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Hallo.

 

Wer nutzt eines dieser Objektvie und kann was zu Ihrer Qualität sagen. Vor allem auch bei Offenblende?

Ich komme bei dem Thema einfach nicht weiter...

 

Ich weiß - bei dem Preis könnte man dann ja auch das Olympus 50mm Macro 1:2 nehmen...aber die Fokusgeschwindigkeit scheint mir sehr langsam und manuell möchte ich lieber einen mechanischen Ring haben...

Und 1,4 ist ja nun auch noch mal eine ganze Blendenstufe mehr!

 

Ich habe zur Zeit das OM 1,4 50er drauf. Ist schon nett - aber bei gewissen Lichtsituationen halt offen etwas flau und unscharf...

 

Beispielbilder wären natürlich auch toll...

 

LG

Michael

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Ich hab das 35er.

 

Was mir an dem Objektiv gut gefällt:

- Bildqualität für meine Anforderungen OK.

- Es ist selbst mit dem Adapter sehr kompakt.

- Manueller Fokus geht sehr gut, obwohl der Ring (mit Hebel) nur geschätzte 100° abdeckt.

- Ins 43mm Gewinde lässt sich der Raynox-150-Adapter direkt reinschrauben.

 

Nicht so gut:

- Kann ich nicht viel aufzählen, ich mag das Teil echt gerne :-)

- Mindestabstand 0,7m

- Preis mit Adapter ist halt nicht ganz billig.

 

Das hier wurde übrigens auch mit dem 35er gemacht:

https://www.systemkamera-forum.de/sonstiges/13149-badeente.html

 

Anbei noch ein Bild, OOC aus der GF1. Nicht unbedingt das künstlerisch Anspruchsvollste, aber man sieht recht schön den Schärfeverlauf bei Offenblende und hinten die Spiegelungen.

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Edited by amne
Beschreibung Bild an richtige Stelle
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Das 35/1.4 enttäuschte mich hinsichtlich Offenblend-Leistung. Das Bokeh ist dann unruhig und die Schärfe für meine Ansprüche erst etwa ab f2.4 ausreichend. Dann lieber etwas mehr Geld für ein Objektiv mit asphärischen Elementen ausgeben und eine etwas weniger kompakte Bauform in Kauf nehmen (z.B. für das 35/1.2).

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Ich habe das 40er Nokton nun ein halbes Jahr und finde das Preis-/Leistungsverhältnis bei Gebrauchtkauf hervorragend. Für mich zurzeit das Portrait-Objektiv bei mFT. Größe und Haptik passen hervorragend zur GF1 und bzgl. Ergonomie musste ich mich nur an das ungewohnte Scharfstellen über den Hebel gewöhnen.

Bildbeispiele: https://www.systemkamera-forum.de/search.php?query=40er+nokton&forumchoice[]=10&childforums=1&do=process

(der Link sollte eigtl. das Foto-Forum durchsuchen, wird aber bei den eckigen Klammern abgeschnitten, bekomme ich grad nicht besser hin, also evtl. copy/paste h ttp://www.systemkamera-forum.de/search.php?query=40er+nokton&forumchoice[]=10&childforums=1&do=process)

 

Offenblende: ja, sicherlich etwas weich, nicht so arg wie mit einem Minolta MD 50/1.7, das ich zuvor nutzte.

 

Viele Grüße,

Andi

Edited by surfag
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Das 35/1.4 enttäuschte mich hinsichtlich Offenblend-Leistung. Das Bokeh ist dann unruhig und die Schärfe für meine Ansprüche erst etwa ab f2.4 ausreichend. Dann lieber etwas mehr Geld für ein Objektiv mit asphärischen Elementen ausgeben und eine etwas weniger kompakte Bauform in Kauf nehmen (z.B. für das 35/1.2).

 

Mir ging es mit dem 40er 1,4 so und ich hoffte das waere ein Montagsmodell gewesen...

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Das 35er 1,2 ist mir schon etwas zu teuer...

 

Bleibt eigentlich erst mal nur das 50er 1,5 - denn das 40er hatte ich ja schon und fand es nicht gut.

Das 35 kriegt auch keine besonders guten Kritiken - was ich bis jetzt im Netz gefunden habe...

 

Wenn man nur wüsste wann das angekündigte Olympus mft 50er kommt.

Es wird ja wahrscheinlich eine Lichtstärke von 2.0 haben...ist also auch wieder eine Blendenstufe schlechter aber hätte dann AF.

Und wenn es von der Qualität wie das FT-Objektiv würde....

 

Hat sonst noch jemand Erfahrung mit dem Nokton 50er 1,5?

 

Gruß

Michael

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Hallo.

 

Gerade ist das Nokton 50 1,5 angekommen.

Ich habe gerade keine Zeit und habe nur 2 Aufnahmen damit gemacht - und die gleichen dann mit dem OM 50 1,4

 

Erst mal bin ich enttäuscht.

Das OM ist gleich scharf, das Nokton hat schwer mit Farbsäumen zu kämpfen und scheint zum Rand hin stark abzufallen.

 

Ich werde morgen noch mal ein paar Fotos machen...hoffentlich trügt der erste Eindruck.

 

Gruß

Michael

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...Erst mal bin ich enttäuscht.

(...)

Ich werde morgen noch mal ein paar Fotos machen...hoffentlich trügt der erste Eindruck...

Hallo Michael,

das wäre wirklich ärgerlich. Wenn du dann wieder Zeit hast, möchte ich dich bitten, deine Vergleichsbilder mal zu zeigen. Ich drücke die Daumen...

Gruß, leicanik

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Hallo Michael, ich fürchte Du wirst mit den meisten für KB (24x36) gerechneten lichtstarken 35 bis 50er Objektiven die gleichen Erfahrungen machen ...

 

Bei offener Blende weich, etwas kontrastarm.

Abgeblendet auf 2.4 oder 2.8 sehr scharf und kontrastreich.

 

Das sind die üblichen "Designprämissen" für lichtstarke KB-Normalobjektive, egal ob nun Nikon, Voigtländer, Leica R, Olympus ....

 

Von dieser Regel, gibt es nur ganz, ganz wenige Ausnahmen, die dann aufgrund des enormen optischen Aufwandes auch noch extrem teuer sind, wie das Leica Summilux-M 1.4/50 aspherical.

 

Bei Verwendung an KB-Film fiel das noch weniger auf, dagegen hat mFT den crop-Faktor von 2x, der die Unzulänglichkeiten bei offener Blende ja noch betont, sozusagen vergrößert.

 

Ein 1.4/50 für 500-1000 Euro Endpreis zu suchen, das bei offener Blende an mFT gestochen scharf ist, gleicht der Suche nach dem heiligen Gral ...

 

Da mögen es zukünftige superlichtstarke 50er für mFT aufgrund des kleineren Bildkreises noch etwas einfacher haben als KB-Objektive.

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Hallo Michael, ich fürchte Du wirst mit den meisten für KB (24x36) gerechneten lichtstarken 35 bis 50er Objektiven die gleichen Erfahrungen machen ...

 

Bei offener Blende weich, etwas kontrastarm.

Abgeblendet auf 2.4 oder 2.8 sehr scharf und kontrastreich.

 

Das sind die üblichen "Designprämissen" für lichtstarke KB-Normalobjektive, egal ob nun Nikon, Voigtländer, Leica R, Olympus ....

 

Von dieser Regel, gibt es nur ganz, ganz wenige Ausnahmen, die dann aufgrund des enormen optischen Aufwandes auch noch extrem teuer sind, wie das Leica Summilux-M 1.4/50 aspherical.

 

Bei Verwendung an KB-Film fiel das noch weniger auf, dagegen hat mFT den crop-Faktor von 2x, der die Unzulänglichkeiten bei offener Blende ja noch betont, sozusagen vergrößert.

 

Ein 1.4/50 für 500-1000 Euro Endpreis zu suchen, das bei offener Blende an mFT gestochen scharf ist, gleicht der Suche nach dem heiligen Gral ...

 

Da mögen es zukünftige superlichtstarke 50er für mFT aufgrund des kleineren Bildkreises noch etwas einfacher haben als KB-Objektive.

 

Ja, den Eindruck habe ich allmählich auch.

Allerdings hoffte ich dem Gral mit dem Nokton im Vergleich zum OM näher zu sein - und das scheint nicht so.

Ich werde morgen mal ein paar Aufnahmen machen und einstellen.

 

Ansonsten warte ich auf das angekündigkte 50er von Olympus für mft.

 

Gruß

Michael

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Das sind die üblichen "Designprämissen" für lichtstarke KB-Normalobjektive, egal ob nun Nikon, Voigtländer, Leica R, Olympus ....

 

Als "Designprämisse" würde ich es jetzt nicht gerade bezeichnen. Sicher wurde den Ingenieuren nicht vorgegeben, etwas bei Offenblende weiches (was nur der geschönte Ausdruck für unscharf ist) und kontrastarmes zu entwickeln. Ansonsten sehe ich es aber genauso, wie von Dir dargestellt.

 

Es ist auch nicht nur die Rechnung der Optik - in diesem Bereich steigt wohl auch der Aufwand, so hochwertige Gläser und Vergütungen herzustellen, exponentiell. Früher verwendete z.B. Leitz Canada für das Noctilux 50/1.0 u.a. Beryllium für die Vergütung, bis es wohl auch dort in der normalen Produktion verboten wurde.

 

An mFT, wo sich auf einem Viertel der Sensorfläche inzwischen fast dieselbe Anzahl Pixel tummeln, wie bei einer Leica M9 auf deren KB-Format Sensor, steigen deshalb in der Tat die Anforderungen an die Linien-Auflösung der Gläser nochmals enorm an und denen werden ältere Objektive, aber auch viele mFT-Kitlinsen i.d.R. nicht mehr gerecht. Dagegen sind andere Probleme im KB-Bereich wie Randunschärfen oder Vignettierung der Linsen an mFT i.d.R. bedeutungslos. Wenn Michael allerdings mit dem 50/1.5 selbst an mFT noch Randunschärfen feststellt, dann spricht das nicht gerade für dessen Güte.

 

@Michael: Schade, dass Du in Bonn ansässig bist. Ansonsten hätte man mal schnell einen Vergleich über das OM 50/1.4, das Nokton 50/1.5 und das Summilux 50/1.4 ASPH machen können.

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@Michael: Schade, dass Du in Bonn ansässig bist. Ansonsten hätte man mal schnell einen Vergleich über das OM 50/1.4, das Nokton 50/1.5 und das Summilux 50/1.4 ASPH machen können.

 

Fällt uns da denn nicht was ein was wir beide machen könnten...zumindest ansatzweise?

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Als "Designprämisse" würde ich es jetzt nicht gerade bezeichnen. Sicher wurde den Ingenieuren nicht vorgegeben, etwas bei Offenblende weiches (was nur der geschönte Ausdruck für unscharf ist) und kontrastarmes zu entwickeln. ...

:D

 

Na, ich meinte mit Designprämisse eher den vorgegebenen Kompromiss in Punkto Lichtstärke, optischen Aufwand und Kosten.

 

Und daraus folgt dann eben ein Produkt, das sich bei fast allen Herstellern, selbst Zeiss (Cosina) oder Leica R, sehr von der optischen Leistung her gleicht.

 

Wie gesagt, die weiche, kontrastarme Abbildung bei Offenblende als Kostenkompromiss .... denn ein Normalobjektiv für 5000 Euro wäre kaum verkäuflich.

 

Daher auch meine Hoffnung, dass so etwas für mFT in Form eines 1.4/50 oder 1.2/50 preiswerter gehen könnte, da der optische Aufwand aufgrund des kleineren Bildkreises eben auch theoretisch geringer wäre.

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Hallo!

Ein 1.4/50 für 500-1000 Euro Endpreis zu suchen, das bei offener Blende an mFT gestochen scharf ist, gleicht der Suche nach dem heiligen Gral ...

Es muß ja nicht gleich der heilige Gral sein, dies

 

Carl Zeiss Planar 1,4/50mm für Contax Spiegelreflex

 

steht derzeit bei € 13.50

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Hallo!

Als "Designprämisse" würde ich es jetzt nicht gerade bezeichnen. Sicher wurde den Ingenieuren nicht vorgegeben, etwas bei Offenblende weiches (was nur der geschönte Ausdruck für unscharf ist) und kontrastarmes zu entwickeln. Ansonsten sehe ich es aber genauso, wie von Dir dargestellt.

Unscharf (weich) und kontrastarm sind aber schon zwei unterschiedliche Eigenschaften.

Und wirklich maßgebend ist ja die Auflösung (lp/mm) und solange da noch was im Bereich 60-80 lp/mm bei einem Objektiv (für (m)FT genügt ja schon das Zentrum) vorhanden ist (10-20% sind mehr als ausreichend) solange ist das Objektiv noch als "scharf" zu bezeichnen. Es wird zwar relativ Kontrastarm abbilden, aber manche sehen das sogar als Vorteil an.

Ich fürchte, mit dem Begriff "weich" werden oft die Summe der Linsenfehler zusammengefaßt, die dann eben nur mehr - vorhersehbare - Enttäuschung hervorrufen.

 

Meiner Erfahrung nach ist nur ein optimal justiertes (Glückssache bzw. Ausdauer beim Aussuchen) Nokton 1.4/40 wirklich für mFT brauchbar. Alle anderen Noktöner (ausgen. natürlich das 0.95/25) sind für mFT nicht zu empfehlen.

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Und das Zeiss Planar f. Contax/Yashica ist bei offener Blende genauso weich und kontrastarm wie alle anderen gängigen 1.4/50 er auch, kein Deut anders ;)

 

Schau Dir mal auf Zeiss.de die MTF-Diagramme an und vergleiche sie mal mit dem Leica Summarit Asph.

 

Bloß weil da Zeiss Planar drauf steht, ist es nicht automatisch besser :rolleyes:

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Meiner Erfahrung nach ist nur ein optimal justiertes (Glückssache bzw. Ausdauer beim Aussuchen) Nokton 1.4/40 wirklich für mFT brauchbar. Alle anderen Noktöner (ausgen. natürlich das 0.95/25) sind für mFT nicht zu empfehlen.

 

Das sehe ich etwas anders. Zum einen ist das asphärische 1.2/35 durchaus auch an mFT empfehlenswert, zum anderen glaube ich, dass Du soviele Nokton "classic" 1.4/40 oder 1.4/35 durchprobieren kannst, wie Du willst. Auch eine noch so gute Justage gleicht nicht die grundsätzlichen Schwächen in deren überholter Konstruktion aus.

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Das Nokton 50mm 1:1,5 ist heute eingetroffen. Hier 3 Schnellschüsse, alle bei Offenblende. Ich bin fürs erste zufrieden

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Hallo.

 

Schöne Bilder und so verkleinert sehen sie auch wirklich gut aus.

Ich wollte ja etwas besseres als das OM 1,4 50 haben.

Wobei ich mich nicht wirklich beschweren kann - nur offen ist es etwas weicher - aber immer noch gut.

 

Also habe ich dann heute mal ein paar Testaufnahmen gemacht.

Bis auf die Übersichtsbilder alles 100% Crops.

 

Aus Raw in LR3 mit den Standardeinstellungen.

 

Fazit:

1. Das OM ist schärfer offen

2. Das Nokton hat schwer mit Farbsäumen zu kämpfen

3. Die Naheinstellgrenze liegt beim Nokton bei 90! cm...

 

Es geht zurück - der Preisunterschied von fast 400 Euro ist es für micht wert...wenn es auch haptisch toll ist und sehr schön aussieht...

 

Hier ein paar Bilder wie versprochen...urteilt selbst...

(keine tollen Fotos - keine ausgefallenen Motive...nur ein Test)

 

Nokton

Gesamtansicht Offenblende

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Ausschnitt 0ffenblende

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Ausschnitt Blende 2.0

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Ausschnitt Blende 2.8

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