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Flaches Standardobjektiv für NEX


jack03
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Hallo.

 

Ich bin auf der Suche nach einer Zweitkamera (neben DSLRs) fürs leichte und kleine Gepäck. Wegen der Bildqualität möchte ich ungern auf unter APS-C-Sensorformat gehen und die Samsung NX100 ist mir zu groß und zu schwer (notfalls bleibt doch nur die Sigma dp2s/x). Von deren Größe und Funktionalität der NEX (auch wenn ich außer dem A-Modus kaum etwas brauchen werde) bin ich beeindruckt.

 

Nur: Gibt es für die NEX ein brauchbares & flaches Objektiv, das im Bereich 35-60mm (KB-äq.) liegt und unter 300€ Neupreis zu haben ist (sonst wäre wohl Voigtländer die Wahl)?

 

Ich muss leider sagen, dass ich von der Sony-Taktik enttäuscht bin: Tolles kleines Gehäuse aber entweder nur große/schwere Objektive oder ein WW-Pancake. Weder Fisch noch Fleisch.. Ich hätte ein Kit mit einem 30mm-Pancake erwartet. :(

Edited by jack03
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ich bin mir nicht sicher, aber für dieses Jahr wird es wohl nichts mehr. Ein 30mm wäre schon schön.

 

Mit Adapter könnte es einigermaßen kompakt werden, aber dann auch erst wenn du aus dem Leica Segment kommst und auf AF verzichten willst.

 

Sonst auf die NX200 warten, Pancakes gibt es da genügend. Soll schon bald auf den Markt kommen. Weiß aber nicht wie groß die ist.

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  • 2 weeks later...
Nur: Gibt es für die NEX ein brauchbares & flaches Objektiv, das im Bereich 35-60mm (KB-äq.) liegt und unter 300€ Neupreis zu haben ist (sonst wäre wohl Voigtländer die Wahl)?

Hi,

 

kompakte und hochwertige Objektive gibt es bei SONY für die NEXen nicht. Leider - für Dich - auch nicht bei Deinen Preisvorstellungen anderswo,

 

grüßt immodoc!

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Das klingt nach einer qualitativ hochwertigen und praktikablen Lösung, oder?

 

Wenn ich das richtig verstehe, lässt sich die NEX mit der aktualisierten Firmware auch besser konfigurieren (Beitrag auf Luminous Landscape) und irgendwo habe ich auch gesehen, dass man eine Fokussierhilfe aktivieren kann, die bei manueller Fokussierung durch farbliche Hervorhebung entsprechender Bereiche auf dem Display kenntlich macht, worauf fokussiert wurde (Oder ist dazu ein "firmware hack" notwendig?).

 

Hat jemand Erfahrung mit der NEX-5 und 35mm oder 40mm-Voigtländerobjektiven?

 

Besten Dank jedenfalls für die Beiträge!

 

 

PS: Verstehe immer noch nicht, was sich die Sonyjungs und -mädels dabei gedacht haben, eine superflache Kamera mit APS-C-Sensor herauszubringen aber kein entsprechendes Objektiv. Da haben sie eine Menge potenzieller Käufer verpasst.

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Hat jemand Erfahrung mit der NEX-5 und 35mm oder 40mm-Voigtländerobjektiven?

Hi,

 

als 35er habe ich u.a. das Leica Summicron M 2/35. Mein einziges Voigtländer 40er ist das 2er Ultron ASPH mit Nikon Bajonett, das allerdings einen größeren Adapter braucht.

 

Beide empfehle ich uneingeschränkt für die NEXen,

 

grüßt immodoc!

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Hi,

 

kompakte und hochwertige Objektive gibt es bei SONY für die NEXen nicht. Leider - für Dich - auch nicht bei Deinen Preisvorstellungen anderswo,

 

grüßt immodoc!

 

Da ich aus Deinen Beiträgen ja weiss, dass Du Leica Spezialist für Adaptierung an NEX bist, eine Frage dazu. Gibts für Dich unterhalb kompakt auch ein 'zu klein'?

Beim Schaufensterbummel habe ich ein Leica Objektiv adaptiert an der NEX gesehen, es lag leider so ungünstig, dass ich nicht erkannt habe, welches Objektiv es war. Es war aber derart winzig, dass es mir schon fast zu klein wäre. Das Objektiv kann man kaum noch vernünftig bedienen. Wenn das die kleinsten Leica Objektive sind, war es dann verrmutlich aus der modernen preisgünstigen Summarit-Linie?

Vor Jahren hatte ich selbst eine Film Leica mit wenigen Summiluxen, leider heute nicht mehr vorhanden. Diese Objektive waren zwar klein, aber noch gut handhabbar und deutlich grösser als der Winzling, den ich da im Schaufenster gesehen habe.

Kompakt und gut ist spitze, winzig und gut weniger, nach meiner Ansicht.

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[quote name=jack03;

 

PS: Verstehe immer noch nicht' date=' was sich die Sonyjungs und -mädels dabei gedacht haben, eine superflache Kamera mit APS-C-Sensor herauszubringen aber kein entsprechendes Objektiv. Da haben sie eine Menge potenzieller Käufer verpasst.[/quote]

 

Was sie sich dabei gedacht haben, hat Sony schon verlautbart.

Zum Durchmesser: schickes Design dadurch, dass die Objektive den grossen Aussendurchmesser enthalten, auch wenn es ansonsten von den Innereien nicht unbedingt notwendig wäre. Sony scheint die wuchtige Anmutung der Objektive in Relation zum body zu mögen.

Zur Objektivlänge: Adaption vorhandener Objektivdesigns statt Neukonstruktionen, weil dies für Sony kostengünstiger ist.

 

Aufgrund der massiven Kritik denke ich mal, dass Sony die Strategie irgendwann anpassen wird.

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Da ich aus Deinen Beiträgen ja weiss, dass Du Leica Spezialist für Adaptierung an NEX bist, eine Frage dazu. Gibts für Dich unterhalb kompakt auch ein 'zu klein'?

 

Beim Schaufensterbummel habe ich ein Leica Objektiv adaptiert an der NEX gesehen, es lag leider so ungünstig, dass ich nicht erkannt habe, welches Objektiv es war. Es war aber derart winzig, dass es mir schon fast zu klein wäre. Das Objektiv kann man kaum noch vernünftig bedienen. Wenn das die kleinsten Leica Objektive sind, war es dann verrmutlich aus der modernen preisgünstigen Summarit-Linie?

 

Vor Jahren hatte ich selbst eine Film Leica mit wenigen Summiluxen, leider heute nicht mehr vorhanden. Diese Objektive waren zwar klein, aber noch gut handhabbar und deutlich grösser als der Winzling, den ich da im Schaufenster gesehen habe.

 

Kompakt und gut ist spitze, winzig und gut weniger, nach meiner Ansicht.

Hi, tom-tom,

 

ich habe einige Leica Objektive (21er, 28er, 50er, 90er, 135er) u.v.a. von anderen Herstellern ...

 

Sicherlich gibt es einen Übergang zwischen kompakt und fummelig.

 

Alle meine Leica Objektive sind handlich (am handlichsten die mit Filterdurchmesser 39mm) und gut bedienbar.

 

(Zu den neuen Summariten kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen. In Leica Kreisen werden sie kontrovers diskutiert. "Sehr leistungsfähig, aber doch nicht so richtig Leica-like", hört und liest man. Mir liegen sie preislich zu dicht bei den anderen Leica-Objektiven, wenn man die Störlichtblende addiert. Deshalb habe ich keins gekauft.)

 

Mir persönlich ist die Kompaktheit der Objektive wichtig, weil ich die Kamera mit Objektiv gern in die Jacke stecke. Sowohl die M9 als auch die NEXen und die Pens.

 

Das ist natürlich ein wenig Geschmack- und Gewohnheitssache. Auch aus diesem Grund habe ich gelegentlich kein ZEISS- sondern ein Leica-Objektiv gekauft. Die größeren Objektive lasse ich dann doch meistens zu Hause ...

 

Also, eher Leica Objektive kaufen, rät immodoc, aber man sieht mal wieder, guter Rat ist teuer ...;)

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Moin,

 

viele NEX-Nutzer haben das gleiche Problem.

 

Ich habe einige Lösungen versucht, mein Fazit:

 

- 16er Sony Pancake: schön flach, aber zu weitwinklig für den Alltag

außerdem war ich mit der Abbildungsleistung nicht einverstanden

 

- Konica 40/1,8 plus Adapter: nicht mehr wirklich kompakt, dafür günstig

und lichtstark, offenblendig recht weich, Bokeh "gewöhnungsbedürftig"

 

- Voigtländer 35/1,4 plus Leica M-Adapter: gerade noch kompakt, durch

Fokusshift und weicher Ränder wollte es mir nicht gefallen

 

- Voigtländer 40/1,4 plus Leica M-Adapter: gerade noch kompakt, von der

Brennweite her schon fast zu lang für den Alltag, sehr lichtstark, gute

Abbildungsleistung - nutze ich gerne

 

- Minolta M-Rokkor 28/2,8 plus Leica M-Adapter: nicht mehr wirklich kompakt,

teuer und in gutem Zustand gebraucht nur schwer zu bekommen, macht sich

an der NEX aber hervorragend - nutze ich sehr gerne, eine Blende lichtstärker

und ich würde die Suche aufgeben, die Brennweite ist ideal für mich

(als günstige Alternative das normale Minolta Rokkor 28/2,8 - nicht kompakt,

aber ähnlich gut)

 

Da ich die ideale Optik noch nicht gefunden habe, bin ich wieder öfter mit der Sigma

DP2 unterwegs. Das 24/1,8, das im Dezember kommt, werde ich testen. Wenns bei

dem Preis kein Knaller ist, verkauf ich den ganzen Rotz und wechsel zu mFT :confused:

 

Kavenzmann

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Hi, Kavenzmann,

 

für mich hat die Suche ein Ende.

 

Als 28er kann ich mein Leica M Elmarit 2,8/28 ASPH empfehlen,

 

als 35er mein Leica Summicron M 2/35 (prä-ASPH).

 

Mehr brauche ich (in diesem Brennweitenbereich) nicht. Sie sind kompakt - auch mit Störlichtblende - mechanisch und optisch hochwertig,

 

grüßt immodoc!

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Also ein flaches 20-40mm wird schwer zu finden sein. Die Leicas von Immodoc sind sehr tolle Linsen, aber dann doch happert es bei den meisten am Preis. Die Zeiss ZM sind etwas günstiger, aber trotzdem irgendwo bei einem tausender. Die zwei 35mm unterscheiden sich nicht so sehr von der Größe ( laut Datenblatt ), und auch nicht vom Gewicht her, die 21er sind entweder "blind" bei 4.5 oder lang ( das 2.8er ). Klein wäre der 35mm Color Skopar von Voigtländer bei 130g und 23mm Länge. Worauf meine Wahl fiel, steht in meiner Signatur ;)

 

Gruß, Stefan

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Also ein flaches 20-40mm wird schwer zu finden sein. Die Leicas von Immodoc sind sehr tolle Linsen, aber dann doch happert es bei den meisten am Preis. Die Zeiss ZM sind etwas günstiger, aber trotzdem irgendwo bei einem tausender. Die zwei 35mm unterscheiden sich nicht so sehr von der Größe ( laut Datenblatt ), und auch nicht vom Gewicht her, die 21er sind entweder "blind" bei 4.5 oder lang ( das 2.8er ). Klein wäre der 35mm Color Skopar von Voigtländer bei 130g und 23mm Länge. Worauf meine Wahl fiel, steht in meiner Signatur ;)

Gute Ausstattung, Stefan! Besonders Dein 2/35er ZEISS soll sehr gut sein.

 

Von ZEISS habe ich nur die 2 50er, das 2/50 Planar und das 1,5/50 SONNAR. Kompakter ist da allerdings mein Leica Summicron 2/50, das eine niedliche ausziehbare Störlichtblende hat.

 

Die Blende muß man natürlich immer einbeziehen in die Rechnungen. Und da ist auch mein 2/35 Summicron kompakter als das ZEISS 2/35.

 

Aus dem Grunde kaufte ich auch das 2,8/28er Elmarit, und weil ich ein ASPH Objektiv haben wollte.

 

Ich habe eigentlich eine ziemliche "Patchwork-Ausstattung", wobei viele der Objektive mehrfach nutzbar sind. An der M9, der NEX und der Pen.

 

Darüberhinaus habe ich noch die Tele-Objektive für die Tierbilder und dann noch alle möglichen älteren Minolta- und Nikon-Objektive, hauptsächlich zum Spielen, oder Vergleichen, weil sie mit Adapter dann doch recht groß sind zum Mitführen.

 

Das kommende 1,8/24 ZEISS ist übrigens mit Störlichtblende auch recht groß. Allerdings scheint ein solches Objektiv auch nicht kleiner realisierbar zu sein, wenn man sich mal die Abmessungen der 24er Leica M Objektive ansieht zum Vergleich.

 

Ich plane, es nicht zu kaufen. Zwischen 21er und 28er ist die Lücke in meinem Bestand recht gering. Außerdem wäre das ZEISS Objektiv nur an der NEX nutzbar, was mir zu wenig wäre.

 

Auf die optische Leistung bin ich aber sehr gespannt,

 

grüßt immodoc!

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- Minolta M-Rokkor 28/2,8 plus Leica M-Adapter: nicht mehr wirklich kompakt,

teuer und in gutem Zustand gebraucht nur schwer zu bekommen, macht sich

an der NEX aber hervorragend - nutze ich sehr gerne, eine Blende lichtstärker

und ich würde die Suche aufgeben, die Brennweite ist ideal für mich

 

Doch noch immer Kompakter als das Kit.

Das Minolta bildet etwas kontrastarm ab, was mich Anfangs fast dazu veranlasste es wieder zu verkaufen, inzwischen habe ich es aber schätzen und lieben gelernt. Es zeichnet sehr scharf, auch bei Offenblende. Das Freistellpotential hält sich mit f/2.8 und 28mm natürlich in Grenzen, erstaunlicherweise bringt es trotzdem eine Plastizität ins Bild, die ich so sonst nur selten erlebt habe.

Vielleicht hängt das aber auch nur mit der relativ großen Schärfeebene zusammen, durch die das "Objekt der Begierde" vollständig scharf abgebildet wird, während der Hintergrund verschwimmt. ;)

 

Klein wäre der 35mm Color Skopar von Voigtländer bei 130g und 23mm Länge. Worauf meine Wahl fiel, steht in meiner Signatur ;)

 

Gruß, Stefan

 

Und genauso klein die Freude. An den Nexen fällt es vorallem durch seine furchtbaren Ecken auf. Anscheinend wirft es die Lichtstrahlen so schräg auf den Sensor, dass es schon am Crop ins Gewicht fällt. Die Mikrolinsen der Nex-7 sollten hier aber Abhilfe schaffen - hofft man.

Farbe, Kontrast und Schärfe waren dagegen sehr gut und ich hätte es liebend gerne behalten, aber bei der Eckleistung war das keine Option, leider. 35mm liegen mir mehr als 28. So ein 35/2.0 wäre schon was, leider aber weit außerhalb des möglichen.

Immodoc lebt hier wohl den feuchten Traum eines jeden "manuellen System'lers", meinen Glückwunsch dazu. :)

 

In diesem Sinne wünsche ich noch eine erbauliche Restwoche.

 

Es grüßt das ES

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Aufgrund der massiven Kritik denke ich mal, dass Sony die Strategie irgendwann anpassen wird.
So groß ist die Kritik eigentlich gar nicht. Jedenfalls nicht bei der vom Handling der NEX überzeugten Fachpresse und den Besitzern, die sich eher lichtstärkere qualitativ hochwertigere Festbrennweiten wünschen (kommen ja zum Glück nun auch). Das kommt eher immer wieder aus dem mFT-Lager und den Leuten die die Kamera nicht besitzen.

Also die 49mm-Objektive sind nun wirklich nicht riesig sondern für mich kompakt. Auch vom Handling passt das super zu der NEX-5 und NEX-7, die ein perfekt geformten Griff haben. Ich bin auch einer der diesen ganzen "Pancake"-Wahn nicht nachvollziehen kann. Irgendwann wird es wie du schon sagst nur noch fummelig und schlecht bedienbar. Für mich kommt eine "Ein-Hand-Bedienung" nicht in Frage. Irgendwo möchte meine linke Hand noch das Objektiv fassen können. Auch möchte ich meine Kamera nicht in der Jacken-/Hosentasche tragen, sondern wenn gerade nicht in Benutzung (und damit nicht um den Hals) immer in einem sicheren Rucksack oder einer gut gepolsterten Schultertasche mit weiteren kleinerem Zubehör.

 

Leute die mit den edlen Cybershot-Modellen der F- und R-Serie fotografieren konnten, werden diese Ergonomie zu schätzen wissen.

Die ist bei der NEX nämlich genauso durchdacht und baut darauf auf.

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Ich bin auch einer der diesen ganzen "Pancake"-Wahn nicht nachvollziehen kann. Irgendwann wird es wie du schon sagst nur noch fummelig und schlecht bedienbar. Für mich kommt eine "Ein-Hand-Bedienung" nicht in Frage. Irgendwo möchte meine linke Hand noch das Objektiv fassen können.

Ich fasse mein Pancake immer mit der linken Hand, kein Problem. Um die GF1 + Pancake nur mit der rechten Hand sicher halten zu können, ist das System dann doch zu groß und schwer.

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Ich bin auch einer der diesen ganzen "Pancake"-Wahn nicht nachvollziehen kann. Irgendwann wird es wie du schon sagst nur noch fummelig und schlecht bedienbar. Für mich kommt eine "Ein-Hand-Bedienung" nicht in Frage. Irgendwo möchte meine linke Hand noch das Objektiv fassen können. Auch möchte ich meine Kamera nicht in der Jacken-/Hosentasche tragen, sondern wenn gerade nicht in Benutzung (und damit nicht um den Hals) immer in einem sicheren Rucksack oder einer gut gepolsterten Schultertasche mit weiteren kleinerem Zubehör.

 

Ja, celle,

 

wie ich oben sagte, kommt man bei den Objektivgrößen auch schnell in eine Diskussion des Geschmacks und liebgewordener Gewohnheiten.

 

Man kann dann seine Vorlieben schildern - oder es lassen.

 

Jeder findet sicherlich sein persönliches Optimum. Ich selbst bin mit meiner Patchwork-Ausrüstung (zur Zeit) sehr zufrieden,

 

grüßt immodoc!

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So groß ist die Kritik eigentlich gar nicht. Jedenfalls nicht bei der vom Handling der NEX überzeugten Fachpresse und den Besitzern, die sich eher lichtstärkere qualitativ hochwertigere Festbrennweiten wünschen (kommen ja zum Glück nun auch). Das kommt eher immer wieder aus dem mFT-Lager und den Leuten die die Kamera nicht besitzen.

Ich glaub der ursprüngliche Kommentar/die meiste Kritik ging eher Richtung Sonys Objektivpolitik und nicht Richtung Handhabung der Kamera ;) Aber Sonys Objektivpark bessert sich grad glücklicherweise auf, vielleicht springen auch mal Fremdhersteller in den spiegellosen Markt (sei es E-Mount, mFT oder Samsung) :)

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Hallo,

 

auch wenn ich mich grad ein wenig blamiere, aber wo ist der effektive Unterschied für den Anwender zwischen Zeiss Planar, Tessar und Sonnar??

 

Nun, alle drei sind erstmal Namen. Der Planar ist im Prinzip ein Sechslinser, der Tessar ein Vierlinser und der Sonnar ein 4-7Linser. Der Name steht prinzipiell für die Konstruktionsvariante de Objektivs. Alle drei wurde ende des XIX, Anfand des XX Jahrhunderts entwickelt. Zeiss hat dann die Namen behalten, die Konstruktion habe andere Hersteller aber auch. Die Konstruktionen haben verschiedene Eigenschaften. Das ist das was für dich als Anwender dabei herausspringt. Wobei Zeiss im Prinzip Planare bis 135mm hat, die auch Lichtstark sind, die Sonnare findet man erst ab 85mm. So gibt es zB. ein Planar 85/1.4 und ein Sonnar 85/2.8, ein Planar 100/2 und ein Sonnar 100/3.5, oder auch ein Planar 135/2 und ein Sonnar 135/2.8 ( alle Beispiele auf die Carl Zeiss - Objektive für Contax bezogen ).

Also, die Unterschiede liegen in den unterschiedlichen Eigenschaften - ich kenne kein Objektiv welches in gleicher Lichtstärke nach beiden Formeln hergestellt wurde.

Die Zeiss-Webseite liefert die Datenbläter für all diese Linsen, also da kann man viel herumlesen ohne gleich alle zu haben.

 

Gruß, Stefan

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Hi Theoden,

 

so gestellt, lässt sich die Frage nicht beantworten.

 

Denn was Du aufzählst, sind erst einmal nichts weiter als Objektivnamen, die Zeiss in Ost und West für die unterschiedlichsten Optiken vergeben hat. Seit über 100 Jahren wurden z.B. Tessare für praktisch alle Aufnahmeformate gebaut, von 30x40cm-Großformat bis hinunter zu Normal8-Kinofilm. Gemeinsam ist ihnen der Aufbau als vierlinsiges Triplet (Ausnahmen?) und eine maximale Lichtstärke von 2.8, oft aber auch deutlich darunter. Wenn Du nicht ein spezielles Tessar im Auge hast, lässt sich Deine Frage also nicht beantworten, selbst dann nicht, wenn Du nur fürs Kleinbild gerechnete Optiken meintest.

 

Bei den Sonnaren und Planaren ist die Typenvielfalt nicht ganz so groß, aber auch sie wurden sowohl für Mittelformat als auch für Kleinbild gerechnet. Im Vergleich zum Tessar sind sie lichtstärker und deshalb deutlich aufwändiger konstuiert. Über die im Vergleich zum Tessar erzielbare Abbildungsqualität z.B. bei Blende 8 sagt das aber nichts aus. Lichtstärker muss nicht "besser" heißen.

 

Grundsätzlich kann man sagen, dass Du bei den Zeiss-Linsen aus Ost und West kaum einen qualitativen Ausreißer finden wirst, bei den Zeiss-Jena-Optiken wird allerdings das Fett im Schneckengfang leicht trocken. Eine Neufettung ist aber kein großer Aufwand. Solange Du einen passenden Adapter findest und Du gerne Dinge ausprobierst, kannst Du mit einer Zeiss-Optik wenig falsch machen. Im Brennweitenbereich des Kitzooms darfst Du nur nicht unbedingt eine höhere Overall-Qualität erwarten.

 

Gruß FF

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Hi nochmal,

 

wenn Du wüsstest, welche Expertenwissens-Lawinen Du mit einer solchen Frage lostreten kannst! :D

 

Schon müsste man Stefan fragen, welche Contax er meint. Den alten Leica-Konkurrenten, dessen Fertigung schon vor einem halben Jahrhundert auslief oder die Kompaktkameras, die Kyocera in den 80ern herausbrachte oder den moderneren Leica-Herausforderer Contax G und G2 aus den 90ern?

 

Und wenn man den Contax-Stall verlässt, tauchen durchaus auch Sonnare mit Brennweiten unter 85mm auf: die Rollei 35 S hatte ein 2.8/40mm Sonnar, die Instamatic-Kamera Rollei A 26 ein 3,5/40mm Sonnar.

 

Aber jetzt hör ich auf

 

:)FF

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Hi nochmal,

 

wenn Du wüsstest, welche Expertenwissens-Lawinen Du mit einer solchen Frage lostreten kannst! :D

 

Schon müsste man Stefan fragen, welche Contax er meint. Den alten Leica-Konkurrenten, dessen Fertigung schon vor einem halben Jahrhundert auslief oder die Kompaktkameras, die Kyocera in den 80ern herausbrachte oder den moderneren Leica-Herausforderer Contax G und G2 aus den 90ern?

:)FF

 

Hi, hi, ja, das stimmt. Ich habe mich auf die Contax/Yashica SLR Reihe, die mir aus der Zeit wo ich mit der Canon herumlief bekannt war, da ich einen Teil der genannten Linsen ( beide 50mm Planare, den 85er und den 100er Planar und den 135er Sonnar ) schon hatte. Ich mochte die Linsen sehr, habe sogar für die NEX noch mein 50/1.4 Planar behalten ( die anderen waren eher groß und schwer und ich wollte ja etwas "leichter" unterwegs sein ), von daher dachte ich ich könnte mal antworten :D

 

Gruß, Stefan

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