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Hallo zusammen,

nachdem ich mich schon den ganzen Tag durch diverse Testberichte und dieses Forum gearbeitet habe, bin ich nur noch verwirrter - hoffentlich könnt ihr mir jetzt weiterhelfen

Nachdem ich letztes Jahr auf der Photokina war, hat mich ein wenig das Foto-Fieber gepackt - und irgendwie hat sich mein Herz ratz fatz an die NEX-Reihe von Sony gehängt.

Jetzt lese ich aber vermehrt, dass viele davon enttäuscht sind. Ist das wirklich so? Entscheidend ist hierbei vermutlich, dass ich komplette Anfängerin bin und mit dem "Fachchinesisch" noch nicht viel anfangen kann und vermutlich auch ganz andere Ansprüche als die Testberichtschreiber habe.

Was mich auch verunsichert, ist die Kritik an der Schnelligkeit - sind sie wirklich so langsam?

 

Fotografieren möchte ich hauptsächlich Menschen - auf Partys (dementsprechend brauche ich eine Kamera, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen funktioniert) oder tagsüber, aber ab und zu auch Landschaften oder in der Stadt.

Zu einer Systemkamera hab ich mich - nach diversen Gesprächen auf der Photokina - entschieden, weil ich die Bildqualität schätze (irgendwie gefällt mir die Qualität bei Digitalkameras nicht ausreichend), aber auch die geringe Größe gut finde, weil ich sie so mal eben in die Handtasche werfen kann. Davon abgesehen ist mir bewusst, dass Systemkameras dazu gedacht sind, dass man das Objektiv wechselt, ich hätte für den Anfang allerdings gerne das 18-45 (?)-Objektiv und würde später, bei mehr Geld und mehr Erfahrung, eventuell zwischen Objektiven wechseln wollen.

 

So, ich hoffe, diese Informationen genügen, um meine Fragen zu beantworten, und mir zu sagen, ob es sich lohnt, in die NEX 3/5 zu investieren, oder mir vielleicht gute Alternativen zu bieten.

 

Grüße und danke!

Leonie

 

PS: Mein Preisrahmen liegt bei ca. 750 Euro.

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Hallo Leonie,

Jetzt lese ich aber vermehrt, dass viele davon enttäuscht sind. Ist das wirklich so? ... Was mich auch verunsichert, ist die Kritik an der Schnelligkeit - sind sie wirklich so langsam?

 

Wo liest du das? Ich lese meistens von der Begeisterung der Leute für diese Kamera.

Aber ok, so schnell wie bei einer guten DSLR ist der Autofokus nicht. Alles andere ist aber sauschnell - oder zeig mir mal eine andere Kamera, die 7 Bilder/s - wie meine NEX-5 - macht. Und zwar in voller Größe.

 

Fotografieren möchte ich hauptsächlich Menschen - auf Partys (dementsprechend brauche ich eine Kamera, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen funktioniert) oder tagsüber, aber ab und zu auch Landschaften oder in der Stadt.

 

Parties stellen natürlich hohe Anforderungen. Ich glaube trotzdem, dass du mit der NEX gute Bilder hinbekommen wirst. Die neue Generation (NEX-C3 bzw. NEX-5N) packt nochmal eine Schippe Bildqualität drauf, aber dafür gibt's die alte Generation, vor allem die NEX-3, spottbillig.

 

Ich bin mit meiner NEX-5 sehr zufrieden.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Hallo Leonie,

 

willkommen im Forum.

Als Südlicht schließe ich mich suedlicht an - die NEX 5n ist absolut weiterzuempfehlen.

Wer von der Langsamkeit des Seins spricht, hat jedenfalls noch keine getestet.

Weder AF noch die Auslöseverzögerung sind als langsam zu bezeichnen ...

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Hallo,

also verstehe ich das richtig? Es ist für Anfänger nicht störend langsam? Dann wäre das ja schon mal zumindest nicht als minus zu beurteilen

Ich habe eben auch mal die unterschiedlichen Kameras verglichen, besonders auch alte vs neue Gneration - preislich sind die ja nun alle ähnlich, somit ist die normale n3 raus. Dann stellt sich mir nur noch die Frage, welche bei einer Entscheidung zwischen 5 (besseres Gehäuse, full-hd etc) und c3 (schneller im Autofokus, bessere Akkulaufzeit) gewinnt!

Die 5n schließe ich für mich persönlich, glaube ich, aus, da mir der Touchscreen fuchtbar auf die Nerven gehen würde - siehe Handy!

Welches Objektiv hast du denn, bzw kannst du mir das 18-55 empfehlen?

Danke für die schnelle Hilfe,

leonie

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Der Touchscreen wird von sehr vielen abgelehnt - und hinterher sind sie alle begeistert davon (das hab ich jetzt schon in vielen Foren gelesen). Er hat ja auch nicht so wahnsinnig viele Funktionen, aber vor allem kann man sehr schnell den Fokuspunkt festlegen - durch Fingertipp. Ansonsten musst du ihn ja nicht benutzen.

 

Zu den Modellen: Der 3er-Serie fehlt auch der IR-Empfänger für die Fernsteuerung.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Hallo,

also verstehe ich das richtig? Es ist für Anfänger nicht störend langsam? Dann wäre das ja schon mal zumindest nicht als minus zu beurteilen

Ich habe eben auch mal die unterschiedlichen Kameras verglichen, besonders auch alte vs neue Gneration - preislich sind die ja nun alle ähnlich, somit ist die normale n3 raus. Dann stellt sich mir nur noch die Frage, welche bei einer Entscheidung zwischen 5 (besseres Gehäuse, full-hd etc) und c3 (schneller im Autofokus, bessere Akkulaufzeit) gewinnt!

Die 5n schließe ich für mich persönlich, glaube ich, aus, da mir der Touchscreen fuchtbar auf die Nerven gehen würde - siehe Handy!

Welches Objektiv hast du denn, bzw kannst du mir das 18-55 empfehlen?

Danke für die schnelle Hilfe,

leonie

 

Aus der Sicht des Begeisterten G-Nutzers ist die 5n kein Abstieg.

Mit der Beurteilung des Touchscreen wäre ich vorsichtig - ich selbst hasse verschmierte Displays.

Trotzdem - selten so schnell und punktgenau scharfgestellt.

Du mußt es ausprobieren, um es beurteilen zu können.

Lass dich nicht von irgendwelchen Forenmeldungen verrückt machen.

Gehe in den nächsten Markt und teste sie.

Das 18-55 ist ganz nebenbei bemerkt nicht nur sehr gut sondern im Kit mit 100 €uro Aufpreis auch noch ein Schnäppchen ...

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Oh, das hatte ich ja so gar nicht auf dem Schirm! Mit der Fernsteuerung und Fernbedienung könnte ich z.b. den Auslöser bedienen, richtig?

Weil wenn dem so ist, steht die Entscheidung fest!

 

Den Touchscreen soltle ich vermutlich vor Ort noch einmal ausprobieren, als Touchscreen-Handy-Benutzerin bin ich vermutlich voreingenommen.

 

Noch mal danke an euch beide für die schnelle Hilfe!

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Oh, das hatte ich ja so gar nicht auf dem Schirm! Mit der Fernsteuerung und Fernbedienung könnte ich z.b. den Auslöser bedienen, richtig?

Weil wenn dem so ist, steht die Entscheidung fest!

 

Es gibt von Sony (oder aus Fernost für ein Trinkgeld) die passende IR-Fernbedienung. Damit kann man aber lediglich den Foto-Auslöser betätigen - entweder sofort, oder nach 2 Sekunden.

Und leider geht das nicht in Kombination mit div. Programmpunkten, die dummerweise im selben Menü stecken: Belichtungsreihe z.B.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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    • By Alexander K.
      Hallo zusammen,
      nachdem ich bislang nur Reisevideos (ohne Musik etc.) für den privaten gebrauch zusammengeschnitten habe, habe ich mich das letzte halbe Jahr mal etwas intensiver mit der ganzen Videothematik beschäftigt und mich un auch begonnen in DaVinci Resolve einzuarbeiten. Da meine A7RII und auch dei Mavic Pro gutes 4K Material  bieten, habe ich jetzt begonnen nach und nach man vorhandenes Videomaterial zu sichten und werde es zu kleinen Kurzfilmchen verarbeiten, welche ich auf YouTube bereitstelle.

      Hier mal ein kleines Testfilmchen mit der Drohne aus Köln:
       
      Stehe noch ganz am Anfang was das Editing angeht, gerade die Übergänge und Funktionen von DaVinci sind mir noch unbekannt, aber ich werde mich nach und nach reinfuchsen. Kritik und Verbesserung gerne erwünscht.
      Was ich mir hier spontan notiert habe zu verbessern wäre:

      - Schönere Übergeänge
      - Continious Editing
      - Kamerafahrten am Boden mit dem Gimbal mit einbauen.
      - Fotos optisch schön einblenden.
      - ruhigere Drohnenflüge
      - Rückwärtsflüge und cinematischere Schwenks
      - Timelapses bzw. Hyperlapses üben und mit einbauen
       
      LG
      Alex
    • By Mari21
      Liebe Community, 
      ich möchte ein wenig in die Welt der Fotographie eintauchen und mir eine Systemkamera zulegen. Ich habe in den letzten Tagen viel gelesen und mich umgeschaut, bin jedoch von der Auswahl der Kameras etwas "erschlagen". Ich würde mich also über Eure Tipps und Empfehlungen sehr freuen! 
      Die Kamera sollte leicht zu Bedienen sein und über einen Sucher verfügen. Gerne sollten auch Automatiken für verschiedene Fotographien und vielleicht sogar Filter vorhanden sein. Ich werde vermutlich hauptsächlich Natur oder Häuser beim spazieren fotografieren und einfach für mich schöne Objekte einfangen. Da ich ab und zu sicherlich auch gerne ein "Selfie" machen wollen würde, wäre ein um 180° schwenkbares Display wünschenswert. Ob noch eine zusätzliche Bildstabilisierung sinnvoll wäre kann ich leider schlecht beurteilen, ein Stativ möchte ich mir jedoch erstmal nicht zulegen.
      Könnt ihr mir eine Kamera empfehlen, die diese Kriterien erfüllt? Mein Budget liegt bei ca. 400 Euro und ich habe kein Problem damit, eine gebrauchte Kamera zu erwerben. 
      Viele Grüße und besten Dank!
    • By y0dA
      Hallo liebes Forum!
      Ich durchforste bereits seit 2 Tagen das Forum und versuche mich in die Materie "Fotografie" einzuarbeiten. Warum? Weil ich zuletzt ein Fotoalbum erstellt habe und sehr enttäuscht von meinen Handy-Schnappschüssen war/bin. Nun habe ich ein Fotobuch mit tollen Luftbildern (Drohne) und mangelhaften Ergänzungen aus dem Smartphone (Iphone XS). Deshalb möchte ich mich diesbezüglich verbessern und irgendwie zieht es mich zu einer Systemkamera (vllt. ist aber auch eine Kompaktkamera passender für mich? Ich denke der Thread wird mir das bestimmt beantworten).
      Was möchtest Du gerne fotografieren?
      Landschaften, Portraits (sofern man damit irgendwie auch "Selfies" assoziieren kann) - würde die Kamera gerne für Dokumentation von Wanderungen und Urlaube benutzen.
      Welche Erfahrungen hast Du bereits?
      Keine! Obwohl ich zumindest bezüglich Nachbearbeitung von Fotos schon ein wenig Erfahrung sammeln durfte (Aufbereitung der Drohnen-Fotos).
      Womit fotografierst Du zur Zeit?
      Iphone XS (duck und weg)
      Was möchtest Du ausgeben? Nur für eine Kamera oder ein Kit?
      Ich brauche nur natürlich eine Kamera mit min. einem Objektiv, also ein Kit. Preisliche Grenze: ~1000,- (wenn es etwas wirklich tolles gibt, dann gerne auch bis zu 1300,- fürs Kit.)
      Welche Objektive wären für dich später interessant?
      Aus aktueller Sicht (und Wissensstand) hätte ich neben einem guten "Pancake" gerne noch ein Weitwinkelobjektiv. Aber meine Kenntnisse sind ja aktuell noch sehr beschränkt. Keine Ahnung wohin die Reise geht. In erster Instanz soll es wohl in den Urlaub erstmal nur mit dem Kit-Objektiv gehen.
      Wie willst Du Deine Bilder ausgeben? Nur am Monitor? Oder auch ausdrucken?
      Natürlich auch ausdrucken (Fotobuch, Leinwand, ..)
      Weitere Anforderungen: schwenkbares Display (habe ich aber noch nicht live gesehen; vllt. auch störend?), so klein und leicht wie möglich, technisch so aktuell wie mit dem Budget möglich (sofern es Sinn macht), zumindest ein gutes Weitwinkel-Objektiv sollte für die Kamera existieren / zukunftssicher (da bin ich mir bspw. bei Canon nicht so sicher).
       
      Meine bisherigen Recherchen im Bereich Systemkamera waren nicht sehr erfolgreich. Augenscheinlich gibt es keine eierlegende Wollmilchsau?  Anmerken muss hier auch, dass ich aktuell aufgrund des "Selfie-Wunsches" vorrangig nach Kameras mit schwenkbaren Displays gesucht habe.
      Folgendes habe ich bisher für mich entdeckt:
      Sony Alpha 6400 - Pancake - L-Kit 16-50 mm Objektiv --> Dieses Objektiv soll in der Tat schlecht sein - ist das für mich als Anfänger aber wirklich ein Problem? Meine Erwartungshaltung dürfte ja nicht jener von einem alten Hasen sein, oder? Optisch würde mir die Kamera gut gefallen. Akku-Leistung nicht so gut? Sony Alpha 6400 - "Mehr Zoom" - M-Kit 18-135 mm Objektiv --> ist wohl das beliebteste Objektiv für die Kamera. Panasonic Lumix DMC-G81MEG-K - 12-60mm Objektiv --> zu kleiner Sensor? Panasonic Lumix GX9EG-K --> Vorschlag hier aus dem Thread von @shutter button. Guter Touchscreen. Panasonic LUMIX DC-G91MEG-K --> Vorschlag von @beerwish. Vllt. schon zu groß? Canon EOS M100 SLR - 15-45mm und 55-200mm --> gibt es aktuell nur wenige Objektive; wird vllt. nicht weitergeführt? Fujifilm X-T100 --> wurde mir bereits in einem anderen Forum empfohlen. Aber da soll es ja Probleme mit dem Autofokus geben? Vllt. auch zu retro (soll aber kein Kriterium dagegen sein) Sony DSC-RX100 III - VI --> Kompaktkamera. Vorgeschlagen von @nightstalker Aktuell zieht es mich stark zur Sony Alpha 6400. Die Meldungen zum Objektiv (16-50 mm) schrecken mich ein wenig ab. Im Vergleich zu einer Fuji muss man sich hier auch auf mehr Nachbearbeitung einstellen (Info von einem Arbeitskollegen). Mit Panasonic kann ich gar nichts anfangen bzw. das Gerät nicht einschätzen. Canon ist fraglich, ob man sich traut hier zu investieren - ich las immer wieder, dass es hier nicht sehr gut laufen soll für Canon (Verkaufszahlen; kaum Objektive). Fuji gibt es bestimmt auch jüngere/bessere Kameras als die X-T100, aber bei Fuji bin ich mir auch noch unklar, ob die mir optisch nicht zu retro sind.
      Was meint ihr? Bin für jede Anregung offen.
      lg
       
       
    • By AnonymousX
      Hallo liebe Community.
      Ich suche nach einer neuen Systemkamera, die alte war übrigens eine Kompatkamera, ist aber inzwischen arg in die Jahre gekommen. Da ich mich selbst nicht wirklich mit Kameras auskenne, brauche ich euren Rat. Ich bin für jede Empfehlung und jeden Vorschlag dankbar, würde mich aber besonders freuen, wenn eine kurze Begründung dabei wäre. Diese muss dann auch nicht für Laien verständlich sein, falls ich etwas nicht verstehe, befrage ich eben Google.

      Im Folgenden versuche ich euch alle relevanten Informationen zu geben, falls etwas fehlt, fragt bitte nach.
      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen./uploads/emoticons/default_tongue.png">  
      Verwendungszweck:
      Die Kamera wird in einem Schülerhort eingesetzt, also sowohl in den Räumlichkeiten als auch bei Ausflügen. Das heißt, am allerwichtigsten ist, dass die Kamera gute Portraitaufnahmen macht, es geht hier nicht um Landschaftsfotografie oder anderes. Wichtig wäre auch, dass sie mindestens über einen optischen Bildstabilisator verfügt, denn weder stehen Kinder still, noch kann ich als mitlaufender Erzieher erst einmal in Ruhe in Position gehen, um ein Bild zu schießen. Sehr wichtig ist weiterhin, dass sie über einen optischen Sucher verfügt und einen anständigen Blitz. Keine Rolle spielt die Qualität der Video- oder Tonaufnahme. Genauso wenig braucht es Dinge wie WLAN, Bluetooth, Infrarot oder ähnliches, ein Kabel zu Übertragen der gemachten Bilder genügt vollkommen.
       
      Budget:
      Bis zu 600€ - und das soll einerseits gerne ausgeschöpft, aber anderseits auch nicht über die Maßen gesprengt werden. 600€ für Kamera UND Objektiv, EXklusive Tasche und anderes Zubehör.
       
      Angaben zu den Fotografen:
      Wir sind ein Team mit ein paar durchaus technikaffinen Leuten und könnten uns daher bis zu einem gewissen Grad in die Kamera einarbeiten. Aber sobald sie einmal eingestellt ist, sollte es keiner weiteren Einstellungen bedürfen. Klar, den Modus kann man ändern, zwischen Nah- und Fernaufnahme wechseln, auch mal die ISO-Wert einstellen - eben die Dinge, die auch bei Kompaktkameras üblich sind, evlt. etwas mehr -, aber es sollten keine detaillierten Feinjustierungen vor jedem einzelnen Bild vonnöten sein.
       
      Vielen Dank!
      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen./uploads/emoticons/default_smile.png">
    • By wonderschlang
      „Wenn Sie bisher nur mit der Vollautomatik fotografiert haben, und den Wunsch verspüren mehr aus ihrem Hobby zu machen, dann sind Sie hier richtig“. Klingt sehr vielversprechend, wie Jacqueline Esen die grundlegend überarbeitete zweite Auflage ihres Buches „Fotografieren!“ beginnt. Soviel vorweg: Das ist keine leere Versprechung. Es ist eher Understatement, denn das Buch spricht weitgehend alle Aspekte der Fotografie an. Von der Bildkomposition, über den richtigen Gebrauch der Technik und die technisch richtige Aufnahme bis hin zur Bildbearbeitung ist alles dabei. Technik, Bildgestaltung, Kreativität und Bildbearbeitung sind Überbegriffe, um das Buch zu strukturieren. Jedes angesprochene Thema wird einem dieser Begriffe zugeordnet. Daran schließt sich dann ein „Schritt für Schritt“-Tutorial an, dass das Gelernte nochmal vertieft. Inklusive Angaben des Zeitaufwandes, des Schwierigkeitsgrades, der Technik und anderen Dingen, die eingeplant werden müssen. Außerdem werden das Lernziel und der Nutzen klar formuliert und weiterführende Querverweise innerhalb des Buches angegeben – eine sehr sinnvolle Navigationshilfe.
      Das Buch beginnt nicht – wie viele anderen – mit einem ausführlichen langweiligen Theorieteil (Welche Kamera? Wie funktioniert Blende/Verschluss?), sondern steigt gleich in der Praxis, d.h. mit Bildbeispielen ein. Das Buch deckt alles ab, was dem Fotografen auf dem Weg zu guten Ergebnissen begegnet und weiterhilft: Geringe Schärfentiefe, HDR, Drittelregel, Schwarz-Weiß, Panorama, etc. Am Ende gibt es dann noch die wichtigsten grundsätzlichen Bildbearbeitungsschritte in den gängigen Adobe Programmen.
      Jacqueline Esen kann kurz, aber eingängig erklären. Sprachlich ist das Buch packend. Nicht zu einfach, a la „Sendung mit der Maus“, aber auch nicht zu umständlich, bzw. ausführlich. Klar auf den Punkt. Man merkt, dass es ein Buch von einer Fotografin für Fotografen ist. Die durchweg guten Grafiken unterstützen das Gesagte. Sehr hilfreich etwa das Schaubild, welcher Bild-Anschnitt bei einer Personenaufnahme sinnvoll ist und welcher ungeeignet ist. Eher unglücklich die „Wissenswert“-Grafik über das Prinzip der automatischen Scharfstellung, bei der sich Text und Bild widersprechen. Aber der Leser kapiert es trotzdem.
      Grafisch ist das Buch ansprechend. Klar strukturiert und übersichtlich. Ein Thema/Aspekt passt maximal auf eine Doppel-Seite und ist dann auch abgeschlossen. Kurz und knapp, dazu Wissenswertes und weiterführende Infos in extra Kästen. Super übersichtlich, eingängig und deshalb ist der Lerneffekt hoch.
      An jedes Themengebiet schließt sich „Quiztime“ an. Multiple-Choice fragen, mit denen der Leser nochmal prüfen kann, ob er alles verstanden und verinnerlicht hat.
      Das Ausrufezeichen im Titel ist absolut berechtigt. Denn man spürt nach der Lektüre dieses Buches den eindeutigen Aufforderungscharakter, rauszugehen und auszuprobieren. Das Buch bietet sich nicht nur für Einstiger an, sondern auch ich als ambitionierter Hobbyfotograf, konnte einiges mitnehmen.
      Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch fast alle relevanten fotografischen Fragen abdeckt, abgesehen von der Studio-Fotografie. Dazu ist es noch sehr schlüssig aufgebaut und ansprechend bebildert. Wenn ich einem Fotoanfänger ein Buch empfehlen müsste, dann wäre dieses Buch sicherlich in der engeren Auswahl.
      Nur der abgelutschte Claim „Der etwas andere Fotokurs“ steht zum Glück nicht auf dem Buchtitel, sondern nur in der Ankündigungsseite des Verlages.
       
      Jacqueline Esen – Fotografieren!
      ISBN: 978-3-8421-0206-4
      Vierfarben Verlag, Bonn
      1. Auflage 2018
      359 Seiten, € 29,90
      https://www.rheinwerk-verlag.de/fotografieren_4071/
       
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