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Hallo ! Nach Wochen des suchens hoffe ich hier etwas Hilfe zu finden. Habe eine Lumix G1. Vor einigen Wochen habe ich die Canon 50D eines Freundes mit einem Makro 100mm f 2.0 ausprobieren können. Ich war fasziniert von den Bilder die ich in den Alpen gemacht habe und wi´ll jetzt f. meine Lumix ein ähnliches Objektiv haben. AF und die beeindruckende Lichtstärke sollen vergleichbar sein.

 

Wer kann mir was empfehlen ?

 

DANKE im Voraus f. Vorschläge,

 

Gruss,

 

 

Marc

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Guten Abend,

 

leider gibt es nicht viele vergleichbare Optiken; mit Lichtstärke 1:2 und Brennweite 10 cm steht es als Makro ziemlich alleine da (durch den Crop-Faktor wirkt es an der Canon noch länger). Für die Lumix gibt es eine solche Optik mit AF bisher nicht (für die meisten anderen Marken übrigens auch nicht).

 

Alternativ wäre das Elmarit mit Lichtstärke 1:2,8 und Brennweite 45 mm zu nennen. Durch den Cropfaktor wirkt es an der Lumix etwa wie ein 90-mm-Objektiv (verglichen mit Kleinbild). Im übrigen ist es offenblendtauglich, hat einen Fokusbegrenzer und einen eingebauten Antiwackel. Ohne Zubehör schafft man damit 1:1. Ich bin damit sehr zufrieden.

 

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob es Dir tatsächlich vor allem um die Makro-Fotografie geht, oder um die anderen Anwendungen, für die man ein 1:2/f=100 mm einsetzen kann. Im ersten Fall spielt die Lichtstärke nur eine geringe Rolle, insbesondere wenn mit Stativ gearbeitet wird. Und dafür kann man (mit entsprechenden Adaptern) ehemalige Vergrößerungsoptiken benutzen, die exzellent abbilden und für kleines Geld zu haben sind.

 

Von Olympus gibt es ein 1:2/f=150 mm, das ebenfalls exzellent abbilden soll, aber an der Lumix bisher nur ohne AF angedockt werden kann.

 

Immer gutes Licht

 

PhotoPhoibos.

Edited by PhotoPhoibos
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Ich mache mit der G1 auch Makros, allerdings mit einem Tamron 90/2.8 (für Sony) und Novoflex-Adapter. Da ich Makros generell manuell fokussiere, ist der fehlende AF egal. 45mm wäre mir z.B. für Insekten bißchen kurz.

 

So ist es.

 

Wer 'aus der Hand' fotografiert, wählt bei Makroaufnahmen den Fokus gemeinhin sowieso manuell (durch Vor und Zurückpendeln). Viel Licht braucht man sowieso, weil man ja abblenden will - und wegen der Schärfentiefe oft auch muss. Meist reicht ein Blitz über die Decke oder eine andere Reflexionsfläche. Aufwändiger ist ein externer Blitz mit Softbox oder professionellen Lichtformern.

 

Als ich das Makro-Elmarit noch nicht hatte, benutzte ich öfter ein Voigtländer Makro-Dynar 1:3,5/f=105 mm, das auch unter verschiedenen anderen Namen im Umlauf ist. Meines hat ein Nikon-Bajonett und ich schließe es über einen Adapter an die Lumix.

 

Immer gutes Licht

 

PhotoPhoibos.

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Hallo ! Nach Wochen des suchens hoffe ich hier etwas Hilfe zu finden. Habe eine Lumix G1. Vor einigen Wochen habe ich die Canon 50D eines Freundes mit einem Makro 100mm f 2.0 ausprobieren können. Ich war fasziniert von den Bilder die ich in den Alpen gemacht habe und wi´ll jetzt f. meine Lumix ein ähnliches Objektiv haben. AF und die beeindruckende Lichtstärke sollen vergleichbar sein.

 

Wer kann mir was empfehlen ?

 

DANKE im Voraus f. Vorschläge,

 

Gruss,

 

 

Marc

 

 

War es wirklich ein 2/100 mm Makro? Dann kann es nur das vergleichsweise neue, manuell zu fokussierende Zeiss-Makro ZE 2/100 mm gewesen sein. (Glaube ich aber nicht. Ich denke eher, dass es ein 2,8/100 mm mit AF von Canon war.) Am APS-C-Sensor der 50D wird daraus ein 2,8/160 mm (Kleinbildäquivalenz).

 

Wenn du auf AF Wert legst, bleibt aktuell nur das neue Leica 2,8/45 mm OIS von Panasonic für dich (90 mm Kleinbildäquivalenz). Lichtstark, optisch exzellent, aber an der G1 via Adaptereinsatz nur manuell zu fokussieren ist das Olympus E 2/50 mm.

 

Natürlich lassen sich auch extrem viele SLR-Makroobjektive an der G1 via Adapter ansetzen, doch bieten sie noch weniger Komfort als das Oly-Makro am Adapter (z.B. nur Arbeitsblendenmessung).

 

Frank

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Hallo, wie ist denn das Ergebnis bei Macro z.B. mit einem Vergrößerungsobjektiv, Z.B. Nikon EL-Nikkor 50mm f/2,8 N - über M42/M39-Adapter?

 

Wer hat da Erfahrung mit Vergrößerungsobjektiven an der G1?

 

 

Ich habe meine Vergrößerungsobjektive aus Laborzeiten (50 mm, 80 mm und 105 mm) via Zwischenring(en) und M42-Adapter an der GF1 ausprobiert. Optisch sind die Ergebnisse natürlich top, aber der feste Vergrößerungsmaßstab mit den Zwischenringen ist extrem limitierend und nervend. Ich halte diese Lösung nur für halbwegs empfehlenswert, wenn man die Vergrößerungsobjektive an einem Balgengerät einsetzt. Wer nicht gerade in die Mikrofotografie vordringen will, fährt meines Erachtens jedoch mit jedem günstigen Makroobjektiv an MFT besser.

 

Frank

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Ich habe meine Vergrößerungsobjektive aus Laborzeiten (50 mm, 80 mm und 105 mm) via Zwischenring(en) und M42-Adapter an der GF1 ausprobiert. Optisch sind die Ergebnisse natürlich top, aber der feste Vergrößerungsmaßstab mit den Zwischenringen ist extrem limitierend und nervend. Ich halte diese Lösung nur für halbwegs empfehlenswert, wenn man die Vergrößerungsobjektive an einem Balgengerät einsetzt. Wer nicht gerade in die Mikrofotografie vordringen will, fährt meines Erachtens jedoch mit jedem günstigen Makroobjektiv an MFT besser.

 

Frank

 

 

Mit einer Einstellschnecke geht es auch sehr gut und , wie du schon aufzeigst, bist du mit mehreren Objektivköpfen, die es in vielen Brennweiten gibt,sehr flexibel. Es ist auch eine Grundausrüstung für Retromontagen.

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Hallo, wie ist denn das Ergebnis bei Macro z.B. mit einem Vergrößerungsobjektiv, Z.B. Nikon EL-Nikkor 50mm f/2,8 N - über M42/M39-Adapter?

 

Wer hat da Erfahrung mit Vergrößerungsobjektiven an der G1?

 

Das hier könnte Dich interessieren: Das erste Bild zeigt den Versuchsaufbau, bestehend aus einer G1 mit M42-Adapter, einem Zwischenringsatz M42, einem Adapterring auf M39 und einem Industar 1:3,5/f=5 cm. In der gezeigten Kombination erhält man einen Maßstab von etwa 1:2, wenn man das Industar ganz herausfährt, kann man noch etwas näher heran (ich hatte also noch Reserve). Ich habe bei offener Blende scharf gestellt und dann auf f11 abgeblendet.

 

Das zweite Bild ist ein Ausschnitt aus dem Schriftzug MUSEUMSUFERCARD (etwa 1:2) mit dem Industar. Das dritte Bild wurde mit dem Makro-Elmarit 45mm gemacht (f 8) bei etwa 1:1.

 

Außerdem habe ich noch zwei Hundert-Prozent-Crops angehängt (für die Pixel-Peeper).

 

Sicherlich gibt es schärfere Vergrößerungsoptiken. Dieses bringt jedoch scheinbar kaum einen Vorteil gegenüber dem Makro-Elmarit.

 

Alle Bilder sind JPGs, wie sie aus der Kamera kommen; die RAWs habe ich auch, aber mehr Details gibt das Objekt eh kaum her.

 

Immer gutes Licht

 

PhotoPhoibos.

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Was ist mit dem Sigma 105mm/2.8 EX DG Macro FT Objektiv, kann man es an der Lumix anschliessen ? Wenn ja mit welchem Adapter ?

 

Danke f. alle Antworten !

Wenn es ein "FT" ist, kannst (musst) Du den Adapter von Pana oder Oly nehmen. Da das Objektiv keinen Blendenring hat, musst Du das über die Kamera machen, also das Adapter-Original muss her.

 

-

 

Das 105er schneidet beispielsweise im Color-Foto-Objektivvergleich als Bestes ab. Noch über dem 50/2.0.

 

Wenn Du es noch nicht kennst, nimm es vorher mal in die Hände - es ist kein wirklich "kleines" Objektiv

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Ich habe meine Vergrößerungsobjektive aus Laborzeiten (50 mm, 80 mm und 105 mm) via Zwischenring(en) und M42-Adapter an der GF1 ausprobiert. Optisch sind die Ergebnisse natürlich top, aber der feste Vergrößerungsmaßstab mit den Zwischenringen ist extrem limitierend und nervend.

Frank

 

Nicht ganz billig, aber variabel:

21 mm FOCUSING HELICOID M42 TO M 43 MICRO 4/3

Artikelnr. 320485535047

 

oder

7 mm FOCUSING HELICOID M42 TO M 43 MICRO 4/3

Artikelnr. 320485535345

 

oder für den Besitzer eine M42 - mFT Adapters:

M42 to M42 Adjustable Focusing Helicoid 17mm - 32mm

Artikelnr. 220528649797

 

gebt mal "helicoid" im Auktionshaus ein, da gibt es Schnecken bis zum Abwinken:D

 

nah ran

Thomas

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...mit dem G1 und dank Adapter.

Die Minolta MD Macro-Rokkor 3.5/50mm, ...

 

Ich benutze das Minolta MC 3,5/50 macro mit der G1 und habe bisher gute Ergebnisse erziehlt. Geht auch noch gut mit dem originalen 1:1 Zwischenring (µFT dann 2:1).

Die Kombi habe ich für 90,- in einem Münchner Laden geschossen in super Zustand.

Bei Verwendung weiterer Zwischenringe von Minolta, die es früher mal gab, werden die Fotos dann aber schwamming (ich hoffe bei den Aufnahmen nichts falsch gemacht zu haben).

 

Es macht einfach Spaß, mit guter alter Hardware digitale Fotos zu machen.

 

Gruß aus München

Hartmut

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Nicht ganz billig, aber variabel:

21 mm FOCUSING HELICOID M42 TO M 43 MICRO 4/3

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nah ran

Thomas

 

 

Hab mir mal die Dinger aus Dänemark, Taiwan und Hongkong in der E-Bucht angeschaut. Wie stabil sie sind und wie exakt gefertigt (dicker Fettfilm statt Herstellungspräzision der ineinander laufenden Teile?), lässt sich natürlich nicht ersehen.

 

Sicher scheint jedoch zu sein, dass sich bei allen beim Fokussieren die Blendenskala des Vergrößerungsobjektivs mitdreht. Das kenne ich noch von Zörkendörfers Mini-Makro-Schnecke aus meiner fotografischen Frühzeit. War nicht sonderlich bequem, wenn die Blendenskala nicht mehr zu sehen, sondern nur noch zu fühlen war, aber zumindest ist man mit einer Schnecke beim Abbildungsmaßstab flexibler als mit Zwischenringen.

 

Einem echten Makrofan dürfte jedoch ein Balgengerät mehr Freude machen, weil es die Arbeit mit Vergrößerungsoptiken doch erheblich komfortabler gestaltet.

 

Gruß

 

Frank

 

PS: Ach ja, noch ein Tipp: Beim Einsatz von Vergrößerungsobjektiven als Makroobjektiv sollte man bei der Aufnahme die (transparente, da beleuchtete) Blendenskala abdecken, um einen Brillanzverlust durch ins Objektiv eindringende Tageslicht sicher auszuschließen.

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