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silverbullet

M Objektive an APS-C - endlich!

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Nur einmal, ehrlich gesagt. Ist halt völlig geräuschlos. Fürs Theater bestimmt super, aber mir fehlt die akustische Rückmeldung des Auslösers...

 

Außerdem fotografiere ich grundsätzlich in RAW. Und der elektronische Verschluß geht wohl nur in Jpeg wenn ich das richtig verstanden habe?!

 

Vorhin habe ich erstmals vom Stativ geschossen. Mit dem Kippsucher ist das ja ein Traum!

Schön von oben reinpillern und gut ists. Da kann man sich den teuren Aufstecksucher fast schon schönrechnen indem man das Stativ eine Nummer kleiner kauft!

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Die Ricoh GXR ist halt das 'Hässliche Entlein' unter den APS-C Systemkameras.

Was bei der Einführung vor zwei Jahren mitleidig belächelt wurde, konnte nun durch die Vorstellung des Mounts ins Gegenteil gedreht werden.

 

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:

Ein Design, das nicht nur wie oben beschrieben, die alten Analogschätzchen der Leica, Jupiter, Steinheil und was weiss ich für Linsen aufblühen läßt, sondern natürlich auch die neuen Rechnungen.

 

Was hier kaum einer weiss, ist die Tatsache, dass Ricoh auch Weitwinkel von 21 und 28mm mit Leica M Bajonett im Programm hatte. Heute Sammlerstücke.

 

Der Preis für den Body und Mount liegt fast auf dem Niveau der Leica IR Filter für ein paar Objektive. Die braucht's nun nimmer......

 

Wichtig ist, dass man mit den Fokussierhilfen klarkommt. Da ist natürlich bei Weitwinkel- und Normalbrennweiten ein Messsucher besser, aber ab 75mm Brennweite hochgeöffnet sieht die Welt schon wieder anders aus.

 

Ricoh sollte jetzt einfach das Mount nehmen und einen 30MP Schwarzweisssensor ohne Bayerfilter auf den Markt bringen. Bingo!

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...Wichtig ist, dass man mit den Fokussierhilfen klarkommt. Da ist natürlich bei Weitwinkel- und Normalbrennweiten ein Messsucher besser, aber ab 75mm Brennweite hochgeöffnet sieht die Welt schon wieder anders aus.
Wieso, hat die Ricoh denn keine Lupenfunktion zum Fokussieren?

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Ja perfekt, sogar wählbar, ob Bild-in-Bild oder Vollbild. Das ist doch dann einem Meßsucher gar nicht unterlegen.

 

mmhhh, ein Messsucher mit einem Weitwinkel in Arbeit - da kommt Freude auf. Die Frage ist, ob der Ricoh Sucher von seiner Auflösung her mit den gerade bei Weitwinkel 'gleitenden' Schärfebereichen klarkommt, bzw. der Anwender.

 

Aber so ist es im Leben: es geht nicht alles, Kompromisse sind immer einzugehen. Bei dem Ricoh Mount allerdings nicht bei der Bildqualität.

 

Das Potenzial ist riesig: alles adaptierbar, der Prüfstein sind die Leica M System Objektive, das ist die Messlatte, siehe Weitwinkel an m4/3.....

 

Vielleicht, wenn wir nörgeln, baut Ricoh ja einen neuen EVF mit den Sony Daten - wenn die Schnittstelle die Datenmenge bereit stellen kann.

Momentan ist die Auflösung Backscreen wie EVF so um die 900 T

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Die Ricoh GXR ist halt das 'Hässliche Entlein' unter den APS-C Systemkameras.

Was bei der Einführung vor zwei Jahren mitleidig belächelt wurde, konnte nun durch die Vorstellung des Mounts ins Gegenteil gedreht werden.

 

Wichtig ist, dass man mit den Fokussierhilfen klarkommt. Da ist natürlich bei Weitwinkel- und Normalbrennweiten ein Messsucher besser, aber ab 75mm Brennweite hochgeöffnet sieht die Welt schon wieder anders aus.

 

 

Na ja, das Problem dürfte weniger das hässliche Entlein sein, sondern eher die Tatsache, dass die GXR nicht so poppig/flippig daherkommt, wie der bisherige Sony-NEX-Kram. Beschäftigt man sich erst mit der Kamera intensiv, entdeckt man, wie viele Möglichkeiten die GXR bietet - allein beim Thema Fokussierhilfe. Das 2,5/28 mm WW ist voll offenblendentauglich und erlaubt die ernsthafte Fotografie bei wenig Licht mit höheren/hohen Empfindlichkeiten. Hier spielt der größere Sensor auch im Bild sichtbar seine Stärken aus im Vergleich zu MFT.

 

Das Hauptproblem bei der GXR ist, dass "Ricoh" draufsteht. Kein klingender Name. Deshalb wird sie wohl nur von Leuten gekauft, denen Markenfetischismus fremd ist oder die durch Zufall erfahren haben, was das Ding mit dem 28er, dem 50er Makro und/oder dem M-Modul zusammen mit Spitzenobjektiven leistet. Ich fotografiere schon lange mit M-Objektiven an MFT-Bodys, aber die GXR mit M-Modul ist schon noch qualitativ eine andere Liga. Weil ich bei meinen MFT-Kisten völlig mit 12 MP bestens auskomme, ist es für mich auch völlig egal, dass an den oben genannten Objektiv-Modulen oder am M-Modul auch nur ein 12-MP-Sensor fest verbaut ist. Der ist schließlich richtig gut.

 

Für mich ist das kleine kantige GXR-Ding eine DER überaus positiven Überraschungen, die ich eigentlich viel zu spät in die Finger bekommen habe...

 

Frank

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...Das Hauptproblem bei der GXR ist, dass "Ricoh" draufsteht ...
Naja, mir ist der Name auch nicht wichtig, wenn der Inhalt passt, und außerdem hatte für mich der Name Ricoh durchaus einen guten Klang (Ricoh GR analog und Ricoh GRD). Schon an der GRD und GX100/200 fand ich die Bedienung sehr ansprechend. Aber einige Punkte machten die GXR für mich zunächst - nach anfänglichem Interesse - doch erstmal weniger interessant:

  • die modulare Bauweise macht die ganze Angelegenheit nicht gerade billig
  • so ein Modul wirkt irgendwie unhandlicher zu verstauen als ein Objektiv
  • ein Modul auf Kompaktkameraniveau an so einer Kamera fand ich uninteressant
  • kein Zoom mit großem Sensor
  • langsamer AF

Aber seit es das WW-Modul gibt und erst recht jetzt mit dem neuen M-Modul sieht die Sache ganz anders aus. Und ein wahrer Handschmeichler ist die Kamera sowieso, mit ihrer robusten Bauweise und ihrer ehrlichen Kantigkeit.

 

Gruß, leicanik

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Ob poppig, flippig und auch egal, welche Marke - aber wer mag heute noch eine Kamera kaufen, deren Display fest hinten drauf bappt? Es ist doch längst nicht mehr zeitgemäß, eine Kamera zwangsläufig vor dem Kopf halten zu müssen.

 

Und das von Ricoh - wo die einst wegweisend ergonomische Kameras im Programm hatten. Kennt noch einer die RDC-7 und ihre Vorgänger? Die waren auf ihre Art weit moderner als das, was Ricoh heute anbietet. Schade.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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... wer mag heute noch eine Kamera kaufen, deren Display fest hinten drauf bappt?...
Klar, ein Klappdisplay wäre jetzt noch die Krönung. Aber es werden noch jede Menge Kameras gekauft und benutzt, die keines haben. An meiner GH2 liebe ich es, aber wenn der Betrachtungswinkel gut ist (wie ist der eigentlich bei der Ricoh?) dann geht es schon auch so. Und sie hat ja auch noch einen Aufstecksucher. Mit so einer Ausstattung haben schon viele PEN-Besitzer viele hervorragende Bilder produziert. Aber stimmt: Für eine GXR Mark II wäre das eine gute Idee.

 

P.S.: Du kannst natürlich auch mal Sony den Vorschlag machen, die NEX mit einem für alte Objektive optimierten Sensor und einem M-Bajonett auszurüsten, dazu ein leiser Verschluß und eine einblendbare Sucherlupe (Bild-im-Bild), vielleicht überlege ich es mir dann ...

 

Gruß, leicanik

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merkwürdigerweise fanden die meisten leute es die letzten 60 jahre ganz ok, die kamera vor den kopf zu halten.

 

Das ist nicht merkwürdig, sondern eine direkte Folge des Spiegelreflex-Systems. Was dank der Digitaltechnik inzwischen (fast) obsolet ist. Und schon vor der SLR-Zeit hatten Fotografen die Kamera auch ganz gern vor dem Bauch. Nebenbei wurden damals nicht so viele Bilder produziert, die andere Menschen von oben her zeigen. Da wussten die Fotografen noch, wie - bzw. auf welcher Höhe - man eine Kamera hält...

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Das Fehlen eines Klappdisplays halte ich für sehr leicht verschmerzbar. Schließlich gibt es den tollen EVF mit Klappmechanismus. Beim Arbeiten vom Stativ ein Genuß. Er ist nicht billig, ist aber schon fast bezahlt wenn man das Stativ ein, oder zwei Nummern kleiner kaufen kann wegen ihm.

 

 

Kleines Voigtländer 40mm 1.4 vs. Jupiter 8 Sonnar Shootout.

 

Ein Forumsmitglied bat mich um einen Test seines schönen Voigtländers.

Das Voigtländer ist das kleinste mir bekannte 1.4er lichtstarke M Objektiv:

Voigtlaender - Die offizielle Homepage - 40 mm / F 1,4 Nokton

 

Das mache ich natürlich gerne. Wer hat nicht Spaß am Ausprobieren eines feinen Glases...

 

Beginnen wir mit Blende 1.4. Da spielt das Nokti natürlich noch allein:

 

 

Hier lag auch das Hauptinteresse der Testanfrage. Wie lässt sich mit der GXR bei offener Blende 1.4 fokussieren? Ich kann nur sagen ein Hoch auf die eingebauten Fokushilfen. Es ist ein Kinderspiel bei statischen Motiven manuell exakt den Punkt zu setzen. In dem Falle habe ich die Lupe in Stufe 2 auf dem Gesamtbildschirm des VF2 gelegt und konnte nun die leuchtenden Kontrastkanten genau auf die Vogelschnabelspitze legen. Punktlandung!

 

Blende 2.

 

Voigti.

 

 

Jupi.

 

 

Blende 2.8.

 

Voigti.

 

 

Jupi.

 

 

Blende 4.

 

Voigti.

 

 

Jupi.

 

 

Natürlich kann man beide Objektive aufgrund der Brennweitendifferenz von 10mm nicht absolut miteinander vergleichen. Trotzdem ist schön zu sehen das beide richtig Klasse sind. Beeindruckend die Schärfe bei Offenblende:

 

Voigti 1.4.

 

 

Nokti 2.0.

 

 

Und beide legen zu f4 nochmals eine Schüppe drauf was die Schärfe angeht. Da bleibt kaum ein Wunsch offen.

 

Interessant auch wieder das beide Objektive vom geringfügigen Abblenden Bokehtechnisch betrachtet stark profitieren. Das Voigti bei 2.0 und das Jupi bei 2.8 machen auf mich einen wesentlich ruhigeren Eindruck. Nicht immer ist die technisch mögliche größte Blende auch die geschmacklich schönste zum Freistellen. Ich werde ich Zukunft das Jupiter sicherlich erst ab 2.8 zum Freistellen nutzen.

 

Man kann dem Fotokollegen nur zu dem Voigtländer beglückwünschen. 1.4er Lichtstärke in der kleinen, feinen Verpackung, das ist große Klasse.

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Mal ein Beispiel für höhere Empfindlichkeit und dunkle Voraussetzungen.

 

Es war sehr dunkel (bis auf die Lichter), daher etwas überbelichtet.

 

Auch wenn es schon rauscht, ist das für meine Bedürfnisse noch brauchbar.

 

Das Modul gibt meiner Meinung nach die feierliche Stimmung recht gut wieder.

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