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Nex-5-Display: Weißabgleich per Auge


cosmovisione
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Hallo an alle!

 

Seit kurzem habe ich eine Sony Nex 5, die ich übrigens bisher nur mit manuellen Objektiven aus den 80er Jahren benutze.

 

Den Weißabgleich stelle ich sehr gern "per Auge" ein, und zwar dort, wo man die Kelvin-Farbtemperatur der Lichtquelle einstellen kann. Hier kann man ja auch Feineinstellungen der Grün-Magenta-Balance vornehmen.

 

Ohne Probleme kann ich dort zwar anhand von z.B. ein paar Testaufnahmen einer Straße bzw. des Asphalts den Ton so einstellen, dass das Display möglichst genau das wiedergibt, was ich sehe, NUR...:

 

Inwieweit entspricht das Display überhaupt der Realität??... Was ist da eure Erfahrung? Kann man den Farbeindruck auf dem Display als Grundlage nehmen, oder weicht die Display-Darstellung farblich zu sehr in irgendeine Richtung ab?

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Hallo an alle!

 

Seit kurzem habe ich eine Sony Nex 5, die ich übrigens bisher nur mit manuellen Objektiven aus den 80er Jahren benutze.

 

Den Weißabgleich stelle ich sehr gern "per Auge" ein, und zwar dort, wo man die Kelvin-Farbtemperatur der Lichtquelle einstellen kann. Hier kann man ja auch Feineinstellungen der Grün-Magenta-Balance vornehmen.

 

Ohne Probleme kann ich dort zwar anhand von z.B. ein paar Testaufnahmen einer Straße bzw. des Asphalts den Ton so einstellen, dass das Display möglichst genau das wiedergibt, was ich sehe, NUR...:

 

Inwieweit entspricht das Display überhaupt der Realität??... Was ist da eure Erfahrung? Kann man den Farbeindruck auf dem Display als Grundlage nehmen, oder weicht die Display-Darstellung farblich zu sehr in irgendeine Richtung ab?

 

 

Hallo cosmovisione,

 

Dir ist aber klar, dass Du diese Arbeit in den Bereich der Nachverarbeitung legen kannst, sobald Du in RAW fotografierst? Ich will jetzt kein besser - schlechter Wettrennen lostreten, aber zumindest sicherstellen, dass Dir diese Möglichkeit bewusst ist. Die Farbtemperatur meiner Bilder bei Serien konstant halten zu können ist für mich einer der Gründe in RAW zu arbeiten.

 

Gruß Hans

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Hallo cosmovisione,

 

Dir ist aber klar, dass Du diese Arbeit in den Bereich der Nachverarbeitung legen kannst, sobald Du in RAW fotografierst? Ich will jetzt kein besser - schlechter Wettrennen lostreten, aber zumindest sicherstellen, dass Dir diese Möglichkeit bewusst ist. Die Farbtemperatur meiner Bilder bei Serien konstant halten zu können ist für mich einer der Gründe in RAW zu arbeiten.

 

Gruß Hans

 

Hallo,

 

ja, ist schon klar. Aber darum geht es mir nicht. Mir geht es darum, zu erfahren, wie gut der Farbeindruck des Displays mit dem übereinstimmt, was man nachher auf einem belichteten Fotopapier sehen wird.

 

Das werde ich zwar noch alles selbst durchtesten (hab' die Kamera erst seit kurzem), aber vielleicht ist ja eine typische Farbverschiebung des Displays schon wohl bekannt (wie z.B. "magentastichig", "kühl", "warm" etc.)

 

Heute hab' ich mal schnell ein paar "Asphaltbilder" auf mehreren, verschiedenen Automaten ausGEDRUCKT und eins zur Belichtung bestellt, das ich aber erst morgen bekomme.

 

Ein paar Asphaltphotos hatten einen gut erkennbaren Grünstich (auf verschiedenen Ausdrucken, auch wenn sich die Drucker jeweils voneinander unterschieden). Das waren Fotos, auf denen ich den Grünanteil manuell erhöht hatte (Einstellung "G2"). Auf dem Display werden diese Fotos aber überhaupt nicht grünstichig angezeigt.

 

Entsprechend könnte ich vermuten, dass ein ganz leichter Hang in Richtung Magenta auf dem Display (= Straßenfarbe erinnert leicht an "lila") in Wirklichkeit zu neutralen Ausdrucken/Belichtungen führt. Wie gesagt, soweit nur eine Vermutung, da ich mir die Kamera gerade erst zugelegt habe.

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Hallo,

 

ja, ist schon klar. Aber darum geht es mir nicht. Mir geht es darum, zu erfahren, wie gut der Farbeindruck des Displays mit dem übereinstimmt, was man nachher auf einem belichteten Fotopapier sehen wird.

 

 

Ich finde, dass der Monitor recht gut passt. Wenn ich nach dem Display einstellte, war ich danach normalerweise zufrieden mit dem Weissabgleich.

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Mir geht es darum, zu erfahren, wie gut der Farbeindruck des Displays mit dem übereinstimmt, was man nachher auf einem belichteten Fotopapier sehen wird.

Wenn du den humanen automatischen Weißabgleich deines Gehirns ausschalten kannst, dann könnte das Vorhaben vielleicht erfolgreich sein. Falls du dazu nicht in der Lage sein solltest (sei beruhigt, dir geht es nicht alleine so), könntest du natürlich alternativ eine geeichte (oder bewährte) Digitalkamera benutzen, um deinen Sucher zu fotografieren ..

 

.. grundsätzlich bist du (nicht alleine) überhaupt nicht in der Lage, anhand eines Displays in "freier Bildanschau" das erzielte Ergebnis zu beurteilen; dazu benötigt man Normlicht. Allerdings kannst du das Display an deine Sehgewohnheiten und für den Abgleich mit dem natürlichen Eindruck durchaus anpassen. Das Verfahren, Sucher/Display an eine gleichzeitig im Hintergund sichtbaren neutralgrauen Fläche (Asphalt) anzugleichen, ist also keine schlechte Idee.

 

Farbtreue Bilder garantiert dir das aber erstens immer noch nicht und zweitens sind die davon abhängig, welche Farbtemperatur denn nun wirklich "aufgenommen" wurde.

Bitte berichte über deine Erfahrungen ..

Gruß Thorsten

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Guest User5415

Es geht doch viel einfacher - früher mit dem Film hat man doch auch nicht so einen Zinnober um den Weissabgleich gemacht - es gab Tageslichtfilm oder Kunstlichtfilm.

 

Stell die Kamera auf Weißabgleich "bewölkt", speichere "Raw+Jpg", Speicher kostet ja nix mehr - so hast ca. 90% deiner Aufnahmen sauber im Kasten, und die 10%, die nicht ganz ok sind, behandelst du im Raw nach. Fertig.

 

Zu einfach ? :D

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Es geht doch viel einfacher - früher mit dem Film hat man doch auch nicht so einen Zinnober um den Weissabgleich gemacht - es gab Tageslichtfilm oder Kunstlichtfilm.

 

Stell die Kamera auf Weißabgleich "bewölkt", speichere "Raw+Jpg", Speicher kostet ja nix mehr - so hast ca. 90% deiner Aufnahmen sauber im Kasten, und die 10%, die nicht ganz ok sind, behandelst du im Raw nach. Fertig.

 

Zu einfach ? :D

 

 

Nein, zu SCHLECHT...

 

Bei den Behandlungsmöglichkeiten der Raw-Bilder stimmen wir ja alle überein. Mir geht es darum, auch möglichst gute JPGs zu erzeugen (auch wenn ich zugleich Raw + JPG abspeicher').

 

"BEWÖLKT":

 

Gibt es 17 Versionen der Nex 5?... Also eine für Nordeuropa, eine fürs Mittelmeer, eine für Afrika, für Japan... usw. usw.? "Bewölkt" sieht in Schweden und Griechenland ganz bestimmt nicht gleich aus.

 

"Bewölkt" führt zwar hier in Deutschland sehr oft zu einem GUTEN Ergebnis. Aber ich verfolge nicht nur ein gutes Ergebnis, sondern ein "zutreffendes", wenn man's so sagen kann.

 

Ich hab' mit der Nex vor kurzem eine "beige-liche" Hausfassade mit etwa 10 leicht verschiedenen Weißabgleicheinstellungen fotografiert, dann sofort eine Künstlerin (Malerin) herbeigerufen und mit ihr zusammen nach und nach alle Aufnahmen auf dem Display mit der echten Hauswand verglichen.

 

Wir stimmten mit unserem Favoriten genau überein: Eine Aufnahme sah also im Farbton auffallend "identisch" mit der echten Wand aus - aber eben... laut DISPLAY.

 

Man kann durchaus die Farbeinstellung eines konkreten Displays "kennenlernen" und berücksichtigen. Ich produziere u.a. Buchcover, und z.B. auch für kleine Verlage, die zu geizig sind, einen vernünftigen Proof zu drucken. Dann muss ich sozusagen die finalen Tonalitäten so gut wie möglich "erraten", d.h. im Sinne: "Was auf diesem Display 'leicht kühl' aussieht (Richtung blau), ist in Wirklichkeit 'neutral'. Die Druckmaschinen der 'Druckerei Müller' wiederum erhöhen erfahrungsgemäß leicht die Farbsättigung. Also ist diese leicht verringerte Farbsättigung und dieser ganz leichte Blaustich 'genau richtig'".

 

Na ja, als nächtes werde ich mal nur mit den Kelvin-Werten herumspielen, ohne die Grün-Magenta-Balance anzutasten, und gucken, was dabei herauskommt.

 

Über weitere Meinungen und Erfahrungswerte freue ich mich.

 

:)

 

 

PS: Zu Filmzeiten bzw. sagen wir mal in den 80er Jahren dachte ich beim Abholen von Fotos immer wieder "Leute, habt ihr eigentlich Tomaten auf den Augen?", da der "Normalfall" leider immer wieder Blaustiche waren. Besonders deutlich konnte man das auf Aufnahmen sehen, auf denen Straßen und andere üblicherweise grau aussehende Objekte zu sehen waren. Straßen sind nicht alle gleich grau, ok. Sie sind aber auch nicht "schmier-lila"...

 

(Damals jonglierte ich dann immer wieder mit 81A- und 81B-Filtern).

Edited by cosmovisione
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Es geht doch viel einfacher - früher mit dem Film hat man doch auch nicht so einen Zinnober um den Weissabgleich gemacht - es gab Tageslichtfilm oder Kunstlichtfilm.

 

. . .

 

Zu einfach ? :D

 

 

Hallo Andreas,

 

 

ja, früher und einfach :D

 

Hattest Du selber jemals in Farbe vergößert? Dutzende von Teststreifen in Magenta- usw. Stufen angefertigt, damit aus der Dunkelkammer ans Tageslicht gerannt und wieder zurück zum Farbmischkopf, um die passenden Filterwerte einzustellen. Alles natürlich abhängig von Film- und Papiersorte.

 

Ja, es war schon einfach früher, einfach dämlich nämlich.

 

Gruß Hans

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Es gibt eine kleine gute Nachricht: Mittlerweile hab' ich die paar "Asphalt-Testfotos" auch als auf Fotopapier belichtete Version (und zwar von einem Laden, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin). Immerhin ist der Grünstich auf diesen Fotos eindeutig schwächer als auf den Ausdrucken verschiedener Fotodrucker, die ich zunächst angetestet hatte.

 

Der aktuelle Stand wäre also:

 

Die Farbeinstellung "G2", also eine leichte Verschiebung in Richtung Grün, auf der Nex führt bei den belichteten Testfotos zwar zu einem leichten Grünstich, auf dem Kamera-Display sah es jedoch überhaupt nicht grünstichig aus.

 

Na mal sehen - das Feeling wird sich noch einpendeln...

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Guest User5415
Hallo Andreas,

 

 

ja, früher und einfach :D

 

Hattest Du selber jemals in Farbe vergößert? Dutzende von Teststreifen in Magenta- usw. Stufen angefertigt, damit aus der Dunkelkammer ans Tageslicht gerannt und wieder zurück zum Farbmischkopf, um die passenden Filterwerte einzustellen. Alles natürlich abhängig von Film- und Papiersorte.

 

Ja, es war schon einfach früher, einfach dämlich nämlich.

 

Gruß Hans

 

Farbe nein, da konnte ich mir - als Schüler/Jugendlicher- Ausrüstung nicht leisten bzw. gab es in der DäDäÄr schlecht bis gar nicht, Schwarz-Weiss jahrelang (mit der Dunkelkammer vom Vater)

Meine Erinnerung sagt, da war nichts dämlich, es hat Spass gemacht. :)

 

Aber wir werden OT...

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