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Hallo,

ich bin in einem anderen Forum gerade über das merkwürdige Angebot dieses Teils gestoßen: Dandelion AF confirm / IS Emulator (programmable) for Micro 4/3

 

Und nun rätsele ich, was dieses Teil von den angegebenen Versprechnungen überhaupt halten kann. Zuallererst heißt das Ding schon mal falsch, es müsste nämlich "MF confirm" heißen - falls diese Funktion bei mFT-Kameras überhaupt tun sollte.

 

Für FT (und auch viele andere Kamerasysteme) gibt es solche "AF-confirm-Adapter" schon lange. Angeblich piept's dann, wenn das Motiv im Fokus ist. Kennt das jemand?

 

Vielleicht hat ja jemand mehr Ahnung von der Technik und mag sich mal damit befassen?

 

Schönen Gruß

vom Südlicht

 

PS: MEIN Traum wäre ein Adapter für alte Objektive, der mir die Fokuslupe automatisch einschaltet, wenn ich am Fokusring drehe. Aber schon das ist ja kaum denkbar, denn welches Objektiv informiert schon darüber?

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Danke für den Link, Jo. Man muss dort eine ganze Weile lesen bis man drauf kommt, dass dort ein Adapter mit Chip an einer Olympus E3 mit Leica-R-Objektiv getestet wird. Mein Verdacht scheint sich zu bewahrheiten: Das "AF-Confirm", das ja ein "MF-Confirm" ist, tut überhaupt nur mit dem Phasen-AF (dort wird gesagt "nicht mit dem Live View". Womit das von mir verlinkte Angebot noch mehr Rätsel aufgibt, denn es ist explizit für mFT, wo es keinen Phasen-AF gibt.

 

Einziger Vorteil könnte dann sein, dass die Brennweite an die Kamera übermittelt wird, aber wie man die in den Chip bekommt, ist mir nicht klar. Es liest sich ja fast so, als müsse man das an der Kamera einstellen - womit sich die Katze in den Schwanz beißt.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

(weiter vom Adapter mit programmierter Brennweite und Knopf für Display-Zoom träumend)

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Danke für den Link, Jo. Man muss dort eine ganze Weile lesen bis man drauf kommt, dass dort ein Adapter mit Chip an einer Olympus E3 mit Leica-R-Objektiv getestet wird. Mein Verdacht scheint sich zu bewahrheiten: Das "AF-Confirm", das ja ein "MF-Confirm" ist, tut überhaupt nur mit dem Phasen-AF (dort wird gesagt "nicht mit dem Live View". Womit das von mir verlinkte Angebot noch mehr Rätsel aufgibt, denn es ist explizit für mFT, wo es keinen Phasen-AF gibt.

 

Einziger Vorteil könnte dann sein, dass die Brennweite an die Kamera übermittelt wird, aber wie man die in den Chip bekommt, ist mir nicht klar. Es liest sich ja fast so, als müsse man das an der Kamera einstellen - womit sich die Katze in den Schwanz beißt.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

(weiter vom Adapter mit programmierter Brennweite und Knopf für Display-Zoom träumend)

 

 

... muss nicht so sein! Denn die Erkennung, ob der Fokus sitzt oder nicht, erfolgt bei beiden Methoden (Phase und Kontrast) in der Kamera.

Ich vermute (weil ich die Schaltung nicht kenne) daß nachdem dei Kamera festgestellt hat, das das Bild fokussiert ist, dies an das Objektiv rückgemeldet wird (damit das aufhört zu fokussieren) und dann das Bereitschaftlicht aufleuchtet und ausgelöst werden kann.

Bei manueller Fokussierung ist der Befehl an das Objektiv, die Fokussierung zu beenden, überflüssig (wird also in dem Adapterchip nur als Ready simuliert und so an die Kamera zurückgemeldet). Jedenfalls verstehe ich so "poseidon", den ich als Guru in solchen Fragen immer als zuverlässig angetroffen habe.

Die Funktion dieses Fokussierchips im Adapter emuliert also an den entsprechenden kontakten die Motorbewegung im Objektiv, meldet also der Kamera, wenn er von dieser gefragt wird, ob das Objektiv fokussiert hat und still steht, in jedem Fall ok (weil es weder für die manuelle Fokussierung noch für die Blende einen Sensor im Adapter gibt). Die berichteten Erfahrungen zeigen, dass es funktioniert, allerdings nur so schnell wie man manuell scharfstellen kann, also langsamer. Berichtet wird auch, dass es mit Schnittbildmattscheibe trotzdem besser und genauer geht.

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Hallo!

ich bin in einem anderen Forum gerade über das merkwürdige Angebot dieses Teils gestoßen: Dandelion AF confirm / IS Emulator (programmable) for Micro 4/3

 

Und nun rätsele ich, was dieses Teil von den angegebenen Versprechnungen überhaupt halten kann.

Nun, das kommt darauf an, ob du durch die Olympus oder die Panasonic Brille blickst. Und bei Olympus wieder durch die normale oder die Mikrobrille.

 

Der Dandelion wurde für alle Olypus E-Serie Kameras entwickelt, weil die ohne den Chip keine Fokusbestätigung können/konnten. Mit dem Chip hat man dann das grüne Licht im Sucher, das anzeigt, daß der Fokus paßt.

Es gibt dann noch verschiedene Geschmacksrichtungen des Chips, also Brennweite, max. Öffnung etc. können von der Kamera ins Exif einkopiert werden. Neuere Dandilions sind sogar schon Anwenderprogrammierbar, ich mußte mit dem Dimitri immer aushandeln, was ich im Exif haben wollte.

Nun, so schön das mit meiner E-300 ging, mit der L10 war der ganze Löwenzahn rasch verblüht, soll heißen, die Chips am Adapter gingen garnicht ins Kamerabajonett rein - also neue Adapter für alle möglichen Anschlüsse besorgt und keinen Chip angeklebt. Aber für die L10 (wie auch zuvor die L1) ist der Chip nicht nötig, die Kameras lassen sich auch ohne Chip mit Fokusanzeige betreiben.

Für FT (und auch viele andere Kamerasysteme) gibt es solche "AF-confirm-Adapter" schon lange. Angeblich piept's dann, wenn das Motiv im Fokus ist. Kennt das jemand?

Für Canon EOS habe ich auch eine ganze Reihe Adapter mit Fokusanzeige Chip.
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Herzlichen Dank an Harald und Jo für die umfassende Aufklärung!

 

Bleibt wirklich die Frage, ob das bei den E-P-Modellen Sinn macht. Eine Fokusbestätigung hatte mich noch nie interessiert - der AF sitzt, wenn das Qietschen aufhört (bei FT-Objektiven), bei MF nehm ich eh immer die Fokuslupe und entscheide selber, wann was scharf ist. Irgendwelche Pieps- oder andere Geräusche habe ich meiner Kamera untersagt. (Nur beim Verschluss stellt sie sich quer ;-))

 

Das einzig interessante wäre, die Brennweite in den EXIFs zu wissen, vielleicht auch den Typ des Objektivs. Eigentlich hatte ich gehofft, die für den IS eingestellte Brennweite auch bei Fremdobjektiven in den EXIFs zu finden, ein kurzer Test mit PhotoMe verlief aber negativ.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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  • 4 weeks later...

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Um mal Butter bei die Fische zu bringen habe ich einen Dandelion IV gekauft: AF Chip "Dandelion" IV Generation. EMF. For Olympus bei eBay.de: Lens Accessories (endet 03.10.10 07:55:36 MESZ) - das ist effektiv der gleiche wie hier, da selber Hersteller: AF Chip "Dandelion" IV Generation for Olympus | AF Lens Adapters | peleng8.com - Peleng 8mm f/3.5 Circular Fisheye Lens for Canon, Nikon, Olympus

 

Nach Montage in meinen Minolta MD-MFT-Adapter folgte ich der Anleitung des Herstellers, die unter http://peleng8.com/pic/programming_olympus_en.pdf zu finden ist. Es gibt auch andere Versionen wie bspw. die hier: [EN]Programowanie Dandeliona dla Olympusa i Panasonica « Remigiusz – greenshadow enter

 

Die Programmierung des Chips erfolgt wie in der Anleitung beschrieben, wobei zu beachten ist, dass bei meiner G2 (und somit auch bei G1/GF1/GH1, etc.) mit dem "lens reset button" in der Tat der Knopf für die Objektarretierung gemeint ist. Wenn man ihn drückt, führt das Objektiv einen reset durch. Alternativ kann man auch die Kamera aus- und einschalten.

 

Nachdem ich also den Chip so programmierte, dass er F1.7 an die Kamera meldet, stellte ich fest, dass das quasi auch schon alles ist, was man einstellen kann. Bei älteren Versionen konnte man anscheinend noch einen Bereich angeben, bspw. F1.7 - F22, aus dem man dann mittels Kameramenü wählen konnte. Schade, dass das nicht mehr geht.

 

Sehr schade ist auch, dass der Hersteller den Mund wirklich voll nimmt, was die Funktion betrifft. Bei mir zumindest funktioniert er nämlich in einer Weise, die komplett unbrauchbar ist.

Wählt man an der Kamera AFC, meckert die Kamera, dass man doch auf AFS stellen soll. Folgt man dem Hinweis und versucht dann, das Motiv durch langsames (!) Fokussieren scharf zu stellen, dann findet die Kamera den Punkt optimaler Schärfe durchaus. Allerdings leuchtet der grüne ich-habe-Fokus-Punkt nicht. Statt dessen erscheint ein aus vier roten Ecken gebildetes Rechteck, das nach ca. 250ms wieder verschwindet, nur um nach weiteren gefühlten 250ms wieder zu erscheinen. Das geht dann immer so weiter, wobei mitsamt dem Rechteck auch sämtliche Icons auf dem Display verschwinden. Sehr nervig und definitiv nicht im Sinne des Erfinders.

 

Laut ebay-Verkäufer ist der Chip MFT-kompatibel und auch mit der G2 getestet worden. Er hat mir bisher aber nicht erklären können, was Sache ist. Ich habe das Geld also als Lehrgeld abgeschrieben, obwohl der Chip sicherlich hilfreich sein könnte, wenn er ordentlich funktioniert. Hatte jemand hier mehr Erfolg damit? Würde mich sehr interessieren.

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Herzlichen Dank, Abraxa, für den Bericht!

 

Kann man denn nicht auch die Brennweite des Objektivs irgendwie "programmieren", so dass diese dann in den EXIF-Daten erscheint? Das wäre dann doch ein winziger Vorteil der Sache.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Kann man denn nicht auch die Brennweite des Objektivs irgendwie "programmieren", so dass diese dann in den EXIF-Daten erscheint? Das wäre dann doch ein winziger Vorteil der Sache.

Kann man, ja. Allerdings habe ich diverse Minolta-Objektive im Gebrauch, jedoch nur einen Adapter, in dem der Chip sitzt. Den bei jedem Objektivwechsel mit der aktuellen Brennweite zu programmieren finde ich etwas sehr mühsam. Und wer hat schon einen eigenen Adapter für jedes adaptierte Altobjektiv :)

 

Prinzipiell geht's also, nur in der Praxis finde ich es es unnütz.

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Herzlichen Dank, Abraxa, für den Bericht!

 

Kann man denn nicht auch die Brennweite des Objektivs irgendwie "programmieren", so dass diese dann in den EXIF-Daten erscheint? Das wäre dann doch ein winziger Vorteil der Sache.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

 

Es geht einfach. Ich habs hier schon ein paar mal erklaert und mach es bei meiner EP-1: Ich aendere den Dateinamen mit den ersten beiden Zahlen des Objektive. ( Menue *H Dateiname bearbeiten) So kannst du in jedem Bildbearbeitungsprogramm die Brennweite sehen. Kann man auch noch aufteilen in Brennweite und Blende. (jeweils einen Zahl) Das ist aber zu aufwendig

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Es geht einfach. Ich habs hier schon ein paar mal erklaert und mach es bei meiner EP-1: Ich aendere den Dateinamen mit den ersten beiden Zahlen des Objektive. ( Menue *H Dateiname bearbeiten) So kannst du in jedem Bildbearbeitungsprogramm die Brennweite sehen. Kann man auch noch aufteilen in Brennweite und Blende. (jeweils einen Zahl) Das ist aber zu aufwendig

 

Vielen Dank für den Tipp, der für unterwegs sicher sinnvoll ist. Da ich diese Dateinamen aber nie behalte (bislang interessieren die mich ja nicht), ziehe ich eine Lösung über die EXIF-Daten vor. Damit wäre die Brennweite an der selben Stelle wie bei den (m)FT-Objektiven ja auch - und damit auch später in jedem geeigneten anderen Programm sichtbar.

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Vielen Dank für den Tipp, der für unterwegs sicher sinnvoll ist. Da ich diese Dateinamen aber nie behalte (bislang interessieren die mich ja nicht), ziehe ich eine Lösung über die EXIF-Daten vor. Damit wäre die Brennweite an der selben Stelle wie bei den (m)FT-Objektiven ja auch - und damit auch später in jedem geeigneten anderen Programm sichtbar.

 

Dann geh im selben Menu weiter runter und verwende die DPI Einstellung. Dann hast du's in den Exif.

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