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matadoerle

Kaufberatung Systemkamera - Übersicht

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Wir nähern uns dem Jahresende, der Geschenkezeit und hoffentlich dem Weihnachtsgeld, viele denken über eine Alternative oder Erweiterung ihres Foto-Equipments nach. Ich versuche hier in den Grundzügen das derzeitige Angebot (Ende 2011) übersichtlich und prägnant zu beschreiben - beschränke mich dabei weitestgehend auf die in diesem Forum besprochenen Systeme.

 

Eine Kompaktkamera zeichnet sich durch ihre geringe Größe und ein fest montiertes, aber meist in der Brennweite variables Objektiv aus. Damit kann man - zumal bei schönem Wetter - die meisten Bedürfnisse des Hobbies "Knipsen" zufriedenstellend bedienen. Für Ausdrucke bis knapp DIN A4 oder Betrachtung am Bildschirm langt es allemal.

 

Auf der anderen Seite bietet der Markt dem anspruchsvollen Amateur die größere DSLR. Die Größe bezieht sich zum einen auf den Bildkreis der Objektive und den Sensor, daraus resultierend aber auch auf Preis und Gewicht der Ausrüstung.

Noch vor einigen Jahren herrschte ein Zwischending "Bridge" in der Lücke; das vereinigte einen recht kleinen Sensor mit einem recht großen Gehäuse und einem Ultra- (oder Suppen-) Zoom-Objektiv. So unkompliziert wie eine Kompakte sind deren Einsatzmöglichkeiten zwar etwas größer, die erzielbare Bildqualität bleibt allerdings gerade bei schwierigen Lichtsituationen doch deutlich hinter den DSLR zurück.

 

Die spiegellosen Systemkameras nun sind seit drei Jahren auf dem Markt. Sie machen den DSLR die Qualität und den Kompakten die Größe streitig. So ist durchaus möglich, kleiner zu bleiben als eine Bridge wäre, aber dabei eine preiswerte Einsteiger-DSLR sogar in der Bildqualität zu überholen. Das hat aber auch seinen Preis - Sonderangebote sind Systemkameras nicht; die findet man eher im Einsteiger-Segment der DSLR.

 

Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale der zur Diskussion stehenden Systeme.

 

 

Micro Four Thirds (Panasonic G-Lumix und Olympus Pen)

 

Panasonic eröffnete den Systemkameramarkt mit einem Paukenschlag. Die G1 bot einen guten bis sehr guten elektronischen Sucher, ein ordentliches Schwenkdisplay, Kit-Objektive mit sehr guter Abbildungsqualität und das Bedienkonzept einer DSLR in kompakter Größe vereint. Durch die schnell nachfolgenden 20mm Pancake (sehr gut, dabei preiswert und sehr kompakt), das 45mm Makro von Leica und so Wunderdinger wie das 7-14mm Ultraweitwinkel hat sich das System schnell etabliert.

Olympus zieht mit Panasonic an einem Strang, sprich: die Objektive und/oder Kameragehäuse sind wechselweise nutzbar. Die Pen hat leider keinen eingebauten Sucher, den gibt es nur optional und auch nicht für alle Modelle - dafür ist der aber hervorragend. Ein großer Unterschied ist der Antiwackel im Kameragehäuse der Olymponiken, während Panasonic auf optische Stabilisierung der Objektive setzt.

 

Hochinteressant ist das geringe Auflagemaß von MFT, wodurch praktisch alles Glas, was seit Jahren im Schrank liegt, an einer MFT wiederbelebt werden kann. Hier kommt der Crop-Faktor von 2 zum tragen, die Sensoren belichten nur das Zentrum des Bildkreises handelsüblicher DSLR. Das bedeutet aber auch: Weitwinkel wird ganz schwierig; ein adaptiertes 24mm Objektiv aus der Spiegelreflex-Ära mutiert praktisch zu einem unhandlichen Normalobjektiv!

 

Mit einer Objektivpalette, die von FishEye bis Ultra-Tele (der Zoom-Bereich umfasst insgesamt fast 43-fach - durch 3 Objektive nahtlos abgedeckt!) alles in mehrfacher Auswahl umfaßt, konkurrieren derzeit mehr als eine handvoll Gehäuse um die Gunst der Käufer. Highlights wie das 25mm Voigtländer mit einer Lichtstärke von 0.95 sind ein klares Statement für MFT - auch wenn solche Prezisiosen dann oft elektronische Unterstützung versagen (also manuell zu nutzen sind, wie vor dreißig Jahren).

Das führt auch manchmal zu Unübersichtlichkeiten oder leichten Kompatibiltätseinschränkungen, sind wir doch schon aktuell bei der dritten Generation MFT angelangt - insgesamt gibt es fast ein Dutzend Modelle im Gebrauch und dazu mehr als zwei Dutzend Objektive am Bajonett (die über 50 sinnvoll zu Adaptierenden mal außen vor gelassen).

 

Ausblick: es sind lichtstarke Festbrennweiten und kompakte Zooms vorhanden, weitere angekündigt oder erhofft und Dritthersteller versprechen auch noch Objektive für das kompakte Syste zu entwickeln. Hochinteressant für viele sind Festbrennweiten, noch nicht abzusehen und teilweise schmerzlich vermißt werden Tilt-/Shift und sonstige Spezialanwendungen. So lustige Stilblüten, daß beispielsweise ein 20er Pancake von Panasonic an den eigenen Kameragehäusen keine Stabilisierung erfährt, das aber sehr wohl an ein Pen von Olympus, kann der geschickte Käufer für sich nutzen.

 

Insgesamt kann das System der großen DSLR zwar absolut gesehen noch kein Paroli bieten, aber man muss schon sehr tief in die Tasche greifen, will man wirklich deutliche Überlegenheit. Für Ausdrucke bis DIN A3 und auch darüber hinaus ist der kleine Sensor mittlerweile zu einer festen Größe im Kameramarkt geworden - und das zu Recht! Leichter und flexibler in der Anwendung, fällt es schwer eine preisgleiche DSLR auch noch als gleichwertig zu empfinden - jedenfalls wenn man viel und vor allem Objektive mit auf Fotopirsch nimmt.

 

 

Samsung NX

 

Die Koreaner folgten später auf dem Markt, setzten von Anfang an auf das aus den Einsteigerlinien der DSLR bekannt APS-C Sensorformat und versuchten gleichzeitig preiswerter zu bleiben als MFT. Während man die Bildqualität wohl als insgesamt gleichwertig bezeichnen kann, leidet das System ein wenig unter dem proprietären Status - es gibt noch keine ganz so ausgeprägte Objektivpalette und damit insgesamt etwas weniger Auswahl. Aber auf jeden Fall arbeitet Samsung stark in der Richtung und zeigt eine der schönsten RoadMaps für Objektive - das macht berechtigte Hoffnung.

 

Absolut gesehen ist die Samsung aber sehr preiswert und immer einen Blick wert, zumal sich dort auch die zweite Generation Kameragehäuse und einige Varianten herausgebildet haben. Richtig lichtstarke Objektive sind aber noch eher selten *), die elektronischen Sucher qualitativ umstritten.

Aus Mangel an eigener Erfahrung kann ich nicht viel über Adaptierungen berichten, die hier mit einem Crop-Faktor von 1,5 aber weniger telelastig und ein bisschen weitwinkelfreundlicher ausfallen. Die NX sind allesamt kompakt und damit auch anwenderfreundlich, können aber mit vielen Objektiven im Köcher diesen Vorteil kaum noch ausspielen - die Physik gebietet große Gläser an großen Sensoren, das kann man nicht ändern.

 

Ausblick: Samsung verspricht eine zügige Erweiterung der Objektivpalette, bietet schon jetzt ein diversifiziertes Angebot an Kameragehäusen. Es scheint etwas unsicher, wie sich das System entwickelt, weil die Vertriebswege offensichtlich nur über die großen Elektronikmärkte geebnet sind - und das sind leider wechselmütige Kandidaten. Teilweise sind Objektive und Zubehör nur schwer erhältlich bzw. nur online überhaupt zu ergattern.

 

*) tjobbe hat meine Aussage im Beitrag darunter relativiert; in seinen Ausführungen ist er korrekt und praxiskonform - danke.

 

 

Sony NEX

Die Japaner liefern nicht nur Sensoren für Nikon, sie setzen in ihrer eigenen Serie die Krone davon ein. So ist die mittlerweile zweite Generation der NEX sicherlich auf einem Top-Level. Hätte die Flut in Thailand nicht die Produktion behindert, wäre schon eine NEX 7 mit 24 Megapixeln und High-ISO-Fähigkeiten verfügbar.

Die NEXen, also alle Modelle, sind sehr flach und sehr klein - ich hatte mich gleich zu Anfang zu der sarkastischen Ausdrucksweise "elektronischer Objektivrückdeckel" hinreissen lassen. Das polarisiert natürlich auch die Käuferschaft: während die einen von unerreichter Kompaktheit schwärmen, wollen andere das nicht bedienen müssen.

 

Wie die Samsung NX setzt Sony auf das Sensorformat APS-C, was dann im System und je nach Brennweitenbereich den Vorteil in der Größe wieder etwas relativiert, manchmal auch kontakariert. Dafür verzichtete die erste Generation völlig auf einen Sucher, ähnlich wie Olympus mit der Pen. Aber ein Klappdisplay ermöglicht eine fotografisch bevorzugte Haltung - stabil vor der Körpermitte des Fotografen. Das kleine Auflagemaß garantiert hervorragende Adaptiermöglichkeiten, dadurch kann Sony quasi mit fremder Hilfe die noch eingeschränkte Objektivpalette erheblich erweitern - und davon zehrt man auch, ob bewußt oder unbewußt *).

 

Denn Sonys NEX gehört in zweiter Generation eindeutig zu den Bildqualitätssiegern und macht auch gegenüber großen und teuren DSLR erfolgreich Boden gut. Die neue NEX 5N verfügt über die Möglichkeit, einen optionalen und hervorragenden elektronischen Sucher aufzustecken, was man sich auch hoch vergüten läßt. Das gilt auch für anderes - meist proprietär und damit herstellerbezogenes und teures - Zubehör.

 

Ausblick: die angekündigte und durch höhere Gewalt verzögerte NEX 7 verspricht ein Stern am Systemkamerahimmel zu werden - vielleicht sogar am Kamerahimmel für Amateure überhaupt! Dort wird ein hervorragender Sucher implementiert sein, das bekannte Klappdisplay schmückt den Rücken, der Sensor soll Rekorde brechen. Die bislang von Prototypen bekannte Bildqualität ist aufregend - jetzt fehlen nur noch mehr lieferbare Objektive und ein etwas diversifiziertes, durchsichtigeres Angebot.

Immerhin hat Sony den E-Mount, also Objektivanschluß der NEX, zu einem offenen Standard erklärt. Das nährt die Hoffnung, daß weitere Anbieter auf den Geschmack kommen und spezielle Gläser für die NEX entwickeln. Damit würde sich dann der zur Zeit noch bestehende Pferdefuß auch wirklich abschütteln lassen - und das wäre dem System an sich und dem Systemkameragedanken insgesamt sicher zu wünschen.

 

Nicht ganz ausgewogen erscheint trotzdem das Verhältnis von Kameragehäuse und Objektiv-/Sensorgröße. Zum einen Garant für die Qualität, behindert das die Erweiterung in Richtung langer Brennweiten und vieler Objektive in der Tasche doch merklich.

Vielleicht ist die NEX auch eher der optimale Ergänzer für denjenigen, der in groß schon alles hat? Obwohl die Bedienung und der Zielmarkt doch dem aufsteigenden Kompaktkamerabesitzer auf den Leib geschneidert zu sein scheint?

Sony hat ein manchmal unausgewogenes System aufgebaut - ist aber durchweg sehr erfolgreich unterwegs und gehört für denjenigen, der genau weiß was er will und erwartet, zu den ganz heißen Kandidaten.

Nur in die eigenen Hände nehmen sollte sie jeder Interessent, bevor er eine Entscheidung trifft.

 

*) Wobei die schon fast geniale Peaking-Funktion (scharfe Bildbereiche werden optisch im Sucher markiert) die Vermutung impliziert, daß Sony sich der Stärken angeflanschter Optiken bewußt ist.

 

 

Pentax Q

Irgendwie homöopathisch wirken Gehäuse- und Sensorgröße sowie Objektivanschluß, auch die Objektive als solche. Noch ist Pentax Q nicht richtig im Markt, und keiner vermag abzuschätzen, ob es sich über homöopathische Dosen hinaus entwickeln wird - wenn es denn überhaupt zur Anwendung kommt (?). Ich kann mangels Erfahrung noch überhaupt keine Einschätzung liefern - außer der, daß mir persönlich alles zu klein erscheint.

 

Das kann aber andere richtig reizen, warum auch nicht. Der Crop-Faktor von 5,6 ist nicht nur für kleine Abmessungen sondern leider auch für eingeschränkte Bildqualität zu haben - den Gegenbeweis bleibt Pentax bislang schuldig.

 

 

Nikon 1

Der jüngste Sproß im Markt der spiegellosen Systemkameras kommt von Nikon. Und er scheint vor allem davon getrieben, nur ja nicht den eigenen DSLR-Markt zu kannibalisieren. Vielleicht möchte Nikon die Systemkamera lieber etwas niedlicher darstellen, als jene in Wirklichkeit sein kann - man siehe nur Sonys NEX. Aber ganz egal: wenn Nikon etwas macht, dann richtig und mit Nachdruck (Werbung).

 

Die Nikon ist klein aber noch faßbar, eröffnet mit zwei Gehäusen und drei Zoom-Objektiven und einer Festbrennweite ein überschaubares Segment; allerdings von Anfang an mit frischen Ideen, netten Gimmicks und einigem Zubehör auf dem Weg. Mit einem Crop-Faktor von fast 3 jedoch, liegt die Nikon irgendwo auf der Schiene größerer Kompaktkameras und nicht kleinerer Systeme. Das System scheint als Ergänzung für den unauffälligen Schnappschuß fast ideal ausgestattet zu sein und erfreut sich auch einer bislang herausragenden Verarbeitung - als Ersatz für eine DSLR jedoch ist sie eindeutig zu klein.

Aber schön, wem sie gefällt - und der wird sie auch schön finden, wenn er sie aus der Jackentasche holt. Mal schauen, wie wir die Bilder finden, die hoffentlich bald auch in diesem Forum zu sehen sein werden.

 

 

Fuji

Da wird großes versprochen für kommendes Jahr; die Sensorgröße APS-C und eine Bildqualität besser als Vollformat DSLR. Dazu wohl drei "klassische" Festbrennweiten zum Einstieg - aber für den Weihnachtsbaum wird das nichts mehr, eher für den nächsten Sommerurlaub.

 

Fazit

 

Jetzt, vor dem Jahresende 2011, sind 6 ernst zu nehmende Hersteller im Systemkameramarkt mit elektronischen Suchern und kompaktem Gehäuse vertreten. Mindestens einer wird noch 2012 dazu stoßen, man kann eher von zwei oder drei weiteren Systemen (Herstellern) ausgehen. Auch wenn Canon, als der Marktführer im Kameramarkt überhaupt, die Sparte eisern ignorieren möchte *).

Leider verdichtet sich der Reigen offensichtlich nicht auf eines der bestehenden Systeme - würde also durch weitere Modelle eines noch wesentlich interessanter machen. Das wäre sowohl MicroFourThirds als auch Sony vor allem zu wünschen, jedenfalls aus Sicht des Konsumenten.

 

So bleibt ihm die Qual der Wahl - mit den Bauschschmerzen, sich auch für Inkompatibilität zu einem Teil des Marktes auszusprechen. Nicht ungewöhnlich für die Fotobranche! Nährt das aber gleichzeitig die Hoffnung, daß der Wettbewerb für erstaunliche Entwicklungen und niedrige Preise sorgt. Und eines kann man ganz beruhigt sagen: alle bislang erhältlichen Systemkameras haben eher besser abgeschnitten und Bilder gemacht, als man es vorher für denkbar gehalten hat. Wirklich schlechte Kameras und Objektive hat es - bei neutraler Betrachtung jedenfalls - noch nicht gegeben.

Wenn einer das nicht glaubt, dann lade ich ihn gerne ein: wir machen ein Bild von einem Motiv seiner Wahl mit seiner Präferenz und ich mit der ältesten der Systemkamera-Modelle; dann bearbeitet das ein jeder auf einen natürlichen Eindruck hin und wir drucken das auf DIN A3 aus. Wenn das dann an der Wand hängt, können wir befragen wen wir wollen, ob der sichtbare Unterschied der Kamera oder dem Fotografen und Bearbeiter zuzuschreiben ist. Bislang war noch keine Kamera für schlechte Bilder zuständig .. und das wird auch in Zukunft in den Verantwortungsbereich des Fotografen fallen

.

 

*) es gibt wohl schon Gerüchte und noch vage Vermutungen, daß Canon 2012 ebenfalls spiegellose Systemkameras anbieten wird - abwarten!

 

Ich wünsche jedem Leser und Entscheider, Interessenten und Käufer viel Spaß und Freude an seiner Wahl - gut Licht und allzeit die richtige Linse auf dem Bajonett. Und hoffe ein wenig geholfen zu haben, bei der schwierigen Wahl seines Systems.

 

Gruß Thorsten

 

 

P.S. was ist mit Ricoh GXR?

Aufgrund mangelnder persönlicher Erfahrung kann ich da wenig beitragen; aber eine Einschätzung wage ich doch. Grundsätzlich muss man wissen, daß Ricoh den Systemgedanken weiter getrieben hat - und zwar konsequent. Anstatt wie im Zeitalter des Films von einer fixen Bildgröße auszugehen und alles andere darum herum zu bauen, nimmt Ricoh den Menschen und seine Hand, legt dem einen faßbaren Body hinein und tauscht die Kombination aus Sensor und Objektiv!

Das hat zwei wesentliche Vorteile: man kann für bestehende Rechnungen bzw. für das gewünschte Packmaß und Bildwinkel eine optimale Kombination erfinden - der Benutzer kauft eigentlich für jeden Einsatzbereich eine neue Kamera, aber die sind über das selbe Griffgehäuse und Display sowie Akku immer gleich zu bedienen und gewohnt in der Hand.

Ricoh ist keiner der "großen" Anbieter, aber immer einer der Feinen. Die Freunde des Systems, die ja mittlerweile auch M-Objektive an der GXR einsetzen können, wissen ganz genau, warum sie sich dafür entschieden haben. Zumal Ricoh ähnlich wie Sony eine Funktion anbietet, mit dem der Benutzer durch den elektronischen Sucher darauf hingewiesen wird, welche Bildteile gerade scharf erscheinen. Die Ricoh besitzt wie die Sony ein "aktives" Scharfstellungshilfewerkzeug. *)

 

*) ich bedanke mich bei dem User "lichtfang" für seine Ergänzung und Beschreibung

 

Ich bitte um eigene Erfahrungsberichte und auch Meinungen zu den Systemen - schließlich habe ich nur (m)eine Meinung, ihr vielleicht genauso gültige und wertige andere. Kaufinteressenten sollten die auch lesen können.

Edited by matadoerle
Gerüchte um Canon angemerkt

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ein paar Zusätze und Einschätzungen zur Samsung NX:

 

Lichtstarke Objektive:

 

Die Zoomobjektive sind bezogen auf die Lichtstärke "standard" und fallen nicht negativ aus dem Rahmen.

 

Die drei Pancakes haben durchgängig f2 bis f2,8 was für APC brauchbar ist. Die Tele-Festbrennweiten sind mit f2,8 und dem neuen 85mm mit sogar f1,4 sehr ordentlich.

 

Was fehlt sind lichtstarke Zoomobjektive.

 

Durch die (mit dem 2012 erwarteten 55mm Pancake) erhält man trotz des APS Sensors in Verbindung mit der NX200 ein den normalen Brennweitenbreich abdeckendes sehr kompaktes System

 

Adaptierung geht mit klassischen Rangefinder Objektiven nur bedingt, da das NX Auflagemass dem Grenzen setzt. SLR Objektive sind eher problemlos adaptierbar und fallen durch im Vergleich zur NEX kleineren Adapter bei der NX nicht so negativ auf.

 

Das grössere Auflagemass der NX auf der anderen Seite scheint aber der Grund zu sein warum es Samsung im Gegensatz zu Sony leichtzufallen scheint den NX kompakte Objektive zuspendieren

 

NX5/10/11/100 haben nur eine zweifache Sucherlupe, daher ist MF bei adaptierten Objektiven nicht optimal, aber nach Eingewöhnung speziell mit NX10/11 und EVF kein Problem

Edited by tjobbe

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Hier gibt es einen Überblick über die Objektiv-Auswahl für die spiegellosen Systeme. Einiges ist nicht mehr ganz aktuell (einige angekündigte Objektive sind bereits erhältlich), aber dennoch erkennt man ganz gut, wo die Objektiv-Auswahl am größten ist.

 

Kolja

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... Ricoh ist keiner der "großen" Anbieter, aber immer einer der Feinen. Die Freunde des Systems, die ja mittlerweile auch M-Objektive an der GXR einsetzen können, wissen ganz genau, warum sie sich dafür entschieden haben.

Und ich glaube, sie haben gut entschieden .. jedenfalls würde ich mich über eine Ergänzung oder auch einen Bericht an dieser Stelle sehr freuen. ...

Ich auch! Wundert mich sowieso, daß bei den vielen im Forum vertretenen Adaptierspezies so wenig von der Ricoh mit dem M-Modul zu lesen ist.

Gruß, Reinhard

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Hallo Matadoerle,

 

bei Sony und Ricoh solltest du vielleicht das Peaking und damit die einzigartige Möglichkeit des schnellen und präzisen Scharfstellens manueller Linsen erwähnen. Bei mir zumindest war das mit kaufentscheidend.

 

Schönen Gruß,

Lümmel

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Danke für den Hinweis, das ist wirklich ein starkes Pfund (habe es oben vermerkt) - kann das jemand für Ricoh bitte bestätigen oder genauer erläutern? ist das mit jedem Modul oder nur mit dem Leica-M-Anschluß an der GXR verfügbar? Danke für eure Hilfe

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Danke für die schöne Zusammenstellung, Thorsten. Ist ja sogar halbwegs neutral. ;-)

 

(Halbwegs, weil du dir eine Bemerkung über die ach so großen Objektive der NEX nicht verkneifen konntest. Wir werden uns daran gewöhnen, dass eine Kamera ein Rückteil fürs Objektiv ist. Ich sehe es nicht als Vorteil, dieses künstlich "aufzublasen", wie es bei den anderen der Fall ist.)

 

Man könnte bei Micro Four Thirds (bei dir fehlt ein Leerzeichen) noch erwähnen, dass man über einen (teuren) Adapter auch Objektive des "Four Thirds"-Standards anschließen kann, oft sogar mit (langsamem) Autofokus.

 

Ebenso könnte man bei der NEX erwähnen, dass man über (auch teure) Adapter jedes Objektiv mit Sony bzw. Minolta Alpha-Mount anschließen kann - beim Adapter LA-EA2 sogar mit schnellem AF. (Letzteres gilt bis zum nächsten Software-Update nur für die NEX-5N.

 

Ansonsten bitte ich um (peinlich) exakte Schreibweise der Typenbezeichnungen - dann kapiert das sogar die Forensoftware (und die Suchfunktion). Es heisst z.B. Sony NEX-5N mit Bindestrich, ohne Leerzeichen. (Entschuldige die Korinthe, aber in der EDV muss es einfach stimmen)

 

Nochmals Danke und Gruß,

das Südlicht

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Hallo das Südlicht,

ich gebe zu, die Kamerabezeichnungen extra NICHT EDV-konform geschrieben zu haben, weil ich mit dieser Übersicht NICHT in den konkreten Empfehlungsstand eintreten wollte.

 

Ich wollte die Systeme benennen und grob charakterisieren, damit dem Leser eine Orientierung geben was es gibt und wer was anbietet.

 

Mit den angeflanschten "Vorgängern" (Objektive des gleichen Herstellers) hast du auch etwas angesprochen, was ich bewußt außen vor gelassen habe. Wer über einen ausreichend großen Objektivpark verfügt, der schaut sowieso bei "seinem" Hersteller - und wer keine "alten" Glücksscherben besitzt, der sollte sich damit nicht beschäftigen (jedenfalls würde ich ihm das nicht raten).

 

Ich hoffe tatsächlich, daß ich die Beschreibungen einigermaßen neutral getroffen habe; grundsätzlich bin ich der Meinung, daß die Unterschiede oft zu sehr aufgebauscht werden. Mit allen Systemkameras kann man sehr gute Fotos machen - und die Zeiten, wo ein Typ den anderen in der Dunkelheit versinken ließ, die sind doch auch längst vorbei.

Gruß Thorsten

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(Halbwegs, weil du dir eine Bemerkung über die ach so großen Objektive der NEX nicht verkneifen konntest. Wir werden uns daran gewöhnen, dass eine Kamera ein Rückteil fürs Objektiv ist. Ich sehe es nicht als Vorteil, dieses künstlich "aufzublasen", wie es bei den anderen der Fall ist.)...
Hallo Suedlicht,

ich hätte dir ja gerne zugestimmt, weil ich auch immer vertreten habe, daß man das Hauptgewicht mit der Stützhand unter dem Objektiv halten sollte.

 

Aber meine persönliche Erfahrung sagt dennoch was anderes: Ich hatte mal eine EOS 400d. Mit größeren Objektiven (fing schon mit dem 17-85 an) ließ sich das für eine DSLR relativ kleine Gehäuse zusammen mit dem Batteriegriff deutlich angenehmer und balancierter halten als pur, ich verwackelte deutlich weniger. Gerade habe ich mir zu meiner GH2 das 14-140 gegönnt: Der gleiche Effekt - es wird "kopflastig". Geht zwar, aber ein gewisse Gegengewicht am Kameraboden wäre bequemer.

 

Wenn ich mir das Sony Superzoom an der NEX betrachte, fürchte ich einen ähnlichen Effekt, auch wenn die NEX wirklich sehr ergonomisch in der Hand liegt. Halten wir einfach fest, daß es dazu sehr verschiedene Vorlieben geben kann, welche nichts damit zu tun haben, die Kamera auf Kompaktknipsenart in der Hand halten zu wollen.

 

Gruß, Reinhard

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Hallo Suedlicht,

ich hätte dir ja gerne zugestimmt, weil ich auch immer vertreten habe, daß man das Hauptgewicht mit der Stützhand unter dem Objektiv halten sollte. Aber meine persönliche Erfahrung sagt dennoch was anderes

....

 

auch bei mir bei der Entscheidung NX100 vs NX10

 

Die Haptikvorteile der NX10 mit ausgeprägtem DSLR-ähnlichen Griff ist bei den Teleobjektiven immer zu bevorzugen.

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Wenn ich mir das Sony Superzoom an der NEX betrachte, fürchte ich einen ähnlichen Effekt, auch wenn die NEX wirklich sehr ergonomisch in der Hand liegt.

 

Klar, da hält man das Objektiv und nicht die Kamera. Das ist aber bei den eher schweren lichtstarken Glasklötzen, die ich am Abend so gern einsetze, auch nicht anders. Ob ob das jetzt die E-P1 war, die da hinten dran hing oder die NEX - ich sehe da keinen großen Unterschied - mal von den wunderbaren Möglichkeiten mit dem Klappdisplay abgesehen.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Hallo Matadoerle !

 

Danke vorerst mal für die Auflistung, sehr aufschlussreich.

Ich war bis dato im Systemkameraforum nicht wirklich vertreten, obwohl angemeldet, komme aber nun langsam in eine Entscheidungsphase bezüglich Kamera.

Ich glaube eines der Hauptprobleme bei der Kamerasuche ist der Handel selber, das Angebot ist meines Erachtens recht ordentlich. Ich habe immer mit SLR's gearbeitet. Nikon FE, Minolta Dynax 8000i und Nikon F4S.

Beim Umstieg in die digitale Welt wurde mir die D70 empfohlen mit der ich total unglücklich war. Dann eine Sony DSC-R1 die eine überragende Bildqualität hatte, aber zu wenig WW, also die Nikon D200 gekauft.

 

Ich habe den Händlern sehr genau erklärt wie meine fotografische Vergangenheit aussah und was ich wollte. Hauptsächlich Landschaft und Architektur.

 

Im Endeffekt wurde mir alles zu groß, alles zu schwer, mein Rücken spielte nicht mehr mit, Schulterschmerzen, also blieb das Teil immer öfter zu Hause, bis ich gar nichts mehr tat.

 

Irgend wann hat mich dann der Rappel gepackt, zum sogenannten Fachhandel, erklärt was ich machte, was ich habe und wo ich hin wollte.

 

Mir wurde die Nikon P7000 empfohlen. D200 verkauft und los ging es. Keine schlechte Kamera, aber je mehr Telebereich, desto mehr Enttäuschung.

Wieder verkauft, D-Lux 5 gekauft. Hat mir besser gefallen als die LX5 und ich suchte eine Alternative zu Aperture, da bot sich der Kombipack an.

Ich dachte ich kann auf den Sucher verzichten aber leider Fehlanzeige. Verarbeitung, Bildqualität, alles erste Sahne. Ich arbeite nur mit RAW und war begeistert, aber eben bei Gegenlicht, Licht von hinten, keine Chance.

Irgend wann auch die verkauft und vor lauter Frust eine gebrauchte Lumix FZ100 besorgt, als Übergang um in Ruhe schauen zu können.

Nicht das tollste Teil, aber deutlich besser als ihr Ruf.

 

Über dieses Forum und das Lumix Forum habe ich nun von den Systemkameras erfahren. Witziger Weise wurden mir die die bei keinem einzigen Händler angeboten.

So nach und nach habe ich sondiert, gelesen, beobachtet und Beispiel-RAW Bilder geladen und in Lightroom beurteilt und bin jetzt bei der G3 gelandet, zumindest geistig.

Jetzt habe ich insgesamt 17 Händler im Laufe der Zeit besucht, kein einziger hatte diese Kamera. Erst bei einem großen Elektrohändler in Linz wurde ich fündig. War verschlossen im Kasten und man suchte 10 Minuten nach dem Typen der den Schlüssel hatte.

 

Wie gesagt. Angebot ist eine Sache, an das Angebot heranzukommen eine ganz andere, zumindest hier im Raum Oberösterreich und Salzburg.

Systemkameras ? Jaaaaa, die gibt es. Ich weiß gar nicht ob ich eine hier habe, aber nehmen sie doch eine Spiegelreflex, die sind doch viel besser.

Das ist so der Haupttenor meiner Suche nach einem neuen, nach meinem ganz persönlichen System.

 

Ich denke mal das ich hier jetzt sicher noch die eine oder andere Frage stellen werde und wünsche noch einen schönen Tag.

 

Lithograph

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Klar, da hält man das Objektiv und nicht die Kamera. Das ist aber bei den eher schweren lichtstarken Glasklötzen, die ich am Abend so gern einsetze, auch nicht anders. Ob ob das jetzt die E-P1 war, die da hinten dran hing oder die NEX - ich sehe da keinen großen Unterschied - mal von den wunderbaren Möglichkeiten mit dem Klappdisplay abgesehen...

Mit den lichtstarken Alt-Objektiven hast du natürlich recht. Und beim Vergleich PEN-NEX würde ich in diesem Zusammenhang der NEX den Vorzug geben - nicht nur wegen des Klappdisplays, die NEX läßt sich auch sehr gut greifen (jedenfalls die 5er).

Nur ist es mit einer PEN u.U. halt gar nicht unbedingt nötig, einen Glasklotz anzuflanschen. Es gibt immerhin das Oly 12er, das Oly 45er, das Pana 20er, das Pana 25er und ggf. das Nokton. Alles recht lichtstarke Objektive, aber keine großen Klötze und ausgewogen mit der PEN zu nutzen.

 

Gruß, Reinhard

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Nur ist es mit einer PEN u.U. halt gar nicht unbedingt nötig, einen Glasklotz anzuflanschen. Es gibt immerhin das Oly 12er, das Oly 45er, das Pana 20er, das Pana 25er und ggf. das Nokton. Alles recht lichtstarke Objektive, aber keine großen Klötze und ausgewogen mit der PEN zu nutzen.

 

Wohl wahr - nur als ich meine E-P1 bekam, gab es noch nichteinmal das 20er, das ich mir dann irgendwann leistete. Witzig: Ab heut abend ist es in der Bucht zu haben - nachdem es ein Jahr lang im Schrank lag.

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Moin,

Thorsten, die Auflistung der möglichen Systemkameras nach Herstellern, mit allen ihren Eigenheiten (Sensorgrösse, Technikunterschiede, Kameragrösse und Austattung usw.), hast du sehr schön zu Papier gebracht.

Gleiches gilt aus für den Blog von Andreas.

Die Entscheidung für ein(e) Kamera(system) muss jeder für sich alleine treffen.

Im Frühjahr 2009 hatte ich eine Pana G1 schon fast gekauft und dann doch noch einmal länger in die Hand genommen.

Ich konnte sich nich über längere Zeit ohne Schmerzen halten. Vielleicht sind meine Hände/Finger zu klein. Es ist damals eine E620 geworden.

Gewicht und vor allem Volumen haben mich dann Richtung Evil gebracht.

Nikon 1 war noch nicht angekündigt, wäre es auch, so wie sie jetzt angeboten wird, nicht geworden. Ähnliches gilt für Pentax Q.

Bei Samsung enttäuschte mich das Objetivangebot. Sony macht mit seinen nach meiner Meinung viel zu großen Objektiven den Volumenvorteil wieder kaputt. Obwohl, technisch sind sie schon nicht sclecht, nex C3, nex5, nex5N und bestimmt auch die nex 7.

Bei Panasonic war ich von der Haptik und Verarbeitung der G3 enttäuscht.

Also bin ich bei der Pen E-P3 gelandet. Mein Eindruck nach 12 Wochen.

Haptik klasse, Bedienung sehr gut, viele individuelle Möglichkeiten. Stabi im Body, macht die Objektive kleiner, leichter und billiger, auch wenn der Stabi im Objektiv besser sein soll.

Dafür habe ich einen Stabi auch für mein Altglas. Objektivangebot, jetzt schon sehr gut und es sind noch weitere kurzfristig zu erwarten.

Ach ja, das Entscheidende, ich bin mit der Bildqualität sehr zufrieden. Besser kann es eigentlich nur werden, wenn der Fotograf besser wird.

Es ist ja auch immer eine Frage des Geldbeutels.

Das wird wohl auch der Grund sein, das ich mich nicht so schnell für eine Fuji entscheiden würde. Auch wenn sie sonst meinen Vorstellungen enspräche.

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Ich finde die Berichte und Blogs in diesem Forum einfach klasse und sehr informativ. Endgültig habe ich mich immer noch nicht entschieden, aber das Forum hilft mir dabei sehr gut.

 

Es ist interessant was Lithograph erzählt hat. Ich glaube man soll nicht erwähnen, dass man eine grosse Spigelreflex Kamera hat, wenn man in einem Fotoladen nach System Kameras fragt. Ich hatte nach dem PEN erstmal gefragt, der Verkäufer meinte es wäre nur ein "Knipser" und druckte mir eine NEX in die Hand. War halt grösser und schwarz und er meinte es müsste mir besser gefallen.

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Danke für den Hinweis, das ist wirklich ein starkes Pfund (habe es oben vermerkt) - kann das jemand für Ricoh bitte bestätigen oder genauer erläutern? ist das mit jedem Modul oder nur mit dem Leica-M-Anschluß an der GXR verfügbar? Danke für eure Hilfe

 

Zunächst vielen Dank für die gelungene Übersicht!

 

Am wichtigsten ist die Fokushilfe für das M-Modul, funktioniert meiner Meinung nach gut!

Es geht aber auch z.B. am P 28-300 Modul (wo ich es zuerst getestet habe, um zu sehen, wie es funktionert), nehme also an, dass es bei allen Modulen funktioniert.

Es gibt 2 verschiedene Modi, einen in dem die scharfen Kanten "glitzern", und einen in dem Kanten als scharf vor grauem Hintergrund hervorgehoben werden (am besten selbst anschauen).

Sucherlupe gibt es auch.

 

Was ich bei dem Ricoh System noch hervorheben möchte sind 3 Punkte:

1. Sie liegt (bei meinen mittelgrossen Händen) sehr gut in der Hand, dass muss man mal ausprobieren, war für mich einer der Gründe nicht die Olympus PL zu nehmen.

2. Die Bedienung ist sehr gut gelöst und auch individualisierbar in sehr vielen Punkten. Es gibt darüber hinaus viele Kleinigkeiten, die es dem Fotografen erleichtern, z.B. die "Wasserwaage".

3. Ricoh hat die GXR gut mit Updates "gepflegt", die die Leistung und Bedienung noch verbessern.

 

Nachteile sind das relativ begrenzte Objektivangebot (mit dem M-Modul hat man viele Möglichkeiten aber ohne Autofokus) und der Preis (je nachdem womit man vergleicht), wobei allerdings die gefühlte Qualität hoch ist.

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Hallo nicoklein,

 

herzlich willkommen im Forum.

Du solltest Thorstens Übersicht noch mal genau studieren - MicroFourThirds, damit fing alles an.

Abgeleitet aus dem gemeinsamen Projekt FourThirds haben die Systemkamera-Partner Panasonic und Olympus diese Kameragattung 2008 ins Leben gerufen.

Dem ist logischerweise auch der erste Absatz von Thorstens Abhandlung gewidmet ...

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Hallo Thorsten,

 

eine sehr schöne Übersicht! Danke für die Arbeit, die Du v.a.

hattest, damit so eine mit "echten" Info's bestückte Übersicht

überhaupt zu Stande kommt. Ist mir so noch nie begegnet.

 

Vielen Dank dafür und für Deine faire und wissende Moderatoren-

tätigkeit, die glücklicherweise auch manchmal (wenngleich selten)

ganz subjektiv ist (ich sag mal: Vinyl rules!

)

Da fühle ich mich bestens aufgehoben, weiter so!

 

Kavenzmann

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Hallo an ALLE,

ich bedanke mich herzlich für eure Anmerkungen, Beiträge und Erfahrungen.

 

Vielen Dank dafür und für Deine faire und wissende Moderatoren-tätigkeit, die glücklicherweise auch manchmal (wenngleich selten) ganz subjektiv ist (ich sag mal: Vinyl rules!)

Da fühle ich mich bestens aufgehoben, weiter so!

 

Ich habe irgendwann im Leben gelernt, daß ich ja nur wahrnehmen kann, was meine Hände fühlen, was meine Augen sehen und was meine Ohren hören - wenn man diesen Maßstab für sich persönlich auslotet, darf man nur nicht den Fehler machen, den Anderen keine eigenen Maßstäbe zu gönnen.

Man muß sich diesen ureigenen Maßstab aber auch nicht von Anderen einsortieren lassen. Ist ja gut, wenn eine Kamera-Vermessungssoftware am liebsten durch ein bestimnmtes Glas linst, dann muß ich aber doch nicht die gleiche Wahl treffen.

 

Ich will doch nicht daß ihr die Welt mit meinen Händen anfaßt, mit meinen Augen seht oder meinen Ohren hört .. das will ich lieber selber machen.

Und alle mir bekannten technischen Parameter beschreiben nur begrenzte Eigenschaften von dem, was mich anspricht, was mir wichtig wird und noch viel weniger von dem, was ich dabei empfinde. Mir ist es einfach wichtig, daß ein JEDER seine eigene Wahl treffen kann - denn genau das möchte ich garantiert. (Nicht nur bei Kamera und HiFi, sondern auch in wichtigen Bereichen des Lebens)

Gruß Thorsten

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.. ich habe die Produktbezeichnungen hinter Micro Four Thirds mal aufgeführt; außerdem inoffizielle Gerüchte zu Canon angemerkt

 

An meinem Fazit ändert sich nichts: schon jetzt ist der spiegellose Systemkameramarkt breit aufgefächert, aber 2012 wird da noch einiges passieren. Nichtsdestotrotz bin ich nach wie vor der Meinung, daß der Fotograf die Bilder macht. Auch das noch modernere und leistungsfähige System macht den Fotografen nicht besser .. in vielen Fällen würde ein intensiver Kurs wesentlich schönere Bilder zur Folge haben, als alles Gerödel dieser Welt.

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An meinem Fazit ändert sich nichts: schon jetzt ist der spiegellose Systemkameramarkt breit aufgefächert, aber 2012 wird da noch einiges passieren. Nichtsdestotrotz bin ich nach wie vor der Meinung, daß der Fotograf die Bilder macht. Auch das noch modernere und leistungsfähige System macht den Fotografen nicht besser .. in vielen Fällen würde ein intensiver Kurs wesentlich schönere Bilder zur Folge haben, als alles Gerödel dieser Welt.

 

Das möchte ich zu 100% unterschreiben!

 

Nicht umsonst fotografiere ich z.Z. mit einer bildqualitativ schwächeren Kamera als zuvor die besseren Motive. Die Auswahl ist jedenfalls groß genug, sodaß niemand mehr ohne Kamera fotografieren muss!

 

Aber die Diskussionen und Mutmaßungen hier im Forum machen eben auch Spaß, deshalb können wir auch ohne schlechtes Gewissen weiterschwadronieren (solange wir das Fotografieren nicht vergessen!),

 

Kavenzmann

 

P.S: Ich hab heut die ersten Motive in Russland mit der X100 eingefangen. Die M9 meines Kollegen schwieg. Er hatte keine Lust...

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Ich weiss nicht ob ich mit dem Thema hier richtig bin. Wenn Ihr die Diskussion hier nicht wollt dann verschiebt es einfach.

 

Ich persönlich bin ja glücklich in meinem System. Habe mich aber in letzter zeit wieder mehr mit den anderen Systemen beschäftigt da ich einige kenne die sich gerade eine Kamera suchen. Dabei hat sich mir immer wieder eine Feststellung aufgedrängt die überhaupt nicht zu dem aktuellen Kaufverhalten passt.

 

Ich kann alle Kamerasysteme der ogenannten Systemkameras verstehen und einordnen. D.h. ich erkenne eine Strategie, Konzept und angezielte Käuferschicht. Ausser bei einem System und das ist Sony NEX. Erstaunlicherweise ist Sony besonders erfolgreich was mich immer wieder zum nachdenken anregt. Ich komme dann aber immer wieder zu dem Schluss, dass ich das System aus Fotografensicht einfach nicht ernst nehmen kann.

 

Warum?

Dazu kurz eine Erklärung.

Ich sehe wie schon geschrieben Kamerasysteme und nicht Kameras. Die kamera ist nur ein Bauteil. Für mich muss das System als solchs einen Sinn ergeben. Ausserdem muss die Produktpalette des Herstellers einen Sinn ergeben. Das muss den Käufer nicht unbedingt interessieren sagt aber viel über die Strategie des Herstellers aus.

Systemkameras sehe ich als Kompromissysteme. Sie sollen in nichts die Besten sein ausser vielleicht im Kompromiss. Wer ganz klein sein will muss zu den Kompakten und wer volle Qualität und Freiheit will muss zu den Spiegelreflexen oder besser zu den grossen Kameras.

 

Ich gehe nun durch die einzelnen Systeme bzw. Hersteller und gebe kurze Einschätzungen ab. Ich beginne mit Mft weil die die Ersten waren und ende mit Sony da ich hier meine Probleme habe. Ist alles etwas unvorbereitet und schlampig vorgetragen. Sorry

 

1. MFT

Panasonic:

- Haben zusammen mit Olympus die Erfinder der Systemkameras.

- Haben neben den Kompakten kein konkurrierendes hochwertiges System parallel in Produktion und Verkauf.

- Haben MFT von langer Hand vorbereitet und quasi auf dem Reissbrett ein neues System und Format aufgezeichnet one durch Altlasten oder Konkurrenten eingeengt gewesen zu sein. Folglich hatten sie die grösstmöglichen Freiheiten den ihrer Meinung nach Besten Kompromiss zu finden.

- Sensorgrösse erlaubt hochwertige Bilder bei gleichzeitig geringer Systemgrösse. Damit werden die Anforderungen der meissten Hobbyfotografen erfüllt.

- Panasonic zielt auf hohe Qualität und gehobene Preise in ihrer Produktpalette ab. Sie wollen sich als Marke im Fotogeschäft etablieren die für hohe Güte steht.

- Haben eine reichhaltige Produktpalette.

 

Olympus:

- Waren zusammen mit Panasonic Wegbereiter für die Systemkameras und bedienen zusammen mit panasonic das selbe System mit anderer Gewichtung.

- Haben neben MFT noch FT laufen gehabt und daher zunächst nur Kompaktgehäuse für MFT auf den Markt gebracht. Nun haben sie das geändert und konzentrieren sich voll auf MFT.

- Bieten Produkte etwas günstiger an als Panasonic. Erreichen aber teilweise auch nicht ganz die Güte.

- Bieten ebenfalls eine breite Produktpalette an.

 

Bewertung

+ Fähigkeit/Grössenverhältnis

+ Bildqualität

+ Produktpalette

- Kosten

- Extremes Freistellen schwer möglich (hier muss man eher zu den Vollformaten)

- Rauschen bei sehr hohen ISO Werten (hier muss man eher zu den Vollformaten)

 

Meine Meinung: MFT ist systemtechnisch sehr gut aufgestellt.

 

 

2. Samsung NX:

- Haben neben den Kompakten kein Kamerasystem neben NX.

- Sind kurz nach MFT auf den Markt gekommen.

- Sind aus den zuvor genannten Gründen relativ Frei in der Systemauslegung gewesen.

- Vewenden einen APS-C Sensor.

- Haben wohl die Chance gesehen ohne viel Konkurrenz in den Markt der Wechselobjektivkameras einzusteigen.

- Nutzen den APS-C Sensor um sich vom Komkurenten MFT abzusetzen.

- Bieten eine durchdachte aber noch etwas kleine Produktpalette bei moderaten Preisen an.

- Sind qualitativ beachtlich aber auch ausbaufähig.

- Das System wird ein ganzes Stück grösser als der Konkurent MFT

 

Bewertung

+ Fotografische Fähigkeiten

+ Preis/Leistung

- Grösse

+ Ausbaufähig und keine herstellerinterne Konkurrenz

 

Meine Meinung: Samsung hat still und heimlich eine interessante Alternative aufgebaut. Eine APS-C Systemkamera schliesst grössentechnisch schon stark zu den DSLR auf. Kann dafür Eigenschaften bieten die kleinere Formate nicht so gut bedienen können. Dazu muss aber das Objektivangebot erweitert werden. Da Samsung keine DSLR im Programm hat kein Problem.

 

3. NIKON 1:

- Haben neben Kompakten auch APS-C DSLR und VollFormat DSLR im Programm.

- Sind erst spät zu den Systemkameras gekommen.

- Haben wenig Freiheit in der Auslegung gehabt

- Wollen ihre APS-C DSLR weiter im Programm halten und keine interne Konkurrenz ausbauen.

- Haben kein interesse Systemkameras als ernsthafte Alternative zu DSLR darzustellen.

- Bieten eine Kamera für den Aufsteiger aus dem Kompakt Segment mit deutlich verbesserter Bildquali und Wechseloptik.

 

Bewertung

+ Taktisch gut gewählte Alternative

+ Starke Marketingaktivitäten

+ Praktisch für Aufsteiger aus dem kompakt Segment

+ Sinnvolle Produktpalette mit Kompakten, Systemkamera, APS-C DSLR und VF DSLR

- Mässige Alternative für ambitionierte Hobbyfotografen

- Fähigkeit/ Grössenverhältnis

- Freistellvermögen

 

Meine Meinung: Bin nicht begeistert, kann aber Nikons Entscheidung verstehen. Wird sicher seine Käufer finden. Ich denke aber langfristig wäre es besser gewesen ein grösseres Format zu wählen und das System mehr auf ambitionierte Fotografen auszulegen. Ich glaube nicht an die Zukunft der APS-C DSLR.

Ich glaube das war eine kurzfristige Entscheidung von Nikon nachdem man den Erdrutsch auf dem Markt gespürt bzw. erkannt hat.

 

Pentax:

- Sind erst spät in den Systemkameramarkt eingestiegen

- Bieten zwei Systeme für diesen markt an.

- Pentax Q ist sehr klein und eher für Schönwetterfotografen.

- Pentax K ist die Alternative zu DSRL Kameras, versucht nicht klein zu sein. Alte Objektive können weiter verendet werden.

- Dadurch ist interne Konkurrenz vermieden und der tehnische Vortschritt gewahrt.

 

Bewertung

+ Sinnvolle Produktpalette

+ Sicherheit für Kunden der DSLR Produkte

+ Einzige echte Kompaktkaera mit Wechselobjektiv

- Keine Alternative zu den Systemkameras (keine echten Kompromisse)

- Q System auf sehr kleine Käuferschicht zugeschnitten

- Q System durch herausstehendes Objektiv immernoch grösser als kompakte.

- K System technisch noch keine Konkurrenz zu DSLR und grössentechnisch keine Konkurrenz zu Systemkameras.

 

Meine Meinung: Interessante Lösung. Das Q System wird eher eine Randerscheinung bleiben. Das K System kann ein Wegweiser für die DSLR sein. Ob es sich rächt keine echte leistungsfähige Systemkamera im Sortiment zu haben wird sich zeigen.

 

Nun zu Sony und etwas ausführlicher.

 

- Haben neben den kompakten auch APS-C DSLR/SLT und VF DSLR im Angebot.

- SLT schien der erste Versuch zu sein auf die Systemkameras zu reagieren.

- Entscheidung zu NEX scheint überstürzt und schlecht vorbereitet.

- Verwenden APS-C Format.

- Die Kameras sind sehr Leistungsfähig und mit vielen Features vollgestopft.

- Das System ist unausgereift da es an Objektiven mangelt die die Kameraleistung ausschöpfen können.

- APS-C Format verlangt grosse Objektive. Das Gehäuse ist dank sehr geringem Auflagemass sehr flach und klein.

- Fragwürdige Adapter mit Spiegel. So wird das System unwesentlich kleiner als die APS-C STL und DSLR. Konkurrenz im eigenen Hause?

- Mit kompakten Objektiven sind Brennweitenbereich und Bildqualität eingeschränkt gegenüber der Konkurrenz.

- Kamera- und Objektivfeature ergeben kein erkennbares Konzept.

 

Exemplarisch zur NEX-7 (Flagschiff soll die Zukunft des Systems andeuten):

- Design zu gross für eine Kompakte und zu klein für eine Arbeitskamera. Dennoch interessant.

- Integrierter Sucher ist sehr gut bewirkt aber Nachteile bei Display, Blitz und Blitzanschluss. (würde ein erwachseneres Gehäuse einer solchen Kamera nicht besser stehen?)

- Hohe Bildfolge (10B/s) aber ungenügender Autofokus und Objektivwahl für echte Aktionfotografie.

- Hohe Auflösung und Pixeldichte (24mp). Damit gibt sie die Vorteile gegenüber kleineren Sensoren auf. Bei höheren ISO Werten wird so massiv entrauscht, dass die Bilder zu Aquarellen verkommen. Der Detailverlust ist dabei so gross, dass die SONY NEX-5n effektiv bessere Bilder produziert. (nimm die alte günstige und nicht das neue teure Flaggschiff)

- Hohe Sensorauflösung und nichteinmal ein einziges Objektiv, dass diese Auflösung bedienen kann. (Ein Fllaggschiff mit einem Taschentuch als Segel?)

 

Exemplarisch die Objekitve

- Optische Qualität bei keinem einzigen wirklich zufriedenstellend. (Warum? werden sie zwanghaft klein gehalten um noch als Systemkamera durchzugehen oder will man keine Konkurrenz zu den DSLR?)

- Die Vorteile des grösseren Sensors mit denen geworben wird können von den Objektiven nicht eingeöst werden. ( Ein Auto mit einem 500PS Motor und ein Getriebe das nur für 100km/h und 50Nm Drehmoment zugelassen ist)

- Das einzige Premiumobjektiv (Zeiss 24mm f1.8) sollte alle Sorgen beseitigen. Es erreicht nicht annähernd die Auflösung der NEX-7. Es erreicht nicht die Schärfe und Abbildungsleistung des MFT Pendants (20mm f1.7 welches nur ein Pancake ist). Dabei sit es dreimal so gross und mehr als zweimal so teuer. D.h. MFT kann mit einem 20mm Pancake schärfere (effektiv höher auflösende) Bilder machen als eine NEX-7 mit einem 1000 Euro Objektiv.

- Was ist bei den Objektiven noch zu erwarten? Werden hochwertige Optiken kommen oder muss dafür sonyintern erst die STL und APS-C DSLR Liene beerdigt werden? Will Sony für gute Bilder eine NEX mit lustigem Spiegeladapter und DSLR Objektive anbieten?

- APS-C bietet die Möglichkeit besser freizustellen als mit kleineren Sensoren. Dazu benötigt man aber auch entsprechende Blenden an den Objektiven. Wird sony lichtstarke Objektive bringen? Wenn nicht können sie diesen Vorteil nicht nutzen. Andere Systeme bringen solche Objektive auf den Markt. Wie gross und teuer wird ein E-Mount Zoom mit hoher Lichtstärke? Bei den Festbrennweiten scheint sich ja was zu tun. Das 50mm f1.8 ist ein Lichtblick vor allem auch wegen dem Preis. Dafür sind die Abbildungsleistungen entsprechend bescheiden.

 

Bewertung:

+ Viel Potential

+ Tolle Kameras mit tollen Features

+ Grossartiges Marketing

- moderate Bildqualität bei relativ grossem System

- Kritische Produktlinie bei Sony (zuviel interne Kokurrenz)

- Aussichten für Objektiverweiterung schwer einschätzbar

- Viel Potential bleibt ungenutzt oder wird an anderer Stelle vernichtet.

- Feature ergeben in ihrer Zusammensetzung wenig Sinn (gibts eine Strategie?)

 

Meine Meinung: Vielleicht bin ich zu hart mit Sony. Das kommt vielleicht auch daher, dass Sony ein extrem aggressives Marketing betreibt und in meinen Augen zuwenig davon einlöst. Mir scheint das ganze System viel zu sehr auf Marketing zugeschnitten. Zu wenige der Entscheidung bringen beim Fotografieren wirklich einen Nutzen.

Ich habe den Eindruck Sony ist intern durch sein Management blockiert. Man wollte unbedingt einen APS-C Sensor in der Kamera um über diesen einen Faktor die Käufer zu gewinnen. Marketingtechnisch auch gut umgesetzt. Bringt aber Probleme wenn man daneben noch zwei andere Systeme mit dem selben Format verkaufen will. Dabei wurden technisch aber Entscheidungen getroffen die nun grosse Probleme bereiten. Das Kameragehäuse musste unbedingt sehr klein werden um sich zum einen von den STL und DSLR Gehäusen abzuheben und zum anderen möglichst klein im Vergleich zum Hauptkonkurenten MFT zu erscheinen. Das System als ganzes mit den Objektiven ist dann natürlich nicht mehr klein. Daher dürfen nun die Objektive nicht zu gross werden. Das bringt scheinbar Probleme bei der Qualität die Sony in Kauf nimmt.

Was soll ich als ambitionierter Fotograf von einem System halten bei dem der Hersteller auf hocwertige Optiken keinen Wert legt.

Das selbe Spiel beim Sensor. Was soll ich von einem System halten, dassen Hersteller mir bei seinem Flagschiff vermatschte "aber" hochauflösende Bilder zumutet.

 

Damit ihr das nicht falsch versteht. Ich bin zum Teil begeistert von den technischen Lösungen bei den NEX Kameragehäusen. Das System als ganzes kann ich aber nicht ernst nehmen. Es scheint mir nur auf Marketing ausgelegt und nicht auf Fotografen.

Das verwirrende für mich: Der Markt spricht extrem gut darauf an. Auch in den Medien wird dieses System als die Lösung aller Probleme gefeiert. Der Messias unter den Kameras. Bin ich zu blöd oder fallen alle anderen auf die Marketingstrategie rein? Daher meine Frage an Euch. Wie steht ihr dazu?

 

P.S.: Wer eine Sony gekauft hat und damit viel Freude beim Fotografieren hat, der ist gesegnet und soll sich von meinen Zweifeln nicht beirren lassen. Trotz all meiner Kritiken kann eine Sony NEX für den ein oder anderen genau die richtige Kamera sein.

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