüttend) die subtilen Einlaufeffekte zeigen sich eher in einer Zunahme der Hot- und Deadpixel.

bei Halbleitern wird es eigentlich nach Art der Badewannenkurve nur noch immer schlechter. Die Frühausfälle werden mit dem "Einlaufen" ausgesiebt und die Spätausfälle haben etwas it der Fertigungsqualität und den späteren Arbeitsbedingungen zu tun. Dazwischen tut sich fast nichts außer statistisch selten auftretenden Defekten.

http://www.cloodt.de/Dateien/PDF/1lebensd.pdf

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Das mit dem Einlaufen einer Digitalkamera war sicherlich ein scherz, oder? ;-)

 

Kein Scherz. Zumindest bei Philips/BTS, später Thomson machen die das tatsächlich mit ihren Kameras resp. deren Bauteilen. Und die Mühlen laufen trotzdem ihre 20 Jahre und mehr. Man sollte das Alter der TV- Kameras und ihre Laufzeiten wirklich nicht unterschätzen. Bei denen geht nur sehr selten was kaputt. Man muss sich das so vorstellen, dass das alte Zeug nicht etwa ausgetauscht wird, weil es kaputtgeht, sondern, weil der Zuschauer HDTV sehen will. Daher ist das durchaus denkbar. Das mit dem "Voraltern" soll nur beschreiben, dass die Geräte, auch die elektronischen, sich erst erinmal "einspielen" müssen. Das gilt AFAIK nicht für alle Chips, aber die meisten anderen Komponenten wie z.B. Kondensatoren brauchen tatsächlich etwas Zeit, um ihre maximale Leistungsfähigkeit zu erreichen. Du machst das unbemerkt zuhause, ich genauso und die Pros kaufen sowas fertig.

Mir ist das mal bei einigen Vergleichen aufgefallen. Anderen halt nicht. Das liegt daran, dass ich bei neuen Geräten ab und zu "Pixelpeeping" veranstalte, um zu sehen, wie die Bilder wirklich aussehen.

 

Gruss aus Peine

 

wutschel

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Anbei jetzt ein paar Testfotos.

 

Voigtländer 4.0/21

Summicron 2.0/35 ASPH.

Summicron 2.0/50

Summicron 2.0/90

Tele-Elmar 4.0/135

 

Jeweils um zwei Blenden abgeblendet. Es war um die Mittagszeit so hell, dass es für die 2.0er bei der Standardeinstellung 200 ISO bei offener Blende zu hell war. Alle Aufnahmen vom Stativ aus.

 

Mit der Sucherlupe kommt man nachkurzer Zeil gut klar.

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Ich habe die Einstellung wie folgt vorgenommen:

 

Dynamik: Auto

Farbe -1

Rauschunterdrückung: -2

 

Ansonsten habe ich mit den Standardeinstellungen fotografiert.

 

Den optischen Sucher kann man auch mit den Fremdobjektiven nutzen, muss aber im Menü eingestellt werden. Sehr fummelig, nicht zu empfehlen.

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Leider ja, insbesondere bei offener Blende, bei den Leica Linsen nicht.

Nun gut, dann würde ich mir eben mit dem Leica Elmarit 2,8/21 ASPH helfen.

 

Herzlichen Dank für Deine Bemühungen, grüßt immodoc!

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Nun gut, dann würde ich mir eben mit dem Leica Elmarit 2,8/21 ASPH helfen...

 

Das hat er aber nicht getestet

Die getesteten Leicas waren ja alle von längerer Brennweite.

Man kann also festhalten, daß die "klassischen" WWs an der Fuji Probleme machen (Smearing im Randbereich) aber seltsamerweise keinen Colorshift produzieren.

Interessant wäre jetzt, wie es sich mit Retrofokuskonstruktionen verhält.

Wie dem auch sei, es ist eine unangenehme Einschränkung

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Das hat er aber nicht getestet

Die getesteten Leicas waren ja alle von längerer Brennweite.

Man kann also festhalten, daß die "klassischen" WWs an der Fuji Probleme machen (Smearing im Randbereich) aber seltsamerweise keinen Colorshift produzieren.

Interessant wäre jetzt, wie es sich mit Retrofokuskonstruktionen verhält.

Wie dem auch sei, es ist eine unangenehme Einschränkung

Ja klar, das ist mir nicht verborgen geblieben, daß das 21er Leica nicht getestet wurde.

 

Offen ist für mich, ob es sich um ein generelles WW Problem der Fuji handelt, oder ein Modell-abhängiges. Letzteres ist durch kluge Objektiv-Wahl korrigierbar.

 

Das Voigtländer Heliar 15mm scheint problemlos zu funktionieren, vom 12er habe ich noch keine Bilder gesehen.

 

Vielleicht wird es bei der Fuji wie bei der NEX-7, daß es bei WW Einschränkungen gibt, bei der NEX-7 unterhalb von 35mm, bei der Fuji werden wir sehen.

 

Dennoch bin ich sehr zuversichtlich. Fuji würde keinen eigenen Leica Adapter herausbringen, wenn es massive Probleme gäbe,

 

meint immodoc!

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Ich denke immendoc hat Recht. Ich werde mir jetzt noch einen Adapter für meine Nikkore besorgen. Mal sehen, wie dann das 2,8/20 abschneidet. Das habe ich immer schon für das bessere Objektiv im Vergleich zum Voigtländer 4.0/21 gehalten - jedenfalls zu analogen Zeiten. Das 4.0/21 von Voigtländer ist analog ganz ordentlich aber das Nikkor ist leict abgeblendet messerscharf.

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Vielen Dank für den Hinweis. Man könnte sich fragen, ob der Autor S/W aus Gründen der Kreativität nahm, oder um rote Ecken zu vermeiden, wie bei der SONY NEX-7, meint immodoc.

 

... Die roten Ecken hat die Nex-7; die Fuji "nur" Smearing

 

Trotzdem sie sehr gut aussehen, würde ich gerne mal ein Original haben

Wenn Du nach dem Fotografen googlest, findest Du noch mehr von ihm; auch farbig.

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Wenn Du nach dem Fotografen googlest, findest Du noch mehr von ihm; auch farbig.

Danke für den Hinweis. Da sehe ich mal nach. Bei der Fuji stellt sich wohl auch die berühmte Limbo-Frage How low can you go? was die WW Brennweite betrifft, meint immodoc!

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Danke für den Hinweis. Da sehe ich mal nach. Bei der Fuji stellt sich wohl auch die berühmte Limbo-Frage How low can you go? was die WW Brennweite betrifft, meint immodoc!

 

Ich vermute es ist wie bei der NEX-7, je größer die Blende umso länger muß die Brennweite sein um keine Artefakte zu bekommen.

 

Wenn die Fuji keinen Farbshift aufweist, liegt der Farbshift bei anderen Kameras dann am Bayer-Pattern? Könnte tatsächlich sein, dass sich bei der Fuji die Farbverschiebung durch schräge Randstrahlen über das unregelmäßigere "Fuji-Muster" herausmittelt.

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Wenn die Fuji keinen Farbshift aufweist, liegt der Farbshift bei anderen Kameras dann am Bayer-Pattern? Könnte tatsächlich sein, dass sich bei der Fuji die Farbverschiebung durch schräge Randstrahlen über das unregelmäßigere "Fuji-Muster" herausmittelt.

Hi, ich vermute, daß sowohl speziell ausgerichtete Mikrolinsen (wie bei der NEX-5N), als auch eine "neue" Anordung der Pixel (wie bei Fuji X-Pro1)wirksam sein können.

 

Wir müssen wohl einfach abwarten, bis solide Erfahrungen vorliegen, meint immodoc!

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Das smearing tritt nur im äußersten Randbereich auf und wird geringer, wenn man das 4.0/21 abblendet. Ansonsten ist es sehr scharf und kontrastreich. Die Bilder, sie ich vom 18er Fujinon gesehen habe, sind im Randbereich auch nicht gerade umwerfend. Das soll jetzt nicht bedeuten, ich hätte keine höheren Ansprüche. Falls man aber keine Kunstrepros machen will, bei denen es bis in die Ecken auf absolute Schärfe ankommt, ist das 4.0/21 in Altagsgebrauch erstaunlich gut einsetzbar. Mich stört die Vignettierung stärker.

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... Falls man aber keine Kunstrepros machen will, bei denen es bis in die Ecken auf absolute Schärfe ankommt, ist das 4.0/21 in Altagsgebrauch erstaunlich gut einsetzbar. Mich stört die Vignettierung stärker.

 

Schön, daß Du nochmal Infos hierzu gibst!

Es ist für uns schwer vorzustellen, daher die Frage, ob Du mal ein Foto mit einem Beispiel von der Randunschärfe hier einstellen könntest.

Crop wäre bei der Forenbegrenzung gut geeignet!

 

PS: Mich würde die Vignettierung nicht stören, da per EBV locker zu beseitigen.

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Das smearing tritt nur im äußersten Randbereich auf und wird geringer, wenn man das 4.0/21 abblendet. Ansonsten ist es sehr scharf und kontrastreich. Die Bilder, sie ich vom 18er Fujinon gesehen habe, sind im Randbereich auch nicht gerade umwerfend. Das soll jetzt nicht bedeuten, ich hätte keine höheren Ansprüche. Falls man aber keine Kunstrepros machen will, bei denen es bis in die Ecken auf absolute Schärfe ankommt, ist das 4.0/21 in Altagsgebrauch erstaunlich gut einsetzbar. Mich stört die Vignettierung stärker.

Hi, schön, wieder von Dir zu hören.

 

Für mich wäre die Frage, wie stark muß man das Heliar abblenden? und

 

verhalten sich andere 21er anders, wie z.B. das Leica Elmarit 2,8/21 ASPH, das ich habe?

 

Ich habe kürzlich ein paar Bilder mit dem Skopar an der NEX-5N gemacht, und habe keine störenden Vignettierungen festgestellt.

 

Die Vignettierung des Skopars ist aber vielleicht bauartbedingt, und nicht der Fuji anzulasten, meint immodoc!

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