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Eigentlich bin ich ja hochzufrieden mit der EP-1 und dem 17mm. Das Kitzoom nutze ich selten, aber nett dass ich's habe wenn ich's doch mal brauche. So gesehen alles gut.

 

Manchmal juckt es mich dann doch und dann gucke ich mal wieder, wie denn die Preise grade so stehen. Vornehmlich für's 20er Pancake, das Pana WW-Zoom (mehr aus Ämüsement, weil das will ich eigentlich gar nicht) und mittlerweile auch für das 14er. Dass das WW-Zoom heftigsten Preisschwankungen unterliegt ist ja schon länger so - zwischen 700 und 1250 Euro für die gleiche Linse hab ich schon gesehen. Wohlgemerkt beim seriösen Fotoversand. Konkret guck ich faulerweise zumeist bei den gleichen - bei fotomundus24.de (da idr sehr günstig bei mft), bei audiophil-photo.de (schon zu Zeiten als Preislisten noch per Fax verschickt wurden), bei foto-koch (dito) und bei amazon. Jetzt scheint es bei den anderen Linsen auch so zu sein:

 

Das 20er kostete ewig so um die 390 Euro. Vor einigen Wochen sah ich es gleich bei mehreren Händlern für 329 Euro. Konnte widerstehen, weil ich auf das Fujidings Ende April warten wollte und vor Begrabbelung desselben nix anderes kaufen.

Heute guck ich wieder - jetzt kostet das Ding beim gleichen Händler (fotomundus) 430 Ocken. Die Konkurrenz steht bei 399 (audiophil) und Koch hat's gleich gar nicht mehr gelistet. Amazon will 370 Euro.

 

Das 14er startete bei deutlich über 400 Euro, 425 wenn ich mich recht erinnere. Vor einigen Wochen der Absturz auf ebenfalls 329 oder 339 Euro bei mehereren Händlern. Aktuell bei audiophil 429,-, bei Koch 349.- und bei Mundus 339.-.

 

Ich hab ja aus obigen Gründen keinen dringenden Bedarf - aber weiss einer die Hintergründe für diese rasanten und auch durchaus absurden Preissprünge hoch und runter bei denselben Händlern und teilweise gegenläufig? Da kommt sich der geneigte Konsument doch irgendwie veräppelt vor - wohlgemerkt wir reden hier von offizieller deutscher Ware bei sämtlich alteingessesenen Händlern.

Ich finde die Preise für die Flaschenböden, die ohne Softwarekorrektur nichts anschauenswertes produzieren können ja eh eher sportlich unverschämt im Vergleich zu dem, was ein sauber gerechnetes und zentriertes Glas für Kleinbild gekostet hat und heute kostet, aber davon will jetzt ja gar nicht reden...

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aber weiss einer die Hintergründe für diese rasanten und auch durchaus absurden Preissprünge hoch und runter bei denselben Händlern und teilweise gegenläufig?

 

Amazon ermittelt die Preise am Onlinemarkt - das bedeutet - Angebot, Nachfrage und Konkurrenz-Preis machen das aus.

 

Da Japan im Moment viele Probleme hat und die Wirtschaft im Land dort nicht funktionieren kann ist der Preis vermutlich eher steigend.

 

Ob ordentlich gerechnete Objektive, die weitgehend ohne Software-Korrektur auskommen, für annähernd den Preis eines softwarekorrigierten Pana-mFT angeboten werden bezweifele ich stark. :rolleyes: Das flache 20 f1,7 ist jeden Cent wert ;)

 

:cool:

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Foto-Koch hat keine mehr, Leistenschneider auch nicht. Es wurde gesagt, was jedem hier klar ist, die Lage ist unsicher, keiner weiss, wann wieder welche per Schiff hierher kommen. Die Preise wurden entweder angezogen oder sind auf UVP ohne Angabe des Produkterhalts. Diese Auskunft ist von Freitag.

Ich hatte mir bei Leistenschneider eine G2 gekauft und da kam zwangsläufig das Gespräch auf Japan.

 

Trotz aller Freude an der Kamera bin ich extrem besorgt auch wenn die Japaner meinen, wir Deutsche sorgen uns zu viel, sie wollen Hoffnung und Zuversicht durch uns und keine Mutlosigkeit erfahren.

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Amazon ermittelt die Preise am Onlinemarkt - das bedeutet - Angebot, Nachfrage und Konkurrenz-Preis machen das aus.

 

Deswegen hatte ich Amazon als "Richtwert" angegeben - die sind selten die billigsten, aber idR in einem durchschnittlichen Preisrahmen. Das 20er geht laut Idealo.de aktuell bei 349 Euro los. Lustigerweise kostet die Importware bei wexcameras.de z.B. 344 Euro für das 20er und 429 Euro (!) für das 14er.

 

 

Da Japan im Moment viele Probleme hat und die Wirtschaft im Land dort nicht funktionieren kann ist der Preis vermutlich eher steigend.

 

Mag sein, aber das erklärt nicht wieso der eine drastisch erhöht und der andere drastisch senkt (annähernd 30%) - und zwar dieselbe Linse. Das 45er Panaleica hingegen fährt seit Ewigkeiten im gleichen Preisbereich - zwischen 700 und gut 750 Euro.

Ausserdem müsstest Du den Effekt dann ja bei jeglicher Ware aus Japan haben - um es einfach zu machen z.B. auch bei MFT-Bodies. Hast Du aber nicht.

 

Ob ordentlich gerechnete Objektive, die weitgehend ohne Software-Korrektur auskommen, für annähernd den Preis eines softwarekorrigierten Pana-mFT angeboten werden bezweifele ich stark. :rolleyes: Das flache 20 f1,7 ist jeden Cent wert ;)

:cool:

 

Ein Canon oder Nikon 50er mit 1,8er Blende kostet gute 100 Euro. War schon zu DM-Zeiten nicht wirklich anders. Für 350 Euro bist Du dann schon in Richtung der 1.4er Liga unterwegs, für bei 430 Euro näherst Du Dich vermutlich der 1,2er Liga (falls es die heute noch gibt).

 

Und diese Objektive sind allesamt optisch erste Sahne, auch die billigen. Waren sie schon zu non-AF-Zeiten und da gab es auch noch keine Softwarekorrektur. Ob es die heute gibt entzieht sich meiner Kenntnis.

Wenn Du im Gegenzug mal ein nicht korregiertes Bild von einem MFT-Objektiv anguckst (habe ich z.B. vom Oly 17 getan) dann fragst Du Dich wirklich und ernsthaft wo der Unterschied von dem Objektiv zu einem Flaschenboden ist. Tonnenförmige Verzeichnung trifft es bei weitem nicht - sieht eher aus wie eine Fisheye-Aufnahme. Und da frag ich mich halt schon, warum der Kram dann so teuer ist...

Dass das 20er die vermutlich beste Linse für MFT ist ist klar (deswegen schiele ich ja danach) - das Preis-Leistungs-Verhältnis ist trotzdem miserabel.

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Das 20er von Panasonic (f 1.7) scheint fast überall ausverkauft. Das Objektiv hatte ich in 2 Online-shops bestellt, beide haben die Lieferzeit immer weiter nach hinten verschoben (an manchen Stellen auf 12-15 Wochen). Und bei ebay gehen selbst die Gebrauchten für über 300 EUR weg...

Dann war ich doch bereit es im Laden zu holen, und dafür evtl. etwas mehr zu zahlen. Aber auch da wars extrem schwierig. In Köln hatte (von meinen Anlaufstellen) nur noch Foto Lambertin am Dom 2 Stück. Davon hab ich eins ergattert :). Preis war 377.- fand ich dann unterm Strich okay, weil ich einfach nicht so lange drauf warten wollte.

Alle Händler haben bestätigt, das Panasonic derzeit mit dem Objektiv extreme Lieferschwierigkeiten hat.

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Ganz einfach gesagt regelt sich der Markt stets selbst.

Eine große Angebotsmenge wirkt sich immer negativ auf den Verkaufspreis aus, und umgekehrt ist die Erwartung längerfristiger Schwierigkeiten der japanischen Hersteller mit steigenden Preisen gleichzusetzen, vom unerwartet starken Yen gar nicht zu reden ...

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Guest User 1435

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Demnächst werden die Preise für gebrauchte, garantiert vor dem GAU in Japan produzierte und deshalb nicht strahlende Objektive in unerwartete Höhen schnellen .....

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Ein Canon oder Nikon 50er mit 1,8er Blende kostet gute 100 Euro. War schon zu DM-Zeiten nicht wirklich anders. Für 350 Euro bist Du dann schon in Richtung der 1.4er Liga unterwegs, für bei 430 Euro näherst Du Dich vermutlich der 1,2er Liga (falls es die heute noch gibt).

 

Und diese Objektive sind allesamt optisch erste Sahne, auch die billigen. Waren sie schon zu non-AF-Zeiten und da gab es auch noch keine Softwarekorrektur.

 

Weißt Du das nur oder vermutest Du das?

 

Zu den Tatsachen, wobei ich nur Angaben zu Canon machen kann: Das EF 1.8 50 mm mag optisch in Ordnung sein. Allerdings neigt der Autofokus dazu, hin und wieder daneben zu hauen. Das Objektiv ist günstig, nur mag ich keine Objektive mit Kunststoffbajonett. Das hat übrigens zur Folge, dass die 1.8/50 mm der ersten Serie gebraucht inzwischen teurer sind, als das 1.8 50 mm II neu.

 

Das EF 1.4/50 mm ist optisch in der Tat nicht schlecht. Nur ist es mechanisch recht anfällig. Such mal die Foren zu Schäden am AF ab. Es gibt dazu schon Reparaturanleitungen.

 

Das EF 1.2 50 mm L, jedensfalls das Exemplar, das ich ausprobiert habe, war optisch sehr gut. Nur Deine Angabe, dass man sich mit 430 Euro dieser Klasse nähert, liegt ein ganz klein wenig neben der Wirklichkeit. Die Linse kostet etwa 1.200 Euro und kostet damit ein Vielfaches der hier diskutierten Pancakes. Also bitten nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

 

Früher waren die 1.8 50 mm und 1.4 50 mm Objektive in der Tat recht gut. Warum? Nun, sie wurden halt in riesigen Stückzahlen hergestellt. Und damit war der Preis auch günstig. Das ist inzwischen anders. Denn die meisten DSLRs kommen - wenn ein Kit-Objektiv beigefügt ist - inzwischen mit einem Zoomobjektiv in den Handel. Zumal ein 50 mm am 1.6 Crop kein Normalobjektiv, sondern eher ein kurzes Tele ist.

 

Natürlich gibt es Objektive, die wirklich auf so einen Schnickschnack wie elektronische Korrekturen verzichten können. Da fallen mir beispielsweise die Summiluxe oder das Noctilux für die Leica M ein. Nur - die sind halt deutlich teurer.

 

Übrigens versucht Canon inzwischen auch Objektivfehler zumindest im Rawconverter herauszurechnen. Ich meine inzwischen gelesen zu haben, dass der mitgelieferte Raw-Converter das kann. Die Unternehmen müssen halt auch sehen, dass sie mit den Preisen im Rahmen bleiben.

 

Viele Grüße

Thobie

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Demnächst werden die Preise für gebrauchte, garantiert vor dem GAU in Japan produzierte und deshalb nicht strahlende Objektive in unerwartete Höhen schnellen .....

 

schwarzer-Humor-Modus: Das wäre zu vordigitalen Zeiten noch viel massiver ausgefallen - besonderns bei Usern, die hin und wieder hochemfindlichen Film nutzen... :eek:

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Demnächst werden die Preise für gebrauchte, garantiert vor dem GAU in Japan produzierte und deshalb nicht strahlende Objektive in unerwartete Höhen schnellen .....

 

Meine Pen E-PL2 und die beiden Kit-Objektive 14-42 und 50-150 sind "Made in China" :)

 

Roger

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Meine Pen E-PL2 und die beiden Kit-Objektive 14-42 und 50-150 sind "Made in China" :)

 

Roger

 

... und über ebay habe ich noch ein Pancake bekommen (Fotohändler aus Wuppertal, scheint noch mehrere auf Lager zu haben).

 

Roger

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Warum sind Objektive für MFT eigentlich allgemein so teuer?

 

Hallo Minkel,

 

einerseits ist die Abbildungsleistung der Objektive recht gut. Ich kenne mich ein wenig mit Canon-Objektiven aus. Da hat auch fast Alles, was gute Abbildungsleistungen hat, einen entsprechenden Preis.

 

Und Wolfgang hat schon darauf hingewiesen: Die Stückzahlen sind deutlich geringer als bei Canon oder Nikon. Und damit schlagen dann halt bei jedem Objektiv auch die Entwicklungskosten durch.

 

Gruß

Thobie

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Hallo Minkel,

 

einerseits ist die Abbildungsleistung der Objektive recht gut....

 

Gruß

Thobie

 

.. aber schlecht korrigiert. Siehe hier:

Olympus / Four-Thirds Lens Tests

 

und hier:

 

Panasonic Lumix G 20mm f/1.7 ASPH - Review / Lens Test Report - Analysis

 

Daher vergibt photozone keine Qualitätsurteile für die mFT-Objektive, da sie elektronisch korrigiert werden.

 

Roger

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..

Daher vergibt photozone keine Qualitätsurteile für die mFT-Objektive, da sie elektronisch korrigiert werden.

Roger

 

Ich weiß, dass die elektronische Korrektur nicht unumstritten ist. Aber für mich ist entscheidend, was hinten herauskommt. Und wenn das 14-45 mm Kit in der Abbildungsqualität locker mit meinem EF 17-45 mmL mithalten kann, dann soll mir die elektronische Korrektur Recht sein. Übrigens, wenn ich das richtig in Erinnerung hab, korrigiert Canon inzwischen auch im Raw-Konverter.

 

Eigentlich ist das bei jedem Hersteller so: Richtig gute Objektive kosten auch ganz richtig gutes Geld. Zugegeben: Die mft-Objektive kommen in der Abbildungsleistung nicht an die Leica-Objektive heran. Allerdings liegen da auch im Preis kleine Welten dazwischen. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann hätte ich schon längst eine M9 mit dem 1.4/21 oder dem 1.4/24 mm Summilux, dem 1.4/50 mm Summilux oder dem 0.95/50 mm Noctilux und dem 2.0 90 mm APO-Summicron. Die Objektive sind wohl über jeden Zweifel erhaben. Nur könnte ich mir für diese Ausrüstung auch einen gut ausgestatteten Kleinwagen oder sogar einen Mittelklassewagen leisten.

 

Gruß

Thobie

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Auch bei Pentax ist in den neueren Kameras eine Korrektur aktivierbar.

 

Außerdem wird dies auch in Kompaktkameras seit langem durchgeführt.

 

Dennoch sollte es bei bei Beurteilung des Preises mit bedacht werden, denn elektronische Korrektur ist einfacher als optische ;)

 

Roger

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Ich weiß, dass die elektronische Korrektur nicht unumstritten ist. Aber für mich ist entscheidend, was hinten herauskommt. Und wenn das 14-45 mm Kit in der Abbildungsqualität locker mit meinem EF 17-45 mmL mithalten kann, dann soll mir die elektronische Korrektur Recht sein. Übrigens, wenn ich das richtig in Erinnerung hab, korrigiert Canon inzwischen auch im Raw-Konverter.

 

Das gilt sicherlich jetzt und heute. Praktischerweise sind wir hier ja im Forum der Altglas-Nutzer. Hätten Leica, Nikon und wie sie alle heissen seinerzeit beim Altglas elektronische Korrekturen gemacht, die beim Vergrössern gegriffen hätten - glaubst Du, wir alle würden mit viel Freude heute 50 Jahre alte Objektive an mft adaptieren können?

Nei mft hast Du halt nicht mehr nur eine Komponente, die die Qualität vor abseites des Sensors bestimmt (nämlich das Objektiv) sondern deren zwei (nämlich Objektiv und Software). Die Softwarekomponente wiederum ist abhängig davon, dass sie in der Umgebung implementiert ist - was wiederum in meinen Augen die Langzeitnutzbarkeit der MFT-Linsen fraglich macht und deswegen einen heftigen Abzug in der B-Note gibt.

 

 

Eigentlich ist das bei jedem Hersteller so: Richtig gute Objektive kosten auch ganz richtig gutes Geld. Zugegeben: Die mft-Objektive kommen in der Abbildungsleistung nicht an die Leica-Objektive heran. Allerdings liegen da auch im Preis kleine Welten dazwischen. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann hätte ich schon längst eine M9 mit dem 1.4/21 oder dem 1.4/24 mm Summilux, dem 1.4/50 mm Summilux oder dem 0.95/50 mm Noctilux und dem 2.0 90 mm APO-Summicron. Die Objektive sind wohl über jeden Zweifel erhaben. Nur könnte ich mir für diese Ausrüstung auch einen gut ausgestatteten Kleinwagen oder sogar einen Mittelklassewagen leisten.

 

Gruß

Thobie

 

Bei aller Liebe: Meine teilweise über 50 Jahre alten Leica-M-Linsen liegen qualitativ zu MFT wie Bentley zu Dacia - mit beiden kommt man von a nach b, beide haben ihre Vorteile und ihre Berechtigung, vergleichen würde ich sie dennoch nicht. Mal ab davon dass ich pro Nutzungsjahr der M-Linsen inzwischen nur noch ein Bruchteil zahle als bei modernen "Wegwerflinsen". :rolleyes: - so gesehen war die Anschaffung nicht billig, aber sehr preiswert. Falls ich in 50 Jahren immer noch mit MFT-Linsen von heute fotografieren sollte revidiere ich meine Einschätzung gerne.

 

Der Wunsch nach hochlichtstarken M-Linsen ist in meinen Augen auch nicht wirklich begründet, speziell bei Leica M: Das Summicron 50/2.0 ist in meinen Augen in jeder Hinsicht die Referenz was Abbildungsvermögen angeht. Die lichtstärkeren Linsen bringen idR neben Preis und Gewicht auch noch die eine oder andere partielle optische Schwäche mit, so dass man die gar nicht unbedingt haben will - und sie auch gar nicht benötigt, weil Du mit der (analogen) M ganz andere Zeiten aus der Hand schiessen kannst als mit einer SLR - Spiegellosigkeit und Tuchverschluss sei Dank. 21er (ich habe das 2.8er) nehme ich ohne Grund ganz gewiss nicht mit, das 35 mm 1,4er wiegt nicht sehr schwer, das Summilux wär mir zu gross und zu schwer, das Noctilux erst recht - zumal das ja schon einen Teil des Sucherbildes verdeckt, wenn ich mich nicht irre. Gleiches gilt für das 2,0/90 - ich habe das 2,8/90 und nutze es höchst selten - für das 2,0/90 hätte ich keinen Bedarf. Die bewusste Entscheidung für überwiegend die lichtschwächere Variante würde ich jederzeit wieder so treffen.

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Bei aller Liebe: Meine teilweise über 50 Jahre alten Leica-M-Linsen liegen qualitativ zu MFT wie Bentley zu Dacia - mit beiden kommt man von a nach b, beide haben ihre Vorteile und ihre Berechtigung, vergleichen würde ich sie dennoch nicht. Mal ab davon dass ich pro Nutzungsjahr der M-Linsen inzwischen nur noch ein Bruchteil zahle als bei modernen "Wegwerflinsen". :rolleyes: - so gesehen war die Anschaffung nicht billig, aber sehr preiswert. Falls ich in 50 Jahren immer noch mit MFT-Linsen von heute fotografieren sollte revidiere ich meine Einschätzung gerne.

 

 

Hallo Petzi,

 

mit großem Vergnügen und gleichzeitigem Erstaunen habe ich deine Lebenserwartung wahrgenommen.

Deine vor 50 Jahren erworbenen Linsen wirst du in 50 Jahren noch nutzen - Respekt - dagegen nimmt sich Johannes Heesters wie ein Schulbub aus.

Aber nun mal zu den Tatsachen.

Du wirst die von dir hochgelobten Leica M Optiken sicherlich zu einer Zeit erworben (oder gar geerbt) haben, wo sich die Nachfrage in Grenzen hielt, und sie deshalb relativ erschwinglich waren.

Wer die Qualität, die vor 50 Jahren gefertigt wurde, mit einem Dacia Logan vergleicht, sollte nicht vergessen zu erwähnen, daß in einem Bentley heute auch VW Uhren ticken !!!

Das gleiche Schicksal ereilt jede Technik, die über einen so langen Zeitraum verglichen wird - wenn in den 60ern die Produzenten bereits in der Lage gewesen wären, die Kameraelektronik in die optischen Ergebnisse eingreifen zu lassen, hätten sie das sicherlich gemacht, und du könntest auch heute nur von hochwertigem Altglas träumen ...

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Der Vergleich mit den Autos hinkt aber gewaltig ;)

 

Mein W115/8 war auch viel besser als der aktuelle Opel, mit dem Benz-BJ 76 hatte ich eben nie Probleme mit dem CAN-Bus und Airbag und ESP und ASR etc.

 

Bequem drin sitzen konnte ich auch und der 1976er Benz war sogar viel billiger als der 2008er Opel.

 

:cool:

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Hallo Petzi,

 

mit großem Vergnügen und gleichzeitigem Erstaunen habe ich deine Lebenserwartung wahrgenommen.

Deine vor 50 Jahren erworbenen Linsen wirst du in 50 Jahren noch nutzen - Respekt - dagegen nimmt sich Johannes Heesters wie ein Schulbub aus.

Aber nun mal zu den Tatsachen.

Du wirst die von dir hochgelobten Leica M Optiken sicherlich zu einer Zeit erworben (oder gar geerbt) haben, wo sich die Nachfrage in Grenzen hielt, und sie deshalb relativ erschwinglich waren.

Wer die Qualität, die vor 50 Jahren gefertigt wurde, mit einem Dacia Logan vergleicht, sollte nicht vergessen zu erwähnen, daß in einem Bentley heute auch VW Uhren ticken !!!

Das gleiche Schicksal ereilt jede Technik, die über einen so langen Zeitraum verglichen wird - wenn in den 60ern die Produzenten bereits in der Lage gewesen wären, die Kameraelektronik in die optischen Ergebnisse eingreifen zu lassen, hätten sie das sicherlich gemacht, und du könntest auch heute nur von hochwertigem Altglas träumen ...

 

So gering war die Nachfrage damals nicht - mein Geldbeutel musste sehr weinen und der Kühlschrank auch. Aber gut - ich schreibe Dir die Preise mal aus der Erinnerung zusammen (Fehler möglich) der M-Sachen, die ich noch habe:

 

Summicron 2.0/50 gekauft ca. 1994 gebraucht (neuwertig, Bj. ca. 1988) für 600.- DM

Summilux 1,4/35 gekauft ca. 1996 gebraucht (guter Zustand, Bj. ca. 1977) für ca. 1200.- DM

2.8./21 gekauft ca. 1996 neu für 3000.- DM

Leica M6 gekauft ca. 1996 gebraucht (neuwertig, Bj. ca. 1986) für 2600.- DM

Leica M3 mit versenkbarem Summaron (?) 3,5/50, geerbt, aus den späten 50ern und seitdem in Familienbesitz. Desgleichen 2,8/90, das ist aber etwas neuer.

 

Ich übersetze der Einfachheit mal 2:1 in Euro, das heisst dann:

Summicron 300 Euro/17 Jahre = Kosten bisher 17,64 Euro/Jahr

Summilux 600 Euro/15 Jahre = Kosten bisher 40 Euro /Jahr

2.8/21 1500 Euro/15 Jahre = Kosten bisher 100 Euro /Jahr

M6 1300 Euro/16 Jahre = 86,87 Euro/Jahr

 

Nun ist der Kram ja nicht Schrott und ich gehe davon aus, zumindest den überwiegenden Teil der Linsen weiterzunutzen - vorerst an mft (aktuell 50er und 90er mit Freude und guten Ergebnissen, die Weitwinkel taugen leider nix da dran, deswegen pausieren sie aktuell). Ansonsten liessen sich die Sachen für durchaus fühlbares Geld verkaufen. Bekommen habe ich für das Geld den Luxus feinmechanischer Präzesion und das Wissen, dass es am Markt kein optisch besseres System gibt. Hart an der Grenze des mechanisch machbaren. Ausserdem eine Ausrüstung, die mit minimalstem Packmass und Gewicht meine Anforderungen erfüllte und - wenn man das nötige KnowHow hatte - exzellente Ergebnisse produzierte. Langlebig und über Jahrzehnte kompatibel.

 

 

Gegenrechnung:

Pen EP-1 Set mit 2,8 17 und 14-45, gekauft neu bei Erscheinen Mitte 2009. Listenpreis ca. 950 Euro. Nehmen wir der Einfachheit mal (willkürliche) Einzelpreise an:

Body EP-1 600 Euro / 2 Jahre = 300 Euro/Jahr

2,8/17 260 Euro/2 Jahre = 130 Euro/Jahr

14-45 90 Euro/2 Jahre = 45 Euro/Jahr

 

Bis die mft-Linsen oder der Body in den Bereich des Leica-Preises kommen dauert es also noch eine Weile - falls sie das jemals schaffen. Bei der Nutzungsdauer glaube ich nicht, dass sie mithalten können. Bekommen habe ich für das Geld die zu dem Zeitpunkt beste am Markt verfügbare Interpretation einer hochqualitativen Reisekamera. Das war super und ich habe den Kauf nicht bereut. Bekommen habe ich allerdings auch das Wissen, dass die Firmen ihr Wissen um Optik und Bedienergonomie beim Übergang zur digitalen Welt schlagartig vergessen zu haben scheinen, einen Haufen Kompromisse und die Sicherheit, dass das System ziemlich sicher nichts zum Vererben sein wird und wahrscheinlich auch nicht über Jahrzehnte kompatibel oder gar konstant. Ich bin wirklich nicht unzufrieden mit der Pen, sogar regelrecht begeistert. Aber würde eine M9 nicht einen für mich als Hobby nicht zu rechtfertigenden Preis kosten hätte ich keine Pen. Und würde Olympus ein "besseres" System bauen würde ich nicht an eine M9 denken. Das ist es was ich damit meine, dass ich die Systeme nicht vergleichen würde: Leica hat mit der M-Serie Jahrzehnte Konstanz bewiesen für den Anwender bedeutet das Investitionssicherheit. Bei mft ist noch nicht klar, ob das in 5 Jahren noch irgendwen interessiert. Damit ist die Investitionssicherheit geringer. Und die Technologie ist eben nicht am Limit des Machbaren vermute ich sondern am Limit dessen, was das Excelblatt des Controlers zulässt. Damit er uns auch nächstes Jahr noch mal was Neues verkaufen kann. Legitim und bei IT-Technologie normal - ich finde es trotzdem schade, nicht zuletzt weil ich so mehr über das Geld das ich dafür ausgebe nachdenken muss - der Kram hat nicht so viel Zeit sich bezahlt zu machen.

 

Der Fairness halber muss man sagen, dass die Leica-Sachen jetzt doch einige Jahre im Schrank lagen und so gesehen der Preis pro tatsächlichem Nutzungjahr höher wäre. Auch erkennt man, dass es nicht schlau war, so viel Geld für ein doch selten genutztes Objektiv wie das 2,8/21 auszugeben. Allerdings war das damals beruflich investiertes Geld, das auch wieder reinkam, heute ist es Hobby. Und da hat jeder alles Recht der Welt beliebiges Geld für was er mag auszugeben ohne irgendwas nachzurechnen. Was nichts an meiner Meinung ändert, dass mft-Objektive zu teuer sind.

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Der Vergleich mit den Autos hinkt aber gewaltig

 

Mein W115/8 war auch viel besser als der aktuelle Opel, mit dem Benz-BJ 76 hatte ich eben nie Probleme mit dem CAN-Bus und Airbag und ESP und ASR etc.

 

Bequem drin sitzen konnte ich auch und der 1976er Benz war sogar viel billiger als der 2008er Opel.

 

 

Deswegen habe ich auch keinen 2008er Opel. :P Einen 76er Benz aber auch nicht. :rolleyes: Hättest Du Deinen heute noch wäre er vielleicht sogar schon mehr wert als neu. :D

 

(Ich musste in Deinem Zitat leider ein paar Smileys löschen, sonst hätte ich nicht antworten können - lustiges System: "Sie haben in Ihrer Signatur oder Ihrem vorherigen Beitrag 5 Grafiken verwendet. Erlaubt sind maximal 3 Grafiken. Bitte klicken Sie auf 'Zurück' und entfernen Sie einige davon.")

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(Ich musste in Deinem Zitat leider ein paar Smileys löschen, sonst hätte ich nicht antworten können - lustiges System: "Sie haben in Ihrer Signatur oder Ihrem vorherigen Beitrag 5 Grafiken verwendet. Erlaubt sind maximal 3 Grafiken. Bitte klicken Sie auf 'Zurück' und entfernen Sie einige davon.")

 

Wie glaubwürdig und halbwegs seriös ein geschriebener Beitrag eingestuft wird, hängt möglicherweise auch von der Zahl der verwendeten Smilies ab - findest du nicht?

Deshalb macht die Beschränkung schon Sinn - vom ersten April mal abgesehen ist das hier doch keine Kindergartenveranstaltung ...

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Wenn die mFT Objektive softwaremäßig nachkorrigiert werden müssen, erklären sich die hohen Preise erst recht nicht...?! Das Argument der geringen Stückzahlen kann ich aber nachvollziehen :)

Wisst ihr, warum z.B. Tamron sich nicht dem mFT-Konsortium anschließt?

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mFT steht für ein System, was klein, leicht und demnach auch ein bisschen Luxus ist. Tamron und auch die anderen Hersteller bauen für große Märkte große Objektive. Das ist ein Unterschied, den man hier ständig unter den Teppich kehren will ;)

 

Wem das Pana-Objektiv zu teuer ist, der kann ja beruhigt ein Canon-Super-Objektiv für 200€ mit Body für 500€ kaufen, der liegt dann in der Summe deutlich unter dem Panasonic-Preis :D

 

:cool:

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