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GH2: Probleme bei Schnellschuss-Blitzen im Automatikmodus


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Meine ersten Fotos mit der GH2, praktisch nach dem Auspacken des Geschenks, entstanden im Modus 'intelligente Automatik', bei Kunstlicht im geschlossenen Raum.

Die Ergebnisse waren niederschmetternd, die Belichtungszeiten schwankten zwischen 1/8 und 1 Sekunde!

In anderen Modi ist mir das nicht mehr passiert. Trotzdem: Kann mir jemand erklären, wie so etwas zustandekommt? Ich hoffe, die Exif-Daten blieben erhalten und jemand kann daraus ablesen, was ich falsch gemacht habe.

Ich weiß schon, dass die Kamera nicht für diese Art der Handhabung gebaut wurde - aber darf man deshalb den 'Idiotenmodus' nicht verwenden? Ich trau' mich die Frage ohnedies nur hier einzustellen, weil's da ja keine blöden Fragen gibt???

Gruß

Peter

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Hallo Peter,

herzlich willkommen im Forum. Mir sind hier die "intelligenten" Entscheidungen der Eselmatik wirklich nicht ersichtlich .. leider bin ich mangels GH2 nicht in der Lage hier die Ursachen zu nennen; aber da hat die Automatik wohl ziemlich viel falsch gemacht. Dir ist höchstens vorzuwerfen, dich auf jene verlassen zu haben? :cool:

Gruß Thorsten

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Anscheinend hat die Automatik auf "Aufhellblitzen" geschaltet, d.h. Es wird an Hand des vorhandenen Lichtes die Belichtung gewählt und dann durch Blitzen eine Schattenaufhellung versucht. Welche Einstellung jetzt zu diesem Vorgehen führte, kann ich jetzt auch nicht beurteilen.

Mir ist soetwas mal mit dem externen Blitz bei einer Nachtaufnahme passiert, daher verwende ich bei dem in der genannten Situation nur mehr die Blendenautomatik (Zeitvorwahl auf 1/160).

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aber darf man deshalb den 'Idiotenmodus' nicht verwenden? Ich trau' mich die Frage ohnedies nur hier einzustellen, weil's da ja keine blöden Fragen gibt???

 

Mach dir nichts draus. Sind schon Leute mit Erfahrung drauf reingefallen, weil sie grad in dem Moment mal nicht auf die Anzeigen der Kamera geachtet haben. :)

Du hast sogar noch Glück gehabt, dass sie nicht in den Nachtmodus umgekippt ist. :) Die Automatik hat da jede Vorstellung verloren, was der Anwender will.

 

Lass einfach den Idiotenmodus weg, wenn z.B. die Zeit kleiner als ist als 1/30 oder was dein Motiv so erfordert.

 

Wenn du Langzeit Blitzen willst um die Stimmung zu erhalten gehe lieber auf S und gebe deine Wunschzeit ein. Musst nur schauen wie zappelig dein Motiv ist. Kannst ja mit 1/10 -1/30 mal üben.:)

 

Das sieht ja fast aus wie ein 3D Bild. Würd ich mal mit der 3D Brille anschauen :D:D:D

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d.h. Es wird an Hand des vorhandenen Lichtes die Belichtung gewählt und dann durch Blitzen eine Schattenaufhellung versucht.

 

Genau das ist das Problem. Die Automatik kann ja nicht wissen, dass sich Personen im Bild befinden, die sich bewegen und dass du kein Stativ genutzt hast.

Die Automatik glaubt richtig zu reagieren. :(

 

Mal abgesehen, davon... das Bild hat immerhin noch einen gewissen Charme und wenn das Mädel und der Hund ruhiger gewesen wären hättest du eine schöne Lichtstimmung hinbekommen.

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Die iA versucht ja anhand irgendwelcher Parameter zu entscheiden, welche Art Szene du gerade aufnehmen willst, um dann entsprechend passende Einstellungen vorzunehmen. Das kann wie bei allen Automatiken halt auch gehörig schiefgehen. Darum würde ich gerade als Anfänger (?) den iA-Modus beim Blitzen vergessen. Unkompliziert ist die Blitzerei im "M"-Modus:

Stelle einfach 1/60 oder bei langen Brennweiten bzw. schnell bewegten Motiven 1/125 ein (mit Weitwinkel und bei ruhigeren Motiven geht auch 1/30) und wähle eine Blende nach Geschmack (nicht zu weit schließen, damit noch etwas Umgebungslicht mit einfließen kann), den Rest erledigt das Blitzgerät. Zweite Möglichkeit, noch einfacher: wähle im "S"-Modus eine verwacklungssichere Zeit (auch wieder 1/30, 1/60 oder 1/125 je nach Motiv) vor, die Kamera erledigt den Rest (arbeitet dann aber vorwiegend mit ganz geöffneter Blende, was beim Zoom o.k. ist, aber z.B. beim lichtstarken 20er evtl. etwas zu wenig Schärfentiefe bringt).

Gruß, leicanik

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Ist es nicht so, dass in der Eselautomatik (iA) ein Szenemodus gesucht wird? Wahrscheinlich wurde hier ein unbrauchbarer Modus gefunden. :cool:).

 

So ist es. Hat sich dann wohl für Langzeitblitzen entschieden. So bei kleiner 1/6 oder so kippt sie dann richtig in den Nachtaufnahmemodus.

Wäre dann Nachtaufnahme mit Vordergrundblitz.

Ist ja garnicht sooo schlecht, aber keine Meldung dabei "Stativ aufbauen, Fernauslöser benutzen und Personen dürfen sich nicht bewegen" :D

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Wenn man die Szenenprogramme nutzt (Porträt innen / Porträt außen usw.) gibt es solche Handlungsanweisungen.

 

:D ECHT? :D Eigentlich bin ich ja der Typ der alles irgendwie ausprobieren muss, aber das gucke ich mir lieber doch nicht an.

 

Panasonic hat eine schicke Umrandung an den Modi am Drehrädchen gemacht. Ausserhalb der Umrandung ist doch alles verboten, oder? :D:D:D

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...Ausserhalb der Umrandung ist doch alles verboten, oder? :D:D:D
Da geht es mir wie dir. Ausprobiert habe ich das noch nicht, ist mir irgendwie suspekt ;). Aber beim Herumspielen mit der neuen Kamera ist es mir aufgefallen. Falls diese Szenenprogramme relativ vernünftig programmiert sind, könnten die aber für einen Einsteiger (oder auch wenn's mal sehr schnell bzw. bequem gehen muß) u.U. auch ganz brauchbar sein. Die sollten ja auch nix anderes machen, als was man sonst selbst auch einstellen würde (also z.B. große Blendenöffnungen bevorzugen, kurze Zeiten bevorzugen etc.) Ist mir aber eigentlich doch zu undurchsichtig, ich habe lieber selbst die Kontrolle. Bei Blitzbildern bin ich z.B. mit Automatiken schon zu oft auf die Nase gefallen bzw. habe genervt ständig an den Einstellungen gedreht. In "M" dagegen weiß ich, was passieren wird, und es klappt.

Gruß, leicanik

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Falls diese Szenenprogramme relativ vernünftig programmiert sind, könnten die aber für einen Einsteiger (oder auch wenn's mal sehr schnell bzw. bequem gehen muß) u.U. auch ganz brauchbar sein.

 

Mit Sicherheit sind die brauchbar wenn jemanden die ganze Technik nicht interessiert. Hauptsache der Erfolg stellt sich ein.

 

Wer tiefer einsteigen möchte kann durchaus die Motivprogramme nutzen und sich die Belichtungswerte am Display anschauen. Mit einigen Grundkenntnissen sollte man dann erkennen, was die Kamera eigentlich so macht.

Exif auslesen.... naja vielleicht schon zu viel verlangt. :confused:

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Mit Sicherheit sind die brauchbar wenn jemanden die ganze Technik nicht interessiert. Hauptsache der Erfolg stellt sich ein.
Obwohl ich ja eigentlich immer noch der Meinung bin, daß man mit ganz puristischer manueller Einstellung und einem guten Einführungs-Buch (oder -Kurs) am Schnellsten in die Materie einsteigen kann und am schnellsten lernt, wie die Zusammenhänge sind. Die Automatiken machen m.E. paradoxerweise erst so richtig Sinn, wenn man das Manuelle beherrscht und weiß, was passiert. Sonst beherrschen eben die Programme den Fotografen ;)

Gruß, leicanik

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Falls diese Szenenprogramme relativ vernünftig programmiert sind, könnten die aber für einen Einsteiger (oder auch wenn's mal sehr schnell bzw. bequem gehen muß) u.U. auch ganz brauchbar sein. Die sollten ja auch nix anderes machen, als was man sonst selbst auch einstellen würde (also z.B. große Blendenöffnungen bevorzugen, kurze Zeiten bevorzugen etc.)

Die drehen u.a. auch an den Parametern der JPEG Engine, jedenfalls lese ich das so zwischen den Zeilen raus.

 

Ich verwende sehr häufig den P Modus mit der GF1, da sind mir solche Schnitzer wie das Bild am Anfang noch nicht untergekommen. Allerdings habe ich meistens auch die Gesichtserkennung eingeschaltet, da weiß die Kamera vermutlich, dass sie nicht zu lange belichten darf.

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paradoxerweise erst so richtig Sinn, wenn man das Manuelle beherrscht und weiß, was passiert.

Ich glaube in den letzten 10 Jahren ist durch die Motivprogramme viel Grundwissen verloren gegangen.

Wer will überhaupt noch was wissen? Es reicht doch 1000 Euro hinzulegen und seinen Anspruch auf gute Bilder anzumelden. :confused:

Die Kamera mit den meisten Automatiken ist die Beste. Frei nach dem Motto "deine Kamera macht aber gute Bilder" :D

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und einem guten Einführungs-Buch (oder -Kurs) am Schnellsten in die Materie einsteigen kann und am schnellsten lernt, wie die Zusammenhänge sind.

 

Ja, liest denn noch jemand was anderes als Google?

 

Im meinem Bikerforum haben auch fast alle ihre Reparaturanleitung, aber wenn jemand eine Birne wechseln will oder den Luftdruck prüfen will fragt er lieber im Forum. Lach nicht... ist so... :(

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Ich danke euch für die tröstlichen Worte!:)

Die 'Eselmatik' tut ja normalerweise kund, welches Motivprogramm sie erkannt zu haben glaubt. Manchmal bleibt's aber bei einem schlichten 'iA' in der Anzeige. Und die Unterschiede sind ja beträchtlich: Empfindlichkeit, Belichtung, Weißabgleich und und und ...

Mittlerweile komm' ich ohnehin mit den Knöpfen, Rädchen und Anzeigen ein wenig besser zurecht. Ich hab' zwar, bevor ich mein Geschenkpäckchen öffnen durfte, die Bedienungsanleitung immer wieder zu lesen begonnen - aber das ist ja wieder eine ganz andere Geschichte. :mad:

Zu dem Fragezeichen hinter dem Anfänger: Ich fühle mich zurzeit absolut als solcher. Einige Jahrzehnte Kompaktkameras haben Spuren hinterlassen. Hoffentlich hab' ich das Lernen noch nicht verlernt (und das Langzeitgedächtnis könnt' auch ein bisserl helfen ;)).

Ein paar schöne Bilderln, die in der Zwischenzeit gelungen sind, stimmen mich zuversichtlich.

 

Gruß

 

Peter

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Und wenn das Langzeitgedächtnis mal Lücken aufweisen sollte (ich rede aus Erfahrung :D): Wir helfen immer gerne ;).

Übrigens hast du schon Recht: Man könnte sich durchaus bessere Bedienungsanleitungen vorstellen - solche sind vielleicht auch ein Grund, warum sie kaum noch jemand liest :rolleyes:

Noch was zu iA: Wenn die nur "iA" ruft, und nicht angibt, welche Szene sie glaubt, erkannt zu haben, dann (nehme ich an) hat sie sich nicht entscheiden können und nimmt irgendeine "Allround-Einstellung". Und daß diese im Zweifelsfall dann eben gerade nicht passt, wundert ja auch nicht so wirklich ...

Gruß, leicanik

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Und daß diese im Zweifelsfall dann eben gerade nicht passt, wundert ja auch nicht so wirklich ...

 

Eigentlich interessiert mich der Mode nicht die Bohne, aber die Programmierer haben doch einiges bedacht.

Die Blitzanzeige wechselt tatsächlich bei wenig Licht von A auf S=Langzeitblitzen. Die Verwackelwarnung kommt auch zuverlässig.

Die Information über die Situation ist also da.

Nur wer achtet drauf? Bei mir würde die Alarmglocke kommen wenn die Zeit allmählich zu lang wird.

Da kenn ich meine Tagesverfassung und meine Versagerschwelle. :D

Wie zappelig das Motiv ist sieht man ja. :D

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Eigentlich interessiert mich der Mode nicht die Bohne, aber die Programmierer haben doch einiges bedacht.

Die Blitzanzeige wechselt tatsächlich bei wenig Licht von A auf S=Langzeitblitzen. Die Verwackelwarnung kommt auch zuverlässig.

Die Information über die Situation ist also da...

Guck an, die Kamera ist noch besser, als man so denkt :). Das Problem bei Vollautomatiken sind die Nutzer - ich reihe mich da leider mit ein. Sobald die Automatik werkelt, schaue ich nicht mehr genau genug auf die ganzen Anzeigen. Zumal ich es nicht leiden kann, wenn das ganze Sucherbild vollgeschrieben wird, und darum oft mit der Minimal-Anzeigendarstellung arbeite.

Gruß, leicanik

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und darum oft mit der Minimal-Anzeigendarstellung arbeite.

 

Und genau da kommt die Verwackelwarnung nicht. Blitz A und S schaltet aber sichtbar um.

Das ist natürlich Fatal für einen Anfänger, denn Minimal Anzeige ist doch Auslieferungszustand oder? :(

 

Ich weiß nicht ob da akkustisch was gemeldet wird. Ist alles AUS bei mir. :)

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.Ich weiß nicht ob da akkustisch was gemeldet wird. Ist alles AUS bei mir. :)
Ja, bei mir auch - ich kann das Gepiepse nicht leiden ;).

Wie der Auslieferungszustand ist, weiß ich nicht mehr. Ich meine, meine Kamera hätte erstmal alles angezeigt. Na, egal, wenn man Einstllungen benutzt, die einem die Kontrolle über die Parameter lassen, muß man ja auch nicht alles angezeigt bekommen. Da reicht es, Blende, Zeit und ISO zu wissen :)

Gruß, leicanik

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