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Ein klassisches Motiv in der x-ten Version. Meinungen sind mir sehr wichtig.

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GH1 + 45mm/2,8 Makro

Ulrich

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servus Wahn,

 

Zu deinem Bild:

Den Pflanzenstiel hast du genutzt, um das Bild 2/5 zu 3/5 vertikal zu teilen.

Das Blatt dient dir, das Bild in der Diagonalen von links oben, nach rechts unten zu teilen.

 

Damit hast du eine Bildaufteilung geschaffen, die bei der Wahrnehmung sehr wirksam ist.

 

Der eigentliche Bildschwerpunkt ist der Schärfebereich der Wassertropfen auf dem Blatt. Und dieser sollte die Kernaussage des Bildes sein. Die Unschärfe der restlichen Wassertropfen und des Blattes, sowie der Rest des Bildes, verstärken den Schäftebereich und damit die Bildaussage.

 

In meiner Wahrnehmung habe ich nun ein Problem. Der vertikal teilende Stiel lenkt, als weiterer Bildschwerpunkt, von der eigentlichen Bildaussage ab. Meine Augen wechseln ständig zwischen dem Schärfebereich und der vertikalen Teilung hin und her und verharren nicht auf der zentralen Bildaussage.

 

Durch Beschneiden habe ich versucht, die zentrale Bildaussage mehr in den Mittelpunkt der Aufnahme zu rücken, um das Wandern der Augen etwas zu minimieren. Ich hoffe, dass du mit dem Verwenden deines Bildes einverstanden bist.

 

Ich sehe in meiner Bearbeitung einen Versuch, mich mit deinem Bild auseinanderzusetzen. Mir ist bewusst, dass dies nur eine weitere Möglichkeit einer Bildgestaltung darstellt. Es geht um die Wirkung der zentralen Bildaussage durch unterschiedliche Sichtweisen.

 

Gruss aubani

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Hallo „aubani“, danke für die umfangreiche Einschätzung.

Möglicherweise habe ich das „Wandern der Augen“ durch die Betonung der grünen Längstmaserung auf der Blattrückseite gefördert. Die Blattoberseite sollte nicht einfach im oberen Bildteil enden, sondern durch den Bogen - wenn auch im Unscharfen - einen optischen Bezug zu dem Bildteilenden Stängel herstellen. Von der betonten Längstmaserung erhoffte ich mir dabei Unterstützung.

Schaue ich mir das korrigierte Bild an, finde ich das auch alles wieder, aber stärker konzentriert, so dass ich sagen kann: Einverstanden!

Auch ein Danke an "donalfredo": Aber jetzt geht es mir auch so, dass ich häufiger auf diese unscharfe Maserung als auf den - zugegeben schmalen - Schärfebereich schaue.

Ulrich

Edited by Wahn
Ergänzung
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Hallo,

ich finde, bei "aubanis" Bearbeitung ging ein gut Teil der Dynamik des sich biegenden Blattes verloren. Das fehlt mir, und deshalb gefällt mir das Original besser. Nur überlege ich, ob es nicht noch besser wäre, wenn der Schärfepunkt auf dem großen Tropfen liegen würde. Irgendwie liegt mir der Schärfepunkt etwas zu beliebig. Aber das ist Kritteln auf hohem Niveau - das Bild ist klasse.

 

Schönen Gruß

vom Südlicht

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Servus Wahn,

 

danke dir für deine Antwort.

 

An den Beiträgen der Kollegen siehst du ja, dass es viele Wege nach Rom gibt. Ich habe mit der Beschneidung meine Route mal eingebracht.

 

Was ich an deinem Bild gelernt habe, ist zu versuchen, sich auf die zentrale Bildaussage zu konzentrieren und die gestaltenden Bildelemente bei Nahaufnahmen, eher sparsam einzusetzen.

 

Jedenfalls danke ich dir für deine gelungene Aufnahme, die mich so zum reflektieren brachte.

 

Gruss aubani

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...ich finde, bei "aubanis" Bearbeitung ging ein gut Teil der Dynamik des sich biegenden Blattes verloren. Das fehlt mir, und deshalb gefällt mir das Original besser. Nur überlege ich, ob es nicht noch besser wäre, wenn der Schärfepunkt auf dem großen Tropfen liegen würde. Irgendwie liegt mir der Schärfepunkt etwas zu beliebig. Aber das ist Kritteln auf hohem Niveau - das Bild ist klasse...

 

...anmutig, elegante Formen, schön in Szene gesetzt... gefällt mir gut! Version 1 ist um Klassen besser!

 

Ich denke auch so! Wie Suedlicht schon sagte, könnte die Hauptschärfe eine Tick weiter hinten (oben) liegen. Dann würde der Bogen auch stärker betont. Aber es bleibt trotzdem ein klasse Bild!

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Mir gefällt die konzentriertere Fassung besser.

Die Bildaussage wird eindeutiger. Allerdings finde ich die Tropfen bei beiden Bildern nicht schön. Sie sind mir zu hart (überschärft?).

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Mir gefällt das Original besser, weil räumlich großzügiger.

Bei der vorgeschlagenen Verlagerung des Schärfebereichs weiter nach hinten, käme mir der dann vorn verlängerte Unschärfeteil zu dominant entgegen. Kurz, ich würde die Komposition unverändert lassen.

Eine Korrektur des sehr starken Kontrastes im Bereich der Schärfentiefe hätte ich jedoch noch als Wunsch anzumelden. Dieser passt meiner Meinung nach nicht so recht zum insgeamt poetischen Motiv.

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Hier eine Korrektur (verringerter Kontrast):

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Ulrich

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