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Papierabzüge und Bildoptimierung


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Hallo,

 

ist es eigentlich empfehlenswert, beim Bestellen von Papierabzügen die von allen Fotolaboren angebotene Option der automatischen Bildkorrektur/-optimierung zu nutzen, sofern

 

  • es sich um mehrere Hundert künstlerisch anspruchsloser Urlaubsbilder handelt und
  • man direkt die JPGs aus der Kamera ohne Eigenbearbeitung verwendet,
  • andererseits die Bilder ohne handwerkliche Fehler wie grobe Unterbelichtung sind?

Gruß

Ralph

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Solche größeren Bestellungen gebe ich auch von Zeit zu Zeit auf, und bisher habe ich diese automatische Korrektur immer deaktiviert. Wenn Dein Eindruck ist, dass die Bilder weitestgehend korrekt belichtet sind, besteht für so eine Optimierung auch kein Bedarf - andererseits kann dann auch wenig schiefgehen, wenn die Korrektur doch aktiviert ist.

 

Einzig bei Aufnahmen, die aus der Reihe fallen wegen Sondersituationen wie Sonnenauf-/untergang, Nachtaufnahmen, Schnee-/Strandbilder bei Sonnenschein etc. könnte die automatische Korrektur die Stimmung der Bilder verändern.

 

Ich würde alle Bilder vor dem Absenden an den Bilderservice einmal sichten, Ausreißer ggf. korrigieren und die automatische Korrektur deaktivieren.

 

Viel wichtiger aus meiner Sicht ist die Deaktivierung der meist starken Komprimierung für eine "schnelle Übertragung". Diese Option ist manchmal etwas versteckt, je nach Übertragungssoftware. Bei FTP passiert das natürlich nicht.

 

Grüße

Thomas

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Mit welchen Online-Laboren habt ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?

Ich habe gerade bei einem der größten und renommiertesten Labore ein regelrechtes Waterloo erlebt: Kalender wurde 2 x nachgebessert und ist nun auch in der dritten Version immer noch grauenvoll.

 

Ich hatte alle automatischen Korrekturen oder Kompressionen ausgeschaltet - der Labor-Kundendienst hatte mir nach persönlicher Betrachtung der hochgeladenen Bilder im Vergleich zu der glieferten Waren auch recht gegeben - aber dann trotzdem wieder Mist gemacht.

 

Grüße

Lumix

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Ich habe vor kurzer Zeit zwei Fotobücher mit der CEWE-Software gemacht. Beim ersten war die Bildoptimierung eingeschaltet. Das habe ich jedoch bei der Bestellung nicht bemerkt, da man diese in den Tiefen der Software selber auschalten kann. Das Ergebnis waren recht üppig colorierte Bildchen, besonders bei Rottönen. Beim zweiten Buch habe ich die Bildoptimierung ausgeschaltet, da waren die Farben nicht ganz so kräftig, aber immer noch völlig ausreichend.

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Mit welchen Online-Laboren habt ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?

Grüße

Lumix

Also die beste Bildqualität liefert ALDI. Da ich meine Fotos immer schnell brauche, lasse ich sie online von daheim aus beim Media Markt entwickeln. 2010 waren es 1 800 Fotos im 10er Format in Hochglanz.

Meine Erfahrung bei MediaMarkt ist die:

Ich entwickle in LR3, dann verkleinere ich die Bilder auf maximal 2376 x 1584 Pixel.

Dannach lösche ich die exif Daten.

Wenn man eine größere Pixelzahl sendet und die exif Daten nicht löscht wird manchmal bei MediaMarkt das Bild "verschlimbesert" sprich: leichte Unschärfe, manchmal leichte Farbverschiebungen, flaues Bild.

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Hallo,

 

ist es eigentlich empfehlenswert, beim Bestellen von Papierabzügen die von allen Fotolaboren angebotene Option der automatischen Bildkorrektur/-optimierung zu nutzen, sofern ...

Ralph

 

Vor wenigen Tagen kam ein Fotobuch meiner Frau zurück, bei dem sie erstmals die Korrektur eingeschaltet hatte. Die Korrektur hatte den Bildern gut getan. Sie ist heute vermutlich etwas ausgefeilter als vor einigen Jahren (die Bildkorrektur, nicht meine Frau), wo noch etwas grob vorgegangen wurde. Sie ist aber immer noch auf ein durchschnittliches Publikum ausgerichtet, dass wenig an seinen Tonwerten feilt oder überhaupt weiß was das ist.

 

Wenn du nicht selbst nachbearbeitest, dann würde ich es einfach mal probieren. Es wird bestimmt kein Fiasko werden. Mach mal einen Teil zum Vergleich nicht bearbeitet. Dann weißt du es definitiv.

 

Ganz abraten würde ich dir nur, wenn du deine jpg-Einstellungen in der Kamera so ausgefeilt hast und auch immer unter genauester Beachtung des Histogramms bei der Aufnahme arbeitest, dass fast nichts mehr an den Aufnahmen zu verbessern bleibt.

 

Nur Mut.

Peter

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Vor wenigen Tagen kam ein Fotobuch meiner Frau zurück, bei dem sie erstmals die Korrektur eingeschaltet hatte. Die Korrektur hatte den Bildern gut getan. Sie ist heute vermutlich etwas ausgefeilter als vor einigen Jahren (die Bildkorrektur, nicht meine Frau), wo noch etwas grob vorgegangen wurde. Sie ist aber immer noch auf ein durchschnittliches Publikum ausgerichtet, dass wenig an seinen Tonwerten feilt oder überhaupt weiß was das ist.

 

Danke an alle, die geantwortet haben. Bisher (vor meiner GF1) habe ich immer mit Korrektur entwickeln lassen, was zu vielen guten und einigen falschen Ergebnissen geführt hat.

 

In der Regel gefallen mir meine Bilder so, wie sie sind, d.h. eine Bildbearbeitung am PC würde keine unbedingt erforderliche Verbesserung bringen. Wäre die Korrektur im Fotolabor gleicher Natur könnte ich also gut darauf verzichten.

 

Meine Hauptsorge ohne Korrektur ist jedoch, daß die Bilder generell zu flau/zu grün/zu ... werden, weil der Belichter sich die Daten gar nicht mehr anschaut und ein 0815-Profil anwendet, welches vielleicht nicht für alle Kameras geeignet ist.

 

Ich denke, beim nächsten Auftrag schicke ich mal ein paar Testbilder mit.

 

Gruß

Ralph

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Ich habe vor kurzer Zeit zwei Fotobücher mit der CEWE-Software gemacht. Beim ersten war die Bildoptimierung eingeschaltet. Das habe ich jedoch bei der Bestellung nicht bemerkt, da man diese in den Tiefen der Software selber auschalten kann. Das Ergebnis waren recht üppig colorierte Bildchen, besonders bei Rottönen. Beim zweiten Buch habe ich die Bildoptimierung ausgeschaltet, da waren die Farben nicht ganz so kräftig, aber immer noch völlig ausreichend.

 

Dem kann ich nur zustimmen. Meine bisher erstellten Cewe-Fotobücher werden ohne Optimierung besser.

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