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Im Bild sind die Kontrast-Übertragungsfunktionen des 45mm/2.8 Makro und des neuen 25mm/1.4 Objektivs zu sehen.

Kann mir einer der technisch versierten Fotokollegen bitte erläutern, warum im 25mm/1.4 – Objektiv der Kontrast grundsätzlich und deutlich kleiner ist?

Da der absolute und auch relative Abstand der beiden Kontrastfunktionen (20 und 40 LP/mm) beim 25mm/1.4 größer als beim 45mm ist, kann ich auf eine schlechtere Auflösung des 25mm/1.4 z.B. bei einem Kontrast von 40% schließen?

Oder: Kann das 25mm/1.4 – wie ich auch immer abblende – hinsichtlich der Auflösung nie so gut wie das Makroobjektiv werden?

(Was man hier ja nicht sehen kann sind die Auflösungen im Zentrum bei z.B. 40% Kontrast.)

Ulrich

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Hallo Ulrich!

Im Bild sind die Kontrast-Übertragungsfunktionen des 45mm/2.8 Makro und des neuen 25mm/1.4 Objektivs zu sehen.

Eigentlich bedauerlich, daß nur 20 bzw 40 lp/mm angegeben sind. Aber mehr wird die "maschinelle" Produktion wohl nicht hergeben. Für (m)FT wären 60 und 80 lp/mm eigentlich signifikant. So kann man nur erkennen, daß man damit photographieren kann :-)

Kann mir einer der technisch versierten Fotokollegen bitte erläutern, warum im 25mm/1.4 – Objektiv der Kontrast grundsätzlich und deutlich kleiner ist?

Das ist für Blende 1.4 eigentlich eine tolle Leistung, die sobald kein anderes Objektiv erbringen wird!

Da der absolute und auch relative Abstand der beiden Kontrastfunktionen (20 und 40 LP/mm) beim 25mm/1.4 größer als beim 45mm ist, kann ich auf eine schlechtere Auflösung des 25mm/1.4 z.B. bei einem Kontrast von 40% schließen?

Vergiß bitte jeden Vergleich zwischen Blende 1.4 und 2.8 unterschiedlicher Objektive. Das ist einfach nicht vergleichbar (tendiert nach einem Apfel mit Steak Vergleich).

Oder: Kann das 25mm/1.4 – wie ich auch immer abblende – hinsichtlich der Auflösung nie so gut wie das Makroobjektiv werden?

Hiezu gäbe es nur unseriöse Aussagen.

Das 1.4/25 solltest du dir kaufen, wenn du überwiegend mit Blende 1.4 photographieren willst (oder des Prestiges wegen).

Natürlich kannst du damit auch bei Blende 5.6 ausgezeichnete Bilder machen, aber ab Blende 8 wird es schon Beugungsbegrenzen.

Ein postulat dazu: Das Summilux DG wird eher auf mittlere bis ferne Aufnahmen ausgelegt sein, beim Makro-Elmarit kann ich es nur gebetsmühlenartig wiederholen, das ist ein Makroobjektiv und wahrscheinlich auch noch im ferneren Nahbereich sehr gut.

(Was man hier ja nicht sehen kann sind die Auflösungen im Zentrum bei z.B. 40% Kontrast.)

Der absolute Kontrastprozentbereich ist so gut wie irrelevant. Du wirst bei Offenblende halt den Schwarzpunkt etwas höher ansetzen müssen als beim Makro-Elmarit.

Geht aus irgendwelchen Angaben oder Schnittzeichnungen hervor, ob das Summilux DG ein sog. Floating-Element hat?

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eine Faustregel:

 

nichts bildet so gut ab wie ein Makro (heutzutage auch im Fernbereich)

 

;) ... kann man praktisch nachvollziehen, wenn man alte Objektive aus Kleinbildzeiten an heutige Kleinsensoren anschliesst. Die Makros sind praktisch immer untadelig und auch bei gleichen Blenden den normalen Objektiven überlegen.

 

 

Speziell zum andauernd unterschätzten Leica 45er:

 

Das Teil ist hervorragend, nur weil es noch ein Objektiv gibt, das noch einen Tick besser ist, heisst das nicht, dass es nicht in der absoluten Oberklasse spielen würde.

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eine Faustregel:

 

nichts bildet so gut ab wie ein Makro (heutzutage auch im Fernbereich)

 

;) ... kann man praktisch nachvollziehen, wenn man alte Objektive aus Kleinbildzeiten an heutige Kleinsensoren anschliesst. Die Makros sind praktisch immer untadelig und auch bei gleichen Blenden den normalen Objektiven überlegen.

 

 

 

 

interessant. warum bildet ein makro so gut ab? bin schon seit längerem auf der suche nach einer hochwertigen portrait-festbrennweite für meine gf1, wie z. b. dem LEICA DG MAKRO-ELMARIT 2,8/ 45mm Asph./ OIS.

 

mich stört allerdings nur die mässige lichtstärke und die vorstellung, mit einem makro-objektiv zu fotografieren...

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mich stört allerdings nur die mässige lichtstärke und die vorstellung, mit einem makro-objektiv zu fotografieren...

Ich habe mir abgewöhnt, alles verstehen zu müssen, wie z.B. den 2. Teil deiner Aussage. In Sachen Lichtstärke - und hier meine ich vorallem die Freistellungsmöglichkeit - gebe ich dir vollkommen recht. Zu diesem Zweck gibts demnächst das Oly 1,8/45mm, und das auch noch wesentlich günstiger.

Grüße

Stützlast

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nun, ich war bisher der meinung, dass ein speziell konstruiertes makro-objektiv auch für den makro-bereich gedacht ist und nicht als portrait-objektiv...

Ich bin nicht so der Technik-Freak, kann aber sagen dass das Panaleica 45mm eine tolle Portrait-Linse ist, der Hintergrund sollte halt ein wenig entfernt sein.

Grüße

Stützlast

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Ich bin nicht so der Technik-Freak, kann aber sagen dass das Panaleica 45mm eine tolle Portrait-Linse ist, der Hintergrund sollte halt ein wenig entfernt sein.

Grüße

Stützlast

 

o.k., dann werde ich es mir bei gelegenheit einmal näher ansehen und ein paar probe-aufnahmen machen. danke für den hinweis.

 

lg

 

mycle

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Hallo!

Zitat von nightstalker viewpost.gif

eine Faustregel:

 

nichts bildet so gut ab wie ein Makro (heutzutage auch im Fernbereich)

interessant. warum bildet ein makro so gut ab?

Zum Einen, weil es nicht im Kampf um die Lichtstärke mitmachen muß, zum Anderen weil es auf nahe und nächste Entfernungen auskorrigiert ist (haupts. Bildfeldwölbung).

bin schon seit längerem auf der suche nach einer hochwertigen portrait-festbrennweite für meine gf1, wie z. b. dem LEICA DG MAKRO-ELMARIT 2,8/ 45mm Asph./ OIS.

Ein Makro ist kein Portaitobjektiv und ein Portraitobjektiv ist kein Makro!

Andererseits kann man mit einem Makro wohl gestochen scharfe Portraits machen (dermatologentauglich) die Frage ist aber, ob die Portraitierten das auch gutheißen.

Umgekehrt, Makros mit einem Portraitobjektiv werden wohl nicht so der Renner sein.

Man könnte daraus folgenden Schluß ziehen (für mFT):

Als Portraitobjektiv ein beliebiges 50mm mit Anfangslichtstärke 1.4 adaptieren, weil es die zuhauf um wenig Geld gibt.

Als Makro immer nur das Beste, was der Markt gerade hergibt. Das Makro-Elmarit 2.8/45 ist da auf jeden Fall einer Adapterlösung oder einer Vorsatzlinse vorzuziehen.

mich stört allerdings nur die mässige lichtstärke und die vorstellung, mit einem makro-objektiv zu fotografieren...

Also was genau willst du jetzt wirklich?

Wenn du die eierlegende Wollmilchsau um kleines Geld suchst, dann wäre der Diametralansatz sparen wohl auch kein schlechter Rat.

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nun, ich war bisher der meinung, dass ein speziell konstruiertes makro-objektiv auch für den makro-bereich gedacht ist und nicht als portrait-objektiv...

 

 

das war früher tatsächlich so, aber durch moderne Konstruktionen hat sich das geändert (dafür ändert sich jetzt die Brennweite beim fokussieren ... aber die Qualität bleibt über den ganzen Bereich erhalten)

 

interessant. warum bildet ein makro so gut ab? bin schon seit längerem auf der suche nach einer hochwertigen portrait-festbrennweite für meine gf1, wie z. b. dem LEICA DG MAKRO-ELMARIT 2,8/ 45mm Asph./ OIS.

das ist eine gute Frage, ich vermute, weil Makros einen hohen Detailreichtum erfordern und man schon aufgrund des sehr grossen Einstellbereichs einfach genauer arbeiten muss.

 

Abgesehen davon: wenn man ein Makro an einem Zwischenring oder Balgen einsetzt, wird die Auflösung, die gefordert wird nochmal deutlich höher.

Damit rechnen die Hersteller vermutlich.

 

Viele Mutmassungen ;) ... ob es so ist, weiss ich nicht, aber die Erfahrung über mehrere Systeme zeigt, dass von den alten adaptierten Objektiven die Makros eigentlich immer die beste Abbildungsqualität haben, sogar wenn man Kleinbildobjektive an winzige mFT Sensoren adaptiert sind sie gleichwertig mit hochwertigen mFT Festbrennweiten. Das ist nicht mit allen alten Objektiven so.

 

 

Ansonsten solltest Du noch eine Woche warten, es sieht so aus, als ob von Olympus ein 1,8/45 oder sowas kommt .. das wäre eigentlich die Lösung, auf die hier alle warten.

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Andererseits kann man mit einem Makro wohl gestochen scharfe Portraits machen (dermatologentauglich) die Frage ist aber, ob die Portraitierten das auch gutheißen.

Unschärfe/Weichzeichnung bei der Bildbearbeitung drüber legen ist ein Klacks, unscharfe Aufnahmen zu schärfen klappt nicht sehr befriedigend.

Stützlast

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Andererseits kann man mit einem Makro wohl gestochen scharfe Portraits machen (dermatologentauglich) die Frage ist aber, ob die Portraitierten das auch gutheißen.

...

Man könnte daraus folgenden Schluß ziehen (für mFT):

Als Portraitobjektiv ein beliebiges 50mm mit Anfangslichtstärke 1.4 adaptieren, weil es die zuhauf um wenig Geld gibt.

 

Zumindest die portraiterte Damenwelt wünscht sich i.d.R. möglichst weichgezeichnete Pfirsichhaut aber scharf abgebildete Augen, Lippen etc. Das erreichst Du nur mit selektiver Retusche über Layer, Masken etc. und setzt perfekt scharfes Ausgangsmaterial voraus.

 

Mit gut gesetztem Licht und vor neutralem Hintergrund - i.d.R. also im Studio - genügt dafür häufig auch schon die Abbildungsleistung einer abgeblendeten Kitlinse. Wenn jedoch mit normal verfügbarem Licht möglichst stark freigestellt werden soll, wird ein "beliebiges 50mm" für wenig Geld nicht genügen, denn dann ist nicht nur die Haut "schön weich"...

 

Als Makro immer nur das Beste, was der Markt gerade hergibt. Das Makro-Elmarit 2.8/45 ist da auf jeden Fall einer Adapterlösung oder einer Vorsatzlinse vorzuziehen.

 

Vergleicht man die Ergebnisse des an sich sehr guten Makro-Elmarits mit dem, was mit einem guten Tele und einer Raynox 150 / 250 Vorsatzlinse erreichbar ist, sehe ich den Mehrpreis eines speziellen Makro-Objektivs im Gegensatz zur Mehrausgabe für ein gutes 50/1.4 kaum gerechtfertigt.

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Hallo!

 

 

 

Also was genau willst du jetzt wirklich?

Wenn du die eierlegende Wollmilchsau um kleines Geld suchst, dann wäre der Diametralansatz sparen wohl auch kein schlechter Rat.

 

 

ganz einfach: eine original panasonic festbrennweite, welche um 15mm länger, als das pancake ist :P. da es dieses aber nun mal leider nicht gibt, bin ich auf der suche nach alternativen.

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mich stört allerdings nur die mässige lichtstärke und die vorstellung, mit einem makro-objektiv zu fotografieren...

 

Ich würde liebend gerne mit dem Zeiss Macro-Planar 50/2 fotografieren, wenn es an der 5D AF hätte.

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ganz einfach: eine original panasonic festbrennweite, welche um 15mm länger, als das pancake ist :P. da es dieses aber nun mal leider nicht gibt, bin ich auf der suche nach alternativen.

 

ein 35er für MFT mit F1.4 oder sogar besser, das wäre eine Traumlinse :)

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ein 35er für MFT mit F1.4 oder sogar besser, das wäre eine Traumlinse :)

 

Was wollt Ihr denn mit einem 70er Äquivalent ?

 

ein 45/50mm 1.4 - das wäre eine Traumlinse , aber 35mm :confused:

 

 

Gruß Don

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Was wollt Ihr denn mit einem 70er Äquivalent ?

 

Fotografieren! Nee, Scherz beiseite, ich mag so ein leichtes Tele, wenn es dann noch einiges kompakter wäre als das 2,8/45mm Makro, das wär genau nach meinen Geschmack.

Grüße

Stützlast

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