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Adamcito

Spiegellose Pentax im Frühjahr?

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1. Physik ist nicht zu umgehen. 200 mm sind nicht kleiner zu bauen, da die Brennweite die Größe vorgibt.

Ein echtes Teleobjektiv ist kürzer als seine Brennweite. Die Brennweite ist, etwas vereinfacht gesagt, der Abstand zwischen dem zweiten, bildseitigen Nodalpunkt und dem Brennpunkt, und bei einem Teleobjektiv verlegt man den bildseitigen Nodalpunkt noch vor die Frontlinse. Das sieht dann so aus:

 

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Hi!

 

Mein Ideal war immer Pancakes plus möglichst großen Sensor ("groß" natürlich auch was die Pixelanzahl betrifft).

Sonst macht für mich eine "Kleine Kamera" keinen Sinn.

(Für mich macht 300 mm nur an einer "Großen Kamera" Sinn.)

 

Oder kommt es nur auf die Pixeldichte an?

Also längste Brennweite, die es als Pancake gibt plus dichtesten Sensor?

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Ein echtes Teleobjektiv ist kürzer als seine Brennweite.

Danke, wieder was dazugelernt.

Ich denke aber, dass man das auch nur in einem bestimmten Rahmen durchführen kann. Somit ist eine gewisse Länge nicht unterschreitbar!?

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(Für mich macht 300 mm nur an einer "Großen Kamera" Sinn.)

Warum eigentlich?

Ein 300er passt doch ganz gut zu einer G(H)x:D.

 

An Analogen KB hatte man früher auch 600/800mm ja sogar Spiegelobjektive mit 1000/1600/2000mm

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Ich habe mich etwas unklar ausgedrückt.

 

In meinem Hinterkopf steckt die Sicht der Spiegellosen als Ersatz für Kompaktkameras. Aber viele wollen damit alles fotografieren.

Wenn ich auf Fotosafari nach Afrika fahren würde, hätte ich einen Fotokoffer mit allen möglichen Teles dabei.

Im Alltag, im Großstadtdschungel, möchte ich das nicht.

 

Für mich machen die Spiegellosen halt nur mit Pancakes Sinn und das Portraittele würde ich gerade noch akzeptieren.

Deswegen würde ich lieber in die Breite gehen und einen größeren Sensor nehmen. Wichtig ist ja hauptsächlich die Tiefe für das Verstauen.

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Nach 2 Wochen NEX kann ich folgendes feststellen:

 

Ich halte die Nex zu 90% auf Ellbogenhöhe, das Display ist nach oben geklappt, ich schaue nach unten, wie in einen Schachtsucher.

 

Mit manuellen Objektiven funktioniert das sehr gut, linke Hand hält von unten die Kombi und fokussiert. Bis 100mm Brennweite kein Problem.

 

Mir fällt auf, dass ich mit dieser Haltung nicht so als Fotografierender wahr genommen werde, als mit einer DSLR am Kopf. So kann man unauffälliger fotografieren.

 

Das Klappdisplay nach oben finde ich absolut wichtig. Alles andere kommt für mich persönlich nicht in Frage.

 

Pentax reizt mich sehr, ich hatte ja fast alle DSLRs von dieser Marke.

Ich freue mich auch, dass die K5 so gelungen ist.

 

Was die Objektiveschiene von Pentax betrifft, da habe ich keine Ahnung, ob die auch auf ein kleineres Auflagemaß setzen wollen. Notwendig ist es aber nicht, denn Pentax hat ja gute Pancakes, das 21mm, das 40mm und das 41mm Limited.

 

So klein wie die Nex muss so ein Body nicht sein, denn sonst wird es schon wieder fummelig. Die 22mm an Mehrdicke durch das Auflagemaß kann man sicher gut verpacken.

 

Und ganz wichtig - ein integrierter, starker Blitz. Sonys Lösung bei der Nex ist m.M. nach ein filigraner Scherz. Ich weiß nicht, was sich die Ingenieure da gedacht haben.

 

Ich hoffe, Pentax macht hier keine Experimente.

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Und ganz wichtig - ein integrierter, starker Blitz.

Für mich ist das äußerst nebensächlich - ich mag keine direkte Frontalblitzerei und zum indirekten Blitzen ist JEDER Einbaublitz zu schwach

 

Ein Einbaublitz muß aber auf jeden Fall die Masterfunktion zur drahtlosen Steuerung von nicht frontal aufgestellten Slaves beherrschen!

Das hat im spiegellosen Systembereich bisher leider nur Oly bei der E-PL1 richtig gemacht

Bei Pentax kann man guter Hoffnung sein, da die entsprechende Technik im DSLR-Bereich vorhanden ist.

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Jetzt wird es spannend. Auf "mirrorlessrumors.com" (ich kann leider das Verlinken nicht) wird in ca. 6 Stunden eine neue Pentax vorgestellt werden.

Gruß novo

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Danke, wieder was dazugelernt.

Ich denke aber, dass man das auch nur in einem bestimmten Rahmen durchführen kann. Somit ist eine gewisse Länge nicht unterschreitbar!?

 

Die Frage ist immer, welche Randbedingungen du definierst...

Ein Spiegelobjektiv faltet z.B. den Strahlengang, so dass sich die Baulänge drastisch kürzen lässt.

 

Ohne jetzt genauer drüber nachzudenken, hängt das Potential sicher auch davon ab, welche Gläser und andere Technologien du verwendest.

Ich hatte mit Michael z.B. schon einen interessanten Disput über die Canon DO Objektive, die holografische Strukturen in die Linsen einbacken.

 

Gruß

Andreas

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Oh je, kleinerer Sensor als die XZ-1, Crop-Faktor 5,6...(wer rechnet mal schnell den Sensor aus?)

 

Da haben die Admins wieder ein Problem mit der Rubrik:rolleyes:. Ist das noch eine Kompakte mit großem Sensor? Oder eher kleiner Sensor mit kleiner kompakten Systemkamera dran?

 

Japaner, Frauen und Kinder werden sie sicher lieben. Und hoffentlich abgedichtet, falls sie mal in die Kaffeetasse fällt. Die könnte man von der Größe her glatt an den Weihnachtsbaum hängen...

 

Wieder eine Bereicherung des Marktes.

 

Man fragt sich immer: Rechnet sich so was? Wäre eine MFT, abgedichtet und mit solchen Objektiven, für Pentax nicht besser gewesen?

Edited by RMFT

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Sensordaten bei einem Cropfaktor von 5,6 dürften laut Wikipedia sein: 1/2,3", Diagonale 7,7 mm, 3,3% Fläche, bezogen auf KB. Grüße novo
Oh je, kleinerer Sensor als die XZ-1, Crop-Faktor 5,6... Wieder eine Bereicherung des Marktes.

 

... mit der wir uns hier nicht weiter befassen brauchen

 

Da doch lieber eine XZ-1 oder LX5 mit lichtstarkem Zoom leistungsstark und kompakt in einem Teil

anstatt Gefummel mit Mikrowechselobjektivchen :

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Wenn sich das so bewahrheitet, wird es offenbar die Konkurrenz zu Kenkos C-Mount-System; die neue Klasse der 1/2,3-Zoll-Systemkameras beginnt sich zu formieren …

 

Ich bin da etwas ratlos, wenn mir einen Markt für so etwas ausdenken sollte – für die Spielzeugabteilung vielleicht? Für ein Goodie, das einem aus dem Cornflakes-Karton in die Milch plumpst – in jeder Packung ein Teil des Systems, sammle sie alle! – wäre es vielleicht doch noch zu teuer.

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Ich bin da etwas ratlos, wenn mir einen Markt für so etwas ausdenken sollte – für die Spielzeugabteilung vielleicht? Für ein Goodie, das einem aus dem Cornflakes-Karton in die Milch plumpst – in jeder Packung ein Teil des Systems, sammle sie alle! – wäre es vielleicht doch noch zu teuer.

 

Und wie die erst aussehen wird mit adaptierten Linsen

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Ich bin da etwas ratlos, wenn mir einen Markt für so etwas ausdenken sollte – für die Spielzeugabteilung vielleicht? Für ein Goodie, das einem aus dem Cornflakes-Karton in die Milch plumpst – in jeder Packung ein Teil des Systems, sammle sie alle! – wäre es vielleicht doch noch zu teuer.

 

Mirrorless Rumors | Home

 

Es scheint sich zu bewahrheiten.

 

Es gab auch diese minituarisierten Modelleisenbahnen für Leute, die zu wenig Stellfläche für die normale Spurbreite hatten. Schaut man sich die langen Kameralisten in manchen Signaturen an, werden sicherlich auch diese Mini-Systemkameras ihre Käufer finden.

 

Schade finde ich, dass die Hersteller es nicht schaffen oder auch nicht wollen, wirklich kleine Kameras mit etwas grösseren Sensoren auszustatten. Bei Filmkameras sahen die Verhältnisse günstiger aus.

Crop Faktor 3 werden wir zu Beginn maximal von einem Hersteller sehen, der eigene Sensoren herstellt und lohnenswerte Mengen absetzen kann. Also nicht Pentax, die nehmen müssen, was am Markt verfügbar ist.

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Wenn sich das so bewahrheitet, wird es offenbar die Konkurrenz zu Kenkos C-Mount-System; die neue Klasse der 1/2,3-Zoll-Systemkameras beginnt sich zu formieren …

 

Ich bin da etwas ratlos, wenn mir einen Markt für so etwas ausdenken sollte – für die Spielzeugabteilung vielleicht? Für ein Goodie, das einem aus dem Cornflakes-Karton in die Milch plumpst – in jeder Packung ein Teil des Systems, sammle sie alle! – wäre es vielleicht doch noch zu teuer.

 

Ganz so negativ sehe ich das nicht, denn nicht überall wird die Fahne der Rauschfreiheit und der kompromisslosen Bildqualität so hoch gehalten wie hier im Forum. Schließlich werden ja auch weit mehr Kompaktkameras verkauft als Systemkameras.

Kleine Kameras gab es ja auch schon früher. Ich denke da an die Minox C, oder später an die APS-Kameras, wo es sogar eine SLR gab. Nur waren früher die Einschränkungen solcher Kameras weit größer - man denke nur mal an die Preise von Bildern für die Minox. Heute hätte man es in dieser Hinsicht einfacher.

 

Bleibt natürlich die Frage, was denn der Vorteil einer so kleinen Systemkamera wäre gegenüber einer Kompaktkamera, die ja üblicherweise alles eingebaut hat (von Weitwinkel bis Tele, Makrofunktion, Blitz).

 

Evtl. lassen sich ja die in großer Zahl vorhandenen und oft sehr lichtstarken C-Mount-Objektive für Überwachungskameras adaptieren - das wäre schon interessant. (Ich habe auch schon mal davon geträumt, ein C-Mount-Objektiv mit einer F31fd zu verbandeln.)

 

Jetzt würde mich aber mal interessieren, wie das mit dem Verschluss gelöst ist. Denn das Rattern einer NEX oder mFT ist das, was mich an meinen derzeitigen Kameras am meisten stört. Und falls das, was sich da anbahnt, deutlich leiser wäre, könnte das für mich ein Kaufargument sein.

 

Schönen Gruß

vom Südlicht

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... Schließlich werden ja auch weit mehr Kompaktkameras verkauft als Systemkameras. ... Bleibt natürlich die Frage, was denn der Vorteil einer so kleinen Systemkamera wäre gegenüber einer Kompaktkamera, die ja üblicherweise alles eingebaut hat (von Weitwinkel bis Tele, Makrofunktion, Blitz).

 

Das frage ich mich auch.

 

Evtl. lassen sich ja die in großer Zahl vorhandenen und oft sehr lichtstarken C-Mount-Objektive für Überwachungskameras adaptieren - das wäre schon interessant. (Ich habe auch schon mal davon geträumt, ein C-Mount-Objektiv mit einer F31fd zu verbandeln.) ...

 

Trotzdem kann ich mir noch nicht vorstellen, welche Kunden das sein sollen, die ein neu entwickeltes derartiges System auch aus Herstellersicht rechtfertigen:

 

Sie möchten eine besonders kleine und leichte Kamera,

sie möchten mit unterschiedlichen Brennweiten fotografieren,

sie legen keinen Wert auf hohe Bildqualität,

sie interessieren sich für das Experimentieren mit den im Fotobereich ziemlich exotischen C-Mount-Objektiven ...

 

Wenn dieses Gerücht sich bewahrheitet, dann sind wir von der hier oft vermuteten Götterdämmerung der DSLR wohl weiter entfernt als zuvor.

Warum scheuen sich renommierte Kamerahersteller, die Vorteile elektronischer Sucher nun auch in "ernsthaften" Kameras verfügbar zu machen?

 

Grüße

Thorsten

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Ganz so negativ sehe ich das nicht, denn nicht überall wird die Fahne der Rauschfreiheit und der kompromisslosen Bildqualität so hoch gehalten wie hier im Forum. Schließlich werden ja auch weit mehr Kompaktkameras verkauft als Systemkameras.

Ja eben. Wie will man Leuten eine Systemkamera verkaufen, denen eine hohe Bildqualität weitgehend egal ist? Die wären doch auch in Zukunft mit einer Kompaktkamera besser bedient.

 

Generell wäre eine Kamera, die ohne weitere Zusätze alles kann, was man braucht, einem komplexeren System vorzuziehen. Man entscheidet sich doch für eine Systemkamera, weil sie mehr als eine Kompaktkamera leistet – und nicht weil es irgendwie toll wäre, mit einer Tasche voller Systemkomponenten herumzulaufen, die man erst passend zusammen setzen muss.

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Wenn dieses Gerücht sich bewahrheitet, dann sind wir von der hier oft vermuteten Götterdämmerung der DSLR wohl weiter entfernt als zuvor.

Warum scheuen sich renommierte Kamerahersteller, die Vorteile elektronischer Sucher nun auch in "ernsthaften" Kameras verfügbar zu machen?

 

Warum diese pessimistische und so einseitige Sicht? Ich glaube, diese Kamera wird ein ganz witziges Spielzeug und gehe davon aus, dass die kaum einer anderen Produktgruppe was weg nimmt. Im Gegenteil: Sie könnte eine "Einstiegsdroge" für mancheinen werden.

 

Und der elektronische Sucher ist - so vermute ich - das weitaus teuerste Bauteil einer solchen Kamera. Wohingegen ich hoffe, dass das hier vermutete System preislich recht weit unten angesiedelt ist.

 

Schönen Gruß

vom Südlicht

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Warum diese pessimistische und so einseitige Sicht? Ich glaube, diese Kamera wird ein ganz witziges Spielzeug und gehe davon aus, dass die kaum einer anderen Produktgruppe was weg nimmt. Im Gegenteil: Sie könnte eine "Einstiegsdroge" für mancheinen werden.

 

Und der elektronische Sucher ist - so vermute ich - das weitaus teuerste Bauteil einer solchen Kamera. Wohingegen ich hoffe, dass das hier vermutete System preislich recht weit unten angesiedelt ist.

 

Na dann spekulieren wir mal

:

 

Ein witziges Spielzeug könnte sie sein, aber nicht vielleicht eher als Drittkamera für Traditionalisten, die mit Wechseloptiken hantieren, als für Neueinsteiger?

 

Ist eine bunte Kompaktkamera mit schönem Zoom (und darauf abgestimmten Sensor) oder etwas i-Phone-artiges nicht eher ein witziges Spielzeug für diejenigen, die eine "Einstiegsdroge" bekommen sollen?

 

Und was ist dann die "harte Droge"? Eine Pentax K5? Oder nicht eher eine Lumix G oder ähnliches, die aber bei Pentax nicht im Regal stehen?

 

Es sollte nicht pessimistisch oder einseitig klingen, was ich schrieb - ich versuche nur zu verstehen, was Pentax zu einer solchen Kamera motiviert.

 

Und ja: Es gibt oder gab auch hier im Forum die Hoffnung darauf, dass die alteingesessenen Kamerahersteller nun im Segment der Spiegellosen nachziehen und auch "ernsthafte" Kameras mit elektronischem Sucher anbieten. Ein solcher dürfte kaum noch teurer sein als ein Spiegelreflex-Sucher samt seiner anspruchsvollen und empfindlichen Mechanik - und den praktischen Nachteilen, die sich daraus ergeben.

 

Grüße

Thorsten

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