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Neue NEXen: besser für Alt- und Neuglas?


kavenzmann
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Hallo,

 

ich erinnere mich an eine interessante Diskussion beim Erscheinen der NEX-C3:

 

Durch neu angeordnete und berechnete Mikrolinsen sollten gerade alte manuelle Objektive (auch bzw. gerade die für geringe Auflagemaße!) an den neuen NEXen einen Leistungsschub erhalten.

 

Wir kennen das Problem v.a. mit den weitwinkligen Leica-M/Voigtländer oder Contax-G/Zeiss-Objektiven. Soweit ich mich erinnere wurde aber nicht geklärt, ob das tatsächlich der Fall ist. Für mich wäre das jedenfalls sehr interessant, da meine M-Rokkore dann evtl. v.a. in den Ecken auch eine spürbare Performanceverbesserung erhalten könnten...

 

Zusätzlich habe ich gelesen, das auch die Sony E-Mount Objektive durch eine interne elektronische Bearbeitung ähnlich mFT/Leica M9 eine Steigerung an den neuen NEXen erfahren sollen. Gilt das nur für die JPGs? Ist das abschaltbar? Hat das mal jemand getestet? V.a. die Veränderung mit dem SEL 16F2.8 würde mich sehr interessieren, vielleicht ist es ja nun doch brauchbar

 

Danke,

 

Kavenzmann

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Soweit ich es bei mFT verstanden habe, erfolgt dort eine Korrektur von Objektivfehlern bezüglich Vignettierung (Randabschattung) und Verzeichnung. Das Ganze geht natürlich auf Kosten der Auflösung in den entsprechenden Bereichen.

 

Das Problem des SEL 16F2.8 Objektivs liegt aber in zu geringer Schärfe und Brillianz der Abbildung. Wo nichts ist kann auch nichts hingerechnet werden. Ich glaube daher kaum, dass sich softwaretechnisch da was rausholen lässt.

 

Einzig das neue Mikrolinsen- Array könnte dazuführen, dass auch beim SEL 16F2.8 die Randstrahlen besser ausgewertet werden, was zu einer besseren Leistung des Objektivs führen könnte.

 

Hier ein paar Beispielbilder zur NEX5n mit dem Voigtländer 12mm Objektiv, dass sieht schon sehr vielversprechend aus:

 

NEX-5n with 12mm Heliar - Rangefinderforum.com

 

Gruß,

Bernd.

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Danke für den link.

 

Sehr interessant, da dürfte sich der Upgrade von der NEX5 auf die 5N

wohl für mich lohnen. Zumal man jetzt auch noch die Option auf einen

guten elektronischen Sucher miterwirbt...

Hallo,

Testbild 3 und 5 sind dermaßen schlecht, taugen nicht besonders als Kaufhilfe. Die anderen...naja, gehen so.

Warum nur müßt ihr eure Nexen so mit ALTGLAS "Vergewaltigen". Da mache ich mit dem Kit 18-55 bessere Bilder:p

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Hallo,

Testbild 3 und 5 sind dermaßen schlecht, taugen nicht besonders als Kaufhilfe. Die anderen...naja, gehen so.

Warum nur müßt ihr eure Nexen so mit ALTGLAS "Vergewaltigen". Da mache ich mit dem Kit 18-55 bessere Bilder:p

 

Hm, also erstens geht dei Kit nur bis 18 und nicht bis 12mm. Zweitens sollten die Bilder lediglich zeigen dass die Farbprobleme bei Weitwinkel fast verschwunden sind, denn etwas anderes wird man aus so kleinen Bildern nich sehen koennen. Nich haben sowohl diese als auch andere Bilder ueberzeugt, dass die neue NEX-Generation noch besser fuer Altglas geeignet ist als die erste.

 

Gruss, Stefan

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Kann ich so nur unterschreiben...

 

Außerdem laufen die NEXen meiner Meinung nach erst mit richtig

gutem Glas zur Höchstform auf. Das läßt sich aber nicht allein an

Attributen wie Schärfe oder Kontrast ausmachen, ein gutes Objektiv

hat auch einen "Charakter".

 

Das mag dann zwar für den Otto-Normal-Knipser nicht mehr praktikabel

sein, aber mir macht es Spaß und genügend Beispiele für einen ganz

anderen Bildcharakter als das (bestimmt nicht schlechte) Kitzoom gibt

es zu hauf!

 

Wer nur mit Kitzoom fotografieren will braucht m.M. nach die neue NEX

nicht. Für mich ist es für das, was es soll, an der NEX5 gut genug,

 

Kavenzmann

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Hallo,

Testbild 3 und 5 sind dermaßen schlecht, taugen nicht besonders als Kaufhilfe. Die anderen...naja, gehen so.

Warum nur müßt ihr eure Nexen so mit ALTGLAS "Vergewaltigen". Da mache ich mit dem Kit 18-55 bessere Bilder:p

 

Na, dann zeig mal! Die Bilder von Dir bisher hier im Forum sind nämlich mit

Deinem Walimex gemacht und das sieht an der NEX sicher auch nicht eleganter

aus, als ein schönes Leica oder Zeiss-Gläschen... ;)

 

Kavenzmann

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Hallo,

 

es könnte sein das die NEX-7 doch nicht so gut mit Leica Glas harmoniert wie erhofft. Dies zeigt zumindest dieser Vergleich Zeiss 1,8/24 vs. Leica M 1,4/24 mit NEX-7:

 

Sony NEX-7 First Impressions

 

Das wäre natürlich sehr schade!

 

Ich hoffe noch eine falsche Fokkussierung bei dem Test. Ich verstehe nicht, dass beim Leica M 1,4/24 im Zentrum bei f2 schon soviel Matsch zu sehen ist.

 

Gruß,

Bernd.

Edited by berndr
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Sehe ich auch so. Entweder war das Objektiv defekt oder einfach nicht richtig fokussiert. Für letzteres spricht das Reinlaufen in die Tiefenschärfe bei kleinerer Blende.

 

Hatte das Objektiv mal einen Tag an einer M8 und keinerlei Probleme mit der Schärfe in der Bildmitte. In der gibt es bekanntlich weder bei der M8 noch bei der NEX einen Lensshift.

 

Das dann aber so zu publizieren finde ich ein starkes Stück. Zumindest hätte man einen zweiten Versuch machen müssen um zu sehen, ob das Problem bei exakter Scharfeinstellung und vom Stativ reproduzierbar ist. Für mich ist das Scharlatanerie.

 

Gruß FF

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Durch neu angeordnete und berechnete Mikrolinsen sollten gerade alte manuelle Objektive (auch bzw. gerade die für geringe Auflagemaße!) an den neuen NEXen einen Leistungsschub erhalten.

 

Wir kennen das Problem v.a. mit den weitwinkligen Leica-M/Voigtländer oder Contax-G/Zeiss-Objektiven. Soweit ich mich erinnere wurde aber nicht geklärt, ob das tatsächlich der Fall ist. Für mich wäre das jedenfalls sehr interessant, da meine M-Rokkore dann evtl. v.a. in den Ecken auch eine spürbare Performanceverbesserung erhalten könnten...

 

 

Auf Luminous Landscapes vergleicht man gerade ein NEX 24/1.4 Zeiss und ein Leica Summilux 1.4 mit Adapter.

 

Sony NEX-7 First Impressions

 

Die Resultate sprechen eindeutig gegen die Verwendung von Altglas.

 

Das Leica Summilux 1.4 ist übrigens über jeden Zweifel erhaben, sollte jemand die Schuld auf das Objektiv schieben wollen.

 

 

Aus dem Bericht interpretiere ich fürs erste, daß auch die neuen NEX mit Fremdobjektiven im WW Bereich genau die gleichen Probleme haben. NEX als Leica M Ersatz ist also nur mit erheblichen Einschränkungen zu empfehlen.

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Na ja, mas sollte auch erstmal auf die Bilder schauen. Ich habe etliche Linsen an der NEX-3 ausprobiert und wenn zumindest die Bildmitte im Fokus war, dann war sie nie so schlecht wie in den gezeigten Leica-Bilder, besonders nicht bis f5.6. Von daher finde ich es muss etwas schief gelaufen sein bei dem Versuch ( jetzt mal ohne zu meckern dass es nicht vom Stativ usw. war ). Jedenfalls schütteln auch anderswo im Netz viele die Köpfe und fragen sich wie so etwas veröffentlicht wurde, ohne entweder große Ausrufezeichen oder einem Doppelcheck.

 

Gruß, STefan

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Ja,

da scheint etwas nicht zu stimmen bei den Fotos mit dem Summilux. Na gut, der gute Mann hate die Kamera wohl nicht sehr lange. Irgendwo muss ein Fehler sein, aber das Zeiss zeigt jedenfalls schon offen eine recht beeindruckende Leistung. Ein Summilux kauft sich ja niemand extra für die NEX, sowas hat man ja meistens schon.

 

mal sehen, was sonst noch in den nächsten Tagen an Bildern auftaucht. Ich kanns jedenfalls kaum erwarten...

 

Kavenzmann

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Eigentlich hat RM Ahnung von der Materie, so dass ich Fehlfokussierung oder ein defektes Objektiv ausschliessen würde.

Objektiv und Kamera scheinen einfach nicht miteinander zu wollen.

Hatte man bei manchen Objektiven fürs M Bayonett bereits in der Vergangenheit. Hier im Forum wurden links auf entsprechende photozone tests gesetzt. Ich glaube es handelte sich um Zeiss Weitwinkelobjektive.

Dass jedoch ein solches Leica Objektiv und auch noch in der Bildmitte diese Leistung bringt, hätte ich mir nicht vorgestellt.

 

Ergänzung:

Wenn das Phänomen erklärt werden kann, dann wird es wohl in diesem thread des LL forums erscheinen.

 

http://www.luminous-landscape.com/forum/index.php?topic=57886.0

Edited by tom-tom
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Na ja, mas sollte auch erstmal auf die Bilder schauen. Ich habe etliche Linsen an der NEX-3 ausprobiert und wenn zumindest die Bildmitte im Fokus war, dann war sie nie so schlecht wie in den gezeigten Leica-Bilder, besonders nicht bis f5.6. Von daher finde ich es muss etwas schief gelaufen sein bei dem Versuch ( jetzt mal ohne zu meckern dass es nicht vom Stativ usw. war ). Jedenfalls schütteln auch anderswo im Netz viele die Köpfe und fragen sich wie so etwas veröffentlicht wurde, ohne entweder große Ausrufezeichen oder einem Doppelcheck.

 

Hi, slungu,

 

ich sehe das auch eher als einen typisch amerikanischen Schnellschuß. Ich würde auf der Basis eines Berichts mit einem Vorserien NEX-7 Modell mit einem möglicherweisen fehlerhaften Objektiv nicht vorschnell den Stab über die NEX-7 brechen.

 

Sollten meine Leica M Objektive nicht einwandfrei an der NE-7 funktionieren, wäre das allerdings das AUS für die NEX-7 für mich.

 

An der NX-C3 dagegen scheinen Weitwinkel noch besser zu funktionieren als an der NEX-3. Das gleiche erwarte ich für die 5n.

 

Also, erst mal in Ruhe solide Berichte abwarten,

 

meint immdoc!

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LL steht nicht im Ruf unfundierte Schnellschüsse zu liefern. Michael Reichman erklärt doch in seinem Artikel, dass es an den nicht auf M-Objektive abgestimmten Mikrolinsen liegt. Ich habe auch zuerst gestutzt, da ich den Effekt nur am Bildrand und nicht in der Bildmitte erwartet hatte. Dann wurde mir klar, dass eben auch im Bildzentrum Lichtstrahlen in unterschiedlichen Winkeln auf den Sensor treffen. Das kann dann zu Artefakten führen. Diese sind umso ausgeprägter, je weitwinkliger das Objektiv und je größer die Blendenöffnung (d.h. je kleiner der Blendenwert). Es erscheint mir auch logisch, dass ein hochauflösender 24 MP Sensor anfälliger ist, als Sensoren mit größeren Pixeln - da belichtet ein schräg einfallender Lichtstrahl schon mal den falschen Pixel. Was an der NEX-3 klappt, muss also an der NEX-7 nicht zwingend gut gehen. Ich hoffe, dass wenigstens längere Brennweiten gute Resultate liefern, da hat Sony bislang an eigenen Objektiven noch nichts Hochwertiges zu bieten. So ein 75er oder 90er Apo-Summicron könnte an der NEX-7 richtig Freude bereiten.

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Hi, Wok64, herzlich willkommen hier. Ich zitiere LL:

 

"Update: I have been told by some people that the test below may be flawed, and that the 24mm Summulux was slightly defocused because it couldn't be that bad on-center. This is quite possible, since this wasn't performed under controlled studio conditions, and the lens may well have become accidentally defocused during handling. I intend to repeat this test as soon as I can put this combination of gear together again. I regret any confusion this may have caused."

 

 

Wie gesagt, da muß man weitere Berichte abwarten.

 

Deine Erklärung erscheint mir dennoch schlüssig. Es gibt bei MFT ja auch die Situation, daß adaptierte Objektive unter 35mm nicht optimal funktionieren...

 

Für mich käme die NEX-7 nur dann in Betracht, wenn ich alle meine Objektive mit M Bajonett daran nutzen kann.

 

Ansonsten eben nicht,

 

grüßt immodoc!

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Für mich bleibt die Sache unverständlich. Wie sollen den die Mikrolinsen im Zentrum positioniert werden? Natürlich zentral über dem Sensorelement. Und diese holen dann das Optimum für die zentralen Strahlen heraus. Ich sehe daher keinen Grund für Artefakte. Auch wenn ein paar Randstrahlen nicht den Weg in den Sensor finden, das gezeigte Ergebnis ist einfach viel zu schlecht!

Will mir jetzt einer erzählen, dass die große Auflösung des NEX7 Sensors nicht mit der hohen Auflösung der Leica Optik harmoniert? Blödsinn das Objektiv war nicht richtig fokussiert, da bin ich mir sicher!

 

Gruß,

Bernd.

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Hallo wok,

 

"Dann wurde mir klar, dass eben auch im Bildzentrum Lichtstrahlen in unterschiedlichen Winkeln auf den Sensor treffen." Das kann man so nicht stehen lassen. Der mittlere Strahl tritt absolut senkrecht auf, immer und egal bei welchem Objektiv. Und die Strahlen im Zentrum weisen eine so geringe Abweichung von der Senkrechten auf, dass die unterschiedlichen Schärfen in dem ominösen "Test" damit in gar keiner Weise zu erklären sind.

 

Schau Dir Bilder an, die mit dem Summilux gemacht worden sind und es gibt keinerlei Zweifel, dass hier ein untypischer Fehler produziert worden ist. Entweder durch ein fehlerhaftes Objektiv, das sich beispielsweise wegen einer Dezentrierung nicht scharf stellen ließ (die gezeigte Unschärfecharakteristik spricht allerdings nicht dafür) oder durch eine schlichte Fehlfokussierung.

 

Dieser "Test" hat in meinen Augen keinerlei Aussagekraft und, ich wiederhole mich, hätte so nicht publiziert werden dürfen. Ganz unabbhängig davon, wie seriös sonst von dem Autor oder bei LL allgemein gearbeitet wird. Der ganze Bericht strotzt nur so von subjektiven Expressionen und unexaktem Fabulieren, die Bilder sind als Leistungsbeweise untauglich und zeigen nur eins deutlich: die Faszination des Militärischen, der der Autor sich nicht entziehen konnte. Mit Journalismus und objektiver Sachinformation hat das nichts zu tun.

 

BTW, ich weiß als Journalist, wovon ich hier rede.

 

FF

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Ich möchte Dir nicht widersprechen, sondern lediglich nachfragen. Inwiefern liest Du dort die Faszination des Militärischen heraus?

 

So wie geschrieben ist der Artikel doch für Leica und Sony ok. Leica Objektivbesitzer kaufen sich im schlechtesten Fall eine Leica Kamera statt einer Sony und Sony Fans kaufen sich ein teures Zeiss Objektiv, weil es sogar das Leica Objektiv in den Schatten stellt.

Und manche erfahrenen Leica Objektivbesitzer warten ohnehin weitere Tests ab oder testen ihre Objektive vor dem Kauf selbst an der NEX. So richtig weh tut der Test niemandem, ob er jetzt korrekt ist oder nicht.

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So wie geschrieben ist der Artikel doch für Leica und Sony ok. Leica Objektivbesitzer kaufen sich im schlechtesten Fall eine Leica Kamera statt einer Sony und Sony Fans kaufen sich ein teures Zeiss Objektiv, weil es sogar das Leica Objektiv in den Schatten stellt.

 

Und manche erfahrenen Leica Objektivbesitzer warten ohnehin weitere Tests ab oder testen ihre Objektive vor dem Kauf selbst an der NEX. So richtig weh tut der Test niemandem, ob er jetzt korrekt ist oder nicht.

Na ja, tom-tom, so kann man das auch deuten...

 

Böswillig könnte man auch sagen, daß das neue ZEISS Objektiv von SONY sogar besser ist als ein defektes Leica Objektiv. Hochachtung, für diesen großen Erfolg!

 

Einer hat bei dem Test ganz klar verloren, und zwar Luminous Landscape, und zwar an Glaubwürdigkeit. Die nimmt doch künftig niemand mehr ernst.

 

Ansonsten, weitere, seriöse Berichte und Tests abwarten,

 

meint immodoc!

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Na ja, tom-tom, so kann man das auch deuten...

 

Böswillig könnte man auch sagen, daß das neue ZEISS Objektiv von SONY sogar besser ist als ein defektes Leica Objektiv. Hochachtung, für diesen großen Erfolg!

 

Einer hat bei dem Test ganz klar verloren, und zwar Luminous Landscape, und zwar an Glaubwürdigkeit. Die nimmt doch künftig niemand mehr ernst.

 

Ansonsten, weitere, seriöse Berichte und Tests abwarten,

 

meint immodoc!

 

Nun, wir waren auch schnell das hochzuspielen. Wenn man den Artikel liest, sollte es doch klar sein dass es sich um einen Ersteindruck von einem Vorserienteil bei einem Presseevent von Sony sein. Klar, wir hatten eigentlich erwartet das Michael seinen Artikel überprüft und ihm die Bilder des Leica auffallen - was nicht direkt der Fall war und er jetzt, wie auch im Thread bei LL schreibt, an jeder Stelle im Netz zugegeben hat dass der Test wahrscheinlich eine Fehler hat.

Ansonten : mit deinem Objektivpark sollte die nächste NEX-Generation schön mit den Linsen funktionieren ( obwohl ich gelesen habe dass es bei unterschiedlichen Linsen unterschiedliche Verbesserungen gibt - mit der C3 wohlgemerkt ).

 

Gruß, Stefan

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Scheint so, dass MR zurückgerudert hat und ich um eine Enttäuschung reicher bin, ich werde darüber hinwegkommen :)

 

Trotzdem ein paar Kommentare zu Kommentaren:

Das kann man so nicht stehen lassen. Der mittlere Strahl tritt absolut senkrecht auf, immer und egal bei welchem Objektiv.

 

Das hatte ich nicht bestritten.

 

Und die Strahlen im Zentrum weisen eine so geringe Abweichung von der Senkrechten auf, dass die unterschiedlichen Schärfen in dem ominösen "Test" damit in gar keiner Weise zu erklären sind.

 

Auch der Pixel exakt in der Bildmitte wird von einem kegelförmigen Strahlenbündel getroffen. Daher braucht man auch in der Mitte eines Sensors Mikrolinsen, die diesen Lichtkegel dann auf das jeweilige Pixel bündeln. Dies gelingt den Mikrolinsen bis zu einem bestimmten Grenzwinkel. Wenn dieser überschritten wird, können Artefakte auftreten, z.B. der Lichtstrahl wird in den Nachbarpixel gelenkt. Bei Weitwinkelobjektiven mit hoher Blendenöffnung, kann - zumindest theoretisch - für die Randstrahlen dieses Strahlenbündels die Abweichung von der Senkrechten durchaus beträchtlich sein. Diese Abweichung von der Senkrechten - und damit die Anfälligkeit für Artefakte - wird kleiner mit kleinerer Blendenöffnung oder längerer Brennweite.

 

Ich gebe zu, da das Summilux 24mm erst auf den Markt kam, als Leica bereits selbst digitale Bodies im Angebot hatte, ist meine Erwartung, dass die Optik so gerechnet ist, dass derart extreme Winkel vermieden werden. Zweifellos ist es auf die Mikrolinsen der Leica CCD Sensoren abgestimmt, ob das dann für die NEX-7 noch passt, kann man nur vermuten.

 

Dass das Objekiv selbst über jeden Zweifel erhaben ist, muss mir niemand sagen, es ist eines meiner Lieblingsobjektive. Immerhin bleibt mir jetzt die Hoffnung, dass ich es vielleicht doch an der NEX-7 verwenden kann :)

 

Will mir jetzt einer erzählen, dass die große Auflösung des NEX7 Sensors nicht mit der hohen Auflösung der Leica Optik harmoniert?

 

Nein, das will dir niemand erzählen, ich wollte nur darauf hinweisen, dass hochauflösende Sensoren anfälliger sind für Artefakte aufgrund nicht für den Sensor optimierter Optiken (bzw aufgrund mangelnder Optimierung des Sensors für die benutzten Objektive)

 

Warten wir mal ab, was weitere Tests ergeben. Wenigstens geht uns so der Diskussionsstoff nicht aus ;)

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Einer hat bei dem Test ganz klar verloren, und zwar Luminous Landscape, und zwar an Glaubwürdigkeit. Die nimmt doch künftig niemand mehr ernst.

 

 

so krass kann man das meiner Meinung nach nicht sehen. Immerhin spricht der Originalartikel sehr deutlich von den Umständen des Tests.

 

Mein Fazit lautete dabei lediglich: es scheint wohl nach wie vor Probleme zu geben, d.h. Leica Linsen an NEXen scheinen nach wie vor schwierig zu sein. Daher würde ich keine NEX-7 mehr blind bestellen, wozu ich eigentlich große Lust hatte...

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