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korrekte Farben an der G3?


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Tach auch.

Nach einigen Fotos und deren Auswertung gefällt mir Folgendes nicht: im P-Modus sind die Farben eher blass/kühl, Vergleiche im iA-Modus hingegen (z.B. "Landscape") sind mir fast schon zu knallig. :confused:

 

Zuletzt hatte ich ja mit ner kompakten G9 fotografiert. Da waren die Grundeinstellungen "für mein Auge" in Bezug auf die Farben genau richtig. Am letzten WE war bei einer Wanderung mit Freunden und Hunden jemand mit einer 60D dabei, welche aufgrund der Anschaffung erst 2 Wochen zuvor mit Sicherheit nicht irgendwie verstellt war. Bei unseren Vergleichsfotos fiel mir wieder auf das die Farben bei der 60D grundsätzlich besser aussahen.

 

Habe hier nur etwas von möglichem verstelltem Weissabgleich gelesen/gefunden, war bei mir aber nicht. Auch war etwas von "Verstellen nach warm" beim Weissabgleich zu lesen, also größere Zahl einstellen, richtig? :confused:

 

Gibt es evtl. andere Möglichkeiten um natürliche Farben zu bekommen? Wenn ja, wie? :D

Wie sähen optimale Einstellungen aus? :cool:

Oder liegt es an mir, sind die Farben werksseitig "richtig"??? Sagt's mir ruhig...:rolleyes:

 

Ein kleines Quäntchen Farbe fehlt mir jedenfalls noch zu meinem Glück mit der G3. :(

 

Für eure Hilfe vorab ein großes Dankeschön meinerseits!

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Was ich aber erwähnen muß - ich fotografiere ausschließlich in RAW ...

Dann kommen deine Farben eben nicht aus der Kamera, sondern von der Software, mit der du aus den Rohdaten Bilder machst...

 

Ich kenne die G3 zwar nicht, aber andere Pacasonic-Kameras, bei denen man einen Film-Modus einstellen kann. Womit eine Film-Emulsion gemeint ist. Es würde mich wundern, wenn die G3 das nicht auch kann. Vielleicht findet der Fragesteller dabei was passendes.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

 

 

PS als kleiner Klugschiss hinterher: "Raw" ist keine Abkürzung, ja eigentlich nichtmal ein Substantiv.

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Ich kenne die G3 zwar nicht, aber andere Pacasonic-Kameras, bei denen man einen Film-Modus einstellen kann. Womit eine Film-Emulsion gemeint ist. Es würde mich wundern, wenn die G3 das nicht auch kann. Vielleicht findet der Fragesteller dabei was passendes.

 

Das meinte ich, diese Möglichkeit bietet auch die G3.

 

Grüße

 

Kai

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Morgen!

 

Hmm, einfach "irgendwie" verstellen wie z.B. von voto vorgeschlagen, wollte ich eben nicht.

Hatte mehr auf 'nen Tipp gehofft ala "dies und das so und so in den Grundeinstellungen für naturgetreue Farben..." einstellen... Kommt vielleicht noch? :cool:

 

Vielleicht hilft eine Umfrage bezüglich der G3-Farben (in Bezug auf Donalfredos erste Antwort), bin ich denn schon so Canon- und Japan-Knallbonbonfarben- geschädigt? Denke nicht, zumindest wenn ich den Rezeptoren in meinen Augen vertraue.

Das mit den RAW's taugt bei mir auch eher weniger (werde es trotzdem mal für Vergleiche bemühen), weil ich einfach nicht Zeit für die Nachbearbeitung verschwenden will - ich habe eher wenig Freizeit und sitze schon beruflich zu viel vorm PC.

Und "perfekt" finde ich auch schon mal eher langweilig. Entweder ich krieg's gute Foto hin oder ich habe eben weiter zu üben. Zumal ich keine Ambitionen habe für andere zu knipsen oder damit Geld zu verdienen.

 

Formuliere ich meine Eingangsfrage mal etwas um:

 

Welche und wie muss in den Grundeinstellungen Änderungen vornehmen, um möglichst naturgetreue Farben ohne Nachbearbeitung zu erhalten, auch in den jpeg's ?

 

Wenn die Experten sich hier einig sind und es nix zu ändern gäbe, bitte, dann werde ich das so akzeptieren und mich daran gewöhnen. :) Will gerne dazu lernen, aber auch alles "richtig" machen jetzt wo ich mit dem Fotografieren Blut geleckt habe.

 

Wäre doch schade wenn ich mich nach den kommenden 4 freien Tagen weiter über Farben ärgere und aufgrund des Wetters bald der Herbst nicht mehr fotografisch einzufangen wäre. Der Herbst ist nämlich "meine" Jahreszeit. :D

 

Freundliche Grüße vom (Ex-) Canon-geschädigten Christian ;)

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Es gibt bei der G3 vielfältige Einstellmöglichkeiten für den Weißabgleich - Bedienungsanleitung für

erweiterte Funktionen – ab Seite 92.

 

...Auch war etwas von "Verstellen nach warm" beim Weissabgleich zu lesen, also größere Zahl einstellen, richtig?...

 

Falsch! ;)

 

Beim Weißabgleich nach Kelvin heißt größere Zahl = verstellen nach kalt :eek:

 

 

tcon17

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Hallo,

 

hier spielt natürlich auch die persönliche Empfindung eine große Rolle, deshalb gibt es auch nicht DIE richtige Einstellung. Aber wenn dir die Voreinstellung nicht gefällt, weshalb möchtest du die dann nicht einfach anpassen, dafür ist die Einstellmöglichkeit je da.

 

Probier einfach mal aus die Sättigung etwas zu erhöhen und den Weißabgleich etwas in Richtung Warm zu verstellen. Wenn du dabei keine passende Einstellung findest, kannst du ja die Ausgangswerte wieder einstellen.

 

Gruß

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Ich würde unabhängig vom Weißabgleich auch mal die unterschiedlichen Filmmodi probieren; bei der G3 heißen die glaube ich "Bildstile".

Man kann die auch noch bezüglich Farbsättigung und Kontrast verändern.

 

Ist ja alles individuell und Geschmackssache, daher wirst Du um Experimente nicht rumkommen.

Versuch macht kluch ... ;)

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Morgen!

 

Hmm, einfach "irgendwie" verstellen wie z.B. von voto vorgeschlagen, wollte ich eben nicht.

Hatte mehr auf 'nen Tipp gehofft ala "dies und das so und so in den Grundeinstellungen für naturgetreue Farben..." einstellen... Kommt vielleicht noch? :cool:

bei den älteren Gs konnt man auf Smooth (zu deutsch "weich") stellen und Sättigung und Kontrast etwas erhöhen, dann waren die Farben angenehm und stimmig.

 

Leider hat die G3 deas meines Wissens nicht mehr, vielleicht probierst Du mal "Portrait" aus. Wenn Du den Weissabgleich per Hand auf die Presets einstellst, dann kannst Du zB statt "Sonne" auf "Wolke" stellen und statt "Wolke" auf "Schatten" ... das hilft auch schon die Farben angenehmer zu machen.

Indoor machen die Lumixe ja einen sehr guten Job mit dem Weissabgleich ... draussen steht meine meistens auf Symbol "Wolke" wenn ich jpgs mache.

 

Im Menue meiner G2 kann ich noch die Farbe anpassen, hier A +1 stellen sollte auch noch helfen. (A = Amber .. Bernsteingelb)

 

 

 

Ansonsten solltest Du die Anschaffung von Lightroom erwägen, das mit Lumix RAWs (Ich schreibs auch gross ;) für mich ist das eine Art Marke ... wenn auch keine Handelsmarke) ganz ausgezeichnet zurechtkommt und die RAW Benutzung so vereinfacht, dass man kaum länger braucht als wenn man gleich jpgs macht. Panasonic hat das mit den jpgs einfach nicht so perfekt im Griff, auch wenn die G3 Besitzer oft was anderes behaupten ;) ... es hat schon seinen Grund, wieso die Lumixfotografen fast alle in RAW arbeiten.

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Die jpeg-Engine der G-3 ist schon sehr gut. Man sieht das schon daran, dass die diversen Bildbearbeitungsprogramme mit ihren Autokorrekturen so gut wie nichts mehr zum verbessern finden. Ich habe jetzt extra mal eine Woche nur jpegs geschossen, das ging ganz wunderbar. Insofern lasse ich mal die Behauptung der G-3 Besitzer so nicht stehen, es handelt sich hier schlicht um eine Erfahrung, die ich z.B. bereits seit August machen durfte.

Ansonsten spricht natürlich vieles für RAW, gerade auch bei kritischen Motiven.

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Tja … gute Frage …

 

Weil es sich bei der Kelvin-Skala im Weißabgleich der Kamera – und darin liegt

vermutlich mein Denkfehler – nicht um eine Farbtemperaturskala handelt,

sondern um eine Farbtemperaturkompensationsskala.

Das heißt, wenn man den Schieber Richtung höherer Zahl bewegt, also eigentlich

Richtung blau/kalt, wird tatsächlich der Rotanteil im Bild verstärkt, und umgekehrt

genau so.

Ich hätte das gefühlsmäßig andersrum gemacht, also für wärmere Farben Richtung

niedrigerer/wärmerer Kelvinzahl verändert.

 

Ich würde die Kompensation aber ohnehin nicht über diese Skala bewerkstelligen,

denn das ist wieder nur eine feste Einstellung die nur für eine bestimmte

Lichtsituation passen kann.

 

tcon17

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Panasonic hat das mit den jpgs einfach nicht so perfekt im Griff, auch wenn die G3 Besitzer oft was anderes behaupten ;) ... es hat schon seinen Grund, wieso die Lumixfotografen fast alle in RAW arbeiten.

 

Die G 3 Besitzer könnten dir beispielsweise mal ein paar PENäler Fotos schicken, damit du auf den Boden der Tatsachen zurückfindest :D - wenn sie sie noch finden, und nicht längst in die Tonne getreten haben.

Bei denen hätte nicht mal mehr silkypix, lightroom und Co. geholfen, so verhunzt wie die die Kamera verlassen haben ...

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Morgen!

 

Hmm, einfach "irgendwie" verstellen wie z.B. von voto vorgeschlagen, wollte ich eben nicht.

 

 

Freundliche Grüße vom (Ex-) Canon-geschädigten Christian ;)

 

Ne, nicht irgendwie, sondern die Bildstile konkret ausprobieren ;)

Da bietet sich insbesondere Raw an.

Mach ein RAW-Bild, öffne es mit der Panasonicsoftware und spiele in dieser die angebotenen(müßten die gleichen wie IN der Kamera sein) Bildstile usw. bequem am PC durch.

Dann wirst du schon schnell sehen, welcher Bildstil oder welche Kontrasteinstellung usw., dir am Besten gefällt.

Viell. stellst du dann fest, daß es keine Wundereinstellung gibt und bleibst dann bei Raw ;)

Edited by voto
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Nur kurz zum Weißabgleich:

 

Weil es sich bei der Kelvin-Skala im Weißabgleich der Kamera – und darin liegt vermutlich mein Denkfehler – nicht um eine Farbtemperaturskala handelt, sondern um eine Farbtemperaturkompensationsskala.

Das heißt, wenn man den Schieber Richtung höherer Zahl bewegt, also eigentlich Richtung blau/kalt, wird tatsächlich der Rotanteil im Bild verstärkt, und umgekehrt genau so.

 

die Kelvin Temperaturangabe im Weißabgleich (WhiteBalance) orientiert sich am Licht der Sonne, der vorherrschenden Lichtquelle. Morgens und Abends startet die so um 5.000° Kelvin, die normale Tageszeit liegt um 6000° Kelvin, bei Bewölkung oder im (großen) Schatten eher höher.

 

Je höher die Farbtemperatur der Beleuchtung/Lichtquelle, desto mehr Blauanteil ist darin. Je niedriger, man denke an Glühlampen und Sonnenauf-/untergang, desto stärker sind Rot bzw. Gelb vertreten.

 

Der Weißabgleich ist eine Kompensation, das heißt man versucht durch Angabe der Belichtungstemperatur die Gewichtung der Farben so zu beeinflussen, dass beispielsweise ein weißes Stück Papier immer gleich erscheint - unabhängig von der Beleuchtung. Gibt man also höhere Farbtemperatur (° Kelvin) als Vorgabe an den Weißabgleich, so wird der höhere Blauanteil der Beleuchtung im Entwicklungsprozess (Interpretation der Sensordaten) niedriger bewertet.

 

Je höher die Angabe in Grad Kelvin, desto mehr werden Rot und Gelb betont, was von uns Menschen landläufig als "wärmer" empfunden wird. Dieses Farbempfinden ist zwar gegenläufig zu der wirklichen Farbtemperatur der Lichtquelle, kompensiert den Abgleich quasi wieder - eine Richtung höhere Farbtemperatur verschobener Weißabgleich läßt das Bild in wärmeren Farben (weniger Blau und mehr Rot) erscheinen.

Gruß Thorsten

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Die G 3 Besitzer könnten dir beispielsweise mal ein paar PENäler Fotos schicken, damit du auf den Boden der Tatsachen zurückfindest :D - wenn sie sie noch finden, und nicht längst in die Tonne getreten haben.

Bei denen hätte nicht mal mehr silkypix, lightroom und Co. geholfen, so verhunzt wie die die Kamera verlassen haben ...

 

Ach weisst Du, ich hab ja nun selber 2 Lumix und 3 PEN Kameras .. ich denke ich weiss schon was da rauskommt.

 

 

und im Gegensatz zu Dir ;)

Was ich aber erwähnen muß - ich fotografiere ausschließlich in RAW ...

habe ich beide lange Zeit fast ausschliesslich in jpg genutzt und Erfahrung mit ooc Bildern aus beiden.

 

(RAW ist die G1 schon Spitze, da wäre nichts zu kritisieren, bei sauberer Ausarbeitung)

 

Meine G1 war übrigens einer der Gründe, wieso ich wieder angefangen habe RAW zu entwickeln ;) ... zum Glück ist Lightroom inzwischen in der Lage auch OlympusRAWs mit vernünftigen Farben zu konvertieren, so dass ich heute wieder sehr viel RAW mache. So gesehen habe ich Panasonic was zu verdanken :) ohne die hätte ich mein altes Lightroom wohl nie upgedatet und würde immer noch schlicht jpgs machen, die ich nur ein bisschen durch den jpg Illuminator jage, wenns denn wirklich mal sein muss.

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Mach ein RAW-Bild, öffne es mit der Panasonicsoftware und spiele in dieser die angebotenen(müßten die gleichen wie IN der Kamera sein) Bildstile usw. bequem am PC durch.

Dann wirst du schon schnell sehen, welcher Bildstil oder welche Kontrasteinstellung usw., dir am Besten gefällt.

Viell. stellst du dann fest, daß es keine Wundereinstellung gibt und bleibst dann bei Raw ;)

 

Noch einfacher: Guck durch Deinen Sucher und spiele die unterschiedlichen Bildstile mal durch. Dann siehst du schon mal die Richtung.

Wenn Du "Deinen" Bildstil gefunden hast, experimentiere evt. noch mit Farbsättigung und Kontrast.

Vielleicht bekommst Du ja noch Tipps von G3 Besitzern. Ich habe (bei der GH2) "weich" eingestellt aber das gibt es glaube ich bei der G3 nicht ...

 

Wenn Du das willst, kannst du Dir sogar auf die C-Tasten unterschiedliche Bildstile abspeichern (z.B. für Landschaft und Porträt).

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danke, leute, nun habe ich erstmal was zu tun und testen...

 

@voto (& annette): das hätteste auch gleich sagen können. :) muss gestehen, die software noch gar nicht installiert zu haben. bisher reichte mir der faststone-imageviewer... allein wegen der bild-stile und auswirkungen werde ich dies nun nachholen. danke!

 

danke auch an alle anderen für die tipps und physik-exkurse. ;)

 

noch etwas: dieses farben-thema beschäftigt mich schon länger. mittlerweile durfte ich beim nachbarn (selbständiger werbe-fachmann, aber nix mit fotos am hut) am schreibtisch seines grafikers dessen monitor mit meinen fotos füttern. :eek: folge: für die zukunft sollte ich da mal richtig geld ausgeben, auf meinem arbeitsplatz-24er-lcd (wurde gleich danach bemüht) sah es auch wieder "anders" aus als auf meinem home-lappi (wo die canon's immer noch besser aussehen...), ich fand es jedenfalls "besser".

 

das werde ich mir auf jeden fall hinter die ohren schreiben, und mit der nächsten ersatz-beschaffung ggf. nochmals die profis unter euch nach nem gescheiten monitor fragen. soll aber keine drohung sein... :D

 

mfg christian

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...

Ansonsten solltest Du die Anschaffung von Lightroom erwägen, das mit Lumix RAWs (Ich schreibs auch gross ;) für mich ist das eine Art Marke ... wenn auch keine Handelsmarke) ganz ausgezeichnet zurechtkommt und die RAW Benutzung so vereinfacht, dass man kaum länger braucht als wenn man gleich jpgs macht. Panasonic hat das mit den jpgs einfach nicht so perfekt im Griff, auch wenn die G3 Besitzer oft was anderes behaupten ;) ... es hat schon seinen Grund, wieso die Lumixfotografen fast alle in RAW arbeiten.

 

Aber mit Sicherheit nicht, weil die JPEG Engine so schlecht ist, sondern weil viele Lumix Fotografen der Meinung sind, dass die Wahl der Bildparameter wie Schärfung, Farbsättigung, Weißabgleich und Rauschreduzierung in der Kamera nichts zu suchen hat, man sich bei der Aufnahme damit erst gar nicht befassen sollte und eine Kontrolle dieser Parameter am Bildschirm sinnvoller und genauer ist. Wie man auf den ohnehin nicht farbtreuen, kleinen LCDs hier etwas einstellen will, ist mir schleierhaft. Bislang habe ich mir die Bildeinstellungen zur JPEG-Engine sowohl im Handbuch als auch in der Kamera nicht einmal angeschaut (geschweige denn überhaupt ein JPEG-Foto geschossen).

 

Also: die meisten RAW Fotografen werden auch bei der Lumix aus der Überzeugung RAW fotografieren, dass eine RAW-basierte Arbeitsweise die bessere ist und nicht weil die JPEG Engine von Panasonic so schlecht ist (ich kann ja nicht mal darüber urteilen).

 

Wer auf JPEG angewiesen ist, wird aber auch mit der JPEG Engine der G3 zurecht kommen.

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Aber mit Sicherheit nicht, weil die JPEG Engine so schlecht ist, sondern weil .

 

ich komme noch aus der Zeit, als man sich vorher die Gedanken machen musste ;) ... Korrekturfilter etc. lassen sich bei Dias so schlecht nacher verwenden ...

 

Die JPG Engine ist nicht per se schlecht, Panasonic hat nur komische Vorstellungen davon wie Farben auszusehen haben. bei G1/2 war nur der "Smooth" Modus verwendbar, wenn man nicht für jede Anwendung extra umstellen wollte. Hauttöne in "Standard" oder gar "natürlich" sind überwiegend ein Grauen.

 

Dass sie es in "Smooth" können, bringt mich zu der Ansicht, dass das so gewollt ist und einfach einem anderen Geschmack entspricht. Wenn man sich ansieht, wie asiatische Haut bei meiner G1 aussieht, versteht man auch woher die Abstimmung kommt ;)

Auch haben die Japaner (laut Aussage eines Bekannten) überwiegend eine Vorliebe für kältere Farben.

 

 

Für den üblichen Mitteleuropäer mit dem Farbgeschmack für warme, leuchtende Farben, ist RAW die beste Methode das so zu machen wie es ihm am liebsten ist.

 

 

Man sollte sich bei solchen Themen auch mal fragen wieso:

 

viele Lumix Fotografen der Meinung sind, dass die Wahl der Bildparameter wie Schärfung, Farbsättigung, Weißabgleich und Rauschreduzierung in der Kamera nichts zu suchen hat, man sich bei der Aufnahme damit erst gar nicht befassen sollte und eine Kontrolle dieser Parameter am Bildschirm sinnvoller und genauer ist

 

eine Frage, die mich schon lange beschäftigt:

Wieso mischen sich eigentlich immer die reinen RAWfotografen in Diskussionen über JPG Farben ein? Damit habt Ihr noch nichts am Hut und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keine tiefergehende Erfahrung.

 

Es ist für mich auch unverständlich, wieso eine Kamera, die man meistens in RAW benutzt und an der man die RAW Qualität schätzt, unbedingt JPGs machen muss, die nicht schon aus der Kamera schön sind ;) .... nur weil man das meistens nacher macht, ist es doch nicht schlecht, wenn auch die incamera Abstimmung gut ist.

 

 

Wer auf JPEG angewiesen ist, wird aber auch mit der JPEG Engine der G3 zurecht kommen.

 

benutzt Du JPGs aus der Kamera, oder woher ist diese Erfahrung?

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ich komme noch aus der Zeit, als man sich vorher die Gedanken machen musste ;) ... Korrekturfilter etc. lassen sich bei Dias so schlecht nacher verwenden ...

 

Die JPG Engine ist nicht per se schlecht, Panasonic hat nur komische Vorstellungen davon wie Farben auszusehen haben. bei G1/2 war nur der "Smooth" Modus verwendbar, wenn man nicht für jede Anwendung extra umstellen wollte. Hauttöne in "Standard" oder gar "natürlich" sind überwiegend ein Grauen.

 

Dass sie es in "Smooth" können, bringt mich zu der Ansicht, dass das so gewollt ist und einfach einem anderen Geschmack entspricht. Wenn man sich ansieht, wie asiatische Haut bei meiner G1 aussieht, versteht man auch woher die Abstimmung kommt ;)

Auch haben die Japaner (laut Aussage eines Bekannten) überwiegend eine Vorliebe für kältere Farben.

 

 

Für den üblichen Mitteleuropäer mit dem Farbgeschmack für warme, leuchtende Farben, ist RAW die beste Methode das so zu machen wie es ihm am liebsten ist.

 

 

Man sollte sich bei solchen Themen auch mal fragen wieso:

 

 

 

eine Frage, die mich schon lange beschäftigt:

Wieso mischen sich eigentlich immer die reinen RAWfotografen in Diskussionen über JPG Farben ein? Damit habt Ihr noch nichts am Hut und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keine tiefergehende Erfahrung.

 

Es ist für mich auch unverständlich, wieso eine Kamera, die man meistens in RAW benutzt und an der man die RAW Qualität schätzt, unbedingt JPGs machen muss, die nicht schon aus der Kamera schön sind ;) .... nur weil man das meistens nacher macht, ist es doch nicht schlecht, wenn auch die incamera Abstimmung gut ist.

 

 

 

 

benutzt Du JPGs aus der Kamera, oder woher ist diese Erfahrung?

 

Da es ständig Diskussionen um JPEG Engines gibt und es der Hersteller nie schaffen wird, den Geschmack aller Nutzer zu treffen, ist es halt überlegenswert, sich dem RAW Arbeitsprozess zuzuwenden, weil es dann genau diese Abhängigkeit vom Kamerahersteller nicht mehr gibt, zumal man gewisse Dinge, wie Schärfungsartefakte, wenn es dann doch mal weniger sein sollte, hinterher nicht mehr rausbekommt. Mein Beitrag war allerdings eine Antwort auf die Behauptung, dass Panasonic Nutzer hauptsächlich deswegen RAW fotografieren, weil die JPEG Engine so schlecht ist - diese Aussage ist eben falsch.

 

Eine gute JPEG Engine ist natürlich immer ein Plus, nur würde ich ihre Bedeutung auch nicht überschätzen, da ja RAW zur Verfügung steht.

 

Erfahrungen mit der G3 habe ich nicht, aber die Berichte über die JPEG Engine sind ja sehr positiv, daher die Anmerkung.

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Da es ständig Diskussionen um JPEG Engines gibt und es der Hersteller nie schaffen wird, den Geschmack aller Nutzer zu treffen, ist es halt überlegenswert, sich dem RAW Arbeitsprozess zuzuwenden, weil es dann genau diese Abhängigkeit vom Kamerahersteller nicht mehr gibt, zumal man gewisse Dinge, wie Schärfungsartefakte, wenn es dann doch mal weniger sein sollte, hinterher nicht mehr rausbekommt.

 

Hier sind wir uns einig ...

 

Mein Beitrag war allerdings eine Antwort auf die Behauptung, dass Panasonic Nutzer hauptsächlich deswegen RAW fotografieren, weil die JPEG Engine so schlecht ist - diese Aussage ist eben falsch.

.

Hier sind wir uns nicht vollständig einig ;) ... aber mir reicht vollkommen, dass wir im Sachlichen übereinstimmen, warum der einzelne sich für RAW entscheidet, soll einfach jeder selbst entscheiden.

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Hier sind wir uns einig ...

 

 

Hier sind wir uns nicht vollständig einig ;) ... aber mir reicht vollkommen, dass wir im Sachlichen übereinstimmen, warum der einzelne sich für RAW entscheidet, soll einfach jeder selbst entscheiden.

 

 

Natürlich gibt es auch Leute, die wegen der Unzulänglichkeiten eine JPEG Engine zu RAW wechseln (und dann dabei bleiben). Viele fotografieren aber auch schon immer RAW und würden nie zu JPEG wechseln, sollten die JPEG Engines noch so gut sein.

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