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Inzwischen dürfte sich herumgesprochen haben, dass Leica-Objektive auch an spiegellosen EVIL Kameras (mFT, NEX, ...) eine gute Wahl sind. Natürlich ergibt sich durch deren Crop-Faktor gegenüber KB jeweils eine andere Bildwirkung und damit jeweils ein anderer Einsatzbereich. So wird z.B. aus einem 35mm WW an mFT bereits ein leichtes Portrait-Objektiv und das 50mm Noctilux stellt bereits am oberen Ende des Portrait-Bereichs wunderbar frei. Ein 75er Summarit wird bereits zu einem lichtstarken Tele z.B. für Bühnenfotografie.

 

Ich möchte den Reigen hier mit einem Noctilux an einer GH2 eröffnen. Es ist noch das alte 1.0 Modell aus der letzten E60 Serie, adaptiert mit einem Adapter von Voigtländer.

 

5456405797_db52ddb7a8.jpg

 

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(GH2 + Noctilux @ f1.4, mit ACR aus RAW, click für XXL und EXIFs)

 

5459379245_0316f6f13d_b.jpg

(GH2 + Noctilux @ f1.4, mit ACR aus RAW, click für XXL und EXIFs)

 

Blendenreihe (f2.0, f1.4, f1.0):

(Auch wenn das Nocti bei Offenblende manchmal schon etwas weicher und kontrastärmer wirkt, belohnt es mit Zerstreuungskreisen, die gegenüber f1.4 noch sichtbar an Größe zunehmen)

5459387375_ecb3399e41_z.jpg

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(GH2 + Noctilux, click für XXL und EXIFs)

 

5459391615_59c15d3841_b.jpg

(GH2 + Noctilux @ f1.4, mit ACR aus RAW, click für XXL und EXIFs)

 

Noch ein Beispiel vom Leica Summarit 75/2.5 an der GF1:

 

l1000107_pssgzg.jpg

 

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(GF1 + Summarit 75/2.5, mit ACR aus RAW, click für XXL und EXIFs)

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Morgen zusammen,

 

und hallo, tpmjg.

Beieindruckend, deine Vergleiche und die Bilder - allesamt sehr schön.

Weniger beeindruckend das Ergebnis des allerersten Bildes, das in Blende zwei ja eklatante Schwächen aufweist.

Die von dir angesprochenen Zerstreuungskreise sind ja potthässlich, und einem Objektiv dieser Preisklasse nicht angemessen.

Da wird immer über die Offenschwächen des Nokton fabuliert, aber so offensichtliche Defizite kann ich in dieser Form dort nicht entdecken ...

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Den Fall habe ich schon vor 2 Jahren mit meinen R-Objektiven an der G1 durchprobiert. Es funktionierte alles einwandfrei.

Doch aus Bequemlichkeit übrig geblieben ist die G1 mit den Pana-Objektiven.

 

Ich denke, das Problem sind nicht die Leica-Objektive, sondern die "Knipser", die ohne Autofocus und mit manueller Einstellung nicht mehr klar kommen.

(Erfahrung aus meinen Workshops).

 

MfG Dieter

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Weniger beeindruckend das Ergebnis des allerersten Bildes, das in Blende zwei ja eklatante Schwächen aufweist.

Die von dir angesprochenen Zerstreuungskreise sind ja potthässlich, und einem Objektiv dieser Preisklasse nicht angemessen.

 

Bei Blende f2.0 machen sich in der Tat die Blendelamellen deutich bemerkbar, aber dieses Problem hat jedes Objektiv bei leichter Abblendung. Immerhin sind es noch 10 Lamellen und nicht 6, wie bei einigen billigen Pendants anderer Hersteller. Bemerkenswert finde ich eher, dass die Lamellen so geschnitten sind, dass sie auch bei Blende 1.4 noch nahezu runde Zerstreuungskreise ergeben.

 

Im übrigen war das Haus im Hintergrund ca. 50m entfernt. Kein anderes Objektiv hätte auf bei einer Fokussierung auf ein ca. 3m entferntes Objekt die Lichterkette des Hauses noch derart zerstreut.

 

Ich bin ansonsten ja auch schon von den Voigtländer Noktons angetan, aber die Chremigkeit des Noctilux Bokehs erreichen sie bei weitem nicht. Vielleicht werde ich demnächst mal ein paar Vergleiche einstellen, auch wenn es aufgrund unterschiedlicher Brennweiten immer etwas hinkt.

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Hi, tpmg,

 

vielen Dank für Deine Bildbeispiele. Auch ich nutze Leica Objektive (5 im Bestand) bzw. Objektive mit M Bajonett von ZEISS (2 im Bestand) und Voigtländer (2 im Bestand).

 

Bei mir war einer der Gründe, die Pen zu kaufen, die Möglichkeit, meine Leica M Objektive zu adaptieren.

 

Inzwischen hat sich meine Nutzung ein wenig geändert. An der Pen verwende ich lediglich Brennweiten über 50 mm, ansonsten nehme ich die SONY NEX, an der auch meine Weitwinkel problemlos funktionieren.

 

Viel Spaß auf Deinem anspruchsvollen Weg, wünscht immodoc!

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Heute, aus Langeweile entstanden: Ein Portrait unserer Jüngsten beim Fernsehen, einmal mit dem Voigtländer Nokton 1,2/35 mm Aspherical an der GF1 und einmal mit dem APO-Summicron M 2/90 mm, jeweils bei Offenblende. Erste Aufnahme zeigt sehr schön, dass das oft bekrittelte angebliche Unvermögen von MFT zur Freistellung nicht wirklich stichhaltig ist. Man muss halt bei der Aufnahme etwas mitdenken und das Objekt / die Person günstig platzieren. In den gezeigten Fällen sind die Bücherregale im Hintergrund rund 2,5 Meter vom Portraitierten entfernt.

Für Portraits ist die Schärfe des Noktons selbst bei Blende 1,2 mehr als ausreichend, auch wenn das 90er APO-Summicron im 100-Prozent-Ausschnitt zeigt, dass es deutlich mehr Biss hat.

 

Frank

 

PS: Sonstige adaptierte Lieblingsobjektive mit hoher Leistung an MFT: M-Summicron 2/50 mm, Nokton 1,5/50 mm, Zeiss G Planar 2/45 mm (das beste 50er an MFT, sieht man mal vom astronomisch teuren Summilux-M 1,4/50 mm ASPH. ab) und Zeiss G Sonnar 2,8/90 mm.

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Ich habe auch einige M-Objektive ( 28/2.0 35/2.0 50/1.4 90/2.8 ), wenn ich diese verwenden wollte wäre es aber doch besser eine Olympus µ4/3 zu kaufen - besserer Aufstecksucher und ins Gehäuse integriertes IS-System - oder?

Edited by digital
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Ich habe auch einige M-Objektive ( 28/2.0 35/2.0 50/1.4 90/2.8 ), wenn ich diese verwenden wollte wäre es aber doch besser eine Olympus µ4/3 zu kaufen - besserer Aufstecksucher und ins Gehäuse integriertes IS-System - oder?

 

Ich denke, eine Diskussion, welche Kamera den besseren (Aufsteck-)Sucher hat oder welche Vorteil ein Inbody-Stabi bringt, ist hier fehl am Platz. Um es abzukürzen: Ja, ein EVF bringt bei solchen Linsen deutliche Vorteilt für die genaue Fokussierung. Und ja, die Olys haben derzeit den besseren Aufsteck-Sucher, der jedoch nicht die Qualität und Auflösung der in den G-Modellen eingebauten Sucher erreicht. Und ja, ein IS ist besser, als keiner, gerade wenn man mit lichtschwachen Linsen Zooms fotografiert (um die es hier aber nicht geht). Kommt aber eben darauf an, was und unter welchen Bedingungen Du fotografierst. Hier muss jeder für sich selbst abwägen und dazu gibt es bereits genügend andere Threads, die voll mit diesen Diskussionen sind.

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  • 1 month later...

Danke, Nightstalker.

 

Inzwischen bin ich übrigens vom Leica Noctilux 50/1.0 zum Summulux 50/1.4 ASPH gewechselt. Es geht zwar nicht ganz so weit auf, aber bei f1.4 (die ich auch beim Nocti i.d.R. vorzog) bildet das Summilux besser ab - es ist im Focusbereich schärfer und im out-of-focus-Bereich noch chremiger (entspricht da etwa dem Noctilux 60/0.95 bei f1.4). Vor allem aber ist es bereits bei dieser Blende schon nahezu frei von Farbsäumen, mit dem sowohl das alte als auch das neue Noctilux bei starken hell/dunkel-Kontrasten zu kämpfen haben.

 

Beispiele:

 

5616741106_52dc8ffac1_z.jpg

 

5637735950_72012daeb8_z.jpg

 

5637735080_90bcaa6c43_z.jpg

 

(click für andere Größen)

 

Und es ist natürlich deutlich kompakter, als das Noctilux:

 

5624079947_89035cc78f_z.jpg

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Nachdem ich mich auch ein wenig in die Materie einarbeite, werden die Fragezeichen größer und größer. Es scheint, als seien die größeren R-Objektive günstiger zu haben. Liegts am nicht mehr unterstützen System?

 

Preislich angenehmer sind die Voigtländer Noktons, insbesondere das 35er oder 40er hat es mir angetan. Gibt es hier schon Erfahrungen, insbesondere im Verlgeich zum Pana/Leica 45er Macro? Andere Tipps in diesem Brennweitenbereich?

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Nachdem ich mich auch ein wenig in die Materie einarbeite, werden die Fragezeichen größer und größer. Es scheint, als seien die größeren R-Objektive günstiger zu haben. Liegts am nicht mehr unterstützen System?

 

Zum Teil sicher auch daran, zum Teil aber auch am Alter der Linsen. Das 50er Summilux-R ist z.B. noch nicht mit ASPH-Linsen bestückt und dementsprechend mit der Qualität des aktuellen Summilux-M 50/1.4 ASPH kaum vergleichbar.

 

Das R-System war aber auch ein Spiegelreflex-System mit entsprechend größerem Auflagemaß. Wenn Du die Linsen adaptieren willst, brauchst Du also auch einen deutlich längeren Adapter.

 

Preislich angenehmer sind die Voigtländer Noktons, insbesondere das 35er oder 40er hat es mir angetan. Gibt es hier schon Erfahrungen, insbesondere im Verlgeich zum Pana/Leica 45er Macro? Andere Tipps in diesem Brennweitenbereich?

 

Mit dem Pana-/Leica 45er Macro sind sie aufgrund der kürzeren Brennweite schwer vergleichbar. Das 35/1.2 ASPH ist sein Geld wert, wird aber nicht mehr produziert (im Sommer soll ein Nachfolger kommen), von den kleinen "Classic" Linsen, also z.B. dem 40/1.4 würde ich eher die Finger lassen. Es ist zwar preiswert und sehr kompakt, aber hinsichtlich Schärfe erst ab f.2.0 oder sogar 2.4 brauchbar.

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....Mit dem Pana-/Leica 45er Macro sind sie aufgrund der kürzeren Brennweite schwer vergleichbar. Das 35/1.2 ASPH ist sein Geld wert, wird aber nicht mehr produziert (im Sommer soll ein Nachfolger kommen), von den kleinen "Classic" Linsen, also z.B. dem 40/1.4 würde ich eher die Finger lassen. Es ist zwar preiswert und sehr kompakt, aber hinsichtlich Schärfe erst ab f.2.0 oder sogar 2.4 brauchbar.

 

So schlecht ist mein Nokton 1.4/40 nicht. Erstens ist es ja ein portrait-Objektiv und nicht unbedingt eine "Landschafts-Brennweite" und da stört ein bisschen Randabfall nicht und zweites ist es schon leicht abgeblendet auch im Kontrast recht gut. Ich finde es ab Blende 2.0 untadelig und das ist doch recht ordentlich ...

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gibt es Meinungen/Erfahrungen zum Voigtländer 58/1,4 an mFT?

 

Grüße

Werner

 

Bei F1.4 ist es nocht recht weich im Kontrast und neigt auch zu Überstrahlungen, bei Portraits ist das weniger ein Problem, manchmal sogar recht vorteilhaft ;)

 

Abgeblendet auf 2.8 ist es sehr scharf.

 

Mkir persönlich sind 58mm an mFT aber schon zu lang für Portraits ...

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Mal wieder was zum Topic dieses Threads. Detailstudien der "Shtandart", die gerade zu Besuch in Hamburg's Hafencity ist (kleiner Vorgeschmack auf den Hafengeburtstag am nächsten Wochenende).

 

5677045428_881de3dbf1_b.jpg

 

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(Leica Summilux 50/1.4 bei Offenblende mit ND-Filter an GH2; click für XXL)

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